Leserstimmen zu
Sommerglück und Blütenzauber

Emilia Schilling

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Ich muss zugeben, dass ich erst, als das Buch bei mir eintraf bemerkt habe, dass es in Österreich spielt. Ein Fakt, den ich vorher einfach überlesen habe. Ist das schlimm? Jain. Die etwas schräge Art von Deutsch, die in Österreich praktiziert wird, finde ich gewöhnungsbedürftig. Ich hatte von Anfang an immer das Smartphone bei mir um unbekannte Begriffe zu googeln. Ganz am Ende Buches, als ich fertig mit lesen war, habe ich ein mitgeliefertes Wörterbuch entdeckt. Eigentlich eine tolle Sache um dem deutschen Leser die Sache zu vereinfachen, aber warum hinten versteckt, ohne einen kleinen Hinweis darauf, dass es existiert? Für das nächste Buch, dass hoffentlich erscheint, vielleicht als Anregung schon vorne auf das Wörterbuch hinweisen. Davon ab, mochte ich Rita sofort. Ihr Bruder, Clemens, ist ein Herumtreiber, der immer wechselnde Frauen mit in die Wohnung bringt, die er und seine Schwester sich teilen. Rita hat den Blumenladen ihrer Mutter übernommen, die leider schon sehr früh verstorben ist, dort hat sie Hilfe von ihrer Großmutter und einem hinreißenden, schwulen jungen Mann. Ihr Vater, ein Eishockeytrainer, hat eine nette neue Lebensgefährtin, die allerdings auf vegetarisch/vegane Kost steht und die Familie gerne vom Fleisch weglotsen würde. Rita steht nicht wirklich auf Eishockey, aber sie geht hin, denn schließlich ist ihr Bruder der Teamcaptain und der Vater der Trainer, trotzdem hat sie Vorurteile gegenüber den Eishockeyspielern, denn sie glaubt alle wären wie ihr Bruder. Als sie zu einer Hochzeit eingeladen wird, bietet man ihr einen Platz am Singletisch an, völlig schockiert, gibt Rita an, dass sie in Begleitung käme. Tatsächlich ist sie aber Single. Freunde und Familie drehen ihr Blind Dates an, die jedoch alle nicht das Wahre sind. Im Blumenladen trifft sie dann Marcel, der wahrgewordene Schwiegermuttertraum zu sein scheint. Es könnte alles so einfach sein, würde ihr Bruder nicht einfach seinen Teamkollegen Rene mit in die Wohnung einziehen lassen, der Rita mehr als nur nervös macht... Fazit Ich habe das Buch in kürzester Zeit verschlungen, klar, es war vorhersehbar, aber das war mir so egal, ich wollte doch wissen ob es so ausgeht, wie ich es mir vorstelle und ob es noch ein anderes Paar gibt, von dem ich sicher war, es würde sich fügen. Der Schreibtstil ist flüssig und leicht, abgesehen von den paar Vokabeln, und ich habe eine herrliche Zeit auf dem Balkon in der Sonne verbracht. Am Ende war ich traurig, dass das Buch schon zu Ende war. Liebe Emilia Schilling, das nächste Buch darf gerne mehr Seiten Lesevergnügen haben. Wollt ihr wissen wie Ritas Leben endet? Dann bleibt euch nur eines: kauft das Buch, denn ich gebe 5 von 5 Sternen *****

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Alles läuft im Leben von Rita wie geplant. Sie hat einen kleinen erfolgreichen Blumenladen, den sie mit viel Herz führt und ist eigentlich glücklich. Wäre da nicht das Liebesleben. Vielen Paaren zaubert sie mit ihren Blumen ein Lächeln auf das Gesicht nur sie bleibt Single. Als sie zu einer Hochzeit eingeladen wird und nicht am Singletisch sitzen will erfindet sie auf einmal einen Freund. Um diesen zu bekommen arrangieren Ihre Freundin Karla und Ihre Familie extra Blind Dates, die wie erwartet nicht so laufen wie geplant. Nie hätte Rita aber gedacht das das Glück so nah liegt, wenn man nur die Augen öffnet. Dies ist der Folgeband zu Frühlingsglück und Mandelküsse. Aber man kann beide Bücher unabhängig voneinader lesen. Auch ich kannte den ersten nicht und es hat mir nichts gefehlt um mich in dieser Geschichte einzufinden. Rita habe ich von der ersten Seite an in mein Herz geschlossen. Sympathisch und liebevoll erlebt man mit ihr einen Sommer in Wien bei dem sie ihre Liebe findet. Der angenehme und flüssige Schreibstil hat dazu beigetragen das ich dieses Buch in kürzester Zeit gelesen habe. Es ist eine leichte Lektüre die aber auch zum Nachdenken anregt. Sollte man eher auf das Herz hören oder auf das Bauchgefühl? Haben wir Vorurteile gegenüber Menschen die wir nicht kennen, weil wir denken das die genauso sind wie andere? Alle Charaketere waren, jeder für sich, einzigartig. Es könnte eine Geschichte aus dem Leben eines jeden sein und man fliegt beim lesen nur durch die Seiten. Jedes Kapitel beginnt erst einmal mit einer kleinen Beschreibung zu einer Blume. Dies war mal etwas anderes und es passte perfekt zu diesem Buch. Da die Geschichte in Wien spielt, dürfen natürlich einige Wiener Begriffe nicht fehlen. Wer dieser aber nicht versteht findet sogar auf den letzten Seiten eine passende Übersetzung. Es sind nicht viele Begriffe, aber diese haben die Geschichte authentischer gemacht. Fazit: Ein tolles Buch das ich gerne empfehle. Der Schreibstil, das Cover alles harmoniert zusammen und ich habe mich gut unterhalten gefühlt.

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Die Floristin Rita ist mit ihrem eigenen Blumenladen glücklich, da sie Blumen und ihre Bedeutung liebt. Ihre Kreationen kommen vor allem bei Hochzeiten gut an. Als sie zu einer bevorstehenden Hochzeit eingeladen wird, währt die Freude nur kurz. Sie soll an den Singletisch? Nur über ihre Leiche. Kurzerhand meldet sie sich mit Begleitung an. Aber woher kriegt sie auf die Schnelle einen Freund? Ihre Familie und ihre Freunde wollen sie verkuppeln und leider ist keines der Blind Dates ein Erfolg. Im Blumenladen lernt sie dann einen tollen und zuvorkommenden Mann kennen. Gleichentags zieht ein Kollege ihres Bruders vorübergehend bei ihnen in die WG ein. Das alle Hockeyspieler gleich und für nichts zu gebrauchen sind, wusste Rita schon immer. Jedoch wird ihre Ansicht ins Wanken geraten. Das Buch ist ein leicht zu lesen und kurzweilig. Die Sprache ist einfach gehalten. Die Kapitel sind jeweils mit Blumeninfos versehen. Dies ist erfrischend und auch lehrreich. Rita war mir von Anfang an sympatisch. Ihr Wissen um die Blumenwelt mochte ich. Schade fand ich, dass sie so verbissen nach einem Mann sucht. Sie ist auch ohne Mann toll. Ansonsten ist sie liebenswert und loyal. Ihre beste Freundin Klara lockert die ganze Geschichte mit ihrem spritzigen Charakter auf. Das Ende ist vorhersehbar, jedoch hat mich dies nicht gestört. Manchmal benötigt man einfach eine leichte Geschichte für Zwischendurch. Das Taschenbuch ist gemacht für schöne Stunden auf dem Balkon. Das Buch erhält von mir 4 von 5 Blumen.

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Das Cover ist sehr schön mit verschiedenen Stadtkulissen von Wien, dem Handlungsort, und unterschiedlichen Blumen, die eine wichtige Rolle spielen, gestaltet und lässt zusammen mit dem Titel auf einen angenehmen Roman für die warme Jahreszeit schließen. Hauptprotagonistin Rita ist Besitzerin eines Blumenladens und teilt sich zusammen mit ihrem Bruder Clemens eine Wohnung über dem Geschäft. Als sie eine Hochzeitseinladung erhält ,bei der sie am Singletisch sitzen soll, beschließt sie, sich innerhalb ein paar Monate noch eine männliche Begleitung zu suchen und somit ihrem persönlichen Albtraum zu entgehen. Nach einigen Fehlschlägen von Kupplungsversuchen ihrer Familie und Freunden trifft Rita zufällig auf den charmanten Marcel und scheint ihren Traummann endlich gefunden und somit eine Begleitung für die anstehende Hochzeit zu haben. Doch was anfangs so schön begann, endet auf einmal im Chaos, denn auf einmal gibt es da noch Rene, einen Freund ihres Bruders, und Rita steht zwischen zwei Männern, die ihr beide etwas verschweigen. Der Roman ist in 8 Kapitel (inklusive einem Epilog) aufgeteilt. Davon beginnen 7 Kapitel jeweils mit einer kleinen Information über eine Blume (z.B. das Maiglöckchen), welche anschließend nochmals zusammen mit ihrer Symbolik in die Geschichte eingefügt wird und auch für den weiteren Handlungsverlauf nicht immer ganz unwichtig sind. Diese Idee hat mir ganz gut gefallen, da ich bisher wenig bis gar nichts über die Blumensprache wusste. Emilia Schilling schreibt in Sommerglück und Blütenzauber sehr locker, leicht, flüssig und (trotz einzelner in Österreich beheimateter Worte, welche hinten im Glossar aber erklärt werden) sehr verständlich. Rita als Hauptprotagonistin lässt die Autorin eine gute Entwicklung durchleben. Während sie Männer gegenüber anfangs sehr anspruchsvoll und distanziert ist, schaut sie im weiteren Verlauf über kleine Makel auch mal drüber weg und beginnt körperliche Nähe zu suchen. Die Autorin hat es geschafft, dass ich mich beim Lesen ihrers Buches zwei Mal verliebe. Wie bei Rita war Marcel auch anfangs in meinen Augen der totale Traummann. Doch schnell wurde er mir unsympathisch und Rene wurde mein neuer Favorit, der bei mir als Leserin mit seinen Blumengesten direkt ins Herz getroffen hat. Sommerglück und Blütenzauber ist ein wunderbarer und lesenswerter Roman für den späten Frühling und/oder die Sommerzeit und absolut empfehlenswert für jeden, der sich an Blumen erfreuen kann.

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Passend zu den Rhododendren, Akeleien und Lilien, die momentan in unserem Garten blühen, habe ich von Randomhouse vor ein paar Tagen diesen sommerlichen Roman zugesandt bekommen. Optisch erinnerte er mich ziemlich an „Frühling im Kirschblütencafé“, deshalb habe ich ungefähr die gleiche Art von Geschichte vermutet und war gespannt, ob ich damit richtig lag... Die Protagonistin Rita, die mit ihrer Oma zusammen den Blumenladen „Ritas Blütenzauber“ führt, sucht einen Partner fürs Leben. Durch die Angst, bei der Hochzeit einer Freundin am Singletisch sitzen zu müssen, wird sie zur Eile getrieben und geht in die Offensive: Blind Dates, die ihre Familie und Bekannten für sie organisieren. Die Geschichte beginnt eher langsam, sodass man genug Zeit hat, Rita, ihre Arbeit als Floristin und ihren Bruder Clemens kennenzulernen. Ausführlich werden die einzelnen Blumen und ihre Bedeutung erklärt, denn die Blumensprache ist hier ein zentrales Element, das auch in der Gestaltung der Kapitelnamen eine Rolle spielt. Jedes Kapitel trägt den Namen samt kleiner Beschreibung einer Blume, die für die kommenden Szenen bedeutungsvoll ist. Ich fand diese Idee wirklich schön, denn so habe ich einige botanische oder geschichtliche Dinge erfahren, die interessant und lehrreich waren. Ebenso lehrreich waren die bildlichen Beschreibungen der Stadt Wien, bei denen ich mich teilweise wie in einer Touristenführung gefühlt habe :)) Anfänglich wurde ich nicht sofort mit Rita warm, denn ihre Ansprüche an Männer waren ziemlich hoch, was auch jeder andere im Roman ständig versuchte, ihr zu erklären, aber erfolglos. Irgendwann habe ich dann aber doch Verständnis für ihre Situation entwickelt und von da an war sie mir sympathisch. Ich war ziemlich auf die ersten von ihrer Familie organisierten Dates gespannt, aber leider zog es sich durch den ganzen Roman, dass sehr viele wichtige Schlüsselstellen (zum Beispiel auch eine Trennung) einfach übersprungen und nur im Nachhinein ein oder zwei Sätze darüber erzählt wurden. Das fand ich schade und auch unverständlich, denn das wären die Situationen gewesen, die ich wirklich spannend gefunden hätten und so wurden dem Leser oft nur die semi-interessanten „Zwischen“-Stellen ausführlich geschildert. Trotzdem war ich sehr angetan von Ritas Geschichte, denn einen Typen (ich sage nicht wer, denn sonst würde ich echt spoilern) finde ich so so toll, da bedauere ich sehr, dass das Ganze fiktiv ist. Der ist zwar schon klischeebehaftet, aber was solls. Deshalb ist es ein Roman und keine Biografie :-) Ein letzter Tipp an alle, die mit dem Gedanken spielen, das Buch zu lesen: Schaut euch das Glossar auf den letzten Seiten an, BEVOR ihr die Geschichte lest. Das erspart euch einiges an Grübeleien. Ich habs nicht gemacht und bin an einigen Stellen über österreichische Begriffe gestolpert, die meinen Lesefluss gestört haben. Aber das war mein Fehler. (Na gut, es stand aber auch nirgendwo ein Hinweis.) Alles in Allem ist „Sommerglück und Blütenzauber“ ein wunderbar leichter Sommerroman für sonnige Tage im Garten und verdient somit 3,5 Sterne.

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Inhalt: Rita hat als Floristin ihren Traumberuf und versteht es mit ihren tollen Kreationen jede Hochzeit zu verschönern. Doch leider will es bei ihr selbst mit dem Traummann nicht klappen. Oft wird sie zu Hochzeiten eingeladen, doch diesmal soll sie am "Singletisch" sitzen. Doch um dieser Peinlichkeit zu entgehen, macht sie sich auf die Suche nach einem geeigneten Tischpartner..... Meine Meinung: Schade, dass das Buch schon zu Ende ist. Dies war für mich eine absolute Wohlfühlgeschichte, von der ich auch liebend gerne 1000 Seiten gelesen hätte. Rita mochte ich von Anfang an, sie ist sowas von sympathisch und man leidet förmlich mit ihr mit, da ihre lieben Freunde sie ständig verkuppeln wollen. Es war sehr amüsant, ihre Blind-Dates zu begleiten. Doch eigentlich braucht Rita gar niemanden, sie schafft es auch alleine und muß sich nun sogar zwischen zwei Männern entscheiden. Dies hört sich nach einer ganz banalen Liebesgeschichte an, doch das ist es keineswegs. Im Gegenteil für mich hatte die Geschichte richtig Tiefe. Man kann sich gut in Rita und ihre Zweifel hineinversetzen, für wen sie sich entscheiden soll. Soll sie auf ihr Herz oder ihren Verstand hören? Emilia Schilling hat einen sehr schönen Schreibstil und ich habe mich in ihren Blütenzauber absolut verliebt. Alles ist so bildhaft beschrieben, man sieht die tollen Sträuße vor sich, hat den Duft in der Nase und besonders gut haben mir die Bedeutungen der Blumen gefallen. Einiges kannte ich schon, manches war mir aber neu. Ich habe die Geschichte passend im Liegestuhl auf dem Balkon genossen und zwei schöne Tage damit verbracht. Ich habe leider vorhin erst bemerkt, dass es zu dieser Geschichte mit "Frühlingsglück und Mandelküsse" bereits einen 1. Teil gegeben hat, doch das hat man beim Lesen überhaupt nicht gemerkt. Daher denke ich, dass die Teile auch unabhängig voneinander gelesen werden können. Aber bestimmt ist es schöner, sie der Reihe nach zu lesen, da man die Charaktere dann schon kennt. Wer gerne über die wahre Liebe liest, begleitet von sympathischen Protagonisten und sich gerne mit Blumen umgibt, dem kann ich das Buch nur wärmstens empfehlen. Ich möchte mich sehr herzlich beim Bloggerportal und beim Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

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Eine schöne und leichte Geschichte die Spaß macht zum Lesen. Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Sehr angenehm zu lesen und lässt einen durch die Seiten fliegen. Man hatte auch alles schön vor Augen und man hängt an der Geschichte weil sie einfach schön ist. Die Charaktere sind sehr sympathisch und man schließt sie sehr schnell in sein Herz. Man lacht, man ärgert sich und man freut sich mit ihnen. Das Ende kam glücklicherweise so wie ich es gehofft habe. Das Glück ist manchmal so nah und doch sieht man es erst viel später. Das Buch ist in Kapitel eingeteilt, die jeweils liebevoll aus Blumennamen bestehen, mit einer kurzen Beschreibung über die Blume. Fand ich persönlich wirklich toll gemacht und vor allem passend auch zum Inhalt. Das Cover ist ebenfalls sehr passend und man erkennt einzelne Szenen der Geschichte darauf. Es wirkt frisch und lädt zum Lesen ein. Emilia Schilling hat mich mit in die Geschichte gezogen und begeistert, daher bekommt sie von mir liebevolle 5 von 5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Nachdem ich bei der lit.Love 2017 die sympathische österreichische Autorin Emilia Schilling kennengelernt hatte, habe ich zu Beginn dieses Jahres ihren Erstlingsroman „Frühlingsglück und Mandelküsse“ gelesen, der mir sehr gut gefallen hat. Nun ist soeben der Nachfolger „Sommerglück und Blütenzauber“ erschienen, keine Fortsetzung des ersten Romans, sondern eine eigenständige Geschichte, in der allerdings die Hauptpersonen aus dem ersten Buch auch am Rande vorkommen. Charlie und Daniel planen nun nämlich ihre Hochzeit und um die Blumenarrangements soll sich Rita kümmern, deren Bruder Clemens ein Jugendfreund von Daniel ist. Rita hatte auch in „Frühlingsglück und Mandelküsse“ schon einen Kurzauftritt, hier spielt sie nun die Hauptrolle. Rita ist Floristin mit Leib und Seele und ein großer Teil ihrer Arbeit besteht darin, Brautpaare und deren Feiern mit dem passenden Blumenschmuck auszustatten. Sie selbst allerdings hat den Mann fürs Leben noch nicht gefunden, nach Meinung ihrer Familie und Freunde ist sie schlicht zu anspruchsvoll. Nun ist sie zur Hochzeit von Charlie und Daniel eingeladen und soll dort am Singletisch platziert werden, in ihren Augen eine Katastrophe. Darum behauptet sie einfach, sie wäre frisch liiert und käme in Begleitung zur Hochzeit. Nun muss sie also innerhalb weniger Monate einen passenden Mann finden. Ihre Familie arrangiert sofort einige Blind Dates für sie, die aber allesamt als Reinfall enden. Doch eines Tages steht Marcel vor ihr im Laden: charmant, gutaussehend und offenkundig an ihr interessiert. Schnell wird aus den beiden ein Paar und Rita glaubt sich am Ziel ihrer Wünsche, auch wenn es da ein paar vermeintliche Kleinigkeiten gibt, die nicht so ganz passen, sich aber auch prima ignorieren lassen. Gleichzeitig zieht in die Wohnung, die Rita mit ihrem Bruder Clemens bewohnt, dessen Kumpel Rene vorübergehend mit ein. Rene ist wie Clemens Eishockeyspieler und von denen hat Rita ganz und gar keine gute Meinung: Nichts als Saufen, Weiber und Machosprüche im Kopf, findet sie. Doch Rene entpuppt sich als sehr angenehmer Mitbewohner und gegen ihren Willen fühlt sich Rita zu ihm hingezogen. Aber sie hat doch Marcel! Dann überschlagen sich die Ereignisse: Ein Unfall lässt alle anderen Probleme in den Hintergrund rücken, Lebensvorstellungen müssen revidiert werden und dann erfährt Rita auch noch von Marcels Vergangenheit, die er bislang vor ihr geheim gehalten hat… Mit Emilia Schillings Schreibstil konnte ich mich im Nu anfreunden, ich war sofort mitten drin im Geschehen, den Blumenladen sah ich förmlich vor mir und Rita selbst war mir auf Anhieb sympathisch und in ihrem Auftreten und Handeln für mich jederzeit nachvollziehbar. Zwischen ihr und Charlie aus dem Vorgängerroman gibt es meiner Meinung nach einige Parallelen: So gehen beide völlig in ihrem Beruf auf, beide sind gut aufgehoben in ihrer Familie und ihrem Freundeskreis, beide stehen irgendwann zwischen zwei Männern und gestehen sich selbst erst spät ihre wahren Gefühle ein. Das Ende war für mich allerdings quasi von Beginn des Buches an absehbar, außerdem fehlt diesem Roman leider das Spritzige, Rasante, Turbulente, das mir bei „Frühlingsglück und Mandelküsse“ so gut gefallen hat (ich bin nach wie vor der Meinung, diese Geschichte würde sich perfekt als TV-Komödie eignen!). Die Geschichte ist konsequent aus Ritas Perspektive erzählt und ließ in mir wieder einmal schöne Erinnerungen an Wien und unsere Flitterwochen aufleben, zumal Ritas Blumenladen in der Mariahilfer Straße angesiedelt ist, wo sich damals auch unser Hotel befand. Sehr schön fand ich, dass jedem Kapitel eine Erläuterung zu einer bestimmten Blume vorangestellt ist, die dann auch im Kapitel vorkommt: Brautmyrthe, Maiglöckchen, Duftveilchen, Klatschmohn, Edelweiß und Rose. Außerdem erfährt man beim Lesen einiges über die Blumensprache und was jede einzelne Blume je nach Farbe und Menge, in der sie überreicht wird, für eine Bedeutung hat.

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