Leserstimmen zu
Black Dagger - Phury & Cormia

J. R. Ward

BLACK DAGGER Doppelbände (6)

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Klappentext: Um der unglücklichen Liebe zu Bella, der Frau seines Zwillingsbruders, zu entkommen, hat der Vampirkrieger Phury es auf sich genommen, der Primal der Vampire zu werden. Als er bei seiner Amtseinführung der wunderschönen Auserwählten Cormia begegnet, hofft er, Bella endlich vergessen zu können. Doch Cormia zweifelt an Phurys Aufrichtigkeit, und schließlich muss er etwas tun, woran er in seinem ganzen zweihundertjährigen Leben noch nie gedacht hat: um eine Frau kämpfen! Meine Meinung: Die Geschichte von Phury und Cormia ist ein wenig anders als die restlichen Teile der Black Dagger Reihe. Die Protagonisten sind nicht so selbstbewusst und wissen was sie wollen. Und die Liebesgeschichte ist eher eine ruhige und langsame Geschichte. Phury ist der Bruder von Zsadist. Neben Rage gilt Phury als ein sehr attraktiver Krieger. Er hat wunderschönes Haar und im Gegegensatz zu den anderen Brüdern hat Phury nur ein Bein. Warum das so ist das erfährt man in der Geschichte von Zsadist. Doch durch das fehlende Bein fühlt sich Phury nicht als ganzer Mann. Dazu kommen Stimmen die er in seinem Kopf hat und wegen der er einen immer höheren Drogenkonsum hat. Er hat sich in Zsadists Frau Bella verliebt und kommt nur schwer darüber hinweg. Obwohl ihm das Wohl seiner Brüder und deren Familien sehr am Herzen liegen, ist er sich selber gegenüber eher negativ eingestellt. Als Primal der Vampire ist Phury für den Fortbestand der Bruderschaft verantwortlich und soll sich mit allen Auserwählten vereinigen um Kinder zu zeugen. Cormia ist die erste Auserwählte der Jungfrauen. Sie soll als erste von Phury ein Kind empfangen. Von der wirklichen Welt kennt sie nichts denn sie lebt in der Welt der Jungfrau der Schrift. Deshalb ist ihr die Lebensweise von Phury auch vollkommen fremd. Sie kennt nur ein Leben nach strengen Regeln und als Phury sie mit zur Bruderschaft nimmt ist Cormia anfangs überfordert mit deren Lebensweise. Aber sie ist eine sehr freundliche und liebevolle Person. Man erlebt eine unglaubliche Wandlung von ihr und das hat mir wahnsinnig gut gefallen. Natürlich geht auch der Kampf mit den Lessern geht natürlich weiter. Die Situation für die Bruderschaft wird immer komplizierter. Und auch andere Charaktere wie John und Rehvenge spielen eine große Rolle. Das ist für mich auch ein Kritikpunkt der dazu geführt hat das ich eine Lesekatze abgezogen habe. Natürlich ist nach so vielen Teilen eine sehr komplexe Geschichte entstanden wo es nicht nur um die Protagonisten geht. Auch die ganzen Nebenhandlungen müssen weitergeführt werden und die Protagonisten für die nächsten Teile müssen natürlich auch eingeführt werden. Aber irgendwie habe ich seit Teil 5 das Gefühl das diese ganzen „Nebenhandlungen“ einen immer größeren Platz einnehmen und dadurch viel Raum für die eigentlichen Protagonisten verloren geht. Das finde ich sehr schade. Ich glaube das man manche Momente noch etwas tiefgründiger hätte erleben können wenn Phury und Cormia mehr Platz in ihrer Geschichte gehabt hätten. Ansonsten gefällt mir der Schreibstil von J.R. Ward wieder sehr gut. Ich mag die Welt die sie erschaffen hat und freue mich immer wieder darin eintauchen zu können. Phury war ein sehr spannender Charakter und die Entwicklung von Cormia hat mir wirklich Freude bereitet. Insgesamt hat mir dieser Teil wieder besser gefallen als Teil fünf. Deshalb bekommt „Black Dagger- Phury & Cormia“ von mir 4 von 5 Lesekatzen.

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Dieser Doppelband enthält die Geschichten "Blutline" und "Vampirträume". Der Schreibstil ist locker und flüssig und man taucht wieder schnell ins Geschehene ein. Ich konnte die Geschichte um die beiden kaum aus den Händen legen so spannend fand ich sie. Es wird aus mehreren Sichten erzählt aber vorwiegend aus der Sicht von Phurys und Cormia. An sich sind die Bücher abgeschlossene Bände aber der Krieg zwischen den Black Dagger und den Lessern zieht sich durch alle Bände daher wäre es gut auch die Vorgänger zu kennen. Phury ist ein ziemlich attraktiver Krieger, besonders durch seine außergewöhnlichen Haare aber nicht nur das er hat auch nur ein Bein. Man erfährt auch im Band seines Bruders Zsadist wie es dazu gekommen ist und was er bereit war zu opfern um ihn zu retten. Er ist auch ein Primal der Vampire und für den Fortbestand der Vampire zuständig und soll den Auserwählten ein Kind gewähren. Sein Charakter ist ein wenig gespalten, er achtet sehr auf seine Mitmenschen aber sich selbst empfindet er als lästig. Also ziemlich negativ eingestellt zudem ist er Drogenabhängig und sieht sich durch seine Beinverletzung nur noch als halber Mann. Cormia ist eine Auserwählte, die dafür zuständig ist den Brüdern Nahrung zu geben. Sie sieht in ihm mehr und fühlt sich zu ihm hingezogen aber kann es nicht glauben das er wirklich nur an ihr interessiert ist da er vorher in Bella verliebt war. Ihre Aufgabe als Auserwählte macht sie nicht glücklich und fühlt sich nicht so geehrt wie die anderen. In diesem Band ist die Geschichte etwas ruhiger als in den vorherigen Bänden, für mich hat sich Corima am weitesten weiter entwickelt und es war schön es mit anzusehen. Die beiden Protagonisten finden auch erst langsam mit der Zeit zueinander.Auch ist das Augenmerk nicht 100% auf die beiden ausgelegt, man erfährt auch viel von den anderen Charakteren im Buch. Auch der Krieg zwischen den Lessern und den Vampiren spielt wieder eine Rolle in diesem Band. Doch die Bruderschaft kämpft weiter gegen sie und erledigen wieder viele von ihnen. Ich kann diesen Band nur empfehlen, den es ist einer meiner Lieblingsbände und freue mich auf den nächsten 🙂

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Zitat "Du hast ja Haare wie ein Mädchen", sagte Mr. D. "Und du riechst wie ein Schaumbad. Wenigstens kann ich zum Friseur gehen." Obwohl ihre Füße die Erde nicht verließen, brachte die Freiheit in ihrer Seele sie zum Fliegen. Beurteilung Das Cover ist wie die anderen 5 Doppelbände dieser Reihe zuvor im schlichten Schwarz gehalten mit grauer Schriftfarbe des Buchtitels und gefällt mir. Den Klappentext ließ ich auch dieses Mal aus, damit ich mich auf die Geschichte, die sich dahinter verbirgt konzentrieren kann. Und ich wurde absolut nicht enttäuscht. Wieder einmal hat es die Autorin geschafft mich in ihren Bann zu ziehen und diese Reihe ist einer meiner absoluten Lieblingsreihen geworden und auch eine der erfolgreichsten der Autorin, die sie je schrieb. Habe auch das Gefühl aufgrund der bereits 30 erschienenen Einzelbände, dass noch weitere folgen werden und dass die Geschichte der Black Dagger Bruderschaft kein Ende finden wird. In diesem Band geht es wieder um ein anderes Pärchen. Dieses Mal um Phury, der die Rolle des Primals übernommen hat und der Auserwählten Cormia, die sich dazu bereit erklärt hatte die erste Partnerin zu sein für den Bruder, um mit ihm für Nachwuchs zu sorgen, dass die Bruderschaft nicht ausstirbt und die Existenz der Vampire. Denn sie haben einen sehr großen und gefährlichen Feind - nämlich die Lesser, welches Vampirjäger sind und dafür sorgen wollen, dass die Vampirrasse ausstirbt. Ich nehme nicht nur Teil an Phury's und Cormia's Leben, sondern werde auch durch das Leben der Nebencharaktere geführt und der Lesser, weil sich dort auch etwas verändert, wie in der Black Dagger Bruderschaft. Doch es gibt auch sehr erfreuliche Ereignisse, die mein Herz erwärmen ließen. Lerne auch neue Charaktere kennen. Ich flog leider nicht so durch die Seiten, sondern brauchte wirklich 7 Tage dafür bis ich dieses Buch beendet hatte. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir mehr als gut, weil er sehr flüssig und locker ist. Es ist ein Vampirroman mit erotischen Momenten auch. Ich lernte auch viel über die Glymera kennen und auch über die Lesser - zu was diese fähig sind noch. Das beängstigte mich ein wenig muss ich doch schon sagen. Bekam es wirklich mit der Angst zu tun an manchen Stellen im Buch. Besonders hat mir aber gefallen, dass ich Phury richtig kennenlernte und wie er anderen zu einer neuen Lebens- und Denkweise verhalf. Man kann ja nur dazulernen. Die Protagonisten Phury und Cormia als auch die Nebencharaktere, die in diesem Buch vorkamen waren mir (bis auf die miesen Lesser) sehr ans Herz gewachsen. Ich habe dieses Buch vom Heyne Verlag durch das Bloggerportal als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen und bedanke mich recht herzlich dafür. Bewertung Cover: 5,0 Schreibstil: 5,0 Charaktere: 5,0 Handlung: 5,0

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Auch der sechste Teil der Reihe hat mir wieder sehr gut gefallen, da wieder Fantasyteile, normale Romanteile und auch New Adult-Teile vorhanden waren. Diese spezielle Mischung gelingt nicht vielen Autoren, aber J. R. Ward hat es geschafft. Phury ist mir leider nicht so sympathisch, aber Cormia ist mir dafür um so mehr sympathisch. Er braucht viel zu lange, um zu merken was er wirklich will und dann dauert es mir auch zu lange, bis er endlich etwas unternimmt. Cormia ist am Anfang sehr schüchtern, aber als sie beginnt sich mit John anzufreunden, wird sie viel offener und erkennt auch ihr Gefühle. Ich finde es ein bisschen traurig, dass sie so schnell aufgibt, aber dadurch wird die Geschichte nicht so langweilig. Auch bei diesem Teil haben mich die vielen verschiedenen Erzähler verwirrt und ich kann das auch nicht wirklich leiden. Denn dadurch erfährt man teilweise Dinge, die einen vielleicht gar nicht so sehr interessieren. Trotzdem war es toll wieder in die Geschichte der Black Dagger einzutauchen und auch in diesem Teil haben mir die Handlungen wieder sehr gut gefallen und es gibt nur wenig auszusetzen. Ich kann euch die Reihe nur ans Herz legen, wenn ihr gerne New Adult Fantasyromane gerne lest!

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Inhalt: Um der unglücklichen Liebe zu Bella, der Frau seines Zwillingsbruders, zu entkommen, hat der Vampirkrieger Phury es auf sich genommen, der Primal der Vampire zu werden. Als er bei seiner Amtseinführung der wunderschönen Auserwählten Cormia begegnet, hofft er, Bella endlich vergessen zu können. Doch Cormia zweifelt an Phurys Aufrichtigkeit, und schließlich muss er etwas tun, woran er in seinem ganzen zweihundertjährigen Leben noch nie gedacht hat: um eine Frau kämpfen! Informationen zum Buch: Taschenbuch: 768 Seiten Verlag: Heyne Verlag (11. Oktober 2016) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3453318072 ISBN-13: 978-3453318076 Originaltitel: Lover Enshrined Größe und/oder Gewicht: 11,6 x 5 x 18,5 cm Meine Meinung: Auf die Geschichte von Phury war ich selbst wirklich sehr neugierig, hat er mich doch besonders interessiert. Er ist auf eine Art und Weise besonders, die mich dazu verleitet, ihn immerzu in den Arm nehmen zu wollen. Wahrscheinlich hätte ich mich sofort in ihn verliebt, wenn ich ihm auf der Straße begegnet wäre, aber ich glaube das gilt jetzt eher als Wunschtraum. Seine innere Zerrissenheit verleitet ihn dazu, immer mehr zu wollen als gut für ihn ist, was mich an der ein oder anderen Stelle sehr zum Weinen gebracht hat, denn es war alles andere als leicht für ihn gewesen. Von Anfang an habe ich äußerst emotional auf ihn reagiert, was mich auch letzten Endes zerstört zurückgelassen hat, denn all das was er hat durchmachen müssen hat mich richtig hart getroffen. Vor allem als er sich endlich neu verlieben konnte und Cormia ihm zu verstehen gegeben hat, dass sie ihm nicht glaubt hat in mir ein großes Loch geformt, das mich in eine Art innerliche tiefe Trauer gestürzt hat. Dabei kann ich sie sehr gut verstehen, denn sie hat miterlebt wie sehr Phury Bella liebt und als sich dies dann änderte konnte und wollte sie es nicht glauben. Okay, das würde ich an ihrer Stelle auch nicht tun, wenn ich ehrlich bin. Aber trotz ihrer starken Gefühle für ihn, ist sie stark geblieben und hat ihn wohl wissen um sich selbst kämpfen lassen. Genau das war hier auch wirklich von Vorteil für die Geschichte, denn sie weißt dadurch eine besondere Gefühlsstärke auf. Bringt sie einen selbst doch so durcheinander, dass man an nichts anderes mehr denken kann und will. Zumindest erging es mir hier so. Ich war so unheimlich stark im Sog der Story versunken, dass ich nichts um mich herum mehr mitbekommen habe. Und aus diesem Grund lasse ich hier volle 10 Rosenblätter fallen.

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„Black Dagger – Phury & Cormia“ in drei Worten? Selbstverwirklichend, schicksalshaft, knisternd. Cover & Gestaltung von „Black Dagger – Phury & Cormia“? Wie auch die vorherigen fünf Bände, passt auch der sechste Band der Black Dagger Sonderausgabe perfekt zum Rest der Reihe. In düsterem Schwarz gehalten, hebt sich der dieses Mal silberne Titel sowohl farblich als auch haptisch vom Rest des Covers ab. Die typische Glanzoptik des Reihentitels ist, wie bei allem Büchern der Reihe, wieder gegeben. Im Vergleich zu den anderen Büchern, die alle farbige Schriftzüge haben, wirkt der silber-graue Schriftzug beinahe ein wenig zurückhaltend. Worum geht es in „Black Dagger – Phury & Cormia“? Die Handlung der Reihe der Black Dagger schreitet auch in Band 6 mit großen Schritten voran. Im Vordergrund der Romanhandlung stehen Phury und Cormia, die beide eine schicksalshafte Verbindung miteinander eingegangen sind, die der fünfte Band voraushatte. Abgesehen von der Geschichte der beiden war die Haupthandlung der Reihe überaus spannend, da Omega, der Anführer der Lesser, einen brillanten Schwachzug vollzieht, dessen Auswirkungen noch nicht absehbar sind. Der Schreibstil von J.R. Ward? J.R. Ward schreibt gewohnt angenehm, wortgewandt, flüssig und animierend. Ihre Wortwahl ist geschmackvoll und passend, gerade die Erotikszenen leben davon, wobei man nicht davon sprechen kann, dass sie zurückhaltend ist. Die Kampfszenen sind packend und detailliert beschrieben. Die verschiedenen Figuren haben ihre eigene Ausdrucksweise, da es von aristokratischen bis hin zu sehr direkten Charakteren alles gibt. Das Figurenpersonal in „Black Dagger – Phury & Cormia“? Wie in jedem Band, trifft der Leser alle liebgewonnenen Figuren der Vorgängerromane wieder. Besonders toll war es, einen speziellen Charakter wiederzusehen, der lange nicht mehr im Mittelpunkt stand. Die beiden Protagonisten, Phury und Cormia, haben es mir aber auf ihre spezielle Weise angetan. Dass Phury ein heldenhafter Charakter ist, konnte man schon in den ersten Bänden erkennen. Er opfert sich für andere auf, ist immer zur Stelle und hilfsbereit. Ebenso war seine Sucht bekannt, einige andere Dinge blieben jedoch im Verborgenen, um im sechsten Band der Reihe gelüftet zu werden. In Phury konnte ich mich von allen Brüdern bisher mitunter am besten einfühlen, hatte stellenweise aber das dringende Bedürfnis, ihn zu schütteln und zur Vernunft zu bringen. Cormia hingegen war mir unheimlich sympathisch. Zwar hätte ich auch sie gerne geschüttelt, um einige Missverständnisse auszuräumen, aber ihre Charakterentwicklung hat mir außerordentlich gut gefallen. Ebenso wie Phury findet Cormia sich selbst und wächst an ihrer Aufgabe. Positives über „Black Dagger – Phury & Cormia“? Ich mochte die Liebesgeschichte zwischen Phury und Cormia sehr gerne, da sie ein wenig zurückgenommener ist, als die anderen Liebesgeschichten der Reihen. Sie ist zahmer und schüchterner, was ich zur Abwechslung sehr schön fand. Zwar gab es ein paar nicht wirklich nötige Missverständnisse, aber sie passen zu den beiden. Auch die Charakterentwicklung hat mich überzeugen können. Die Figuren wirken gewohnt real und greifbar, sie sind nicht perfekt und arbeiten an sich. Richtig umgehauen haben mich drei Entwicklungen des Romans, die ich aus Gründen der Spannung und des Überraschungsmoments nicht verraten werde. Diese Entwicklungen haben mich überrascht und überwältigt. Empfehlung zu „Black Dagger – Phury & Cormia“? Ich kann den sechsten Band der Black Dagger uneingeschränkt allen Leserinnen mit einer Vorliebe für Fantasy, Vampirromane mit Spannung, Liebesgeschichten und Action empfehlen. Liebhaber der Reihe werden hier voll auf ihre Kosten kommen. Neueinsteigern empfehle ich Band eins der Reihe. Ich danke dem Heyne Verlag und dem Randomhouse Bloggerportal herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von „Black Dagger – Phury & Cormia“.

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Endlich ist der sechste Band der Black Dagger Reihe erschienen und ich konnte mit der Geschichte um die Charaktere Phury und Cormia weiterlesen. Bereits am Ende des fünften Bandes bahnte sich eine Liebesgeschichte zwischen den beiden an und umso gespannter war ich darauf wie schnell sie zusammen kommen würden. Den Schreibstil von J. R. Ward empfand ich wieder als super fließend und geradezu inhalierend geschrieben. Auch hat mich die Geschichte rund um die Black Dagger wieder unterhalten und von sich begeistern können. Für die sechsten Band der Reihe habe ich zwar ein bisschen länger gebraucht, aber bei über 700 Seiten auch verständlich. Geschrieben wurde er wieder aus verschiedenen Sichten, wobei Phury und Cormia die größten Parts übernommen haben. Phury ist der neue Primal der Vampire und muss somit bei den Auserwählten liegen und mit der Zeit für Nachwuchs unter den Black Dagger Kriegern sorgen. Doch dem jungfräulichen Vampir graut es davor und so vollzieht er die Zeremonie mit seiner ersten Partnerin Cormia nicht - auch wenn beide Gefühle füreinander empfinden. Dann wären da noch seine Empfindungen für die Frau seines Bruders und sein Drogenkonsum. Letzteres werden ihn wohl - wenn er so weiter macht - das Leben und auch die Mitgliedschaft in der Bruderschaft kosten, denn seine Brüder können sein selbstzerstörerisches Handeln nicht länger mit ansehen. Aber auch die Situation mit den Lessern spitzt sich immer weiter zu. Der Feind schläft nicht und holt zu einem unglaublich vernichtenden Schlag aus. Können die Brüder dies überleben und vor allem, wird Phury den Sinn des Lebens und der Liebe erkennen? Auch der sechste Band der Black Dagger Reihe gefiel mir super. Ich mochte die Charaktere sehr und die Geschichte rund um die Vampire entwickelt sich immer weiter. Deshalb freue ich mich auch schon sehr auf den nächsten Band, der die Protagonisten Rehvenge und Ehlena umfasst.

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Cover: Das Cover ist mal wieder wunderschön und passt ganz bezaubernd zu den vorherigen Bänden. Das ist kein Wunder, aber es ist trotzdem toll, dass das Konzept durchgezogen wird. Und dabei noch so verdammt schön ist. Die Farbe der Schrift ist leider aber etwas gräulich, was meiner Meinung nach nicht besonders gut zu dem Paar passt, aber es ist dennoch okay. Charaktere: Phury: Fangen wir mal mit Phury an. Man kennt ihn ja schon aus den vorherigen Bänden, aber ich für meinen Teil habe ihn nie richtig ins Herz schließen können. Das hat sich mit diesem Band aber eindeutig verändert. Man darf endlich einmal einen genaueren Blick in Phury hineinwerfen und lernt sehr schnell zu verstehen, warum er so ist, wie er eben ist. Vorwegnehmen werde ich Euch das nicht. Aber lasst euch gesagt sein, dass es meinen Blick ziemlich verändert hat. Wir wissen ja, dass Phury ziemlich viel „Roten Rauch“ konsumiert. Ich hatte unterschätzt, wie abhängig er von eben diesem ist. Und wie verdammt hilflos ihn das macht. Gerade in diesem Punkt Drogen spielt Zsadist eine Rolle. Er und Phury haben auch noch einiges zwischen sich stehen, was mich ein bisschen überrascht hat, aber verständlich ist. Man lernt eine Phury mit unfassbar vielen Schwächen kennen, sodass er gar nicht das heldenhafte an sich hat, was man sich nach Zsadist vorgestellt hat. Aber im Endeffekt ist Phury eben doch eine sehr starke Persönlichkeit, was er kaum verbergen kann. Er ist eine Person, die sich rührend um Andere kümmert, aber gleichzeitig Angst vor tieferen Bindungen hat. Phury ist meiner Meinung nach sehr feinfühlig und sensibel. Eine künstlerische Seele, die er in sich eingesperrt hat. Phury ist sehr komplex und alle seine Ängste mehr als nur tief ihn ihm verankert, aber gerade deswegen habe ich ihn immer lieber gewonnen. Cormia: Cormia war ihr Leben lang in ein Korsett gespannt gewesen, was sich jetzt gelöst hat. Sie lernt endlich richtig zu atmen und konkret lernt sie ein „normales“ Leben kennen. Und das entdeckt sie für sich. Es ist eine zauberhafte Sache ihr dabei zuzusehen, wie sie sich ihr Charakter immer mehr formt und formt. Denn sie ist auch eine Seele, die die schönen Dinge schätzt und sich mit aller größten Freude um andere kümmert. Wer sich kümmert, der sorgt sich auch und auch das tut Cormia. Manchmal auch gegen ihren eigenen Willen. Außerdem ist sie wahnsinnig gutherzig und freundlich. Aber, Gott sei Dank, gewinnt sie immer mehr Biss, sodass sie sich nicht hilflos herumschubsen lässt. Anzumerken ist auch noch, dass sie einen heftigen inneren Kampf erlebt. Sie wird zwischen Sich Selbst und ihrer Pflicht hin- und her geschubst. Dementsprechend verzweifelt wirkt sie innerlich auch manchmal. Auch sie habe ich in mein Herz geschlossen. Handlung und Gefühle: Es spielen wahnsinnig viele Leute in diesem Buch mit. Phury und Cormia sind zwar der Strang, zu dem alles wieder zurückläuft, aber sie hatten nach meinem Gefühl nicht unbedingt den allerhöchsten Anteil an der Geschichte. Damit meine ich nicht sie jeweils einzeln, sondern eher die Beiden zusammen. Mehr, als dieses Buch bietet, hatten die Beiden vermutlich auch nicht herzugeben gemeinsam, aber bei dem Titel hatte ich doch etwas mehr erwartet, wie z.B. in den Bänden davor. Oft spielt nur Cormia mit oder auch nur Phury und der jeweils andere eine indirekte Rolle. Die beiden inneren Konflikte der Personen machen ein Zusammensein wirklich schwer. Im Grundsatz ist die Story aber mal wieder fantastisch. Ich wurde von Action nur so überrollt und ständig zum Mitfiebern gezwungen. Außerdem zum tiefergehenden Nachdenken. Und das liebe ich wirklich. Wenn ein Buch mich mir meinen Kopf zerbrechen lässt, dann muss es wirklich was hergeben. Ich wurde zwischen panischer Angst und grenzenloser Freude hin und her geworfen, was mir mal mehr mal weniger gut gefallen hat. Je nach dem, wo wir uns gerade befanden. Alle Handlungsstränge spielen irgendwie auf Phury und Cormia zu, aber haben dennoch ihren eigenen Anteil, der sie ganz besonders macht und mich dazu gezwungen hat überall gleichzeitig sein zu wollen. Aber ich muss sagen, dass ich niemals nicht dort sein wollte, wo mich J.R. Ward hingebracht hat. Sie hat ein geniales Gespür dafür, wann eine Story verlagert werden muss und wie sie das geschickt tun kann. Das Buch ist lang, das ist etwas, was man wirklich nicht schönreden kann, aber man hat immer eine offene Frage oder etwas zum Daraufhinausfiebern. Somit gab es für mich keine unerträglichen Stellen, sondern eher immer nur Lust auf die nächsten Bände. Ich möchte z.B. unbedingt die Geschichte in der Qhuinn bzw. Blay mitspielt lesen. Dringend. Einfach, weil ich die Beiden so gernhabe. Aber auch auf Rhev (Phurys Dealer) ist eine Person auf dessen Geschichte ich mich sehr freue. Das kann ich jetzt noch ewig so weitermachen, weil ich mich auch sehr auf Payne, John und so weiter freue. Das Buch hat eine verdammt gute Sogwirkung. Einmal in dieser Welt gefangen und man ist verliebt. Meistens. Die Ausarbeitung der Personen und der ganzen Story ist für mich einmalig gut, denn ich glaube, kaum einer kann das besser als J.R. Ward. Sie ist eine unglaubliche Autorin und ich liebe es ihre Anmerkung zur Entstehung des Buches zu lesen, um ihre persönliche Sicht zu erfahren. Besonderheiten: Das Bonusmaterial kriegt mich auf jeden Fall immer und immer wieder! Denn es enthält einen Steckbrief über Phury, der von ebendiesem aufgefüllt wurde. Außerdem ein Interview mit Phury, das J.R. Ward persönlich führt. Sie reist quasi als Besucher in ihre eigene Geschichte und damit in ihre eigene Welt. Ihr findet auch noch die erwähnte Anmerkung zu dem Buch bzw. zu Phury und eine Danksagung. Fazit: Auch dieser sechste Doppelband war für mich, der die Welt der Black Dagger abgöttisch liebt, einfach nur ein Traum. Die Verstrickungen, die sich im Endeffekt ergeben haben, waren irgendwie ziemlich unschlagbar. Etwas schade ist, dass einem diese wirklich erst mit der Anmerkung der Autorin bewusst werden. Aber dennoch ist ganz klar, dass Phury in diesem Buch die Hauptperson ist und was er erreichen soll. Die Liebesgeschichte ist vielleicht ein bisschen kurz gekommen, aber dafür gab es eben ganz viel anderes episches. Ich weise auf John, Qhuinn und Blay hin. J.R. Ward gleicht alle Defizite, die ich diesem Buch vorwerfen könnte durch irgendwas anderes aus, sodass die Defizite nicht mehr schwer wiegen. Dieses Buch ist auf seine Weise ein Meisterwerk und ihr müsst es alleine lesen, damit ihr die nächsten Bände auch lesen könnt.

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