Leserstimmen zu
Wie soll ich sagen …

Jürgen von der Lippe

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Der Jürgen hat schon immer für geteilte Meinungen gesorgt. Entweder man mag ihn oder halt nicht. Ich finde ihn nach wie vor toll.

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Wie soll ich sagen…, wenn es um Jürgen von der Lippe geht, dann erwarte ich amüsante und kurzweilige Unterhaltung und genau die hat mir der Live-Mitschnitt seines Programms geboten. Gekonnt setzt Jürgen von der Lippe seine Pointen und mehr als einmal musste ich laut lachen – gut, dass ich die CDs allein daheim angehört habe, ansonsten wäre ich vermutlich des Öfteren seltsam angeschaut worden. Vor allem die Passagen über die deutsche Sprache haben mir sehr gefallen. Auch seine Parodien bekannter Künstler waren wieder einmal gelungen. Die Spiele, die er mit einigen Zuschauern aus dem Publikum spielt, sind zwar ganz nett, konnten mich aber auf der CD nicht ganz überzeugen. Vielleicht muss man da einfach selbst live dabei sein oder am besten gleich selbst mitspielen. Neben diesen Spielen war es ein wenig schade, dass es noch weitere Abschnitte gab, über welche man nur bedingt schmunzeln konnte, da man im heimischen Wohnzimmer leider nicht sehen kann, was Jürgen von der Lippe dabei auf der Bühne macht beziehungsweise zeigt. Allerdings muss man dabei natürlich fairerweise sagen, dass das Programm ja auch in erster Linie für die Bühne konzipiert ist. Abgesehen von einzelnen Witzen und Passagen hat mich vor allem das Gesamtkonzept überzeugt. Das Programm bietet eine bunte Mischung aus Lebensweisheiten, lustigen Anekdoten, intelligenten oder auch mal sehr flachen Gags, Liedern, den erwähnten Spielen und vielem mehr. Selbst wenn das Programm live sicher noch lustiger ist, selbst als bloßer Zuhörer kann man Jürgen von der Lippe manchmal selbst regelrecht schmunzeln sehen, wenn er die ein oder andere Anekdote zum Besten gibt. Mein Fazit: Mit nur kleinen Abstrichen ist auch der Live-Mitschnitt von Jürgen von der Lippes Programm „Wie soll ich es sagen…?“ ein Genuss und ein gekonnter Angriff auf die Lachmuskeln.

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Der studierte Deutschlehrer Jürgen von der Lippe ist mit seinem Live-Programm auf Tournee. Er spricht so über dies und das, redet sich von der Seele, was ihm so in den Sinn kommt, so scheint es zumindest. Das Ganze wird dann noch aufgelockert durch ein paar Partyspiele mit Mitspielern aus dem Publikum und einige Lieder die zum Teil auch Parodien auf bekannte deutsche Schlagergrößen oder Liedermacher sind. Ich schätze ihn eigentlich für intelligenten Spaß und besonders seine Deutschlehrer-Scherze wie z.B. über Heidi Klums rheinische Grammatik, haben mir großen Spaß gemacht, auch als selbst Betroffene (rein grammatikalisch natürlich). Auch wenn er andere Promiente durch die Kakao zieht, so macht er das meist nicht, um sie bloß zu stellen. In einem Fall, der zugegebener Weise ausgesprochen lustig war, überdehnte er den Bogen jedoch, so dass mir eine kürze Nummer über das Liebesleben dieses Boxers durchaus mehr Spaß bereitet hätte. Die Spitzen gegen die Kirche gefallen mir allerdings weniger. Ich habe einige Male wirklich ganz laut im Auto gelacht und auf in der Wiederholung fand ich es noch lustig. Aber, ein paar Mal waren mir die Witze zu flach und einfach nicht familientauglich. Sobald die Kinder ins Auto stiegen, habe ich auf das Radio umgeschaltet. Einige Fäkalspäße entsprachen nicht meiner Erwartung an ihn, das kenne ich gerade auch von ihm anders. Die Partyspiele sind zwar witzig, und bieten sich sicherlich auch für Sylvester oder ähnliche Anlässe an, aber das ist für mich keine wirklich eigenständige Comedyleistung. Gut gefiel mir wiederum die Mischung. Die humorvollen Gedanken über Sprache oder das Leben, Männer und Frauen, unterbrochen durch Lieder oder die Bühnenspiele. Am Showaufbau merkt man bereits, daß man es mit einem Profi zu tun hat! Sehr gut gefiel mir der Ton. Obwohl es eine Live-Übertragung ist, hatte ich keinerlei Verständnisprobleme. Jede Silbe kam an, alles war gut verständlich und prima ausbalanciert. Das Problem war ein anderes: Einige Witze zünden einfach nur live. Gerade wenn Jürgen von der Lippe sich über unnötige Gesten mockiert, die begleitend zum gesprochenen Wort nicht erforderlich sind oder über Gebärdensprache, so war dies für das Saalpublikum offensichtlich erheiternd, aber für den reinen Zuhörer, etwas frustrierend. Dies kommt leider so häufig vor, daß es echt eines dicken Punktabzuges bedarf, für diejenigen, die ihn nicht live gesehen haben. Für die Besucher der Show ist es sicher dennoch urkomisch, aber ich hatte leider nicht das Vergnügen ihn live zu sehen. Ich habe wie gesagt mehrmals richtig laut und spontan losgelacht, aber es zünden natürlich nicht alle Gags bei jedem gleich. Ich bereue es auch auf keinen Fall diese Doppel-CD gehört zu haben, denn ich hatte meinen Spaß. Dennoch komme ich wegen der vielen Gags die nicht zünden, wenn man Gestik und Mimik nicht sieht, nicht über mittelmäßige 3 Sterne hinaus. Er ist immer noch einer meiner Lieblingskomiker, aber ich würde mich künftig nicht für einen Live-Mitschnitt entscheiden, oder ihn mir stattdessen lieber selbst live ansehen.

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Ein ganz nettes Hörbuch

Von: lesenbirgit aus Hövelhof

11.11.2017

Es ist zwar schöner ihn live und in Farbe zu sehen, aber es war okay für uns ihn nur zu hören. Er ist einfach unverwechselbar mit seiner Stimme. Er hatte uns in seinem Bann gezogen. Ich habe dieses Hörbuch bei Lovelybooks gewonnen. Und mich sehr darüber gefreut.

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Wie soll ich sagen...?

Von: Martina Ernst aus Bremen

06.11.2017

Fernsehmoderator, Entertainer, Schauspieler, Musiker und Komiker Jürgen von der Lippe beschäftigt sich in seinem neuen Solo-Programm „Wie soll ich sagen...?“ u.a. mit dem Thema „Sprache“. „Was beeinflusst unsere Sprache?“ Jürgen von der Lippe hat da seine ganz eigenen Theorien. Der Beruf spielt eine Rolle, die Erwartungshaltung. Prominente werden kräftig durch den Kakao gezogen. Witze und Lieder dürfen nicht fehlen. Das Publikum wird ein ums andere Mal zum Mitmachen animiert. Jürgen von der Lippe beweist sein Talent als Stimmen-Imitator und plaudert über Selbsterlebtes. "Vorsicht Spoiler!" Actionmusik und ein Tarzanschrei, die skurrile Kombination als Einstieg ins Bühnenprogramm ist gelungen. Wer kann den Tarzanschrei? Für erste Lacher ist gesorgt. Jürgen von der Lippe gibt eine Anekdote zum Helden aus seiner Kindheit preis. Die Überleitung Karneval zur Trump-Perücke klappt nahtlos. Mit dem Fallschirm-Witz hebt sich nochmals die Stimmung. Martin Schulz kriegt sein Fett weg. Hätte er doch bloß Jürgen von der Lippe für den Werbeslogan engagiert. Nun ist es zu spät. Ein Brüller sind die umgewandelten Chuck-Norris-Sprüche. Das neue Solo-Programm hat es in sich, nimmt sich aktuellen Themen an und bietet viel Abwechslung. Vom ersten Moment an wird das Publikum mitgerissen. Nicht alles lässt sich über das Hörbuch transportieren. So manche Szene, in denen Interaktion, Mimik und Gestik eine Rolle spielen, lässt sich vor Ort einfach besser miterleben. Die tolle Stimmung ist greifbar und Mitlachen funktioniert ganz von alleine. „Wenn der Augapfel mehr wiegt als der Arsch hört’s bei mir auf.“ Wer kann damit gemeint sein? Vom Model bis zum Boxer, Jürgen von der Lippe macht aus allem eine Lachnummer und lässt Bilder im Kopf entstehen. Unschlagbar sind auch seine Stimmen-Imitationen. Udo Lindenberg, Peter Maffay und Herbert Grönemeyer haben es ihm besonders angetan. In einem Lied kommen alle Drei zusammen vor. Alltägliches kommt auf den Tisch. Jürgen von der Lippe sammelt nicht nur Witze sondern auch die besonders ulkigen Augenblicke des Lebens. Der Comedy-Kobold auf seiner Schulter vermasselt ihm Zuhause die ein oder andere Tour. „Alle Frauen wollen einen Mann mit Humor. Wenn sie einen haben…“ Gelacht wird von Anfang bis Ende über Motiv-Reizwäsche für Männer, Zungenbrecher, Piloten, die zu viel sabbeln und vieles mehr. Das Hörbuch übt einen unwiderstehlichen Reiz aus, Tickets für die nächste Jürgen von der Lippe-Show zu kaufen. Der schmunzelnde Jürgen von der Lippe auf dem Cover wirkt ungewohnt zurückhaltend. Gut gewählt ist der rote Hintergrund, der die weiße Schrift hervorhebt. Auch wenn der Name „Jürgen von der Lippe“ für sich selbst spricht, mehr kreative Leidenschaft hätte das Cover verdient gehabt. Wer humorige Unterhaltung liebt, kommt an „Wie soll ich sagen..?“ nicht vorbei. Super gegen jegliches Stimmungstief.

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Totalangriff auf die Lachmuskeln

Von: katikatharinenhof

04.11.2017

Jürgen von der Lippe ist der Garant für gute Laune...auch mit seinem Bühnenprogramm "Wie soll ich sagen...?"  ist ihm wieder der gewohnt trockene und zotige Spagat zwischen Comedy und Lebensberatung gelungen. Der Live-Mitschnitt ist wirklich ein Feuerwerk an Pointen, brüllend komischen Situationen und humoristischen Einlagen, das selbst vor der aktuellen politischen Situation nicht Halt macht. Gekonnt werden die Politiker dieser Welt aufs Korn genommen und durch den Kakao gezogen. Geschehen aus dem Alltag werden plötzlich zu Frontalangriffen auf die Lachmuskeln. Das Publikum vor Ort wird wieder schön mit in das Programm eingebunden und die Sequenz mit den Zungenbrechern lässt kein Auge trocken. Auch nach 40 Jahren auf der Bühne steht fest:  Er kann es einfach ! Leider zünden bei diesem Live-Mitschnitt einige Pointen nicht , denn diese sind eher für das Livepublikum vor Ort gedacht. Daher muss ich schweren Herzens ein Sternchen abziehen. Ansonsten absolute Hörempfehlung.

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