Leserstimmen zu
Die Oleanderschwestern

Cristina Caboni

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Die Geschichte beginnt damit, dass Iris auf der Chelsea Flower Show ganz zufällig einer Frau gegenübersteht, die ihr gleicht wie ein Ei dem anderen. Beide sind geschockt und beginnen nachzufragen. Und so stellt sich heraus, dass die beiden tatsächlich Zwillingsschwestern sind. Ihre Eltern trennten sich, als die beiden Mädchen noch klein waren, Iris wuchs fortan bei ihrem Vater Francesco auf und reiste mit ihm durch die Welt, Viola blieb bei ihrer Mutter Claudia und zog mit ihr nach London. Beide Schwestern glaubten, der jeweils andere Elternteil sei tot, doch nun müssen die Eltern Farbe bekennen und diese Lebenslüge beichten. Bevor es aber zu der geplanten Begegnung von allen vieren in London kommt, erhält Francesco einen Anruf aus der Toskana: Seine Mutter Giulia ist schwer erkrankt und will ihn noch einmal sehen. Francesco hat nach der Trennung von Claudia und einem schlimmen Streit mit Giulia das heimatliche Anwesen La Spinosa verlassen und wollte eigentlich nie mehr dorthin zurückkehren. Nun tut er es doch, in Begleitung von Iris, und wenig später treffen auch Viola und Claudia ein. Es kommt zur ersten Begegnung zwischen den Zwillingsschwestern und auch deren Eltern müssen sich nach all den Lügen und Verletzungen erst wieder vorsichtig aneinander herantasten. Giulia, die damals mit schuld am Scheitern der Ehe war, versucht alles, um die zerrüttete Familie wieder zu versöhnen – aber nach ihren eigenen Regeln. Denn sie bewahrt ein großes Geheimnis, das sie mittlerweile zu erdrücken scheint. Eine große Rolle spielt der weitläufige Garten des Anwesens, einst ein blühendes Paradies, das mittlerweile aber verwahrlost und verkümmert ist. Der Legende nach sind es immer Zwillinge, denen der Garten anvertraut wird. So hofft Giulia, dass auch Iris und Viola der alten Familientradition Folge leisten. Doch können die jungen Frauen all die Lügen, die ihr Leben überschattet haben, hinter sich lassen und ganz von vorne beginnen? Schon bald fühlte ich mich an „Das doppelte Lottchen“ von Erich Kästner erinnert – ein Buch, das Signora Caboni nach eigener Aussage aber gar nicht kennt (ist Erich Kästner in Italien kein Begriff? Ich weiß es nicht). Aber anders als in Kästners Kinderbuch wird hier sehr viel intensiver auf die Verletzungen eingegangen, die diese Trennung bei Kindern und Eltern hervorgerufen hat. Zumal die Zwillinge in diesem Roman ja bereits junge Erwachsene sind und keine kleinen Mädchen mehr, die vielleicht schneller über so etwas hinwegkommen. Das wird hier einfühlsam erzählt, insofern hat mir die Geschichte gut gefallen. Allerdings fand ich die Erzählweise an vielen Stellen eher langatmig. Es wird viel philosophiert und ausschweifend beschrieben, die Tage gehen ins Land, ohne dass die Schwestern auch nur einmal energisch eine umfassende Aufklärung von ihren Eltern oder ihrer Großmutter einfordern. Stattdessen wird viel geschwiegen, sich zurückgezogen, umeinander herumgeschlichen. Das hat mich so manches Mal eher genervt. Schön fand ich, dass jedes Kapitel mit der genauen Beschreibung einer Pflanze eingeleitet wird: Erwähnt werden ihr botanischer Name, ihr Aussehen, ihre Bedürfnisse an Licht und Boden, ihre Verwendung und ihre Bedeutung. Nur mit wenigen Sätzen wird dabei auch der Oleander erwähnt, in der Geschichte selbst kommt er überhaupt nicht vor. Deshalb ist es mir auch ein absolutes Rätsel, warum dieser Roman in der deutschen Übersetzung den Titel „Die Oleanderschwestern“ bekommen hat, es ist ja noch nicht einmal ein Oleander auf dem Cover abgebildet. Viel mehr Bedeutung im Roman hat eine tausendjährige Rose, insofern wäre ein Name, in dem das Wort Rose vorkommt, passender gewesen. Allerdings heißt schon der Debütroman der Autorin „Die Rosenfrauen“, also war dieser Titel bereits vergeben. Im italienischen Original heißt das Buch übrigens „Der Garten der geheimen Blumen“, das finde ich ansprechend und der Geschichte angemessen. Insgesamt hat mir das Buch mit seinen vielen Blumen- und Gartenszenen viel Sehnsucht nach dem kommenden Frühling beschert. Die Geschichte an sich war ganz unterhaltsam, hatte allerdings auch deutliche Längen.

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Das Hörbuch hat mich sehr neugierig gemacht und am Anfang auch wirklich gefesselt, doch dann hat es irgendwie schnell seinen Reiz verloren. Vielleicht war ich einfach nicht in der richtigen Stimmung, um ein Familiendrama zu hören. Auf jeden Fall waren mir die Protagonisten nicht wirklich sympathisch und manchmal nimmt mir das dann den Spaß an einem Buch. Daher kann ich es nur eingeschränkt weiter empfehlen.

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Inhalt: In London auf einer Park / Garten Veranstaltung begegnet Iris einer Frau die ihr aufs Haar gleicht. Geschockt und verwirrt läuft sie ihr nach. Doch die Spur verliert sich. Nach einem Gespräch mit ihrem Vater erfährt Iris das die junge Frau Viola heißt. Sie beide sind Zwillinge und des Rätsels Lösung ist Giulia Donatis, ihre Großmutter. Meine Meinung: Das ist das dritte Buch der Autorin und genau wie die Vorgänger hat es mir sehr gut gefallen. Cristina Caboni bringt uns an drei sehr unterschiedliche Orte: Amsterdam, London und Toskana. Dort leben Iris, Viola und Giulia. Drei sehr verschiedene und doch ähnliche Frauen, die alle eins gemein haben: die Liebe zu Pflanzen und der Natur. Die Herkunft der Zwillinge und ihre Trennung sind überschattet von einem Geheimnis. An der Stelle war ich schon von dem Buch gefesselt. Mit ihrer ganz eigenen Art hat die Autorin den Charaktern in dieser Geschichte Leben eingehaucht. Jeder von ihnen hat Tiefe. Verborgenes was nicht zum Vorschein kommen soll. In den Augen von mancher auch nicht darf. Natürlich tat es das am Ende doch. Denn selbst wenn es zu Beginn nicht danach aussieht hat alles miteinander zu tun. Vor allen Franceso erscheint nach und nach in einem anderen Licht. Als Sohn Giulias und Vater der Zwillinge hat er eine sehr wichtige Rolle in der Geschichte. Die mir nicht an allen Stellen gefällt. Noch dazu kommt Claudia - die Mutter der Beiden. Fiorenza die ebenfalls mit den meisten aus der Geschichte verwandt ist. Und Stefan, ein Freund von Giulia und eine weiteren Frau aus der Familie Donatis. Alles Charakter die nach und nach reifen und zeigen was in ihnen steckt. Das fand ich richtig gut. Die verschiedenen Städte bzw. Länder waren für mich wieder greifbar. Wenn von ihnen die Rede war konnte ich mich an den Ort versetzen. Gerade die große Messe auf der sich die Zwilllinge das erste mal bewusst treffen hat mich fasziniert - bin ich doch selbst ausgebildete Gärtnerin. Am liebsten wäre ich durch die Seite in den Text gesprungen nur um dort vor Ort zu sein. Die Pflanzen zu sehen, riechen und in meinem Kopf aufzunehmen. Ich fand es wunderbar! Zwischendurch schickt uns Cristina Caboni auch in eine andere Zeit. In die Tagebuchbeiträge einer anderen Verwandten von der es keine Spur mehr gibt: Bianca. Da sie aus ihrer - Biancas Sicht - geschrieben sind gibt es einen Einblick in ihre Kindheit und das Verhältnis zu ihrer Familie. Eigentlich schon traurig wie mit ihr umgegangen wurde. Vielleicht waren ein paar Dinge davon in der damaligen Zeit normal, doch die Beiträge zeigen wie sehr es sie verletzt und fertig gemacht hat. Manchmal war die Welt wirklich grausam. Iris und Viola sind die typischen Zwillinge. Zum Verwechseln ähnlich sind sie innerlich doch grund verschieden. Wie Feuer und Wasser. Ebbe und Flut. Die Eine sehr ruhig und verschlossen, die Zweite gefühlvoll und gerade aus. Ich mochte sie. Egal wie groß die Unterschiede auch waren. Beide hatten eine Art die es mir sehr leicht gemacht hat hinter die Fassade zu gucken und zu verstehen, warum ihr Leben bisher genau so gelaufen ist und nicht anders. Eine Frage beschäftigt Beide: Warum hat der jeweilige Elternteil sie ausgewählt? Im Laufe des Buches gibt es darauf sogar eine Antwort. Ob diese allerdings die Beiden befriedigt hat verrate ich euch nicht. Überhaupt haben sich die Eltern bei mir ganz übel in die Nesseln gesetzt mit dem Trennen der Zwillinge. Ja ich habe den Grund verstanden und doch hat es mir ganz und gar nicht gefallen. An und für sich bin ich schon kein Freund davon. Doch bei Zwillingen ist es - zumindest in meinen Augen - noch mal etwas ganz anderes. Unheimlich passend waren auch die Kapitelanfänge. Genau wie in den Beiden anderen Geschichten hat die Autorin etwas besonderes eingebaut: Wissen! Jedes der 39 Kapitel beginnt miz dem Wissen über eine bestimmte Pflanze, einem bestimmten Kraut. Weshalb die Autorin sich die Arbeit gemacht hat und was sie sich dabei gedacht hat wertdet ihr rechnt schnell merken. Über dieses Zusätze habe ich mich sehr gefreut. Weiteres interessantes zu Pflanzen ist bei mir immer willkommen. Zu dem Thema lerne ich sehr gerne. Die ganze Aufmachung des Buches lädt zum Lesen und Wohlfühlen ein. Die Beschreibungen sind nicht zu viel oder zu wenig. Detailliert, klar und nicht zu einfach ist die Sprache mit der Cristina durch die Geschichte führt. Ich weiß, dass ich nicht auf alle Charaktere eingehe, aber ich kann das gar nicht alles in Worte fassen. Deshalb: Von mir gibt es dieses mal 4 Flocken! Seht euch das Buch genauer an.

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Meine Meinung Iris und Viola sind Schwestern - Zwillingsschwestern um genau zu sein - und wissen nichts voneinander. Bis sie sich eines Tages zufällig auf einer Garten-Show begegnen. Beide sind darüber höchst verwirrt und die Geschichte nimmt ihren Lauf. Die Zwillinge wurden getrennt, als sie kleine Mädchen waren. Iris wuchs nach der Trennung der Eltern bei ihrem Vater Francesco Donati auf, während Viola liebevoll von ihrer Mutter aufgezogen wurde. Von dem jeweils anderen Elternteil, sowie von der Zwillingsschwester wussten die Mädchen nichts. Doch nachdem die beiden jungen Frauen sich gegenseitig gesehen haben, kommen Fragen auf - Fragen die niemand beantworten will. Erst als Guilia Donati gesundheitlich so schlecht da steht und nach ihrem Sohn Francesco und den Mädchen verlangt, bekommen die offene und freundliche Iris und die schroffe Viola nach und nach die Antworten, die sie suchen bis sie am Ende nicht nur zu sich selbst finden müssen, sondern sich ebenfalls entscheiden müssen, ob sie das Erbe der großen und mächtigen Donati-Familie antreten wollen. Der Roman von Cristina Caboni ist wirklich sehr bildlich geschrieben. Sie schafft es mit ihren Worten den Leser nach Italien zu entführen und ich fühlte mich durch ihre herrlichen Beschreibungen direkt in den wunderschönen Garten von La Spinosa versetzt. Auch die Figuren erweckt die Autorin mit ihren Worten zum Leben. Nach und nach baut sie die Charaktere liebevoll und detailliert auf und auch wenn ich manche Reaktionen nicht sofort nachvollziehen konnte, am Ende wird Licht ins Gefühls-Chaos gebracht und das trieb mir sogar ein paar Tränen in die Augen. Bereits nach der Hälfte des Buches hatte ich die ganze Familie Donati ins Herz geschlossen und habe mit ihnen mitgelacht, aber auch mitgelitten. Der Roman hat mich berührt, vor allem wie die Schwestern versuchen dem anderen näher zu kommen und doch so viel Angst davor haben de anderen nicht gerecht werden zu können. Und doch hat mir manchmal der berühmte rote Faden gefehlt. Für die Entwicklung der Geschichte und der Figuren hätten es auch gut und gerne ein paar weniger Seiten sein können, aber alles in allem finde ich die Idee und die Umsetzung gut gelungen. Cristina Caboni beschäftigt sich in diesem Buch vor allem damit, was Gärten und Pflanzen eigentlich brauchen um gut gedeihen zu können. Reicht ihnen Wasser, Wind, Luft und Erde oder brauchen sie die Interaktion zwischen Mensch und Natur? Das Thema Verbindung zwischen eineiigen Zwillingen kratzt die Autorin nur leicht an, schließt aber eine Art telepathische Verbindung nicht aus. Ich bin sicher, dass Zwillinge eine besondere Verbindung zueinander haben, aber dieses Thema auszuweiten hätte nicht nur das Buch gesprengt, sondern würde auch diese Rezension ins Unermessliche stürzen. Letztendlich geht es in diesem Buch darum, dem anderen und vor allem sich selbst zu verzeihen. Fehler zu machen, ist völlig normal, aber man sollte daraus lernen. Sie helfen dabei sich weiterzuentwickeln. Sich selbst Fehler einzugestehen und nicht sein ganzes Leben damit zu vergeuden Fehler zu bereuen, ist wohl die größte Weisheit hier. Besonders gut fand ich, das über jedem Kapitel etwas über eine bestimmte Pflanze geschrieben wurde. Ich wurde nicht nur unterhalten, ich habe auch bei jedem Kapitel etwas Neues gelernt. Das Cover ist sehr blumig gestaltet, was absolut perfekt zur Geschichte passt, denn schließlich geht es vordergründig um einen großen Garten. Vielen Dank liebes Team von blanvalet und an das bloggerportal für dieses tolle Rezensionsexemplar! Zitat "Du solltest noch mal mit deinem Sohn sprechen und ihn spüren lassen, wie sehr du ihn liebst. Die Liebe braucht klare Worte und keine Andeutungen." (Seite 155) Fazit Ein Roman über das Vergeben - nicht nur anderen, sondern auch sich selbst Fehler zu verzeihen. Ein wirklich lesenswerter Roman, der die Sicht auf manche Dinge wesentlich verändert - wenn man sich darauf einlässt. Von mir eine klare Leseempfehlung!

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Zwillingsschwestern, die nichts voneinander wissen, ein geheimnisvoller Garten und ein tragisches Familiengeheimnis, darum geht es im neuen Roman von Christina Caboni. Iris und Viola sind Zwillinge. Während Iris beim Vater aufwächst, lebt Viola bei ihrer Mutter. Beide haben keine Ahnung, dass sie eine Zwillingsschwester haben. Ihnen wurde erzählt, dass das jeweils fehlende Elternteil gestorben sei. Dass sich Iris und Viola eines Tages gegenüber stehen könnten, damit hat niemand gerechnet. Aber es passiert, und die beiden jungen Frauen sind verstört und stellen Fragen, so dass den Eltern letztendlich keine Wahl bleibt, sondern sie die Angelegenheit aufklären müssen. Dann kommt auch noch eine Großmutter ins Spiel. Giulia Donati lebt auf La Spinosa, dem Landsitz der Familie mitten in der Toskana. Sie ist schwer erkrankt und möchte ihre Enkeltöchter sehen, denn sie hat eine wichtige Aufgabe für sie. Der prächtige Blumengarten von La Spinosa kümmert; keine einzige Blume blüht mehr. Iris und Viola hegen, wie schon ihre Vorfahren, eine besondere Beziehung und Liebe zu Blumen. Darum ist Giulia der Meinung, nur ihre beiden Enkelinnen können den Garten retten. Ob das wirklich der Fall ist, auch davon erzählt der Roman. Es ist für mich bereits der dritte Roman, den ich von Christina Caboni gelesen habe. Die ersten beiden haben mich völlig begeistert, während ich diesen hier eher mit etwas gemischten Gefühlen betrachte. Auch er hat mir gut gefallen, besonders der Schreibstil und die Gestaltung der einzelnen Kapitel. Vor jedem neuen Kapitel wird nämlich eine Pflanze erklärt, und man erfährt viel über Aussehen und Eigenschaften verschiedener Blumen. Bei Rückblicken in die Vergangenheit lernt man ein weiteres Familienmitglied kennen. Die Abschnitte über Bianca sind kursiv gedruckt, was beim Lesen sehr hilfreich ist, weil man diese besonderen Passagen so direkt erkennt. Ich muss gestehen, dass mir keiner der Protagonisten rundum sympathisch war. Die Zwillingsschwestern feinden sich erst einmal an, als sie sich zum ersten Mal bewusst treffen. Wieso ihre Eltern sich damals für dieses Arrangement entschieden haben, konnte ich nicht verstehen. Giulia konnte ich bis zuletzt charakterlich nicht so richtig einordnen. Sie hat in der Vergangenheit viele Fehler gemacht, die sie auch größtenteils einsieht, aber dann gibt es immer wieder Handlungen von ihr, die ich nicht unbedingt nachvollziehen konnte. Schuldzuweisungen sind innerhalb der Familie Donati an der Tagesordnung. Das jedoch nur mal so bemerkt, denn es ist ja nicht zwingend notwendig, dass man die Protagonisten nett findet, um Gefallen am Roman zu finden. Was mich eher gestört hat, sind einige Ungereimtheiten in der Geschichte, denn zum einen driftet die Handlung häufig ins Esoterische ab, und dann gibt es Ereignisse, die in so kurzer Zeit eigentlich gar nicht wirklich ablaufen können. So sehr ich den schönen Schreibstil der Autorin auch genossen habe, so haben mich einige Elemente der Handlung doch sehr irritiert. Besonders aufs Ende zu ging mir dann auch alles etwas zu schnell. Was ich nicht wirklich verstehe, ist die Wahl des Titels und des Coverbilds. Das Buch heißt „Die Oleanderschwestern“, wobei es, außer in einer Beschreibung der Pflanze, die einem Kapitel vorangestellt wurde, nirgends im Roman einen direkten Bezug zum Oleander gibt. Der italienische Originaltitel lautet „Il Giardino dei fiori segreti“, was übersetzt soviel bedeutet wie „Der Garten der geheimen Blumen“, und dieser Titel wäre stimmig und hätte mir viel besser gefallen. Bei den Blumen auf dem Cover handelt es sich auch nicht um Oleander. Die Blüten erinnern ein wenig an Tagetes, was jedoch nicht zu den Stängeln und Blättern passt. Die meisten der im Buch vorgestellten Pflanzen sagen mir etwas, aber Blumen wie sie hier abgebildet sind, kenne ich nicht. Es sind also einige Kleinigkeiten, die in der Summe dazu geführt haben, dass ich mich mit diesem Roman leider nicht hundertprozentig anfreunden konnte.

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Autorin: Cristina Caboni Verlag: blanvalet Verlag Seiten: 412 ISBN: 978-3-7341-0509-8 Preis: 9,99€ Inhalt: Wenn Iris inmitten ihrer Blumen ist, ist sie glücklich. Doch als eines Tages eine Frau vor ihr steht, die ihr bis aufs Haar gleicht, gerät ihre Welt ins Wanken. Wer ist sie und was hat das zu bedeuten? Wie Iris liebt es Viola, sich mit Blumen und ihren Düften zu umgeben. Die beiden sind Zwillinge und wussten bislang nichts von der Existenz der jeweils anderen. Um mehr über ihre Familiengeschichte zu erfahren, reisen die Frauen in die Toskana, wo sich der Landsitz der Donatis inmitten eines prachtvollen Blumengartens befindet. Die Schwestern werden bereits von ihrer Großmutter erwartet – und nur sie kann den beiden helfen, das Rätsel ihrer Herkunft zu lösen … Meinung: Vielen lieben Dank an das Bloggerportal und den blanvalet-Verlag für dieses Buch. Das Cover mit seinen Blumen gefällt mir sehr gut. Der Titel des Buches ist für mich aber nicht ganz nachvollziehbar, da ich nichts von Oleander gelesen habe. Was mir richtig gut gefallen hat, ist das jedes Kapitel mit einer Blumen-/Pflanzenbeschreibung angefangen hat. Ich liebe Blumen und Pflanzen und es war sehr interressant, diese Details zu lesen. Der Schreibstil der Autorin ist zwar flüssig, aber ich kam nicht so richtig in die Geschichte rein. Die Idee fand ich nicht schlecht mit den Zwillingen, es hat mich am Anfang bissel ans "Doppelte Lottchen" erinnert. Mit den beiden Protagonisten Iris und Viola konnte ich mich aber nicht so recht idendifizieren. Es wurde zwar immer wieder versucht Spannung aufzubauen, aber es hat mich nicht gepackt. Den Blumengarten in der Toskana konnte ich mir schon vorstellen, da wäre ich gerne mal durchgelaufen und er mußte einfach wieder schön erblühen. Ich denke, das Buch hat einfach nicht ganz meinen Geschmack getroffen. Jeder hat aber zum Glück einen anderen Geschmack. Fazit: Ich denke, das Buch hat einfach nicht ganz meinen Geschmack getroffen. Jeder hat aber zum Glück einen anderen Geschmack. Das Buch bekommt daher nur 3/5 Sternen von mir. Besucht mich bald wieder. Bis zum nächsten Mal:)

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Zum Inhalt : Iris die Blumliebhaberin ist erst glücklich wenn sie die Hände in der Erde vergraben kann. Sie hegt und pflegt Blumen aus Liebe, redet mit Ihnen und rettet sie, wenn es auch nur einen Hauch einer Chance gibt das sie überleben können. Sie legt still und heimlich Beete an, um anderen Menschen eine Freude zu bereiten. Ihr Vater ist ebenfalls sehr mit der Fauna und Flora verbunden , er ist Botaniker und bildet Rosenzüchter aus. Iris die beruflich für eine Zeitschrift arbeitet und den Bereich Garten betreut bekommt die Möglichkeit die Chelsea Flower Show zu besuchen und soll darüber einen besonders guten Artikel schreiben. Auf der Ausstellung angekommen, hat sie eine seltsame Begegnung mit einer Frau die Ihr bis auf´s Haar völlig gleicht. Total verwirrt berichtet sie ihrem Vater davon. Dieser ist wenig erfreut darüber und bekommt als das Gefühls-Chaos so richtig aus dem Ruder läuft die Nachricht von seiner schwer kranken Mutter. Mein Fazit : Anfangs war ich durch die dritte Person der Bianca sehr verwirrt das hier immer ein recht kurzer Abschnitt vor Ende des Kapitel eingeflochten wurde. Es dauert auch eine Weile bis man den Grund erfährt welche Rolle sie spielt. Und das ein Buch mit einem Prolog anfängt ist leider gar nicht meins . Da ich meistens nach dem ersten Viertel schon wieder vergessen habe, was selbiger zu bedeuten hat. Sorry aber darauf könnten wirklich alle Autoren verzichten . Hingegen hat mir die Geschichte der Donatis und dem Fluch der Zwillinge extrem gut gefallen. Ist sie doch inhaltlich absolut lesenswert. Zu Anfang hat man erst den Eindruck das man genau weis wo die Reise hingeht, bis man nach kurzer Zeit feststellen muss, das es sich bei diesen Informationen nur um die Einleitung handelt. Die Rätsel die es heraus zu finden gilt und auf die Schnitzeljagd die man geschickt wird, ist eine schöne Idee, allerdings nichts für ungeduldige wie mich. Irgendwie will man dann auch die ganze Lösung des Rätsels wissen . Daher musste ich das Buch in einem Rutsch lesen . Es ist wirklich klasse geschrieben und die allermeiste Zeit sehr ausgewogen. An manchen Stellen etwas zu langatmig . Für diesen gelungenen Roman vergebe ich sehr gerne 4 **** und eine Leseempfehlung

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Iris lebt in Amsterdam und arbeitet bei der Zeitschrift "Onze Tuin". Sie betreut dort ihre Kolumne "Blumenfee" mit ganzem Herzblut, denn sie liebt Blumen und Pflanzen über alles. So sagt sie auch erfreut zu, als ihr Chef sie bittet zur berühmten Chelsea Flower Show in London zu fahren. Dort angekommen hat sie eine aufwühlende Begegnung. Sie trifft auf dieser Blumenshow eine junge Frau, die ihr bis aufs Haar gleicht. Noch weiß sie nicht, dass sie ihrer Zwillingsschwester Viola begegnet ist. Als sie von ihrem Vater erfährt, dass sie eine Schwester hat, gerät ihre Welt aus den Fugen. Auf dem Familiensitz der Familie Donati in der Toskana treffen die beiden aufeinander und lernen auch ihre Großmutter Giulia kennen, die sie sehnsüchtig erwartet... Nachdem ich "Honigtöchter" förmlich verschlungen habe, war ich natürlich schon ganz gespannt auf den neuesten Roman von Cristina Caboni. Doch die "Oleanderschwestern" reichen für mich an "Honigtöchter" nicht heran, wobei ich dafür ja auch die Höchstwertung vergeben habe. Es ist sicherlich nicht leicht immer "fünf Sterne Geschichten" abzuliefern. Diesmal bin ich nur nicht so schnell in die Handlung eingetaucht, wie es normalerweise der Fall ist. Vielleicht liegt es ja auch daran, dass ich keinen sog. grünen Daumen habe und mich erst an das Thema Garten und Blumen herantasten musste. Um Missverständnissen vorzubeugen, das Buch ist kein Gartenratgeber, wie die Autorin in ihrer Anmerkung selbst schreibt, sie hat sich der faszinierenden Welt der Blumen auf emotionaler Ebene angenähert. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und authentisch. Gerade die ruhigere Iris und die impulsivere Viola, die beide soviel gemeinsam haben, konnte ich mir super vorstellen. Es war spannend zu lesen, wie ähnlich sich eineiige Zwillinge in allem doch sind, auch wenn sie nicht gemeinsam aufwachsen. Der lockere und flüssiger Schreibstil macht die Geschichte lebendig und flüssig zu lesen. Vor jedem neuen Kapitel gab es Interessantes und Wissenswertes über einzelne Blumensorten zu lesen. Das hat mir sehr gut gefallen. Trotzdem hat mich die fast schon mystisch angehauchte Handlung nicht vollständig in ihren Bann gezogen. Aber jeder Leser hat einen eigenen Geschmack. Dennoch freue ich mich auf die nächsten Bücher von Cristina Caboni.

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