Leserstimmen zu
The Woman in the Window - Was hat sie wirklich gesehen?

A. J. Finn

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Zu erst etwas positives: Wirklich selten habe ich eine Protagonistin so gut kennengelernt wie ich Dr. Anna Fox kennenlernen durfte. Die Figur ist bis ins kleinste Detail detailiert ausgepfleilt und ausgearbeitet. Aber das war es auch schon, was ich positives zu erwähnen habe. Leider war die Story von Anfang bis Ende vorhersehbar. Die ersten knappen 180 Seiten passiert nichts, außer das man Anna Fox kennenlernt und ihre Nachbarn und Internet Freunde. Selbst der Plot hat mich einfach wenig begeistert. Den Thriller habe ich vergebens gesucht. Den Bestseller habe ich vergebens gesucht. Das Ende war wenig überraschend und die Frage die mich am meisten interessiert hat wurde nicht aufgeklärt. Was ist mit dem verdammten Kater? Der Kater war mein persönlicher Höhepunkt in dem Buch. Ich kann nur 2 Sterne vergeben und auch nur weil ich beide Augen zu drücke.

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Inhalt Anna Fox lebt allein. Ihr schönes großes Haus in New York wirkt leer. Trotzdem verlässt sie nach einem traumatischen Erlebnis ihre vier Wände nicht mehr. Anna verbringt ihre Tage damit, mit Fremden online zu chatten, zu viel zu trinken – und ihre Nachbarn durchs Fenster zu beobachten. Bis eines Tages die Russels ins Haus gegenüber einziehen – Vater, Mutter und Sohn. Bei dem Anblick vermisst Anna mehr denn je ihr früheres Leben, vor allem, als die neue Nachbarin sie besucht. Kurze Zeit später wird sie Zeugin eines brutalen Überfalls. Sie will helfen. Doch sie traut sich nach wie vor nicht, das Haus zu verlassen. Die Panik holt sie ein. Ihr wird schwarz vor Augen. Als sie aus ihrer Ohnmacht erwacht, will ihr niemand glauben. Angeblich ist nichts passiert … (Quelle: Klappentext) Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Anna hat vor einem Jahr alles verloren, was ihr wichtig ist. Nur ihr Zuhause und der Kater sind ihr geblieben, das sie nun nicht mehr verlassen kann. Die frühere Kinderpsychologin ist eine Gefangene ihrer Angst und muss sich neu überlegen, wie sie den Tag übersteht und wer einfache Tätigkeiten für sie erledigen kann. Um sich zu beschäftigen vertreibt sich Anna die Zeit im Internet, in Foren, lernt eine Fremdsprache und beobachtet liebend gern ihre Nachbarn. Wer betrügt wen? Wer zieht wo neu ein? Ihren Augen und ihrer Kamera entgeht nichts. Als Hilfe konnte sie den Untermieter David für sich gewinnen und nutzt ihn oft aus. Ihre Tabletten spült sie mit Wein runter und greift jeden Tag zu einer größeren Menge, um alles zu ertragen. Als sie einen Abend einen Mord beobachtet und die Betreffenden am nächsten Morgen alles abstreiten, geht es ihr immer schlechter…und irgendwann bemerkt sie, das sie eine Schachfigur in einem perfiden Plan geworden ist. Mit Anna bin ich leider überhaupt nicht warm geworden, den sie ging mir mit ihrem Verhalten und ihrer ständigen Wehleidigkeit gehörig auf die Nerven. Sie weiß genau, was sie alles falsch macht und ändert nichts. Das Anna sich mit ihrer „andere beobachten“-Mentalität selbst zum Opfer macht, geschieht ihr ganz recht. Ich kann solche Menschen überhaupt nicht leiden – Karma schlägt immer zurück. Auch gegen Ende, als sich aufklärt, konnte ich kein Mitleid mit Anna haben. Sie konnte mich als Charakter einfach nicht von sich überzeugen. Der Schreibstil ist schlich und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Allerdings fand ich die Geschichte unglaublich langatmig erzählt, sodass man irgendwann einfach die Seiten nur noch überflogen hat. Mir hat die Geschichte leider überhaupt nicht gefallen, was mich wirklich überrascht hat, denn ich hatte im Vorfeld nur Positives über das Buch gehört. Das Buch ist als eine Art Tagebuch aufgebaut, in dem Anna von ihrem Tag erzählt und einige Rückblenden einfließen lässt. Das hat mir nicht zugesagt, da einfach viel Unnötiges ellenlang erzählt wurde und es ewig gedauert hat, bis etwas passiert ist und das zieht sich fast bis zum Ende der Geschichte. Als um Seite 250 herum endlich der Mord geschah, hatte ich große Hoffnung, dass die Spannung nun auftauchen wird. Doch Pustekuchen, es ging langweilig und langatmig weiter. Erst am Ende kommt die langersehnte Spannung mit einer kleinen Überraschung auf, doch für mich viel zu spät. Auch wenn ich den Täter nicht auf dem Schirm hatte und etwas anderes erwartet hätte. Ein Thriller war „the woman in the window“ definitiv nicht. 🌟🌟 Sterne

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Ich lese sehr gerne und viel, überwiegend aber Thriller. Ich war sehr gespannt auf das Buch von A.J.Finn, das ich kostenlos zur Verfügung gestellt bekam. Leider hat mich Geschichte um Anna Fox nicht überzeugen können, ihre permanente Trinkerei zusammen mit dem Tablettenmissbrauch wegen ihrer Depressionen, fand ich eher wenig inspirierend und zu langgezogen, das konnten auch die Wendungen im Buch nicht mehr ändern. Ich habe es nur deshalb noch zu Ende gelesen, da ich eine Buchbewertung schreiben wollte. Sehr schade, denn den Titel fand ich sehr vielversprechend, der Inhalt war es dann für mich leider nicht, auch wenn man nicht immer weiß was Realität und was aus der Phantansie von Anna entsprungen ist.

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