Leserstimmen zu
Das Weihnachtsdorf

Petra Durst-Benning

Die Maierhofen-Reihe (2)

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Worum geht es? Es ist Anfang Dezember im malerischen Allgäu. Maierhofen liegt friedlich im Schnee und Kerzenlicht funkelt in den Häsuern. Der Trubel des Sommers ist längst vorbei und das große "Kräuter der Provinz"-Festival nur noch eine schöne Erinnerung. Langweilig wird es im Genießerdorf jedoch nicht, denn der erste Weihnachtsmarkt steht bevor. Wenn es nach Werbefrau Greta geht, haben dort Plastiknikoläuse und billiger Glühwein nichts verloren. Wird es aber den Maierhofenern gelingen, das Wahre und Gute in den Winter hinüberzuretten? Bürgermeisterin Therese freut sich auf die Feiertage in trauter ZWeisamkeit, doch jemand will ihre Pläne durchkreuzen und während es ihrer Freundin Christine vor ihrem ersten Fest alleine graut, werden Rosi und Edy auf eine harte Probe gestellt. Junges Liebesglück und zerschlagene Hoffnungen brauen sich zusammen wie Winterstürme. Wie viele kleine Wunder braucht es für das große Glück? Rezension: Ihr glaub gar nicht, wie sehr ich mich gefreut habe, als ich die Mitteilung bekam, dass es einen Nachfolger zu "Kräuter der Provinz" geben wird. In meiner Rezension zum ersten Roman aus Maierhofen konntet ihr meine Liebe zu dem kleinen Dorf ja deutlich herauslesen. Ich war nicht nur gespannt, nein ich habe richtig auf die Erscheinung hingefiebert. Doch die Ernüchterung kam prompt per Post. Hatte der erste Teil der Geschichte noch stolze 500 Seiten, wartete Teil 2 gerade mal mit knapp 200 Seiten auf. Rechnet man die Rezepte und Tipps im Anhang nicht mit, sind es sogar gerade mal 170. Dennoch wollte ich nicht zu vorschnell urteilen, denn nur weile eine Geschichte kurz ist, muss sie ja nicht direkt schlecht sein. Die wunderbare Aufmachung des Covers und das nachdenkliche, aber dennoch sehr tolle Vorwort der Autorin ließen Hoffnung aufkeimen und meine Vorfreude stieg doch wieder. Wie auch schon im ersten Teil ist und bleibt Maierhofen ein verschlafenes, aber unheimlich sympathisches und zauberhaftes kleines Dort. Liebevoll beschreibt Durst-Benning die traumhafte Winterlandschaft und die Bemühungen der Bewohner ihr kleines Genießerdorf für das Fest der Liebe herauszuputzen. An Charme und Zauber fehlt es im "Weihnachtsdorf" auf keinen Fall. Dennoch vermisste ich auf jeder der 170 Seiten etwas. Wo waren die Geschichten geblieben? Wo die "Spannung"? Kämpften Therese, Greta, Rosi und Christine im ersten Teil jede für sich und alle gemeinsam noch mit größeren und kleineren Problemen, kommt "das Weihnachtsdorf" arg seicht daher. Kleinere Problemchen werden schnell im Vorübergehen gelöst. Der einzige "größere" Konflikt zwischen Rosi und Edy löst sich sehr voraussehbar und letztlich dann doch nur in ein oder zwei Nebensätzen. So zauberhaft Durst-Benning ihre Geschichte auch dieses Mal beginnt und so wunderbar wir Leser wieder einmal in eine Welt entführt werden, in der alles mehr oder weniger doch noch in Ordnung ist, so viel lässt "das Weihnachtsdorf" doch vermissen. Mir fällt es wirklich schwer negative Dinge über das Buch zu schreiben, da ich Maierhofen einfach so lieb gewonnen habe. Dennoch hätte Durst-Benning einfach so so so viel mehr aus dem zweiten Teil machen können. Leider lässt sich für mich der Eindruck nicht vom Tisch wischen, dass unbedingt vor der anbrechenden Weihnachtszeit noch ein Titel mit eben jenem Thema erscheinen sollte und der Inhalt dabei ein wenig auf der Strecke geblieben ist. Fazit: Wie auch schon im ersten Teil passt der Klappentext nicht wirklich zum Inhalt des Buches. Während dieser Umstand bei "Die Kräuter der Provinz" zwar verwirrend war, aber der Klasse keinen Abbruch tat, hätte ein bisschen mehr Übereinstimmung dem zweiten Teil der Reihe sicher gut getan. Insgesam tist "Das Weihnachtsdorf" immer noch sehr charmant und liebevoll geschrieben, lässt aber leider einiges vermissen. Da ich Maierhofen aber dennoch lieb gewonnen habe und darauf hoffe, dass der dritte Teil, der 2017 erscheint wieder an die Stärke des Auftaktbandes anknüpfen kann, gebe ich dem Buch 3 von 5 Sternen.

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„Das Weihnachtsdorf“ ist ein Roman von Petra Durst-Benning und erschien 2016 im Blanvalet Verlag. Das Kräuter-der-Provinz-Festival in Maierhofen ist längst vorbei und Maierhofen liegt im Schnee. Nun steht der erste Weihnachtsmarkt bevor. Therese freut sich auf Weihnachten zu zweit, aber wird das gelingen? Christine ist nicht so nach Weihnachten, es wird ihr erstes Jahr alleine sein. Roswitha und Edy werden gewaltig auf die Probe gestellt. Meine Meinung: Diese kurzweile Weihnachtsgeschichte aus der Maierhofen-Serie hat mir gut gefallen. Der Schreibstil ist, wie auch schon im ersten Teil der Serie, toll. Ich habe mich – auch schon im ersten Teil – in die Protagonisten verliebt. Es ist einfach zu lesen und mit nur ca 200 Seiten, ist das Buch wirklich schnell ausgelesen. Außerdem sind, wie es sich für Maierhofen gehört, wieder einige tolle Rezepte der Bewohner im Buch. Ich denke, auch wenn man den ersten Teil der Serie nicht gelesen hat, wird man dieses Buch gut lesen können. Wer Weihnachtsgeschichten mag, der wird dieses Buch lieben. Das Cover ist so schön heimelig. Ich habe jetzt richtig Lust auf Weihnachten. Petra Durst-Benning wurde 1965 in Baden-Württemberg geboren. Sie ist staatlich geprüfte Übersetzerin und arbeitete einige Jahre im Im- und Export. Dann stieg sie in das Antiquitätengeschäft ihrer Eltern ein. Seitdem schreibt sie Romane. Mit ihrem Mann und ihren zwei Hunden lebt sie südlich von Stuttgart auf dem Land. All ihre Romane sind Spiegel-Bestseller. Fazit: 5 Sterne. Ich möchte mich rechtherzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

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Meine Meinung Petra Durst - Benning ist schon seit gefühlten Ewigkeiten eine meiner Lieblingsautorinnen und ich besitze fast alle ihrer Bücher. Natürlich musste ich auch wieder ihren neuen Roman "Das Weihnachtsdorf" haben. Das Cover ist einfach wunderschön gestaltet, es bringt einen nur vom Betrachten in Weihnachtsstimmung. Dieser Roman gehört zur Maierhofen Reihe und ist eine kurzweilige Weihnachtsgeschichte. Die jedoch prall gefüllt ist, mit Weihnachtsvorbereitungen der Dorfbewohner und ihren Emotionen. Die Geschichte beginnt in der ersten Dezemberwoche, mit der Bürgermeisterin Therese wie sie Nikoläuse auspackt. Dabei geht sie in Gedanken durch, was sich alles in ihrem Dorf verändert hat und möchte, da das Jahr ziemlich anstregend war, Weihnachten ganz ruhig zusammen mit Sam genießen. Auch Thereses Freunde Christine, Roswitha und Greta planen ihre Weihnachtsfeste, doch bei keinem läuft es so wie sie es sich gedacht hätten. Zusätzlich dazu planen die Bewohner von Maierhofen ihren ersten Weihnachtsmarkt und müssen noch viele Dinge dafür vorbereiten. Wird dieser auch wieder so gut ankommen wie das Kräuter der Provinz Fest? Noch dazu hat jeder von ihnen auch noch ein Geschäft, besonders floriert Edys vegane Metzgerei. Die Protagonisten sind sympathisch, liebevoll und detailliert ausgearbeitet. Jedoch hätte ich gerne mehr von den neuen Protagonisten erfahren. Diese kamen mir etwas zu kurz, Der Schreibstil von Petra Durst - Benning ist mitreißend, detailliert und einfach nur toll. Ihre Geschichten sind gefüllt mit Emotionen, man möchte ihre Bücher gar nicht mehr aus der Hand legen. Am Ende der Geschichte gibt es zusätzlich noch viele leckere tolle weihnachtliche Rezepte der Protagonisten und Tipps für ein schönes Weihnachtsfest. Das Buch macht richtig Lust auf Weihnachten! Fazit Eine tolle weihnachtliche Geschichte, die Lust auf Weihnachtsvorbereitungen macht. Macht es euch bei schlechtem Wetter gemütlich und lest diese schöne Geschichte. Wer gerne Weihnachtsgeschichten mag, wird diese lieben. Man kann dieses Buch auch lesen, wenn man den ersten Band nicht gelesen hat. Ich gebe dem Buch vier von fünf Sternen. Herzlichen Dank an den Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar!

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Kennt ihr das? Das Buch ist zu Ende und man bedauert das zutiefst! Diese Gefühlsregung hatte ich nach dem neusten Roman von Petra Durst-Benning: Das Weihnachtsdorf ist der 2. Teil der Trilogie rund um das malerisch im Allgäu liegende Maierhofen. Bereits im ersten Teil „Kräuter der Provinz“ durften wir das Dorf und seine alten und neuen BewohnerInnen kennenlernen. Nun gibt es also eine Fortsetzung, welche in der Weihnachtszeit angesiedelt ist. Und ja, man kann diesen Roman auch lesen, wenn man „Kräuter der Provinz“ nicht kennt, denn die Autorin arbeitet in ihre Geschichte so geschickte Rückblicke ein, dass man alle Zusammenhänge und Eigenarten der verschiedenen Personen wunderbar versteht. Worum geht`s eigentlich? Es ist Adventszeit und aus dem langweiligen Provinzdorf ist ein turbulentes Genießerdorf geworden. Die Maierhofener haben mehr und mehr zusammengefunden, ihren Weg in die „Neuzeit“ mit viel Fleiss und Elan beschritten und rüsten sich nun für das kommende Weihnachtsfest: mit einem Weihnachtsmarkt, aber auch mit persönlichen Vorbereitungen für das Fest. Wir werden als LeserInnen in die einzelnen Familien mit hineingenommen und dürfen all die Emotionen und Geschichten rund um die Menschen dort erleben: so möchte Therese am liebsten alleine mit ihrem Freund das Fest feiern, während Christine ihr erstes Fest ohne ihren Mann, aber mit ihren Töchtern plant. Roswitha und Edy frisst der Alltag auf und die „Neu-Maierhoferin“ Greta freut sich auf das besondere Weihnachtsfest mit ihrem Liebsten. Doch, wie soll es anders sein: es kommt vieles anderes als wir denken... und nein, dieser Roman ist nicht vorhersehbar. Aber wie es weitergeht, mag ich euch gar nicht berichten, denn diese vielen kleinen Geschichten machen wieder das Besondere rund um Maierhofen aus. Petra Durst-Benning hat es wieder geschafft, mit treffenden Worten eine ganz besondere Stimmung zu erzeugen und den Wunsch, selbst Teil dieser Gemeinschaft zu sein. Wieder einmal möchte ich mich am liebsten ins Auto setzen und mich auf der Suche nach diesem „Maierhofen“ machen! Und wiederum bedauere ich es nach leider „nur“ 200 Seiten, dass die Geschichte zu Ende ist. Manchmal wünsche ich mir, die Autorin hätte noch ein bisschen mehr „Allgäuer Weihnachtsstimmung“ in ihr Buch gepackt... und so bleibt mir nur eins: Warten, bis im Frühjahr 2017 der dritte Teil der „Maierhofer-Trilogie“ herauskommt. Und bis dahin werde ich all die schönen Rezepte und Deko-/Basteltipps, die auch diesen Band wieder zu einem besonderen machen, ausprobieren. Danke liebe Petra für diese kulinarischen Köstlichkeiten, die beim Lesen des Romans schon quasi auf der Zunge zergingen... und die Basteltipps der so kreativen Christine, die uns in ihre Wissens-Schatzkammer schauen ließ. Wir haben zwar erst Ende September, aber ich freue mich jetzt schon richtig auf die Weihnachtszeit! Ich werde dann deinen Roman nochmals zur Hand nehmen und lesen – und so perfekt eingestimmt die Weihnachtsbäckerei und -deko im Kathrinshome eröffnen!

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Nach dem tollen Sommerfest sind wir zum Weihnachtsmarkt und Weihnachtsfest erneut nach Maierhofen eingeladen. Auffallend ist die geringe Seitenzahl im Vergleich zum ersten Band "Kräuter der Provinz" und des im März 2017 erscheinenden dritten Bandes. Anstatt 512 Seiten wartete "Das Weihnachtsdorf" nur mit 208 Seiten auf. Doch die sind prall gefüllt mit Weihnachtsvorbereitungen, denn das Buch beginnt in der ersten Dezemberwoche. Während Therese ihre Nikoläuse auspackt, denkt sie zurück an letztes Jahr, in dem sich ihr Dorf quasi neu erfunden hat. Die Maierhofener sind noch immer begeistert von all den positiven Veränderungen und planen nun den ersten Weihnachtsmarkt. Therese will ihr Restaurant und die Pension über Weihnachten zu schliessen, um zusammen mit Sam ein ruhiges Weihnachtsfest zu erleben. Auch Greta und Vincent wollen zusammen feiern und den anderen jeweils mit einem tollen Geschenk überraschen. Christine freut sich auf den Besuch ihrer beiden Töchter, ihre ersten Weihnachten ohne ihren Ex-Mann Herbert. Nur Rosi freut sich nicht auf die Weihnachtstage, ihr wird alles zuviel. Ihre Kartoffelchips sind erfolgreich und sie müsste noch mehr Zeit investieren um allen Nachfragen gerecht zu werden. Auch die vegane "Metzgerei" von Edy, in der Rosi sich um den Versandhandel kümmert, floriert und ihre senilen Eltern kann sie nach wie vor nicht alleine lassen. Als sie ungewollt ein Telefongespräch von Edy mit anhört, fürchtet sie um ihre Beziehung... Die Emotionen fliegen hoch in "Das Weihnachtsdorf". Erwartungen, Wünsche und Überraschungen - negative wie positive - machen den Maierhofener zu schaffen. Ich fand es schön, alten Bekannten wie Heidi Hutter zu begegnen und auch neue Personen wie die Geschwister von Rosi kennen zu lernen. Doch genau von diesen dreien hätte ich gerne mehr gelesen. Ich hoffe fest, dass man von ihnen im dritten Teil nochmals liest, denn ihre Geschichten wurden für mich nicht zu Ende erzählt. Viele weihnachtliche Rezepte für Punsch, Glühwein, Liköre und Backwaren vervollständigen das Buch. Von daher ist es fast schade, das Buch an einem schönen Herbsttag zu lesen, so wie ich es getan habe. Ich möchte erst noch den Herbst geniessen, bevor ich weihnachtlich gestimmt bin. Doch spätestens im November wird es Zeit für diesen kurzen Roman, er stimmt sehr gut auf Weihnachten ein. Der kurze Roman macht Lust es den Maierhofener gleichzutun und das Haus im Advent zu dekorieren, Geschenke auszuwählen, Glühwein trinken und zu backen. Doch der Roman lehrt uns auch daran zu denken, dass man sich nicht zu sehr auf die eigenen Pläne versteifen soll. Man weiss nie, was einen erwartet. Fazit: Weihnachtsfeeling pur! 4 Punkte. Vielen Dank an Blanvalet und Randomhouse! Reihenfolge der Maierhofen-Serie: 1. Band: Kräuter der Provinz 2. Band: Das Weihnachtsdorf 3. Band: Die Blütensammlerin - erscheint am 20. März 2017

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Meine Meinung: In dem Buch "Kräuter der Provinz" hatte ich die Bewohner von Maierhofen bereits kennen gelernt und freute mich nun, sie während der Adventszeit begleiten zu können. Der Advent sollte eigentlich eine schöne und besinnliche Zeit sein, aber wie so oft ist viel zu tun Geschenke müssen besorgt werden, Speisepläne werden gemacht, Erwartungen werden gestellt - und nicht unbedingt erfüllt. In Maierhofen geht es zu, wie in vielen anderen Orten auch. Ob es alles klappt und wie einige Bewohner mit den Überraschungen umgehen verrate ich hier natürlich nicht. Schließlich hat Petra Durst-Benning alles so gut beschrieben, dass ich gerne vor Ort gewesen wäre und das Lesevergnügen möchte ich keinem nehmen. Auf jeden Fall hat sie als Autorin mich wieder an das Buch gefesselt. Natürlich habe ich für die eine oder den anderen Partei ergriffen. Ich habe mich über manches Verhalten, sei es das der Geschwister, der Eltern oder der Töchter geärgert. Man merkt, ich war wirklich wieder mittendrin. Mit dem Ende war ich dann mehr als einverstanden und wäre auch dort gerne dabei gewesen. Am Ende des Buches stellen uns die Bewohner von Maierhofen ihre Rezepte zur Verfügung, was ich sehr gut finde und sicher einige im Dezember ausprobieren werde. Das Cover begeistert mich auch bei diesem Buch wieder sehr, das war bei dem ersten Buch über die Bewohner von Maierhofen schon der Fall. Auf dem Bild ist es nicht so gut zu erkennen, die Buchstaben des Buchtitels glänzen so schön. Aber nicht nur das Cover gefällt mir, auf den Innenseiten ist ebenfalls die Holzvertäfelung mit dem Weihnachstschmuck abgebildet. Fazit: Ein wunderschönes Buch, das sich wunderbar im Advent lesen lässt. Natürlich geht das auch zu anderen Zeiten. Aber ich denke, wer in der Zeit sehr viel Trubel um sich herum hat, sollte sich damit eine Auszeit gönnen. Ich empfehle es sehr gerne weiter.

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Einen Weihnachtsroman im September zu lesen, ist ein bisschen eigenartig. Noch dazu bei Temperatur um die 30° Celsius im Garten, wenn die Meisen in der Hängebuche zwitschern... Aber ich konnte es wirklich und wahrhaftig nicht erwarten die Fortsetzung des ersten Romans zu lesen. Es lohnt sich sehr, denn der schmale Band ist nicht nur im Nu ausgelesen sondern herrlich witzig, unterhaltsam geschrieben. Eine locker-flockige Geschichte rund um die typischen Sorgen und Freuden kurz vor dem Weihnachtsfest. Es beginnt mit einem Weihnachtsmarkt im Advent und endet mit einem Heiligabend, der bei allen Beteiligten völlig anders verläuft als sie ihn jeweils planten. Petra Durst-Benning kann nicht nur gut recherchierte, historische Romane verfassen, sie "kann" auch locker-lustig aus dem Leben schreiben. Alle Charaktere sind sympathisch, alle kämpfen mit den oder anderen Schwierigkeiten des Lebens und Weihnachten im Besonderen. Viele Schmunzelmomente sind eingebaut. Wie die einzelnen Schicksale sich auflösen und wie das Ende sein mag - das zeigt sich erst zum Schluss und anders als - zumindest von mir - erwartet! Das Dorf ist fiktiv, die Bewohner gibt es so ähnlich gestrickt überall. Die Geschichten sind aus dem alltäglichen Leben gegriffen und so herrlich erzählt, dass sie beim Lesen keinerlei Langeweile aufkommen mag. Am Ende gibt es wieder feine Rezepte und Ideen für einfache, prägende Weihnachtsdekoration. Gut gemacht: Das gebundene Buch ist in einen zauberhaften Umschlag gehüllt, dessen Rückseite bordeauxrot ist, und es hat ein grünes Lesebändchen. So ist es nicht nur ein Lesegenuss sondern geradezu eine Augenweide! Dieses Weihnachtsbuch im Septembersommer zu lesen lohnte sich!

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