Leserstimmen zu
Das Lavendelhaus

Hilary Boyd

(0)
(3)
(0)
(0)
(0)
€ 10,00 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Dieses Buch habe ich beim stöbern entdeckt und hoffte auf viel Romantik. Ich finde das Cover auch sehr schön, vor allem die Farben haben mich angesprochen. Nancy lebt in ihrem kleinen Häuschen, direkt neben ihrer Tochter und deren Familie. Sie lebt schon lange getrennt von ihrem Mann und hat sich damit abgefunden, ,allein zu leben. Sie hat die Liebe abgeschrieben, schließlich ist sie mit 60 Jahren auch zu alt für die Liebe oder? Zu Beginn der Geschichte führt die Autorin kurz die Trennung von Nancy und ihrem Mann aus. Das fand ich als Einstieg passend und man ist als Leser gespannt, wohin es geht. Nancy ist einem sympathisch und gerade die ersten Kapitel mit der Geburtstagsfeier ihrer Freundin war zum schmunzeln. Die Freundinnen sind alle im 60er Bereich, aber in ihren Herzen jung geblieben. Manche vielleicht etwas zu jung. Nancy trifft auf Jim, er ist Musiker und tourt durch kleine Clubs. Nebenbei gibt er noch Tanzkurse. Nancy und er fühlen sich zueinander hingezogen, doch beide sind durch ihr bisheriges Leben stark mitgenommen. Beide hatten kein Glück in der Liebe, denn auch Jim ist mit seiner Frau nicht mehr glücklich. Allerdings gibt es in seinem Leben noch keinen richtigen Abschluss. Die beiden kommen sich trotz aller Widrigkeiten näher, ob es hier ein Happy End gibt? Ich mochte dieses Buch, aber dass die Protagonisten schon im etwas höheren Alter sind hat mich etwas überrascht. Keine Ahnung wieso, aber das mochte ich nicht. Obwohl ich finde, dass die Autorin diese Geschichte realistisch und mit viel Gefühl umgesetzt hat. Dennoch ist diese Geschichte wirklich lesenswert und findet sicher auch trotz oder gerade wegen des Alters der Protagonisten viele Leser. Dieses Buch erzählt die Geschichte zweier Menschen, die an die Liebe für sich nicht mehr geglaubt haben. Manchmal kommt es eben doch anders als man denkt....

Lesen Sie weiter

Vor vier Jahren verließ Christopher Nancy nach vierunddreißig Jahren Ehe - wegen einer Jüngeren. Ein Schock, doch dann ein Jahr später zog sie nach Applecroft, ein kleines Dorf in der Nähe von Brighton. Dort lebte ihre Tochter mit Familie. Der Roman "Das Lavendelhaus" spielt in England. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch keinen Roman der Autorin gelesen. Da mich aber Klappentext und - mal wieder - das Cover ansprachen, war ich sehr gespannt auf die Geschichte von Nancy. Sie ist eine Protagonistin Generation reife Frauen, wovon man nicht so viel lesen kann. Als Charaktere braucht es eine gewisse Zeit, sich in diese hineinzuversetzen. Am 60. Geburtstag ihrer Freundin lernt Nancy Jim kennen, einen Sänger, und es wird der Anfang zu einer neuen Beziehung, einer Veränderung ihres Lebens. Jim ist eine Person, dessen Eigenschaften mich zunächst störten. Doch manchmal muss man über seinen Schatten springen, also ich meine mich damit. Von Beginn an gibt es Konflikte, egal ob mit Familie oder Freunden. Nancys Mutter Frances, eine Nebencharaktere, aber das ist nicht ganz so. Inwiefern Mütter Einfluss auf das Leben ihrer Töchter nehmen, oder auch Väter, lest selbst. Zeitweise war es so, dass mir etliche der Personen gehörig auf die Nerven gingen. Und das nicht nur Nancys Tochter Louise, mit all ihren Problemen und dem Unverständnis, dass auch reife Frauen einen Anspruch auf Liebe haben. Jeder meint, Nancy kann alles ertragen, die Schultern halten das aus, und da zu sein. Doch wie wird sie sich entscheiden, als Jim ein Haus in der Provence erbt? Wird sie NEIN sagen zu ihrem neuen Glück? Eine moderne Romanze einer reifen Generation, so würde ich "Das Lavendelhaus" kurz umschreiben. Die Geschichte ist verständlich, nicht immer vorhersehbar. Auch gerade im Hinblick auf die familiären Umstände. Aber dennoch spürt man, dass der Autorin die Hauptcharaktere Nancy und Jim am Herzen liegen. Das charmante, fürsorgliche, die Art von Jim, seine Nähe tut Nancy gut. Späte Liebe - eine nicht alltägliche Story, die aufzeigt, dass es immer Hoffnung gibt, daran glauben, wenn man es möchte, wieder Liebe zu finden!

Lesen Sie weiter

„Das Lavendelhaus“ ist das erste Buch der Autorin, welches ich gelesen habe und nach Beendigung kann ich jetzt sagen, dass ich wirklich begeistert bin. Es wird uns hier die Geschichte von Nancy erzählt, die nach der Trennung von ihrem Mann auf Jim trifft und von diesem schon bei ihrem ersten Treffen begeistert zu sein scheint. Mir hat das Buch über Nancy wirklich gut gefallen, denn ich fand es toll, wie uns die Autorin diese Geschichte präsentiert hat. Sie gibt uns sehr viele Einblicke in das Gefühlsleben von Nancy, aber wir bekommen als Leser auch Eindrücke in das Familienleben von Nancy aber auch von Jim. Interessant fand ich, dass hier die Protagonisten doch etwas älter sind, als in den Geschichten, die ich bisher gelesen habe. So war es doch auch für mich recht unterhaltsam auch mal über Probleme von älteren Protagonisten zu lesen, wie zum Beispiel eine Scheidung, obwohl man noch zusammenlebt. Muss ehrlich sagen, dass hat mich fasziniert. Allerdings war es im großen und ganzen wirklich romantisch zu sehen, wie die beiden Gefühle ihrem gegenüber aufbauen und ich fand es wirklich sehr schön präsentiert. Nancy fand ich einen gelungenen Hauptcharakter. Sie wirkte auf mich sehr sympathisch und auch sehr glaubwürdig. Ich konnte ihre Taten stellenweise sehr gut verstehen. Mir hat auch ihr Umgang mit der eigenen Familie sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist wirklich toll. Die Autorin hat eine sehr bildhafte Schreibweise, wie ich finde. Sie gibt sehr viel Einblicke in das Gefühlsleben der jeweiligen Protagonisten. Sie erzählt uns die Geschichte aus wechselnder Ich – Perspektive der beiden Hauptcharaktere. Das Cover gefällt mir gut und ich finde es passt wunderbar zur Handlung. Fazit: 4 von 5 Sterne. Eine wirklich wunderbare Liebesgeschichte.

Lesen Sie weiter