Leserstimmen zu
Die Reise

Marina Lostetter

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Sciene fiction mal anders

Von: flochje

06.04.2019

Gleich zu Anfang: Wer bei diesem Buch eine actionreiche Geschichte erwartet, ist hier fehl am Platz. In "Die Reise" geht es wirklich um eine Forschungsreise zu einem weit entfernten Stern. Durch die lange Dauer der Expedition sind mehrere Generationen nötig um zum Ziel zu kommen. Dazu werden die Crewmitglieder immer wieder geklont. Doch jeder Klon hat einen anderen Charakter. Für jede Generation steht also eine eigene Geschichte mit immer wieder anderen Problemen, bei deren Lösung auch K.I.C. hilft, welcher mir besonders gefallen hat. Im Großen und Ganzen ein unaufgeregter Roman, der mich trotzdem gefesselt hat. Für mich war dieses Buch mal eine andere Sichtweise, die mir sehr gefallen hat. Also eine klar Leseempfehlung für alle die mal was anderes wollen.

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Mal ein anderer Sci-Fi-Roman

Von: Manu

06.04.2019

Toll geschriebenes Buch mit einer mal ganz anderen Grundidee. Ein Teil der Menschheit wird auf eine Hunderte Jahre dauernde Reise geschickt, um einen Stern zu erforschen. Um die Genlinien zu erhalten, werden die Menschen immer wieder geklont. Trotzdem ist natürlich jeder Mensch anders und daher verläuft die Reise naturgemäß nicht immer wie erwartet... Schon die Grundidee hat mich fasziniert und die Autorin hat das Ganze sehr schlüssig umgesetzt. Das Buch springt immer ein paar Jahrzehnte weiter und es hat mich jedes Mal wieder überrascht, in welche Richtung sich die Menschheit in der Zeit entwickelt hat, mit welchen Problemen sie zu kämpfen hatten, wie sie sie gelöst haben und welche Auswirkungen dies dann auf die folgenden Generationen hatten. Auch die Rückkehr zur Erde war überraschend unerwartet. Tolles Buch auch für nicht Sci-Fi-Fans!

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Ruhiger, unaufgeregter Debüt-Roman

Von: NicTra

05.04.2019

Ein unbekanntes Objekt im All in weiter Ferne. Die Menschheit gelangt nur durch Generationsschiffe dorthin. Besetzt sind diese Schiffe mit Klonen. Bei dieser Geschichte geht es, wie der Titel des Buches schon verkündet, um eine Reise. Der Fokus liegt hier nicht auf Action oder der Entdeckung neuer Welten. Es wird hier die Geschichte der Klone mit Ihren eigenen zu bekämpfenden Problemen erzählt. Der Erzählstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Es ist ruhig, unaufgeregt. Leider kann keine Verbindung oder ein Gefühl zu bestimmten Personen aufgebaut werden, da nahezu in jedem neuen Kapitel sich einer Person gewidmet wird. Der einzige rote Fade, die einzige Konstante ist die KI des Schiffes. Die Klone tragen immer die Namen der Vorgängerklone. Dadurch wird es an einigen Stellen verwirrend. Wer hier Action und Spannung erwartet wird leider enttäuscht. Dieses Buch beschäftigt sich hintergründig eher mit philosophischen Fragen und erdachten Konflikten, die den geneigten SciFi-Leser nicht unbekannt sind. Wer das sucht, ist hier genau richtig.

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Ich liebe Science Fiction, allerdings bisher nur als Filme und Serien. Somit war das Buch "Die Reise" von Marina Lorstetter mein erstes Science-Fiction-Buch und ich kann nur sagen, es war absolut lesenswert und es hat mich so gefesselt, dass ich es in 4 Tagen durchgelesen habe. Im Jahr 2088 entscheidet die Erde 12 Konvois zur wissenschaftlichen Erkundung der Galaxie, außerhalb des Heimatplaneten auszusenden. Dieses Buch schildert die Reise des Konvois 7, der im Jahre 2415 zu einem entfernten geheimnisvollen Objekt LQ Pyx in einer entfernten Galaxie aufbricht. Allein die Hinreise dauert für die Crew 100 Jahre, während auf der Erde um die 1000 Jahre vergehen. Um dieses Problem zu lösen, wir die Crew geklont. Immer 4 Klone eines Ursprungsklons, in verschiedenen Altersstufen, sind gleichzeitig an Bord. Klone sind zwar genetisch identisch, aber emotional und geistig entwickeln sie sich anders, als ihre Vorgänger. Ein neuer Klon kann immer nur dann "geboren" werden, wenn ein anderer Klon ausscheidet. Die Reise ist vor allem eine Geschichte der gesellschaftlichen Entwicklung der Crew in einer eigenen isolierten Umgebung, mit eigenen Regeln und Normen, die sich auf dieser langen Reise immer wieder ändern und anpassen. Die Erforschung des Objekts LQ Pyx wird relativ kurz gehalten in diesem Buch. Der Hauptaugenmerk liegt eindeutig auf der Reise. Wie verändert sich eine Gesellschaft? Und wie fallen diese Veränderungen aus? Immer nach dem Aspekt, zum Wohle der Mission und der Gemeinschaft zu handeln. Kann dies gutgehen oder welche Probleme/Konfrontationen entstehen, wenn Klone diese Maxime kritisch hinterfragen? Ein Buch, das zu eigenen Überlegungen anregt und man immer wider gespannt ist, ob die eigenen Vermutungen, Befürchtungen, Ängste und Hoffnungen zutreffen. Für mich auch ein Buch mit vielen philosophischen Aspekten und Weisheiten. Mir hat gefallen, dass das Buch immer in Zeitabschnitten aus der Perspektive verschiedener Personen, sowie der künstlichen Intelligenz (K.I) geschrieben wird. Die Zeitabschnitte variieren hier von Monaten bis zu 100 Jahren. So begegnet man Klonen aus den verschiedenen Zyklen und erlebt die Veränderung der Gesellschaft mit. Dadurch wird manches nur angeschnitten, aber das Buch bleibt dadurch auch kurzweilig und ich habe immer dem nächsten Kapitel entgegen gefiebert. Wie geht die Wandlung weiter, welchen Personen begegne ich immer wieder. Welcher Klon hat sich negativ verändert? Schafft die Crew es zurück zur Erde und wie werden sie dort aufgenommen, falls die die Erde noch existiert? Viele Fragen, die mich selbst zum Hinterfragen unserer Gesellschaft immer wieder anregten. Vor allem die künstliche Intelligenz (K.I.) hat es mir als "Hauptfigur" angetan, die als einzige nicht ersetzt wird und alle Jahrhunderte überdauert. Sie ist das absolute Highlight im Buch. Also für mich ein wirklich gutes Buch, das ich absolut weiterempfehlen kann.

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In dem Buch wird die Entdeckung eines neuen Himmelskörpers geschildert. So fängt alles an. Dieser Himmelkörper wurde ausgewählt, erkundet zu werden. Die Reise dorthin dauert 100 Jahre (in Realzeit der Erde einige Tausend Jahre), die Besatzung des Raumschiffkonvois wird immer wieder geklont. Im Buch wird - in Zeitsprüngen, immer wieder ene neue Zeit mit geklonten Protagonisten beschrieben. Probleme die unterwegs entstehen. Immer dabei KIC, eine künstliche Intelligenz, welche in allen Perioden die Besatzungen der Raumschiffe begleitet, berät und zum Freund wird. Die Veränderung der Menschheit auf der Erde nach der Rückkehr und ..... mehr werde ich hier nicht verraten. Seit den Perry Rhodan Heftchen in meiner Jugend war dies nach mehr als 40 Jahren mal wieder ein Science Fiction Roman. Mal ein ganz anderes Genre für mich, quasi Neuland. Das Buch ist gut und flüssig geschrieben, es konnte mich jedoch irgendwie nicht fesseln. Das liegt aber vermutlich daran, dass ich nicht SciFi gewohnt bin.

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Wohin geht die Reise?

Von: Ramona

02.04.2019

Inhalt: Der Wissenschaftler Reggie Straifer entdeckt im Jahr 2088 ein unbekanntes Objekt im Weltall. Was genau es ist, lässt sich aus der Entfernung nicht bestimmen. Daher werden mehrere 100000 Menschen, die anhand ihrer DNA ausgewählt wurden, für mehrere 100 Erdjahre ins Weltall geschickt, um zu erforschen was es mit diesem unbekannten Objekt auf sich hat. Es wird ein Konvoi mit 12 Schiffen starten , die alle miteinander verbunden sind. Damit die Besatzung sich nicht eingesperrt fühlt, können sie sich so frei bewegen. Die Besatzung muß sich alle paar Jahre selber klonen, was nicht immer die gleiche Besonderheit des vorherigen Klons oder dessen Original mit sich bringt. Das kommt zu einigen Schwierigkeiten, da einige der nachfolgenden Generation seine zweifel an der Mission und in ihrem Dasein bekommen, da sie wissen das sie nie bei dem unbekannt Objekt ankommen werden. Die Reise selbst wird für die Besatzung zu einem Abenteuer. Sie werden vor Herausforderungen gestellt die niemand vorhersehen konnte. Meinung: Die Überschrift des Buches passt perfekt zum Inhalt , es hat mich neugierig gemacht, da es eigentlich nicht mein Genre ist. Der Schreibstil der Autorin ist sehr klar und flüssig, so das ich am Anfang begeistert war wie gut das Buch zu lesen ist. Durch manche Fachbegriffe änderte sich das leider im laufe der weiteren Seiten. Der Roman bezieht sich mehr auf die Entwicklung der Gesellschaft, wo in unserer heutigen Zeit schon ein großes Augenmerk liegt. Die Klonenentwicklung fand ich faszinerend , so ähnlich könnte die Zukunft aussehen. Die Autorin hat die Künstliche Intelligenz, die sich mit den Jahren weiterentwickelt und lernt, sehr gut in dem Roman dargestellt. Die KI wird zu einem Freund und Vertrauter mancher Crew Mitglieder. Diese Figur ist durchgehend konstant in dem Buch. Manche Zeitsprünge waren mir etwas zu groß, es war schwieriger in die neue Handlung /Situation wieder rein zu kommen. Der Ursprüngliche Hauptpunkt der Autorin , "das geheime Objekt", kam meines Erachtens etwas zu kurz , daher war für mich das Ende leider nicht faszinierend wie erwartet. Dieses Buch würde ich Lesern empfehlen , die sich für Weltraum und Science Fiction Literatur interessieren, aber auch Zukunftsdenkende.

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Wohin geht die Reise?

Von: Ute K.

01.04.2019

Marina Lostetters Buch "Die Reise" nimmt uns mit auf eine Jahrhunderte dauernde Reise durch das Weltall und zurück. Ein Konsortium der Erde wählt aus diversen Vorschlägen einige Forschungsaufträge aus und stellt die finanziellen Mittel zur Verfügung. Doch wen soll man auf diese Reise mitnehmen? Wie kann diese lange Reise unbeschadet überstanden werden, die viele Generationen in Anspruch nehmen wird? Vor dieser Problematik steht eine Erde, die weiter entwickelt, friedlicher und geeinter ist, als die unserer Zeit. Sie kann es sich leisten, Milliarden an Geldern freizustellen und das All zu erforschen. So werden die Teilnehmer dieser Expedition nicht aus den ursprünglichen Forschern und notwendigen Mitarbeitern bestehen, sondern aus Klonen derselben. Wir erleben in diesem Buch, wie sich die Klongesellschaft über die Generationen hinweg weiterentwickelt. Oder vielleicht auch zurück entwickelt? Wir erleben, mit welchen gesellschaftlichen bzw. gruppendynamischen Problemen sie auf diesem engen Raum konfrontiert sind und wie sie daran scheitern oder wachsen. Wir erleben, wie einzelne Klone zum Guten oder zum Schlechten über sich selbst hinauswachsen, immer unterstützt von einer mitlernenden künstlichen Intelligenz. Was werden sie vorfinden, wenn sie am Ziel ihrer Reise angekommen sind? Wie wird die Erde aussehen und sich deren Gesellschaft weiterentwickelt haben, wenn die Klone wieder zurückkommen? Zum Buch selbst: Das Buch liest sich wie eine Reihe von zusammengehörigen Kurzgeschichten. Alle Geschichten sind spannend erzählt und nehmen den Leser direkt mit auf das Schiff. Erzählt wird immer aus der Perspektive einer einzelnen Person, deren Charakter verständlicherweise immer nur ein Momentum sein kann. Dabei geht für mich der rote Faden durch die einzelnen Episoden jedoch nie verloren. Leider enthält das Buch viele Rechtschreibfehler und manchmal gerät das Lesen immer dann ins Stocken, wenn ein ähnliches, aber dennoch falsches Wort im Satz auftaucht, z.B. ein "wie" statt "wir" oder ein "ein" statt "in" usw. Das ist unschön und habe ich in dieser Häufung schon lange nicht mehr erlebt. Das Cover zum Buch finde ich passend zum Inhalt des Buches gestaltet. Fazit: Wer Science Fiktion liebt, darf sich dieses Buch nicht entgehen lassen.

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Diese Rezension enthält kleine Spoiler aus dem Inhalt, die über die Infos auf dem Klappentext hinausgehen. „Die Reise“ entführt den Leser in ein phantastisches Abenteuer der Menschheit in den unvorstellbaren Weiten des Alls. Ein Konvoi der Erde macht sich auf den Weg, um ein Weltraumphänomen zu erkunden und mit den Forschungsergebnissen zurückzukehren. Da diese Reise Generationen dauern wird, sorgt die Klontechnologie für das Fortbestehen der Besatzung. Aber Klone sind keine Maschinen und gleichen einander auch nicht vollständig. So erleben auch die Menschen auf den Schiffen Höhen und Tiefen im Zusammenleben. Eine überdauernde und für den Leser leitende Konstante ist K.I.C., die Künstliche Intelligenz des Konvois, die zum Sympathieträger und zum Helden wird. Marina Lostetter hat mit „Die Reise“ einen absoluten Pageturner abgeliefert, den man in einem Rutsch durchlesen möchte. Die Spannung wird in mehrfacher Hinsicht aufrechterhalten. Man möchte wissen, worum es sich bei dem Weltraumphänomen handelt, was in der Zwischenzeit auf der Erde passiert ist und wie es mit den Menschen auf den Schiffen weitergeht. Zeitlich erstrecken sich die Geschehnisse in dem Buch über Jahrhunderte, was die Handlungen und Entwicklungen unglaublich „dicht“ wirken lässt. Gleichzeitig spielt Marina Lostetter mit Zukunftsvisionen von technologischen und biologischen Entwicklungen der Menschheit, die aber nicht einseitig moralisch bewertet, sondern vielfach kontrovers diskutiert werden. Und auch wenn vieles dabei fremd und vielleicht nicht erstrebenswert erscheint, menschelt es dennoch immer. Hass, Macht, Angst, aber auch Liebe, Freundschaft und Forscherdrang überleben die Jahrtausende und bleiben Handlungsmotive der Menschen. Am Ende fällt es schwer, sich vom Konvoi zu verabschieden, denn eins ist klar: Die Reise der Menschheit wird weitergehen. Absolut lesenswert!

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