Leserstimmen zu
Schmetterlinge im Winter

Sarah Jio

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Eigentlich dachte Kailey alles im Leben zu haben. Einen guten Job, einen liebevollen Verlobten, einen treuen Hund und die Aussicht auf eine gute Zukunft. Doch als sie bei Recherchen auf den Straßen von Seattle, einen Obdachlosen begegnet und einen einen Blick in sein Gesicht wirft, scheint die Welt für Kailey einen Moment still zu stehen. Es ist Cade, mit dem sie einst auf Wolke Sieben schwebte und der dann plötzlich verschwand ... Doch Cade erinnert sich weder an sein einstiges Leben, noch an Kailey. Obwohl sie weiß, welcher Bedrohung sie ihr neues Glück damit aussetzt, und welche tiefe Wunden sie aufreißt, ist sie fest entschlossen Cade zu helfen! In „Schmetterlinge im Winter“ erzählt Sarah Jio die bewegende Liebesgeschichte von Kailey und Cade. Im Rahmen der LovelyLounge bei Lovelybooks gewann ich dieses süße Buch, das ich nun endlich einmal zur Hand nahm! Das Cover ist schön anzusehen. Das innige Pärchen und die Farben stechen heraus und ziehen den Blick wie magisch an. Der Klappentext machte neugierig, und versprach eine bewegende Geschichte. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und locker. Sie erzählt die Geschichte aus der Sicht von Kailey, und zieht den Leser direkt ins Geschehen hinein. Ich war ehrlich überrascht, wie sehr mich die Story in ihren Bann zog. Die Konzentration der Autorin lag auf Kailey, ihren Erlebnissen, ihren Gedanken und Gefühlen, und auf das Mysterium von Cades Verschwinden und Gedächtnisverlust. Es ist bewegend und mitreißend. Das galt nicht nur, für die Geschichte von Kailey und Cade, deren Entwicklung man außerdem auch in Rückblenden verfolgen kann, sondern auch für Kaileys derzeitige Beziehung mit ihrem Verlobten. Obwohl mich Kailey mit ihren Geheimnissen und Entscheidungen, hinter seinem Rücken, auch enttäuschte … Eigentlich empfand ich Kailey als liebevoll und sympathisch. Sie ist leidenschaftlich und engagiert, und handelt auch ebenso. Dadurch wirkt sie manchmal aber auch kopflos und ein wenig selbstsüchtig. Der frühere Cade war ein schnuckeliger und hingebungsvoller Mann. Er war temperamentvoll und ging seiner Arbeit passioniert nach! Vielleicht tat es gerade deshalb so weh, diesen gebrochenen Mann sehen zu müssen. Verwahrlost und völlig hilflos. Umso schöner ist es aber auch zu verfolgen, wie sich langsam der Nebel, um seine Person, langsam verzieht. Von Seite zu Seite, zog mich die Geschichte von Kailey und Cade in ihren Bann. So viel Gefühl. So mitreißend. So bewegend. Man spürt die Liebe, die Sorgen, und die die Aufregung. Man fiebert mit, ist dem Geheimnis auf der Spur und bangt dennoch um das Happy End. Vor allem, der Aufruhr, um Cades Verschwinden fesselte mich ans Buch. Nach und nach kommen neue Erkenntnisse ans Licht, und ließen mich Großes erwarten. Die Auflösung ist dann leider nicht ganz so spektakulär, wie erwartet, und zudem auch noch etwas undurchsichtig … Die Geschichte von Kailey und Cade ist aber eine wirklich schöne und mitreißende Liebesgeschichte. Gut verpackt, in einem spannendem Verlauf und viel Gefühl. Ich vergebe 4 von 5 Sterne.

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Eigentlich dachte Kailey alles im Leben zu haben. Einen guten Job, einen liebevollen Verlobten, einen treuen Hund und die Aussicht auf eine gute Zukunft. Doch als sie bei Recherchen auf den Straßen von Seattle, einen Obdachlosen begegnet und einen einen Blick in sein Gesicht wirft, scheint die Welt für Kailey einen Moment still zu stehen. Es ist Cade, mit dem sie einst auf Wolke Sieben schwebte und der dann plötzlich verschwand ... Doch Cade erinnert sich weder an sein einstiges Leben, noch an Kailey. Obwohl sie weiß, welcher Bedrohung sie ihr neues Glück damit aussetzt, und welche tiefe Wunden sie aufreißt, ist sie fest entschlossen Cade zu helfen! In „Schmetterlinge im Winter“ erzählt Sarah Jio die bewegende Liebesgeschichte von Kailey und Cade. Im Rahmen der LovelyLounge bei Lovelybooks gewann ich dieses süße Buch, das ich nun endlich einmal zur Hand nahm! Das Cover ist schön anzusehen. Das innige Pärchen und die Farben stechen heraus und ziehen den Blick wie magisch an. Der Klappentext machte neugierig, und versprach eine bewegende Geschichte. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und locker. Sie erzählt die Geschichte aus der Sicht von Kailey, und zieht den Leser direkt ins Geschehen hinein. Ich war ehrlich überrascht, wie sehr mich die Story in ihren Bann zog. Die Konzentration der Autorin lag auf Kailey, ihren Erlebnissen, ihren Gedanken und Gefühlen, und auf das Mysterium von Cades Verschwinden und Gedächtnisverlust. Es ist bewegend und mitreißend. Das galt nicht nur, für die Geschichte von Kailey und Cade, deren Entwicklung man außerdem auch in Rückblenden verfolgen kann, sondern auch für Kaileys derzeitige Beziehung mit ihrem Verlobten. Obwohl mich Kailey mit ihren Geheimnissen und Entscheidungen, hinter seinem Rücken, auch enttäuschte … Eigentlich empfand ich Kailey als liebevoll und sympathisch. Sie ist leidenschaftlich und engagiert, und handelt auch ebenso. Dadurch wirkt sie manchmal aber auch kopflos und ein wenig selbstsüchtig. Der frühere Cade war ein schnuckeliger und hingebungsvoller Mann. Er war temperamentvoll und ging seiner Arbeit passioniert nach! Vielleicht tat es gerade deshalb so weh, diesen gebrochenen Mann sehen zu müssen. Verwahrlost und völlig hilflos. Umso schöner ist es aber auch zu verfolgen, wie sich langsam der Nebel, um seine Person, langsam verzieht. Von Seite zu Seite, zog mich die Geschichte von Kailey und Cade in ihren Bann. So viel Gefühl. So mitreißend. So bewegend. Man spürt die Liebe, die Sorgen, und die die Aufregung. Man fiebert mit, ist dem Geheimnis auf der Spur und bangt dennoch um das Happy End. Vor allem, der Aufruhr, um Cades Verschwinden fesselte mich ans Buch. Nach und nach kommen neue Erkenntnisse ans Licht, und ließen mich Großes erwarten. Die Auflösung ist dann leider nicht ganz so spektakulär, wie erwartet, und zudem auch noch etwas undurchsichtig … Die Geschichte von Kailey und Cade ist aber eine wirklich schöne und mitreißende Liebesgeschichte. Gut verpackt, in einem spannendem Verlauf und viel Gefühl. Ich vergebe 4 von 5 Sterne.

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Zwiegespaltene Handlung: "Schmetterlinge im Winter" erzählt genau genommen zwei Geschichten. Einmal, wie sich die beiden Protagonisten, Kailey und Cade, kennen- und lieben gelernt haben, aber auch im Laufe der Zeit aus den Augen verloren haben und einmal, wie sie sich nach vielen Jahren wiedertreffen. Allerdings ist Kailey mittlerweile glücklich verlobt und Cade lebt nach einem schlimmen Absturz auf der Straße. Mich hat etwas aus der Geschichte gebracht, dass diese zwei Handlungsstänge parallel im Wechsel zueinander ablaufen. Nach jedem Kapitel wurde gewechselt. Dadurch hatte ich mehr den Eindruck, als würde ich zwei verschiedene Bücher lesen. Persönlich hätte es mir mehr gefallen, wenn erst die Vergangenheit und dann die Gegenwart erzählt worden wäre. Auch hat es mich gestört, dass das Vergangene so stark hervorgehoben wurde, das hatte meiner Meinung nach wenig Sinn und hat das Geschehen danach nicht beeinflusst. Vielmehr war es ein unnötiger Bonus. Ein Reiz: Es war ein hin und her. Kailey ist glücklich verliebt in ihren Verlobten, die Hochzeit steht kurz bevor. Dann trifft sie auf ihre große Liebe und er scheint Hilfe zu brauchen. Ihre Gefühle sind unklar und das fand ich spannend zu verfolgen. Wie wird sie reagieren? Dieser Gedanke hatte einen besonderen Reiz auf mich und die Autorin weiß den Leser zappeln zu lassen und mit einem unerwarteten Ende zu überraschen. Mein abschließendes Fazit: Etwas durcheinander erzählt, aber sonst ein wirklich schöner und mitreißender Roman.

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Meinung Als Kailey ihrer Vergangenheit begegnet, wirft es ihr ganzes Leben, wie sie es kannte und gewohnt war komplett durcheinander. Sie begegnet Cade, ihrer Jugendliebe, der nun Obdachlos ist und keinerlei Erinnerung an sich oder seine Vergangenheit besitzt. Kurzerhand steht für Kailey fest, dass sie ihm helfen muss. Trotz Verlobten und einer bevorstehenden Hochzeit, setzt sie alles für Cade auf's Spiel und spielt mit dem Feuer. Kailey verstrickt sich in Lügen, während sie gleichzeitig immer mehr über Cades verschwinden von früher herausfindet. Alte Gefühle kommen wieder an die Oberfläche und sie weiß nicht, was sie tun kann, um sie zu unterdrücken. Mir persönlich gefiel das Buch außerordentlich gut. Ich fand mich schnell in die Geschichte ein und konnte gut mit dem Schreibstil. Auch der Wechsel von Gegenwart zur Vergangenheit war nahtlos und hat einen nicht verwirrt oder kurz aus der Bahn geworfen. Gefühle stehen bei diesem Buch natürlich an oberster Stelle. Mitzuerleben wie Kailey mitansehen muss, was aus ihrer ehemaligen Liebe geworden ist, nimmt einen als Leser ebenfalls mit und lässt einen darüber grübeln, dass es schneller bergab gehen kann als erwartet und man deswegen jede Sekunde wertschätzen sollte! Der einzige negative Punkt in diesem Buch, wäre wohl das Ende. Ich will nicht spoilern, deswegen halte ich mich wage; Aber ich hätte mir wirklich den anderen Mann für Kailey gewünscht. In meinen Augen hat er sie aufrichtig geliebt und tut es noch, aber sie hat ihn mit Füßen getreten und dabei seine Gefühle vollkommen außer acht gelassen. Fazit Eine große Empfehlung meinerseits! Wer etwas zum schnellen durchlesen braucht, dass einen aber auch nach dem beenden weiterhin grübeln lässt, dem lege ich dieses Buch wärmstens ans Herz!

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Vielen Dank an dieser Stelle an das Bloggerportal für die Zusendung des Rezensionsexemplares. Es ist die dunkle Jahreszeit, die Tage werden kürzer, verregneter und die Zeit mit einem Buch auf dem Sofa und einer schönen Tasse Tee steht an. Und somit auch süße und leichte Literatur. Ich bin auf das Buch durch den ungewöhnlichen Titel aufmerksam geworden und das schlichte aber hübsche Cover. Mir gefällt sowas persönlich immer am Besten. Das Buch lag etwas länger auf meiner 'zu Lesen Liste' und heute weiß ich nicht mehr warum. Die Autorin setzt sich gesellschaftskritisch mit den Vorurteilen gegenüber Obdachlosen auseinander, aber ohne verurteilend zu sein. Ich sehe mich als einen offenen und sehr toleranten Menschen und doch musste ich mit Schrecken feststellen, dass ich ab und an auch so über die Menschen ohne Obdach gedacht habe. Ein Umstand, der geändert werden muss. Die Liebesgeschichte ist süß und vorhersehbar, man weiß am Anfang des Buches, für wen sich Kailey entscheiden wird. Aber der Weg dorthin hat mir dennoch gefallen. Die Kritik an Vorurteilen gibt die Würze. Zum Ende hin wurde es mir aber doch zu kitschig und zu süß. Ich mag Happy Ends, wenn sie passen, aber das war etwas zu viel. Bewertung: 'Schmetterlinge im Winter' gibt von der Thematik her zu denken. Man vergisst oft selbst, wie schnell man in einer Abwärtsspirale gefangen werden kann und dann Gefahr läuft, alles zu verlieren. Die Autorin zeigt diese Abwärtsspirale hier sehr gut auf und erinnert an die Zerbrechlichkeit des Wohlstandes. Aufgrund des zuckersüßen Endes, was mir etwas zu viel war, ziehe ich dem Buch einen Stern ab. Daher vergebe ich 4 von 5 Sternen.

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„Ich möchte mein altes Leben wiederhaben.“ ~ S. 308 📖 Das Buch „Schmetterlinge im Winter“ von Sarah Jio vereint eine tiefgründige Liebesgeschichte der Vergangenheit mit der Gegenwart und beschäftigt sich unter anderem mit der Obdachlosigkeit. Das Cover von diesem Buch fand ich vom ersten Moment an einfach nur magisch! ✨ Die Geschichte hat mich leider nicht zu 100% überzeugt. Ich hätte sehr gerne mehr aus der Vergangenheit erfahren, um vielleicht die ein oder andere Reaktion der Protagonistin besser zu verstehen. Insgesamt war es eine schöne Geschichte die in einem flüssigem Schreibstil geschrieben ist. Danke an den Diana Verlag für das Rezensionsexemplar!

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Das Cover Das Cover ist in seinen blauen Farben einfach und schlicht gestaltet. In der Mitte steht ein Liebespaar. Ich finde, es passt sehr gut zum Buch, da es um die Beziehung zu einem Obdachlosen geht. Die Zurückhaltung in der Darstellung ist feinfühlig umgesetzt. Meines Erachtens insgesamt eine Buchpräsentation, die das Thema trifft. Die Geschichte (Achtung: Spoiler) Kailey verlässt mit ihrem Verlobten ein Restaurant. Sie hatten sich dort zu einem romantischen Dinner getroffen. Außerdem sprachen sie über ihre anstehende Hochzeit. Sie war an diesem Abend sehr glücklich. Auf der Straße trifft sie dann einen Obdachlosen und während sie ihm in die Augen schaut, erkennt sie in ihm, Cade ihre einst große Liebe. Er war damals von einem Tag auf den anderen spurlos verschwunden und hat ihr mit diesem Verhalten sehr weh getan. Dieses Treffen führt sie mit Macht in ihre Vergangenheit zurück und sie wird in der Folgezeit hin und her gerissen zwischen Cade und Ryan. Kurz vor ihrer Hochzeit ist plötzlich die Welt nicht mehr die Gleiche. Das Schicksal nimmt seinen Lauf. Meine Meinung Die ersten Seiten und das erste Aufeinandertreffen zwischen Kailey und Cade, also den Einstieg ins Buch, fand ich etwas schleppend. Dann aber, als die Protagonisten aktiver wurden, änderte sich das von Seite zu Seite. Ich wollte das Buch nicht mehr zur Seite legen. Kailey, die Hauptfigur hat mich sehr überzeugt, obwohl oder gerade, weil dieser tiefgründige Stoff ihrem Charakter sehr viel Feingefühl abverlangte. Alle Figuren agierten entsprechend plausibel, bis auf Ryan am Ende der Geschichte, so meine ich. Er flachte an der Stelle etwas ab. Die Autorin schreibt in einer sehr flüssigen und leicht verständlichen Sprache. Der Spannungsbogen hält über das ganze Buch hinweg und wird unter anderem auch durch den Wechsel zwischen der Vergangenheit und dem Heute getragen. Die beiden Sichtweisen sind zart miteinander verknüpft und erzählen die Zusammenhänge, die Geschehnisse und sie erklären, warum Cade da ist, wo er ist. Die Schauplätze sind lebhaft beschrieben und laden ein dabei zu sein. Die Geschichte bringt uns zwischen den Zeilen auch zum Nachdenken darüber, wie und mit welchen Vorurteilen wir Menschen auf der Straße begegnen. Im günstigsten Fall überlegen wir, weshalb wir nicht hinterfragen warum ein Mensch dieses Schicksal erleiden muss und wie wir helfen und die Versorgung unterstützen können. Ein tiefgründiger Liebesroman der viel mehr ist als eine unterhaltsame Geschichte. Gerne spreche ich meine Leseempfehlung aus. Friedericke von „friedericke bücherblog“

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Ich habe "Schmetterlinge im Winter" von Sarah Jio als Rezensionsexemplar erhalten und gelesen, wofür ich auch sehr dankbar bin, da mich der Klappentext neugierig auf den Inhalt gemacht hat. Und ich wurde auch nicht enttäuscht. Der Roman beinhaltet eine wunderschön gefühlvolle und emotionale Geschichte, die die meiste Zeit eher mit leisen Tönen statt bildgewaltigen Worten daher kommt und überzeugt. Der Roman begleitet die weibliche Hauptfigur Kailey in ihrem Leben. Als sie nach einem romantischen Dinner mit ihrem Verlobten Ryan mit einem obdachlosen Mann zusammenstößt, erkennt sie diesen sofort wieder, als sie ihm in die Augen blickt: Es ist ihre Jugendliebe Cade, der vor Jahren plötzlich verschwand. Hin und hergerissen zwischen ihrer alten und neuen Liebe, versucht Kailey zu ergründen, was mit Cade geschehen ist und wie sie ihm helfen kann. Dabei werden alte Wunden aufgerissen, die nie ganz verschlossen waren. Und am Ende heißt es für Kailey sich für einen der beiden Männer zu entscheiden. Die Figuren in diesem Roman sind sehr gut gezeichnet. Sie haben Ecken und Kanten, die sie lebensnah erscheinen lassen. Man merkt, dass die Autorin sich sehr viele Gedanken zu ihren Figuren gemacht hat und diese mit individuellen Eigenschaften ausstatten wollte, die sie einzigartig erscheinen lassen. Dieser Roman begleitet einen als Leser mit ruhigen Tönen auf einer emotionalen Achterbahnfahrt. Er beschäftigt sich neben der schon angedeuteten Liebesbeziehung zwischen Kailey und Ryan bzw. Kailey und Cade auch mit den Leben Obdachloser in Großstädten. Die Autorin schafft es hier wie selbstverständlich ein schwieriges Thema perfekt und wertfrei in die Rahmenhandlung mit einzubinden. Der Roman regt einen zum Nachdenken an. Er führt einen eigene Vorurteile vor Augen, ohne diese jedoch zu kritisieren. Ich für meinen Teil habe mich zumindest dabei erwischt, wie ich beim Lesen dachte "Mist, genauso hast du auch schon mal unbewusst über Obdachlose geurteilt". Sarah Jios Schreibstil ist leicht und locker, mit dem notwendigen Tiefgang, den dieser Roman verdient. Ehe man sich versieht, hat man das Buch beinahe in einen Rutsch weggelesen, so sehr fesselt sie mit ihrer gefühlvollen Schreibweise, die es einem leicht macht sich in die Figuren hineinzuversetzen. Man merkt, dass sie ihr Thema sehr gut recherchiert hat und sich viele Gedanken zur Handlung und den Figuren gemacht hat. Fazit: "Schmetterlinge im Winter" von Sarah Jio ist ein überaus gefühlvoller Roman, der mit leisen Tönen und Emotionen überzeugt und in dem es um mehr geht, als um eine reine Liebesgeschichte. Abgesehen von minimalen Unstimmigkeiten zum Schluss hat mich der Roman restlos überzeugt. Von mir eine unbedingte Leseempfehlung! Note: 2+ (💗💗💗💗)

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