Leserstimmen zu
Najaden - Das Siegel des Meeres

Heike Knauber

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Info Name: Najaden Das Siegel des Meeres Autorin: Heike Knauber Verlag: Blanvalet Genre: Fantasyroman Preis: Paperback (15,00 €) ePub (11,99 €) Seitenzahl: 608 Erscheinungsdatum: 21.05.2018 Klappentext Brodelnde Feuerinseln, am Meeresgrund leuchtende Steine, das unendliche Sandmeer - ein exotisches Fantasyabenteuer.In Heike Knaubers Roman lauert an jeder Ecke tödliche Magie, geheimnisvolle Wesen kämpfen in der Arena um Leben und Tod, und die Seiten knistern nur so vor Romantik. Dabei spielt die vielschichtige Handlung sowohl am Grunde des Meeres als auch in einem Wüstenreich, das im Sandmeer zu versinken droht: Knaubers Heldin Meliaé ist Thronfolgerin des legendären Najaden-Volkes - doch weiß sie nichts über ihre Herkunft. Als zwei grausame Brüder sie entführen, scheint Meliaés Tod unausweichlich, doch dann entdeckt sie ihre dunkle Liebe zu einem Mann, der sich für sie sogar mit dem Gott der Unterwelt anlegen wird ... Schreibstil + Cover Das ist mein erstes Buch von der Autorin und ich kann sagen, dass sie ein wirklich schönen Schreibstil hat. Man kommt sehr gut in die Geschichte rein und sobald man das Buch liest, fliegt die Zeit einfach davon. Man kann es flüssig lesen und verständlich und das gute an der Geschichte ist, es hat sich fast gar nicht in die Länge gezogen, was mich sehr gefreut hat. Zum Cover muss ich wohl nicht viel sagen. Die Schlichtheit ist einfach atemberaubend. Das weiße mit dem blau einfach nur wunderschön. Die zierliche Frau auf dem Cover und auf der Rückseite die Feuerberge abgebildet finde ich einfach toll, weil das sehr gut zu dem Buch und zu der Geschichte passt. Meine Meinung Es hat eine wirklich schönen orientalischen Tatsch. Ich mochte die Wesen und die Welt die die Autorin geschaffen hat. Ich fand die Protagonistin Meliaé bemerkenswert was sie alles gemeistert und was sie alles ertragen musste. Es war ein Abenteuer und eine Gefahr für sie. Dann gibt es noch ein Mann den sie gehasst hat und durch Hass wurde Liebe und sein Name ist Sayaf. Er hat sie von Anfang an begehrt und hat versucht sie immer zu beschützen, was leider manchmal nicht wirklich geklappt hat. Ich möchte alles an dem Buch. Es ist wirklich schwer zu sagen was alles so passiert, weil man die Gefahr läuft zu spoilern und das möchte ich vermeiden. Ich kann nur sagen, dass ich es wirklich vom Herzen empfehle. 5 von 5 Sterne *****

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Heike Knauber hat eine fantastische Welt erschafften, die wahrscheinlich jeden High Fantasy Leser begeistern wird. Die Schauplätze sind opulent und exotisch - ob Feuerinseln, Sandmeer oder Meeresgrund, die einzelnen Welten sind detailreich und bildhaft beschrieben und zudem durch Karten veranschaulicht. Die Handlung ist vielschichtig und spannend, mitunter aber etwas überfrachtet und insgesamt eher dramatisch als romantisch. Die Charaktere sind allesamt gut ausgearbeitet und überzeugend, vor allem Meliaé macht eine glaubhafte Entwicklung und wandelt sich von einem naiven Mädchen, das auf Rache sinnt, zu einer starken Heldin, die nicht nur ihr eigenes Wohlergehen im Blick hat. Ein fantasievolles und fesselndes Buch, das in eine facettenreiche Welt entführt und mit einer originellen und gut durchdachten Geschichte, sowie vielschichtigen Charakteren überzeugt. Exotisch, emotional und bildgewaltig.

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Inhalt Meliaé gehört zum Volk der Meeresbewohner Najaden. Noch ahnt sie davon nichts, bis sie von zwei Brüdern entführt wird. Einer ist grausamer als der andere und beide wollen Meliaé als Siegel um ihr Land zu retten. Als sie plötzlich Gefühle für einen der beiden entwickelt, wird alles nur noch komplizierter. Eigene Meinung Anfangs habe ich mich echt schwer getan in die Geschichte reinzufinden. Der Schreibstil ist flüssig, daran lag es nicht, es waren eher die vielen fremden Wörter und die fremde "Kultur" in die man hineingeworfen wurde. Auch wurde vieles nicht erklärt und man musste es sich selbst im Laufe der Geschichte erschließen. Eigentlich finde ich so etwas super, aber hier war es manchmal etwas viel, so dass mir mehr als einmal der Kopf geschwirrt hat. Die Charaktere sind toll. Zwar ging mir Meliaé teilweise ziemlich auf den Geist, weil sie zwischendurch echt unglaublich egoistisch war und nicht bedenkt, was ihr Handeln für Konsequenzen für andere Menschen haben kann. Doch eigentlich ist sie ein wirklich liebenswürdiges Mädchen, das einfach Probleme hat in ihre Rolle zu finden. Abu Sayaf hat mir auch von Anfang an gefallen, allerdings geht die Liebesgeschichte nicht sofort los, wie man nach dem Klappentext annehmen würde, sondern beginnt erst sehr viel später. Schlimm fand ich das nicht, man sollte nur eben mit anderen Erwartungen an das Buch herangehen. Es ist nämlich ziemlich politisch und kriegerisch. Es gitb viele Schlachten und Pläneschmiederei. Man muss dabei echt aufpassen, dass man nichts verpasst und bei den Zeitsprüngen auch mitkommt. Da hatte ich das ein oder andere Mal meine Schwierigkeiten. Die Geschichte ist eine tolle Mischung zwischen Sage, Orient und Romanze. Ich wollte schon schreiben, dass dabei nichts zu kurz kommt, muss jedoch einlenken. Im Laufe der Geschichte kamen viele Fragen vor allem bezüglich des Meeresvolkes auf, die leider kaum beantwortet wurden, was sehr schade ist, da mir das Volk unwahrscheinlich gut gefallen hat und die Idee super interessant ist. Auch das Ende war mir in der Hinsicht etwas zu offen. Wären am Schluss einige mehr Fragen beantwortet gewesen, hätte es volle fünf Sterne gegeben. Aber wer weiß, vielleicht hat sich Heike Knauber ja die Möglichkeit eines zweiten Bandes offen gelassen? Fazit Mir hat das Eintauchen in die najadische Welt sehr viel Spaß gemacht! Viel zu früh ist es geendet und ich hoffe, es wird vielleicht doch noch irgendwann einen zweiten Band geben.

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Etwas enttäuschend

Von: Gwen

30.09.2018

Dieses Buch konnte mich nicht wirklich überzeugen. Der Schreibstil der Autorin war gut, jedoch war die Handlung nichts für mich. Die Rolle, die den Frauen in dem Buch zugeteilt wurde fand ich überhaupt nicht gut und auch ein ganz bestimmt Aspekt hat mir nicht gefallen ( den ich hier aber nicht nennen werde, da ich hier keine Details von der Handlung nennen möchte). Es gab keinen Charakter, den ich wirklich mochte... irgendwie waren mir alle unsympathisch. Dadurch habe ich auch ziemlich lange für das Buch gebraucht. Die Idee, die dahintersteckte, fand ich einfach wunderbar, da ich Sagen und Legenden rund um das Meer und bestimmt Gottheiten liebe. Wahrscheinlich hatte ich deswegen auch so hohe Erwartungen... Das Buch war nicht schlecht, es gehört aber dennoch zu den Büchern, die mir dieses Jahr am wenigsten gefallen haben. Aber das ist nur meine persönliche Meinung und ich denke, dass es viele Menschen da draußen gibt, denen dieses Buch gefallen wird.

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Das geheimnisvolle Siegel des Meeres soll laut einer Prophezeiung den Untergang ihres Reiches verhindern können. Daher begeben sich Amir Khayam und Abu Sayaf, die Söhne des Sultans, auf eine kriegerische und blutige Suche, der auch Meliaés Heimat zum Opfer fällt. Sayaf und Meliaé fühlen sich zueinander hingezogen, doch Sayafs Pflichten als Heeresführer und Meliaés wahre Bestimmung stehen ihnen im Weg. Heike Knaubers Roman ist wunderbare High Fantasy, der ich mich trotz einiger etwas langatmiger Passagen, schon nach wenigen Seiten nicht mehr entziehen konnte. Meliaés Welt wird bildgewaltig und detailreich beschrieben, die Charaktere sind ausgefeilt und die Handlung komplex. Das mystische Reich der Najaden würde ich nur allzu gerne einmal mit eigenen Augen sehen, die Beschreibungen haben vor meinem inneren Auge ein exotisches Bild auferstehen lassen, dass ich gerne noch genauer erforschen würde. Anfangs musste ich aufpassen, um die vielen Namen und Orte nicht durcheinander zu werfen, zum Glück habe ich meist die Übersicht behalten. Das kurze Glossar am Ende des Buches habe ich leider sehr spät entdeckt und ein paar weitere Namen darin wäre schön gewesen. Insgesamt habe ich mich aber auch ohne diese Hilfe gut zurechtgefunden. Meliaé ist eine Protagonistin, mit der ich nicht sofort warm geworden bin. Sie ist stur und wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, ist es schwer, sie davon abzubringen. Das ist nicht zwangsweise schlecht, aber manches Mal doch anstrengend. Auch manche ihrer Handlungen waren für mich nicht logisch oder nachvollziehbar. Dennoch habe ich von Beginn an mit ihr mitgefiebert und gelitten. Vor allem hat es mich beeindruckt, wie gut es Heike Knauber gelingt, Meliaés Entwicklung darzustellen. Von dem naiven, behüteten Mädchen wird sie langsam zu einer starken Frau, die endlich ihre Bestimmung gefunden hat, auch wenn sie mit ihr hadert. Die beiden Brüder sind nun nicht wirklich Sympathieträger, insbesondere Amir Khayam nicht, doch gerade dies hat mir gut gefallen. Abgesehen davon, dass dann die ganze Geschichte anders verlaufen wäre, hätte sie mir vermutlich bei Weitem nicht so gut gefallen, wenn die beiden Helden in strahlender Rüstung gewesen wären. Stattdessen ist ihre Suche geprägt von Gewalt und Grausamkeiten. Auch wenn das Cover eher etwas verspielt wirkt und wohl eher weibliche Leser anlockt (vermute ich mal), eine Liebesgeschichte sucht man zwar nicht vergeblich, doch der Fokus liegt ganz klar auf dem phantastischen und nicht auf dem romantischen Teil der Geschichte und ich denke, dass das Buch auch einer männlichen Leserschaft gefallen wird. Für mich ein Buch, das schwer zu beschreiben ist, und zu dem ich daher am besten sage: lest es selbst! Solltet ihr High Fantasy mögen und auch von grausameren Szenen nicht direkt abgeschreckt werden, so besteht eine gute Chance, dass euch „Das Siegel des Meeres“ ebenso gut gefallen wird wie mir.

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Jeder hat schon mal von Prophezeiungen gehört. Wir kennen Nostradamus oder das, was halt in der Bibel einst gestanden hat. Doch es gibt auch die Prophezeiung, die das Verhältnis zwischen Geschwister zerstören kann. Wir kehren in die Mythologie zurück, wo Magie praktiziert wurde. Sie, Meliaé, die auf die Feuerinseln gehört wird gerettet während sie ihre Familie verlor. Widerspenstig gibt sie sich Abu Sayaf hin, so wie es sein soll. Doch die Brüder wollen das Siegel was Meliaé in sich trägt, von dem sie aber nichts weiß. Sie wird von ihrem Volk beschützt, bis sie alt genug ist sich dem ganzen zu stellen. Sie muss viel lernen und es gelingt ihr auch. Doch sie kommt hinter den perfiden Plan und sie ahnt nicht, was die Prophezeiung von ihr eines Tages abverlangen wird…! Es ist am Anfang schwer in die Geschichte rein zu kommen, was nicht nur dafür sorgt dass man es nicht in einem Rutsch durchlesen kann. Aber man wird in den Bann der Mythologie gezogen und das ist der Autorin eindeutig gelungen! Das bügelt die kleine Schwachstelle am Anfang total aus!

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Bei einem Angriff auf die Stadt werden Meliaés Eltern getötet, die 14-Jährige selbst wird gefangen genommen. Ihre Entführer Abu Sayaf und Amir Khayam, die Söhne des Sultans, sind auf der Suche nach einem Siegel und glauben, das Mädchen kenne das Geheimnis. Doch das Volk der Najaden nimmt das junge Mädchen in Schutz, bis es alt genug ist sich den Sultanssöhnen entgegenzustellen. Autorin Heike Knauber erschafft mit Najaden eine wahnsinnig vielschichtige und originelle Fantasywelt, die sich an die orientalische Mythologie anlehnt. Ich bin begeistert von den detailreichen, kreativen und abwechslungsreichen Schauplätzen und auch den Fabelwesen über und unter Wasser. Doch diese komplexe Welt hat mir gleichzeitig auch den Einstieg etwas schwer gemacht und ich musste mich erstmal an die Namen und Orte gewöhnen, bis ich die Handlung wirklich genießen konnte. Gerade am Anfang enthält die Story einige Sprünge, die mich kurz stutzig gemacht haben und bei denen ich erstmal überlegen musste, ob ich etwas überlesen habe. Da hätte mir die ein oder andere ausführlichere Erklärung gut geholfen. Aber als das erstmal geschafft war, hat sich dieses Buch rasant entwickelt und blieb durchweg fesselnd und sehr atmosphärisch.

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Das Buch ist wirklich sehr komplex mit seinen über 600 Seiten. Ich fand das Cover interessant, dadurch bin ich auch erst auf das Buch aufmerksam geworden. Das Blau ist einfach nur schön auf dem Cover und die Gestaltung hat mich an einen Holzschnitt erinnert. Najaden kenne ich schon aus der Mythologie und wollte wissen was nun hinter dem Buch steckt. Das Buch war aber dann doch sehr viel anders als ich es mir vorgestellt habe. Ich hatte mehr griechische Mythologie erwartet. War es aber nicht wirklich, es war eine Mischung von verschiedenen mythischen Bereichen. Arabische Mythologie kam zum Beispiel auch vor, was an sich nicht schlecht ist, weil man kennt ja nicht so viel davon. Hier kommt ein großes Aber: dadurch dass es nicht so bekannt ist, hätte man mehr darauf eingehen sollen. Es gibt Charakter in den Buch, die eine Schakalform haben, wobei ich nicht weiß ob sie sich komplett in Schakale verwandeln können oder nur den Kopf oder ob es dann anthromorphe Schakale sind. Das ist für mich ein klarer Minuspunkt.  Es gab teilweise auch Sätze die ich mehrfach lesen musste, weil sie so kompliziert formuliert waren, dass hat etwas meinen Lesefluss gestört. Da das Buch so komplex ist, hätte man es ruhig auf 2 Bände aufteilen können. Und dann einige Stellen noch besser ausarbeiten können. Einige der Zeitsprünge haben mich sehr irritiert. Weil mir erst nach einer Halben bis zu zwei Seiten später erst klar wurde, dass es einige Zeit später spielt. Die Welt in der die Geschichte spielt ist klasse und auch die Ortswechsel machen die Geschichte sehr spannend. Mal ist man auf einer Insel, dann wieder in einem Sandmeer, auf einen Gletscher. Was mir aber nicht so gefallen hat, dass das Tempo der Storyline so unterschiedlich ist. Der Anfang hat eine gute Geschwindigkeit, die Charakter werden vorgestellt und die Welt. Aber ab der Mitte des Buches wird es alles etwas langsamer und auf den letzten 100 Seiten passiert unglaublich viel. Die Balance sagt mir nicht so zu.  Die Charakter waren ganz ok. Meliae konnte ich nicht immer ganz verstehen von ihren Handlungen und Beweggründen her. Sie versucht auf Teufel komm raus immer gut zu handeln. Auch habe ich irgendwie den Punkt in der Geschichte verpasst, in dem sie sich verliebt hat. Ab einen gewissen Teil der Geschichte ist sie einfach verliebt. Eine richtige Bindung zu den Charaktern konnte ich leider nicht aufbauen, was ich sehr Schade fand. Das Buch ist ganz ok und es endet so, dass man noch einen zweiten Teil schreiben könnte. Aber ich denke nicht, dass ich den lesen werde. So sehr hat mich die Story dann doch nicht mitgerissen.

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