Leserstimmen zu
The Fourth Monkey - Das Mädchen im Eis

J.D. Barker

Sam Porter (2)

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Nachdem Sam Porter den Fourth Monkey Mörder hat laufen lassen kann er trotzdem nicht aufhören ihn zu suchen, denn an dem ganzen Fall gibt er sich die Schuld. Durch sein Versagen wurde das FBI auf den Plan gerufen und hat den Fourth Monkey Fall übernommen. Währenddessen müssen Sam Porter und sein Team sich mit einer neuen Reihe von Morden beschäftigen – junge Mädchen werden am hellichten Tag entführt, man kann sie über Handy und Laptop nicht mehr orten und dann tauchen sie auf, ermordet, ertränkt und meist eingefroren. Das Team rätselt im Dunkeln und findet keinerlei Anhaltspunkte...doch man munkelt der Fourth Monkey Killer hat auch hier seine Finger im Spiel....bis die Situation eskaliert und Sam vom Dienst suspendiert wird. Sam beginnt den Fourth Monkey Killer alleine zu jagen und auch das Team hat alle Hände voll zu tun...denn hier sind nicht nur die Mädchen in Gefahr... Wer den ersten Band schon spannend fand wird hier vom Buch gar nicht mehr wegkommen. In meinen Augen ist J. D. Barker endlich wieder ein Thrillerautor der nicht nur mit Mord, Totschlag und roher Gewalt um sich schlägt sondern einen ganzen Thriller perfekt und mit abgestimmten Wendungen schreibt und so die Leser an das Buch fesseln kann. Band zwei schließt sofort an Band eins an, ich empfehle aber den ersten Band gelesen zu haben damit man sich in das Team um und mit Sam Porter hineinversetzen kann und auch versteht was und wer der Fourth Monkey Killer ist und was seine Beweggründe sind. Wie gesagt, der Schreibstil ist wieder packend, fesselnd, es geht diesmal nicht so blutig und brutal zu wie in Band Eins, aber trotzdem schafft der Autor dass man regelmäßig eine Gänsehaut hat und hin und wieder musste ich das Buch kurz auf die Seite legen. Gerade mit den jungen Mädchen leidet man mit und ich empfinde dieses Todesart hier eben als einer der Schlimmsten. Auch in diesem Band sind die Kapitel kurz und knackig gehalten und lesen sich nur so weg. Wir erhalten nicht nur einen Einblick wieder in die Arbeit von Sam und seinem Team, sondern auch der Täter erhält seine Kapitel, ebenso Poole vom FBI der nun den Fourth Monkey Fall behandelt. Insgesamt fand ich die Entwicklung zwischen den Teams sehr interessant, gut umgesetzt und spannend zu verfolgen. Hier hat man noch mehr Verwicklungen mit und um den Fourth Monkey Killer und trotz der Spannung muss man dem Buch aufmerksam folgen, denn sonst entgehen einem wichtige, kleine Details. Aber dies macht den Thriller, in meinen Augen, auch so brillant, man liest nicht nur und versucht einen Mörder zu jagen der eine Blutspur hinter sich herzieht, es geht um mehr, es geht um die kleinen Zwischentöne die man sonst gerne mal überhört oder überliest. Diese kleinen Details machen diese Geschichte noch raffinierter, spannender und fassungsloser und mit dem Fourth Monkey Killer hat der Autor einen Typen Killer erschaffen den man auf der einen Seite faszinierend findet, ihn manchmal in seinen Beweggründen fast loben möchte und doch merkt man dass dieser Mensch eine ganze eigene Definition von Leben und Tod hat. Die Familie vom Fourth Monkey Killer und seine Vergangenheit erhalten in diesem Buch mehr Freiraum und Zugang und ich war wirklich geschockt wie sich hier die ganze Story aufgebaut hat. Man kann sich bei vielen Dingen einfach nicht sicher sein, es ist perfide genial umgesetzt. Die ganze Geschichte, die ganze Systematik ist schwer zu fassen, denn immer wenn ich dachte jetzt habe ich den Fall gelöst, jetzt verstehe ich die Zusammenhänge kamen neue Hinweise und neue Abzweigungen dazu die mir wieder komplett den Boden unter den Füssen weggerissen hat. Die Wendungen und Überraschungen hat der Autor nicht plump, unüberlegt und willkürlich eingestreut, sondern sinnvoll, mit voller Wucht überraschend und man steht im ersten Moment fassungslos der ganzen Sache gegenüber. Das Buch endet mit einem ganz fiesen Cliffhanger, und ich bin mir sicher dass wir den Fourth Monkey Killer wiedersehen werden....ich bin gespannt was es mit Sam und seinem Team auf sich hat und was die Vergangenheit für die Zukunft und das Verstehen lüften wird. Für Thrillerfans die einen richtigen guten Thriller wieder mal lesen wollen – mit diesem Autor kann man gar nichts falsch machen! Eine sowas von ganz klare Leseempfehlung!

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"Das Mädchen im Eis" ist der zweite Band der Sam - Porter - Reihe. Nachdem mich der erste Band absolut begeistert hatte, stand die Fortsetzung ganz weit oben auf meiner "must read - Liste". Tut euch den Gefallen und lest vorher unbedingt "Geboren, um zu töten". Es gibt zwar Querverweise zum ersten Band, aber es würde euch zu viel Hintergrundwissen entgehen. Und lasst euch nicht von knapp 700 Seiten abschrecken. Die Kapitel sind sehr kurz gehalten und ehe man sich versieht, ist man hinten angelangt. Bereits während des ersten Kapitels lief mir der erste Schauer über den Rücken und J. D. Barker hatte mich im Nu gepackt. Die Jagd auf Anson Bishop, den Fourth Monkey Killer, geht weiter. Doch diesmal gerät auch Sam Porter selbst ins Fadenkreuz des FBI. Das FBI vertraut Sam nicht. Er steht plötzlich unter Verdacht, mit dem 4MK zusammen zu arbeiten. Für seine Kollegen ist er über jeden Verdacht erhaben. Auch Special Agent Frank Poole vom FBI folgt lieber seinem Bauchgefühl. Gezwungenermaßen zieht Porter sein eigenes Ding durch. Nimmt aber schließlich noch die Anwältin Sarah Werner mit ins Boot. Sam bezweifelt, dass der aktuelle Mord tatsächlich Anson Bishop zuzuschreiben ist. Gibt es einen Mitspieler, einen zweiten Mann, einen Trittbrettfahrer? Der Autor bringt ständig neue Wendungen ins Spiel, mit denen man so nicht gerechnet hat, führt uns permanent in die Irre. Lässt uns plötzlich Zusammenhänge sehen, wo gar keine sind. J. D. Barker ist ein Meister im Legen von falschen Fährten. Wir verfolgen das Geschehen aus der Perspektive nahezu aller am Fall Beteiligten - der Ermittler, der übrigen Agents, der Opfer. Und auch das Tagebuch gewährt uns wieder Einsicht in die Kindheit und die verstörende Gedankenwelt und Psyche des Killers, die mir manchmal sogar ein wenig Mitleid abrang. Die Tatsache, in eine psychopathische Familie hineingeboren zu sein, kann gar nicht ohne Folgen bleiben! Gegen Ende erwartet uns Hochspannung pur!! Auf der Suche nach dem tatsächlichen Hergang und den wirklich Beteiligten beginnt man selbst abzuwägen und alle erdenklichen Szenarien und Möglichkeiten durchzuspielen. Da geht einem schon der Puls! J. D. Barker hat mit "Das Mädchen im Eis" einen hervorragenden zweiten Teil präsentiert. Die Gewaltdarstellungen waren ein wenig zahmer als im ersten Band. Hier und da waren mir ein paar Passagen doch ein bisschen lang gezogen, aber das ist verzeihlich. Es drosselt ein wenig das Lesetempo, was ab und an gar nicht schlecht ist. Was wirklich diskussionswürdig ist, ist der Schluss. Ein "offenes Ende" ist gar kein Ausdruck für das, was uns J. D. Barker hier präsentiert. Positiv: Eine Fortsetzung wird es wohl definitiv geben.

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Als die seit drei Wochen vermisste Ella Reynolds in den tiefen Eisschichten eines zugefrorenen Sees gefunden wird, ist für die Presse schnell klar, dass es sich um eine weitere Tat des berüchtigten Four Monkey Killers handelt. Doch Sam Porter, der schnell mit den Ermittlungen beginnt, glaubt nicht, dass der Serientäter auch für diesen Mord verantwortlich ist – und lässt sich auf ein gefährliches Spiel mit ihm ein... Der zweite Band um Sam Porter aus der Feder von J.D. Barker setzt nicht nur wieder den engagierten Ermittler in den Mittelpunkt, sondern lässt auch wieder den skrupellosen Serienmörder aus dem ersten Band eine wichtige Rolle spielen. „The Fourth Monkey“ steht also zu Recht auf dem Titelbild und lässt den Lesern des ersten Bandes sicherlich einige Gänsehautschauer in Erinnerung an seine grausamen Taten über den Rücken fahren. Dass dieser hier einige neue Facetten erhält und sein perfides Spiel mit Sam Porter weiter treibt, hat mich sofort wieder in seinen Bann gezogen, zumal die Szenerie schnell wieder auf dem gleichen Pegel ankommt wie im ersten Band. Diese dichte Szenerie ist wieder unglaublich düster und verbreitet doch eine ganz andere Stimmung als im ersten Band. Der Druck auf die Ermittler wird noch einmal erhöht, wodurch beispielsweise die fehlenden Tagebucheinträge gekonnt ausgeglichen werden. Die Idee der tief im Eis steckenden Leiche mit dem erst seit kurzem verschwundenen Mädchen gibt dem Leser zudem einige Rätsel auf – und über allem schwebt die Frage, wie sehr Porter auf den irren Killer vertrauen kann, in welche Fallen er durch ihn gelockt werden soll. Sprachlich ist das wieder sehr stimmungsvoll und eingängig gelöst, durch den flüssigen Erzählstil und prägnant geschilderte Bilder ist man als Leser immer mittendrin. Durch die sich immer weiter aufbauende Spannung vergeht die Zeit gefühlt sehr schnell, zumal man bei den vielen eingebauten Cliffhangern zwischen den Szenen kaum ein Ende findet. Allerdings wirkt das Ganze an einigen Stellen auch etwas konfus, für meinen Geschmack sollte zu viel auf einmal erzählt werden, sodass man sich nicht immer direkt zurechtfindet. Der Schluss kommt dann sehr unvermittelt, die Handlung wurde hier noch keinesfalls zu Ende erzählt, sondern endet mitten in der Geschichte. Nun ist es bei Buchreihen ja nicht ungewöhnlich, eine Handlung über mehrere Bände zu erzählen – ein entsprechender Hinweis wäre aber schön gewesen. „Das Mädchen im Eis“ setzt die intensive Geschichte um den Fourth Monkey Mörder überraschend und vielschichtig um, wobei die Szenerie mit neuen, aber ebenso spannenden Facetten versehen wird. Die Charaktere kommen dabei wieder bestens zur Geltung und werden gekonnt in die spannende Handlung eingewebt, die sehr unvermittelt endet und den Leser ziemlich ratlos zurücklässt. Ich kann allerdings nicht behaupten, dass mich der dritte Band nicht interessieren würde.

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Bei "The fourth monkey - Das Mädchen im Eis" von J.D. Barker handelt es sich um den zweiten Band der Sam Porter - Reihe. Nachdem ich den Vorgänger "The Fourth Monkey - Geboren, um zu töten" förmlich verschlungen habe, habe ich diese Fortsetung schon sehr erwartet. Und ich wurde dann beim Lesen auch nicht wirklich enttäuscht. Man ist von Beginn an mitten im Geschehen und wird von den Ereignissen mitgerissen. Allerdings muss ich auch gestehen, dass mir die Handlung zwischendurch ein wenig zu verworren war, was das Lesevergnügen jedoch nicht wirklich mindert. Der Roman setzt in etwa dort an, wo der Vorgänger mit einem Cliffhanger geendet hat. Zwar geschehen neue Morde, die auf den ersten Blick zunächst nichts mit dem Killer 4MK zu tun haben scheinen, allerdings lassen Spuren schnell eine Verbindung zu ihm aufkommen, die Sam Porter, der Chefermittler nicht so recht glauben möchte. War er doch lange auf der Suche nach ihm und hat ihn entkommen lassen. Sam Porter ist quasi besessen von der Suche nach dem Killer, weshalb ihm der Fall entzogen wurde und dem FBI übergeben wurde. Sam Porter kann jedoch nicht aufgeben und stellt eigene private Ermittlungen an, die ihn in die Kindheit des Killers zurückführen. Die Handlung verläuft kurz nach Beginn in zwei unterschiedliche Richtungen, wobei die Wege der Handlungsstränge sich immer wieder überkreuzen. Zum Einen ermitteln die übrigend Ermittler des vorherigen Bandes nach dem Entführer und Killer der Mädchen, während das FBI sich auf die Suche nach Anson Bishop begibt. Dabei überschneiden sich die Ermittlungen immer wieder und insbesondere die FBI-Ermittler müssen erkennen, dass sie ohne die Hilfe von Sam Porter und seinem Team nicht voran kommen. Zum Anderen dringt Sam Porter tief ins Innere von Anson Bishop ein, indem er sich auf die Suche nach dessen Wurzeln begibt. Sam Porter war mir persönlich hier ein wenig zu sehr einsamer Rächer, als dass man seine Handlungen immer so ganz nachvollziehen kann. Dadurch wirkt er zwischendurch auch ein wenig irre und scheint nicht mehr Herr seiner Sinne zu sein. Insgesamt betrachtet ist die Handlung erneut erstaunlich ausgefeilt und gut durchdacht. Der Spannungsbogen wird durchgehend aufrecht erhalten und die Handlung durch immer wieder eingewobene Wendungen in neue Richtungen gedrängt. Dies ist in jedem Fall ein Buch, dass einen von Beginn an fesselt und die Leser auf eine teils blutrünstige, teils auch psychotische Reise mitnimmt. Man mag das Buch kaum aus der Hand legen und hat am Ende nicht das Gefühl ein Buch von fast 700 Seiten Länge gelesen zu haben. Fazit: Zwischendurch ist die Handlung bei "The fourth monkey - Das Mädchen im Eis" von J.D. Barker ein wenig verwirrend. Aber gleichzeitig herrscht erneut insgesamt eine extreme Spannung bis in die letzten Ecken mit vielschichtigen Charakteren. Für mich ein unbedingtes Lesemuss! Allerdings sollte man zuvor den Vorgänger "The fourth monkey - Geboren, um zu töten gelesen haben, um alles verstehen zu können! Note: 2+ (💗💗💗💗)

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Inhalt: Als die Leiche der jungen Ella Reynolds im zugefrorenen See gefunden wird, werden Gerüchte geschürt, dass der berüchtigte Four Monkey Killer wieder sein Unwesen treibt. Detective Sam Porter glaubt nicht daran, denn er kennt diesen Serienkiller zu gut. Er hat ihn geschnappt und doch wieder laufen lassen. Schließlich hat er noch eine Rechnung mit ihm offen und während er nach Four Monkey sucht, verschwinden nach und nach immer mehr junge Mädchen. Meine Meinung: Soviele Seiten und doch soviele undurchsichtige Inhalte. Ich bin vom zweiten Band dieser Reihe in der Hinsicht enttäuscht, weil zum einen die Geschichte schon wieder nicht endet und zum anderen die vielen Sprünge zwischen den etlichen Charakteren. Es war unglaublich schwer für mich der Handlung zu folgen. Kaum wurde man warm mit einem Protagonisten und dessen Beweggründe, schon musste man sich wieder auf jemand völlig anderen konzentrieren. Da die Kapitel auch ziemlich kurz gehalten wurden, eine große Herausforderung. Dadurch verlor ich öfter den Faden und wurde richtig müde den Erzählungen noch folgen zu wollen. Obwohl die Handlung an sich sehr spannend scheint und auch der Schreibstil sehr überzeugend wirkt, hatte ich dennoch das Gefühl, dass der zweite Band des Four Monkey Killers nur darauf aufbaut die komplette Auflösung des Falles in die Länge zu ziehen. Wenigstens wartet dieser Roman mit vielen überraschenden Wendungen auf, die einem dann wieder bei der Stange halten. Fazit: Ein Muß für Liebhaber des ersten Bandes. Überraschende Wendungen, klasse Schreibstil, aber wieder mal ein offenes Ende. Zudem verwirrend durch viele Erzählwechsel der einzelnen Charaktere. Da aber die Spannung nicht zu kurz kommt und man einfach wissen möchte was der Autor noch zu bieten hat, vergebe ich gerne ganze 4 Sterne !

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Na, wer erinnert sich noch an den ersten Teil? Geboren um zu töten war eines meiner absoluten Jahreshighlights in 2018, wenn nicht sogar DAS Highlight. Dementsprechend groß waren die Vorfreude auf die Fortsetzung, aber auch meine Erwartungen, die zum Glück nicht enttäuscht wurden. ACHTUNG! Kann Spoiler zu Teil eins enthalten. Klappentext: Seit Monaten herrschen in Chicago Minustemperaturen, als die Leiche der jungen Ella Reynolds eingefroren im See gefunden wird. Sie wurde vor drei Wochen vermisst gemeldet – der See ist seit Monaten zugefroren. Die Medien beschuldigen den berüchtigten Four Monkey Killer Anson Bishop, aber Detective Sam Porter will nicht glauben, dass er damit etwas zu tun hat. Er kennt den Serienkiller gut, denn er hat ihn geschnappt und laufen lassen, und er hat noch eine Rechnung mit ihm offen. Porter hat sich auf ein gefährliches Spiel eingelassen, währenddessen verschwindet ein Mädchen nach dem anderen … Rezension: Nachdem Detective Sam Porter den 4MK-Killer hat laufen lassen, ist die Polizei von Chicago weiterhin auf der Suche nach ihm. Dementsprechend liegt die Vermutung nahe, dass der Mord an einem jungen Mädchen ihm zuzuschreiben ist. Vor allem, weil das Opfer seit drei Wochen vermisst wird, jedoch eingefroren in einem See gefunden wird, der schon seit Monaten vereist ist. Dann verschwindet noch in der Nacht des Fundes das nächste Opfer und weitere Leichen tauchen auf… Man taucht von Beginn an voll in das Geschehen ein, der Autor gönnt dem Leser nicht eine Sekunde Ruhe. Dabei begleiten wir Porter und seinen Partner Nash zum Tatort und erleben so alles hautnah mit. Schnell wird klar, dass der Detective noch an seiner Begegnung mit 4MK zu knabbern hat und diese nicht spurlos an ihm vorbei gegangen ist. Dennoch, oder gerade deswegen, ist er als Einziger überzeugt davon, dass 4MK nicht der Täter ist. Neben den Kapiteln der Ermittlung, gibt es auch Kapitel aus Sicht des Opfers, das sich aktuell in den Fängen des Killers befindet. Was dieser den Mädchen antut, ist wahrlich nichts für schwache Nerven. Generell gilt bei diesem Thriller, Finger weg, wer empfindlich ist. Damit man bei diesen Wechseln nicht den Überblick verliert, bleibt Barker seinem Schema treu und kennzeichnet die Kapitel mit dem Namen der Person die man begleitet, sowie Tag und Uhrzeit. So weiß man immer ganz genau wo in der Geschichte man sich befindet. Und das ist auch wichtig, denn es passiert sehr viel. Die fast 700 Seiten müssen natürlich ihren Grund haben… Neben dem Fall mit den Mädchen, wird weiterhin auch nach 4MK gesucht und der Fall aus Teil eins somit weiterhin bearbeitet – mittlerweile jedoch vom FBI. Dementsprechend bildet dies einen weiteren Strang. Nun mag das nach etwas viel klingen, das ist es tatsächlich auch. Barker erzählt diverse Stränge parallel und lässt einige Personen einfließen. Er schafft es aber, dass er den Leser damit kein einziges Mal überfordert. Es ist immer klar um was es gerade geht und die Zusammenhänge die nötig sind, sind ebenfalls zu erkennen. Es ist schwer dieses Buch zu besprechen, da es so dick ist. Dadurch gibt es unheimlich viel zu sagen, was aber alles schon zu viel verraten wäre. Ich kann es jedem Thriller-Fan nur wärmstens ans Herz legen es zu lesen. Ich habe seit langem keine so spannenden Thriller mehr gelesen. Man muss die Bücher aber unbedingt in der richtigen Reihenfolge lesen, da sie enorm aufeinander aufbauen. Dass Barker einen Thriller von fast 700 Seiten geschrieben hat, bei dem nicht eine Seite überflüssig erschien, sagt meiner Meinung nach alles. Und dann kam auch noch dieses Ende, das einem eine Theorie vor die Füße klatscht, die man kaum glauben kann, alles mit dem Wissen, dass es nun heißt warten, warten, warten… Bitte Herr Barker, Beeilung mit Teil drei! Eckdaten: Autor: J. D. Barker Verlag: Blanvalet Preis: 15,00 € – Paperback Seitenzahl: 688 ISBN: 978-3-7645-0692-6 Weitere Formate: eBook, Hörbuch Die Reihe: 1. Geboren um zu töten 2. Das Mädchen im Eis

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In klirrender Kälte wird die Leiche des Mädchens Ella Reynolds gefunden, das drei Wochen zuvor vermisst gemeldet wurde. Eingefroren im See. Einige Indizien deuten darauf hin, dass der Four Monkey Killer Anson Bishop dahintersteckt. Detective Sam Porter will das aber nicht glauben, weil er den Serienkiller gut genug kennt, dass etwas anderes hinter dem Mord steckt. Dann verschwinden plötzlich andere Jugendliche … . Wie schon beim ersten Teil „The Fourth Monkey – Geboren, um zu töten“ wird man bereits nach den ersten Seiten vom fantastischen Schreibstil des Autors gefangen genommen. Wie ein Sog zieht der Autor seine Leser in einen Strudel aus verzwickten Ermittlungen und spannender Spurensuche, die einen miträtseln lässt. Die Geschichte um den Detektiv Sam Porter wird nahtlos fortgesetzt und stellt aber zusätzlich noch andere Ermittler in den Vordergrund, so dass es auf keiner Seite langweilig wird. Der ein oder andere wird bestimmte Beschreibungen langatmig empfinden, aber aufgrund des hervorragenden und absolut flüssigen Schreibstils nimmt man das überhaupt nicht wahr (zumindest erging es mir so). Wie schon beim ersten Band lässt Barker seine Protagonisten immer wieder einmal den aktuellen Stand der Ermittlungen aufschreiben, so dass man auch als Leser immer den Überblick behält. Gerade die knapp gehaltenen Kapitel und die wechselnden Erzählperspektiven machen diesen zweiten Teil der Sam Porter-Reihe erneut zu einem echten Pageturner, der die Spannung und das Niveau konsequent von der ersten bis zur letzten Seite durchgehend halten kann. Da gibt es keinen einzigen Hänger, wo man den Eindruck bekommen könnte, der Autor hätte den Plot gewaltsam in die Länge gezogen. Ganz im Gegenteil, am Ende nimmt man schweren Herzens Abschied von den Personen, die einen fast siebenhundert Seiten lang begleitet hatten. Die komplexe und sehr gut durchdachte Handlung lässt einen nicht mehr los und man muss sich an manchen Stellen zwingen, das Buch aus der Hand zu legen. Barker kann sich sehr gut in die menschliche Psyche hineindenken, auch in die eines Täters. Sicherlich kann man vieles nicht ganz nachvollziehen, aber die Beweggründe sind außerordentlich gut dargestellt und auch authentisch geschildert. Es gibt überraschende Wendungen, falsche Spuren, die geschickt gelegt wurden und erinnert von der Atmosphäre her teilweise an Thomas Harris‘ legendäre Hannibal Lecter-Reihe. J.D. Barker hat mich mit seiner Sam Porter-Reihe gleichermaßen infiziert, wie seinerzeit Harris. Und als wäre das noch nicht genug, präsentiert Barker, wie auch schon im ersten Teil, ein Finale, das schlichtweg genial wirkt und auf den letzten Seiten das Gesamtwerk plötzlich in ein völlig anderes Licht taucht. Noch während man das letzte Kapitel liest, fragt man sich, wie der Autor die Zusammenhänge zwischen den Geschehnissen herstellen will und… von einem Satz auf den anderen wird einem alles klar. Das Ende ist dem Autor wirklich hervorragend gelungen und ich bin schon jetzt gespannt, wie die Reihe fortgeführt wird. J.D. Barker hat auch hier die eigene Messlatte wieder sehr hoch gesetzt. Unbedingte Empfehlung für Thrillerfans, die einmal etwas Außergewöhnlicheres lesen wollen. . Fazit: Packender zweiter Teil der Sam Porter-Reihe mit einem genialen Ende. © 2019 Wolfgang Brunner für Buchwelten

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Mit „Das Mädchen im Eis“ legt J. D. Barker eine Fortsetzung zu „The Fourth monkey Geboren, um zu töten“ vor. Das Verwirrspiel geht weiter, das gelingt J. D. Barker perfekt. Mit den wechselnden Szenen bleibt die Spannung immer auf dem Höhepunkt. Man ist als Leser mittendrin, entweder bei den entführten Mädchen, dem Entführer, dem Ermittlerteam oder bei Rückblenden. Die Verbrechen werden immer brutaler und der Rachefeldzug geht weiter, was ist diesmal der Grund? Eine dramatische Entwicklung jagt die andere und so gelingt esdem Autor gekonnt, den Leser zu verwirren und das macht für mich den Thriller zu einem Lesevergnügen. Die Entwicklung der Charaktere der Ermittler wirkt real und ist spannend zu lesen, Sam Porter ist für mich nach wie vor die interessanteste Rolle. Und durch das offene Ende bin ich gespannt, was wir im dritten Teil noch alles erfahren werden. Die Streitigkeiten zwischen der Chicago Metro Police und dem FBI um Zuständigkeiten zeigt, dass dadurch der Fortgang der Ermittlungen stockt und erst mit der Zusammenarbeit die Ermittlungen vorwärts kamen. Folgende Zitate habe ich rausgesucht: Seite 173 „Er spielte die Rolle perfekt. Er trug nicht nur eine Maske, er war die Maske“ Seite 399 „ Man kann nicht Gott spielen, ohne mit dem Teufel zu paktieren“ Mein Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte Reziexemplar und an das Team von lovelybooks.

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