Leserstimmen zu
Die Prinzen

C.S. Pacat

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Inhalt: Damianos der Prinz und Thronfolger von Akielos wird nach dem Tod seines Vaters von seinem machthungrigen Halbbruder verraten und als Sklave in das Kaiserreich Vere gebracht. Dort soll er unter dem Namen Damen als Sklave bei keinem geringeren, als dem Prinzen Laurent dienen, welcher einen unbändigen Hass gegen Prinz Damianos von Akielos hegt. Während Damen Fluchtpläne schmiedet, zieht sich der Kreis der Intrigen am Hofe von Vere immer dichter um Laurent zusammen. Um so verzwickter und aussichtsloser die Situation wird, desto mehr kommen sich Damen und Laurent näher und merken bald, dass sie nur einander vertrauen können, um einen Krieg zwischen Vere und Akielos abzuwenden und den Machenschaften des Regenten ein Ende zu bereiten. Autoin: C.S. Pacat wurde in Australien geboren. Sie reist viel und hat bereits an vielen verschiedenen Orten gelebt, darunter auch Tokio und Perugia. Sie lebt und arbeitet derzeit in Melbourne Meine Meinung: Die Buchtrilogie die Prinzen spielt in einem fiktiven Setting, welches an das Römische Reich erinnert und leider ohne Elemente wie Magie oder phantastische Wesen auskommt. Zu Beginn des Buches erfährt man leider nur sehr wenig über die Königreiche Akielos und Vere, sowie über die gesamte Welt, in der die Geschichte spielt, sodass diese leider etwas oberflächlich bleibt. Der Einstieg gelingt beim Lesen durch den klaren und recht einfachen Schreibstil ohne Probleme. Die Geschichte wird stets von Damens Warte aus, in dritter Person und in der Vergangenheitsform geschildert. Die Handlung ist durchaus spannend und wird durch die Intrigen, Machtkämpfe und Wendungen bis zum Ende niemals langweilig. Negativ hingegen, fällt besonders im ersten Band die stets präsente sexuelle Aggression auf. So kommt es zum Beispiel immer wieder vor, das sexuelle Handlungen zur Bestrafung genutzt werden, oder Protagonisten sich an anderen vergreifen. Dieser Aspekt, ist nichts für schwache Gemüter und sollte bei der Auswahl dieses Buches stark berücksichtigt werden, vor allem, da diese Szenen sehr explizit geschildert werden. Die romantische Beziehung zwischen Damen und Laurent wird dem Leser nicht aufgedrängt, sondern entwickelt sich langsam im Verlauf der Geschichte. Anfangs kann man die Abneigung der beiden zueinander deutlich auf jeder Seite spüren, dies weicht jedoch mehr und mehr einer gewissen Neugierde und Faszination. Besonders mit Laurent gelang es der Autorin einen faszinierenden und facettenreichen Protagonisten zu kreieren, welcher im Verlauf der Handlung von einem gefühlskalten, verwöhnten und rachsüchtigen Burschen zu einem ehrenhaften, starken und leidenschaftlichen Mann heranwächst. Damen hingegen bleibt für mich jedoch leider etwas zu einfach gestrickt und war für mich leider nichts weiter als der unnachgiebige Kriegerprinz, der eher handelt als zu denken. Zudem hatte ich oft das Gefühl, dass seine Fluchtpläne und seine Auflehnungsversuche stets etwas halbherziges an sich hatten. Fazit: Wer kein Problem mit der expliziten Darstellung sexueller Gewalt hat, findet hier einen durchaus gut erzählten Roman, über Leidenschaft, Macht und Intrigen. Ich gebe hier 3 von 5 ⭐ Titel: Die Prinzen Autorin: C.S. Pacat Verlag: Heyne ISBN: 978-3-453-31820-5 Preis: 16,99 € Taschenbuch

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