Leserstimmen zu
Lange hatte ich Angst in der Nacht

Yasmine Ghata

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Ganz ok

Von: dieUnkaputtbare aus Kiel

09.04.2018

Das Buch: Arsènes Kindheit endet an dem Tag, an dem ihm seine Großmutter fortschickt. Ein hastig gepackter Koffer, kein Blick zurück: Für den achtjährigen Jungen beginnt die Flucht von Ruanda nach Europa. Im fernen Paris wächst er heran, findet neue Eltern, geht zur Schule und kommt doch nie an. Bis er der Schriftstellerin Suzanne begegnet, die ihre eigene Heimatlosigkeit in den Augen des Jungen gespiegelt sieht. Endlich bricht Arsène sein Schweigen, und im Erzählen verbinden sich für ihn Vergangenheit und Zukunft. Quelle Amazon Die Autorin: Yasmine Ghata, geboren 1975, ist eine französische Schriftstellerin und Kunsthistorikerin. Sie arbeitete in einer auf islamische Kunst spezialisierten Pariser Galerie und unterrichtet heute Kreatives Schreiben an Schulen. Ihr erster Roman »Die Nacht der Kalligraphen« wurde in 13 Sprachen übersetzt und von der Presse hoch gelobt. Mit »Lange hatte ich Angst in der Nacht« erscheint sie erstmals im Diana Verlag. Quelle Amazon Das Buch ist sehr dünn, was erstmal nichts heissen muss. Cover fand ich sehr schön und passend zum Titel. Ich bekam das Buch als Leseexemplar für eine Leserunde netterweise zur Verfügung gestellt und es war in 2 Abschnitte geteilt. Was auch völlig ok war für ein so kurzes Buch. Die Geschichte klingt recht rührend und dramatisch, war aber nicht wie erwartet. Trotzdem ganz ok. Nur nichts Besonderes. Das Thema an sich ist gut gewählt, es geht um den Völkermord in Ruanda, man hätte hier sicherlich extrem viel draus machen können. Leider ist es in einem Stil geschrieben, der für mich nicht ganz so einfach zu lesen war, vieles ist in der Du-Form geschrieben, damit kam ich anfangs nicht so zurecht. Ich musste mich schon konzentrieren, im Bus z.B hätte ich so ein Buch nicht lesen können. Das Thema hat mich sehr berührt, trotzdem kam beim Lesen kein richtiges Gefühl auf. Für andere bestimmt ein ganz tolles Buch, ich glaube für mich war es einfach zu trocken und schlicht erzählt, mir fehlte auch die wörtliche Rede, diese kommt kaum vor. Vieles sind einfach nur Gedanken. Wer ein ganz gut beschriebenes, ruhiges Buch sucht, der ist hiermit sicher gut bedient.

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