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Leserstimmen (62)

Karen Dionne: Die Moortochter

Die Moortochter Blick ins Buch

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-20535-6

NEU
Erschienen: 24.07.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Bestseller Platz 5
Spiegel Paperback Belletristik

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Kundenrezensionen

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SternenEin tolles, sehr atmosphärisches Buch über eine schwierige Tochter-Vater-Konstellation mit einem außergewöhnlichen Setting.

Von: Bettys Welt Datum : 17.08.2017

https://bettysweltblog.wordpress.com/

Helena erfährt überraschend aus dem Autoradio, dass ihr Vater aus dem Gefängnis geflüchtete ist und dabei zwei Wächter getötet hat.
Helenas Mutter wurde mit sechzehn von ihm ins einsame Moor entführt, zwei Jahre später kam dann Helena auf die Welt. Erst fünfzehn Jahre später wurden sie befreit und weitere zwei Jahre später ihr Vater dann endlich verhaftet und verurteilt. Wohin ist er nun unterwegs? Wird die Polizei den Survivalspezialisten im vertrauten Moor stellen können?
Erst jetzt erfährt ihr Mann von der Polizei ihre wahre Geschichte. Er kannte Helena nur mit ihrer neuen Identität. Als er für einige Tage das Suchgebiet verlassen will um mit den beiden kleinen Töchtern zu seinen Eltern zu fahren, bleibt sie zurück. Nur sie wird ihren Vater stellen können, denn sie hat alles von ihm gelernt.

Das Buch startet gleich sehr spannend. Dank der intensiven Beschreibungen kann man dass alles aus Helenas Augen erleben.

Durch wiederkehrenden Rückblicke erfährt man nach und nach viel über Helenas Zeit im Moor. Wie sie zur perfekten Jägerin, Anglerin und Fährtenleserin wurde. Man erfährt über ihre zwiespältigen Gefühle. Zum einen liebt sie ihren Vater, denn als Kind wusste sie nichts über sein Verbrechen gegenüber ihrer Mutter. Ihr war nie bewusst, was an ihrer kleinen Familie nicht stimmte, obwohl auch sie zum Teil Grausamkeiten ertragen musste, aber sie kannte es ja nicht anders. Zum anderen sind da natürlich der Hass und die Rachegedanken, seit ihr seine Verbrechen bewusst wurden und sie in den letzten Tagen im Moor entsetzliche Verbrechen und Taten erleben musste. Ihr Leben im Moor hat sie nicht auf ein Leben in der Zivilisation vorbereiten können. Sie hatte nach ihrer Rettung keine Ahnung von den gängigen Regeln und Grenzen des Zusammenlebens. Sie musste sich erst mühsam und mit schmerzhaften Erfahrungen in dieses neue Leben einfinden.

Dann beginnt die Jagd nach ihrem Vater. Sie ist fest entschlossen ihn endgültig zu stellen. Immer wieder wechselt die Rolle von Jäger und Gejagtem. Zum Schluss kommt es zu einem heftigen, fesselnden Showdown in der Wildnis.

Es gibt ja schon sehr viele unterschiedliche Rezensionen zu dem Buch „Die Moortochter“ von Karen Dionne. Oft wird in Frage gestellt, ob es sich um einen Psychothriller handelt. Oft wurden die Erwartungen wohl enttäuscht. Das ist bei mir gar nicht der Fall. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Man folgt ganz gespannt Helenas naturnahen Erzählungen über die Kindheit im Moor. Sehr schön ergänzend sind immer mal wieder am Kapitelanfang Teile des Märchens „Die Tochter des Moorkönigs“ von Hans Christian Andersen eingefügt.

Es gelingt der Autorin Karen Dionne sehr gut die Lebensbedingungen der Upper Peninsula einzufangen. Mit den eindringlichen und detailreichen Beschreibungen der Menschenleere und Wildheit konnte sie mich gefangen nehmen. Nur im letzten Drittel war mir der Fokus zu stark auf den Rückblicken, das hätte etwas kürzer oder ausgewogener gefasst werden können.

Fazit: Vielleicht kein Psychothriller, aber ein tolles sehr atmosphärisches Buch über eine schwierige Tochter-Vater-Konstellation mit einem außergewöhnlichen Setting.

4,5 von 5 Punkten

Ein Leben im Moor

Von: Miss Norge aus Rabenau Datum : 08.08.2017

www.missnorge.de

Ein Psycho-Thriller, der mir eigentlich fast schon eher wie ein Abenteuerroman daherkommt, was aber den Inhalt nicht schmälern soll.
Der dem Buch beiliegende Brief den die Autorin verfasst hat, lässt erahnen, warum sie das Leben in der Natur so genau, ausführlich und detailliert beschreiben kann. Sie hat mit ihrem Mann und ihrer Tochter freiwillig ein Leben in Einheit mit der Natur gelebt. Ohne fließend Wasser und ohne Strom. Die Beschreibungen lassen erahnen, das nicht immer alles sehr einfach war, aber anscheinend war die kleine Familie Dionne sehr glücklich und das zählt.
Leider hat der Hauptcharakter, Helena Pelletier, dieses wilde Leben nicht so richtig genießen können. Sie und ihre Mutter werden vom Vater Jacob im Moor gefangen gehalten und müssen dort mit dem Überleben kämpfen. Bei den eindringlichen Beschreibungen hat man fast den Duft des Moores in der Nase, hört die wilden Tiere durch das Unterholz streifen, nachts knacken Äste und die Bäume stöhnen im Wind. Diese Atmosphäre macht das Buch einzigartig. Mir hat es sehr gut gefallen, mal eine ganz andere Örtlichkeit die im Mittelpunkt steht.
Neben den ausführlichen Rückblicken in die Kindheit und Jugend von Helena im Moor, treibt die Suche nach ihrem Vater die Story voran. Nachdem ihr Vater aus dem Gefangenentransport entkommen konnte ahnt Helena das er versuchen wird, ihr auf die Spur zu kommen. Beide können Fährtenlesen wie kein Anderer und die Jagd beginnt. Diese Abschnitte haben mir, im Bezug Spannung gut gefallen, nur leider waren sie oftmals zu kurz und die aktuelle Situation ging wieder in einen der vielen Rückblicke über. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und im Großen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen.

Fazit
Eine Geschichte die durch die ungewöhnlichen Örtlichkeiten besticht und durch die eindringlichen Beschreibungen jagte man durch das Moor und merkt dabei erst einmal wieder, wie die Natur den Menschen beherrschen kann.

Das Grauen lauert im Moor

Von: leben-lieben-lesen.blogspot.de Datum : 07.08.2017

leben-lieben-lesen.blogspot.de/

Die amerikanische Schriftstellerin Karen Dionne nimmt uns in ihrem Psychothriller an einen sehr ungewöhnlichen Ort mit - Schauplatz ist die einsame Moorlandschaft der Upper Peninsula in Michigan.
Dort lebt Helena mit ihrer Familie. Ebenso ungewöhnlich wie die Umgebung ist auch das Leben, das sie führt: Während andere Mädchen mit Puppen spielen, freut sich die Kleine unsäglich über ein Bowie-Messer zu ihrem 5. Geburtstag, erlegt mit ihrem Vater eine trächtige Hirschkuh und lernt Fährten zu lesen. Sie vergöttert den Vater, der sie in sämtliche Geheimnisse der Natur einweist; mit der Mutter, die in der kargen Wildnis ohne jeglichen Kontakt zur Außenwelt den Haushalt versorgt, hat sie hingegen wenig gemein. Ginge es nach Helena, würde das harte Leben nach den Regeln der Natur weiterlaufen, doch als Teenager muss sie erkennen, dass ihr Vater ein gefährlicher Psychopath ist, der ihre Mutter als junges Mädchen verschleppt hat. Nach harten inneren Kämpfen flüchtet sie mit der Mutter und bringt den Vater ins Gefängnis.
Doch das "normale" Leben in der Zivilisation ist nichts für Helena. Als Erwachsene kehrt sie ins Moor zurück und lebt dort glücklich mit Mann und Kindern - bis Jacob Holbrook aus dem Hochsicherheitstrakt ausbricht. Helena weiß, dass ihr Vater auf der Suche nach ihr ist und die letzte Begegnung der Beiden herbeiführen, die ganatiert keine Versöhnung sein wird...

"Die Moortochter" lebt von der einzigartigen Atmosphäre des Moores, die Karen Dionne faszinierend zu beschreiben versteht. Kein Wunder, denn als junge Frau verbrachte sie selbst mit dem Wunsch nach einem Leben im Einklang mit der Natur gemeinsam mit Mann und Baby einige Zeit in der Einsamkeit der Upper Peninsula. Dieses ganz spezielle Lebensgefühl zu vermitteln war der Antrieb für ihren neuen Psychothriller, der nicht nur durch das außerordentliche Ambiente spannend und originell ist; durch einen stetigen Wechsel der Zeitebenen wird der Leser tief in das Leben Helena Pelletiers hineingesogen und kann ihre Gedanken und Emotionen teilen. Eine weitere, fast schon spirituelle Dimension vermitteln die eingestreuten Passagen aus Hanns Christian Andersens Märchen "Die Tochter des Moorkönigs". Während ich diese anfänglich eher beiläufig gelesen habe, sorgen diese Zeilen mit Fortschreiten der Handlung für zusätzliche Dynamik und legen clever neue Fährten. Ein außergewöhnlich kunstfertig aufgebauter Thriller, den ich gerne noch ein zweites Mal lesen werde. Mit Freuden vergebe ich 5 Sterne für "Die Moortochter".

Spitzenklasse!

Von: Anjas Buchstunden aus Bautzen Datum : 06.08.2017

https://anjas-buchstunden.blogspot.de/2017/08/psychothriller-karen-dionne-die.html

Von diesem Buch habe ich so viel positives gehört, da musste ich es einfach lesen und ich wurde auf keiner einzigen Seite enttäuscht.

Der Einstieg in das Buch gelang spielend leicht, Helena beginnt ihre Geschichte zu erzählen und mir war, als würde ich sie schon Jahre kennen, sie kommt sofort absolut realistisch, authentisch und total sympathisch rüber. Die Autorin schreibt sehr wortgewandt und schafft es wunderbar, Bilder im Kopf zum Leben zu erwecken, denn zwischendurch war mir sogar, als wäre ich selbst mitten im Moor und in der Wildnis.

Helena ist so mutig und wissbegierig, sowohl früher als auch heute und es war eine wahre Freude über diese Frau zu lesen und auch wenn am Anfang noch gar nicht so viel passiert, so schafft Karen Dionne es trotzdem, einem auf jeder Seite den Atem zu rauben, weil einfach alles, was Helena erzählt, unheimlich spannend, mitreißend und vor allem unheimlich  interessant ist.   

Im Buch erzählt Helena ihre Geschichte, wie sie als Kind im Moor aufgewachsen ist und was sie alles erlebt und erlernt hat, was ich unheimlich faszinierend fand. Die andere Sichtweise erzählt von der Gegenwart und wie Helenas Vater seine Tochter einfach nicht zur Ruhe kommen lässt und Helena erneut auf die Jagd muss...mehr möchte ich hier nicht verraten, denn ich möchte niemandem das Lesevergnügen nehmen. 

Ich lese eigentlich kein Buch in zweites Mal, dieses hier werde ich aber definitiv noch einmal lesen! Nervenkitzel, Bewunderung, Respekt und unheimlich viel Spannung auf jeder einzelnen Seite, in mir wurden so viele Gefühle geweckt! Endlich mal ein Thriller, wie es ihn einfach noch nicht gibt, mal etwas komplett anderes, was mich einfach nur begeistert hat! Eine ganz dicke Leseempfehlung von mir!

Spitzenklasse!

Von: Anjas Buchstunden aus Bautzen Datum : 06.08.2017

https://anjas-buchstunden.blogspot.de/2017/08/psychothriller-karen-dionne-die.html

Von diesem Buch habe ich so viel positives gehört, da musste ich es einfach lesen und ich wurde auf keiner einzigen Seite enttäuscht.

Der Einstieg in das Buch gelang spielend leicht, Helena beginnt ihre Geschichte zu erzählen und mir war, als würde ich sie schon Jahre kennen, sie kommt sofort absolut realistisch, authentisch und total sympathisch rüber. Die Autorin schreibt sehr wortgewandt und schafft es wunderbar, Bilder im Kopf zum Leben zu erwecken, denn zwischendurch war mir sogar, als wäre ich selbst mitten im Moor und in der Wildnis.

Helena ist so mutig und wissbegierig, sowohl früher als auch heute und es war eine wahre Freude über diese Frau zu lesen und auch wenn am Anfang noch gar nicht so viel passiert, so schafft Karen Dionne es trotzdem, einem auf jeder Seite den Atem zu rauben, weil einfach alles, was Helena erzählt, unheimlich spannend, mitreißend und vor allem unheimlich  interessant ist.   

Im Buch erzählt Helena ihre Geschichte, wie sie als Kind im Moor aufgewachsen ist und was sie alles erlebt und erlernt hat, was ich unheimlich faszinierend fand. Die andere Sichtweise erzählt von der Gegenwart und wie Helenas Vater seine Tochter einfach nicht zur Ruhe kommen lässt und Helena erneut auf die Jagd muss...mehr möchte ich hier nicht verraten, denn ich möchte niemandem das Lesevergnügen nehmen. 

Ich lese eigentlich kein Buch in zweites Mal, dieses hier werde ich aber definitiv noch einmal lesen! Nervenkitzel, Bewunderung, Respekt und unheimlich viel Spannung auf jeder einzelnen Seite, in mir wurden so viele Gefühle geweckt! Endlich mal ein Thriller, wie es ihn einfach noch nicht gibt, mal etwas komplett anderes, was mich einfach nur begeistert hat! Eine ganz dicke Leseempfehlung von mir!

Spitzenklasse!

Von: Anjas Buchstunden Datum : 06.08.2017

anjas-buchstunden.blogspot.de

Von diesem Buch habe ich so viel positives gehört, da musste ich es einfach lesen und ich wurde auf keiner einzigen Seite enttäuscht.

Der Einstieg in das Buch gelang spielend leicht, Helena beginnt ihre Geschichte zu erzählen und mir war, als würde ich sie schon Jahre kennen, sie kommt sofort absolut realistisch, authentisch und total sympathisch rüber. Die Autorin schreibt sehr wortgewandt und schafft es wunderbar, Bilder im Kopf zum Leben zu erwecken, denn zwischendurch war mir sogar, als wäre ich selbst mitten im Moor und in der Wildnis.

Helena ist so mutig und wissbegierig, sowohl früher als auch heute und es war eine wahre Freude über diese Frau zu lesen und auch wenn am Anfang noch gar nicht so viel passiert, so schafft Karen Dionne es trotzdem, einem auf jeder Seite den Atem zu rauben, weil einfach alles, was Helena erzählt, unheimlich spannend, mitreißend und vor allem unheimlich  interessant ist.   

Im Buch erzählt Helena ihre Geschichte, wie sie als Kind im Moor aufgewachsen ist und was sie alles erlebt und erlernt hat, was ich unheimlich faszinierend fand. Die andere Sichtweise erzählt von der Gegenwart und wie Helenas Vater seine Tochter einfach nicht zur Ruhe kommen lässt und Helena erneut auf die Jagd muss...mehr möchte ich hier nicht verraten, denn ich möchte niemandem das Lesevergnügen nehmen. 

Ich lese eigentlich kein Buch in zweites Mal, dieses hier werde ich aber definitiv noch einmal lesen! Nervenkitzel, Bewunderung, Respekt und unheimlich viel Spannung auf jeder einzelnen Seite, in mir wurden so viele Gefühle geweckt! Endlich mal ein Thriller, wie es ihn einfach noch nicht gibt, mal etwas komplett anderes, was mich einfach nur begeistert hat! Eine ganz dicke Leseempfehlung von mir!

Psychothriller mit Naturratgeber.

Von: Dunkles Kapitel Datum : 03.08.2017

dunkleskapitel.com

Helena ist ein besonderes Kind. Sie spielt nicht mit Puppen, mit Autos oder lackiert sich ihre Nägel. Helena wächst in einer Hütte mitten im Moor auf. Ihr Vater lehrt ihr die wichtigen Dinge um hier in der Natur zu überleben. Helena ist schon mit jungen Jahren eine hervorragende Fährtenleserin und Jägerin geworden, während ihre junge Mutter für den Haushalt zuständig war. Dass ihre Mutter jedoch nie freiwillig hierhergekommen ist, behält sie zunächst für sich, denn Helena ähnelt ihrem Vater zu sehr. Doch nach 15 Jahren der Einsamkeit und ohne Elektrizität tastet sich Helena immer mehr in Richtung Freiheit um mehr zu erleben. Das kommt ihrer Mutter nur zurecht, denn ihr Vater fängt an seine Fassade bröckeln zu lassen und nur knapp können die beiden fliehen. Doch der Albtraum ist nicht zu Ende, nach Jahren der Sicherheit, entflieht ihr Vater aus dem Gefängnis und begibt sich auf die Suche nach ihr.



Das Cover fand ich sehr ansprechend, sodass ich es nicht erwarten konnte, das Buch zu lesen. Schon zu Beginn baute sich eine gewisse Spannung in mir auf und schnell lebte ich mich in die Geschichte ein. Die Protagonistin Helena wird als sehr starker Charakter beschrieben. Ein Mädchen, welches die Stärke seines verbrecherischen Vaters geerbt hab und sich hier grundsätzlich von ihrer Mutter unterscheidet. Die Geschichte enthält detailgetreue und durchdachte Charaktere, welche es dem Leser auch leichter machen, in die Geschichte einzutauchen. Ich bin ja ein Fan von detailgetreuen Beschreibungen, da es mir damit leichter fällt, mir Orte und Ereignisse bildlich vorstellen zu können. Dies schaffte die Autorin durchaus. Was mir an einigen Kapiteln nicht so zusagte, waren die für mich, zu vielen Infos rund ums Thema Wald. Wenn es wen mehr interessiert als mich, dann ist es ja wieder ein positiver Punkt (also jedem das seine). Zur Hälfte des Buches ließ bei mir die Spannung ein wenig nach und bekam eine kleine Leseflaute, die jedoch Kapitel für Kapitel wieder verschwand. Zum letzten Drittel hin gab die Autorin noch einmal alles und schon schaffte ich es nicht mehr das Buch beiseite zu legen. Das Ende hat mich dann doch noch umgehauen und ich war noch positiv überrascht.

Psychothriller mit Naturratgeber.



Titel: Die Moortochter

Autor: Karen Dionne

Verlag: Goldmann

Genre: Psychothriller

Seitenanzahl: 380 Seiten

Preis: 13,40€

ISBN: 978-3-442-20535-6

Spannung pur, nervenkitzel von der ersten bis zur letzten Seite

Von: Anni Silber Datum : 01.08.2017

https://www.youtube.com/channel/UCDodxknk71lPkhjArHjilEg

Worum geht es? Helena Pelletier ist eine ausgezeichnete Fährtenleserin und Jägerin. Diese Fähigkeiten hat ihr Vater sie gelehrt. Als Kind hat sie ihren Vater über alles geliebt, doch im Laufe der Jahre hat sich ihre Beziehung zueinander grundlegend geändert als ihr Vater sein wahres Gesicht zeigte. Er hat Helenas Mutter entführt und festgehalten was seine psychopatische Seite hervorbrachte. Daraufhin hat Helena für seine Festnahme gesorgt Jahrelang hat sie nichts mehr von ihrem Vater mehr gehört und hat selber eine Familie gegründet, doch als sie eines Tages in den Nachrichten hört dass ihr Vater aus dem Hochsicherheitsgefängnis entkommen ist kommt ihre Vergangenheit wieder in ihr hoch. Sie vermutet das sich ihr Vater im Moor versteckt und jagt auf sie macht. Und Helena scheint die einzige Hoffnung in diesem Fall, denn sie ist die einzige die ihn aufspüren kann…

Meine Meinung: Die Geschichte war wirklich mal etwas ganz anderes und wirklich spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Ich habe von Anfang an mitgefiebert und je weiter ich kam, desto spannender wurde die Geschichte. Außerdem haben wir hier in diesem Buch einen Wechsel zwischen der Vergangenheit und Gegenwart was die Story noch echter erscheinen lässt. An einigen Stellen hatte ich wirklich Gänsehaut und habe das Buch grade zu verschlungen.

Als Bewertung habe ich dem Buch volle 5 von 5 Sterne gegeben und es ist wirklich ein absoluter Buchtipp und eins der besten Bücher die ich in diesem Jahr gelesen habe.

Spannend bis zum Schluss

Von: Himmelsblume Datum : 01.08.2017

himmelsblume.com/

Karen, die selber Jahrelange mit ihrem Mann und Kind in einer Hütte mitten im Wald gelebt hatte, hätte die Geschichte nicht besser schreiben können. Durch die Erfahrungen, die sie in der Wildnis Sammeln konnte, hatte sie die idealen Voraussetzungen, in die Story sehr lebendig wirken lassen. Schon vom ersten Moment an, bescherte mir das Buch Gänsehaut und ich vertiefte mich immer mehr in die Geschichte.



Das Buch besteht hauptsächlich aus Rückblenden und man erfährt nur langsam, über das Leben von Helena und warum sie ihren Vater verfolgt. Nun besteht das Büchlein nicht komplett aus Verfolgung und der Jüngeren Helena, sondern auch über das Leben als Einsiedlerdasein in der Wildnis. Durch Helenas Geschichte, sehen wir die Natur mit anderen Augen. Kommen Tiere so nah, wie wir es nur in unseren Träumen wünschen. Aber auch, wie wir sie jagen und ums Überleben kämpfen. Zwischen ruhigen Minuten mit Helena und der Natur, werden wir von grausamen Taten wachgerüttelt. Helena erinnert sich an die grausamen Taten, die ihr als Kind widerfahren sind. An das Verhalten des Vaters, einen sehr nazistischen/ brutalen Menschen, der über Helena und ihre Mutter zu bestimmen vermag.



Nun ist er aus dem Hochsicherheitsgefängnis geflohen und Helena will diesen Mann, den sie nicht wagt Vater zu nennen finden. Doch wird sie es schaffen? Schließlich lebte er sein ganzes Leben in der Wildnis und kennt sie besser, als kein anderer. Doch Helena will ihn nicht entkommen lassen, schon einmal hat sie es geschafft ihn ins Gefängnis zu bringen, damit ihre Mutter und sie endlich frei sind. Und sie weiß, das ihr Vater sich an ihnen Rächen will, doch muss Helena aufpassen und schneller sein als er, damit er ihrer Familie nicht zu nah kommt.

Das Buch ist sicherlich nichts für schwache nerven und widerspiegelt einen brutalen und psychopathischen Vater. Ein Mann, der ein kleines Mädchen in den Wald verschleppt, dort komplett von der Außenwelt abschottet, sie schlägt, vergewaltigt und dennoch, war dieser Mensch zu Kindheitstagen ein Held für Helena. Erst als sie älter wird, erkannte sie, was ihr Vater ihr eigentlich antut und ….

Nun, ich könnte noch Stunden weiter schreiben, aber sollte wohl an dieser Stelle aufhören. Einfach, weil jeder selber das Buch lesen sollte, der auf Psychothriller steht. Ich für meine Verhältnisse, fand das Buch unglaublich spannend und beängstigend zugleich. Hab es auch nicht an einem Stück lesen können, auch wenn mir das Weglegen oftmals schwer fiel. Dennoch nimmt es einen schon sehr mit und bringt einem durchaus zum Nachdenken.

Super Buch !

Von: nadine Datum : 31.07.2017

https://www.instagram.com/buecher_und_ich/

Inhalt: Helena Pelletier lebt in Michigan.
Sie lernte von ihrem Vater Jagen, denn sie lebten in einer Blockhütte mitten im Moor. Für Helena War ihr Vater immer ein Held-bis sie vor fünfzehn Jahren erfahren musste das ihr Vater in Wahrheit ein gefährlicher Psychopath War der ihre Mutter entführt hatte.


Ich fanden das Buch einfach super !
Ich hatte noch nie eine "Geschichte" in dieser Art gelesen.
Das Buch War sehr spannend und da alles genau beschrieben wurde konnte ich mich sehr gut in die Personen hinein versetzen und es mir gut vorstellen.
Der Autorin ist der Wechsel zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart sehr gut gelungen.

Was ich an dem Buch nicht so toll fand War, das Helena im Buch nicht wirklich Angst vor ihrem Vater hatte. Zumindest wurde es nicht klar ausgedrückt.


Fazit: Ich kann das Buch nur weiterempfehlen da es total spannend War und ich das Buch nicht weg legen konnte.,Inhalt: Helena Pelletier lebt in Michigan.
Sie lernte von ihrem Vater das Jagen,denn
Sie lebten in einer Blockhütte mitten im
Moor. Für Helena War ihr Vater immer ein
Held- bis sie vor fünfzehn Jahren erfahren
musste, dass er in Wahrheit ein
gefährlicher Psychopath ist, der ihre
Mutter entführt hatte.....



Ich fand das Buch super !
Das Buch hat mich von Anfang an gepackt, ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen .
So eine "Geschichte" hatte ich in dieser Form noch nie gelesen !
Ich fand den Wechsel zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit super ! Durch die vielen Details konnte ich mir alles gut vorstellen.
Was ich weniger toll fand War, das Helena es aus ihrer Sicht alles nicht so schlimm fande. Zumindest wurde es in meinen Augen nicht gut genug dargestellt.

Fazit: Ich kann das Buch nur weiterempfehlen, da ich es total spannend fande und es mich von Anfang an gepackt hat.

Ein packendes Familiendrama vor beeindruckender Naturkulisse

Von: Büchermonster Datum : 24.07.2017

www.buecher-monster.de

Es ist – unabhängig vom Genre eines Buches – immer von Vorteil, wenn Autoren genau wissen, worüber sie schreiben und es gibt viele Schriftsteller, die ihre persönlichen Erfahrungen oder Kenntnisse in ihren Romanen verarbeitetet haben – man denke zum Beispiel an schreibende Rechtsmediziner, die etwa von ihren schlimmsten Fällen in blutigen Thrillern erzählen. Auch der Autorin Karen Dionne kommen bei ihrem Buch „Die Moortochter“ ihre eigenen Erfahrungen zugute und diese sind wirklich außergewöhnlich: Dionne hat als junge Frau viele Jahre mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter ein alternatives Leben in einer abgeschiedenen Hütte auf der Upper Peninsula, der Oberen Halbinsel des US-Bundesstaates von Michigan, geführt. Dieses gewaltige Gebiet an der Grenze zu Kanada nimmt fast ein Drittel der Landfläche Michigans ein, stellt aber nur drei Prozent der Gesamtbevölkerung des Staates – dementsprechend einsam ist das Leben im hohen Norden der USA und somit der perfekte Lebensraum für Aussteiger wie eben die junge Karen Dionne.

Aufgewachsen in der Wildnis – als Tochter eines Psychopathen

Mittlerweile hat die Autorin das Leben im Wald hinter sich und lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Detroit, man muss aber nur den Klappentext von „Die Moortochter“ lesen um deutliche Parallelen zum Leben der Verfasserin zu erkennen – zumindest was das Setting betrifft. Hauptfigur des Buches ist Helena Pelletier, die mit ihrem Mann und zwei kleinen Töchtern ebenfalls auf der Upper Peninsula lebt und sich neben ihrer Rolle als Mutter ein kleines, aber durchaus florierendes Geschäft mit Marmeladen und Gelees aus heimischen Früchten und Pflanzen aufgebaut hat. Helena kennt die Wildnis vor ihrer Haustür wie die eigene Westentasche, was sie vor allem ihrer außergewöhnlichen Kindheit zu verdanken hat, als sie mit ihrem Eltern in einer einfachen Blockhütte mitten im Moor aufwuchs und jeden Tag in den Wäldern verbrachte, wo ihr Vater ihr das Jagen, das Fährtenlesen und das Überleben in der freien Natur beibrachte. Was Helena damals aber nicht wusste: ihr Vater war die ganze Zeit über ein gefährlicher Psychopath, der ihre Mutter als junges Mädchen entführt und vergewaltigt und sie zu einem Leben in der Wildnis gezwungen hatte – davon erfuhr Helena aber erst, als sie selbst bereits im Teenageralter war. Fünfzehn Jahre nach ihrer Befreiung hat Helena ihre Vergangenheit scheinbar hinter sich gelassen, doch als sie in den Nachrichten erfährt, dass ihr Vater aus dem Hochsicherheitsgefängnis, in dem er seit Jahren für seine Verbrechen eingesessen hatte, entkommen ist, weiß sie sofort, dass ihre Kindheit sie nun mit voller Wucht wieder eingeholt hat – denn auch wenn die Polizei davon überzeugt ist, dass Jacob Holbrook sich schnellstmöglich ins Ausland absetzten will, so ist Helena davon überzeugt, dass ihr Vater zunächst ein ganz anderes Ziel hat: seine Tochter.

Eine beeindruckende Naturkulisse im Norden Michigans

„Die Moortochter“ kommt mit dem Aufdruck „Psychothriller“ daher und auch die Beschreibung lässt einen packenden Survival-Thriller vermuten, doch dieser Eindruck täuscht ein wenig. Karen Dionnes Roman besteht gefühlt zu mindestens 80% aus Rückblenden und erzählt hauptsächlich von Helena Pelletiers Kindheit im Moor, dagegen nimmt die Gegenwarts-Handlung nach dem Gefängnisausbruch ihres Vaters nur einen Bruchteil des Buches ein. Trotzdem ist „Die Moortochter“ ab der ersten Seite an packend, was vor allem an zwei Faktoren liegt. Der erste große Trumpf des Romans ist das Setting, welches Karen Dionne ihren Lesern mit einer unglaublichen Intensität nahebringt. Die Autorin schildert detailliert die Flora und Fauna der Upper Peninsula und vermittelt viele interessante Fakten über diese außergewöhnliche Naturkulisse, sodass man sich die Landschaft in jedem Augenblick bildlich vorstellen kann und sich fast selbst so fühlt, als würde man an der Seite der Protagonistin durch die Wälder streifen, Fährten lesen, Bären jagen oder durch eiskalten Schnee stapfen. Es mag vielleicht nicht jeder Leser unbedingt wissen wollen, aus welchen Früchten man am besten Gelee herstellen kann oder wie man am saubersten ein Reh ausweidet, wer aber nur ein wenig Begeisterung für die Natur im Allgemeinen und die nordamerikanische Wildnis im Speziellen aufbringen kann, der dürfte sich in vielen Momenten bei der Lektüre vorkommen wie im Abenteuerurlaub.

Fürsorglicher Vater oder grausamer Psychopath?

Die zweite große Stärke des Buches ist die ungewöhnliche und ungemein faszinierende Vater-und-Tochter-Beziehung zwischen Helena Pelletier und Jacob Holbrook, denn wer den Klappentext des Buches liest, stellt sich Helenas Vater wohl ganz automatisch als brutales Monster vor, der ein wehrloses Mädchen in den Wald verschleppt und sich jahrelang als Sex-Sklavin gehalten hat. Natürlich trifft das zu einhundert Prozent auch zu und Jacob ist in der Tat ein kaltblütiger Vergewaltiger und Mörder, doch Helena ist im Moor eben auch in völliger Isolation aufgewachsen (mit einem Jahrzehnte alten „National Geographic“-Heft als einziger Verbindung zur Außenwelt) und kannte schlichtweg keine anderen Menschen außer ihren Eltern. Für das kleine Mädchen war ihr Vater ein absoluter Held, der ihr die Faszination der Natur gezeigt und für sie jeden Tag in der Wildnis zum Abenteuer gemacht hat – vor allem wenn sie mit ihrem Vater jagen durfte oder sie im Wald verstecken gespielt haben. Und wenn Helena rückblickend über ihre Kindheit berichtet, dann kann man diese Bewunderung und vielleicht sogar Liebe überraschenderweise auch absolut nachvollziehen – auch wenn für den Leser zwischendurch immer wieder die dunkle Seite des Vaters durchscheint, etwa wenn dieser seine Frau verachtet und schlägt und die kleine Helena mit grausamen Strafen diszipliniert. Gerade dieses Wechselspiel zwischen fürsorglichem Vater und eiskaltem Psychopathen macht die Beziehung zwischen den beiden Hauptfiguren des Buches so wahnsinnig interessant, selbst wenn handlungstechnisch gesehen über weite Strecken des Romans eigentlich kaum etwas passiert.

Ein packendes Vater-Tochter-Drama mit einem Hauch Survival-Thriller

„Die Moortochter“ ist sicherlich kein typischer Thriller und wer Nervenkitzel auf jeder Seite und unvorhergesehene Wendungen erwartet, der wird von dieser insgesamt doch recht geradlinigen (und damit in weiten Teilen auch vorhersehbaren) Geschichte vermutlich etwas enttäuscht werden. Lässt man sich aber auf dieses ungewöhnliche Abenteuer ein und saugt die außerordentliche Atmosphäre dieses Buches auf, dann entwickelt Karen Dionnes Roman von Beginn an eine sehr starke Sogwirkung, der man sich nur schwer wieder entziehen kann. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart funktioniert hervorragend, die Charakterzeichnung ist sehr gelungen und wenn man zwischendurch die kurzen Auszüge aus Hans Christian Andersens Märchen „Moorkönigs Tochter“ liest, dann fragt man sich, ob „Die Moortochter“ vielleicht sogar ein wenig als modernes Retelling durchgehen darf. Wer sich von der Bezeichnung „Psychothriller“ nicht in die Irre führen lässt, der bekommt hier einen sehr packenden Abenteuerroman mit einem Hauch Survival-Thriller geboten, der ungemein spannend ist, ohne dabei im klassischen Sinne spannend zu sein.

Diesen Thriller MUSS man lesen!

Von: sommerlese Datum : 21.07.2017

sommerlese.blogspot.de/

Helena lebt mit ihrer Mutter und ihrem Vater in völliger Isolation im Moorland der Upper Peninsula. Diese Wildnis ist früheres Indianerland, urwüchsig, fast unbesiedelt. Sie ist Fährtenleserin und Jägerin, denn das ist hier überlebenswichtig. Es gibt keinen Strom und kein fließendes Wasser, keine Heizung und kein Geschäft für Grundnahrungsmittel. Alles was man zum Leben braucht, muss aus dem Wald, den Bächen und Seen und aus der Natur geholt werden. Helena vermisst keine Zivilisation, denn die hat diese gar nicht kennengelernt. Sie liebt das freie Leben in der Natur und sogar ihren gewalttätigen Vater, bis sie erfährt, dass er ihre Mutter als junges Mädchen entführt hat und sie kein Kind der Liebe ist.
Bei diesem Psychothriller konnte ich nicht aufhören zu lesen, ich habe ihn gestern erst erhalten und heute beendet.
Ein Buch zum Verschlingen, das MUSS man lesen!

Selten war ich so fasziniert von einem Thriller wie bei "Die Moortochter". Gänsehautgefühle bei einer besonderen Verfolgungsjagd Helenas auf ihren Vater wechseln ab mit wunderschönen Landschaftsschilderungen und eindringlich geschildertem primitiven Einsiedlerdasein in der Wildnis.

An Helenas Seite streift man durch unberührte Natur, sieht die Tiere der Wildnis mit ihren Augen. Ich beobachte Kaninchen, Waschbären, Biber, Bären und Hirsche aus nächster Nähe und erfahre, wie diese Tiere zu jagen und zu schlachten sind. Sogar ein einzigartiges Erlebnis mit einem Wolf bringt uns Helena näher. Wenn sie erzählt, scheint ein Film abzulaufen. Fast spüre ich auch die entsetzlich juckenden Stiche und Bisse der Pferdebremsen, Gnitzen und Stechmücken, die in den Sommermonaten hier auftreten. Ich bewundere gewaltige Wasserfälle, sehe die Hickorybäume, aus denen die Indianer Bogen herstellten, sammel Wilderdbeeren und Heidelbeeren und entdecke wilde Schwertlilien, Seerosen und gelbe Ringelblumen (Marigold). Man kann sich kaum sattsehen an dieser prachtvollen Natur.

Doch immer wieder durchbricht Helenas Geschichte mit grausamen Details ihrer Kindheit diese vermeintlich schöne Idylle. Was hier zutage tritt, ist ein narzistisch veranlagter Vater, der sich seiner Wurzeln als Indianer bewusst ist, in der Natur überleben kann und über Helena und ihre Mutter herrscht wie ein Despot. Ein brutaler Mensch, ohne väterliche Liebe, sondern nur dem eigenen Zweck unterworfen. Kaum vorstellbar, dass Helena ihn trotz der harten Strafen und Schläge mochte. Aber echte Liebe wurde ihr nicht entgegengebracht, woher sollte sie diese dann erkennen.

Die Wechsel zwischen Helenas Kindheitserzählungen und der aktuellen Jagd auf ihren aus dem Hochsicherheitsgefängnis entlaufenen psychopathischen Vater, machen dieses Buch einzigartig fesselnd. Nur Helena mit ihrer Kenntnis der Wildnis kann ihn stellen. Sie kennt sich im Moor aus, bewaffnet sich und findet, nur begleitet von ihrem Hund, seine Fährte.


Ich habe mitgefiebert, die Gelegenheiten dieser Jagd auf Leben und Tod mit Gänsehaut miterlebt und habe gedacht: "Schieß doch, Helena!".


Diesen Thriller MUSS man lesen, es ist eine meiner Buchentdeckungen im Jahre 2017!
Sensationell mitreißend geschrieben, ein Strudel von Spannung, Naturschönheit der Wildnis und den Drangsalen durch einen Psychopathen.

Thriller mit Schwächen

Von: Hörbuch-Junkies aus Bergen Datum : 15.07.2017

www.hoerbuchjunkies.com

Meinung
Auf den ersten Blick wirkt Helenas Familie wie die ganz normale Familie von nebenan. Sie lebt auf der Upper Peninsula, wo sie sich ihren Lebensunterhalt mit dem verkauf von Marmeladen finanziert. Niemand weiß, dass Helena das Kind eines gefährlichen Psychopathen und eines Entführungsopfers ist und die ersten zwölf Jahre ihres Lebens in einer Hütte im Moor verbracht hat, wo ihr Vater, den sie damals noch für ihren Helden hielt, ihr Spurenlesen und Fallenstellen beibrachte. Für sie war das völlig normal, bis zu dem Tag, an dem sie mit ihrer Mutter floh und ihren Vater ins Gefängnis brachte.
Doch dann kommt im Radio die Meldung, dass ein gefährlicher Verbrecher aus dem Gefängnis ausgebrochen ist und Helena weiß sofort, dass dies nur ihr Vater sein kann. Und sie weiß, dass sie ihn aufhalten muss, bevor er ihrer Familie zu nah kommt.

Die Geschichte wechselt in ihrer Erzählung zwischen der aktuellen Zeit und Rückblenden, in denen von Helenas Kindheit in der Hütte im Moor erzählt wird. Einige Szenen sind dabei für Tier- und Menschenfreunde etwas härter zu ertragen, dafür aber glaubwürdig und authentisch. Auch der Aufbau ist gelungen und recht spannend konstruiert und wenn man bedenkt, dass die Hauptperson aus zutiefst gestörten Familienverhältnissen stammt, auch glaubhaft. Zwar sind diese Rückblenden sehr interessant, weil sie auch die Hintergründe aufdecken, jedoch bleibt dabei die Spannung in der Gegenwart teilweise auf der Strecke. Der Spannungsbogen zieht an und stagniert dann wieder, weil die Rückblenden einfach wieder zu viel davon nehmen. Da wäre es gelungener gewesen, mehr in der aktuellen Zeit zu bleiben und die Geschehnisse auszureizen, so wird leider zu viel Potenzial verschenkt und übrig bleibt ein durchschnittlicher Thriller.

Gelesen wird die Geschichte von Julia Nachtmann, die Helena gekonnt Stimme verleiht und der man die Geschehnisse in jeder Szene abnimmt. Sie versteht es hervorragend, Emotionen zu transportieren und die bedrückende Atmosphäre zu transportieren. Ihrer angenehmen Stimme lauscht man gern und sie ist ein Gewinn für die Geschichte.

Das Cover in dunklen Grüntönen zeigt durch Schilf hindurch den Blick aufs Moor. Auf der gegenüberliegenden Seite ist am Ufer die Moorhütte zu sehen. Über dem Wasser liegt ein feiner Nebel, der eine leicht bedrohliche Stimmung vermittelt und damit sehr gut zur Geschichte passt.
Verpackt ist die MP3-CD in einem Digipak aus Pappe, das im Inneren neben den Produktionsdaten und Minuten- und Trackangaben der einzelnen Kapitel auch kurze Informationen zu Autorin und Sprecherin bereithält.

Fazit
Hervorragend gelesen von Julia Nachtmann fehlt es der Geschichte mitunter an Spannung, so dass von dem hochgelobten Psychothriller für mich nur durchschnittlicher Thriller übrig bleibt.
3,5 von 5 Punkten.

Von: Nicole Pienkoß aus Potsdam Datum : 14.07.2017

Buchhandlung: Bornstedts kleine Bücherstube

Ein extrem spannender, sehr gut zu lesender Thriller. Das Leben von Helena wird sehr lebensnah dargestellt, so dass der Leser sich gut in sie hineinversetzen kann. Der psychopathische Vater mit seiner Brutalität und dem Drill, prägt ihre Welt. Der Leser liest atemlos mit und kann vieles nachvollziehen, ohne es wirklich verstehen zu können.

Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt, der Helena alles abverlangt, wobei sie das brutale Erbe ihres Vaters rettet.

Von: Beate Bergheimer aus Friedberg Datum : 14.07.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Bindernagel GmbH

Das Buch fande ich spannend, mitreißend, erschreckend und an manchen Stellen ganz schön eklig (Ich wollte ja unbedingt schon immer wissen, wie man ein trächtiges Reh ausnimmt und dem Kitz die Kehle durchschneidet... oder so ;) ). Trotz dem ganzen Schrecken gab es aber auch ein paar schöne Stellen - sogar von den Erinnerungen an die Hütte.

Abschließend kann ich sagen, dass es auf jeden Fall ein Buch ist, das man gut verkaufen kann. Ich vergebe 4,5/5 *��. Vielen Dank für das Leseexemplar! <wiki

Von: Cornelia Kilgus aus Pfaffenhofen Datum : 12.07.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Cornelia Kilgus

Spannung pur bis zum Schluss, meine Angestellte war genauso begeistert!!!!!

Von: aus Köthen Datum : 12.07.2017

Buchhandlung: Mein Buchladen

Faszinierend bizarr!

Von: Helgas Schuppan aus Hildesheim Datum : 12.07.2017

Buchhandlung: Ameis Buch-Ecke GmbH

Liebe Karen Dionne! Ich danke Ihnen von ganzem Herzen für diesen wunderbaren Roman. Er wird mich sicher noch eine lange Zeit begleiten.

Von: Inge Schittkowski aus Braunschweig Datum : 12.07.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Graff GmbH

Wow!

Ein wirklich bemerkenswerter Psychothriller - spannend bis zum Schluss!

Von: Michaela Wiesemann aus Bochum Datum : 12.07.2017

Buchhandlung: Universitätsbuchhandel

Ein leiser, aber grandioser Thriller, der mich nicht losgelassen hat! Gänsehaut und Kopfkino inklusive! Zu empfehlen!

Von: Monika König aus Braunschweig Datum : 12.07.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Graff GmbH

Ein beklemmt, superspannendern Thriller der besonderen Art. Man kann erst am Ende es Buches wieder schlafen!

Von: Andrea Brida-Lawrenz aus Ditzingen Datum : 12.07.2017

Buchhandlung: Pan Buch-u. Kunsthandlung

Super-Psycho-Spannung

Man kann nicht mehr aufhören, spannend bis zum Ende mit Gänsehaut

Von: Marika Heinlein aus Wiesentheid Datum : 12.07.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Heinlein

Puhh... nicht schlecht, schon spannend, ja, aber zwischendurch etwas zu ausschweifend bzw. langatmig!

Von: Petra Mütherig aus Marsberg Datum : 12.07.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Walter Podszun GmbH

Das Buch fesselt von Anfang bis Ende: Es reflektiert Helenas schöne und zugleich grausame Kindheit und verbindet alles in einem spannenden Psychothriller. Perfekt!

Von: Tanja Bemerl aus Waldmünchen Datum : 12.07.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Gustav Fuss

Schockierend wie sich das Leben um Helena, ihre Mutter und ihren Vater gestaltet. Aber erst nach ihrer Flucht wird es richtig spannend

Von: Tanja Bemerl aus Waldmünchen Datum : 12.07.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Gustav Fuss

Schockierend wie sich das Leben um Helena, ihre Mutter u. ihren Vater gestaltet. Aber erst nach ihrer Flucht wird es richtig spannend

Von: Bettina Tange aus Bremerhaven Datum : 12.07.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Memminger

Sehr gelungen! Gibt einen Einblick in das Seelenleben eines armen Mädchens

Von: Ole Bösing aus Hannover Datum : 11.07.2017

Buchhandlung: Buchhandlung C. Böhnert GmbH

Spannend, geht gleich los, tolles Setting und toller Thrill, ist richtig gut!

Von: Marika Heinlein aus Wiesentheid Datum : 11.07.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Heinlein

Puhh... nicht schlecht, schon spannend, ja, aber zwischendurch etwas zu ausschweifend bzw. langatmig!

Von: Heide Käthe Büdcher aus Braunschweig Datum : 11.07.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Graff GmbH

Ein großartiges, beklemmendes Buch! Schlaflose Nächte garantiert!

Von: Alexander Fuetterer aus Offenburg Datum : 29.06.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Roth

Superatmosphärischer Thriller,der mal wieder richtig Lust auf Waldcamping macht.
Natürlich nur mit einem schönem Picknikkorb frisch vom Metzger.

Hochspannung pur vor grandioser Kulisse

Von: Julia Joachimmeyer aus Osnabrück Datum : 28.06.2017

Buchhandlung: Thalia Osnabrück

Die Moortochter hat mich vom ersten Augenblick an gefesselt! Eine spannende Story mit faszinierenden Figuren und einem ganz besonderen Hauptdarsteller: die atemberaubende Moorlandschaft im Herzen von Michigan ist mehr als nur Kulisse... Großartig- fünf Sterne!

Von: aus Stuttgart Datum : 22.06.2017

Buchhandlung: P & B Fil. 362

Schaurig, gruselig, super spannend!

Stellte mir beim Lesen die Frage, wann bringt endlich jemand diesen sadistischen Vater um????

Von: aus Friedberg Datum : 22.06.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Bindernagel GmbH

Das Buch fande ich spannend, mitreißend, erschreckend und an manchen Stellen ganz schön eklig (Ich wollte ja unbedingt schon immer wissen, wie man ein trächtiges Reh ausnimmt und dem Kitz die Kehle durchschneidet... oder so ;) ). Trotz dem ganzen Schrecken gab es aber auch ein paar schöne Stellen - sogar von den Erinnerungen an die Hütte.

Von: aus Osterholz-Scharmbeck Datum : 14.06.2017

Buchhandlung: Die Schatulle

Spannend geschrieben und spielt viel im Moor -

nicht schlecht, wenn die Buchhandlung am Teufelsmoor liegt!

Von: aus Herzberg Datum : 14.06.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Inh. Kirsten Jachalke

Ein sehr spannendes packendes Buch.
Ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen.