Leserstimmen zu
Die Unsterblichen

Chloe Benjamin

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Der Roman "Die Unsterblichen" von Chloe Benjamin ist am 29.11.19 im btb Verlag erschienen Ist unser Leben vorbestimmt, haben wir überhaupt einen Einfluss wann unser Tod eintreffen wird? Diesen Fragen gehen die vier Geschwister Gold nach als sie zu einer berüchtigten Wahrsagerin gehen um ihren Todestag zu erfahren. Was zunächst als ein Spiel für die Kinder beginnt, Endet jedoch für jeden von ihnen Tragisch. Simon, Klara, Daniel und Vayra gehen komplett unterschiedlich mit ihren Schicksalen um ,die einen wollen ihre kurze Zeit auf Erden so gut wie möglich auskosten, die anderen gehen ihrer Beruflichen Laufbahn konsequent nach, aber wird die Vorhersage überhaupt eintreffen? Für mich war dies definitiv ein Highlight ,ich hätte nie gedacht das mich dieses Buch emotional so mitnehmen würde. Alle drei Geschwister konnte man über den Lauf der Geschichte mitverfolgen und vor allem verstehen, den niemand von ihnen hat ein leichtes Schicksal. Der Schreibstil war für mich die ersten 50 Seiten wirklich gewöhnungsbedürftig, letztendlich konnte er mich aber trotzdem überzeugen. Das Cover ist für mich ein richtiger Hingucker, allein nur deswegen würde ich mir das Buch kaufen, vor allem finde ich es passend zur Geschichte gewählt. Dem Buch habe ich 4 von 5 möglichen Sternen gegeben, da ich wirklich positiv überrascht war wie sehr es mir gefallen hat, letztendlich hat ein kleiner Wow Effekt für den letzten Stern gefehlt. Zusammenfassend lässt sich sagen, das jeder der Familiendramen mag und es einen gefällt aus diversen Perspektiven zu lesen, wird dieses Buch definitiv lieben

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Cover: Das Cover hat etwas besonders. Man sieht einen bunten Baum in einer Sternenklaren Nacht. Es gefällt mir sehr gut und hat mich angesprochen. Meine Meinung: Das Buch ist sehr vielschichtig. Zu Anfang lernen wir die Protagonisten kennen, die sich zu einer Wahrsagerin aufmachen. Diese soll einem das Sterbedatum sagen können. Da die Protagonisten zu dem Zeitpunkt noch sehr jung sind, glauben sie an so etwas nicht und machen sich einen Spaß daraus. Doch im Erwachsenenalter holt sie dieses Ereignis wieder ein. Sterben sie wirklich an dem Datum, das ihnen damals gesagt wurde? Mir gefiel der Schreibstil des Buches sehr gut. Wir begleiten das Leben eines jeden einzelnen der vier Geschwister und alle sind sehr unterschiedlich. Es ist teilweise traurig zu sehen was aus ihnen geworden ist und nicht selten bekam mich ein beklemmendes Gefühl beim Lesen. Man muss wissen das Buch beginnt Ende der 60er Jahre und von da an begleiten wir sie. Es spielt also alles in der Vergangenheit ab, was ich manchmal beim Lesen vergaß, obwohl es immer in der Abschnittsüberschrift stand. Man kann sich gut in die Geschichte fallen lassen und sie brachte mich dazu nachzudenken. Es hat deshalb wunderbar in den Herbst gepasst. Fazit: Ein tolles Buch für den Herbst. Auch wenn das Thema vielleicht nicht für jedermann etwas ist.

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Das Buch von Chloe Benjamin ist wunderbar geschrieben. Das Thema rund um die Sterblichkeit betrifft jeden und ist somit immer aktuell. Sie hat es in einen wunderbaren Roman gepackt und lässt und einblicke gewähren in die 4 Leben der Geschwister Gold. Jeder wird in seinem Leben einen anderen Weg einschlagen und es bleibt die Spannung wen welches Schicksal treffen wird. Das Buch habe ich in kürzester Zeit durch gelesen weil es einfach einen wirklich tollen Schreibstil hat und dem Leser somit einen tollen Schreifluss beschert. Ich kann jedem dieses Buch empfehlen! Chloe Benjamin hat hiermit einen wirklich tollen Roman heraus gebracht - WUNDERBAR !

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Der Inhalt: Im Sommer 1969 besuchen die Geschwister Simon, Karla, Daniel und Varya Gold eine Wahrsagerin, die angeblich das genaue Todesdatum voraussagen kann. Jeder bekommt einzeln Einlass bei der Wahrsagerin und bekommt sein Datum mitgeteilt und jeder der vier Geschwister geht anders mit dem Wissen um. Aber auf jeden hat das Wissen um diesen Tag einen besonderen Einfluss. Das Cover: Ich finde das Cover sehr ansprechend und schön und es fällt einem in einer Menge von Büchern auch sofort auf. Es passt auch zu der Geschichte. Für meinen Geschmack eine sehr gute Wahl. Die Sprache: Die Autorin erzählt die Geschichte der Familie Gold in einem leicht verständlichen, schnörkellosen Schreibstil. Ich konnte gut folgen und das Buch leicht durchlesen. Meine Meinung: Neugierig auf dieses Buch bin ich wegen dem Satz: „Wie würdest du leben, wenn du wüsstest, an welchem Tag du stirbst?“ geworden. Solche Fragen stellen sich wahrscheinlich viele im Leben und machen sich Gedanken darüber ob und in welchem Ausmaß dieses Wissen Einfluss auf ihr Leben nimmt. Ich gehöre zu den Menschen, die sich manchmal in solchen Gedankengängen verlieren. Deshalb wollte ich dieses Buch unbedingt lesen um zu erfahren, wie die Autorin dieses Thema befasst und zu welchem Ergebnis sie dabei kommt. Ich finde, dass ihr das richtig gut gelungen ist. Vor allem weil sie durch die vier Protagonisten nicht nur eine Sichtweise und einen Lösungsvorschlag präsentiert hat sondern gleich vier sehr unterschiedliche. Dabei erreicht Sie dass ich mich bei der Beschreibung von traurigen und tragischen Momenten niemals Hoffnungslos und bedrückend fühle sondern genau das Gegenteil eintritt. Die Autorin schaffte es mir sogar in den traurigen Momenten dieses Buches die Schönheit und das Wunder des Lebens nahezubringen. Ich fand diese Geschichte sehr zauberhaft und kurzweilig. Erzählt wurden die Geschehnisse in vier Kapiteln. In jedem Kapitel erfuhr der Leser/die Leserin immer wichtige Details und Ansichten von einem bestimmten Geschwisterteil. Angefangen mit Simon über Karla, Daniel und dann zu Varya. Ich fand jedes Kapitel sehr interessant und habe mich mit jedem Geschwisterteil gut identifizieren können auch wenn ich manchmal anders gehandelt hätte. Mir waren alle Figuren (nicht nur die 4 Hauptprotagonisten) sympathisch, wie zum Beispiel die Mutter der Geschwister und andere Angehörige, die im Laufe der Erzählung auftauchen. Ich bin wirklich froh, dass ich dieses Buch entdeckt habe. Ich konnte sehr viele schöne Erkenntnisse über das Leben für mich herauslesen und für mein eigenes Leben mitnehmen. Eventuell werde ich es zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal lesen. Fazit: Ein Buch, das ich nicht vergessen werde und eventuell noch ein zweites oder drittes Mal lesen werde. Ich kann es sehr empfehlen

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Als ich den Klappentext gelesen habe war ich über den Titel verwundert. Aber zum Ende hab ich es verstanden... Worum geht’s: vier Geschwister lassen sich an einem langweiligen Sommertag das eigene Todesdatum von einer Wahrsagerin nennen. Sie sind noch Kinder und wissen nicht was sie tun. Das Buch ist damit auch in 4 Teile gegliedert und jedes erzählt das Leben eines der Geschwister und wie dieses „Wissen“ ihr Leben beeinflusst. Ich fand jede Geschichte unfassbar interessant. Alle Geschwister gehen ganz unterschiedlich damit um. Dennoch merkt man jedem an, dass sie dieses Ereignis nie wirklich losgelassen hat. Ich kann das Buch nur empfehlen. Es hat seinem ganz eigen Zauber, es berührt, macht traurig, schenkt Hoffnung.. es ist aus gutem Grund auf der Bestsellerliste

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Dieses Buch war eine absolute Empfehlung meiner Freundin und es hat mich von Beginn an in den Bann gezogen. Die vier Geschwister Simon, Klara, Daniel und Varya könnten kaum gegensätzlicher sein und trotzdem lieben sie sich sehr. Doch diese Geschwisterliebe wird auf die Probe gestellt, als eine Wahrsagerin ihnen jeweils das Datum ihres voraussichtlichen Todes mitteilt. Denn natürlich hat diese Information Einfluss auf das Verhalten der vier – bei den einen mehr und bei den anderen weniger. Ich fand die Idee dahinter unglaublich faszinierend. Was würde ich anders machen, wenn ich wüsste wann ich sterbe? Ich denke, wenn man erfährt, dass man alt wird und Zeit hat, wird man wahrscheinlich viel weniger anders machen, als wenn man erfährt, dass man jung stirbt. Denn wenn einem nicht mehr viel Zeit bleibt, dann muss man schnellere Entscheidungen treffen. Jeder der vier Geschwister zerbricht auf eine andere Art und Weise an der Information der Wahrsagerin und deren Folgen. Während eine Person von ihnen daran verzweifelt, dass sie viel zu jung stirbt, verkraftet eine andere nicht den Tod dieser Person. Die dritte überkommen Panik und Zweifel über die Wahrheit Wahrsagung und die vierte kämpft mit Schuldgefühlen und versucht Wiedergutmachung zu leisten. Einige Szenen waren mir zu explizit. Das hätte das Buch für mich nicht benötigt. Das Ende jedoch stimmt nachdenklich und lässt einige Fragen offen, was ich allerdings bei einem Buch wie diesem als angebracht empfinde.

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Im Jahre 1969 – genauer gesagt im Sommer – bekommen die vier Gold-Geschwister ein Gerücht mir: In der Stadt soll es eine Wahrsagerin geben, die einem das genaue Todesdatum nennen kann. Die Geschwister Simon, Klara, Daniel und Varya machen sich auf den Weg zur New Yorker Lower-Eastside um zu erfahren, wann sie sterben werden. Jeder Geschwister-Teil geht mit dieser Information anders um. Der Eine igelt sich ein und lässt nichts und niemanden an sich heran, der Andere versucht das Leben in vollen Zügen zu genießen. Doch für den Leser bleibt immer eine Frage: Was würde ich tun, wenn ich genau wüsste wann ich sterbe? Dieser Titel hat wirklich eine sehr packende Thematik. Es gibt sicher kaum jemanden, der sich nicht schon einmal gefragt hat wie es wäre, wenn man wüsste wenn das eigene Leben vorbei ist. Im Laufe der Geschichte sieht man die unterschiedlichen Werdegänge der Geschwister. Vielleicht kann man sich ja mit einem von ihnen identifizieren und würde genau so handeln – jedenfalls mit dem Wissen im Gepäck. Der Schreibstil der Autorin war sehr gut. Das Buch las sich einfach nur so weg. Außerdem beschreibt sie die einzelnen Charaktere sehr angenehm, man hat auch einfach immer die Frage im Kopf “Was wäre, wenn sie sich anders entschieden hätten?” Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen und bringt einen auch ein bisschen dazu, das eigene Leben zu hinterfragen.

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Im Sommer 1969 gibt es ein Gerücht welches auch die 4 Geschwister Gold erreicht- in der New Yorker Lower-East Side soll es eine Wahrsagerin geben die einem das exakte Todesdatum mitteilen kann. Neugierig suchen Simon, Klara, Daniel und Varya sie auf und erfahren alle ihren Todestag. Und ab diesem Tag beginnt sich auch das Verhältnis schleichend zu ändern, jeder geht mit diesem Wissen anders um. Während Simon und Klara eher leben wollen, ihren Traum verwirklichen, gehen Daniel und Varya gesitteter und kühler mit dem Wissen um. Doch wird es so passieren wie vorhergesagt? Dieses Buch ist aktuell in aller Munde und auch die Thematik ist interessant, denn wie würden wir leben wenn wir unseren Todestag wissen würden? Intensiver, gefährlicher, waghalsiger, ruhiger, ängstlich oder mutig, würden wir mehr wagen oder mehr abwägen? Der Schreibstil der Autorin konnte mich sofort packen, er ist ruhiger aber trotzdem schön zu lesen und berührt. Die 4 Goldgeschwister Simon, Klara, Daniel und Varya konnten mich von Beginn an begeistern, gerade den Zusammenhalt als "Geschwisterbande" fand ich sehr schön dargestellt, auch betont die Autorin wie unterschiedlich die Kinder sind. Schon kurze Zeit nach dem Besuch bei der Wahrsagerin werden die Blickwinkel auf die einzelnen Geschwister gelegt. Die Autorin beginnt mit dem Jüngsten- Simon, den ich persönlich am ehesten in mein Herz geschlossen habe. Varya selbst hat mir am ehsten leid getan, hier hat die Autorin gekonnt viel Schmerz und Angst vor dem Leben einfließen lassen. Die Autorin beschreibt zwar hier jeden einzelnen Charakter nochmals ein bisschen, aber man bekommt eher eine Zeitaufnahme der jeweiligen Person, wie es ihr ergangen und wie das Leben bisher verlaufen ist, aber auch wie der Charakter mit dem Tod von dem ein oder anderen Geschwisterteil umgeht, welche Ängste und Pläne er hat, wie man versucht dieses Datum doch auszublenden und nicht daran zu glauben. Und auch man selbst als Leser stellt sich die Frage immer wieder- würde ich mein Todesdatum, meinen genauen Todestag wissen wollen? Würde ich dadurch glücklicher leben oder eher ängstlicher? Würden ich mein Leben vielleicht so leben das ich den "Tod überlisten kann. Bei den 4 Protagonisten ist auch die Fragen ständig im Raum- wenn sie sich in jedem Moment anders entschieden hätten, wäre ihr Leben anders verlaufen? Hätten sie gewisse Dinge ahnen können, den Tod vielleicht sogar überlisten? Ein Buch welches einen selbst über das Leben nachdenken lässt, was ist kostbar, was nicht? Mit welchen Dingen will man sein Leben „belasten“, mit welchen Dingen möchte man sich lieber abgeben/umgeben? Und auch die persönliche Sicht- mit Todesdatum oder ohne? Auf jeden Fall ist „Die Unsterblichen“ von Chloe Benjamin ein Buch welches dem Leben zusagt und man eben eines doch weiss- der Tod ist immer gewiss. Mich konnte das Buch absolut fesseln und berühren und von daher kann ich es nur empfehlen.

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