Leserstimmen zu
Rat der Neun - Gegen das Schicksal

Veronica Roth

Die Rat-der-Neun-Reihe (2)

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Nachdem ich hier bei Schreiblust-Leselust im April 2017 schon das erste Buch der Geschichte um Cyra und Akos rezensieren konnte, freue ich mich, das nun auch mit dem zweiten und abschließenden Band tun zu können. Wer sich noch an meine damalige Rezension zu „Gezeichnet“ erinnert, wird verstehen, dass ich mich darauf gefreut habe, nun endlich die Fortsetzung lesen zu können. Aber eins nach dem anderen. Worum geht es bei ‚Rat der Neun‘ eigentlich? Die durch ihre auch verfilmte Bestseller-Trilogie ‚Die Bestimmung‘ bekannt gewordene Autorin Veronica Roth stellt mit dem ‚Rat der Neun‘ erneut ihr schriftstellerisches Können und ihre Kreativität unter Beweis. Für ihren Science-Fiction/Fantasy-Zweiteiler hat sie ein eigenes Universum erdacht, in dem neun Planeten eine Sonne umkreisen. Der Rat der Neun ist eine Art Zentralregierung dieser Planeten, die jedoch alle durchaus eigene Interessen verfolgen und unterschiedlicher nicht sein könnten. So wird etwa der Planet Thuve von eisiger Kälte beherrscht, während auf dem Planeten Ogra tiefste Dunkelheit herrscht. In diesem Universum leben die beiden Protagonisten Cyra Noavek und Akos Kereseth. Während Cyra die Tochter des Herrschers der eher aggressiven und kriegerischen Shotet ist, ist Akos der Sohn einer angesehenen Familie des friedlichen Planeten Thuve. Beide Familien, Noavek und Kereseth, sind schicksalsgesegnet. Ein Umstand, der sie von den anderen unterscheidet. Denn im Universum vom ‚Rat der Neun‘ ist die Segnung mit einem Schicksal eine Besonderheit, die nur wenige erfahren. Doch leicht ist es nicht, derart gesegnet zu sein, denn damit gehen besondere Fähigkeiten einher, die nicht angenehm sein müssen. So spürt Cyra den das Universum beherrschenden Stromfluss schmerzhaft in ihrem ganzen Körper und wird von ihrem Bruder Ryzek dazu missbraucht, Gefangene zu foltern. Akos ‚Segnung‘ wiederum ist es, den Stromfluss unterbinden zu können. Als Akos‘ Vater getötet und er zusammen mit seinem Bruder von den Shotet entführt wird, stellt sich heraus, dass er Cyras Schmerzen lindern kann. Auf diesem Wege kommen die beiden sich näher und werden zu schließlich zu einem Paar. Doch die Schicksale beinhalten nicht nur besondere Fähigkeiten, sondern sind vor allem Voraussagen über die Zukunft. Und diese sagen für Cyra und Akos nichts Gutes voraus. Während die beiden sich näher kommen, stellen sie auch fest, dass sie in ihren Vorstellungen nahe beieinander liegen. Beide verabscheuen die Brutalität und Rücksichtslosigkeit der von Cyras Bruder Ryzek geführten Shotet. Akos möchte zudem seinen Bruder retten, der ebenfalls von den Shotet gefangen wird. Dieser verfügt über die besondere Gabe, ein Orakel zu sein und in die Zukunft blicken zu können. Cyra und Akos beschließen, gegen Ryzek zu kämpfen und ihn zu entführen. An dieser Stelle setzt der nun vorliegende zweite Teil ein. Cyra, Akos und weitere Gegner der Shotet fliehen mit dem gefangenen Ryzek an Bord eines Raumschiffs. Als die ebenfalls anwesende Kanzlerin Isae Benesit Ryzek aus Rache am Mord an ihrer Schwester Ori tötet, kommt es zum Streit. Cyra wollte das Leben ihres Bruders verschonen und Akos benötigte ihn, um seinen Bruder zu retten. Isae Benesit kehrt zum Rat der Neun zurück und rüstet zum Krieg gegen die Shotet, deren Anführerin sie im nun letzten Mitglied der Familie Noavek vermutet: Cyra. Doch auf einmal taucht eine längst tot geglaubte und überaus mächtige Person auf: Cyras Vater Lazmet Noavek. Er ist der für seine Skrupellosigkeit und Brutalität bekannte wirkliche Herrscher der Shotet. Dieser rüstet nun ebenfalls zum Krieg. Cyra und Akos stehen nun zwischen den sich verhärtenden Fronten. Doch was können sie tun, um einen Krieg zu verhindern? Und welche Rolle spielen die ihnen vorhergesagten Schicksale? Mit ‚Gegen das Schicksal‘ zeigt Veronica Roth erneut, dass sie eine hervorragende Autorin ist. Der Plot ist ideenreich, immer spannend und beinhaltet überraschende Wendungen. Die Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet und haben eine Tiefe, die sie lebendig erscheinen lässt. Roths Schreibstil ist zudem so gut, dass man sich jederzeit der Handlung nahe fühlt und sich eine gute Vorstellung von den Ereignissen machen kann. Etwas, das bei einer dem Leser völlig unbekannten Welt hoch zu schätzen ist. Um es kurz zu machen: Alleine von der Art und Weise her, wie Veronica Roth schreibt, hat es mir schon Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Dazu die spannende Handlung, die ansprechenden Charaktere und die fremdartige Atmosphäre dieser Fantasy Welt. Ich bin begeistert und kann jedem Fan von Science-Fiction/Fantasy nur raten, die beiden Bände von ‚Rat der Neun‘ zu lesen. Ich bin gespannt, wann die Verfilmung kommt.

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Fast 2 Jahre lang habe ich ausgeharrt um endlich den zweiten Teil, das Finale, das Ende in den Händen zu halten. Die Geschichte geht weiter mit den beiden schicksalsergebenen Protagonisten Cyra und Akos und hinzukommen ein paar neue Charaktere. In der Galaxie herrschen Unruhen und es dauert nicht lange bis ein längst auf sich wartender Krieg ausbricht. Intrigen zwischen den Charakteren und wahre Gefühlsausbrüche bei den Hauptprotagonisten lassen einem den Atem anhalten. Bestimmungen werden durch die Orakel verkündet und das Schicksal mancher ist bereits erfüllt. Veronica Roth hat ein Setting erschaffen das so detailreich und faszinierend ist, dass man teilweise das Raumschiff selbst durch die Galaxie fliegt. Ihr Erzählstil ist klar und von einer starken Linie geprägt, so dass man nie, absolut nie, die Lust am Lesen verliert. Die Charaktere sind, wie in ihren Büchern davor, überwältigend ausgearbeitet und man wünscht sich als Leser eine Trilogie! Auch bei der Namensfindung wählt sie, für mich Namen, die mich zu 100% ansprechen. Cyra & Akos … Besser geht es nicht. Eine epische Dilogie, die nicht anders zu erwarten war! 5 Sterne / 5 Sterne Cover: Das Cover mit den hellblauen Blitzen passt zu der Geschichte. Das Dunkelblau oder Schwarz als Hintergrund stellt für mich die Galaxie bzw. das Universum dar , was V. Roth erschaffen hat. Jedoch gibt es einen Stern Abzug weil mir die Schriftart, die gewählt wurde, nicht zusagt. Ansonsten ist es ein Cover, das zu meinen Lieblingen zählt. 4 Sterne / 5 Sterne

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Die Geschichte setzt relativ zeitnah an das Ende von Band 1 an und auch wenn ich mich noch an einiges erinnert habe, ist mir trotzdem aufgefallen, dass ich einiges vergessen habe. Zudem wird das Buch aus vier unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Dadurch ist mir der Einstieg nicht ganz leichtgefallen, aber nach knapp 70 Seiten habe ich in die Geschichte gefunden. Schnell habe ich wieder gemerkt, weshalb ich Band 1 so gemocht habe. Denn Cyra ist eine unglaublich coole Protagonistin und auch Akos ist wieder sympathische & mutig. Zwei meiner liebsten Buchcharaktere! Es geschieht unglaublich viel auf den knapp 600 Seiten & Veronica Roth schafft es nicht selten mich zu überraschen. Die Geschichte hat mich mitgerissen und auch wenn es zwischendurch gewisse Längen gegeben hat, so habe ich trotzdem immer wissen wollen, wie es weitergeht. Ich habe mir ganz lange gar nicht vorstellen können, wie Roth das ganze auflösen will. Doch sie macht das sehr schön und auch wenn ihr ich mir zeitweise bisschen mehr erhofft hätte, so bin ich doch sehr happy damit, wie es schlussendlich ausgegangen ist. Auch wenn ich mit einem komplett anderen Ende auch zufrieden gewesen wäre. Anmerken möchte ich übrigens: die Autorin wurde für den ersten Band von verschiedensten Buchbloggern angeprangert, weil sie das dunkelhäutige (wurden übrigens meist als sonnengebräunt beschrieben) Volk als die «Bösen» dargestellt hat (Ich habe das überhaupt nicht so erlebt & selbst wenn, sehe ich das Problem nicht, denn warum dürfen nur weisse Böse sein?) Es ging soweit, dass sie als Rassistin beschimpft worden ist. Auf jeden Fall hat sie mit dem zweiten Band bewiesen, dass sie Menschen in all ihrer Vielfältigkeit präsentiert und akzeptiert. Das finde ich grossartig und gerade dadurch, dass sie es nie besonders betont hat, zeigt für mich, dass es etwas vollkommen Selbstverständliches ist. Fazit Nach dem Beenden des Buches bin ich absolut begeistert gewesen. Ich bin es immer noch. Denn «Gegen das Schicksal» hat mich mitgerissen & ich habe die Geschichte von Cyra & Akos voller Spannung verschlungen. Allerdings reicht es für mich nicht an Band 1 heran. Ich kann mich noch so gut an das Gefühl nach «Der Rat der Neun» erinnern und auch wenn ich den zweiten Teil wirklich gelungen finde, reicht das für mich nicht ganz daran heran. Da ich die Charaktere, das Setting und den Schreibstil absolut liebe und auch die Story unterhaltsam und cool aufgelöst worden ist, vergebe ich 4,5 von 5 Sterne für den finalen Band der Diologie. Ich kann euch die Reihe nur ans Herz legen, wenn ihr auf Sci-Fi Fantasy steht und coole Charaktere mögt. Und während ich diese Rezension schreibe, bekomme ich gerade sehr grosse Lust den ersten Band zu rereaden. Ich bedanke mich beim cbj-Verlag für mein Exemplar!

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Mega

Von: Weinlachgummi

26.02.2019

* Ohne Spoiler für Band 1 oder Band 2. * Fast 2 Jahre ist es her, seitdem ich Band 1 gelesen habe. Da die Geschichte doch sehr komplex ist, hatte ich Angst, nicht mehr richtig in sie hinein zu finden und ich muss auch gestehen, am Anfang war nicht mehr viel da. Doch mit der Zeit wurde es besser, auch weil die Autorin immer mal wieder Sachen aus Band 1 aufgegriffen hat. Trotzdem wäre ein kleines, Was bisher geschah am Anfang echt toll gewesen. Am Ende gab es wieder eine Karte und ein Glossar für Eigennamen. Ich habe Band 1 geliebt und auch Band 2 konnte mich begeistern. Leider musste ich mich gleich zu Beginn von einem, ich nenne es mal "Wunsch im Bezug auf das Buch" verabschieden. Da war ich ziemlich angefressen, die Autorin hat dies aber im Verlauf wieder gekittet, so einigermaßen. Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Cyra und Akos erzählt, hierbei hat die Autorin ihren Stil beibehalten und erzählt bei Cyra aus der Ich-Perpektive und bei Akos aus der Sicht eines Erzählers, fand ich wieder toll gewählt. Außerdem gibt es noch Kapitel aus der Sicht von Cisi, diese fand ich nicht ganz so spannend, es gab einige interessante und spannende Charaktere und sie stach da für mich einfach nicht so raus. Cyra fand ich wieder richtig genial. Sie ist eine wahnsinnig starke Protagonistin, sie nimmt die Dinge in die Hand, hält ihre Gefühle nicht zurück und ist frech und wild. Dies ist eines der wenigen Bücher / Reihe, in denen aus der Sicht von Ihm und Ihr erzählt wird und ich tatsächlich den weiblichen Part lieber mag. Akos ist auch sympathisch, aber im Vergleich zu ihr hinkt er einfach hinter her. Außerdem kann ich ihm eine Sache einfach noch nicht verzeihen. Ihr merkt, ich war auch emotionale total bei der Sache. Gelesen habe ich das Buch praktisch am Stück, ja alle 540 Seiten, gegen 3 Uhr nachts war ich fertig, mit dem Buch und mit den Nerven^^ Fazit: Wieder ganz großes Kino. Ein toller Abschluss der dystopischen Weltraum Dilogie. Die Idee der Geschichte ist nach wie vor klasse, Schicksale, Gaben, Weltraum, ein Rat, verfeindete Völker, Orakel, Freunde und Familie und die Liebe, welche aber nicht zu stark fokussiert wird. Sehr fesselnd und spannend, wollte es nicht mehr aus der Hand legen, hab ich dann auch nicht, bis ich es dann mitten in der Nacht beendet hatte.

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Meinung: Seit dem ich entdeckt hatte, wann der Abschlussband der Dilogie erscheint war ich unfassbar aufgeregt, diesen endlich in den Händen zu halten, weil ich den ersten Band schon wie verrückt gefeiert habe. Allein das Cover ist schon wieder ein Traum, schlicht und düster und trotzdem sagt es so viel, vor allem, wenn man dann die Geschichte gelesen hat. Das erste was ich bemerkt habe war und das mit großer Überraschung, dass ich sofort in die Geschichte hinein fand obwohl Band 1 schon eine ganze Weile her war waren mir Umgebung und Charaktere gleich wieder vertraut, gleich wieder nah. Und auch wenn ich wieder einige Zeit an diesem Buch gelesen habe habe ich mich jedes Mal gefreut, wenn ich mich hinsetzen und wieder in dieses besondere Universum eintauchen konnte. Wer Band 1 gelesen hat (falls nicht, dann klickt den Beitrag jetzt weg) weiß, dass es hier ziemlich gewaltsam zu geht. Das wurde wie ich finde hier etwas anders. Zwar gab es diese Gewalt, die irgendwo ja dazu gehörte aber es ging um wesentlich mehr. Man reiste von Planet zu Planet, Pläne wurden geschmiedet, Bündnisse geschlossen, es gab Liebe, Verrat und so viel Hass. Und all das machte diese Geschichte authentisch in dem was sie war. Cyra habe ich in mein Herz geschlossen, sie wurde mir immer sympathischer und ich konnte sie so gut verstehen und ihre Last beinahe selbst spüren. Auch Akos war einfach richtig toll und beide zusammen? Episch. Dieses ganze Buch hatte so viel. Es war als wäre man selbst unterwegs mit Gleitern auf fremden Sternen um Verbündete zu suchen, Feinde auszulöschen oder jemanden zu retten. Es war galaktisch und dieser Film der in meinem Kopf ablief war es ebenfalls. Würde dieses Buch verfilmt werden würde ich sofort ins Kino rennen, denn die Bilder die ich im Kopf sah waren schon grandios und das war schließlich nur in meinem Kopf. Auch die anderen Charaktere haben einen großen Teil zur Geschichte beigetragen, da man auch oft andere Perspektiven wie z.B. die von Cisi Akos Schwester las kamen noch ganz andere Details zu Tage, die das ganze auf der einen Seite spannender machten und intensiver und auf der anderen Seite ließen sie einen wirklich hibbelig werden, denn es war klar, dass alles unweigerlich auf genau eins hinaus läuft. Nur gab es keinen Anhaltspunkt wie das letztlich sein würde. Ein Punkt, den ich hier wirklich schön fand und einmal hervor heben möchte ist, dass schwul und lesbisch sein hier ganz normal ist, so wie es eben ist. Es wird weder ein Wirbel darum gemacht noch in irgendeiner Form überhaupt zum Thema. Es wurde ganz selbstverständlich mit in die Geschichte aufgenommen. Warum ich das erwähne? Bisher habe ich oft im Zusammenhang mit einem Riesenwirbel davon gelesen obwohl es völlig normal ist, hier ist es mir positiv aufgefallen. Jeder sucht sich den Partner aus, der ihm oder ihr gefällt egal ob er oder sie ich fand das herrlich erfrischend. Die Längen, die mir in Band 1 ab und zu ein wenig Schwierigkeiten bereitet haben fand ich hier kaum. Entweder weil ich sie nicht so wahrgenommen habe oder weil es sie nicht gab. Für mich war jedes Wort spannend, toll oder von Belang und ich habe jedes genossen. In ''Gegen das Schicksal'' bekommt ihr alles geboten. Ihr bekommt eine Liebe die so groß wie das Universum ist und Schmerz der bis hinaus in die weiter Galaxie reicht. Außerdem epische Schlachten und unvorhersehbare, schockierende Wendungen.

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Band eins der Dilogie liegt ja schon bisschen zurück und ich hatte etwas Sorge, ob ich wieder gut ins Geschehen hineinfinden würde. Zunächst musste ich eine kleinere Durststrecke überwinden. Was aber schlicht und ergreifend an den ungewöhnlichen Namen lag, die mir schon im ersten Band Probleme bereitet haben. Aber nach einiger Zeit gelang mir auch dies wieder recht gut. An dieser Stelle meinen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies beeinflusst meine Meinung jedoch in keinster Weise. Ich liebe den Schreibstil der Autorin. Sie schreibt wirklich herrlich leicht und fesselnd, so das ich den zweiten Band im Nu durchgesuchtet habe. Insgesamt hat mir dieser sogar noch besser als der erste gefallen. Es gibt zwar auch ein paar Dialoge die für Längen sorgen, was mich aber eher weniger gestört hat. Ich liebe das Setting, das Veronica Roth hier entworfen hat. Es ist absolut fantastisch und ich hatte das Gefühl, immer wieder neues zu entdecken und dabei auch einigen Wahrheiten auf die Spur zu kommen. Dabei sind mir die Charaktere auch wieder sehr ans Herz gewachsen. Jeder auf seine eigene Art und Weise. Dabei fand ich es schön, das man von einigen die Perspektiven erfahren hat, was sie für mich nur noch greifbarer gemacht hat. Man trifft nicht nur auf liebgewordene Charaktere , sondern es kommen auch neue dazu, was ich doch sehr gut fand. Da so die Entwicklung dabei auch sehr gut herauskommt. Insgesamt hat sich die Handlung sehr gut weiterentwickelt, was man sehr gut zu spüren bekommt. Was aber viel wichtiger ist, es ist nachvollziehbar und das zu jeder Zeit. Hinzu kommt, das man hier auch mehr Erklärungen erhält. Gerade was die Galaxie angeht. Ich konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen, erleben und einfach für mich selbst verinnerlichen was dabei in ihrem Innerstes vor sich ging. Der Schmerz und die Wut, welche sich an die Oberfläche kämpften. Es gab viel Raum für zwischenmenschliche Momente, wodurch das Ganze auch einen weichen Zug erhielt und mich teilweise mit Wärme erfüllte. Besonders was die Konstellation zwischen Cyra und Akos angeht. Die Wahrheiten, die mich absolut überraschten und für einige sprachlose Momente sorgten. Mir hat ganz besonders Cyra enorm gut gefallen. Sie hatte es nicht unbedingt einfach. Aber sie ist eine wahre Kämpfernatur und versteht es gekonnt sich durchzubeißen. Es gab auch einige Momente die mich zum schmunzeln brachten, was die ganze Handlung doch sehr aufgelockert hat. Dabei sorgte Veronica Roth für eine sehr abwechslungsreiche und enorm spannende Handlung, die mich kaum zu Atem kommen ließ. Ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen, weil ich es einfach total interessant und auch ein Stück weit faszinierend empfand. So viel brandet auf einen ein und damit muss man erstmal zurechtkommen. Nicht immer einfach, was doch mitunter etwas an die Grenzen bringt. Für mich wurden hier alle Fragen beantwortet und auch das Ende hat mir wirklich gut gefallen. Das Glossar am Ende des Buches, welches ich mal wieder zu spät entdeckt habe, ist durchaus hilfreich und erklärt nochmal vieles. Auch das die Story insgesamt in fünf Teile gegliedert war, hat mir gut gefallen. Dadurch das die Kapitel auch eher kurz gehalten sind, kommt man enorm gut voran. Einfach eine tolle Dilogie mit einem genialen Setting, worauf hier auch nochmal näher eingegangen wird. Eine Handlung die mich absolut begeistert und in Atem gehalten hat. Eine finaler Band, der den ersten sogar noch in den Schatten stellt. Fazit: Veronica Roth hat mich mit dem zweiten Band der “Rat der Neun” Dilogie doch ziemlich überrascht. Emotionale Momente, Konflikte und Wahrheiten die alles fordern und dabei Grenzen übersteigen. Ein finaler Band der mit einigen Überraschungen aufwartet und der es schafft, den Vorgänger noch in den Schatten zu stellen. Ich bin begeistert, was vor allem an dem fantastischen Setting und der Grundidee liegt. Für mich ein Nachfolger, der keine Wünsche offen lässt.

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"Rat der Neun - Gegen das Schicksal" ist der zweite Band einer Jugendbuch Reihe aus dem Genre Fantasy und 2019 beim cbj Kinder- und Jugendbuch Verlag erschienen. Es geht um Cyra und Akos deren Leben miteinander verknüpft und durch Schicksale verbunden ist. Es spielt in einer Galaxie mit verschiedenen Planeten und auf dem Heimatplaneten von den beiden bricht ein Krieg aus und Cyra und Akos stehen sowohl auf verschiedenen Seiten wie auch auf einer. Das Buch wird aus der Sicht von Akos und Cyra erzählt, hin und wieder bekommt man jedoch auch einen Einbick aus Cisis (Schwester von Akos) und aus Eijehs (Bruder von Akos) Sicht. Da es in diesem Band bereits um den Krieg geht und an verschiedenen Stellen gekämpft wird, ist der Sichtwechsel optimal. Die Charaktere wurden beibehalten und es kommen noch welche hinzu, diese sind so gekonnt eingefügt, dass sie nicht störend wirken, sondern perfekt in die Geschichte passen. Veronica Roth versteht sich darin, verschiedene Charaktere zu erschaffen und so ein echtes Bild zu erzeugen. Nehmen wir Akos: Er ist ein sanftmütiger Charakter, der gezwungen wird hart und gewalttätig zu werden. Und dennoch büßt er nichts von seiner Sanftheit ein. Cyra hingegen wurde in einer ungerechten, aggresiven Welt groß und ist demnach offen für Konflikte und scheut nicht dem Kampf. Zusammen ergibt das ein tolles Bild beim Sichtwechsel in den Kapiteln. Dies ist der zweite Band und ich muss ehrlich gestehen, dass mir beim ersten Band die Erläuterungen zu den Planeten und den Pflanzen gefehlt haben und nun bin ich überrascht, denn im zweiten Band wurden perfekt darauf eingegangen. Ich habe eine genaue Vorstellung von der Galaxie und den verschiedenen Planeten. Die Orakel bildn ein Glied und verweben alles miteinander. Die Schicksale waren hier wirklich immer sehr spannend und ich habe auf die Auflösungen hingefierbert. Offen gestanden hat sich die Geschichte positiv weiter entwickelt und ich bin hin und weg vom zweiten Band. Auch das Cover überzeugt wieder einmal. So sehe ich darin den Strom, der in Verbindung mit den verschiedenen Gaben steht. Leider ist dies der letzte Band einer Dilogie. Dennoch habe ich hier noch zwei schöne Zitate aus dem Buch: "»Erdulde dein Schicksal«, sagte er. »Alles andere ist nur Verblendung.«" ( Seite 43) "»Auf das, was wir getan haben, was wir gerade tun und was wir noch tun werden.«" (Seite 419)

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Rat der Neun Gegen das Schicksal Veronica Roth Dies ist der Finalband der Dilogie und bietet ein Cover mit hohem Wiedererkennungswert zur Reihe. Der zweite Band schließt sehr gut an seinen Vorgänger an und mich zog die Autorin mühelos wieder in die Geschichte hinein. Lügen, Intrigen, Kampf, Tod, Prophezeiungen und dazwischen große Gefühle. Lyra und Akos, müssen sie sich ihrer vorgesehenen Bestimmung ergeben oder finden die beiden einen Ausweg. Zum Inhalt selbst werde ich nicht spoilern und verweise daher auf den interessanten und aussagekräftigen Klappentext. Meine Empfehlung ist jedoch unbedingt vorher den ersten Teil zu lesen! Ich wurde mit dieser konstant spannenden und dynamisch dargestellten Geschichte in eine unvergessliche Traumwelt katapultiert. Dieser Finalband hat mich sehr beeindruckt, berührt und in Atem gehalten. Wieder einmal wurden die Charaktere so perfekt platziert das man jedem einzelnen Charakter souverän identifizieren konnte. Diese Lebendigkeit mit der die Figuren auf das Papier gebracht wurden, war für mich unfassbar genial. Ich habe gelitten, gehofft, gebangt und geflucht, getobt und unendlich geliebt. Geschätzt habe ich die Vielfalt die in den Zeilen der Dilogie beinhaltet ist , diese hat die Autorin exzellent und vor allem harmonisch geradlinig dargelegt. Als Leser war ich zu jeder Zeit am Platz. Der Schreibstil ist sagenhaft schwungvoll, geschmeidig und stilsicher. Unvorhersehbare Wendungen ließen mich aufkeuchen und mitunter Atem anhaltend weiterlesen und für mich waren sie völlig überraschend, von der Autorin jedoch brillant durchdacht. Ebenso durchdacht ist auch der Roman selbst, schon während ich den ersten Teil der Dilogie gelesen habe, dachte ich mir den zweiten Teil muss du unbedingt lesen und ich bin zu keiner einzigen Zeit enttäuscht worden! Mein Fazit : Ein großartiger zweiter Teil der harmonisch zum ersten Teil passt und fabelhaft unterhält.

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