Leserstimmen zu
Die Unsterblichen

Chloe Benjamin

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Wie würdest du leben, wenn du dein Todesdatum wüsstest? Würdest auf Sicherheit spielen und versuchen, das Schicksal zu verändern, oder alles auf eine Karte setzen und leben, als würde es kein Morgen geben? Mit dieser Frage beschäftigt sich Chloe Benjamin in ihrem Roman "Die Unsterblichen", der international die Bestsellerlisten gestürmt hat und auch mich nicht mehr losgelassen hat. Buchdetails Die Unsterblichen: Darum geht es Im Sommer 1969 ist eine Wahrsagerin in New York unterwegs, die jedem Menschen den Tag seines Todes vorhersagen kann. Auch die Gold Geschwister machen sich auf den Weg, um sich mit eigenen Augen von ihrem Können zu überzeugen - nicht ahnend, dass diese Begegnung ihr Leben für immer verändern wird. Simon, der jüngste der Geschwister, beschließt, mit dem Wissen um sein Todesdatum, sein Leben in vollen Zügen zu genießen und haut mit 16 nach San Francisco ab. Dort beginnt er zu tanzen, erkundet die Schwulen-Szene und wirft alle Vorsicht über Bord. Klara interessiert sich von klein auf für Zauberei, doch merkt schnell, dass dies eine brotlose Kunst ist. Vor allem als Frau in einer von Männer dominierten Szene hat sie es nicht leicht, doch Aufgeben kommt nicht in Frage. Daniel arbeitet als Arzt bei der Army, doch die Begegnung mit der Wahrsagerin lässt auch ihn niemals los. Als er durch einen Ermittler mehr Informationen über die geheimnisvolle Frau erhält, beschließt er selbst für Gerechtigkeit zu sorgen. Varya ist die älteste der Geschwister und geht im Gegensatz zu den anderen lieber auf Nummer sicher. Sie wird Wissenschaftlerin und verschreibt sich ganz der Altersforschung, wo sich dann doch wieder ein Zusammenhang mit der Wahrsagerin herstellen lässt. Denn einzig und allein Varya bekommt von ihr ein langes Leben bescheinigt. Über alle dem steht die Frage: Ist man selbst für sein Schicksal verantwortlich oder ist alles am Ende vorbestimmt? Ist es das Wissen, um ihr Todesdatum, was die Geschwister all diese Entscheidungen treffen lässt, die zu den verschiedenen Tragödien führen, oder wäre alles auch ohne diese Begegnung so gekommen? Die Unsterblichen: Meine Meinung Wer von euch hat damals die "Numbers" Trilogie von Rachel Ward gelesen? Irgendwie musste ich bei der ganzen Thematik zuerst an diese Buchreihe denken, auch, wenn da natürlich ein anderer Fokus gesetzt wird. In "Die Unsterblichen" verfolgen wir die Lebensgeschichte der Gold Geschwister in der Reihenfolge ihrer Todesdaten. Das heißt nach dem einleitenden Kapitel, in dem alle noch Kinder sind, trifft man einige Charaktere wie Daniel und Varya erst wieder, wenn sie schon älter sind. Trotzdem hat man das Gefühl, alle Figuren relativ gut einschätzen zu können, da es Chloe Benjamin gut schafft, in den einzelnen Geschichten kurze Infos über den Lebensverlauf der anderen einzubinden. Die Lebensgeschichten der Geschwister sind alle total unterschiedliche da sie auch alle komplett andere Charaktere sind. Gemeinsam haben sie nur, dass das Treffen mit der Wahrsagerin ihr Leben sehr beeinflusst und das leider in keinem Fall positiv. "Die Unsterblichen" ist eine Familiengeschichte der anderen Art - mit spannenden Figuren und interessanten Schauplätzen. Das Buch hat sich wirklich von der ersten Seite an sehr spannend gelesen und ich konnte es, sobald ich richtig in den einzelnen Perspektiven drin war, teilweise gar nicht aus der Hand legen. Obwohl man ja meist wusste, dass der jeweilige Charakter mit großer Wahrscheinlichkeit am Ende sterben wird, fiebert man trotzdem mit, ob er oder sie es vielleicht doch schafft, das Schicksal und die Vorhersage zu ändern.

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Meine Gedanken zur Geschichte Ich hatte keinerlei Erwartungen. Ich wusste nur das mich das Thema interessiert und darum war ich einfach neugierig. Die Autorin hat sich Gedanken gemacht wie Menschen wohl reagieren, wie ihr Leben verläuft, wie sie ihr Leben leben, wenn sie wüssten an welchem Tag sie sterben würden. Einerseits hat es was verlockendes zu wissen wann der Tag gekommen ist, denn wir reden uns ein das wir dann bewusster Leben, wir uns vorbereiten können, das wir dann erkennen was wirklich wichtig ist, wir wirklich nur noch das machen würden was wir wollen. Andere meinen, bloss nicht, ich will nicht mein ganzes Leben, egal wie kurz oder lang es sein mag, Angst haben vor diesem Tag. Ich will frei sein, frei sein mein Leben unbeschwert zu leben, zu geniessen. Ich will mir keine Grenzen setzen lassen von der Zeit, die mich da sonst einschränken würde. Doch was ist wenn wir einfach nicht dazu bestimmt sind zu wissen wann wir sterben? Können wir, egal wie wir entscheiden, es zu glauben oder nicht, das Leben leben das wir wollen? Das für uns bestimmt ist? Ja, das sind alles Gedanken von Erwachsenen, doch was ist wenn Kinder einfach neugierig sind. Was macht diese Erkenntnis mit ihnen? Und genau da setzt Chloe Benjamin an. Und was soll ich sagen? Die Autorin hat es geschafft eine sinnvolle, spannende und nachvollziehbare Geschichte zu schreiben die mich gepackt hat. Da hat natürlich auch ihr Schreibstil keinen unwesentlichen Beitrag dazu geleistet. Ich mag ihn, er ist wirklich angenehm und flüssig zu lesen. Mich hat sie gleich gehabt, ab der ersten Seite. Sie schreibt locker, tiefsinnig, einfühlsam und manchmal auch mit Humor. Chloe Benjamin hat das Buch in 4 Teile eingeteilt, in jedem erzählt sie die Lebensgeschichte eines der Geschwister. Prota- und Antagonisten & Co Wir haben in dieser Geschichte viele Protagonisten. Da wären die vier Geschwister, sie alle haben total verschiedene Charaktereigenschaften. Und die Autorin hat es geschafft diese wirklich sehr gut auszuarbeiten. Da wär die kontrollsüchtige und von Zwängen gebeutelte Varya. Der vermeintlich bodenständige Daniel, der sein Leben zielstrebig verfolgt, die verantwortungslose, spontane Klare, die weiss wass sie will und was eben auch nicht, egal was andere von ihr denken. Simon, der sensieble und schüchterne, der versucht nicht aufzufallen, es allen recht machen will. Ich muss gestehen das ich mit Varya am schlechtesten klar kam. Warum? Sie ist hart und unnachgiebig. Das sind Eigenschaften die ich an einem Menschen gar nicht mag. Sie ist schnell im (ver-)urteilen aber selber kommt sie wohl am wenigsten mit ihrem Leben klar. Ich denk sie ist oft neidisch und das verzeit sie den anderen nie. Mein Herz hängt an Simon. Er ist mir am nächsten. Er hat die grösste Entwicklung gemacht. Er hat seine Angst überwunden und ist ins kalte Wasser gesprungen auch wenn er einen kleinen Stubs dazu brauchte. Aber er hat’s getan. Klara und Daniel, ja, ich glaube sie sind ihren Charaktereigenschaften am treusten geblieben. Und dennoch ist ihr beider Leben spannend und wird von dem wissen, wann sie sterben, beeinflusst. Dann ist da noch die Mutter und ihre Beziehung zu den Kindern, sie stammt aus einer Generation die nicht aufbegehren und sich fügen. Die eher subtile andere beeinflusst mit dem wie sie es sagt und was sie sagt. Die Sache mit dem Text Wie schon oben gesagt, ist das Buch in 4 Teile eingeteilt, diese erzählen die jeweilige Geschichten der Geschwister. Innerhalb der Teile wird der Text auch noch durch Kapitel unterteilt. Diese sind in der Länge völlig okay. Sie sind nicht zu lang aber lassen genug Platz für einen angenehmen Leserhythmus. Auch die Sprache ist dem Alter angepasst und für das Genre passend. Meine ganz persönliche Meinung zum Buch Zuerst möchte ich über das Cover sprechen, denn es ist der Eyecatcher. Es ist schlicht und doch irgendwie passend. Den das Leben ist wie ein Baum, es wächst und es verzweigt sich. Manche Äste (Lebensabschnitte) berühren sich, andere stehen für sich alleine. Es gibt den Stamm, die Äste und die zarteren Zweige. Und irgendwann fallen die Blätter und das Leben ist zu Ende. Was den Titel angeht, hm… da bin ich etwas zwiegespallten. Die Geschichte, sie war spannend, interessant und regte immer wieder zum Nachdenken an. Denn es ist ein Thema über welches ich schon lange immer mal wieder rum gesponnen habe. Und ich fand es interessant wie die Autorin das Thema angegangen ist. Bei mir löst es sehr viele Gedanken aus, viele Pro’s und Kontra’s. Ist es ethisch vertretbar es jemandem zu sagen, wenn man’s könnte? Und wenn man weiter denkt, stellen sich andere Fragen. Ist das Leben vorherbestimmt? Wenn ja, was ist mit dem Schicksal? Wer bestimmt dann über das Leben? Oder ist alles nur ein Phänomen das wir „selbsterfüllende Prophezeiung“ nennen? Und und und… Es ist wirklich ein sehr spannendes, philosophisches Thema welches in eine spannende Geschichte verpackt wurde. Leider aber muss ich sagen, dass das Ende irgendwie unbefriedigend war, für mich. Denn bei allen 3 Geschwister erzählte sie die Geschichte bis zu ihrem Tod, nur bei der Person die alle überlebt hat, endet es davor Tod. Und das fühlte sich für mich unvollendet an. Aber dieser, für mich etwas unbefriedigenden Schluss, verändert den Gesamteindruck nicht des Buches! Ich bin auf alle Fälle auf weitere Bücher von Chloe Benjamin gespannt. Ich denke mit ihrem Buch hat sie die Messlatte recht hoch gelegt und die Erwartungen sind sicher recht gross. Aber ich werd ein Auge auf sie haben 😉 Ich kann euch das Buch wirklich nur an’s Herz legen! Ihr solltet aber allerdings offen gegenüber dem Thema sein. Mein Fazit Trotz des ernsten Themas ist das Buch nicht nur traurig, sondern auch lebensbejahend. Denn es geht in erster Linie mehr wie sie das Leben führen anstatt wie sie sterben werden. Es geht um Liebe, Mitgefühl, Vergebung und so viel mehr.

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Im Sommer 1969 lassen sich die vier Geschwister Simon, Klara, David und Varya ihre Zukunft bei einer Wahrsagerin in der New Yorker Lower East Side vorhersagen - doch nicht irgendeine Zukunft, sondern das genaue Datum ihres Todes. Der Leser begleitet in den folgenden Jahre jedes einzelne der Geschwister auf dem Weg zu ihrem Tod und erlebt mit, wie die Protagonisten mit der Prophezeiung umgehen. Dabei erfährt man auch viel über das aktuelle Zeitgeschehen, den Judentum, Zauberei und Naturwissenschaft. Insgesamt hat mir "Die Unsterblichen" von Chloe Benjamin gut gefallen. Vor allem die Geschichte von Simon und Klara hat mich sehr berührt. Die verschiedenen Erzählstränge bilden jeweils auch die Wirrungen und Strapazen der Zeit, in der die Geschwister gerade leben, ab, was ich sehr interessant fand. Es geht jedoch nicht nur darum, wie die Geschwister sterben, sondern auch darum, wie sie mit dem Wissen über ihren Tod umgehen. Genießen sie ihr Leben in vollen Zügen? Oder werden sie von der Angst vor dem Tod eingeschüchert und leben in dieser Angst? Wie geht man damit um, wenn man zum Beispiel weiß, dass man mit Anfang 20 sterben wird? Ob die Wahrsagerin nun tatsächlich den Todeszeitpunkt vorhersehen kann oder ob die Geschwister einfach von der Aussage der Frau beeinflusst wurden, wird nicht abschließend geklärt. Das Gedankenspiel der Autorin ist aber wirklich sehr besonders und regt dazu an, selbst Gedanken über das Leben, das man lebt, anzustellen. Darüber hinaus fand ich es auch sehr interessant, mehr über den Judentum und die Zauberei zu erfahren. Leider hat das Buch für mich aber ab der Erzählung über David abgebaut. Die Spannung lies stark nach, da David und Varya für mich recht uninteressant waren. Trotzdem lässt sich auch aus diesen Abschnitten viel mitnehmen. Ein Tänzer, eine Zauberin, ein Militärsarzt und eine Naturwissenschaftlerin - unterschiedlicher könnten die Geschwister garnicht sein. Trotzdem verbindet sie so viel und trotz Eifersucht und Missgunst sind ihre Beziehungen von Liebe geprägt. Mir hat's gut gefallen und ich möchte dem Buch 4 / 5 ⭐ geben.

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Der Roman "Die Unsterblichen" von Chloe Benjamin ist am 29.11.19 im btb Verlag erschienen Ist unser Leben vorbestimmt, haben wir überhaupt einen Einfluss wann unser Tod eintreffen wird? Diesen Fragen gehen die vier Geschwister Gold nach als sie zu einer berüchtigten Wahrsagerin gehen um ihren Todestag zu erfahren. Was zunächst als ein Spiel für die Kinder beginnt, Endet jedoch für jeden von ihnen Tragisch. Simon, Klara, Daniel und Vayra gehen komplett unterschiedlich mit ihren Schicksalen um ,die einen wollen ihre kurze Zeit auf Erden so gut wie möglich auskosten, die anderen gehen ihrer Beruflichen Laufbahn konsequent nach, aber wird die Vorhersage überhaupt eintreffen? Für mich war dies definitiv ein Highlight ,ich hätte nie gedacht das mich dieses Buch emotional so mitnehmen würde. Alle drei Geschwister konnte man über den Lauf der Geschichte mitverfolgen und vor allem verstehen, den niemand von ihnen hat ein leichtes Schicksal. Der Schreibstil war für mich die ersten 50 Seiten wirklich gewöhnungsbedürftig, letztendlich konnte er mich aber trotzdem überzeugen. Das Cover ist für mich ein richtiger Hingucker, allein nur deswegen würde ich mir das Buch kaufen, vor allem finde ich es passend zur Geschichte gewählt. Dem Buch habe ich 4 von 5 möglichen Sternen gegeben, da ich wirklich positiv überrascht war wie sehr es mir gefallen hat, letztendlich hat ein kleiner Wow Effekt für den letzten Stern gefehlt. Zusammenfassend lässt sich sagen, das jeder der Familiendramen mag und es einen gefällt aus diversen Perspektiven zu lesen, wird dieses Buch definitiv lieben

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Cover: Das Cover hat etwas besonders. Man sieht einen bunten Baum in einer Sternenklaren Nacht. Es gefällt mir sehr gut und hat mich angesprochen. Meine Meinung: Das Buch ist sehr vielschichtig. Zu Anfang lernen wir die Protagonisten kennen, die sich zu einer Wahrsagerin aufmachen. Diese soll einem das Sterbedatum sagen können. Da die Protagonisten zu dem Zeitpunkt noch sehr jung sind, glauben sie an so etwas nicht und machen sich einen Spaß daraus. Doch im Erwachsenenalter holt sie dieses Ereignis wieder ein. Sterben sie wirklich an dem Datum, das ihnen damals gesagt wurde? Mir gefiel der Schreibstil des Buches sehr gut. Wir begleiten das Leben eines jeden einzelnen der vier Geschwister und alle sind sehr unterschiedlich. Es ist teilweise traurig zu sehen was aus ihnen geworden ist und nicht selten bekam mich ein beklemmendes Gefühl beim Lesen. Man muss wissen das Buch beginnt Ende der 60er Jahre und von da an begleiten wir sie. Es spielt also alles in der Vergangenheit ab, was ich manchmal beim Lesen vergaß, obwohl es immer in der Abschnittsüberschrift stand. Man kann sich gut in die Geschichte fallen lassen und sie brachte mich dazu nachzudenken. Es hat deshalb wunderbar in den Herbst gepasst. Fazit: Ein tolles Buch für den Herbst. Auch wenn das Thema vielleicht nicht für jedermann etwas ist.

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Das Buch von Chloe Benjamin ist wunderbar geschrieben. Das Thema rund um die Sterblichkeit betrifft jeden und ist somit immer aktuell. Sie hat es in einen wunderbaren Roman gepackt und lässt und einblicke gewähren in die 4 Leben der Geschwister Gold. Jeder wird in seinem Leben einen anderen Weg einschlagen und es bleibt die Spannung wen welches Schicksal treffen wird. Das Buch habe ich in kürzester Zeit durch gelesen weil es einfach einen wirklich tollen Schreibstil hat und dem Leser somit einen tollen Schreifluss beschert. Ich kann jedem dieses Buch empfehlen! Chloe Benjamin hat hiermit einen wirklich tollen Roman heraus gebracht - WUNDERBAR !

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Der Inhalt: Im Sommer 1969 besuchen die Geschwister Simon, Karla, Daniel und Varya Gold eine Wahrsagerin, die angeblich das genaue Todesdatum voraussagen kann. Jeder bekommt einzeln Einlass bei der Wahrsagerin und bekommt sein Datum mitgeteilt und jeder der vier Geschwister geht anders mit dem Wissen um. Aber auf jeden hat das Wissen um diesen Tag einen besonderen Einfluss. Das Cover: Ich finde das Cover sehr ansprechend und schön und es fällt einem in einer Menge von Büchern auch sofort auf. Es passt auch zu der Geschichte. Für meinen Geschmack eine sehr gute Wahl. Die Sprache: Die Autorin erzählt die Geschichte der Familie Gold in einem leicht verständlichen, schnörkellosen Schreibstil. Ich konnte gut folgen und das Buch leicht durchlesen. Meine Meinung: Neugierig auf dieses Buch bin ich wegen dem Satz: „Wie würdest du leben, wenn du wüsstest, an welchem Tag du stirbst?“ geworden. Solche Fragen stellen sich wahrscheinlich viele im Leben und machen sich Gedanken darüber ob und in welchem Ausmaß dieses Wissen Einfluss auf ihr Leben nimmt. Ich gehöre zu den Menschen, die sich manchmal in solchen Gedankengängen verlieren. Deshalb wollte ich dieses Buch unbedingt lesen um zu erfahren, wie die Autorin dieses Thema befasst und zu welchem Ergebnis sie dabei kommt. Ich finde, dass ihr das richtig gut gelungen ist. Vor allem weil sie durch die vier Protagonisten nicht nur eine Sichtweise und einen Lösungsvorschlag präsentiert hat sondern gleich vier sehr unterschiedliche. Dabei erreicht Sie dass ich mich bei der Beschreibung von traurigen und tragischen Momenten niemals Hoffnungslos und bedrückend fühle sondern genau das Gegenteil eintritt. Die Autorin schaffte es mir sogar in den traurigen Momenten dieses Buches die Schönheit und das Wunder des Lebens nahezubringen. Ich fand diese Geschichte sehr zauberhaft und kurzweilig. Erzählt wurden die Geschehnisse in vier Kapiteln. In jedem Kapitel erfuhr der Leser/die Leserin immer wichtige Details und Ansichten von einem bestimmten Geschwisterteil. Angefangen mit Simon über Karla, Daniel und dann zu Varya. Ich fand jedes Kapitel sehr interessant und habe mich mit jedem Geschwisterteil gut identifizieren können auch wenn ich manchmal anders gehandelt hätte. Mir waren alle Figuren (nicht nur die 4 Hauptprotagonisten) sympathisch, wie zum Beispiel die Mutter der Geschwister und andere Angehörige, die im Laufe der Erzählung auftauchen. Ich bin wirklich froh, dass ich dieses Buch entdeckt habe. Ich konnte sehr viele schöne Erkenntnisse über das Leben für mich herauslesen und für mein eigenes Leben mitnehmen. Eventuell werde ich es zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal lesen. Fazit: Ein Buch, das ich nicht vergessen werde und eventuell noch ein zweites oder drittes Mal lesen werde. Ich kann es sehr empfehlen

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Als ich den Klappentext gelesen habe war ich über den Titel verwundert. Aber zum Ende hab ich es verstanden... Worum geht’s: vier Geschwister lassen sich an einem langweiligen Sommertag das eigene Todesdatum von einer Wahrsagerin nennen. Sie sind noch Kinder und wissen nicht was sie tun. Das Buch ist damit auch in 4 Teile gegliedert und jedes erzählt das Leben eines der Geschwister und wie dieses „Wissen“ ihr Leben beeinflusst. Ich fand jede Geschichte unfassbar interessant. Alle Geschwister gehen ganz unterschiedlich damit um. Dennoch merkt man jedem an, dass sie dieses Ereignis nie wirklich losgelassen hat. Ich kann das Buch nur empfehlen. Es hat seinem ganz eigen Zauber, es berührt, macht traurig, schenkt Hoffnung.. es ist aus gutem Grund auf der Bestsellerliste

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