Leserstimmen zu
Gschlamperte Verhältnisse

Felicitas Gruber

Krimiserie Die Kalte Sofie (5)

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€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

einfach nur "sauguad"

Von: Veronika Kay aus Worms

14.06.2019

Dies ist bereits der fünfte Krimi um die Kalte Sofie aus der Feder des Autorenduos Brigitte Riebe und Gesine Hirsch, gemeinsam geschrieben unter dem Namen Felicitas Gruber. Diesmal geht es inhaltlich um verschwundene Frauen, gefundene Leichen und Schädelreliquien. Ein wenig geht es auch um Online-Datingportale. Vom Klappentext her verspricht das Buch durchaus Spannung. Das Cover jedoch lässt eher auf viel bayrischen Lokalkolorit und Humor schließen. Und ich kann verraten: Dieses Buch beinhaltet all dies und zwar ausgiebigst! Der Krimi lässt sich einfach wieder super lesen und man fliegt geradezu über die Seiten und möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Kapitel sind schön kurz gefasst, so dass man ständig denkt: „Nur ein kleines Kapitel noch und dann leg ich das Buch erst mal zur Seite.“ Es wird recht schnell ein Spannungsbogen aufgebaut, der sich dann langsam steigert. Für einen Regionalkrimi ist dieses Buch wirklich überdurchschnittlich spannend. Trotzdem leidet der Humor an keiner Stelle darunter. Es gab so viele Stellen, bei denen ich lachen musste und mich köstlich amüsiert habe. Allein schon die Personenbeschreibungen: "Der Fahrer, ein einheimischer Grantler mit Pomadenkopf...." oder „Die Frau….erinnerte fast ein wenig an ein Grillhendl, so tiefbraun hatte das Solarium ihre Haut verschmort.“ Ich hatte stets ein Bild vor Augen und ein Lachen im Gesicht! Der Schreibstil ist voller Wortwitz und Situationskomik, aber die Autorinnen haben es prima geschafft, dass es an keiner Stelle in Klamauk abdriftet. Ich würde es als absolut unterhaltsamen und intelligenten Humor bezeichnen. Auch wenn weite Strecken der Dialoge auf bayrisch geschrieben ist, hatte ich als Pfälzerin keine Probleme zu folgen. Ich glaube dieser Dialekt macht zusätzlich noch den Charme und die Authentizität des Buches aus. Tja und das Ende des Buches hat mir so gut gefallen, dass ich am liebsten SOFORT den nächsten Band des Autorenduos lesen möchte. Aber ich fürchte da muss ich mich noch etwas gedulden. Auf jeden Fall ein absolut toller Regionalkrimi, den ich jedem wärmstens empfehlen kann, der bayrische Krimis mag! Einfach nur „sauguad“

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Die beiden deutschen Autorinnen Brigitte Riebe und Gesine Hirsch schreiben unter dem Pseudonym Felicitas Gruber ihre Krimireihe rund um die sympathische Rechtsmedizinerin Dr. Sofie Rosenhuth. Klappentext Zefix, was ist los in diesem Münchner Sommer? Eine männliche Leiche schwimmt in der Isar, drei Frauen verschwinden spurlos. Wer hat sie auf dem Gewissen, und was hat es auf sich mit den beinernen Schädelreliquien, die als Diebesgut von Kirchenräubern sichergestellt werden? Dazu kommt der gruselige Kellerfund in Charly Loessls neuem Haus. Zusammen mit Kriminalhauptkommissar Joe Lederer beginnt Dr. Sofie Rosenhuth tiefer zu graben und stößt dabei auf unerfüllte Sehnsüchte, weibliche Zukunftsträume und einen skrupellosen Täter, der unerkannt im Netz agiert – bis schließlich sogar Sofies Chefin Dr. Iglu in akute Lebensgefahr gerät … Buchkritik Der bereits 5. Fall der Rechtsmedizinerin Dr. Sofie Rosenhuth, genannt die Kalte Sofie, hält viele Überraschungen und vor allem Leichen bereit. Ein Krimi der großen Lesespaß verspricht und mit seinen Protagonisten und Protagonistinnen total überzeugen konnte. Durch tolle Wendungen schafften es die Autorinnen mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Vor allem der bayrische Humor und die immer wieder im Dialekt sprechende Sofie machen das Buch sehr unterhaltsam. Ganz besonders spannend war die Geschichte rund um die Chefin Dr. Iglu. Ein klein bisschen verwirrend war am Anfang, dass sich gleich alle handelnden Personen bei einer Taufe treffen und so in ein paar Seiten viele Namen zur Sprache kamen. Aber nach kurzer Zeit findet man schnell den Durchblick. Die kleinen Seitenhiebe auf unsere Mitmenschen, besonders mit dem Namen der Kinder (Ayrun Sofie Elfe, Penelope etc.), war einmalig. Definitiv ein spannender, humorvoller und gut geschriebener Krimi, der Lust auf mehr macht. Fazit Abschließend fasse ich es so zusammen: Ein wirklich humorvoller Krimi mit tollem bayrischem Charme und vielen Leichen. "Gschlamperte Verhältnisse" wird bestimmt nicht mein letztes Buch von Felicitas Gruber sein. Facts Taschenbuch - 301 Seiten Verlag - DIANA Sprache - deutsch ISBN - 9783453359574 Preis - 9,99€ (D) / 10,30€ (A) Erscheinungsdatum - 10. September 2018

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Guat - vom Anfang bis zum Schluss

Von: Gabriele

24.10.2018

Wie jedes Buch dieser Reihe wieder Volltreffer. In gutem Bayerisch geschrieben, die Sophie wie sie leibt und lebt. Ein Muss für München Liebhaber und auch spannend bis zum Schluss. Mehr möchte ich nicht verraten, selbst lesen! Ich hoffe es folgenden noch viele Bücher aus dieser Reihe und freue mich auf den nächsten.

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Sakrisch guat!

Von: heinoko

19.10.2018

Ein Buch, das sakrisch viel Spaß bringt! Dass hier zwei erfolgreiche Autorinnen, nämlich Brigitte Riebe (historische Romane) und Gesine Hirsch (Dahoam is dahoam), am Werk waren, spürt man dem Buch auf jeder Seite an. Gekonnt werden Lokalkolorit und Krimikost vermischt, durchgerührt und pointiert und lautmalerisch in die spezielle Münchner Welt des Bösen plaziert. Besser geht es nicht. Es handelt sich beim vorliegenden Buch um den 5. Band rund um die unermüdlich radlfahrenden Rechtsmedizinerin Dr. Sofie Rosenhuth, für mich eine (leider späte) Neuentdeckung! Auch ohne Vorkenntnisse und ohne zu fremdeln wurde ich sehr schnell hineingezogen in das Beziehungs- und Arbeitsgeflecht zwischen Kriminalkommissar Joe Lederer und Dr. Sofie Rosenhuth und all den anderen Protagonisten, die sich rund um die in der Isar schwimmende Leiche, merkwürdige Schädelreliquien und Beute aus Kirchendiebstählen tummeln. Spannend-humorvoll, lebendig, detailliert-liebevoll geschrieben wirft mich das Buch mitten hinein in mein bayerisches Sehnsuchtszentrum und lässt in meinem Kopfkino eine Sequenz nach der anderen in Farbe entstehen, unterlegt mit den perfekt lautmalerisch getroffenen Dialekt-Einwürfen. Absolute Leseempfehlung!

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Darum geht's: Die Taufe an der Isar endet damit, dass Rechtmedizinerin Dr. Sofie Rosenhuth und Polizist Joe Lederer zu einem Leichenfund am Ufer gerufen werden. In der Wohnung des Toten finden sich noch mehr grausige Dinge - die Schädelknochen von drei Frauen, aufgemacht als Reliquien, aber nach einer Untersuchung doch nicht antik. Die Suche nach der Identität der Opfer beginnt. Freund Charlie hat sich ein altes Haus gekauft, und Sofie und ihr Mops Murmelchen finden, dass der Keller seltsam riecht. Aber auch im Privaten geht es turbulent in Sofies Leben zu. Mit ihrem Exmann Joe hat sie noch nicht abgeschlossen und ist hin und her gerissen, aber auch Charlie bemüht sich nach wie vor um sie. Außerdem fordert Murmelchens andere Teilzeit-Besitzerin, Chefin "Dr. Iglu", immer häufiger Zeit mit dem Mops. Und sie benimmt sich überhaupt sehr merkwürdig. So fand ich's: Dialoge in gepflegtem Bayerisch, jede Menge Münchner Flair und Lebensart, und die zupackende Sofie mischt überall mit. Der Ton der Erzählung ist leicht und humorvoll und die aus den vorherigen Bänden schon gut bekannten Personen sind alle wieder dabei. Man fühlt sich auch als Leser wohl in Sofies Bekanntenkreis und schmunzelt und beobachtet sich bestens unterhalten durch die Geschichte. Der Kriminalfall bekommt in "Gschlamperte Verhältnisse" etwas mehr Bedeutung als in den Vorgängerbänden und man begibt sich mit Sofie und Joe mitten in die Ermittlungen, die ordentlich Spannung aufzuweisen haben. Normalerweise ist Sofie als Rechtsmedizinerin ja nun nicht in die Ermittlungen mit eingebunden, doch hier ist ihre Expertise auch im Außeneinsatz gefragt. Die Leichtigkeit der Erzählung geht trotz Tod und Leichenfunden aber nicht verloren. Menschlichkeit und ein großes Herz sind bei Sofie und ihrer Spürnase natürlich immer mit dabei. Die Mischung aus Wohlfühl-Geschichte mit viel Lokalkolorit und Münchner Flair und einem Kriminalfall, liebenswerten Protagonisten und einer eingängigen Erzählweise haben mir ein paar (ent)spannende Lesestunden beschert und mir noch besser gefallen als die vorherigen Bände.

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Auch wenn draußen noch so schöner Sonnenschein ist,der Tod macht auch davor nicht halt. Eine männliche Leiche wird in der Isar gefunden, drei Frauen gelten als vermisst.Und dann kommt auch noch Kirchenraub vor,als beinerne Schädelreliquen als Diebesgut sichergestellt werden. Dr.Sofie Rosenhuth ermittelt Kriminalhauptkommissar Joe Lederer und stößt dabei auf viele Enthüllungen. Am Anfang hatte ich manchmal mit den Dialekten,der einzelnen Personen zu kämpfen.Aber man kommt rasch rein. Und ja die einzelnen Verhältnisse, wer jetzt mit we was zutun hat.Und wer wo anbändelt, war erst sehr verwirrend. Deshalb emfpehle ich ,lest vom ersten Band mal die Reihe. Gut ich hab nun beim 5 Teil der Reihe damit er begonnen.Aber das ging auch. Doch nun werde ich mir die ersten vier noch vornehmen.Ich glaub der erste Teil subbt noch durch meine Regale,da muß ich doch mal auf Tauchstation gehen und suchen

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Dr. Sofie Rosenhuth aka die Kalte Sofie ermittelt wieder und taucht in die Abgründe hinter dem Geschäft mit Reliquien ein. Doch die aufgetauchten weiblichen Schädel sind alles andere als alt. Wer steckt hinter den grausigen Morden? Und was hat der Tote in der Isar damit zu tun? Zusammen mit Kriminalkommissar und Ex-Mann Joe Lederer, sowie ihrer Kollegin „Dr.Iglu“ macht sie sich auf die Suche nach dem Mörder. Aber nicht nur beruflich stehen die Zeichen auf Sturm, sondern auch privat gehen die Wogen hoch. Sofie steht wieder einmal zwischen ihrem Ex und Charly Loessl, dieses Mal wohnen auch noch alle drei unter einem Dach und um noch mehr Chaos in das Liebesdreieck zu bringen, taucht auch noch eine Kindheitsfreundin auf, der es Joe ganz schön angetan hat. Doch nicht nur Sofie hat private Turbulenzen, Dr. Iglu verirrt sich auf der Suche nach der großen Liebe auf ein Partnersuchportal, aber irgendwas scheint da nicht mit rechten Dingen abzulaufen… Seit Rita Falk lese ich zwischendurch immer mal wieder gerne lustige Krimis die im bayrisch/österreichischen Raum angesiedelt sind. Und nachdem ich die Eberhofer-Krimis alle gelesen habe, bin ich auf die Reihe rund um die Kalte Sofie gestoßen. „Gschlamperte Verhältnisse“ ist mein zweites Buch über Sofie & Co: es war zwar nichts Außergewöhnliches, aber trotzdem witzig, spannend und super zum Abschalten. Die einzelnen Charaktere sind in Kombination einfach der Hammer. Obwohl Sofie nicht ganz mit Eberhofer mithalten kann, wird jeder seine Freude haben, der gerne Regionalkrimis mit Schmäh liest. Ich habe trotzdem nur drei Sterne gegeben, weil es einfach zu viele Handlungsstränge sind und ich jetzt (drei Tage nach dem Beenden des Buchs) schon das Meiste wieder vergessen habe…

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Die Truppe um die Gerichtsmedizinerin Sophie ist am schönen Isar Ufer versammelt. Gefeiert wird die Taufe der kleinen Ayrun Sofie Elfe. Doch genau während der schönen Tauffeier schwimmt eine Leiche an. Also wird nicht groß was aus feiern, es muss er mittelt werden. Derweil sucht Frau Dr. Elke Falk verzweifelt nach dem Traumpartner schlechthin. Warum sollte man sich da nicht einmal bei einer Dating-Plattform anmelden. Und dann verschwinden auch noch ein paar Frauen. Was geht hier eigentlich vor? „Gschlamperte Verhältnisse“ ist der 5. Band der Kalte Sofie Reihe aus der Feder der Autorin Felicitas Gruber. Das Cover mit der Schwarzwalduhr passt eigentlich ganz gut zum Titel, die Wespe wieder weniger. Mit der Inhaltsangabe passt es zusammen und verspricht einen humorvollen Krimi. Leider war das Buch mehr Privatleben und die Suche nach der großen Liebe, als ein Krimi. Ermittelt wurde eigentlich nur auf den Seiten der Dating-Portale. Ich fand das Verhalten von Dr. Falk schon sehr peinlich. Auch den ständigen Streit um diesen Mops ging mir gehörig auf die Nerven. Wenn man so dringend einen Hund haben will, dann kauft man sich eben einen eigenen. Ja, auch wenn man in diesen einen vernarrt ist, ich würde das ständige Theater und hin und her nicht mitmachen wollen. Über den Krimi an sich gibt es nicht viel zu sagen, er fehlte einfach. Man weiß schneller die Auflösung, als man „Kalte Sofie“ buchstabieren kann. Außerdem muss man den Fall zwischen den ganzen Seiten schon gehörig suchen. Ich mag ja Krimis in denen Dialekt verwendet wird. Leider konnte ich das tiefbayerische nicht immer übersetzen und es wurde mit der Zeit ziemlich müßig, das Geschriebene zu verstehen. Das ging so weit, dass ich manche Zeilen einfach nicht gelesen und nur übersprungen habe. Vielleicht ist mir auch da einiges vom Krimi abhandengekommen. Es war aber einerlei, ob ich es nicht gelesen oder gelesen und nicht verstanden habe. Zwischen dem Dialekt ist das Buch soweit ganz gut zu lesen. Der Schreibstil ist schon locker und flott. Nur leider total am Thema vorbei und nicht gerade ein Krimi, sondern eher ein Liebes- und Verhältnisroman. Und selbst das bisschen Krimi im Buch war eher zäh und langweilig. Das Buch hat mir nicht gefallen und ich hab mich mehr durch gequält, wie alles andere.

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