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Leserstimmen (37)

Heike Knauber: Najaden - Das Siegel des Meeres

Najaden - Das Siegel des Meeres

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-7341-6143-8

Erschienen:  21.05.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

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Kundenrezensionen

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Fesselnd, facettenreich und exotisch

Von: Mila, Buchreich Datum : 15.10.2018

https://buchreich.net

Heike Knauber hat eine fantastische Welt erschafften, die wahrscheinlich jeden High Fantasy Leser begeistern wird. Die Schauplätze sind opulent und exotisch - ob Feuerinseln, Sandmeer oder Meeresgrund, die einzelnen Welten sind detailreich und bildhaft beschrieben und zudem durch Karten veranschaulicht. Die Handlung ist vielschichtig und spannend, mitunter aber etwas überfrachtet und insgesamt eher dramatisch als romantisch. Die Charaktere sind allesamt gut ausgearbeitet und überzeugend, vor allem Meliaé macht eine glaubhafte Entwicklung und wandelt sich von einem naiven Mädchen, das auf Rache sinnt, zu einer starken Heldin, die nicht nur ihr eigenes Wohlergehen im Blick hat.
Ein fantasievolles und fesselndes Buch, das in eine facettenreiche Welt entführt und mit einer originellen und gut durchdachten Geschichte, sowie vielschichtigen Charakteren überzeugt. Exotisch, emotional und bildgewaltig.

Gut, aber leider nicht richtig abgeschlossen

Von: Caröchen Datum : 01.10.2018

foodmeetsbooks.blogspot.com

Inhalt
Meliaé gehört zum Volk der Meeresbewohner Najaden. Noch ahnt sie davon nichts, bis sie von zwei Brüdern entführt wird. Einer ist grausamer als der andere und beide wollen Meliaé als Siegel um ihr Land zu retten. Als sie plötzlich Gefühle für einen der beiden entwickelt, wird alles nur noch komplizierter.

Eigene Meinung
Anfangs habe ich mich echt schwer getan in die Geschichte reinzufinden. Der Schreibstil ist flüssig, daran lag es nicht, es waren eher die vielen fremden Wörter und die fremde "Kultur" in die man hineingeworfen wurde. Auch wurde vieles nicht erklärt und man musste es sich selbst im Laufe der Geschichte erschließen. Eigentlich finde ich so etwas super, aber hier war es manchmal etwas viel, so dass mir mehr als einmal der Kopf geschwirrt hat.

Die Charaktere sind toll. Zwar ging mir Meliaé teilweise ziemlich auf den Geist, weil sie zwischendurch echt unglaublich egoistisch war und nicht bedenkt, was ihr Handeln für Konsequenzen für andere Menschen haben kann. Doch eigentlich ist sie ein wirklich liebenswürdiges Mädchen, das einfach Probleme hat in ihre Rolle zu finden.

Abu Sayaf hat mir auch von Anfang an gefallen, allerdings geht die Liebesgeschichte nicht sofort los, wie man nach dem Klappentext annehmen würde, sondern beginnt erst sehr viel später. Schlimm fand ich das nicht, man sollte nur eben mit anderen Erwartungen an das Buch herangehen.
Es ist nämlich ziemlich politisch und kriegerisch. Es gitb viele Schlachten und Pläneschmiederei. Man muss dabei echt aufpassen, dass man nichts verpasst und bei den Zeitsprüngen auch mitkommt. Da hatte ich das ein oder andere Mal meine Schwierigkeiten.

Die Geschichte ist eine tolle Mischung zwischen Sage, Orient und Romanze. Ich wollte schon schreiben, dass dabei nichts zu kurz kommt, muss jedoch einlenken.
Im Laufe der Geschichte kamen viele Fragen vor allem bezüglich des Meeresvolkes auf, die leider kaum beantwortet wurden, was sehr schade ist, da mir das Volk unwahrscheinlich gut gefallen hat und die Idee super interessant ist. Auch das Ende war mir in der Hinsicht etwas zu offen. Wären am Schluss einige mehr Fragen beantwortet gewesen, hätte es volle fünf Sterne gegeben. Aber wer weiß, vielleicht hat sich Heike Knauber ja die Möglichkeit eines zweiten Bandes offen gelassen?

Fazit
Mir hat das Eintauchen in die najadische Welt sehr viel Spaß gemacht! Viel zu früh ist es geendet und ich hoffe, es wird vielleicht doch noch irgendwann einen zweiten Band geben.

Dieses Buch konnte mich nicht wirklich überzeugen. Der Schreibstil der Autorin war gut, jedoch war die Handlung nichts für mich. Die Rolle, die den Frauen in dem Buch zugeteilt wurde fand ich überhaupt nicht gut und auch ein ganz bestimmt Aspekt hat mir nicht gefallen ( den ich hier aber nicht nennen werde, da ich hier keine Details von der Handlung nennen möchte). Es gab keinen Charakter, den ich wirklich mochte... irgendwie waren mir alle unsympathisch. Dadurch habe ich auch ziemlich lange für das Buch gebraucht. Die Idee, die dahintersteckte, fand ich einfach wunderbar, da ich Sagen und Legenden rund um das Meer und bestimmt Gottheiten liebe. Wahrscheinlich hatte ich deswegen auch so hohe Erwartungen...
Das Buch war nicht schlecht, es gehört aber dennoch zu den Büchern, die mir dieses Jahr am wenigsten gefallen haben. Aber das ist nur meine persönliche Meinung und ich denke, dass es viele Menschen da draußen gibt, denen dieses Buch gefallen wird.

Spannende und komplexe High Fantasy

Von: Jashrin Datum : 11.09.2018

nichtohnebuch.blogspot.de/

Das geheimnisvolle Siegel des Meeres soll laut einer Prophezeiung den Untergang ihres Reiches verhindern können. Daher begeben sich Amir Khayam und Abu Sayaf, die Söhne des Sultans, auf eine kriegerische und blutige Suche, der auch Meliaés Heimat zum Opfer fällt. Sayaf und Meliaé fühlen sich zueinander hingezogen, doch Sayafs Pflichten als Heeresführer und Meliaés wahre Bestimmung stehen ihnen im Weg.

Heike Knaubers Roman ist wunderbare High Fantasy, der ich mich trotz einiger etwas langatmiger Passagen, schon nach wenigen Seiten nicht mehr entziehen konnte. Meliaés Welt wird bildgewaltig und detailreich beschrieben, die Charaktere sind ausgefeilt und die Handlung komplex. Das mystische Reich der Najaden würde ich nur allzu gerne einmal mit eigenen Augen sehen, die Beschreibungen haben vor meinem inneren Auge ein exotisches Bild auferstehen lassen, dass ich gerne noch genauer erforschen würde.

Anfangs musste ich aufpassen, um die vielen Namen und Orte nicht durcheinander zu werfen, zum Glück habe ich meist die Übersicht behalten. Das kurze Glossar am Ende des Buches habe ich leider sehr spät entdeckt und ein paar weitere Namen darin wäre schön gewesen. Insgesamt habe ich mich aber auch ohne diese Hilfe gut zurechtgefunden.

Meliaé ist eine Protagonistin, mit der ich nicht sofort warm geworden bin. Sie ist stur und wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, ist es schwer, sie davon abzubringen. Das ist nicht zwangsweise schlecht, aber manches Mal doch anstrengend. Auch manche ihrer Handlungen waren für mich nicht logisch oder nachvollziehbar. Dennoch habe ich von Beginn an mit ihr mitgefiebert und gelitten. Vor allem hat es mich beeindruckt, wie gut es Heike Knauber gelingt, Meliaés Entwicklung darzustellen. Von dem naiven, behüteten Mädchen wird sie langsam zu einer starken Frau, die endlich ihre Bestimmung gefunden hat, auch wenn sie mit ihr hadert.

Die beiden Brüder sind nun nicht wirklich Sympathieträger, insbesondere Amir Khayam nicht, doch gerade dies hat mir gut gefallen. Abgesehen davon, dass dann die ganze Geschichte anders verlaufen wäre, hätte sie mir vermutlich bei Weitem nicht so gut gefallen, wenn die beiden Helden in strahlender Rüstung gewesen wären. Stattdessen ist ihre Suche geprägt von Gewalt und Grausamkeiten.

Auch wenn das Cover eher etwas verspielt wirkt und wohl eher weibliche Leser anlockt (vermute ich mal), eine Liebesgeschichte sucht man zwar nicht vergeblich, doch der Fokus liegt ganz klar auf dem phantastischen und nicht auf dem romantischen Teil der Geschichte und ich denke, dass das Buch auch einer männlichen Leserschaft gefallen wird.

Für mich ein Buch, das schwer zu beschreiben ist, und zu dem ich daher am besten sage: lest es selbst! Solltet ihr High Fantasy mögen und auch von grausameren Szenen nicht direkt abgeschreckt werden, so besteht eine gute Chance, dass euch „Das Siegel des Meeres“ ebenso gut gefallen wird wie mir.

In die Mythologie gezogen

Von: Leseherz Datum : 08.09.2018

https://buecherwurm-hamburg.com/

Jeder hat schon mal von Prophezeiungen gehört. Wir kennen Nostradamus oder das, was halt in der Bibel einst gestanden hat. Doch es gibt auch die Prophezeiung, die das Verhältnis zwischen Geschwister zerstören kann. Wir kehren in die Mythologie zurück, wo Magie praktiziert wurde. Sie, Meliaé, die auf die Feuerinseln gehört wird gerettet während sie ihre Familie verlor. Widerspenstig gibt sie sich Abu Sayaf hin, so wie es sein soll.

Doch die Brüder wollen das Siegel was Meliaé in sich trägt, von dem sie aber nichts weiß. Sie wird von ihrem Volk beschützt, bis sie alt genug ist sich dem ganzen zu stellen. Sie muss viel lernen und es gelingt ihr auch. Doch sie kommt hinter den perfiden Plan und sie ahnt nicht, was die Prophezeiung von ihr eines Tages abverlangen wird…!

Es ist am Anfang schwer in die Geschichte rein zu kommen, was nicht nur dafür sorgt dass man es nicht in einem Rutsch durchlesen kann. Aber man wird in den Bann der Mythologie gezogen und das ist der Autorin eindeutig gelungen! Das bügelt die kleine Schwachstelle am Anfang total aus!

großartige Fantasy-Welt

Von: seitenleben Datum : 21.08.2018

https://www.instagram.com/seitenleben/

Bei einem Angriff auf die Stadt werden Meliaés Eltern getötet, die 14-Jährige selbst wird gefangen genommen. Ihre Entführer Abu Sayaf und Amir Khayam, die Söhne des Sultans, sind auf der Suche nach einem Siegel und glauben, das Mädchen kenne das Geheimnis. Doch das Volk der Najaden nimmt das junge Mädchen in Schutz, bis es alt genug ist sich den Sultanssöhnen entgegenzustellen.
Autorin Heike Knauber erschafft mit Najaden eine wahnsinnig vielschichtige und originelle Fantasywelt, die sich an die orientalische Mythologie anlehnt. Ich bin begeistert von den detailreichen, kreativen und abwechslungsreichen Schauplätzen und auch den Fabelwesen über und unter Wasser.
Doch diese komplexe Welt hat mir gleichzeitig auch den Einstieg etwas schwer gemacht und ich musste mich erstmal an die Namen und Orte gewöhnen, bis ich die Handlung wirklich genießen konnte. Gerade am Anfang enthält die Story einige Sprünge, die mich kurz stutzig gemacht haben und bei denen ich erstmal überlegen musste, ob ich etwas überlesen habe. Da hätte mir die ein oder andere ausführlichere Erklärung gut geholfen. Aber als das erstmal geschafft war, hat sich dieses Buch rasant entwickelt und blieb durchweg fesselnd und sehr atmosphärisch.

ein Mix aus Verschiedenen Mythologien

Von: Yanthara Datum : 18.08.2018

https://nerdarchive.wordpress.com/

Das Buch ist wirklich sehr komplex mit seinen über 600 Seiten. Ich fand das Cover interessant, dadurch bin ich auch erst auf das Buch aufmerksam geworden. Das Blau ist einfach nur schön auf dem Cover und die Gestaltung hat mich an einen Holzschnitt erinnert.

Najaden kenne ich schon aus der Mythologie und wollte wissen was nun hinter dem Buch steckt. Das Buch war aber dann doch sehr viel anders als ich es mir vorgestellt habe. Ich hatte mehr griechische Mythologie erwartet. War es aber nicht wirklich, es war eine Mischung von verschiedenen mythischen Bereichen. Arabische Mythologie kam zum Beispiel auch vor, was an sich nicht schlecht ist, weil man kennt ja nicht so viel davon. Hier kommt ein großes Aber: dadurch dass es nicht so bekannt ist, hätte man mehr darauf eingehen sollen. Es gibt Charakter in den Buch, die eine Schakalform haben, wobei ich nicht weiß ob sie sich komplett in Schakale verwandeln können oder nur den Kopf oder ob es dann anthromorphe Schakale sind. Das ist für mich ein klarer Minuspunkt. 
Es gab teilweise auch Sätze die ich mehrfach lesen musste, weil sie so kompliziert formuliert waren, dass hat etwas meinen Lesefluss gestört. Da das Buch so komplex ist, hätte man es ruhig auf 2 Bände aufteilen können. Und dann einige Stellen noch besser ausarbeiten können. Einige der Zeitsprünge haben mich sehr irritiert. Weil mir erst nach einer Halben bis zu zwei Seiten später erst klar wurde, dass es einige Zeit später spielt.

Die Welt in der die Geschichte spielt ist klasse und auch die Ortswechsel machen die Geschichte sehr spannend. Mal ist man auf einer Insel, dann wieder in einem Sandmeer, auf einen Gletscher. Was mir aber nicht so gefallen hat, dass das Tempo der Storyline so unterschiedlich ist. Der Anfang hat eine gute Geschwindigkeit, die Charakter werden vorgestellt und die Welt. Aber ab der Mitte des Buches wird es alles etwas langsamer und auf den letzten 100 Seiten passiert unglaublich viel. Die Balance sagt mir nicht so zu. 

Die Charakter waren ganz ok. Meliae konnte ich nicht immer ganz verstehen von ihren Handlungen und Beweggründen her. Sie versucht auf Teufel komm raus immer gut zu handeln. Auch habe ich irgendwie den Punkt in der Geschichte verpasst, in dem sie sich verliebt hat. Ab einen gewissen Teil der Geschichte ist sie einfach verliebt. Eine richtige Bindung zu den Charaktern konnte ich leider nicht aufbauen, was ich sehr Schade fand.

Das Buch ist ganz ok und es endet so, dass man noch einen zweiten Teil schreiben könnte. Aber ich denke nicht, dass ich den lesen werde. So sehr hat mich die Story dann doch nicht mitgerissen.

Toller Fantasyepos mit Elementen der griechischen Mythologie

Von: Myrcella Datum : 03.08.2018

kaiserinvivien.blogspot.de/

Meine persönliche Meinung



Das Cover:

Die Aufmachung des Buches gefällt mir sehr gut. Die Farben passen gut zur Geschichte und das Cover wirkt trotz seiner Schlichtheit richtig edel. Durch die Buchgestaltung kann man gleich darauf schließen, dass es sich hier um einen Roman des Genres Fantasy handelt.



Die Handlung:

Ich muss gestehen, dass ich mehrere Anläufe gebraucht habe, um in das Buch hineinzufinden und ganz in die Geschichte abzutauchen. Zu Beginn wird man regelrecht mit sehr viel Fremdem und Neuem überflutet. Man muss sich sehr viele fremd klingende und komplizierte Namen merken. Das erschwerte schon mal den Einstieg ungemein.

Die Weltkarte im Klappenbroschür hilft sehr, sich in den verschiedenen Ortschaften zurecht zu finden.

Der Schreibstil ist demnach auch etwas kompliziert und manchmal recht anstrengend, jedoch versteht es die Autorin, sehr viel Spannung aufkommen zu lassen.

Die Geschichte selbst wirkte auf mich manchmal doch sehr brutal und auch blutig.

Es beginnt damit, dass die Eltern der jungen Meliae von den beiden Sultanssöhnen Abu Sayaf und Amir Khayam getötet werden. Sayaf fühlt sich jedoch auf seltsame Weise zu Meliae hingezogen. Diese jedoch trägt nur die Rache in ihrem Herzen, was meiner Meinung nach auch verständlich ist. Sie kann mit Hilfe des Najadenfürsten Miltijades fliehen. Unterdessen erfährt sie, dass sie in Wahrheit die Tochter der Najadenkönigin ist und sie die Macht hat, sich in eine Seeschlange zu verwandeln.

Politische Ränke werden geschmiedet, und die Najadenkönigin will ihre Tochter dem ältesten Sohn des Sultans zur Frau geben.

Hier ist sehr viel Konfliktpotential geboten. Es kommt zu einem hinterhältigen Attentat auf den Sulatan. Jedoch mag ich an dieser Stelle nicht zu viel verraten, am besten lest ihr das Buch selbst und lasst euch auf diese fantasygeballte Geschichte ein.


Mein Fazit:

Trotz anfänglicher Startschwierigkeiten konnte mich das Buch voll und ganz überzeugen. Nach ca. 100 Seiten wurde ich regelrecht mitgerissen und konnte das Buch dann nicht mehr weglegen. Die Autorin verwebt gekonnt Fantasy, mit einem Hauch von Romance und auch Thriller. Von mir gibt es hier 4 von 5 möglichen Büchersternchen.

Najaden - Das Siegel des Meeres

Von: Weinlachgummi Datum : 29.07.2018

weinlachgummis.blogspot.de/

Über Najaden - Das Siegel des Meeres habe ich sehr unterschiedliche Meinungen gehört und wollte mir selbst eine Meinung bilden. Ich habe in letzter Zeit sehr wenig High-Fantasy gelesen, so habe ich mich sehr auf das Genre gefreut.

Die Geschichte und die Welt ist sehr komplex. Am Ende gibt es ein Glossar und es gibt auch zwei Karten. Ich selbst hatte mit den ungewöhnlichen Namen etwas Probleme und auch im Verlauf der Handlung bin ich bei manchen durcheinander gekommen. Auch fiel es mir schwer, mich zu Beginn in diese Welt einzufügen, weil mir ein bisschen das Wieso und weshalb gefehlt hat.

Um was geht es in der Geschichte? Dies in wenigen Worten zu formulieren ist gar nicht so leicht. Es gibt verschiedene Reiche und jedes möchte natürlich seine Interessen wahren. Es gibt Magie, in Form, dass manche Menschen besondere Fähigkeiten haben und z.B. Heilen können und Menschen können auch die Gestalt wandeln, aber nur in eine bestimmte. Leider hat sich mir nicht erschlossen, warum dies so war. Warum das Volk des Sultans sich in Schakale in Menschen Form verwandeln konnte. Da hätte ich mir gerne mehr Informationen gewünscht und auch warum man nicht auf die magischen Steine verzichten konnte.

Es gibt eine alte Prophezeiung und deswegen ziehen die zwei Sultanssöhne aus und suchen das Siegel um ihr Reich zu retten, dabei versklaven sie dann nebenbei noch andere Reiche. Die Geschichte ist an manchen Stellen brutal, aber ich finde diese Grausamkeiten in sich Stimmig, heißt es passt zur Geschichte und den Charakteren. Man kann als Autor nur etwas andeuten, oder es ausführlicher Beschreiben, hier wurden die Dinge genauer betrachtet. Sie finden nun das Siegel, doch es ist kein Gegenstand, sondern ein junges Mädchen.

Ich kann nicht behaupten, dass ich irgendeinen von den Charakteren wirklich mochte oder sympathisch fand. Trotzdem war mir ihr Schicksal nicht egal, gegen Ende habe ich mit gefiebert, denn es wurde richtig spannend. Aber ich kann nicht sagen, diesen oder jenen mochte ich besonders. Die Männer waren im Allgemeinen nicht sehr sympathisch dargestellt, viele zeichneten sich durch Gewalt aus und dadurch, dass sie über Frauen bestimmt haben. Dies passt aber auch zum Großen und Ganzen der Geschichte.

Auch Meliaé fand ich manchmal schwierig, sie setzt sich etwas in dem Kopf und hält daran fest. Ihre Entscheidungen fand ich manchmal nicht sehr logisch. Doch kann man es ihr manchmal kaum verdenken. Es gibt so viele Intrigen und Pläne, sodass ich manchmal wirklich überlegen musste. Wer denn gerade Feind ist und wer nun doch verbündeter bzw. Mittel zum Zweck. Es gibt einen Plan und dann wird doch alles über den Haufen geworfen und schwupps ist es doch wieder anders. Das macht es spannend, aber manchmal auch nicht so leicht zu folgen. Dafür war das Buch sehr flüssig geschrieben und ich empfand an keiner Stelle Langeweile.

Und ich muss einfach noch etwas zum Ende sagen. Ich hoffe, es gibt einen zweiten Band. Denn so finde ich das Ende unbefriedigend.

Fazit:
Eine interessante High-Fantasy Geschichte.
Hin und wieder haben mir noch mehr Infos gewünscht.
Wer eine romantische Liebesgeschichte sucht, mit ein bisschen Fantasy ist hier falsch.
Die Liebesgeschichte ist zwar da, dominiert aber nicht die Geschichte und nimmt nur einen Teil der Handlung ein.
Die Grundidee der Geschichte hat mir sehr gefallen und ich hoffe wirklich, es wird noch einen zweiten Band geben.

Ein wundervolles Fantasy-Debüt und eine atemberaubende Reise in fremde Welten!

Von: Mimis Landbuecherei Datum : 27.07.2018

mimislandbuecherei.de

Zum Inhalt / Klappentext

Brodelnde Feuerinseln, am Meeresgrund leuchtende Steine, das unendliche Sandmeer – ein exotisches Fantasyabenteuer.
In Heike Knaubers Roman lauert an jeder Ecke tödliche Magie, geheimnisvolle Wesen kämpfen in der Arena um Leben und Tod, und die Seiten knistern nur so vor Romantik. Dabei spielt die vielschichtige Handlung sowohl am Grunde des Meeres als auch in einem Wüstenreich, das im Sandmeer zu versinken droht: Knaubers Heldin Meliaé ist Thronfolgerin des legendären Najaden-Volkes – doch weiß sie nichts über ihre Herkunft. Als zwei grausame Brüder sie entführen, scheint Meliaés Tod unausweichlich, doch dann entdeckt sie ihre dunkle Liebe zu einem Mann, der sich für sie sogar mit dem Gott der Unterwelt anlegen wird …

(Quelle: blanvalet)

Meine Gedanken zum Buch

Das Cover:

Das Cover ist in einem blautürkis gehalten. Es zeigt sich aufbäumende Wellen, auf deren Krone eine junge Frau sitzt. Über dem Titel erkennt man Wolken und die Sonne, die sich ihren Weg hindurch sucht. Auf der Rückseite sind Vulkane und brennende Berge zu sehen. Das Cover ist mir sofort ins Auge gesprungen und ich habe mich sofort verliebt. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und verspricht eine spannende Lesezeit.

Inhalt:

Die beiden Sultans-Söhne Abu Sayaf und Amir Khayam suchen ein Siegel und töten auf ihrer kriegerischen Suche Meliaé`s Eltern. Sayaf, der im Zwiespalt zwischen seinem guten Herzen und den Pflichten als Heerführer gefangen ist, fühlt sich gleich zu dem hübschen Mädchen hingezogen und sein Beschützerinstinkt erwacht. Meliaé allerdings ist stur und von Rachewünschen erfüllt und flieht mit Unterstützung des Najadenfürsten Miltiades. Sie erfährt, dass sie die Tochter der Najadenkönigin ist. Ihr Element ist das Meer, in dem sie sich in eine Seeschlange verwandeln kann. Von nun an lebt sie bei den Najaden. Die Sultanssöhne führen weiterhin Krieg um das Siegel zu finden, um ihr Reich vor dem Untergang zu schützen. Sayaf geht die schöne Meliaé nicht aus dem Kopf. Die Najadenkönigin hingegen will einen Pakt mit dem Sultan schließen und Meliaé dem ältesten Sohn des Sultans zur Frau geben. Der Sultan allerdings entscheidet, dass nicht der skrupellose und sadistische Amir Khayam sondern Abu Sayaf ihr Ehemann werden soll. Amir Khayam ist zwar der älteste Sohn des Sultans, aber sein Stolz und seine Zuneigung gelten dem jüngeren von beiden. Von Neid und Missgunst getrieben, verübt Amir Khayam ein Attentat auf seinen Vater und will dies seinem Bruder in die Schuhe schieben. Ein erbitterter Kampf die Herrschaft, ihre Liebe und Zukunft entbrennt.

Schreibstil:

Ich war von der ersten bis zur letzten Seite von der Geschichte gefesselt. Die Autorin wirft einen sofort ins Geschehen und sobald ich mich orientiert hatte, bin ich in der orientalisch inspirierten Welt von, Assu, Tharien, Najadis dem Weltengürten und den Feuerinseln verschmolzen. Heike Knauber zeichnet ein so präzises Bild dieser Welt und den darin lebenden Personen, dass ich sofort mitgerissen wurde. Hier waren die Weltkarten im Klappenbroschür sehr hilfreich und auch das Glossar habe ich immer wieder zu Rate gezogen. Eigentlich schrecken mich Bücher mit über 600 Seiten etwas, aber hier waren es mir eindeutig zu wenige. Ich konnte der Handlung durch die schöne, wenn auch anspruchsvolle Schreibweise gut folgen und die die fantastische Welt von Meliaé und Abu Sayaf eintauchen. Die Handlung ist durch Krieg, Gewalt und eine männerdominiertes Leben geprägt, was mich allerdings nicht geschreckt hat, da es zum Gesamtbild der Geschichte gut passt. Die Charaktere sind alle gut ausgearbeitet und haben mich ausnahmslos begeistert. Meliaé ist noch ein sehr junges Mädchen und teilweise noch etwas naiv und in ihrer Denkweise sprunghaft, aber auch dies passt zum Verlauf der Geschichte, in der sie für meinen Geschmack zur Frau reift, die klare Entscheidungen trifft.

Lieblingslesezeichen:

"Lege ich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel auf deinen Arm. Denn Liebe ist stark wie der Tod und Leidenschaft unwiderstehlich wie das Totenreich. Ihre Glut ist feurig und eine Flamme des Herrn
Hoheslied 8,6 (Das Hohelied Salomos)

Am Anfang des Buches

"Gleißender Sand stob auf, und Simos sah aus dem Augenwinkel flinke Füße in schwarzen Schnabelstiefeln herbeieilen. Mit einem Ruck wand er sich unter der Stierklaue heraus, und im gleichen Moment krachte der Schild des Minotaur neben seinem Kopf in den Sand. Benommen rappelte er sich auf, doch bevor er zum Zustechen kam, kreischte Metall auf Metall."

Seite 370

Fazit

Ein wundervolles Fantasy-Debüt in dem sich die Protagonisten in Kriegen, Intrigen, Liebe und Verrat verlieren und doch immer wieder zueinander finden. Für eine Reise in atemberaubende Welten vergebe ich

5 Sterne

Kleine Verbesserung bei den Charakter nötig

Von: Kathaflauschi Datum : 20.07.2018

kathaflauschi.blogspot.de/

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Ich musste eine lange Zeit überlegen, wie ich die Rezension schreibe. Mit dem Anfang dieser Geschichte habe ich mich etwas schwer getan. Die Idee dahinter ist allerdings wirklich große Klasse und hat mir auch richtig gut gefallen, wodurch ich dann doch in die Geschichte reingekommen bin und diese dann auch recht schnell lesen konnte. Doch auch bei diesem Buch gibt es den ein oder anderen Kritikpunkt. Am Anfang kommt viel Fremdes auf den Leser zu, weshalb man erstmal irritiert ist. Es wird förmlich alles auf einmal auf einen drauf geworfen. Doch die Neugierde und der leichte Spannungsbogen, der bis zum Schluss hält, bringt einen dazu, einfach weiter zu lesen. Allerdings hatte ich auch so meine Schwierigkeiten mit den Namen, die nun wirklich gewöhnungsbedürftig waren. Würde ich die Namen aussprechen, würde ich mir einen Knoten in die Zunge machen.

Die Protagonistin Meliáe war mir so im Mittelmaß der symphatie. Sie wurde oft als Spielball der anderen benutzt, allerdings hat sie auch einen starken Willen, den sie oft versucht durchzusetzen. Aber ihr Alter und somit ihre Kindlichkeit erschweren das ganze. Frech un Forsch war sie auch, aber hat dafür nicht wirklich Ärger bekommen, obwohl es ein gewisses Frauenbild herrscht. Auch die Nebencharaktere in der Geschichte sind gut ausgearbeitet, wie auch Meliáe. Zwar sind manche nur kurz dabei, doch einige bleiben doch bis zum Ende in der Handlung dabei.

Der Schreibstil ist flüssig und man kann das Buch sehr leicht lesen, bis natürlich auf die Namen. Allerdings muss ich dazu anmerken, dass das Buch an manchen stellen wirklich brutal werden kann und ein militärischer Aspekt rauf kommt. Es wurde trotzdem alles sehr bildhaft beschrieben und auch sehr erwachsen. Es hat auch eine leichte Mischung aus Märchen und griechischer Mythologie. Die Spannung hält in der Geschichte bis zum Schluss und man bereist als Leser, drei Kontinente. Man merkt auch sofort den unterschied zwischen den Kontinenten. Dazu muss aber auch noch sagen, das man ausreichen informiert wird, was auch nicht zu viel wurde. Die Idee dahinter finde ich schon ziemlich Klasse und die Umsetzung ist auch gelungen, nur die Namen und der Anfang sind wirklich Kritikpunkte. Es aber eine Leseempfehlung für die Leser, die Spannung mögen und die Brutalität in der Story nichts ausmachen.

Tolles Leseerlebnis

Von: WinnieHex Datum : 18.07.2018

https://winniehex.webnode.com/

Brodelnde Feuerinseln, am Meeresgrund leuchtende Steine, das unendliche Sandmeer – ein exotisches Fantasy Abenteuer.

In Heike Knaubers Roman lauert an jeder Ecke tödliche Magie, geheimnisvolle Wesen kämpfen in der Arena um Leben und Tod, und die Seiten knistern nur so vor Romantik. Dabei spielt die vielschichtige Handlung sowohl am Grunde des Meeres als auch in einem Wüstenreich, das im Sandmeer zu versinken droht: Knaubers Heldin Meliaé ist Thronfolgerin des legendären Najaden-Volkes – doch weiß sie nichts über ihre Herkunft. Als zwei grausame Brüder sie entführen, scheint Meliaés Tod unausweichlich, doch dann entdeckt sie ihre dunkle Liebe zu einem Mann, der sich für sie sogar mit dem Gott der Unterwelt anlegen wird …

Was für eine Geschichte, ich war total begeistert von der Geschichte, die sich Anfangs gar nicht so leicht lesen lassen hat.

Der Anfang der Geschichte ist sehr bestück mit fremden Worten oder auch Bezeichnungen, aber ich glaube schon, wenn man sich mit der Göttermythologie auseinandersetzt kann sich schnell einlesen, da vieles sich doch darum handelt.

Man muss sagen, dass die Autorin hier keine schöne und heile Fantasy Welt erschaffen hat, sondern hier geht es wirklich um teilweise sehr harte Fakten. Was mir gefiel ist, man hatte das Gefühl so bissel „Zelda“ zuspielen verschiedene Welten umgeben von Kriegen, magischen Wesen, Intrigen, Liebe usw. Es gibt Nymphen Wesen die sowohl im Wasser wie auch an Land Leben können, beim Lesen schwimmt man nur so dahin.

Meiner Meinung nach kann man fast sagen es ist so eine Art Märchen nur für die Meeresbewohnen oder auch Wesen. Auf jeden Fall ein Buch was sich absolut gelohnt hat zu lesen und man kann es gut weiterempfehlen.

Vielen Dank an das #Random House Bloggerportal und den #Blanvalet Verlag für das Leseexemplar.

Gelungenes Debüt

Von: Amorem namque Librorum Datum : 13.07.2018

amorem-namque-librorum.jimdo.com/

Najaden hat mich direkt vom Klappentext her angesprochen, daher habe ich mich riesig gefreut, als ich das Buch zur Rezension vom Verlag geschickt bekommen habe.
Vorher hatte ich noch kein Buch von Heike Knauber gelesen aber es wird definitiv nicht mein letztes gewesen sein. Die Autorin hat einen so wortgewandten Schreibstil, der flüssig ist, dass direkt Bilder in den Kopf gepflanzt werden. Sie hat eine komplexe Welt erschaffen, die man erstmal etwas auf sich wirken lassen muss um wirklich dahinter zu steigen.

Die Idee hat mir richtig gut gefallen und auch der Spannungsbogen konnte durchgehend aufrecht erhalten werden. Eine Sache reihte sich an die nächste und so kam man manchmal kaum zum atmen. Aber am Anfang habe ich dennoch etwas gebraucht um in die Geschichte zu kommen. Hier stürmt direkt so viel auf einen ein und dazu sind es meistens auch schwierig auszusprechende Namen, dass man sich erst mal etwas einfinden muss.
Die Geschichte an sich ist schon sehr brutal, was mir die meiste Zeit gefallen hat, da es wirklich mal etwas anderes ist - dennoch war es mir zwischendurch auch mal etwas zu viel und ich hätte mir etwas weniger gewünscht.

Die Geschichte an sich spielt auf drei verschiedenen Kontinenten und man erfährt hier recht viel. Einer davon hat ein sehr veraltetes Frauenbild - ein sehr frauenfeindliches, sodass man hier manchmal wirklich zu schlucken hatte.

Meliae hat ihre Ecken und Kanten, stellenweise war sie mir aber doch noch etwas zu naiv und auch nicht gut genug ausgebildet für das was vor ihr lag. Manchmal wirkte es auch etwas unauthentisch, da Maliae desöfteren mal etwas zu vorlaut und forsch war, für das veraltete Frauenbild was man dort hatte.

Die Männer haben mir es wirklich schwer gemacht. Durch die ganze Brutalität und die Ansichten fiel es mir doch schwer einen Draht zu finden. Und so blieben sie für mich eher unsympathisch.

Für mich hat es aber der Schreibstil und die komplexe Welt wieder rausgerissen und die Geschichte neben der Liebesgeschichte war in meinen Augen wirklich sehr gelungen und super spannend..


Daher vergebe ich gerne 4 von 5 Sternen.

Mystisch und faszinierend

Von: My book world Datum : 04.07.2018

https://www.instagram.com/my_book_world._/

2 grausame Prinzen wollen den Untergang ihres Reiches verhindern. Dafür müssen sie das Siegel des Meeres rauben. Doch dieses ist kein Gegenstand sondern eine Frau, die das ganze Königreich verändern soll.
��Die Geschichte war einfach verzaubern. Sie ist zwar an manchen Stellen sehr brutal aber das macht die Geschichte so real. Die Charakter haben sehr exotische Namen, bei denen es mir sehr schwer gefallen ist sie auszusprechen. Am Anfang fiel es mir schwer mich in das Buch hinein zu versetzen, aber nach einigen Seiten findet man sich dann doch ein.
��Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin.
.
��Ein magisches und faszinierendes Buch. Das Lesen lohnt sich auf jeden Fall.

Großartige High Fantasy mit originellen Mythen verwoben!

Von: Aleshanee von Weltenwanderer Datum : 04.07.2018

blog4aleshanee.blogspot.de/

Als ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe, wars um mich geschehen! Dieses wunderschöne Blau und das Spiel der Wellen mit dieser einsamen Gestalt und vor allem, wie die mittlere Welle auch als Vulkan angesehen werden kann, das fand ich schon ziemlich genial!

Der Klappentext versprach dann auch einige interessante Details: Mythen um Najaden, also Nymphen des Elementes Wasser aus der griechischen Mythologie, aber auch brodelnde Feuerinseln und die Bezeichnung Sandmeer haben mich sofort neugierig gemacht. Leider gibt es im Klappentext einen wirklich blöden Spoiler, den man sich hätte sparen können, deshalb lasse ich den an dieser Stelle auch weg.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Meliae, die in der Handelsstadt Glarnos als Tochter eines reichen Kaufmanns aufwächst. Ihr Leben gerät jedoch völlig aus den Fugen, als die Söhne des verfeindeten Reiches Assu ihre Familie töten und sie entführen. Sie sind auf der Suche nach dem "Siegel des Meeres", das laut einer alten Prophezeiung nötig ist, um die Ausbreitung des Sandmeeres aufzuhalten, das ihre Heimat zu zerstören droht. Mit Melia glauben sie, ein Druckmittel in der Hand zu haben, um endlich an das Siegel zu gelangen.

Von der Aufmachung her habe ich eher mit einer romantischen Fantasygeschichte im Jugendbuchbereich gerechnet, aber da wurde ich ganz schön überrascht. Gerade vor kurzem hab ich irgendwo gelesen, dass Frauen keine "gute" Fantasy schreiben können. Zuviel Romantik, zu wenig Härte und Konsequenz ... da kann ich nur sagen: Lest dieses Buch!

Die Autorin spart nicht an brutalen Szenen bei Kämpfen und ja, es gibt auch Liebe und Sex, aber ohne zu verschnörkeln sondern direkt und mit einer ausdrucksstarken Klarheit, die jeden Moment sehr lebendig macht. Das einzige was mich ein klein wenig gestört hat waren Meliaes Gedanken an manchen Stellen, die ich nicht immer so nachvollziehen konnte. "Naiv" würde ich jetzt gar nicht sagen, aber es passte einfach nicht zu dem Bild, das ich mir von ihr gemacht hab. Das Finale empfand ich als etwas sehr "ausgeschmückt", aber im gesamten sind das wirklich nur kleine Kritiken am Rande, die dem Lesespaß nicht wirklich im Wege standen.

Es ist komplex. Das haben wohl einige etwas bemängelt - ich denke, es kommt auch ein bisschen drauf an was man erwartet. Im Jugendbuchbereich in dem Genre ist der Aufbau ja meist recht einfach und überschaubar, und hier hat man halt doch etwas mehr Hintergrund und viele Namen, Bezeichnungen und Strukturen der umkämpften Ländern, wo ich mich auch erstmal zurecht finden musste. Was ich aber keineswegs schlimm fand, ich mag solche weitreichenden Kulissen, die etwas mehr Tiefe haben, weil ich dann noch mehr eintauchen kann.

Es gibt verschiedene Perspektiven, aber hauptsächlich wird aus der Sicht von Melia und einem der Brüder aus dem Reich Assu erzählt: Abu Sayaf. Ich möchte hier nicht vorgreifen und werde nichts zu ihm sagen, aber ich fand die Charaktere insgesamt sehr individuell und auffällig in ihrer kontroversen Art. Man kann keinen von ihnen in eine Schublade stecken und gerade das hat mir besonders gut gefallen. Jeder hat seine Ecken und Kanten und bei fast allen erfährt man viel zu den Hintergründen ihrer Antriebs und warum sie so handeln - auch wenn es im ersten Moment hart erscheint, ergibt alles ein rundes Bild.
Vor allem werden auch einige alte Mythen sehr schön mit eingebunden, auf eine teilweise (zumindest für mich) ganz neuartige Weise und außer auf Wasserwesen trifft man auch auf Baumnymphen, Kentauren und andere "Kreaturen" aus Legenden. Auch der Rahmen mit orientalischem Zusammenhängen hat eine ganz tolle und passende Atmosphäre entwickelt.

Das Buch ist ja als "Einzelband" veröffentlich bzw. gibts auf der Verlagseite keinerlei Info zu Fortsetzungen. Der Untertitel allerdings hat bei mir schon den Verdacht erregt, dass da noch weitere Bände folgen könnten. Der Schluss an sich hat zwar das meiste abgerundet und abgeschlossen, aber es bleibt doch noch einiges offen und viel Spielraum für eine weitere Handlung. Ich fände es schon schön wenn man das vorher klar sagt, denn dann bin ich am Ende nicht so unbefriedigt weil ich nicht weiß, ob es weitergeht. Es gibt da doch einige Optionen und Konsequenzen, die viel Potential hätten.

Fazit: 4.5 Sterne

© Aleshanee

Eine wunderbare Welt / 4 Sterne +++

Von: Claudia Soylu Datum : 01.07.2018

https://www.youtube.com/channel/UCtJLHyZ5Fk25nDA-qmgxZ_g

Melia war erst 14 Jahre alt, als sie ihr Zuhause verlor. Die Tochter eines Kaufmanns wurde bei der Flucht vor den zwei Söhnen des Sultans Kayam und Sayaf gefangen genommen. Unter allen Umständen versuchten sie das geheime Siegel des Meeres zu finden, denn nur dieses konnte ihr Land vor dem Untergang retten. Die Brüder brachten Schrecken und Gewalt über Melias Heimatstadt und drohte Glarnos zu verbrennen. Um ihren Bruder und Vater vor der Folter zu bewahren, willigte Melia ein das geheime Siegel in den alten Schriften ausfindig zu machen, auch wenn sie nicht wusste wie sie das bewerkstelligen sollte. Kayam war unbarmherzig und grausam. Er schreckte nicht davor zurück sie zu ermorden. Aber Sayaf wollte das Mädchen unter allen Umständen vor seinem Bruder beschützen.

Die Geschichte Najaden, was übersetzt Nymphen bedeutet, entspringt der orientalischen Mythologie. Heike Knauber erschuf eine fantastische Welt mit Feuerinseln und Fabelwesen, wie Kentauren und Najaden. Die Najaden können sich in Seeschlange und in Menschen verwandeln.
Das Cover fand ich am Anfang nicht ganz so schön, muss ich gestehen. Aber nachdem ich das Buch beendet hatte, muss ich zugeben, hätte es nicht passender sein Können. Das Mädchen, das auf einer Welle reitet, passt perfekt zu der Geschichte.
Der Klappentext hat meiner Meinung etwas zu viel verraten. Irgendwie hatte ich beim Lesen schon eine Ahnung.

So schön wie die Geschichte war, so grausam war sie für mich auch. An manchen Stellen habe ich schwer über die Grausamkeit Kayams schlucken müssen. Aber Sayaf konnte es ein wenig ablindern. Mir war sein Charakter am liebsten, man wusste nie, ob er liebenswert oder doch grausam war. Eine gute Mischung. Melia war mir ab und an zu naiv und zickig. Mit 14 war es verständlich, aber als sie erwachsen geworden war, nicht immer nachvollziehbar. Aber hätte sie anders reagiert, wäre es nicht so gekommen in der Geschichte und es wäre dann auch nicht so spannend gewesen. Heike Knauber hat es geschafft, mich in eine schöne Welt zu entführen. Ihren Schreibstil fand ich sehr angenehm und verständlich. Falls er einen zweiten Teil geben sollte, würde ich mich sehr freuen mehr über die Feuerinseln zu erfahren. So war der Band zwar in sich abgeschlossen. Aber ein paar offene Fragen gab es trotzdem, wo die Autorin noch einmal ansetzten könnte.

Faszinierende Idee, schwächelnde Umsetzung

Von: Sonne Datum : 29.06.2018

www.back-down-to-earth.de/

Vor Schmerz stockte Sayaf der Atem. Die Fingerspitze, mit der sie an seinem Arm aufwärtsstrich, hinterließ ein Sengen, als triebe sie glühenden Stahl durch sein Fleisch.
"Ihr habt keine Ahnung, mit welchen Mächten ich im Bunde stehe."
Doch, die hatte er. Sie gab ihm gerade eine Kostprobe davon. Mit zusammengebissenen Zähnen sah er auf die dünne Brandspur, die sie mit ihrem Finger auf seiner Haut hinterließ.
Unerwartet packte sie ihn am Arm, und er musste sich zwingen, sie nicht von sich zu stoßen, sondern ihr gelassen in die jadegrünen Schlangenaugen zu sehen. "Wenn meiner Tochter bei Eurem Bruder ein Leid erfährt, wird ganz Aššu dafür brennen. Vergesst nicht, Eurem Vater das von mir auszurichten."

INHALT:
Die junge Meliaé muss mit ansehen, wie vor ihren Augen ihre Mutter getötet wird - auf Befehl des Heeresfürsten Khayam, Erbe des Sultans, der gemeinsam mit seinem Bruder Abu Sayaf nach dem Siegel des Meeres sucht. Denn dieses soll ihr Land Aššu vor prophezeiten dem Untergang bewahrenl. Was die beiden noch nicht ahnen: Meliaé selbst ist dieses Siegel. Und bevor sie ihrer habhaft werden können, entschwindet sie in das sagenumwobene Land der Najaden, wo sie ihre Fähigkeiten erlernen soll. Aber Sayaf ist weiter auf der Suche nach ihr - denn nicht nur trägt sie die Rettung seines Reiches in sich, er hat sich auch mit Haut und Haar in sie verliebt.

MEINE MEINUNG:
Mythen und Sagen - faszinierende Geschichten, die uns in fremde Länder mit fremden Sitten entführen. Genau davon hat sich Heike Knauber für "Najaden" inspirieren lassen und eine orientalisch angehauchte Welt voller Magie und Zauber, aber auch voller Ungerechtigkeit und Gewalt geschaffen. Tatsächlich lernt man von den Reichen aber nur relativ wenig kennen - einmal Najadís, eine Feuerinsel, und dann noch Aššu selbst, die Heimat der beiden Heeresfürsten. Dazwischen befinden sich die Hauptfiguren meistens auf Schiffen und bekommen relativ wenig von der Außenwelt mit, was schade ist. Erzählt wird die ganze Geschichte größtenteils aus der personalen Sicht der Protagonistin, aber auch Gegenspieler und Wegbegleiter kommen teilweise zu Wort.

Meliaés Familie wurde zerstört und sie selbst von Abu Sayaf entführt, einem Sohn des Sultans, der für ihr Schicksal verantwortlich ist. Ihren Hass kann man daher sehr gut nachvollziehen, ebenso wie ihre Weigerung, irgendetwas für diesen Mann zu tun. Allerdings bleibt sie sich selbst und ihrer Abneigung nur dann treu, wenn es gerade in die Geschichte passt. Mal fühlt sie sich zu Sayaf hingezogen, dann unternimmt sie alles, um sich an ihm und seiner Familie zu rächen - ihre Sprunghaftigkeit hat mich doch sehr irritiert. Nicht so sehr allerdings wie der Aspekt, dass sie sich im Laufe der Handlung zweimal zu äußerst brutalen, mörderischen und teilweise vergewaltigenden Männern hingezogen fühlt, was so gar nicht zu ihrer sonstigen Kratzbürstigkeit passt. Abu Sayaf ist für mich jedenfalls kein Traummann - es wird zwar versucht, ihm Hintergrund und Motiv für seine Taten zu geben, das lässt aber nicht vergessen, dass er Meliaé entführt, gegen ihren Willen küsst und tatsächlich auch schlägt. Mich interessiert in dieser Hinsicht auch nicht, dass das andere Sitten und Bräuche sind, in denen Frauen weniger Wert haben. Ein gewalttätiger Mann ist kein guter Mann.

Davon abgesehen weiß die Idee durchaus zu gefallen: Meliaé ist also, ohne ihr Wissen, das Siegel des Meeres und eine Najade, sie kann sich demnach in eine Schlange verwandeln. Ihre Veränderung vom Unglauben über ihre Herkunft zum mühelosen Gebieten über ihre Fähigkeiten bekommt man allerdings gar nicht mit, weil hier einfach 4 Jahre in die Zukunft gesprungen wird. Das fand ich sehr schade, weil doch vor allem die Feuerinsel mit ihren Bewohnern und Wäldern ein faszinierendes Setting ist. Stattdessen verbringen die Charaktere also weiter viel Zeit auf Schiffen und dann in staubigen Wüsten - aber für solche Umgebungen sind die Menschen alle...seltsam hellhäutig. Zudem fehlten mir so einige Erklärungen: Welchen Sinn etwa hat es, dass einige Bewohner von Aššu sich zu Schakalen mit aufrechtem Gang verwandeln können? Welche Vorteile hat dies und woher kommt die Fähigkeit? Auf solche Fragen gibt es leider nie Antworten. Dafür sind die letzten 200 Seiten ausnehmend spannend - es treten weitere magische Wesen auf, es kommt zu Kämpfen und überraschenden Wendungen. Und auch wenn der Schluss zu erwarten war, bildet er einen runden Abschluss, trotz der vorherigen Mängel.

FAZIT:
Heike Knaubers "Najaden: Das Siegel des Meeres" lebt von einer tollen Idee und faszinierenden Schauplätzen, die allerdings teilweise zu wenig genutzt werden. Der Liebesgeschichte und den beiden Protagonisten konnte ich leider wenig abgewinnen, und insbesondere die manchmal fehlenden Erklärungen stören. Dafür kommt am Ende immerhin richtig Spannung auf. 3 Punkte.

Eine exotische und faszinierende Welt, die von grausamen Männern dominiert wird

Von: Selection Books Datum : 28.06.2018

https://selectionbooks.blogspot.com/

„Brodelnde Feuerinseln, am Meeresgrund leuchtende Steine, das unendliche Sandmeer – ein exotisches Fantasyabenteuer“ – bei dieser Beschreibung konnte ich einfach nicht widerstehen und musste das Buch unbedingt lesen. Die Autorin Heike Knauber entführt den Leser in eine komplexe Welt, die auf der einen Seite sehr faszinierend ist, auf der anderen Seite aber auch recht brutal.

Für Meliaé ändert sich alles, als sie bei einem Angriff verschleppt wird. Der Sultanssohn Sayaf beschließt Meliaé zu heiraten, um sie vor seinem grausamen Bruder zu schützen. Doch in Meliaé schlummert das Erbe der Najaden, das sich nicht lange verstecken lässt. Als Frau in einer von Männern dominierten Welt wird Meliaé schnell zum Spielball im Kampf um die Macht.

Der Einstieg in das Buch ist mir unerwartet leicht gefallen. Man wird zwar doch sehr in diese neue und unbekannte Welt hineingeworfen, aber die Orientierung fiel mir letztendlich nicht so schwer wie gedacht. Die Autorin stellt die von ihr erschaffene Welt oft in den Mittelpunkt, sodass man nicht von Szene zu Szene springt, sondern genug Zeit hat alles zu verinnerlichen. Die Charaktere wurden gut ausgearbeitet und wirken authentisch. In dieser von Männern dominierten Welt geht es fast ausschließlich nur um Macht. Eroberungen und Krieg stehen an der Tagesordnung. Auch Plünderungen und Vergewaltigungen prägen das Bild. Es ergibt sich ein realistisch anmutendes mittelalterliches Szenario, das von Heike Knauber geschickt mit der Magie der Najaden verwoben wird. Leider waren mir wirklich alle männlichen Charaktere sehr unsympathisch. Herrisch, machtbesessen und grausam – das trifft auf so ziemlich jeden männlichen Charakter zu. Aus diesem Grund konnte ich die Liebesgeschichte leider nicht nachvollziehen. Falls es romantische Szenen gibt, habe ich diese völlig ohne Emotionen wahrgenommen. Ich persönlich habe dieses Buch aber auch nicht in Erwartung einer tollen Liebesgeschichte in die Hand genommen. Es war vielmehr die Welt, die mich auf Anhieb fasziniert hat. Dank des bildgewaltigen Schreibstils von Heike Knauber entstehen direkt Bilder im Kopf und es fällt leicht, in der Geschichte zu versinken.

"Najaden - Das Siegel des Meeres" von Heike Knauber entführt den Leser in eine faszinierende Welt voller Magie und verschiedener Völker. Die Handlung ist komplex und abwechslungsreich. Voller Spannung verfolgt man den Weg von Meliaé, der alles andere als einfach ist. Die Welt mutet mittelalterlich an und alles dreht sich um Macht, Eroberung und Stärke. Die von Heike Knauber erschaffene Welt wird von Männern dominiert und dementsprechend brutal und derbe geht es auch zu. Mich persönlich konnte die Autorin durch die Komplexität der Handlung und der Welt gut abholen. Von mir gibt es 3,5 Sterne und eine Leseempfehlung für erwachsene Leser, die raue High Fantasy mögen und auf Romantik verzichten können.

Inhalt:

Brodelnde Feuerinseln, am Meeresgrund leuchtende Steine, das unendliche Sandmeer – ein exotisches Fantasyabenteuer.
In Heike Knaubers Roman lauert an jeder Ecke tödliche Magie, geheimnisvolle Wesen kämpfen in der Arena um Leben und Tod, und die Seiten knistern nur so vor Romantik. Dabei spielt die vielschichtige Handlung sowohl am Grunde des Meeres als auch in einem Wüstenreich, das im Sandmeer zu versinken droht: Knaubers Heldin Meliaé ist Thronfolgerin des legendären Najaden-Volkes – doch weiß sie nichts über ihre Herkunft. Als zwei grausame Brüder sie entführen, scheint Meliaés Tod unausweichlich, doch dann entdeckt sie ihre dunkle Liebe zu einem Mann, der sich für sie sogar mit dem Gott der Unterwelt anlegen wird …

Cover: Das Cover passt wunderbar zur geschichte dahinter :)

Fazit: Auf den ersten Seiten tat ich mich etwas schwer in die Story zu finden, aber als die Verwandlung von Meliaè einsetzt wurde bei mir als Leser ein Feuerwerk entfacht. Ich fand die Beschreibung des "Wesens" wunderbar, als ob man das Gefühl hat die Verwandlung live mitzuerleben. Auch die "Liebesgeschichte" konnte mich überzeugen. Auch wenn der Anfang etwas schleppend war - hat es mich doch umgehauen. Die Idee ist toll und der Schreibstil passt gut dazu. Zu Beginn kommt man vllt. etwas mit den vielen Charakteren und Orten durcheinander aber auch das gibt sich mit der Zeit. Ich habe das Siegel der Najaden lieben gelernt und ich hoffe ihr seht es genauso

Starkes Debüt, welches mich trotz Schwachen sehr beeindruckt hat

Von: Madame Buchfein Datum : 27.06.2018

https://www.instagram.com/madame_buchfein/?hl=de

☆✿☆ Rezension ☆✿☆
Puh... diese Rezension fällt mir nicht so leicht, denn zum einen habe ich mich mit dem Anfang schon schwergetan, zum anderen sind die Ideen wirklich genial und später habe ich dann auch so richtig in die Geschichte gefunden. Aber vielleicht der Reihe nach und etwas ausführlicher:
Bei diesem Buch stürmt viel Fremdes auf einen ein, dass man gerade anfangs auch erst einmal so hinnimmt (wobei ich das alles sehr spannend finde). Dazu kommen noch so einige fremdklingende Namen und mit so manchen hatte ich noch lange Zeit Probleme, da sie mir nicht so recht über meine geistige Zunge kommen wollten.
Was es mir dann doch erschwert hat war, dass es erstaunlich brutal zugeht und militärisch geprägt ist. Später wird es weniger oder vielleicht war ich dann auch einfach tief genug in der Geschichte? Definitiv eine Geschichte für Erwachsene und auch da eher weniger für die Zartbesaiteten unter uns.

Der Schreibstil selber lässt einen an sich wirklich durch die Seiten fliegen (wenn man nicht gerade an einem der oben genannten Punkte hängen bleibt) und er ist atemberaubend. Er ist Erwachsen und doch auch ein bisschen Märchenhaft, sehr bildhaft und poetisch. Dabei lebt das ganze von Beschreibungen, die weder zu lang noch zu kurz sind, sondern einfach alles viel lebendiger machen und dazu kommen immer wieder „neue“ Begriffe für Sachen die man kennt und die sich einem auch gleich beim erstem Lesen erschließen. So wird irgendwann jemand in der Nacht mit Schwertern angegriffen und die Rede ist dann von „Silberblitzen“ oder „Stahlzungen“ die er im Licht des Mondes zu sehen bekommt.

Die Geschichte selber ist unglaublich! Kurz runtergebrochen ist es eine Mischung aus griechischer Mythologie, orientalischem Märchen und einem Dschungelabenteuer. Das kann ich so genau abteilen, da die Geschichte an drei Großen „Schauplätzen“ bzw. Kontinenten spielt, die alle anders geprägt sind.
Auch wenn mir die Geschichte an sich so gut gefallen hat, habe ich dennoch ein gutes Fünftel gebraucht bis ich endlich drin war. Aber erst nach 150 Seiten nahm die Geschichte dann die Wendung bzw. Art an, die ich anhand des Klappentextes von vornherein vermutet hatte.
Wie bereits geschrieben geht es ziemlich brutal zu und dazu kommt, zumindest auf einem Kontinent, ein nicht so schönes bzw. sehr angestaubtes Frauenbild. Natürlich macht es das alles wirklich spannend, aber ein bisschen weniger hätte mir definitiv besser gefallen.

So kann ich auch gleich zu den Charakteren kommen. Die Protagonistin ist Meliaé, welche leider oft nur der Spielball anderer ist. Sie besitzt einen eigenen Willen und versucht den auch oft forsch durchzusetzen, doch dabei merkt man ihr ihre Kindlichkeit an, obwohl sie hätte wesentlich besser geschult werden können. Was ich wieder etwas wunderlich finde ist, dass sie kaum wirklich Zunder bekommt für ihre Forschheit, obwohl gewisse Herren eines gewissen Kontinents ein gewisses Frauenbild haben. Natürlich ist sie jemand Besonderes, dennoch wird ihr dafür erstaunlich viel durch gehen gelassen.
Einige der anderen Figuren sind wirklich gut gemacht, auch wenn man bei manchen etwas warten muss, damit sie so wirklich für einen ein Bild ergeben.

Das Cover finde ich natürlich einfach umwerfend! Absolut passend und in seiner Einfachheit und Strahlkraft einfach beeindruckend. Ich bin wirklich verliebt. On Top kommen auf den Innenseiten der Buchklappen noch zwei Karten - damit ist man für die Reise zu den verschiedenen Orten wirklich bestens ausgerüstet.

☆✿☆ Fazit ☆✿☆
Nun gab es insgesamt erstaunlich viel Kritik, aber diese grandiosen Ideen und der Schreibstil haben so viel wettgemacht, zumal sich die Geschichte auch entwickelt hat und ich werde definitiv wieder zu einem Buch der Autorin greifen.
An sich würde ich 3,5 Sterne vergeben, da das auf vielen Plattformen aber nicht möglich ist runde ich großzügig auf 4 Sterne auf, da es mich insgesamt sehr beeindruckt hat.

☆✿☆ Vielen Dank an das Bloggerportal und den Verlag Blanvalet für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars ☆✿☆

Tolles Debüt!!!

Von: 1001_magical_books Datum : 26.06.2018

https://instagram.com/1001_magical_books

Meine Meinung: Mit diesem Buch hat die Autorin Heike Knauber, einen sensationellen Romandebüt hingelegt. Schon beim ersten beschnuppern der Seiten sieht man anhand der 2 verschiedenen Karten, wie komplex die Welt Najadis sowie die Reiche Tharien und Assu sind. Mit den ersten Kapiteln hatte ich zugegebenermaßen noch etwas Probleme reinzukommen denn man wird mitten in die Handlung reingeworfen, aber nach ein paar Seiten war ich mitten drin in der fremdartigen, faszinierenden, exotischen und doch grausamen Welt rund um Meliae, Miltiades, Sayaf und Khayam. Wobei mir Meliae besonders ans Herz gewachsen ist . Mit ihrer warmherzigen, mutigen Charakter war und ist sie ein Licht dieser Welt und des Buches und mir hat es immer wieder Spaß gemacht zu lesen wie sie sich in einer von Männern dominierten Welt durchgesetzt hat. Auch bei Sayaf hatte ich von Anfang an ein gutes Gefühl und wurde nicht enttäuscht. Durch die bildgewaltige Art von der Autorin zu schreiben, ist es mir leichtgefallen in diese Welt einzutauchen und ich verneige mich auch vor ihr bei so viel Fantasie und Einfallsreichtum, sei es um die Wesen oder die Menschen sowie ihre Reiche alles ist aufs detailreichste ausgedacht und beschrieben. Einziger kleine Schwachpunkte waren, die Zeitsprünge am Anfang sowie das mir eine Sache zu schnell aufgekommen und wieder ad Acta gelegt wurde . Stichwort: Meliaes Bruder . Wer es gelesen hat, weiß bestimmt was ich meine. Aber das ist meckern auf hohem Niveau. -
So, mehr möchte ich dazu nicht sagen, nur das mir dieses Buch sehr gut gefallen hat und ich es jeden Fantasie- Fan ans Herz legen möchte.
⭐️⭐️⭐️⭐️,5 /5 magical Stars

Eine wunderschöne Geschichte

Von: Leylin liest Datum : 25.06.2018

https://leylin-liest.de

Ganz ehrlich, ich war mir nicht sicher ob ich vom "Meeres-Setting" begeistert sein würde. Aber schon nach den ersten zehn Seiten wusste ich das ich dieses Buch liebe. Es war praktisch Liebe auf den ersten Blick :) Warum verrate ich euch natürlich auch gleich.

Ich beginne mit der Handlung: hier hat mich das Setting gleich in seinen Bann gezogen. Zuerst geht es an Land richtig hoch her, dann wird man unvermittelt hinab gezogen in die Tiefen Weiten des Meeres und lernt die sogenannten Najaden kennen. Aber nicht nur die, es gibt Wesen, die so mächtig sind, das sie unter Verschluss gehalten werden müssen. Und in mitten allem steht Meliaè. Sie droht zum Spielball zwischen Sayaf und seinem Bruder Khayam zu werden. Doch das ist längst nicht alles, denn Meliaé trägt das najadische Erbe in sich und das lässt sich nicht lange verbergen.

Die Charaktere: Alles beginnt mit einem schlimmen Ereignis bei dem wir auch gleich die vierzehnjährige Meliaè kennen lernen. Zu diesem Zeitpunkt ist sie noch wie jedes andere Mädchen in diesem Alter und verhält sich mittendrin auch so. Aber das bleibt nicht sehr lange so. In ihr steckt nämlich nicht nur eine besondere Art von Magie, sie wächst auch immer mehr über sich hinaus. Ich muss echt sagen das ich Meliaé von Anfang an mochte. Sie ist keine Heldin der immer alles gelingt, sie hat Ängste und auch Selbstzweifel, doch sie ist auch kämpferisch, mutig und lässt sich nicht einfach so ruhigstellen.
Sayaf ist der zweite im Bunde den ich sofort ins Herz geschlossen habe. Ich weis auch nicht wieso, aber er war mir gleich sympatisch. Sicher liegt es auch mit daran, das er Meliaè nichts böses will. Als Prinz liegt ihm natürlich seine Heimat sehr am Herzen, er ist aber nicht so kalt, das er dafür alles opfern würde. Man liest auch, das Sayaf kein Engel ist, aber im Kern ist er gut und das überwiegt bei ihm . Ganz anders als bei seinem Bruder, dem Kronprinzen Khayam. Was hab ich den Kerl gehasst. Er geht über Leichen, ihm bedeutet nur er selbst was. Für seine Ziele tut er alles. Nein also den mochte ich nicht.
Meltiades konnte ich auch nicht so richtig einschätzen, aber schließlich und endlich wurde ich doch noch warm mit ihm. Auch wenn er mir ein wenig zwielichtig vorkam. Aber wenn ihr das Buch lest, wisst ihr auch wieso er so ist. Er, aber auch die vielen Nebencharaktere sind alle wirklich sehr wunderbar facettenreich gestaltet und bringen tiefe ins Buch.

Besonders toll fand ich auch die Aspekte der griechischen Mythologie, die Heike Knauber wirklich sehr gut mit der Handlung verwoben hat. Für mich entstand schon beim Lesen ein wunderschönes Bild, von den geheimnisvollen Najaden und ihren Gegenspielern. Zum Schreibstil nur soviel; Frau Knauber schafft es, eine ganze Welt so detailliert und schön vor dem geistigen Auge des Lesers aufzubauen, das es eine wahre Freude ist dieses Buch zu lesen.
Fazit:
 Ich habe diese Geschichte von Anfang bis Ende geliebt. Man bekommt wirklich viel geboten; eine fantastische Geschichte, Liebe, eine tolle Handlung und ein traumhaftes Setting. Am liebsten wäre mir wenn es da noch einen Teil davon geben würde, denn ich lasse diese Welt der Najaden jetzt einfach nur ungern wieder los. Ich würde am liebsten gleich wieder eintauchen und wenn ihr auch Lust auf eine Geschichte habt die mal nicht mit Elfen und Co zu tun hat, aber voller schöner Fantasie ist, dann wäre dieses Buch mein Tipp für euch. Für mich ist es ein neues Lieblingsbuch

Ein tolles Setting!

Von: Luna Datum : 23.06.2018

https://bookstheessenceoflife.com/

Ich kann mich einfach nicht entscheiden...

Najaden ist altgriechisch und heißt übersetzt so viel wie Nymphe. Im Buch von Heike Knauber geht es aber um die orientalische Mythologie, bei der Najaden halb Mensch halb Tier sind. Der Orient spielt hier auch eine große Rolle und die Autorin entführt uns,  wirklich toll beschrieben, in die Welt der Fürsten und Sultane, der Sklaverei und gewaltverherrlichende Beziehungen. Es ist grausam und schön zu gleich. Auch die vielen Bezeichnungen und Namen passen dazu und geben dem ganzen noch mehr orientalisches Flair.

Aber genau hier beginnt dann auch mein Zwiespalt. Auf der einen Seite hat Heike Knauber eine fesselnde und malerische Schreibweise. Auch nach anfänglichen Schwierigkeiten mit den vielen Begriffen von Landsleuten bis hin zu Gewändern kam ich super in die Geschichte rein. Die Seiten flogen nur so dahin und man bekommt High Fantasy vom Feinsten geboten.

Auch Meliaé ist eine tolle Protagonistin. Zu Beginn mit 14 Jahren noch sehr naiv und verletzbar. 4 Jahre später, als die eigentliche Story beginnt, aber schon stärker, gefestigter und warmherzig wie kämpferisch zugleich. Ihre Rachegelüste machen sie etwas sehr blind, doch es ist zumindest nachvollziehbar.

Warum ich trotzdem so schockiert bin? Wegen der Art der Beziehungen und der teilweise nicht vorhandenen Menschlichkeit im Buch. Mit Sicherheit ist das passend für die Welt der Sultane, wie die Männer in diesem Buch handeln, aber für mich ist das befremdlich. Ich hatte mir eine starke und intensive, beschützende und heldenhafte Liebesgeschichte gewünscht. Und mag der Mann, der zum Schluss an der Seite von Meliaé ist, sogar nachvollziehbar schlimme Dinge tun, so ist er in meinen Augen leider nur ein Barbar, der seine Geliebte trotzdem wie das letzte behandelt, nur weil sie nicht gleich spurt. Ganz ehrlich: Ich war so schockiert, das ich das Buch manchmal aus lauter Verzweiflung weg legen musste. Diese Art von Veranschaulichung gegenüber Frauen ist einfach ... ich finde keine Worte.

Die Söhne des Sultans, Khayam und Sayaf könnten unterschiedlicher nicht sein. Der eine ist grausam, der andere wird als der liebevollere dar gestellt und doch ist er ebenfalls oft so gnadenlos. Auch bei den anderen Charakteren wird es nicht besser. Schändungen, Mädchen, die sich in den Tod stürzen, weil sie nicht geheiratet werden, Hinrichtungen nach dem Akt, nur weil dem Herrscher langweilig war. Ohne mit der Wimper zu zucken! Ich hoffe, dieses Buch kriegt nie ein Mensch unter 18 Jahren in die Hände. "Najaden - Das Siegel des Meeres " ist nichts für schwache Nerven.

Gefesselt hat es mich in den guten Momenten auf jeden Fall und die Autorin hat großes Talent, was das Setting und die erfrischende Idee der Handlung selbst betrifft. Die brutalen Momente habe ich im letzten Drittel überflogen, weil ich teilweise nur noch Hass emfinden konnte. Ich finde daher, man sollte fast eine kleine Warnung oder ein Snippet in den Klappentext aufnehmen, das zeigt, in welchem Rahmen der Gewalt man sich hier befindet. Natürlich ist das immer Geschmackssache und das heißt wirklich nicht, dass ich das Buch schlecht finde. Es ist einfach nicht ganz so meins.

Najaden - ein Traumbuch

Von: Jutta Gablitzka Datum : 23.06.2018

Die Autorin Heike Knauber ist meiner Meinung nach eine der sprachgewaltigsten Autorinnen im Phantasiebereich. Sie ist in der Lage, in eine Welt zu entfuehren, die die Realitaet vollkommen vergessen laesst. Hoechste Rhetorik gepaart mit einer Sensibilitaet, die den Leser durch perfekt gewaehlte Analogien in die Lage versetzen, Gefuehle, ja sogar Gerueche nachzuspueren. Ein Buch, das fesselt und bindet, da man mit dem Lesen einfach nicht aufhoeren will...
Absolut empfehlenswert ! Meine Hochachtung ! Wann kommt Teil II ?

Tolle Idee

Von: Dreams, Books & Fantasy Datum : 19.06.2018

https://dreamsbooksandfantasy.blogspot.de

Meliaes Königreich wird durch die Söhne des Sultans eines fremden Landes angegriffen.
Ihre Eltern werden getötet und Meliae soll in dieses fremde Land verschleppt werden um dort Abu Sayaf, einen der beiden Söhne, zu heiraten.
Unerwarteter Weise bekommt sie Hilfe vom Volk der Najaden und erfährt, dass sie Tochter der Königin ist.
Doch auch vier Jahre später ist Abu Sayaf immer noch auf der Suche nach ihr.
Was genau hat es mit dem Siegel auf sich, das beide Brüder verzweifelt suchen? Und kann Meliae Sayaf wirklich trauen?


Gerne würde ich nun ausführlich von diesem Buch schwärmen, denn das Cover hat mir von der ersten Sekunde an gefallen, aber leider hat mir die Geschichte nicht hundertprozentig gefallen.

Kommen wir erstmal zu der Geschichte an sich. Spannend fand ich diese fast durchgängig, allerdings war sie mir an manchen Stellen zu handlungsüberladen und anderen dafür zu langatmig.
Mir persönlich wäre es lieber gewesen, wenn man das Buch in zwei Teile aufgeteilt hätte, denn dann wäre die wunderschöne Welt, in der die Geschichte spielt, viel besser zur Geltung gekommen und leichter zu verstehen gewesen.
Ich weiß nicht wie oft ich den Überblick über Charaktere, Städte, Völker und Nebenhandlung verloren habe, aber für mich war es definitiv zu oft.

Die Charaktere fand ich insgesamt gut, allerdings hat mir hier die emotionale Bindung gefehlt. Dadurch, dass sich die Autorin so sehr auf die Welt und die Geschehnisse konzentriert hat, konnte ich leider keine Bindung zu den Charakteren aufbauen, was ich sehr schade fand.
Lediglich Meliae hat in mir Emotionen ausgelöst, aber auch nur, weil sie mir zeitweise sehr auf die Nerven gegangen ist. Ein bisschen dickköpfig ist ganz nett und trägt auch zur Geschichte bei, aber bei ihr war es leider ein bisschen zu viel des Guten.

Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, auch wenn ich es schade fand, dass meiner Meinung nach die Emotionen und Gefühle ein bisschen zu kurz gekommen sind.
Spannend war es auf jeden Fall trotzdem.

Alles in allem hat mir das Buch ganz gut gefallen, auch wenn bei der Ausführlichkeit der Geschichte eine Aufteilung in zwei Bände besser gewesen wäre. So hatte ich leider das Gefühl, dass trotz allem noch mehr aus der Geschichte hätte herausholen werden können.
Fantasy Fans werden auf jeden Fall ihre Freude an der Geschichte haben, weshalb ich es trotz meiner kleinen Kritikpunkte weiterempfehle.

Bietet überzeugende und atemraubende High Fantasy, die fast keine Wünsche offen lässt!

Von: Tintenwelten Datum : 19.06.2018

https://www.youtube.com/channel/UCERCU4YR7gqHqKaA29335sw

Sayaf und Khayam sind die Söhne des Sultans, der eine Heeresführer, der andere Thronerbe. Sie sind gekommen, um Glarnos einzunehmen, denn dort befindet sich das “Siegel der Meere”. Laut einer Prophezeiung ist nur dieses dazu in der Lage, das Sandmeer aufzuhalten, welches die Heimat der beiden zu verschlingen droht. Sie wissen allerdings nicht, dass das Siegel kein Gegenstand ist...

Meliaé hasst die Brüder, seitdem sie Glarnos überfallen und ihre Familie getötet haben. Wegen ihnen wurde sie aus der Heimat in das sagenumwogene Reich der Najaden entführt. Bisher kannte Meliaé die Najaden nur aus Legenden. Es sind Wesen, die sich in menschliche Gestalt oder in die einer Schlange verwandeln können. Doch jetzt offenbart sich das Geheimnis wegen dem ihr Vater sterben musste. Sie schwört Rache an den Wüsten-Söhnen. Viele Jahre ist ihr einziges Ziel ist deren Tod. Als sie dann wieder auf sie trifft, muss sie sich entscheiden: folgt sie ihrer Bestimmung oder folgt sie Sayaf, der doch für das Übel in ihrem Leben verantwortlich ist?

Heike Knauber wurde durch orientalische und griechische Mythologie zu dieser Geschichte inspiriert. Sie hat eine faszinierende und sehr atmosphärische Welt voller Magie erschaffen, die einen sofort in seinen Bann zieht. Geheimnisse und Legenden, Krieg und Gewalt, Macht und Intrigen, Liebe und Leidenschaft, Familie und Freundschaft – all das beinhaltet dieses grandiose Buch.

Es gibt soviele Charaktere, die aber alle in die Tiefe gehen, jeder ist für sich etwas ganz besonderes und toll gezeichnet. Auch durch sie wird das Buch zu etwas außergewöhnlichem: Khayam, der grausame Thronerbe, dem ein Leben nichts wert ist. Sayaf, der Heeresführer, der aus Pflichtbewusstsein handelt, aber insgeheim von einem friedlichen Leben träumt. Er fühlt sich von anfang an von Meliaé angezogen und will sie vor den Fängen seinen Bruders schützen. Meliaé, die von einem kleinen unbedarften Mädchen zu einer starken Frau heranwächst. Sie weiß, was sie will und bietet nicht nur den Brüdern die Stirn.

Das Buch fesselt von der ersten bis zur letzten Seite, wird dabei niemals langweilig oder langatmig und überzeugt auf voller Länge. Man muss aber auch sagen, dass es nichts für schwachen Nerven ist. Es kommt zu einigen Kämpfen und Folterungen, ist blutig, brutal und dabei teilweise sehr plastisch beschrieben.

Schade finde ich, dass man wenig bis gar nichts über Najadis, das Reich der Najaden, erfährt. Sollte es Folgebände geben (was ich sehr hoffe!), würde ich mir wünschen, dass die Autorin uns dorthin entführt.

“Najaden – Das Siegel der Meere” bietet überzeugende und atemraubende High Fantasy, die fast keine Wünsche offen lässt!

mein neues Monatshighlight

Von: Letannas Bücherblog Datum : 17.06.2018

https://xn--letannasbcherblog-b3b.de/

Als das Königreich der jungen Meliaé durch die beiden Söhne des Sultans angegriffen wird und man ihre Eltern tötet, gelingt ihr gerade so noch die Flucht. Denn sie bekommt unterwartet Hilfe aus dem Volk der Najaden und man offenbart ihr, dass sie keine geringere als die Tochter der Königin der Najaden ist. Von nun an lebt sie bei ihnen, aber der Kampf um die Königreiche ist noch nicht vorbei und die Söhne des Sultans sind auch weiterhin auf der Suche nach dem Siegel, das ihnen große Macht bescheren kann. Ausgerechnet einer der beiden Söhne des Sultans bietet Meliaé einen Handel an, aber kann sie ihm vertrauen?

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, denn dieses Buch hat mich so positiv überrascht. Ich lese wirklich sehr gerne High Fantasy, aber oft ist diese auch langatmig und auch langweilig. Die Autorin von Najaden schafft es mit ihrer Geschichte, weder langweilig noch langatmig zu werden, trotz der vielen Seiten. Sie entführt den Leser in eine unglaublich fantastische Welt, die mich sehr fasziniert hat. Die Handlung ist sehr komplex, es gibt viele verschiedene Charaktere und Völker, die alle zu einem großartigen Buch verarbeitet wurden. Der Leser wird direkt in die Handlung geworfen, was mir hier sehr gut gefallen hat, denn trotz der Komplexität der Handlung, war diese immer sehr gut nachvollziehbar. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und wechselt zwischen verschiedenen Charakteren hin und her. Es geht um die typischen Themen bei High Fantasy, um Eroberung und Macht. Diese Themen hat die Autorin sehr spannend umgesetzt.

Hauptfigur ist Meliaé, eine junge Frau, die eine sehr wichtige Rolle in der Geschichte spielt. Auch wenn Hauptfigur noch recht jung ist, handelt es sich hier bei dem Buch keineswegs um ein Jugendbuch, dafür ist die Handlung teilweise zu brutal und düster. Mir hat Meliaé als Charakter sehr gut gefallen. Sie ist ein starker Charakter und lässt sich nicht unterkriegen, was ich sehr gut fand. Es gibt sogar eine Liebesgeschichte, die ebenfalls eine wichtige Rolle spielt. Die Handlung zieht sich über mehrere Jahren und zwischendurch gibt es dann auch einen größeren Sprung in der Zeit.

An sich ist die Handlung am Ende abgeschlossen, aber teilweise auch ein wenig offen. Ob es eine Fortsetzung geben wird, habe ich noch nicht herausgefunden, ich würde mich auf jeden Fall sehr freuen. Für mich ist das Buch mein neues Monatshighlight und bekommt natürlich die volle Punktzahl.

Fantastisches Abenteuer!

Von: Buchperlenblog Datum : 11.06.2018

https://buchperlenblog.wordpress.com

Endlich habe ich einen neuen Schatz am Fantasy-Himmel gefunden! Ich kann euch gar nicht sagen, wie unfassbar glücklich mich dieses Buch während des Lesens gemacht hat. Eine komplexe neue Welt erwartet den Leser, die mit Feuerinselns, Meeren und Wüstenstaaten aufwartet. Eine Welt voller Magie, vieler Intrigen, Kriegen und Heimlichkeiten. Eine Welt, in der es Najaden gibt. Najaden, das sind nymphenartige Wesen, die sowohl an Land als auch unter Wasser leben können. Meliaé findet nach dem Tod ihrer Mutter heraus, dass sie sich in eine Seeschlange verwandelt kann, nur zum Teil oder auch komplett. Ihr Wesen verändert sich dadurch, die Charakterzüge des giftigen Lebewesens treten stark zutage.

Was dieses Buch so spannend und einizgartig macht, ist der Aufbau der Charaktere. Häufig hat man ein magisch begabtes Mädchen, einen gut aussehenden Bösen und sogleich wirft besagtes Mädchen alle Bedenken über Board, hängt sich ihm an den Hals und rettet die Welt. Doch Heike Knauber schafft es, keinen typisch verkitschten Kuschelfantasyroman zu schreiben. Die vielschichtigen Protagonisten handeln realistisch und bleiben ihren Charakterzügen treu, die Annäherungen finden langsam statt. Auch die Nebencharaktere wurden sehr anschaulich gezeichnet, keiner bleibt nur als Schemen, man baut zu jedem eine Bindung auf und findet Lieblinge auch unter den Randfiguren.

Besonders schön fand ich die eigene Mythologie, die auf echten Sagen um die Najaden aufgebaut wurde. Doch es ist nicht nur eine Legende, denn auch Meliaé trägt die Magie der Tioné in sich. Was sie zu einer gefährlichen und zugleich wichtigen Person für alle macht. Denn nur sie kann die Prophezeiung erfüllen.

Das Reich Assu gleicht einem Wüstenstaat, umgeben von Sand, beherrscht von einem Sultan. Auch Haremsdamen dürfen nicht fehlen. Ich mochte die orientalische Umgebung wirklich sehr gern, umgibt er die Geschichte doch mit einem Hauch von 1001 Nacht. Das Königreich Najadís jedoch bleibt etwas verborgen. Nur kurz währt der Aufenthalt am Anfang dort, dann ziehen wir über den Weltengürtel in den Krieg. Ich hoffe wirklich sehr auf einen zweiten Teil, in dem dieses sagenumwobene Reich näher beleuchtet wird. Heike Knauber hat es geschafft, mich mit ihrer Geschichte zu berühren, hat mich nägelkauend mitfiebern lassen. Denn hier fließt durchaus Blut, hier wird intrigiert und hier wird regiert. Und hier wird geliebt, aber auf sehr angenehme Weise.

Fazit
Ein großartiges Debüt von einer Autorin, von der es hoffentlich noch so einiges zu lesen geben wird. Ein High-Fantasy-Spektakel der Extraklasse, dass alles in sich vereint, was man sich nur wünschen kann. Fazit: Unbedingt lesen!

Fantastisches Abenteuer!

Von: Buchperlenblog Datum : 11.06.2018

https://buchperlenblog.wordpress.com

Endlich habe ich einen neuen Schatz am Fantasy-Himmel gefunden! Ich kann euch gar nicht sagen, wie unfassbar glücklich mich dieses Buch während des Lesens gemacht hat. Eine komplexe neue Welt erwartet den Leser, die mit Feuerinselns, Meeren und Wüstenstaaten aufwartet. Eine Welt voller Magie, vieler Intrigen, Kriegen und Heimlichkeiten. Eine Welt, in der es Najaden gibt. Najaden, das sind nymphenartige Wesen, die sowohl an Land als auch unter Wasser leben können. Meliaé findet nach dem Tod ihrer Mutter heraus, dass sie sich in eine Seeschlange verwandelt kann, nur zum Teil oder auch komplett. Ihr Wesen verändert sich dadurch, die Charakterzüge des giftigen Lebewesens treten stark zutage.

Was dieses Buch so spannend und einizgartig macht, ist der Aufbau der Charaktere. Häufig hat man ein magisch begabtes Mädchen, einen gut aussehenden Bösen und sogleich wirft besagtes Mädchen alle Bedenken über Board, hängt sich ihm an den Hals und rettet die Welt. Doch Heike Knauber schafft es, keinen typisch verkitschten Kuschelfantasyroman zu schreiben. Die vielschichtigen Protagonisten handeln realistisch und bleiben ihren Charakterzügen treu, die Annäherungen finden langsam statt. Auch die Nebencharaktere wurden sehr anschaulich gezeichnet, keiner bleibt nur als Schemen, man baut zu jedem eine Bindung auf und findet Lieblinge auch unter den Randfiguren.

Besonders schön fand ich die eigene Mythologie, die auf echten Sagen um die Najaden aufgebaut wurde. Doch es ist nicht nur eine Legende, denn auch Meliaé trägt die Magie der Tioné in sich. Was sie zu einer gefährlichen und zugleich wichtigen Person für alle macht. Denn nur sie kann die Prophezeiung erfüllen.

Das Reich Assu gleicht einem Wüstenstaat, umgeben von Sand, beherrscht von einem Sultan. Auch Haremsdamen dürfen nicht fehlen. Ich mochte die orientalische Umgebung wirklich sehr gern, umgibt er die Geschichte doch mit einem Hauch von 1001 Nacht. Das Königreich Najadís jedoch bleibt etwas verborgen. Nur kurz währt der Aufenthalt am Anfang dort, dann ziehen wir über den Weltengürtel in den Krieg. Ich hoffe wirklich sehr auf einen zweiten Teil, in dem dieses sagenumwobene Reich näher beleuchtet wird. Heike Knauber hat es geschafft, mich mit ihrer Geschichte zu berühren, hat mich nägelkauend mitfiebern lassen. Denn hier fließt durchaus Blut, hier wird intrigiert und hier wird regiert. Und hier wird geliebt, aber auf sehr angenehme Weise.

Fazit
Ein großartiges Debüt von einer Autorin, von der es hoffentlich noch so einiges zu lesen geben wird. Ein High-Fantasy-Spektakel der Extraklasse, dass alles in sich vereint, was man sich nur wünschen kann. Fazit: Unbedingt lesen!

Eine komplexe Geschichte

Von: Katiswonderland Datum : 09.06.2018

katiswonderland.blogspot.de/

Zum Cover des Buches brauche ich, glaube ich, nicht viel zu sagen, das ist natürlich der absolute Hammer. Das Blau in Kombination mit dem Weiß verleiht dem Buch gleichzeitig etwas warmes und etwas magisches.

Zum Inneren des Buches: Ich finde es immer sehr schön, wenn Karten in Fantasybüchern sind, da man so ein besseres Bild von der Welt bekommt, in der die Story spielt.



Der Aufbau der Geschichte ist, wie ich leider sagen muss, ziemlich komplex. Zwar ist hinten ein Glossar vorhanden, in dem man immer wieder nachschlagen kann, allerdings war dies so oft der Fall, da man nur so mir komplexen Begriffen zugeworfen wird, das ich mehr am nachschlagen, als am Lesen war, was den Lesefluss natürlich beträchtlich stört.

Hinzu kam, dass auch der Schreibstil zur etwas komplexeren Sorte gehört und sich vieles in die Länge gezogen hat, so dass man das Gefühl hatte, nicht wirklich vorwärts zu kommen.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich gut, und der Weltenaufbau über alle Maßen kreativ und anspruchsvoll, aber mir war es fast schon zu viel des Guten, denn mich hat es daran gehindert, richtig in die Geschichte reinzukommen und eine Beziehung zu den Charakteren aufzubauen.



Zum Schluss war ich einfach nur noch froh, das Buch weglegen zu können, da das Lesen davon irgendwann schon fast anstrengend war. Für Fantasyliebhaber von komplexeren Geschichten und einem fantasievollen Weltenaufbau ist das Buch auf jeden Fall zu empfehlen, für diejenigen, die sich beim Lesen aber ebenfalls entspannen wollen, eher nicht.

najaden

Von: madert anna aus saarlouis Datum : 09.06.2018

www.pieper-buecher.de

einfach spitze

Von: Tanja Schetter aus Schwalbach Datum : 08.06.2018

Sehr spannendes und fesselndes Buch ������

Anspruchsvoll und komplex

Von: Faltine Datum : 08.06.2018

https://www.instagram.com/fabiennesbuecherwelt/

Meine Meinung:
Das Cover ist mir direkt ins Auge gesprungen, als ich es das erste mal gesehen habe. Besonders toll finde ich auch die beiden Karten in den Klappen, so kann man sich besser orientieren. Mir war die Schrift allerdings ein bisschen zu klein. An sich hatten die Kapitel, die aus verschiedenen Perspektiven erzählt werden, ein gute Länge. Bei der dicke des Buches hatte ich erst etwas angst, dass das auch bei den Kapiteln so sein würde :)

Da dies, ehrlich gesagt, eine Coverentscheidung war, hatte ich erst mal keine Erwartungen an die Story. Als ich dann den Klappentext gelesen hatte, war mir jedoch sehr schnell klar, dass dies keine locker leichte Fantasygeschichte ist :) Und ich hatte recht: Man wird direkt in diese komplexe Welt hineingeworfen und mit teilweise ''komplizierten'' Begriffen konfrontiert, deshalb war ich über das Glossar am Ende recht froh. Ich habe einige Zeit gebraucht um mich zurecht zu finden, dazu kam dann noch das Problem, dass sich über die Länge manche Parts ein wenig gezogen haben, sodass ich nur langsam voran kam. Der Schreibstil war ebenfalls sehr komplex und ich habe auch hier einen Moment gebraucht um damit warm zu werden. Die Handlung an sich fand ich schlüssig und nachvollziehbar, das Ende jedoch ganz schön gemein ;)

Es gibt viele Charaktere, doch Meliaé und Sayaf spielen hier die Hauptrollen. Wie auch die Handlung, sind auch die Figuren sehr vielseitig und komplex – man kommt nur nach und nach hinter alle Geheimnisse, was mir sehr gut gefallen hat. Am besten gefallen hat mir jedoch die Entwicklung von Meliaé, da sie sich meiner Meinung nach, am meisten weiterentwickelt hat. Aber auch beide zusammen haben mir gut gefallen.

Eine sehr komplexe Geschichte, vor allem für Leser von Markus Heitz, Wolfgang Hohlbein, Jay Kristoff und J.R.R. Tolkien geeignet, wenn man auch deren komplexe Welten liebt. Die Geschichte ist fordernd und war mir teilweise sogar ein bisschen zu komplex :D Für Liebhaber des Genres eindeutig ein Muss!

Faszinierend

Von: Claudia Knauber aus 66793 Saarwellingen Datum : 08.06.2018

Ganz tolles Buch
Habe zwar erst angefangen zu lesen kann aber nicht mehr aufhören

super gelungenes Buch - mehr davon bitte

Von: unbekannt Datum : 08.06.2018

Klare Kaufempfehlung von mir

1001 Nacht und Mystische Wesen

Von: Sonja/Shaaniel Datum : 04.06.2018

https://www.instagram.com/Shaaniels_wonderland/

����Rezensionsexemplar����
-Bloggerportal Randomhouse -

����️��Najaden����️��
-Das Siegel des Meeres-

Autorin: Heike Knauber
Verlag: Blanvalet
Preis: 15€, Paperback, Klappenbroschur
Seiten: 608 Seiten
ISBN: 978-3-7341-6143-8
Erscheinungsdatum: 21.05.2018

5 Von 5 Sterne ⭐⭐⭐⭐⭐

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Inhaltsangabe:
Entnommen von:
Brodelnde Feuerinseln, am Meeresgrund leuchtende Steine, das unendliche Sandmeer – ein exotisches Fantasyabenteuer.
In Heike Knaubers Roman lauert an jeder Ecke tödliche Magie, geheimnisvolle Wesen kämpfen in der Arena um Leben und Tod, und die Seiten knistern nur so vor Romantik. Dabei spielt die vielschichtige Handlung sowohl am Grunde des Meeres als auch in einem Wüstenreich, das im Sandmeer zu versinken droht: Knaubers Heldin Meliaé ist Thronfolgerin des legendären Najaden-Volkes – doch weiß sie nichts über ihre Herkunft. Als zwei grausame Brüder sie entführen, scheint Meliaés Tod unausweichlich, doch dann entdeckt sie ihre dunkle Liebe zu einem Mann, der sich für sie sogar mit dem Gott der Unterwelt anlegen wird …
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Weitere Informationen:
https://www.randomhouse.de/Paperback/Najaden-Das-Siegel-des-Meeres/Heike-Knauber/Blanvalet-Taschenbuch/e522804.rhd
(plus Leseprobe und Termine)
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https://www.randomhouse.de/Autor/Heike-Knauber/p621592.rhd
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https://www.randomhouse.de/Verlag/Blanvalet/1000.rhd
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Hey ihr Süßen��
Gerade habe ich dieses phantastische Werk von Heike Knauber beendet. Ich könnte heulen, es darf einfach nicht zu Ende sein. *Najaden-Das Siegel des Meeres*, ist so ein traumhaft schönes Buch. Akram El-Bahay hat es auf dem Klappentext perfekt ausgedrückt!
Zitat:,,... Eine große Liebe zur orientalischen Mythologie... "
Diesem kann ich nur zustimmen. Dieses Buch hält so unglaublich viel bereit. Es ist eine Mischung aus 1001 Nacht Märchen, Fantasy, Action, ganz viel Liebe und Emotionen und einen zum Teil sehr blutigen Schreibstil. Wobei ich ganz klar sagen muss, daß die orientalischen
Sagen viel mehr im Vordergrund stehen. Dieses Buch besteht aus so vielen unterschiedlichen Welten, Städten und ländern. Das kann ich gar nicht in Worte fassen. Hier wird alles eingepackt, was die Fantasie zu bieten hat. Man nehme Percy Jackson, 1001 Nacht und verschiedene High Fantasie Bücher und man bekommt Najaden. Aber halt einen wichtigen Teil habe ich verschieden Najaden ist das Reich hinter dem Weltenhügel und in diesem Land spielt das Meer eine große Rolle. Wenn ihr einen wundervollen Fantasie Roman such, mit sehr gut ausgearbeitete Protagonisten und Welten, kann ich euch dieses Buch einfach nur empfehlen! Es war für mich persönlich ein wirkliches Highlight. Hier gibt es alles was das Herz begeht und fürchtet. Es wird Mythologie, mit arabischer Kultur verwoben. Es werden so eine Art Sarazenen mit Sirenen verwoben und noch vieles mehr. 1001 Nacht und doch ganz anders. Vielen vielen Dank für dieses Atemberaubende Buch, ich hoffe so sehr das diese Geschichte noch nicht zu Ende ist und es hoffentlich einen zweiten Teil geben wird! Ich möchte auch dieses unglaublich schöne Cover erwähnen! Einfach ein gelungenes Buch!
Lieben Gruß
Sonja/Shaaniel