Leserstimmen zu
Bonfire – Sie gehörte nie dazu

Krysten Ritter

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Inhalt: (Klappentext übernommen) Die schrecklichen Ereignisse ihrer Jugend haben Abby Williams zehn Jahre lang verfolgt. Als Anwältin muss sie nun noch einmal in ihre Heimat zurückkehren, um in einem Umweltskandal zu ermitteln. Kaum hat Abby die Provinzstadt in Indiana betreten, wird sie von der Clique empfangen, die sie damals tyrannisiert hat. Der Einfluss der drei Frauen scheint mit den Jahren noch größer geworden zu sein. Aber Abby lässt sich heute nicht mehr einschüchtern. Bald erkennt sie, dass das verstörende Ritual der Clique namens Das Spiel noch immer existiert. Laufen die Fäden tatsächlich in einem Netzwerk der Grausamkeit und Korruption zusammen? Und wird Abby ihre Angst überwinden, um dem perfiden Spiel ein Ende zu setzen? Meine Meinung: Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Die orangene Schrift bleibt einem im Auge. Der Klappentext klang sehr spannend, woraufhin ich das Buch gerne lesen wollte. Doch leider wurde meine Erwartungen absolut nicht getroffen. Der Schreibstil ist ganz gut. Aber auch nichts besonderes. Leider konnte dieser mich auch nicht mitnehmen oder fesseln. Die Charaktere sind in meinen Augen ausbaufähig. Ich konnte keine Sympathien entdecken und habe somit auch nicht mitgefiebert. Im Gegenteil, es dreht sich alles um Abbys Vergangenheit und wie schlechte die anderen doch mit ihr umgegangen sind. Und ich muss gestehen das es mich irgendwann nur noch genervt hat. Denn nach 10 Jahren sollte man einige Sachen verarbeitet haben, erwachsen geworden sein und über den Dingen stehen können. Doch leider kann Abby das so gar nicht. Und somit springen wir auch immer wieder zwischen ihrer Gegenwart und ihrer Vergangenheit hin und her. Klar das Thema Mobbing und Missbrauch ist wirklich nichts schönes, aber hier ging es doch auch noch um einen Umweltskandal. Doch dieser wurde irgendwie nur kurz angeschnitten und am Ende tauchte dann plötzlich eine Erklärung für den Umweltskandal auf. Doch das Ende hat mich komplett unzufrieden zurück gelassen. Es hat nicht gepasst und ist in meinen Augen auch nicht stimmig. Außerdem hatte ich oft das Gefühl, das Abby nicht nach 10 Jahren zurückkehrt sondern mindestens nach 20 Jahren. Die Beschreibungen der Charaktere und dessen Aussehen sowie deren Jobs passt in meinen Augen einfach nicht. Es kommt mir so vor als müssten alle eigentlich schon viel Älter sein Leider kam für mich auch keine Spannung auf und es zog sich durch die Geschichte. Ich war ernsthaft am überlegen ob es nicht besser ist das Buch abzubrechen, aber ich dachte immer wieder: "Da kommt gleich noch was und das haut dich um". Leider habe ich vergebens drauf gewartet. Fazit: Diese Geschichte ist kein Thriller, nicht spannend und auch die Charaktere sind viel zu blass. Das Ende ist für mich, nicht passend und stimmig. Und irgendwie passt hier einfach vieles nicht zusammen. Es tut mir leid, aber ich kann das Buch nicht weiter empfehlen und gebe daher zwei Sterne. Vielen lieben Dank an den Diana Verlag für das Reziexemplar im Rahmen einer Buchverlosung. Dies hat keinen Einfluss auf meine ehrliche und persönliche Meinung!

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Auslese - die Buchhandlung

Von: Burkhard Vollmers aus Babenhausen

05.06.2018

Der Roman ist flott, locker und recht natürlich geschrieben. Die Verflechtung der jungen Anwältin in eine Untersuchung zu einem Trinkwasserskandal, die sie in den Ort ihrer Jugend führt, mit ihrer eigenen Geschichte, fängt ganz gut an, vernachlässigt aber zunehmend die Einzelheiten der anwaltlichen Recherche zugunsten der oft unmotivierten Wendungen der Thriller-Handlung!

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