Leserstimmen zu
Die Arthrose-Lüge

Dr. med. Petra Bracht, Roland Liebscher-Bracht

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Paperback
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Ich leide seit mehreren Jahren an Arthrose an meinem Kniegelenk und war erfolglos bei vielen Ärzten. Nun hab ich das Buch entdeckt und mir das gründlich durchgelesen. Das empfohlene Faszien Set in diesem Buch hab ich mir ebenfalls bestellt. Ich habe dank dem Buch echt Hoffnung dass durch die Faszien mein Kniegelenk heilt und ich wieder vernünftig Sport machen darf. Vielen Dank dafür

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Liebscher & Bracht kenne ich vom gleichnamigen Youtube Kanal. Herr Liebscher-Bracht ist eine Koryphäe auf dem Gebiet der "Hilfe zur Selbsthilfe" seine Videos rund um Gelenk, Knochen und Muskelprobleme sind ein Segen und schon oft habe ich auf sein Wissen zurückgegriffen um mir bei Problemen selbst zu helfen. Als ich erfahren habe, dass er mit seiner Frau zusammen ein Buch herausbringen wird, was die landläufige Meinung über Arthrose komplett auf den Kopf stellt, was sogar frei heraus sagt, dass alles was wir bisher über Arthrose wissen eine Lüge sei, da war ich Feuer und Flamme. Ich selbst habe Arthrose in beiden Hüftgelenken und in beiden Iliosakralgelenken. In schlimmen Phasen schaffe ich es kaum mein Bein zu heben, geschweige denn zu gehen. Dass man sich TROTZ Arthrose viel bewegen soll, das weiß man eigentlich aber durch die Lektüre des Buches ist mir soviel mehr klar geworden. Das Buch ist in verschiedene farblich unterschiedliche Kapitel aufgeteilt. Erklärungen warum aus Sicht von Liebscher & Bracht die bisherigen Erklärungen zur Arthrose falsch sind Erklärungen wie genau die Schmerzen entstehen und was in unserem Körper passiert Klärung von offenen Fragen rund um die Arthrose Die häufigsten herkömmlichen Therapien und die Frage ob man zerstörten Knorpel überhaupt wieder aufbauen kann Grundlagen zur Bekämpfung der Arthrose (Ernährung + gezielte Übungen) Ich fand die Erklärungen sehr einleuchtend und für Anfänger und Neulinge auf dem Gebiet geeignet. Jede These wird durch Grafiken zusätzlich untermauert und so bleiben nach den ersten Kapiteln eigentlich keine Fragen offen. Ich habe die Informationen wie ein Schwamm aufgesaugt und bin so überzeugt davon, dass die beiden Recht haben. Es ist alles einleuchtend und ich frage mich warum mir nicht schon viel früher ein Arzt diese Methoden gezeigt und erklärt hat. Die Übungen im letzten Teil des Buches sind nach Körperbereichen aufgeteilt und wer keine Lust hat sich die ganzen Infos vorher durchzulesen kann auch direkt mit den Übungen starten. Ich für mich habe daraus gezogen, dass ich meine Schmerzen in der Hüfte von 8-9 auf 1-2 reduziert habe! Meine Hüfte tut fast gar nicht mehr weh und wenn dann nur weil ich vergessen habe die täglichen Übungen zu machen, aber solange ich sie mache, geht es mir VIEL besser. Ich kann nicht in Worte fassen, wie dankbar ich für dieses Buch bin und dafür dass mir endlich die Zusammenhänge klar sind und ich nachvollziehen kann WARUM etwas ist wie es ist, denn NUR wenn wir verstehen, können wir etwas ändern. Dieses Buch sollte jeder Arthrose Patient von seinem Arzt verschrieben bekommen!

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Die beiden Autoren vermitteln eine ganz andere als die übliche Sichtweise auf Arthrose und die oft zeitgleich damit auftretenden Schmerzen, deren Ursprung auch ganz anders interpretiert werden kann. Für mich war die Erklärung des Alarmschmerzes, der schädigende Bewegungen einschränkt und dadurch eine Schonung des Gelenkes auslöst sowie die Sicht, dass die Schmerzen von „verfilzten“ Faszien und nicht unbedingt vom Knochen herrühren sehr interessant und ausführlich dargestellt. Zudem beleuchten die Autoren datailreich, welche Alternativen es zu einer OP gibt, wie sinnvoll Eingriffe wie beispielsweise eine Arthroskopie oder der Einsatz eines künstlichen Gelenkes ist und auch, wann dieses die beste Wahl ist. Klar stellen sie, dass Arthrose nicht eine Frage des Alters, sondern vielmehr eine der einseitigen Bewegung und Abnutzung, der eingeschränkten Bewegungswinkel ist und, dass sich Knorpel, die noch, wenn auch nur geringfügig, vorhanden sind, wieder aufpeppeln lassen. Abgerundet wird dieses Wissen durch vielfältige Betrachtungsweisen samt Handlungsstrategien, als Prophylaxe und auch im bereits betroffenen Stadium, unter anderem durch Ernährung, gezielten Faszienmassagen und Übungen um verkürzte Muskeln und damit verbundenen Fehlhaltungen samt einseitiger Abnutzung des Gelenkes entgegenzuwirken und schmerzfrei zu sein. Es ist halt mal eine andere Sichtweise, selber aktiv zu werden und nicht die Verantwortung für den eigenen Körper alleine dem Arzt zu überlassen, der den Patienten durch Schmerzmittel und / oder operativen Eingriff in seiner passiven Rolle läßt. Wenn man Statistiken über Ops von künstlichen Gelenken (TEP) liest, erkennt man sehr schnell, dass dieser Einsatz keine wirklich langfristige Lösung ist und man als Patient sehr wohl aktiv werden sollte. Die Erklärungen und angebotenen Strategien finde ich sehr ausführlich, gut nachvollziehbar und detailreich; die Übungen werden durch zahlreiche Fotos ergänzt. Zudem kann man auf der angegebenen website Videos mit Übungen, Trainingspläne und vieles mehr nutzen. Für mich handelt es sich um ein rundum gelungenes und hilfreiches Buch.

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Wunderbar

Von: Michaela aus Offenbach

02.12.2018

Oje ,wie Wahr!Das einziger Problem ist ,daß man es selber in der Hand hat.Man muss nur konsequent sein.Wünsch allen viel Erfolg!

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Just do it

Von: Bri

14.03.2018

Vor über zwanzig Jahren fuhr ich seit ungefähr drei Jahren meiner Meinung nach recht passabel Motorrad. Die damalige Maschine, eine schöne dezent lackierte Enduro, ließ sich meiner Meinung nach leicht händeln, Gruppenausfahrten machten Spaß, doch ausfahren wollte ich meine Domi schon auch einmal. Es kam, wie es kommen musste: Bei einer Fahrt über die Monte-Baldo-Höhenstraße am Gardasee, nutzte ich eine Lücke, um mich von den anderen abzusetzen - ein wenig genervt, denn vor mir fuhr eine Fahranfängerin, die im dritten Gang in die Kurve ging, mit gezogener Kupplung durchrollte und danach natürlich nicht rauskam. So machen kurvige Bergstraßen keinen Spaß und prompt verfiel ich in ein eher männliches Verhaltensmuster, setzte mich von den anderen ab und wollte einfach mal ein paar Kurven richtig durchziehen. Blöd nur, dass ich viel zu schnell in eine zu enge Kurve ging und das tat, was man eigentlich nie tun sollte: volle kann in die Eisen steigen, aber nur mit der Vorderradbremse. Ich weiß noch genau, dass ich in diesen wenigen Sekunden überlegte, wo ich meine Maschine am besten ablegen könnte und landete genau dort. Allerdings fehlten meiner Maschine danach die Rückspiegel. Bis meine Mitfahrer ankamen, hatte ich das Moped von meinem Bein gewuchtet und jammerte über die fehlenden Rückspiegel. Mein damaliger Freund, angehender Mediziner, prüfte mich erst mal auf Verletzungen und war ziemlich erstaunt, dass mir wohl nichts weiter fehlte, als natürlich ein Schock, der aber nicht allzu schlimm war. Im Laufe des Tages aber, zeigte sich, dass ein schwerer Schlag auf meine rechte Schulter diese doch ziemlich verletzt haben musste, konnte ich den Arm abends kaum mehr und schon gar nicht schmerzfrei bewegen. Langer Rede kurzer Sinn: letztendlich stellte sich heraus, dass ich eine Sehnenruptur erlitten hatte, die durch die Ruhigstellung durch einen sogenannten Gilchrist-Verband dazu führte, dass ich meinen rechten Arm im Schultergelenk überhaupt nicht mehr bewegen konnte. Glücklicherweise hat ein junger und engagierter Assistenzarzt nicht nachgegeben und die Ursache, die Ruptur, festgestellt und mich mit vielen Physiotherapiesitzungen versorgt, was dank der kundigen Behandlung einer befreundeten Physiotherapeutin dazu führte, dass die Schulter wieder komplett beweglich und beschwerdefrei wurde. Es hat gedauert, aber es hat funktioniert. Der abschließende Besuch einer sogenannten Schultersprechstunde bestätigte mir, dass ich solange es keine Notwendigkeit gab, eine OP nicht in Erwägung ziehen sollte. Vor ein paar Monaten, nach einem hektischen und stressigen Umzug, fing nun die linke Schulter an, zu mucken. Zunächst dachte ich nur, ich hätte mich etwas überhoben oder ähnliches, doch binnen kurzer Zeit war mir klar, dass die Rotationsbewegungen der Schulter bereits stark eingeschränkt waren. Schmerzen hatte ich vor allem nachts und am morgen, tagsüber - durch Bewegung und das unregelmäßige Schwimmen, das ich in den Wintermonaten noch weniger durchführte, als im Sommer - klangen die Schmerzen ab, die Steifheit des Gelenks blieb. Also ab zum Orthopäden, der mir alles, was ich fühlte und vermutete bestätigte: Diagnose Frozen Shoulder. Ja, heute spricht man englisch auch in Köpenicker Arztpraxen. Erst mal Physio - die leider aufgrund der Massenabfertigung der mich noch unbekannten Praxis - überhaupt nichts brachte, parallel ein MRT um eben zu sehen, ob bereits eine Sehnenruptur oder nur eine Entzündung vorlag, die die Beweglichkeit in unserem eigentlich beweglichsten Gelenk einschränkte. Nächster Arzttermin, Cortisontherapie - what?, nee, also ich nicht - und Überweisung an einen Schulterspezialisten tief im Westen der Stadt. Solche Termine sind nur lange im Voraus zu bekommen und so tat ich, was ich immer tue, wenn ich ein Problem habe: ich suche nach passenden Büchern. Und fand. Die Arthrose-Lüge von Liebscher & Bracht ist ein klug aufgebautes Buch, das zunächst Hintergrundinformationen über Arthrose, ihre Entstehung, die Möglichkeiten der Vorbeugung und der Heilung gibt, um dann zum Übungsteil zu kommen, der anhand gut erklärter und bebilderter Übungen ein kurzes, aber offensichtlich effektives Muskel- und Gelenktraining darstellt, dass jeder moderne Mensch sich in seinen Tagesablauf einbauen sollte. Denn Gelenke wollen bewegt werden und das nicht einseitig. Das ist aber die Lebensrealität fast aller Menschen heutzutage. Sicher treiben viele Sport, gehen ins Fitnesscenter, aber auch hier muss man darauf achten, nicht zu einseitig zu trainieren. Auch wenn Liebscher & Bracht sehr viel Hoffnung machen, dass bereits eingetretene Schmerzzustände reversible sind, so machen sie etwas auch klar: Ohne eigenes aktives Zutun, passiert nichts. Und so habe ich mir entschlossen, wenn ich also morgen zu meinem Schulterspezialisten gehe, mich nicht auf eine minimal invasive OP - die übrigens von vielen Krankenkassen nicht mehr übernommen wird, weil sie kaum Erfolge zeitigt - einzulassen und mir eine gute Physiotherapiepraxis suchen werde, mit deren Hilfe ich meine Schulter wieder beweglich bekomme. Meine Ernährung habe ich dank der Informationen im Buch bereits etwas umgestellt und achte noch mehr darauf, basische Lebensmittel zu mir zu nehmen. Außerdem nehme ich das Trainingsprogramm, die Übungen ernst - und weil ich merke, dass meine linke Schulter und vor allem der Nackenbereich nie ganz schmerzfrei sind, versuche ich meine Faszien wieder zu "entkleben", indem ich das Trainingsprogramm kontinuierlich durchziehe. Ich weiß, dass es keine Spontanheilung geben wird, die Gründe dafür haben mir Liebscher & Bracht wunderbar dargelegt. Aber ich weiß auch, dass ich etwas dafür tun kann und muss, damit ich meine Bewegungsqualität verbessern und halten kann. Ich bin einfach zu jung, um mich damit abzufinden, dass ich vielleicht eine stärkere Veranlagung zu solchen Krankheiten besitze, als andere. Fakt ist ja auch, dass Menschen, die täglich ein gewisses Trainingsprogramm absolvieren, bis ins hohe Alter beweglich bleiben. Und Liebscher & Bracht haben mir deutlich gemacht, dass ich das auch kann. Ich muss nur wollen.

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Ich selbst habe glücklicherweise noch keine Arthrose, obwohl ich mit meinen 27 Jahren schon recht viele Probleme mit schmerzenden Gelenken habe, seien es nun Nacken, Rücken oder Finger. Aber deshalb habe ich dieses Buch nicht bestellt. Ich habe mich mit dem Thema beschäftigt, weil in meiner Familie einige Mitglieder mit Arthrose im Knie und der Hüfte zu kämpfen haben und bei der einen oder anderen Person die Frage nach einem künstlichen Gelenk im Raum steht. Da eine Operation nicht gerade für Vorfreude sorgt, habe ich angefangen, mich nach Alternativen umzusehen und bin dabei auf dieses Buch gestoßen. Zunächst einmal erklärt es viel über die Volkskrankheit Arthrose, zum anderen bietet es neben praktischen, leicht nachzumachende Übungen auch eine Vielzahl an Rezepten, die besonders gut für die Gelenke sein sollen. Hier geht es unter anderem nämlich auch darum, wie man Arthrose vorbeugen kann, indem man einige ungesunde Lebensgewohneheiten abstellt, auf die richtige Ernährung achtet und seinem Körper Bewegung gönnt und das wiederum ist auch für mich interessant. Andererseits werden hier aber auch Nahrungsergänzungsmittel empfohlen, von denen ich reichlich wenig halte, da ich mich ohnehin schon sehr ausgewogen und gesund ernähre und überzeugt bin, diese nicht zu brauchen. Und was mir auch immer ein bisschen sauer aufstößt ist, wenn ich das Gefühl habe, dass die Autoren mit Sportgeräteherstellern zusammenarbeiten, denn wenn man alle Übungen ausführen möchte, muss man tief in die Taschen greifen und sich einiges an Geräten zulegen. Da kann man auch gleich seinen Pysiotherapeuten fragen, ob man dessen Behandlungsraum für eine Stunde mieten kann. Ich denke, dass die hier erläuterte Theorie manchen die Augen öffnen wird und dass meine betroffnenen Familienmitglieder lieber erst einmal Ernährung und Sportgewohnheiten ändern werden (obwohl sie eh schon sehr gesund leben, aber man weiß ja nie), bevor sie sich unters Messer legen und ein künstliches Gelenk einsetzen lassen. Inwieweit die Theorie hier drin aber stimmt oder Quatsch ist, kann ich nicht beurteilen und ich denke, man sollte auch immer Rücksprache mit seinem Arzt halten, wenn man ohnehin schon wegen Arthrose oder ähnlichem in Behandlung ist.

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Inhalt: Natürlich gibt es Arthrose und es ist die häufigste Gelenkerkrankung....Im Alter bleibt kaum jemand verschont. Es trifft aber immer mehr junge Menschen. Liegt das vielleicht an unserer Lebensweise ? Liebscher & Bracht zeigen mit geeignete Lebensweisen, Übungen & Faszien Rollmassagen wie man degenerativen Knorpel wieder zum Nachwachsen anregt. Arthroseschmerz ist meist ein Alarmschmerz, der oft verschwindet wenn die richtige Behandlung statt findet. Rezension: Die meisten Menschen bewegen sich zu wenig, da sie durch ihre berufliche Tätigkeit viel im Sitzen verbringen. Mit der Zeit schleichen sich Verspannungen Schmerzen & muskuläre Dysbalancen ein, die wiederum zu Gelenkverschleiß führen können. Da der Körper nicht mehr optimal beansprucht wird und meist noch eine einseitige , oder Fast Food reiche Kost dazu kommt, beginnen solche Verschleißerscheinungen immer früher. Und weil man von der Arbeit jaaaaa sooooo K.O. ist, schafft man es auch danach oft nicht sich regelmäßige Bewegung zu gönnen. Der Aufbau dieses Buches ist wunderbar gestalte und beginnt mit einer ausführliche Übersicht von Einführung, Grundlagen, Erklärungen, Regionen bis hin zum Übungsteil. Es wird erklärt welche Möglichkeiten es gibt sich von den Schmerzen zu befreien und den Verschleiß aufzuhalten. Dieses Konzept ist aber nicht einfach an den Haaren herbei gezogen, es steckt eine Jahre lange Forschung dahinter. Das traurige ist das diese Methode noch wenig Anerkennung in der herkömmlichen Medizin gefunden hat. Obwohl es für Laien und Menschen mit medizinischen Kenntnissen / Berufen sehr einleuchtend und glaubhaft dargestellt wird. Wir nutzen unsere Gelenkflächen durch einseitige Belastungen falsch, dadurch werden manche Stellen am Gelenk mehr belastet als andere. Hinzu kommt das Muskeln verkürzen und sich der Gelenkwinkel immer mehr verkleinert. Die Krafteinwirkung auf das Gelenk verteilt sich nicht mehr ideal. Es kommt zu Abnutzungen. Verklebte Faszien müssen wieder geschmeidiger gemacht und Schlackenstoffe abtransportiert werden. Durch eine bewusste Ernährung sollen dem Körper wichtige Nährstoffe zugefügt werden. Dieses Buch soll allen Schmerzgeplagten Hoffnung geben, das es vielleicht doch ein Leben ohne Schmerzen gibt. Einen Weg der einen all diese Op´s und künstlichen Gelenke ersparen könnte. Man muss nur den Mut finden vielleicht einen anderen Weg einzuschlagen. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, es ist super gegliedert, enthält Rezepte und einen riesigen Übungsteil.

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Man kann sagen, Probleme mit den Gelenken sind schon fast eine "Volkskrankheit". An allen Ecken und Enden, auch im engsten Verwandten- und Freundeskreis klagen viele über Gelenkschmerzen, Verlust der Beweglichkeit etc. Meist sieht der Leidende nur die Möglichkeit einer Operation, aber selbst ein neues Gelenk bringt oft keine Lösung des Problems. Das Autoren-Ehepaar Liebscher-Bracht hat sich das Thema Arthrose sehr intensiv angesehen und neue Behandlungsmethoden entwickelt, die auf den ersten Blick revolutionär anmuten, bei näherer Betrachtung aber absolut logisch und nachvollziehbar wirken. Ich habe vor einiger Zeit die Videos der Autoren auf Youtube entdeckt und mir viele davon angesehen. Nun hat das Ehepaar alle Erkenntnisse zum Thema Arthrose in einem umfangreichen Buch zusammengestellt. Die erste Hälfte des Buches enthält Erläuterungen zu dieser Krankheit an sich, zu bisherigen Behandlungsmethoden, zu Erklärungen der Medizin, wo der Schmerz her kommt. Es werden Ungereimtheiten erklärt und Missverständnisse ausgeräumt, und die Autoren geben ihren Lesern jede Menge Wissen und Informationen an die Hand, mit deren Hilfe sich der Knorpel regenerieren soll. Das Behandlungskonzept ist eine Kombination aus Ernährungsrichtlinien und sinnvollen Bewegungsübungen. Diese Übungen und auch Anleitungen zu einer Rollmassage findet man in einem dicken Kapitel im Anschluss an den allgemeinen Erklärungsteil. Alle Übungen sind ausführlich in Wort und Bild dargestellt, so dass man eigentlich sofort loslegen kann. Besonders gut gefällt mir an diesen Übungen, dass man die meisten völlig ohne zusätzliche Hilfsmittel ausführen kann. Ab und zu braucht man eine Übungsschlaufe, aber dafür kann gerade am Anfang auch ein Schal eingesetzt werden. Man kann die Empfehlungen im Buch also erst einmal ausprobieren, ohne noch größere Anschaffungen tätigen zu müssen. Ist man überzeugt, kann man sich nach und nach evtl. eine Übungsschlaufe und eine Massagerolle oder einen Massageball zulegen. Neben den Bewegungsübungen enthält das Buch auch zahlreiche Rezepte, denn auch die Ernährung spielt eine große Rolle bei Gelenkkrankheiten. Frau Dr. Bracht stellt hier ihre Lieblingsrezepte vor, die alle eines gemeinsam haben: sie verfügen über eine hohe Nährstoffdichte und enthalten reichlich Vitalstoffe. Außerdem findet man in diesem Abschnitt auch die Beschreibungen zu diversen Nahrungsmitteln und Kräutern, die schmerzlindernd wirken können. Die Autoren betonen, dass ihr Konzept nicht in ALLEN Fällen anschlägt, aber doch in den meisten. Ausnahmen bestätigen eben auch hier die Regeln. Ich selbst habe zwar keine Probleme mit Arthrose, kann also aus meiner persönlichen Sicht auch nicht sagen, ob die empfohlenen Therapien wirklich bei dieser Krankheit anschlagen. Aber ich hatte Ende des letzten Jahres über mehrere Wochen starke Rückenschmerzen und habe langsam damit angefangen, die im Buch beschriebenen Übungen zu machen. Egal welche Ursache meine Beschwerden hatten, die Übungen haben mir geholfen! Ich möchte auch noch lobend erwähnen, dass dies ein Sachbuch ist, das sich auch von Laien richtig gut lesen lässt, denn es ist absolut verständlich geschrieben, und ich möchte sogar behaupten, es ist fesselnd. Man muss auch bedenken, dass diese Behandlungsmethoden, die hier aufgezeigt werden, sowohl den Patienten als auch den Krankenkassen viel Geld sparen könnten, denn auch wenn man sich das Buch, die dazu passende Übungs-DVD und alle Massagerollen besorgt, ist das immer noch unvergleichlich günstiger als jede Medikation oder Operation. Wenn man als Patient die Diagnose "Arthrose" bekommt und womöglich als Ausweg nur noch ein künstliches Gelenk sieht, dann kann es ja nicht schaden, erst einmal diesen, viel leichteren Weg zu beschreiten und sich auf die Liebscher-Bracht Therapie einzulassen. Zahlreiche Studien geben dem Autorenehepaar mittlerweile recht, auch wenn dieses Konzept noch weit davon entfernt ist, allgemein anerkannt zu werden. Aber es wäre nicht das erste Mal, dass Mediziner neue Erkenntnisse hatten, die zu Beginn von der Öffentlichkeit als Schmu abgetan wurden, Jahre später aber als anerkannte Fakten galten. Ich bin diesbezüglich immer offen für Neues, vor allem wenn man etwas bewirken kann, ohne dem Körper an anderer Stelle dabei zu schaden. Das Konzept, das in diesem Buch beschrieben wird, geht die Krankheit Arthrose ganzheitlich an, und ich denke, das ist der Weg der Zukunft.

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