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Leserstimmen (17)

Petra Hammesfahr: Der gläserne Himmel

Der gläserne Himmel Blick ins Buch

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-35920-8

Erschienen: 09.01.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Kundenrezensionen

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Mystisch und spannend.

Von: Regina Langbein Datum : 09.06.2017

https://relacra.blogspot.de/

Christian ist Mitte dreißig und Lehrer, als er in das Dorf zurückkehrt, in dem er als Kind eine unbeschwerte Zeit verbrachte. Hier begegnet er Sina. Gebannt von ihrer Anziehungskraft macht er ihr bald einen Heiratsantrag. Doch wer ist diese rätselhafte junge Frau, die oft nicht sie selbst zu sein scheint? Und was bedeuten die Träume, in denen Sina blutüberströmt in einem Graben liegt? Christian stellt Nachforschungen an und erkennt, dass in diesem idyllischen Ort vor vielen Jahren ein schreckliches Verbrechen geschah ...

Das Buch war für mich eine Mischung aus Roman, Krimi, Thriller…
Über weite Teile gibt es einen Gleichklang im Text, ohne nennenswerte Höhen und Tiefen. Dann plötzlich wird es wieder spannend, erwartungsvoll. Dann hat man das Gefühl, jetzt gleich geschieht etwas Spektakuläres- doch dann wieder Gleichklang.
Eine teils sehr mystische Erzählweise, bei der Träume und Wirklichkeit ineinander verwoben scheinen. Oft so verwoben, dass Traum und Wirklichkeit von mir manchmal nicht leicht zu unterscheiden waren. Das Ende dann- anders als vermutet, lässt jedoch noch viele Fragen offen.
Ein echter Hammesfahr - Roman eben

Der gläserne Himmel

Von: Vanessa P. Datum : 07.06.2017

https://irgendwasmitbuechern.blogspot.de/

Leider fehlt es der Geschichte an der nötigen Spannung, dem gewissen Etwas.

Der gläserne Himmel

Von: mamenu Datum : 30.04.2017

mamenusbuecher.blogspot.de/

Klapptext

Christian hat nur schöne Erinnerungen an das Dorf,in dem er als Kind unbeschwerte Wochen verbrachte und in das er nun als Lehrer zurückkehrt.
Eines Tages begegnet er der jungen Sina und fühlt sich leidenschaftlich hingezogen.Doch schon bald hat er Albträume,in denen Sina tödlich verunglückt.Und welche Ahnungen verfolgen Sina,die von zurückliegenden Begebenheiten erzählt,die sie gar nicht wissen kann?
Offenbar gab es eine Verbindung zwischen Sinas Mutter und Christians Eltern.
Die allerdings wollen die Vergangenheit unter allen Umständen ruhen lassen.


Meine Meinung

Bei diesem Buch gehen die Meinungen auseinander. Einige finden es langweilig, ich gehöre zu denen, die nach der ersten hälfte dieses Buches das Lesen abbrechen wollte. Zum Glück habe ich mich dann doch entschlossen weiter zu lesen und ich muss sagen, ab der zweite hälfte konnte ich es dann nicht mehr aus der Hand legen.
Um die ganze Geschichte zu verstehen, muss man sich wirklich mit dem Buch auseinandersetzen, denn manches ist sehr verworren.Für mich hat es sich wirklich gelohnt das zu tun.

Was mir auch gut gefallen hat, ist, das dieses Buch aus der Sicht von Christian geschrieben worden ist.Ich mag einfach Bücher, die in der "Ich Form" geschrieben werden.
Die Geschichte ist doch etwas mystisch aufgebaut und etwas düster. Ich fand es gar nicht so schlecht. Am Anfang etwas komisch für mich, aber um so mehr ich gelesen habe, desto besser konnte ich damit umgehen.
Also ob ihr dieses Buch lest, müsst ihr selber Entscheiden, weil bei diesem Buch, wie schon erwähnt, die Meinungen auseinander gehen.
Mir hat es aber gut gefallen und ich bin froh, es bis zum Ende gelesen zu haben.

Geheimnisvoll und spannend!

Von: Anjas Buchstunden Datum : 26.04.2017

anjas-buchstunden.blogspot.de

Die Bücher von Petra Hammesfahr fand ich bisher alle wirklich toll und auch dieses habe ich sofort geliebt. Obwohl ich kurze Zeit gebraucht habe um in das Buch reinzukommen, war ich doch ganz schnell in seinem Bann.

Man erfährt gleich zu Beginn von Chris, das er der Meinung ist getötet zu haben und dann beginnt eine unglaublich spannende Geschichte in der Chris seine letzten Jahre schildert.
Kurz lernt man den kleinen Chris kennen, erfährt einige Dinge aus seiner Kindheit und was damals um ihn herum geschehen ist. Ganz toll erklärt die Autorin hier den Alltag und die Sehnsüchte um den kleinen Jungen und seine Familie.
Als Chris erwachsen ist kehrt er um als Lehrer zu arbeiten wieder nach Kirchfelden und zu Luise zurück, denn bei ihr war er schon als Kind sehr glücklich und hat sich immer geborgen gefühlt. Schnell lernt er Sina kennen und dann beginnt für den Leser ein rasantes und spannendes auf und ab mit einem Hauch von Mystik.

Chris und Sina als Protagonisten fand ich super, die haben vor Persönlichkeit nur so gestrotzt. Vielschichtig und ausgereift hat die Autorin hier auch die anderen Charaktere einzigartig beschrieben. Keiner blieb fad oder oberflächlich und jeder war auf seine Weise einfach nur interessant und auch geheimnisvoll. Mit Sina selbst bin ich nicht so wirklich warm geworden, die Autorin hat es hier gut geschafft Aufwühlung reinzubringen, indem sie immer wieder Sina als rätselhafte Person der man eventuell eben doch nicht trauen kann dargestellt hat. Ich fand es auf jeder Seite toll diese ganz eigene Geschichte von Chris und Sina zu lesen und habe darauf hingefiebert zu erfahren was denn vor allem auch früher um die beiden herum geschehen ist. Geheimnisse gab und gibt es da nämlich mehr als genug.

Fasziniert hat mich Sinas Verhalten, auch wenn ich mit ihr nicht wirklich warm geworden bin, trotzdem sehr. Ihre Art Chris gegenüber war toll und sie hat öfter Dinge gesagt und gesehen, die sie so eigentlich gar nicht wissen konnte, aber da möchte ich jetzt nicht zuviel verraten.
Auch die Enflüssen vom Birkenhof und vor allem die von Chris seinem Vater waren sehr fesselnd aber auch positiv verwirrend. Auf den letzten Seiten hat die Autorin nochmal eine sehr bewegende und nervenzerreißende Atmosphäre geschaffen. Auch wenn einige Fragen nicht direkt beantwortet wurden, so kann man sich doch vieles zusammenreiben, denn die Autorin hat indirekt alles beantwortet, nun obliegt es der Fantasie jeden einzelnen die fürs sich richtige Antwort zu finden.

Ich bin begeistert, durfte ein rätselhaftes, mystisch angehauchtes, geheimnisvolles und spannendes Buch lesen!

Die Dorfprinzessin macht die Regeln...

Von: buch-leben Datum : 24.04.2017

buch-leben.blogspot.de

Zugegeben: Ich bin mit sehr hohen Erwartungen an das Buch herangegangen - und das war vielleicht der Fehler. Denn richtig packen konnte es mich nicht.

Erzählt wird das Buch aus der Sicht von Christian, dem Protagonisten. Die Perspektive ist ganz ist ganz interessant, man erfährt viele seiner Gedankengänge und seiner Träume - und das macht das Buch auch aus. Denn Action an sich gibt es so gut wie keine. Er erzählt und erzählt und erzählt... und das wird an der ein oder anderen Stelle ziemlich langatmig. Da hätte ruhig noch etwas mehr passieren dürfen. Außerdem erkennt man als Leser manchmal nur schwer, was jetzt einer seiner Träume und was Realität ist. Man muss sich da wirklich ein bisschen hineinfuchsen.

Das Setting hat mir sehr gut gefallen: Ein kleines Dorf, in dem jeder jeden kennt und ungeschriebene Gesetze gelten. Dazu zählt auch, dass Sina, die Dorfprinzessin, diese Gesetze macht. Es dauert eine ganze Weile, bis man erfährt, was an ihr so besonders ist und wie es dazu kam. Die Auflösung war zwar spannend, aber auch ein bisschen unbefriedigend. Und eigentlich ahnt man auch schon, dass es mit dem im Klappentext angekündigten Verbrechen zu tun hat. Wie es dann aber verpackt ist, darauf wäre ich nicht unbedingt gekommen.

Das Buch enthält auch einen Hauch von Mystik, den die Autorin nicht aufklärt. Leider - denn überzeugt haben mich die Theorien nicht.

Der Schreibstil war sehr angenehm, wie gesagt sehr erzählend und eher langsam als rasant. Ungewöhnlich war, dass das Buch gar nich in Kapitel eingeteilt ist, sondern nur in Teile. Das verführt natürlich zum Weiterlesen.

Insgesamt war das Buch ganz nett, aber auch nicht mehr. Deswegen gibt es von mir nur 3 Sterne!

Fesselnde und langatmige Passagen

Von: Chrissi66 Datum : 23.03.2017

chrissisbuntelesecouch.wordpress.com

Von Petra Hammesfahr habe ich schon einige Bücher gelesen. Manche haben mir gut gefallen andere konnten mich nicht überzeugen. In ihren Büchern geht es meist um Familiengeheimnisse und menschliche Tragödien.

Beschreibung des Buches:
„Der gläserne Himmel“ wurde bereits 1991 das erste Mal veröffentlicht. Die mir vorliegende Ausgabe ist 2017 als Taschenbuch im Diana Verlag erschienen. Das Buch hat 447 Seiten. Das Titelbild wirkt düster, eine Landschaft mit See und Kirchturm im Regen. Die Düsternis vermittelt schon ein wenig die Stimmung in diesem Buch.

Kurze Zusammenfassung:
Lehrer Christian bekommt eine Anstellung in der Schule eines kleinen Dorfes, in dem er als Kind viel Zeit bei seiner Tante verbrachte. Er lernt die dorfbekannte Sina kennen und verliebt sich in sie. Ihre Anziehungskraft auf ihn ist so stark, dass er ihr schon bald einen Heiratsantrag macht. Doch ihre Ehe verläuft in seltsamen Bahnen. Christian hat merkwürdige Träume in denen Sina blutüberströmt vorkommt. Bald erkennt er, dass in Sinas Familie etwas Schreckliches passiert sein muss.

Mein Leseeindruck:
Dieser Roman ist in der Ich-Form aus Sicht von Christian geschrieben.
Eigentlich hat mich das Buch über die ersten Seiten hinweg gefesselt. Romane über Familiengeheimnisse finde ich spannend. Die Geschichte um Sina ist sehr geheimnisvoll und mystisch aufgebaut. Petra Hammesfahr rückt nur nach und nach mit dem großen Familiengeheimnis heraus. Leider zieht sich die Geschichte sehr in die Länge und ist in manchen Teilen sehr verworren, so dass man beim Lesen einen „langen Atem haben muss“. Außerdem wirkt sie auf mich teilweise etwas realitätsfremd und konstruiert.
Das letzte Drittel hat mich wieder etwas mit dem Buch versöhnt. Hier konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen.

Fazit
Im Ganzen konnte mich dieses Buch von Petra Hammesfahr nicht überzeugen. Ich habe schon bessere Bücher von dieser Autorin gelesen.

Ein überzeugender, sehr fesselnder psychologischer Spannungsroman

Von: Biggi Friedrichs Datum : 02.03.2017

vergessenebuecher.blogspot.de/

Christian Hochstedt, der in seiner Kindheit oft in Kirchfelden bei seiner Tante. war, ist von diesem Dorf so fasziniert, dass er als Lehramtsanwärter dahin zurückkehrt und zu seiner Tante zieht. Erst genießt er das idyllische Leben im Dorf, fängt eine Beziehung zu einer Kollegin an, doch dann bekommt er die Macht zweier Kinder zu spüren, die sich gegen ihn stellen und macht Bekanntschaft mit der jungen Sina, der "Herrin über gut und böse", wie sie von den Dorfbewohnern genannt wird. Christian fühlt sich magisch angezogen von dieser jungen Frau und verstrickt sich in Wunschphantasien, die jedoch überschattet sind von einem rätselhaften Ereignis in der Vergangenheit, in das auch seine Eltern verstrickt zu sein scheinen.

Wir nehmen Anteil an Christians Leben, an seinen Träumen und an seinen Gefühlen. Das Mädchen Sina bleibt eine etwas geheimnisvolle Figur mit Hang zum Mystischen.

Ganz langsam erfährt Christian und damit auch der Leser, was in der Vergangenheit tatsächlich geschah.

Mich hat dieser psychologische Spannungsroman von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen und ich konnte ihn kaum aus der Hand legen. Der Roman ist sehr atmosphärisch geschrieben und hat einen leichten mystischen Touch. Menschliche Gefühle wie Liebe, Hass, Eifersucht, Neid und die Erwartungshaltung an den Partner, die nicht erfüllt werden kann, und entsprechend für Frust sorgt, werden detailliert und glaubhaft wiedergegeben.

Petra Hammesfahr zeigt auf, wie aus einer verträumten, den Partner glorifizierenden Liebe ein Beziehungsdrama entsteht. "Der gläserne Himmel" ist ein überzeugender psychologischer Spannungsroman, der mich vollkommen in seinen Bann gezogen hat.

>> Und ich hatte versprochen, ihr zu glauben, egal, was sie sagte. <<

Von: 100.Geschichten Datum : 01.03.2017

www.100geschichten.blog

>> Und ich hatte versprochen, ihr zu glauben, egal, was sie sagte. <<

Christian kehrt, mit Mitte 30 als Lehrer, an den Ort seiner Kindheit zurück, welcher voller Rätsel ist. Es scheint, als wüsste das ganze Dorf über ein Geheimnis Bescheid in welchem er die Hauptrolle tragen würde. Er verliebt sich in die „Dorfprinzessin“ Sina. Sie ist noch keine 18 Jahre und um sie herum ranken sich wilde Gerüchte. Diese Liebe – angefacht von großer Leidenschaft – ist widersprüchlich, voller Zweifel, Misstrauen und doch so tiefgreifend, dass sie wie ein Zauber wirkt. Christians Träume, in welchen Sina Opfer roher Gewalt wird, scheinen Vorahnungen zu sein. Oder sind es Rückblicke?

Lieblingssätze:
Sina: „Wenn du mich nicht immer so lieben kannst, wie du es möchtest, macht das nichts. Ich habe genug Liebe für uns beide.“
Vater: „Ich möchte den Menschen sehen, der sich nicht in Widersprüche verwickelt oder lügt, wenn er Angst hat. Schuld und Unschuld liegen im Leben oft so dicht beieinander .... . “


Fazit:
Dieser Roman weckt in mir widersprüchliche Meinungen. Zum einen finde ich die Geschichte – den Plot – sehr spannend. Die Idee der Autorin durch eine Person verschiedene Leben zu erzählen ist genial. Die Mischung aus Mystik und Realität ist gut. Und dennoch bin ich mit der Umsetzung nicht ganz zufrieden. Manchmal wusste ich nicht mehr genau, von wem die Autorin jetzt erzählt und wurde so im Lesefluss unterbrochen. Die Geschichte ist komplex und vielschichtig. Wer als Leser mit Spiritualität und etwas Fantasy nichts anfangen kann, wird mit dem Roman Probleme haben. Es ist nur ein Hauch davon, doch trägt die Geschichte durch Vorahnungen, Träumen und unerklärlichen Dingen. Als Thriller würde ich diesen Roman nicht beschreiben. Es ist eine Familiensaga mit etwas von allem: Spannung, Komplexität, Mystik, Erotik und Liebe.

Für mich leider sehr enttäuschend, hatte mehr erwartet

Von: lenisvea Datum : 08.02.2017

lenisvea.blogspot.de

€ 9,99 [D] inkl. MwSt.
€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
(* empf. VK-Preis)
Taschenbuch, Broschur
ISBN: 978-3-453-35920-8
NEU
Erschienen: 09.01.2017
Weitere Ausgaben: eBook (epub)
Zum Buch: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Der-glaeserne-Himmel/Petra-Hammesfahr/Diana/e506979.rhd

Christian ist Mitte dreißig und Lehrer, als er in sein Heimatdorf in der Eifel zurückzieht. Seine Eltern stritten sich oft, doch sie sind immer noch ein Paar. Mit der jungen Sina, die er schon bald kennenlernt, will er eine bessere Ehe führen. Doch was bedeuten seine Träume, in denen Sina blutüberströmt in einem Graben liegt? Als Christian entdeckt, dass sowohl sein Vater als auch seine Mutter die auf mysteriöse Weise verunglückten Eltern von Sina gekannt haben, passiert das Unfassbare: In einem Moment der Unachtsamkeit verliert er die Kontrolle über seinen Wagen – auf dem Beifahrersitz seine hochschwangere Frau …

Meine Meinung:
Ich habe schon einige Bücher von Petra Hammesfahr gelesen und war daher sehr gespannt auf den neuen Roman von ihr. Er wurde mir freundlicherweise vom Diana Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr gut gelungen. Es konnte mich auf eine Art direkt fesseln, aber je weiter das Buch voranschritt, umso mehr hat es nachgelassen und konnte mich immer weniger begeistern. Ausserdem ist es relativ schnell in die übersinnliche Richtung abgedriftet, womit ich leider gar nichts anfangen konnte.

Ich muss leider sagen, dass dies mit Abstand der schwächste Roman der Autorin ist. Es war auch alles total unrealistisch und aus der Luft gegriffen, so dass es für mich einfach nicht die richtige Lektüre war.

Daher komme ich schweren Herzens zu dem Schluss, dass ich das Buch nicht weiter empfehlen kann. Für mich war es ein Flop, es hat mich nach einer kurzen Zeit der Spannung einfach nur noch gelangweilt und ich kann dem Buch daher nur schwache 3 Sterne geben.

Magisch, merkwürdig, mäßig

Von: Viola Hardel Datum : 06.02.2017

schnaeutzchen76.blogspot.de/

Ich habe ja nun schon einige Bücher von ihr gelesen und dachte mensch das ist doch genau meins, weil ich ihre Bücher immer spannend fand.
Nur dieses konnte mich leider nicht so fesseln wie ihre anderen Werke.
Zu beginn ist es noch richtig Spannend aber man merkt das es immer weniger wird und die Geschichte immer langatmiger, was das Lesevergnügen sehr einschränkt.

Ich habe einen Krimi erwartet aber leider wurde es sehr Märchenhaft und Mystisch was man so gar nicht erwartet hatte.
Alles in allem muss ich sagen ist es ein sehr schwaches Buch und eines ihre schlechtesten Bücher.
Aber für die Arbeit die dahinter Steckt und die Idee die sie hatte aber nicht so umsetzen konnte vergebe ich dennoch 3 Sterne.

Und ich werde dennoch ein Buch von ihr lesen vielleicht überzeugt mich ein anderes doch mehr.

Solche Bücher mag ich!

Von: Babyknopfauge Datum : 31.01.2017

babyknopfauge.blogspot.de/

Ich lese das Buch gerade in jeder freien Minute...
dabei finde ich es sehr packend und verwirrend geschrieben... Man ist durch die vielen umschreibungen, ganz nah am Geschehen, jedoch werde ich hoffentlich erst ganz zum Schluss alle Zusammenhänge verstehen. Solche Bücher mag ich!

Feuer und Wasser

Von: Das Echo vom Alpenrand Datum : 28.01.2017

derachentaler.de

Christian, ein eher zurückhaltender junger Mann, glaubt in Sina die Liebe seines Lebens gefunden zu haben. Doch sie ist jung, zu jung um sich mit ihr einzulassen – und sie umgibt ein Geheimnis. Durch zahlreiche Andeutungen seitens seiner Kollegen, die er durch den Dorfklatsch bestätigt sieht, fühlt sich der junge Mann zunehmend verunsichert und verwirrt. Bald drehen sich all seine Gedanken nur noch um das Mädchen und er fühlt sich immer mehr zu ihr hingezogen. Entgegen seinem inneren Wissen, das ihn vor einer Beziehung zu Sina warnt, geschieht das Unvermeidliche und die beiden werden ein Paar. Beide sind in tiefer Liebe miteinander verbunden und dennoch trennt sie eine unüberwindliche Kluft, die sie immer tiefer in den Strudel einer verderblichen Liebe hineinzieht. Als Realität und Fiktion zu einem unüberwindbaren Hindernis verschmelzen, ist die Katastrophe auf die sie zusteuern absehbar und nicht mehr aufzuhalten.

Fazit
Ein fesselnder Roman, der übersinnliche Wahrnehmungen und Empfindungen zu beängstigender Realität werden läßt.

Ohne Krimi ...

Von: Diane Jordan Datum : 20.01.2017

https://booksofloveblog.wordpress.com/

Ohne Krimi ...

Der gläserne Himmel

Rezension Diane Jordan

... geht Diane nie ins Bett ☺.Und Petra Hammesfahr gehört zu meinen Lieblingsschriftstellerinnen oder muss ich bald sagen gehörte? Denn dieser Krimi ist anders. „Der gläserne Himmel“ hält meiner Meinung nicht, was er verspricht. Vielleicht hatte ich zu viele Erwartungen? Vielleicht gehen der Autorin auch einfach nur die Ideen aus, wer weiss??? Der Anfang des Romans ist wie immer sehr spannend und fesselnd geschrieben, der gewohnte Spannungsaufbau ebbt aber relativ schnell wieder ab. Vieles bleibt rätselhaft und die Geschichte wird dadurch nicht richtig schlüssig und rund. Schade eigentlich, denn ich habe mich auf dieses Buch zum Wochenende gefreut. Das Wetter ist mies und bietet sich geradezu zum Lesen an. Aber Nervenkitzel, Gänsehautfeeling und wohlige Entspannung danach, geht anders und so hoffe ich, dass der nächste Hammesfahr-Krimi wieder besser gelingt.

Aus dem Inhalt:
Christian ist Mitte dreißig und Lehrer, als er in sein Heimatdorf in der Eifel zurückzieht. Seine Eltern stritten sich oft, doch sie sind immer noch ein Paar. Mit der jungen Sina, die er schon bald kennenlernt, will er eine bessere Ehe führen. Doch was bedeuten seine Träume, in denen Sina blutüberströmt in einem Graben liegt? Als Christian entdeckt, dass sowohl sein Vater als auch seine Mutter die auf mysteriöse Weise verunglückten Eltern von Sina gekannt haben, passiert das Unfassbare: In einem Moment der Unachtsamkeit verliert er die Kontrolle über seinen Wagen – auf dem Beifahrersitz seine hochschwangere Frau …



Über die Autorin:
Petra Hammesfahr wurde mit ihrem Bestseller "Der stille Herr Genardy" bekannt. Seitdem erobern ihre Spannungsromane die Bestsellerlisten, werden mit Preisen ausgezeichnet und erfolgreich verfilmt, wie "Die Lüge" mit Natalia Wörner in der Hauptrolle. Zuletzt erschienen: "Die Frau, die Männer mochte" und "Der gläserne Himmel".

Fazit: 3 Sterne*** da der Funken leider nicht übergesprungen ist!
Der Taschenbuch-Roman „Der gläserne Himmel“ ist im DIANA Verlag erschienen. Das Buch hat 448 Seiten und kostet 9,99 Euro.

Mysthischer Thriller

Von: vielleser18 Datum : 19.01.2017

https://www.lovelybooks.de/mitglied/vielleser18/

"Der gläserne Himmel" wurde bereits 1995 das erste Mal veröffentlicht. Im Januar 2017 erschien im DIANA-Verlag eine überarbeitete Taschenbuchausgabe.

Zum Inhalt:
Schon als Kind kam Christian nach Kirchfelden. Damals musste er ein paar Wochen bei seiner Tante Luise verbringen, warum, wieso, dass wurde dem damals 11jährigen nicht gesagt. Trotz aller Fragen hat er dort das erste Mal das Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit. Jahre später kehrt er als Lehrer zurück in diesen Ort und zu seiner Tante. Dann lernt er Sina kennen. Fast noch ein Mädchen, 11 Jahre jünger als er, doch sie fasziniert ihn von Anfang an. Ihn plagen ungewöhnliche Träume, beängstingende und ständig sich wiederholende Szenen, die ihn Nacht für Nacht heimsuchen. Was bedeuten sie ? Sind es Zukunftsvisionen ? Viele Fragen, viele Geheimnisse. Christian versucht sich langsam vorzutasten und gerät dabei selbst in enen Strudel von Neid, Missgunst und Verrat.


Meinung:
Ich habe schon ein paar Krimis von Petra Hammersfahr gelesen, dieser ist einer der ganz anderen Art. Er ist mysthisch, düster und hat dennoch beim Lesen einen unheimlichen Sog auf mich gehabt. Er war spannend, da es viele Geheimnisse gibt, vieles, was sich erst nach und nach heraus kristalliert hat. Dennoch gab es auch phasenweise langatmigere Stellen, die dennoch zur Auflösung (wie sich hinterher herausgestellt hat) dazugehören.
Familiengeheimnsisse auf beiden Seiten, Andeutungen, Ahnungen und immer wieder neue Erkenntnisse, neue Wendungen verhelfen diesem Roman zu einem relativ hohen Spannungsbogen.

Die Autorin lässt Christian erzählen. Aus einer Retroperspektive berichtet er kurz vom Ende, dabei kann man als Leser aber kaum etwas erahnen, um dann von Anfang an zu beginnen. Wie eine Lebensbeichte, ein detaillgetreuer Bericht, wie alles begann und warum. Von Anfang an hat mich dieser eher düstere Stil fasziniert, dieser - ja- gebrochene Mann, der dem Leser berichtet, wie alles zum dramatischen Ende kam.

Die Geschichte ist mysthisch, sie ist ungewöhnlich und nicht alltäglich. Sie ist nicht real, sie ist ja, übersinnlich, ja, "fantastisch" , eine Mischung, die ich einerseits dem Genre Mysterythriller zuordnen möchte, anderseits auch dem Bereich Fantasy. Ein Roman, auf den man sich als Leser einlassen muss, gerade weil er mit anderen Elementen arbeitet. Ich möchte hier im Vorfeld nicht zu viel verraten, um die Spannung der zukünftigen Leser nicht zu nehmen.


Fazit:
Mir hat Petra Hammersfahr mit diesem Roman viele spannende Lesestunden beschert, bei denen ich öfters mal Gänsehaut hatte. Spannend ist er allemal, auch wenn er manchmal eine paar Längen hatte. Doch der unheimliche Sog, den ich beim Lesen verspürte, hat mich tief in diese Geschichte hinein gerissen. Dieses Übersinnliche in dieser Geschichte hat mich fasziniert und gleichzeitig gegruselt.
Dazu kommt, dass die Autorin auch noch einmal mit einer ungewöhnlichen Auflösung den Leser überrascht.

Ein typischer Hammesfahr!

Von: Leben-Lieben-Lesen Datum : 11.01.2017

leben-lieben-lesen.blogspot.de/

Die Story:
Chris kommt als junger Lehrer zurück nach Kirchfelden, wo er als Kind unbeschwerte Zeiten verbringen durfte. Hier begegnet ihm das Mädchen Sina, das eine rätselhafte Macht über die Bewohner des Dorfes hat und auch auf ihn eine ungeheure Anziehungskraft ausübt. Als Sina sich auch zu ihm hingezogen fühlt, heiraten die beiden und schon bald ist Sina schwanger. Dem ungetrübten Glück stehen einzig Chris' Träume und Visionen im Weg: Wer ist die Unbekannte, die er immer wieder bitterlich weinen hört? Und warum scheint Sina manchmal eine ganz andere Person zu sein? Chris versucht den Ursachen auf den Grund zu gehen und findet heraus, dass in dem idyllischen Dorf vor vielen Jahren ein grausames Verbrechen begangen wurde, das von Allen totgeschwiegen wurde....

Die Autorin:
Petra Hammesfahr, Jahrgang 1951, begann schon im Alter von 17 Jahren mit dem Schreiben. Rund 20 Jahre lang bot sie Verlagen und Redaktionen vergeblich ihre Manuskripte an, bis schließlich das Männer-Magazin Playboy 1989 ihre erste Kurzgeschichte veröffentlichte und 1991 endlich ihr erster Thriller erschien. Seitdem ist Petra Hammesfahr aus der deutschen Krimi-Literatur nicht mehr wegzudenken und erobert mit ihren Büchern regelmäßig die Bestsellerlisten. Petra Hammesfahr wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, einige ihrer Romane wurden für das Fernsehen verfilmt.

Mein Leseerlebnis:
Seit ich in den Neunziger Jahren Petra Hammesfahr als Autorin für mich entdeckt habe, habe ich alle ihre Bücher verschlungen. Wie kaum eine andere bringt sie menschliche Irrungen und Verfehlungen auf den Punkt und zeigt in ihren Romanen auf, wie falsche Annahmen, mangelnde Kommunikation und fehlende Ehrlichkeit eine fatale Dynamik entwickeln, die die Beteiligten oft in einen tödlichen Strudel reißt. So auch in "Der gläserne Himmel": Die Geschicke von Chris und Sina sind auch hier stark bestimmt von ihrem Umfeld, die Protagonisten haben kaum eine Chance, ihr Leben selbst zu lenken. Und vollkommen genial ist der überraschende Schluß, wenn man denkt, die tragische Geschichte sei eigentlich schon zu Ende erzählt....
Mein Fazit: **** 4 Sterne für Der Gläserne Himmel - nicht Hammesfahr bestes Buch, aber ein sehr gutes.

Ein kleines Dorf und ein großes Geheimnis

Von: Harakiri Datum : 07.01.2017

harakirisleseecke.jimdo.com/

Sina, die „Prinzessin“ des Dorfes erregt Lehrer Christians Aufmerksamkeit. Ihre starke Persönlichkeit lässt ihn nicht mehr los und die beiden kommen sich näher. Doch dann erregt ein Verdacht Christians Aufmerksamkeit: ist Sina womöglich seine Schwester? Was ist damals in Kirchbergen passiert, dass niemand darüber reden mag? Und was hat es mit seinen Träumen auf sich?



Christian und Sina – eine unheimliche Anziehungskraft wirkt auf die beiden. Anfangs wollen sie es noch nicht so recht wahr haben, vor allem Christian. Aber der Zauber, der von Sina ausgeht ist zu groß. Allerdings kam mir dieser Zauber gar nicht so recht nahe. Hammesfahr beschreibt ihre Charaktere etwas distanziert, was an sich kein Fehler ist, es dem Leser aber schwer macht, Sympathien zu entwickeln. Sina wäre mir aber auch sonst kaum sympathisch gewesen, sie hat so eine Art, die einen abschreckt. Herrschsüchtig, eigensinnig und sehr von sich eingenommen. Dennoch liest man sie gerne, denn der Stil Hammesfahrs‘ macht auch aus unsympathischen Charakteren interessante.

Das Buch beginnt mit Christians Kindheit. Er ist elf als seine Mutter vorübergehend von zu Hause auszieht. Schon hier startet das „Geheimnis“. Was ist passiert? Hammesfahr lässt den Leser eine ganze Weile im Ungewissen und verknüpft später geschickt einige Fäden miteinander, nur um diese dann wieder zu entknoten.

Am Ende muss man für sich selbst entscheiden: mag ich den Schluss oder nicht? Auf alle Fälle fiebert man diesem Ende sehr entgegen.
Hammesfahr muss man mögen. Ihre Bücher liest man nicht eben im Vorbeigehen, dafür ist der Schreibstil zu schwer. Die Autorin webt Sätze über die man nicht so wegliest, die hängen bleiben. Bücher mit Anspruch eben. Und diesem ist sie auch in „Der gläserne Himmel“ wieder gerecht geworden.