Leserstimmen zu
Timeless - Retter der verlorenen Zeit

Armand Baltazar

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Der dreizehnjährige Diego Ribera lebt in einer anderen Welt – einer Welt nach der Zeitkollision, die Zeit und Raum aufspaltete, und die Erde völlig verändert hat. Die Überlebenden stammen aus allen Zeiten, Kulturen und Epochen und versuchen friedlich nebeneinander zu leben. Doch die Zeitkollision hat nicht nur Menschen, sondern auch längst ausgestorbene Tiere zurückgeholt und längst nicht jeder ist mit der Situation zufrieden. Als Diegos Vater, ein bedeutender Erfinder entführt wird, um den Zeitbruch ungeschehen zu machen, setzt Diego alles daran, ihn zu finden und das Schicksal der Welt zu retten – gemeinsam mit seinen Freunden aus den unterschiedlichsten Epochen macht er sich auf eine abenteuerliche Reise, die voller Gefahren steckt. Dass Armand Baltazar aus der (Animations)Filmszene kommt, merkt man. Bereits die imposanten Illustrationen auf den ersten Seiten, üben eine enorme Faszination aus und sind so beeindruckend gestaltet, dass man sich oftmals fragt, wie die eigentliche Geschichte da mithalten kann. Und diese Frage ist berechtigt, denn auch wenn die Geschichte rund um Diego und seine Freunde spannend und episch beginnt, so flacht der Handlungsverlauf immer mehr ab und schafft es nicht, den Illustrationen gerecht zu werden. Tatsächlich findet Baltazar einfach nicht die richtigen Worte, seine Beschreibungen sind oft blass und plump, die Dialoge wirken hölzern und langatmig. Das Buch soll sich lesen wie ein Film, das sagt Baltazar in der Danksagung selbst, und als Film oder als Graphic Novel hätte ich mit der Geschichte wohl auch wesentlich mehr Spaß gehabt. Am Ende bleiben imposante und beeindruckende Illustrationen, eine grandiose Idee mit viel Potenzial und eine nette Geschichte. Das Buch richtet sich an Kinder und Jugendliche und bietet dafür einige positive und einige eher negative Aspekte. Einen Pluspunkt verdient die Geschichte für ihre Diversität und Vielfalt: allein die Tatsache, dass dieses Buch so viele Kulturen und Zeitepochen miteinander verbindet, ist eine tolle Idee, die größtenteils sehr gut umgesetzt ist. Baltazar zeigt die Probleme auf, die sich auch in unserer Welt abzeichnen und hebt sie auf eine allumfassende Ebene: Rassismus, Fremdenhass und Ablehnung zwischen den verschiedenen Kulturen und Zeitebenen. Auch die Protagonisten führen dieses Muster fort: Diego hat einen hispanischen Hintergrund und wird durch die Verbindung seiner Eltern als Zeitmischling beschimpft, Paige ist schwarz und ihr soziales Umfeld hat sie hart und verschlossen werden lassen. Dabei versucht Baltazar merklich, insbesondere die weiblichen Figuren stark wirken zu lassen, was hier und da aufgesetzt und weniger gut umgesetzt war. Ein wenig zu viel war mir die Darstellung von Gewalt, die zwar immer im Kontext stand, allerdings manchmal gefühlt etwas verherrlichend dargestellt war. Ein großer Schwachpunkt von „Timeless“ ist die Tatsache, dass sich die Geschichte oft unnötig zieht und man sich mehr auf die schönen Bilder als auf die Worte freut. Längere Textpassagen ohne Bild haben sich oft zu lang angefühlt und generell konnte ich mit Baltazars Schreibstil nicht allzu viel anfangen. Die Geschichte wirkte oft, wie an den Bildern entlang geschrieben und tatsächlich ist die Idee aus einem Legogebilde von Baltazars Sohn entstanden, was zwar ziemlich niedlich ist, aber eben auch recht wenig Grundlage hat. Dafür ist die Welt, die der Autor erschafft, schlichtweg beeindruckend: die Mischung aus Weltuntergangsszenario, den verschiedenen Zeiten, Menschen und Tieren, Robotern und der Genremix macht einfach Spaß und sieht noch dazu gut aus. Trotzdem: für eine überzeugende Geschichte hat es in meinen Augen leider nicht ganz gereicht. „Timeless“ ist ein nettes Kinder- und Jugendbuch für Zwischendurch, das mehr verspricht, als es halten kann und dessen wahnsinnig schöne Illustrationen mich mehr gepackt haben, als die Geschichte selbst.

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Worum geht's? Seit der Zeitkollision existieren Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nebeneinander - in dieser Welt gehören Dinosaurier, Dampfmaschinen und Hoverboards zum Alltag. Mittendrin lebt der 13-jährige Diego Ribera, der begeistert zu seinem Vater, dem brillantesten Erfinder seiner Zeit, aufschaut. Allerdings besteht diese neue Welt nicht ohne Konflikte: Nicht wenige wollen die Zeitkollision wieder rückgängig machen, und als sein Vater entführt wird, muss Diego sich auf ein gefährliches Abenteuer begeben, um die Welt zu retten. Meine Meinung Als ich das Buch in der Buchhandlung entdeckt habe, dachte ich "wow"! Das Cover hat mich sofort angesprochen, nicht zwangsläufig aufgrund der wunderschönen Gestaltung, sondern wegen der Sachen, die darauf abgebildet waren. Steampunk, Retro-SciFi, Dinosaurier - für mich war das die perfekte Mischung, und als ich gesehen habe, dass dieses Buch sogar illustriert ist, wusste ich, dass ich es lesen musste. Armand Baltazar, Autor und Illustrator dieses Buches, ist Art Director (gewesen) für DreamWorks, Walt Disney und Pixar - das sieht man seinem Stil, wie auch dem Inhalt seiner Illustrationen an. Gerade diese Mischung aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft hat mich stark an Disneys "Der Schatzplanet" erinnert, der einer meiner liebsten Filme ist, wie auch an WarnerBros' "Der Gigant aus dem All". In einem Interview, das auf Amazon nachzulesen ist, erzählt er, wie er zu der Geschichte gekommen ist. Und da steckt eine Menge Arbeit drin - was die Illustrationen auch verraten, denn man kann sich vollkommen in dieser Welt verlieren, die alle möglichen Genres beinhaltet. Einigen mag das verwirrend vorkommen, oder so, als würde Baltazar sämtliche Genres abspeisen wollen. Diesen Eindruck hatte ich nicht - ich finde, man sollte mehr Mut zu solchen Genre-Mischungen haben, und ich kann Baltazar nur dazu gratulieren, dass er dies im Mainstream-Kinderbuch gewagt hat! Zwar ist Armand Baltazar ein hervorragender Künstler, allerdings kann er noch einiges an seinem Schreibwerk tun. Denn auch wenn die Geschichte einem spannenden roten Faden folgt, so bleibt vieles auf der Strecke. Diego, der Protagonist, ist durchdacht konzipiert - als Sohn eines Mechanikers und einer Pilotin, der nicht so recht weiß, welche Richtung er einschlagen will, zumal er mit einer Gabe gesegnet ist, mit der er nichts anfangen kann. Besonders hat mir der lateinamerikanische Hintergrund bei Diego sehr gefallen, wie auch, dass seine Mutter Irin ist. Allerdings bleibt jegliches Mitgefühl auf der Strecke. Diego ist zwar ein dreizehnjährige Junge wie jeder andere auch, aber er kann die Handlung nicht so recht tragen, weil ihm Dinge einfach passieren. Er nimmt vor allem in der ersten Hälfte des Romans eine sehr passive Rolle ein und wird von seinen Mitstreitern immer überstrahlt. Die Gestaltung der anderen Charaktere ist mir auch negativ aufgestoßen. Für mich war Lucy ein klassisches Mädchen aus dem viktorianischen Zeitalter - was sicherlich Absicht war, aber sie hat sich nicht sonderlich von ihren Vorgängerinnen, die man aus dem Jugendbuch kennt, abgehoben, weshalb mich ihr Charakter erst gelangweilt und dann genervt hat. Ähnlich geht es mir mit Paige, die für mich als "sassy female black character" ein wahnsinnig überholtes Klischee darstellt, was ich sehr schade fand. Mir kam es so vor, als wäre das die einzige Eigenschaft, die es wert war zu betonen. Generell kann man sagen, dass dem Roman Emotionen fehlen. Es passieren einfach Random Sachen, die eigentlich normal für Abenteuerromane sind, allerdings hab ich nicht den Eindruck gehabt, als würde sich sonderlich viel entwickeln. Man merkt dies vor allem an der Freundschaft zwischen den vier Hauptcharakteren (Diego, Petey, Lucy und Paige), die nur schleppend vorankommt. Es hat dann auch mehr verärgert als wirklich dazu beigetragen, weiterzulesen, wenn wieder etwas passiert, was eigentlich nur die Reise aufhält, anstatt der ganzen Geschichte mehr Inhalt und Emotion zu verleihen. Irgendwann war ich soweit, dass ich schnell gelesen bis überflogen habe, um zur nächsten Illustration zu kommen, weil diese meiner Meinung nach die Geschichte besser erzählt haben, als das Geschriebene. Man kann Kindern durchaus mehr zutrauen als platte Abenteuergeschichten. Man kann den Charakteren auch drastischere Entwicklungen verpassen, Kinder sind durchaus intelligent genug, um dies zu verstehen. Was man aber vielleicht nicht machen sollte, ist, Charaktere auf Französisch sprechen zu lassen, weil das nur verwirrt. Mir hat das Setting jedoch sehr gefallen. Ich fand die Gestaltung der Stadt Chicago super spannend und kreativ umgesetzt. Man merkt, dass Baltazar sich viele Gedanken zum Weltkonzept gemacht hat. Umso gespannter bin ich auf die Verfilmung, die für das Buch in Pre-Produktion gegangen ist. Wie Baltazar es schon selbst gesagt hat - Bild und Text sind völlig verschiedene Medien, um eine Geschichte zu erzählen, und das zeigt dieses Buch sehr deutlich. Fazit Dennoch möchte ich das Buch nicht unter dem Durchschnitt bewerten - ich finde, die Mühe und der Mut, den Armand Baltazar in das Buch gesteckt hat, sollte durchaus gewürdigt werden. Gerade illustrierte Bücher für diese Zielgruppe werden immer seltener, was sehr schade ist. Es ist nochmal eine andere Weise, in die Welt des Buchs abzutauchen. Mir hat die Welt wirklich sehr gefallen und ich habe mich gerne in ihr bewegt, allerdings bleibt der emotionale Gehalt der Geschichte auf der Strecke, und es fällt schwer, mit den Charakteren mitzufühlen. Auch wenn Diversität hier versucht und auch angegangen wird, so geht die Dreidimensionalität der Figuren in bekannten Stereotypen verloren. Ich bin jedoch gespannt auf die kommenden Buchprojekte von Baltazar, weil er durchaus die Vorstellungskraft besitzt, die sich viele Autor*innen wünschen. Timeless - Retter der verlorenen Zeit Titel: Timeless - Retter der verlorenen Zeit Autor: Armand Baltazar Verlag: cbj Seiten: 624 Seiten Preis: 19,99€ Empfohlen ab: 12 Jahren Erhältlich in jedem Format

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Mein Fazit Warum wollte ich dieses Buch lesen? Das Buch lachte mich einfach an. Ich habe es aufgeschlagen und die schönen Zeichnungen gesehen. Und ja, auch ich liebe solche wunderschön detaillierten Bilder. Was ist mir besonders positiv aufgefallen: Die Geschichte spielt in einer Mischwelt aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Die Story ist nie langweilig und es passiert das ganze Buch über immer irgendwas mehr oder weniger Unvorhergesehenes. Die Charaktere sind alle in ihrer Art klar definiert und passen super ins Bild. Und wie gerade schon erwähnt: DIESE ZEICHNUNGEN Was ist mir negativ aufgefallen: Leider war es mir an manchen Stellen zu unrealistisch, zu fantasiert. Ein wenig zu viel Handlung auf einmal. Man kam gar nicht dazu als Leser mal kurz etwas zu verdauen.. Auch wurden auf manchen Seiten Handlungsteile durch Comics getauscht, jedoch war mir oft nicht ganz klar, was genau da nun passiert. Das war etwas schade Zu den Charakteren: Die Jugendlichen, die Ranger, könnten unterschiedlicher nicht sein. Jeder von ihnen stammt aus einer unterschiedlichen Schicht und unterschiedlichen Zeit. Die Mischung jedoch lässt die Geschichte sehr aufblühen und macht aus einem einfachen Abenteuer eine wunderbare Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt. Diego dominiert als Hauptperson die Geschichte. Man fühlt sehr gut mit und wünscht ihm, dass all das gelingt, was er sich vornimmt. Manchmal jedoch würde man ihm auch am Liebsten für den ein oder anderen Kommentar ein paar hinter die Ohren geben… Schlussworte: Das Buch hat mich leider inhaltlich etwas enttäuscht, war jedoch grafisch nicht zu überbieten. Auch kann ich nicht sagen, dass es nicht auch spannend war, nur leider einfach nichts für mich. Bewertung Handlung * * * / 5 Thema * * * / 5 Spannung * * * * / 5 Romantik * * / 5 Charaktere * * * * / 5 Schreibstil * / 5 Gestaltung * * * * * / 5 Gesamt * * * / 5

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Eine Zeitkollision hat die Welt auseinander gerissen. Überlebende Menschen aus Zeit und Raum leben nun zusammen in einer neuen Ordnung. Es ist von fast jeder Epoche etwas dabei, anfangs recht chaotisch, doch wer Steampunk mag, wird sich auch hier schnell zurecht finden. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft - in diese Welt wurde Diego hineingeboren. Sein Vater ist Wissenschaftler und wird eines Tages von den Widersachern, die sich ihre alte Zeit zurück wünschen, entführt. Diego spannt darauf seine Freunde ein um mit ihm seinen Vater zu finden und das ganze Abenteuer entpuppt sich auch noch als große Rettungsaktion um das Leber aller Menschen. In diesem Buch kommen unglaublich viele Charaktere vor. Da braucht man schon eine Weile, bis man sich das alles zusammenhängend merkt. Dennoch ergibt alles Sinn und man braucht sich nicht fürchten vor vielen Details erschlagen zu werden. Voranging wurde das Buch für das Kind des Autors geschrieben, dieser hat sich das meiste darin vorkommende gewünscht. Der Autor, Armand Balthazar, hat unter anderem schon für Disney und Dreamworks gearbeitet. Hier empfehle ich wirklich das Buch anstatt des eBooks zu kaufen, allein für die tollen Illustrationen lohnt sich das schon. Leider ist die Handlung an sich etwas mau, dadurch dass hier so viele Zeiten (und Genres) zusammen leben, ergeben sich auch sehr viele verschiedene Ansichten. Das erstmal unter einen Hut zu bringen ist schwer und das macht die Geschichte auch leider etwas langatmig. Es ist halt von allem ein bisschen dabei - Steampunk, Fantasie, Piraten und Technologie. Es dauert bis man richtig in die Geschichte abtaucht und dann macht es auch Spaß, aber man merkt eben, dass es doch ein wenig zu viel des Guten ist. Im Großen und Ganzen ist Timeless eine schöne Idee mit solider Umsetzung, allerdings nicht perfekt. Ohne die Illustrationen würde ich es im unteren Durchschnitt ansiedeln. Gut gefallen hat mir, dass das Buch sowohl Mädchen als auch Jungs jeglichen Alters und Herkunft anspricht. Hier wird Diversität geschätzt.

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Worum geht es? Es gab eine große Zeitkatastrophe. Nun leben Menschen aus unterschiedlichen Zeiten und Kulturen zusammen. Es gibt die Ältesten ( Menschen aus der Zunkunft ), die Dampfzeitler ( Menschen aus der zivilisierte Vergangenheit ) und die Menschen aus dem Dazwischen. Die sogenannten Mittelzeitler. Sogar Dinosaurier leben mit ihnen. In dieser Welt lebt auch Diego mit seiner Familie. Es haben nicht viele Menschen überlebt. Nach der Katastrophe gab es einen großen Krieg, bis die Menschheit sich endlich einig war, dass man nur friedlich miteinander überleben würde. Aber wie es immer so ist, waren natürlich nicht alle damit einverstanden. Eines Tages wird Diegos Vater, ein Wissenschaftler und Erfinder von Rebellen entführt. Nun setzt Diego alles daran, seinen Vater wiederzufinden. Hilfe erhält er hierbei von seinen Freunden Petey, Lucy und Paige. Und damit beginnt die abenteuerliche Geschichte. Meine Meinung zu diesem Buch: Aufmerksam geworden bin ich auf dieses Buch durch das tolle Cover und den Klappentext. Die Geschichte ist mit zahlreichen farbigen Illustrationen ausgestattet. Diego und seine Familie haben mir sehr gut gefallen. Auch seine Freunde fand ich gut getroffen. Nur leider wollte der Funke so gar nicht überspringen. Teilweise fand ich die Geschichte sehr langatmig. Dann wiederum überschlugen sich die Ereignisse. Ebenso waren mir die Aufgaben der Kinder etwas zuviel. Dadurch kamen sie mir teilweise älter vor als ihre 13 Jahre. Ein Pluspunkt sind die zahlreichen, farbigen Illustrationen. Die fand ich sehr gut. Die Idee dieser Welt ist toll, aber mir hat das gewisse Etwas gefehlt.

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Diego lebt in einer Welt, die es so gar nicht geben sollte. Durch die Zeitkollision wurde die Erde auseinandergerissen und nun leben Menschen aus den unterschiedlichsten Epochen zusammen. Diego und seine Familie finden diese Welt sehr interessant und lieben sie, doch nicht alle wollen im neuen Zeitalter friedlich zusammenleben. Diegos Vater, ein brillanter Erfinder, wird entführt und soll die Kollision rückgängig machen. Diego muss sich auf eine gefährliche Reise begeben, um seinem Vater und die Welt, wie er sie kennt, zu retten. Das Cover zeigt Diego auf einem Hoverboard. Im Hintergrund erkennt man Roboter, ein Schiff und eine Stadt. Die Illustrationen sind absolut faszinierend und detailliert. Sie machen das Buch zu einem ganz besonderen Schatz. Diego ist mutig und schlau. Er macht nicht immer das, was er soll und hat seinen eigenen Kopf, aber er ist trotzdem ein toller Junge. Lucy wird von ihren Eltern als junge Dame angesehen und sie erwarten, dass sie sich auch so verhält. Das passt Lucy nicht so ganz, denn sie liebt es zu skaten und erlebt mit Diego und seinen Freunden ein tolles Abenteuer. Santiago, Diegos Vater, ist ein genialer Erfinder. Er wünscht sich, seinem Sohn seine Gabe vererbt zu haben. Außerdem ist er sehr schlau. Siobhan, Diegos Mutter, ist liebevoll und eine extreme Kämpfernatur. Für ihre Familie würde sie einfach alles tun. Ich muss zugeben, dass mir das Buch nicht wirklich gefallen hat. Die Illustrationen sind wundervoll, aber die Geschichte konnte mich nicht überzeugen. Ich hatte etwas anderes erwartet. Zwischendrin fand ich es sehr langatmig, dann war es kurz mal wieder spannend, aber alles in allem war es nicht ganz meins.

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Inhalt: Die Zeitkollision war eine Katastrophe kosmischen Ausmaßes, die Zeit und Raum aufspaltete und die Erde auseinanderriss. Die Überlebenden kommen aus den unterschiedlichsten Kulturen und Epochen. In dieser neuen Welt lebt Diego Ribera.Doch nicht alle sind an einem friedlichen Zusammenleben in diesem neuen Zeitalter interessiert, und so wird Diegos brillanter Erfinder-Vater entführt. Er soll den Zeitbruch – und somit die letzten 15 Jahre – ungeschehen machen. Diego muss sich auf eine gefährliche Reise begeben, um seinen Vater, seine eigene Existenz und die Zukunft der Welt zu retten… Meinung: Die Welt wie wir sie kennen gibt es nicht mehr. Durch eine Zeitkollision wurden die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft miteinander vermischt. So leben die Menschen verschiedenster Epochen zwischen Dinosauriern und Robotern. In dieser Welt lebt der junge Diego. Als Diegos berühmter Vater, ein Wissenschaftler, entführt wird, liegt es an Diego und seinen Freunden nicht nur seinen Vater zu retten, sondern auch die Menschheit vor einem schlimmen Schicksal zu bewahren. Der Klappentext des Buches sprach mich sofort an. Eine Vermischung der verschiedenen Epochen klang einfach zu gut. Dieser bunte Mix ist äußerst reizvoll und vom Autor gut umgesetzt. Man merkt den verschiedenen Charakteren durchaus an, aus welcher Epoche sie eigentlich stammen. Besonders klasse fand ich es, dass die Dinosaurier wieder zum Leben erweckt wurden und auch Roboter eine wichtige Rolle in diesem Buch spielen. Die Mischung aus Abenteuer, Fantasy und Science Fiction Geschichte funktioniert daher ausgezeichnet. Leider hat mir das Buch dann doch nicht so gefallen wie die ersten Sätze vermuten lassen. Dies liegt, wie oben bereits erwähnt, wirklich nicht an dem gut durchdachten Grundgerüst. Viel mehr hatte ich meine Probleme mit dem teilweise doch eher schleppenden Handlungsverlauf. Einige Zeit wird für die Ausbildung der Truppe in Anspruch genommen und die Spannung konnte sich daher nicht so wirklich aufbauen. So kam es, dass ich mich mit der Zeit mehr auf die eingestreuten Bilder im Buch freute, als auf den weiteren Verlauf der Geschichte. Die Bilder sind nämlich absolut gelungen und genial. Sie wirken total echt und realistisch und man hat teilweise das Gefühl, als würden die Personen gleich aus dem Bild treten und mit einem kommunizieren. Bemerkenswert finde ich es hierbei, dass der Autor die Bilder selbst gezeichnet hat. Armand Baltazar hat zudem einen besonderen Erzählstil gewählt. Des Öfteren wird die Geschichte nicht zu Ende erzählt, sondern dies wird durch das folgende Bild getan. Dies fand ich gewöhnungsbedürftig und nicht immer ansprechend. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass die Charaktere zu wenig Tiefe hatten und für mich reichlich blass blieben. So konnte ich nicht wirklich eine Beziehung zu ihnen aufbauen. Zudem fand ich es reichlich übertrieben, was die (größtenteils) 13-jährigen Kinder in diesem Buch alles leisten. Natürlich handelt es sich hier um eine Fantasygeschichte, aber mir waren die Heldentaten teilweise doch etwas zu viel des Guten. Oftmals habe ich die Kinder daher von ihrem Alter deutlich älter eingeschätzt als sie eigentlich waren. Vielleicht habe ich auch nur so viel zu bemängeln, weil ich nicht die eigentliche Zielgruppe bin. Dennoch kommt man als Leser trotz der über 600 Seiten schnell durch das Buch hindurch. Dies liegt an der doch recht großen Schrift und den vielen wunderschönen Bildern. Fazit: Ein Abenteuerbuch der besonderen Art erwartet kleine und große Leser. Die Idee verschiedene Epochen miteinander zu vermischen und Dinosaurier neben Robotern leben zu lassen ist genial. Die Umsetzung jedoch konnte mich nur streckenweise überzeugen. Etwas zähe Passagen und Kinder die Heldentaten vollbringen, die wahrscheinlich noch nicht mal ein Erwachsener hinbekommen hätte, trübten meinen Lesespaß. Die Bilder im Buch sind jedoch der Wahnsinn und bereiteten mir daher dennoch ein paar schöne Lesestunden. 3 von 5 Hörnchen.

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Wieso ich zu dem Buch gegriffen habe? Ich gebe zu, ich bin ein oberflächlicher Mensch: Ich fand die Illustrationen toll. Zwar ich etwas skeptisch aufgrund dessen, dass ich nicht so ganz zu der angepeilten Zielgruppe gehöre, aber dann habe ich mir gedacht »Hey, du findest auch Percy Jackson total cool und die Reihe ist auch für jüngere Leser gedacht - also was soll's?« Was mir an dem Buch am besten gefallen hat... waren tatsächlich (und leider) eindeutig die Illustrationen. Die sind zum Teil wahnsinnig schön und obwohl das Buch schon großflächig illustriert ist, habe ich immer wieder beim Lesen gedacht: Ich will mehr davon! Was ich besonders toll fand, war, dass der Autor sein Buch selbst illustriert hat. Sowas habe ich persönlich noch nie gesehen und finde es auf jeden Fall richtig cool, weil so dann ja tatsächlich alles so dargestellt wurde, wie er es beim Schreiben im Kopf hatte. Oder eben andersherum, er konnte eben das Schreiben, was er gemalt hat, wie auch immer. Die Illustrationen fügen sich auf jeden Fall wahnsinnig toll in die Geschichte ein, führen zum Teil die Handlung über Seiten weiter und zeigen uns einfach so viel mehr von der Welt. Ich hatte im Vorfeld ein wenig Angst, dass die Illustrationen mir das Leseerlebnis in dem Sinne vermiesen könnten, dass ich mir die Welt so selbst weniger vorstelle, aber das war tatsächlich nicht der Fall, eher im Gegenteil. Durch die Illustrationen habe ich noch einen viel schöneren Eindruck von Diegos Welt bekommen. Was das Buch außerdem konnte... war gefühlt alle möglichen Genres in einen Topf zu schmeißen, einmal umzurühren und siehe da: Timeless. Während des Lesen hatte ich immer wieder die verschiedensten Eindrücke. Zum einen fühlte sich das Buch irgendwie nach Steampunk an, obwohl die Geschichte, wenn ich das richtig verstanden habe, eigentlich in einer veränderten Gegenwart spielt. Durch die drei großen Zeitalter, die in Timeless kollidieren, ist von allem ein bisschen was dabei. Wie gesagt, es hat sich wie Steampunk angefühlt, ein wenig auch wie Sci-Fi, denn es gab Cyborgs und viele Roboter. Dann gab es eine Gruppe, die gegen die Zeitkollision kämpft und die sehr römisch angehaucht dargestellt wurden, es gab Piraten und Dinosaurier, einen Hauch Fantasy und noch so viel mehr. Wem schwirrt jetzt auch der Kopf? Das von allem hier und da ein wenig eingestreut wurde war zum einen zwar wahnsinnig cool, weil das Buch dadurch an Vielschichtigkeit gewinnt, aber auf der anderen Seite war es für mich auch einfach etwas zu überladen. Als würde das Buch krampfhaft versuchen alle möglichen Geschmäcker abdecken zu wollen, damit auch ja jeder etwas darin findet, was er mag. Für mich wäre etwas weniger in diesem Fall wohl mehr gewesen. Trotzdem komme ich einfach nicht drum herum zu sagen, dass der Weltenbau schon enorm cool ist. Denn ja, letztendlich ist für jeden etwas dabei. Und es hat durchaus Spaß gemacht diese Welt zu entdecken, wobei für mich - und ich weiß, ich wiederhole mich - gerade die Illustrationen die Welt sehr lebendig haben werden lassen, mehr noch als der Text, wie ich fand. Letztendlich würde ich sagen, dass ich wie gesagt ja nicht unbedingt in die Zielgruppe passe, mir aber sehr gut vorstellen kann, dass jüngere Leser diese Welt einfach nur cool finden und sie genießen - ich hätte es früher sicherlich getan! Was mir ebenfalls gut gefallen hat, war, wie divers dieses Buch war. Denn die Geschichte ist ja an sich schon durch die verschiedenen Epochen sehr vielschichtig, aber auch bei seinen Charakteren hat der Autor nicht an Diversität gespart. So ist Diego... ich kann mich ehrlich nicht mehr so genau daran erinnern, aber es war irgendetwas in Richtung irisch-spanisch-sonstwas. Glaube ich. Wie auch immer, denn neben Diego hätten wir noch Paige, die dunkelhäutig ist, Lucy, die zwar eine Dampfzeitlerin aus England ist, sich aber so gar wie eine verhält und Petey, der zwar aus dem einundzwanzigsten Jahrhundert stammt, aber ein wenig dampfzeitlerisch daher kommt. Außerdem bietet das Buch einen russischen Captain, einen Franzosen und noch so viel mehr Nationalitäten. Ihr merkt schon: Diversität. Was mir nicht so gut gefallen hat... waren allerdings die Charaktere an sich, da müssen wir einmal trennen, denn ich muss leider sagen, dass Diego und seine Freunde mir einen Großteil der Geschichte lang einfach nur auf den Keks gegangen sind. Gerade die beiden Mädchen Lucy und Paige sind zickig bis zum Mond und wieder zurück. Besonders Paige, aber dass Lucy sich immer auf ihre Seite stellt, machte es auch nicht besser. Man sollte meinen, dass die vier zusammenhalten würden, in Anbetracht dessen, in was für eine Situation sie sich befinden, aber statt einem gepflegten Miteinander, kam es mir wie ein ewiger Kampf vor um Akzeptanz und darum, wer eigentlich am Tollsten ist. Obwohl die vier zusammengearbeitet haben, wenn es darauf ankam, herrschten ansonsten für mich keine großen erkennbaren freundschaftlichen Gefühle zwischen ihnen, beziehungsweise habe ich erst wirklich am Ende gedacht: »Jap, so verhalten sich Freunde.« Zu keinem der Hauptcharaktere konnte ich eine Verbindung in dem Sinne aufbauen, dass ich mich mit ihnen mitgefiebert hätte. Sie waren einfach da und obwohl ich gegen den Schreibstil des Autors an sich nichts einzuwenden habe, denn der ließ sich gut lesen, so hat er es dennoch nicht geschafft mir seine Hauptpersonen nahe zu bringen. Aber nicht nur mit den Charaktere hatte ich meine Probleme, auch die Handlung konnte mich nicht vollkommen überzeugen. Während der Anfang noch sehr gelungen ist und mich gleich einwickeln konnte und auch das Ende ziemlich gut fand, so hat der ganze Mittelteil für mich dennoch nicht gestimmt. Ich hatte lange Zeit keine Ahnung in welche Richtung diese Geschichte eigentlich läuft, sie trat sehr lange auf der Stelle, kam nicht voran. Ich hatte zwischendrin wirklich die Lust verloren, was zum einen an den Charakteren lag, zum anderen aber eben daran, dass gut dreihundert Seiten im Mittelteil lang herzlich wenig passiert. Für mich war das Buch eindeutig zu lang und hätte sehr gut um bestimmt hundert, wenn nicht auch hundertfünfzig Seiten gekürzt werden können. Wie eben schon gesagt gefiel mir das Ende wieder gut oder zumindest besser, aber gerade der Epilog hat mich noch einmal umgehauen und zumind est dafür gesorgt, dass ich mit einem guten Gefühl aus dem Buch gegangen bin. Beziehungsweise... nun ja, der Epilog wirft einige Fragen auf, auf die ich gerne eine Antwort hätte, aber das ist ja nun wirklich nichts Schlechtes :) Fazit? Anfang, Ende und tolle Illustrationen reißen leider nicht das komplette Ruder herum, weshalb Timeless für mich ein Buch ist, dass ich weniger wegen seiner Geschichte, sondern vielmehr wegen seiner optischen Aufmachung in Erinnerung behalten werde.

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