Leserstimmen zu
Die siebte Plage

James Rollins

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Der Roman Siebte Plage versetzt den Leser am Anfang des Buches in die Zeit um 1300 v. Chr. und in das Jahr 1885. In den folgenden Kapiteln wird immer wieder Bezug auf die Vorgeschichte genommen, da sie für die Entwicklung und Verständnis der Geschichte wichtig ist . Dadurch, dass das Buch bei Spannung in das nächste Kapitel wechselt, wird man als Leser neugierig und liest weiter. Die Kapitel nehmen Bezug auf mehrere Ereignisse und Personen gleichzeitig und erzählen somit aus verschiedenen Perspektiven , was diesen Roman deshalb so reizvoll macht. Die siebte Plage ist für mich bisher der beste Roman aus der Feder von James Rollins.

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Die siebte Plage ist eine Mischung aus Thriller, Abenteuerroman und Science Fiction - eine Mischung, die ich wirklich mag. Zum Einstieg gibt es zwei Rückblicke in die Vergangenheit. Einmal ins Jahr 1324 v. Chr., dort treffen wir auf eine Frau, die offenbar für irgendetwas oder irgendwen geopfert wird, was sie tatsächlich wirklich gut findet. Danach reisen wir ins Jahr 1895 und werden Zeuge eines Gespräches zwischen Mark Twain und Nikola Tesla mit einem Dritten, in dem es um die Plagen geht, die aufgehalten werden müssen. Hier und Jetzt Nach diesen Ausflügen in vergangene Zeiten widmet sich das Buch den Widrigkeiten der heutigen Zeit und hier besonder dem rätselhaften Tod von Harold McCabe. Die SIGMA-Force wurde darauf angesetzt die Umstände zu klären und - wie es in solchen Reihen üblich ist - gegebenenfalls die Welt zu retten. Mit viel Elan, Waffenkraft und Wissen machen sich die Experten ans Werk und das ist keine leichte Aufgabe. Wilder Mix Zwischendurch mag ich diese Art von Büchern - das hatte ich bestimmt schon mal erwähnt, oder? Wenn wissenschaftlich belegbare Fakten auf Vermutungen und Verschwörungstheorien treffen und sich gemeinsam auf religiöse Themen stürzen und man als Leser dann darüber nachdenken kann, muss oder sollte, was davon denn nun wohl wahr, was Fiktion und was einfach erfunden wurde, dann macht mir so ein Buch Spaß :-) Dazu kommt reichlich Action und Tempo, so sollte eine guter Abenteuerroman sein. Superflüssig James Rollins Schreibstil ist superflüssig zu lesen, kein Wunder hat er doch das Buch zu Indiana Jones und das Königreich der Kristallschädel verfasst, neben einer wirklich sehenswerten Liste anderer Bücher. Die siebte Plage wird immer wieder aufgehübscht durch diverse Zeichnungen von Tieren oder ägyptischen Hieroglyphen, wissenschaftlichen Fotos und Landkarten - viel Tempo kommt durch häufige Perspektivwechsel und kleinere Cliffhanger am Ende der Kapitel, sowie die Sorge um die überwiegend sympathischen Protagonisten. Film in Buchform Alle in allem war Die siebte Plage für mich so etwas wie ein Film in Buchform. Spannend, super erzählt, eine unglaubliche Hintergrundstory, sympathische Protagonisten, exotische Settings, schwer bewaffnete Jungs und Mädels, eine zu rettende Jungfrau und jede Menge böse Jungs :-) Das ist vielleicht nicht die hohe Kunst der Literatur, aber es ist auf jeden Fall sehr unterhaltsam und sehr intelligent gemacht. Ich werde bestimmt noch weiter Teile dieser Serie genießen, die aber wohl eher als Audio-Books. Mein Fazit: Die siebte Plage ist ein intelligent ausgedachter Abenteuerroman mit viel Tempo und Action, der mich gut unterhalten hat. Wer Dan Brown oder z.B. Douglas Preston & Lincoln Child mag, wird James Rollins und seine Bücher sicher auch lieben.

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