Leserstimmen zu
Der gläserne Himmel

Petra Hammesfahr

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Taschenbuch
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Christian ist Mitte dreißig und Lehrer, als er in das Dorf zurückkehrt, in dem er als Kind eine unbeschwerte Zeit verbrachte. Hier begegnet er Sina. Gebannt von ihrer Anziehungskraft macht er ihr bald einen Heiratsantrag. Doch wer ist diese rätselhafte junge Frau, die oft nicht sie selbst zu sein scheint? Und was bedeuten die Träume, in denen Sina blutüberströmt in einem Graben liegt? Christian stellt Nachforschungen an und erkennt, dass in diesem idyllischen Ort vor vielen Jahren ein schreckliches Verbrechen geschah ... Das Buch war für mich eine Mischung aus Roman, Krimi, Thriller… Über weite Teile gibt es einen Gleichklang im Text, ohne nennenswerte Höhen und Tiefen. Dann plötzlich wird es wieder spannend, erwartungsvoll. Dann hat man das Gefühl, jetzt gleich geschieht etwas Spektakuläres- doch dann wieder Gleichklang. Eine teils sehr mystische Erzählweise, bei der Träume und Wirklichkeit ineinander verwoben scheinen. Oft so verwoben, dass Traum und Wirklichkeit von mir manchmal nicht leicht zu unterscheiden waren. Das Ende dann- anders als vermutet, lässt jedoch noch viele Fragen offen. Ein echter Hammesfahr - Roman eben

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Leider fehlt es der Geschichte an der nötigen Spannung, dem gewissen Etwas.

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Klapptext Christian hat nur schöne Erinnerungen an das Dorf,in dem er als Kind unbeschwerte Wochen verbrachte und in das er nun als Lehrer zurückkehrt. Eines Tages begegnet er der jungen Sina und fühlt sich leidenschaftlich hingezogen.Doch schon bald hat er Albträume,in denen Sina tödlich verunglückt.Und welche Ahnungen verfolgen Sina,die von zurückliegenden Begebenheiten erzählt,die sie gar nicht wissen kann? Offenbar gab es eine Verbindung zwischen Sinas Mutter und Christians Eltern. Die allerdings wollen die Vergangenheit unter allen Umständen ruhen lassen. Meine Meinung Bei diesem Buch gehen die Meinungen auseinander. Einige finden es langweilig, ich gehöre zu denen, die nach der ersten hälfte dieses Buches das Lesen abbrechen wollte. Zum Glück habe ich mich dann doch entschlossen weiter zu lesen und ich muss sagen, ab der zweite hälfte konnte ich es dann nicht mehr aus der Hand legen. Um die ganze Geschichte zu verstehen, muss man sich wirklich mit dem Buch auseinandersetzen, denn manches ist sehr verworren.Für mich hat es sich wirklich gelohnt das zu tun. Was mir auch gut gefallen hat, ist, das dieses Buch aus der Sicht von Christian geschrieben worden ist.Ich mag einfach Bücher, die in der "Ich Form" geschrieben werden. Die Geschichte ist doch etwas mystisch aufgebaut und etwas düster. Ich fand es gar nicht so schlecht. Am Anfang etwas komisch für mich, aber um so mehr ich gelesen habe, desto besser konnte ich damit umgehen. Also ob ihr dieses Buch lest, müsst ihr selber Entscheiden, weil bei diesem Buch, wie schon erwähnt, die Meinungen auseinander gehen. Mir hat es aber gut gefallen und ich bin froh, es bis zum Ende gelesen zu haben.

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Die Bücher von Petra Hammesfahr fand ich bisher alle wirklich toll und auch dieses habe ich sofort geliebt. Obwohl ich kurze Zeit gebraucht habe um in das Buch reinzukommen, war ich doch ganz schnell in seinem Bann. Man erfährt gleich zu Beginn von Chris, das er der Meinung ist getötet zu haben und dann beginnt eine unglaublich spannende Geschichte in der Chris seine letzten Jahre schildert. Kurz lernt man den kleinen Chris kennen, erfährt einige Dinge aus seiner Kindheit und was damals um ihn herum geschehen ist. Ganz toll erklärt die Autorin hier den Alltag und die Sehnsüchte um den kleinen Jungen und seine Familie. Als Chris erwachsen ist kehrt er um als Lehrer zu arbeiten wieder nach Kirchfelden und zu Luise zurück, denn bei ihr war er schon als Kind sehr glücklich und hat sich immer geborgen gefühlt. Schnell lernt er Sina kennen und dann beginnt für den Leser ein rasantes und spannendes auf und ab mit einem Hauch von Mystik. Chris und Sina als Protagonisten fand ich super, die haben vor Persönlichkeit nur so gestrotzt. Vielschichtig und ausgereift hat die Autorin hier auch die anderen Charaktere einzigartig beschrieben. Keiner blieb fad oder oberflächlich und jeder war auf seine Weise einfach nur interessant und auch geheimnisvoll. Mit Sina selbst bin ich nicht so wirklich warm geworden, die Autorin hat es hier gut geschafft Aufwühlung reinzubringen, indem sie immer wieder Sina als rätselhafte Person der man eventuell eben doch nicht trauen kann dargestellt hat. Ich fand es auf jeder Seite toll diese ganz eigene Geschichte von Chris und Sina zu lesen und habe darauf hingefiebert zu erfahren was denn vor allem auch früher um die beiden herum geschehen ist. Geheimnisse gab und gibt es da nämlich mehr als genug. Fasziniert hat mich Sinas Verhalten, auch wenn ich mit ihr nicht wirklich warm geworden bin, trotzdem sehr. Ihre Art Chris gegenüber war toll und sie hat öfter Dinge gesagt und gesehen, die sie so eigentlich gar nicht wissen konnte, aber da möchte ich jetzt nicht zuviel verraten. Auch die Enflüssen vom Birkenhof und vor allem die von Chris seinem Vater waren sehr fesselnd aber auch positiv verwirrend. Auf den letzten Seiten hat die Autorin nochmal eine sehr bewegende und nervenzerreißende Atmosphäre geschaffen. Auch wenn einige Fragen nicht direkt beantwortet wurden, so kann man sich doch vieles zusammenreiben, denn die Autorin hat indirekt alles beantwortet, nun obliegt es der Fantasie jeden einzelnen die fürs sich richtige Antwort zu finden. Ich bin begeistert, durfte ein rätselhaftes, mystisch angehauchtes, geheimnisvolles und spannendes Buch lesen!

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Zugegeben: Ich bin mit sehr hohen Erwartungen an das Buch herangegangen - und das war vielleicht der Fehler. Denn richtig packen konnte es mich nicht. Erzählt wird das Buch aus der Sicht von Christian, dem Protagonisten. Die Perspektive ist ganz ist ganz interessant, man erfährt viele seiner Gedankengänge und seiner Träume - und das macht das Buch auch aus. Denn Action an sich gibt es so gut wie keine. Er erzählt und erzählt und erzählt... und das wird an der ein oder anderen Stelle ziemlich langatmig. Da hätte ruhig noch etwas mehr passieren dürfen. Außerdem erkennt man als Leser manchmal nur schwer, was jetzt einer seiner Träume und was Realität ist. Man muss sich da wirklich ein bisschen hineinfuchsen. Das Setting hat mir sehr gut gefallen: Ein kleines Dorf, in dem jeder jeden kennt und ungeschriebene Gesetze gelten. Dazu zählt auch, dass Sina, die Dorfprinzessin, diese Gesetze macht. Es dauert eine ganze Weile, bis man erfährt, was an ihr so besonders ist und wie es dazu kam. Die Auflösung war zwar spannend, aber auch ein bisschen unbefriedigend. Und eigentlich ahnt man auch schon, dass es mit dem im Klappentext angekündigten Verbrechen zu tun hat. Wie es dann aber verpackt ist, darauf wäre ich nicht unbedingt gekommen. Das Buch enthält auch einen Hauch von Mystik, den die Autorin nicht aufklärt. Leider - denn überzeugt haben mich die Theorien nicht. Der Schreibstil war sehr angenehm, wie gesagt sehr erzählend und eher langsam als rasant. Ungewöhnlich war, dass das Buch gar nich in Kapitel eingeteilt ist, sondern nur in Teile. Das verführt natürlich zum Weiterlesen. Insgesamt war das Buch ganz nett, aber auch nicht mehr. Deswegen gibt es von mir nur 3 Sterne!

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Von Petra Hammesfahr habe ich schon einige Bücher gelesen. Manche haben mir gut gefallen andere konnten mich nicht überzeugen. In ihren Büchern geht es meist um Familiengeheimnisse und menschliche Tragödien. Beschreibung des Buches: „Der gläserne Himmel“ wurde bereits 1991 das erste Mal veröffentlicht. Die mir vorliegende Ausgabe ist 2017 als Taschenbuch im Diana Verlag erschienen. Das Buch hat 447 Seiten. Das Titelbild wirkt düster, eine Landschaft mit See und Kirchturm im Regen. Die Düsternis vermittelt schon ein wenig die Stimmung in diesem Buch. Kurze Zusammenfassung: Lehrer Christian bekommt eine Anstellung in der Schule eines kleinen Dorfes, in dem er als Kind viel Zeit bei seiner Tante verbrachte. Er lernt die dorfbekannte Sina kennen und verliebt sich in sie. Ihre Anziehungskraft auf ihn ist so stark, dass er ihr schon bald einen Heiratsantrag macht. Doch ihre Ehe verläuft in seltsamen Bahnen. Christian hat merkwürdige Träume in denen Sina blutüberströmt vorkommt. Bald erkennt er, dass in Sinas Familie etwas Schreckliches passiert sein muss. Mein Leseeindruck: Dieser Roman ist in der Ich-Form aus Sicht von Christian geschrieben. Eigentlich hat mich das Buch über die ersten Seiten hinweg gefesselt. Romane über Familiengeheimnisse finde ich spannend. Die Geschichte um Sina ist sehr geheimnisvoll und mystisch aufgebaut. Petra Hammesfahr rückt nur nach und nach mit dem großen Familiengeheimnis heraus. Leider zieht sich die Geschichte sehr in die Länge und ist in manchen Teilen sehr verworren, so dass man beim Lesen einen „langen Atem haben muss“. Außerdem wirkt sie auf mich teilweise etwas realitätsfremd und konstruiert. Das letzte Drittel hat mich wieder etwas mit dem Buch versöhnt. Hier konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Fazit Im Ganzen konnte mich dieses Buch von Petra Hammesfahr nicht überzeugen. Ich habe schon bessere Bücher von dieser Autorin gelesen.

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Christian Hochstedt, der in seiner Kindheit oft in Kirchfelden bei seiner Tante. war, ist von diesem Dorf so fasziniert, dass er als Lehramtsanwärter dahin zurückkehrt und zu seiner Tante zieht. Erst genießt er das idyllische Leben im Dorf, fängt eine Beziehung zu einer Kollegin an, doch dann bekommt er die Macht zweier Kinder zu spüren, die sich gegen ihn stellen und macht Bekanntschaft mit der jungen Sina, der "Herrin über gut und böse", wie sie von den Dorfbewohnern genannt wird. Christian fühlt sich magisch angezogen von dieser jungen Frau und verstrickt sich in Wunschphantasien, die jedoch überschattet sind von einem rätselhaften Ereignis in der Vergangenheit, in das auch seine Eltern verstrickt zu sein scheinen. Wir nehmen Anteil an Christians Leben, an seinen Träumen und an seinen Gefühlen. Das Mädchen Sina bleibt eine etwas geheimnisvolle Figur mit Hang zum Mystischen. Ganz langsam erfährt Christian und damit auch der Leser, was in der Vergangenheit tatsächlich geschah. Mich hat dieser psychologische Spannungsroman von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen und ich konnte ihn kaum aus der Hand legen. Der Roman ist sehr atmosphärisch geschrieben und hat einen leichten mystischen Touch. Menschliche Gefühle wie Liebe, Hass, Eifersucht, Neid und die Erwartungshaltung an den Partner, die nicht erfüllt werden kann, und entsprechend für Frust sorgt, werden detailliert und glaubhaft wiedergegeben. Petra Hammesfahr zeigt auf, wie aus einer verträumten, den Partner glorifizierenden Liebe ein Beziehungsdrama entsteht. "Der gläserne Himmel" ist ein überzeugender psychologischer Spannungsroman, der mich vollkommen in seinen Bann gezogen hat.

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>> Und ich hatte versprochen, ihr zu glauben, egal, was sie sagte. << Christian kehrt, mit Mitte 30 als Lehrer, an den Ort seiner Kindheit zurück, welcher voller Rätsel ist. Es scheint, als wüsste das ganze Dorf über ein Geheimnis Bescheid in welchem er die Hauptrolle tragen würde. Er verliebt sich in die „Dorfprinzessin“ Sina. Sie ist noch keine 18 Jahre und um sie herum ranken sich wilde Gerüchte. Diese Liebe – angefacht von großer Leidenschaft – ist widersprüchlich, voller Zweifel, Misstrauen und doch so tiefgreifend, dass sie wie ein Zauber wirkt. Christians Träume, in welchen Sina Opfer roher Gewalt wird, scheinen Vorahnungen zu sein. Oder sind es Rückblicke? Lieblingssätze: Sina: „Wenn du mich nicht immer so lieben kannst, wie du es möchtest, macht das nichts. Ich habe genug Liebe für uns beide.“ Vater: „Ich möchte den Menschen sehen, der sich nicht in Widersprüche verwickelt oder lügt, wenn er Angst hat. Schuld und Unschuld liegen im Leben oft so dicht beieinander .... . “ Fazit: Dieser Roman weckt in mir widersprüchliche Meinungen. Zum einen finde ich die Geschichte – den Plot – sehr spannend. Die Idee der Autorin durch eine Person verschiedene Leben zu erzählen ist genial. Die Mischung aus Mystik und Realität ist gut. Und dennoch bin ich mit der Umsetzung nicht ganz zufrieden. Manchmal wusste ich nicht mehr genau, von wem die Autorin jetzt erzählt und wurde so im Lesefluss unterbrochen. Die Geschichte ist komplex und vielschichtig. Wer als Leser mit Spiritualität und etwas Fantasy nichts anfangen kann, wird mit dem Roman Probleme haben. Es ist nur ein Hauch davon, doch trägt die Geschichte durch Vorahnungen, Träumen und unerklärlichen Dingen. Als Thriller würde ich diesen Roman nicht beschreiben. Es ist eine Familiensaga mit etwas von allem: Spannung, Komplexität, Mystik, Erotik und Liebe.

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