Leserstimmen zu
Glück schmeckt nach Popcorn

Marie Adams

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Kurzbeschreibung Vorhang auf für einen wunderbaren Roman über Glück, zweite Chancen und ganz viel Kino! Martha führt ein kleines, aber renommiertes Programmkino – in dem sich allerlei Intellektuelle, Filmkritiker und Cineasten tummeln. Wie die meisten ihrer Gäste glaubt sie nicht an Happy Ends. Die gibt es im echten Leben schließlich auch nicht. Als ihre Mitarbeiterin und beste Freundin Susanna schwanger wird und der Liebe wegen wegzieht, gibt sie dem jungen Filmstudenten Erik eine Chance. Doch schon bald treibt er sie mit seinem Optimismus in den Wahnsinn. Er arbeitet nicht nur hinter den Kulissen an seinem Gute-Laune-Debüt, sondern möchte Martha auch noch davon überzeugen, dass das große Glück auch jenseits der Leinwand möglich ist … (Quelle: Blanvalet) Meine Meinung Der Roman „Glück schmeckt nach Popcorn“ stammt von der Autorin Marie Adams. Mich haben hier sowohl der Klappentext als auch das Cover angesprochen und ich war neugierig darauf was mich in der Geschichte wirklich erwarten würde. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Auf mich wirkten sie glaubhaft und authentisch beschrieben, man kann sie sich sehr gut vorstellen. Martha hat den Glauben an die Lebe verloren, zu viele Schicksalsschläge musste sie hinnehmen. Viel lieber konzentriert sie sich auf ihren Job. Ihr Kino betreibt sie mit großer Leidenschaft. Martha ist sympathisch und liebenswert gezeichnet, ich mochte sie sehr gerne. Die beiden Männer Stefan und Erik buhlen zeitgleich um Marthas Herz. Stefan ist ein Filmkritiker, der sehr charmant rüberkommt. Erik hingegen ist ziemlich verträumt und ein geborener Optimist. Beide Empfand ich als sympathisch, jeder auf seine ganz eigene Art und Weise. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen. Sie schreibt flüssig und beschreibt alles sehr anschaulich, man kommt richtig gut durch die Seiten, kann richtig gut folgen. Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen von Martha und Erik. So ist man beiden noch viel näher und lernt die Gedanken und Gefühle beider gut kennen. Die Handlung ist wirklich toll. Es handelt sich hierbei um eine richtig süße Liebesgeschichte, es geht sehr romantisch zu. Als Kulisse hat die Autorin ein kleines Kino gewählt. Dieses beschreibt sie sehr bildhaft, man fühlt sich selbst als wäre man vor Ort. Und sie hat ein paar Filme mit ins Geschehen eingebaut, das ist natürlich passend zur Kulisse. Das Ende ist richtig gut. Ab einer gewissen Stelle empfand ich es als etwas vorhersehbar, dennoch aber gefiel es mir dann letztlich richtig gut. Es passt und schließt ab. Fazit Abschließend gesagt ist „Glück schmeckt nach Popcorn“ von Marie Adams ein Roman, der den Leser kurzweilig für sich gewinnen kann. Sehr gut beschriebene authentisch wirkende Charaktere, ein leicht und sehr flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die eine richtig süße Liebesgeschichte beinhaltet und deren Kulisse ich als anschaulich beschrieben empfand, haben mir hier unterhaltsame Lesestunden beschert. Durchaus lesenswert!

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Sehr gut hat mir die Idee des Plots gefallen: Es wird nämlich ein kleines Programmkino in Berlin und seine Besitzerin in den Mittelpunkt gerückt. Auch wenn ich selten ins Kino gehe, hat es mich in die glänzende Zeit der Lichtspielhäuser zurückversetzt, da der Charme von diesen ganz toll in das Buch gepackt wurde. Martha setzt alles daran, sich gegen die Blockbuster-Kinos durchzusetzen und ihren Bemühungen zu folgen, ist wirklich schön zu lesen. Am liebsten würde ich mich selbst mal in das Lichtspielhaus setzen. Martha als Protagonistin ist wirklich sehr sympathisch, wenn auch für mich an der ein oder anderen Stelle etwas zu naiv. Sie hat schon viel in ihrem Leben durchmachen müssen und lebt deswegen für ihr Kino. In Sachen Liebe verhält sie sich aber meiner Meinung nach einfach falsch. Das hat mich etwas genervt. Zwar führt gerade dieses Verhalten dazu, dass sich die Story weiterdreht, aber für mich war es teilweise etwas zu konstruiert. Schade. Weniger anfreunden konnte ich mich mit dem zweiten Protagonisten Erik. Er ist Filmstudent und jobbt bei Martha im Kino. Er ist sehr fantasievoll und versucht seinen Traum vom eigenen Film zu leben - warum ich mit ihm nicht warmgeworden bin, kann ich gar nicht genau begründen. Manchmal ist das einfach so. Dass sich die zwei annähern werden, verrät ja schon der Klappentext. Aber auch hier ging es mir einfach zu schnell bzw. war es für mich auf der Gefühlsebene zu dünn. Ich hätte mir mehr Tiefe gewünscht. Das Ende ist dann ziemlich erwartbar und enthält keine Überraschungen. Es ist sehr kitschig, was zu dem Buch an sich passt, aber nicht unbedingt meinen Geschmack getroffen hat. Gut gefallen hat mir der Schreibstil. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und durch die genauen Beschreibungen kann man gut abtauchen. Außerdem gibt es immer wieder Verweise auf berühmte Filme oder Schauspieler. Auch wenn ich mich hier nicht so auskenne, habe ich doch einiges wiedererkannt. Das hat natürlich die Verbindung zwischen Buch und Kino bzw. Film noch mehr gestärkt und gezeigt, dass sich die Autorin wirklich Gedanken gemacht und gut recherchiert hat. Insgesamt war das Buch für mich eine schöne Lektüre, gerade jetzt wenn man sich einfach nur auf die Couch legen und ein bisschen lesen will. Außerdem macht sie Lust, mal wieder ins Kino zu gehen. Trotzdem hatte ich einiges zu kritisieren, deswegen gibt es von mir 3 Sterne.

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