Leserstimmen zu
Das Haus ohne Männer

Karine Lambert

(8)
(20)
(13)
(2)
(0)
€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

ich hatte eine Komödie über ein Haus voller Singlefrauen erwartet, als ich das Buch zum ersten Mal in die Hand genommen habe.... Den kriegt ihr aber gar nicht, wenn ihr dieses Buch liest. Es ist eine fast schon philosophisch anmutender Roman über die Sehnsucht nach dem richtigen Partner und dem Gefühl der Verbundenheit. Ich überlasse es Euch, ob ihr das die grosse Liebe nennen wollt. Die Frauen leben seit Jahren (ohne Männer im Haus) und dann zieht Juliette ein. Juliette ist jung und träumt von Mr. Right, der grossen Liebe. Die 5 Frauen schaffen es nicht, Juliette von Ihrer Lebensform zu überzeugen, viel mehr weckt Juliette in den Damen (von sehr unterschiedlichem Alter) die Sehnsucht nach einem Partner, der da ist und sich kümmert, versteht und vertraut. Es ist ein sehr schöner Roman und er wirft mehr Fragen auf, als das er Antworten liefert, aber gerade das hat mir sehr gefallen. Er kam auch (wie so oft im Leben) zum richtigen Zeitpunkt. Ich kann ihn Euch nur ans Herz legen, denn es ist wirklich ein Roman, der ans Herz geht.

Lesen Sie weiter

Fünf Frauen, fünf Geschichten und eine Gemeinsamkeit: sie alle haben den Männern abgeschworen und leben jetzt gemeinsam in einem Haus, in dem Männer nicht weiter als bis zum Gartentor dürfen. Als eine der Bewohnerinnen sich entschließt für einige Monate in Indien zu leben, zieht die romantische Juliette in ihre Wohnung. Juliette, die von den wohl ignorantesten Eltern überhaupt aufgezogen wurde, glaub dennoch an die Liebe und will die Suche danach noch lange nicht aufgeben. Gefallen hat mir besonders, dass die Frauen alle so unterschiedlich sind, sei es in Interessen, Herkunft oder Lebensart. Trotzdem sind sie alle gute Freundinnen und treffen sich jeden Sonntag am Tisch der Königin um gemeinsam zu essen und zu reden. Es herrscht ein tolles Gemeinschaftsgefühl zwischen diesen Frauen, die alle schmerzhafte Erfahrungen mit Männern gemacht haben. Sie alle verbinden die Schatten der Vergangenheit, aber auch gleichzeitig die Freude des Momentes. Die Hausbesitzerin, eine ehemalige Primaballerina, thront als Königin im obersten Stockwerk des Hauses. Dort pflegt sie ihren Bambus, in der ständigen Angst, dass dieser blühen könnte. Denn das würde nicht nur eine Veränderung bedeuten, sondern auch dessen Leben beenden. Nicht nur die Hausbewohnerinnen sind zum Verlieben, das ganze Viertel ist es. Der kleine Gemüseladen, die Buchhandlung und der Eisenwarenladen geben dem Viertel ein ganz besonderes Flair, das von seinen Bewohnern nur noch verstärkt wird. Das Cover des Buches hat mich sofort angesprochen, da es schön bunt gestaltet ist, und man durch die einzelnen Fenster einen kleinen Einblick in das Leben der Frauen erhält. Ich kann "Das Haus ohne Männer" wirklich nur empfehlen, es lässt sich gut nebenher lesen, was ich momentan in der Klausurenphase als sehr angenehm empfinde. Die Charaktere schließt man sofort ins Herz, und es war wunderschön über die unterschiedlichen Leben der Bewohnerinnen der Casa Celestina zu lesen.

Lesen Sie weiter

Normalerweise entscheide ich mich, ob ich ein Buch lesen will, indem ich den Klappentext lese und evtl auch die Leseprobe bzw. die ersten paar Seiten des Buches. Der Klappentext verrät mir, ob mich die Handlung interessiert, und die Leseprobe liefert mir eine Kostprobe des Schreibstils. In diesem Fall war das wunderschöne, bunte und lebendige Cover ausschlaggebend. Es sprüht nur so vor Lebenslust und französischem Flair. Beides wird in der Geschichte beibehalten und bestätigt mein Bauchgefühl. Geht ein Leben ohne Männer und ohne Liebe und ist das das Gleiche? Hatte nicht schon jede Frau einmal die Schnauze voll von Männern und wollte am liebsten alles hinschmeißen und auf einen Planeten ziehen ohne Männer, doch durchgezogen hat es keine. Mitten in Paris gibt es das, ein Haus mit fünf Frauen, alle komplett unterschiedlich. Hier sind Männer strikt verboten. Die Nachbarn gucken schief und bezeichnen sie als Sekte. Doch das scheint die fünf nicht großartig zu stören. Als die junge Juliette ins Haus zieht , bringt sie das Konzept ins Wanken, da sie noch an die Liebe glaubt. Alle fünf Frauen sind auf ihre eigene Art und Weise interessant, haben ihre eigene Geschichte und ihre Gründe warum sie ein Leben ohne Männer und ohne Liebe führen wollen. Der Schreibstil von Karine Lambert ist spielerisch, unterhaltsam, humorvoll, flüssig und wunderschön. Man hat das Gefühl, man sei selbst in Paris und beobachte diese einzigartige WG. Es ist eine Geschichte über das Leben und die Liebe.

Lesen Sie weiter

Normalerweise entschiede ich mich ob ich ein Buch lesen will in dem ich den Klappentext lese und evtl auch die Leseprobe bzw die ersten paar Seiten des Buches. Der Klappentext verrät mir ob mich die Handlung interessiert und die Leseprobe liefert mir eine Kostprobe des Schreibstils. In diesem Fall war das wunderschöne, bunte und lebendige Cover ausschlaggebend. Es sprüht nur so vor Lebenslust und französischem Flair. Beides wird in der geschichte beibehalten und bestätigt mein Bauchgefühl. Geht ein Leben ohne Männer und ohne Liebe und ist das das Gleiche? Hatte nicht schon jede Frau ein mal die Schnauze voll von Männern und wollte am liebstens alles hinschemißen und auf ein Planet ziehen ohne Männer, doch durchgezogen hat es keine. Mitten in Paris gibt es das, ein Haus mit fünf Frauen, alle komplett unterschiedlich. Hier sind Männer strikt verboten. Die Nachbarn gucken schief und bezeichnen sie als Sekte. Doch das scheint die fünf nicht großartig zu stören. Als die junge Juliette ins Haus zieht , bringt sie das Konzept ins Wanken, da sie noch an die Liebe glaubt. Alle fünf Frauen sidn auf ihre eigene Art und Weise interessant, haben ihre eigene Geschichte und ihre Gründe warum sie ein Leben ohne Männer und ohne Liebe führen wollen. Der Schreibstil von Karine Lambert ist speilerisch, unterhaltsam, humorvoll, flüssig und wunderschön. Man hat das gefühl man wäre selbst in Paris und beobachtet diese einzigartige WG. Es ist eine Geschichte über das Leben und die Liebe.

Lesen Sie weiter

Meine Zusammenfassung: Es ist soweit, Carla fliegt für einige Monate nach Indien. Selbstverständlich hat sie schon für eine NachmieterIN gesorgt, denn in dem Haus mit der Nummer 15 sind keine Männer erlaubt. Carla hat Juliette ausführlich über diese Regel informiert: „In unserem Leben gibt es keine Männer, weil wir das so wollen“. Der einzige männliche Bewohner, der erlaubt ist, ist Jean-Pierre, ein Kater. In der ersten Etage wohnt Guiseppina Volpino, aus einer sizilianischen Familie stammend, in der die Männer das Sagen hatten. Ohne ihre Erlaubnis, durften Frauen nicht einmal atmen. Immer von den Männern in ihrer Familie durch ihr Leben geleitet, bis zu einer arrangierten Hochzeit, mit einem Mann, der alles andere als ein Traum war, die sie beendet, nachdem ihr Vater gestorben ist. Sehr bald danach zieht sie in das Haus ohne Männer. Im dritten Stock wohnt Simone Bazin. Sie war schon immer ein Mensch, der weiß, wie man mit anpackt und arbeitet, da sie als Kind auf dem Land aufgewachsen ist. Auf einer Reise nach Uruguay lernt sie einen Mann kennen, bekommt einen Sohn und wie das Leben so spielt, wird sie von ihrem Mann betrogen. Mit ihrem Sohn Diego reist sie nach Paris und sorgt alleine für ihn. Als er mit 23 auszieht, beschließt Simone in das Haus ohne Männer zu ziehen. Rosalie Labonté wohnt in der vierten Etage. Rosalie ist Yogalehrerin, doch widmet sie die meiste Zeit einem Verein, der sich um schwierige Kinder kümmert. Von ihrem Partner, die Liebe ihres Lebens, sitzengelassen, weil dieser keine Kinder wollte, gibt sie ihre gemeinsame Firma, ihre Netzwerke, ihr altes Leben auf und zieht in das Haus ohne Männer. Im fünften Stock wohnt die Hauseigentümerin, die „Königin“. Einst ein großer Star am Ballett-Himmel, heute 75 Jahre alt und noch immer eine hoheitliche Erscheinung, die den Männern abgeschworen hat. Noch immer hängt sie ihrem Leben als Tänzerin nach und fordert umso mehr, dass die Regeln die sie für dieses Haus aufgestellt hat, befolgt werden. Juliette Kazan selbst wohnt bis zur Rückkehr von Carla in ihrer Wohnung in der zweiten Etage. Sie hat den Männern noch nicht abgeschworen. Mit ihren 31 Jahren sucht sie, mit Unterstützung ihres besten Freundes Max, weiterhin die Liebe ihres Lebens und kann nicht glauben, dass die anderen Bewohnerinnen nichts mehr von der Liebe wissen wollen. Sie sehnt sich danach, endlich eine Familie zu haben, die ihr Liebe schenkt, die sie sich als Kind immer von ihren Eltern gewünscht, doch nie bekommen hat. Jedoch finden die Männer trotzdem ihren Weg in dieses Haus. Denn jede einzelne von ihnen hängt Erinnerungen nach, in denen die Männer eine große Rolle gespielt haben. Jede von ihnen hat doch noch irgendwo diesen kleinen Wunsch, noch einmal begehrt zu werden. Wird Juliette die Damen noch einmal bekehren können, die Männer doch noch in ihr Leben zu lassen? Meine Meinung: Dieser nette kleine Schmöker mit seinen 222 Seiten Lesefreude hat mich sehr erfrischt. Es hat mir Spaß gemacht, in die unterschiedlichen Welten und Gedanken der einzelnen Bewohnerinnen einzutauchen und die Hintergründe zu erfahren, warum sie keine Männer in ihren Leben wollen. Ebenfalls hat es Spaß gemacht herauszufinden, dass bei allen Frauen doch noch ein kleiner Wunsch besteht, die Männer in ihre Leben zurückzuholen. Jeder einzelne Charakter hat mich erfrischt und begeistert, sodass ich mir selbst vorstellen könnte, in dieses Haus einzuziehen. Den Spaß, den sie als Gemeinschaft, als eine Art Familie, haben, an ihren wöchentlichen Sonntagsessen bei der „Königin“ zusammenkommen oder auch gemeinsam zum Schwimmen gehen; einfach klasse. Der Schreibstil der Autorin hat mich das Buch an einem Stück verschlingen lassen, sodass es zu Ende war, bevor ich bereit war mich von der Geschichte zu verabschieden. Ich hätte gerne noch mehr erfahren, da mich das Ende doch ein wenig überrascht hat (ich möchte nichts verraten) und mich nach mehr gieren lässt. Einfach eine tolle Geschichte mit sympathischen Charakteren und höchst interessanten Lebensgeschichten. Mein Fazit: Dies war das erste Buch, welches ich von der Autorin Karine Lambert gelesen habe und ich habe mir gleich das nächste Buch Und jetzt lass uns tanzen von ihr bestellt. Mir gefiel diese nette kleine, erfrischende Geschichte sehr gut und ich würde gerne tiefer in die Welt vom Haus ohne Männer tauchen. Dafür, dass ich so gut unterhalten wurde und dieser Roman mal eine etwas andere Geschichte für mich war, gebe ich dem Buch 5 von 5 Sternen.

Lesen Sie weiter

Auch in ihrem neuen Roman "Haus ohne Männer" entführt uns die Autorin Karine Lambert wieder nach Frankreich. Und hier darf ich wieder in meiner Traumstadt Paris hat machen. Und hier erleben wir eine ganz besondere Geschichte. Ein wunderschönes verwunschenes Haus mitten in Paris. Doch die Besitzerin, die von allen nur die Königin benannt wird und früher eine gefeierte Primaballerina war, führt ein strenges Regiment. Alle Mieter in diesem Haus haben den Männern und der Liebe abgeschworen. Das einzige männliche Wesen in diesem Haus ist Kater Jean-Pierre. Doch dann zieht Juliette in das Haus ein und stellt das Leben der unterschiedlichen Frauen auf die Probe. Denn sie hat die Männer noch nicht aus ihrem Herzen verbannt. Wie schon auch Karines Lamberts ersten Roman hat mich auch diese Geschichte berührt und nachdenklich gemacht. Denn was muss im Leben der einzelnen Mieter geschehen sein, um so eine Entscheidung zu treffen? Hinter jeder dieser Mieterinnen, das sind Giuseppina Volpino (I. Stock), Juliette Kazan (2.Stock), Simone Bazin (3.Stock), Rosalie Labonté (4.Stock) und die Eigentümerin "Die Königin" thront im 5.Stock., verbirgt sich ein besonderes Schicksal, das sie zu diesem Schritt gezwungen hat. Jeder hat sein Päckchen zu tragen und alle haben sie mich berührt. Und zieht Juliette in dieses Haus, in die Wohnung von Carla, die einige Zeit nach Indien verreist ist. Doch Juliette kann sich nicht ganz an die Abmachung halten. Denn was ist ein Leben ohne Männer und ohne Liebe? Das Ende dieser außergewöhnlichen Geschichte hat mich dann doch überrascht. Und welche Auswirkungen ergeben sich daraus für die Mieterinnen? Wirklich interessant. Ich habe mich in der Stadt der Liebe wieder pudelwohl gefühlt. Für mich war dieses Buch ein ganz besonderes Lesevergnügen. Ich habe traumhafte unterhaltsame Lesestunden mit dieser Lektüre verbracht. Das Cover allein ist schon ein Hingucker, finde ich klasse. Gerne vergebe ich für dieses preisgekrönte Bestsellerdebüt der Autorin 5 Sterne und freue mich schon auf ihre nächste Geschichte.

Lesen Sie weiter

Allgemeine Infos zum Buch: Seitenanzahl: 240 Verlag: Diana Verlag Preis: 9.99€ Klappenbroschur Altersempfehlung: ab 14 Jahre Klappentext/ Beschreibung: Keine Männer – das ist die Regel. Die Bewohnerinnen eines verwunschenen Hauses mitten in Paris haben der Liebe abgeschworen. Kater Jean-Pierre ist das einzige männliche Wesen, dem sie Zutritt zu ihrer Welt gestatten. Als die junge Juliette einzieht, stellt sie das Leben der unterschiedlichen Frauen auf die Probe. Denn sie hat die Liebe noch nicht aus ihrem Herzen verbannt … Mit einer Leseprobe aus dem SPIEGEL-Bestseller »Und jetzt lass uns tanzen« von Karine Lambert. Inhalt: Juliette zieht in das Haus ohne Männer, weil sie eine Wohnung brauchte und ihre Freundin Carla, die zuvor dort gelebt hat, aber nach Indien gereist ist, ihr die Wohnung angeboten hat. Die Frauen wehren sich gegen die Aussage, die Juliette getätigt hat: "Ihr habt der Liebe abgeschworen. " Jede Frau bekommt in einigen Kapiteln das Scheinwerferlicht, wo geschildert wird, was der Grund ist, wieso sie keine Männer mehr lieben wollen. Es sind unterschiedliche Gründe, wie eine Liebe, die einfach verschwunden ist oder einfach die Angst davor. Jeden Sonntag gibt es bei der Königin ein Abendessen, wo sich die Frauen Juliette, Simone, Rosalie und Giuseppina immer versammeln, da dies eine Tradition ist; selbst für Juliette zum Schluss. Gestaltung: Ach, ich war schon in das Cover verliebt, da es schon einmal die Frauen in ihren Wohnungen darstellt. Sonst ist das Buch sehr schlicht gehalten, was aber stimmig ist. Zu solchen reifen Frauen hätte nichts flippiges, wie bunte Zeichnungen gepasst. Dennoch wären stilvolle Muster/ Ornamente ein Hingucker für die Seiten gewesen. Schreibstil: Ich war überrascht, dass die Seiten nur hinweg geflogen sind, da der Schreibstil sehr flüssig und angenehm ist. Durch die kurzen Kapitel habe ich das Buch noch schneller gelesen; schneller als, wenn es lange Kapitel sind. Fazit: Durch die besondere Bindung der Frauen, muss man häufig schmunzeln, lächeln, lachen und auch weinen, weil die Geschichten einem ans Herz gehen. Ich will nicht allzu viel ausplaudern, aber vielleicht bleibt Jean-Pierre der Kater nicht mehr lange der einzige Mann im Haus, aber das musst du selber erlesen. Ist das Buch empfehlenswert? Ja das ist es! Es ist voll mit Emotionen und Humor, also die perfekte Lektüre für zwischendurch. Außerdem kann man sich sicherlich mit einer der Frauen irgendwie identifizieren; selbst mit nur einer kleinen Eigenschaft. Was liest du hier noch? Zack, zack, bestell dir das Buch, wenn du Lust darauf bekommen hast! Rating: 🌟🌟🌟🌟🌟/5🌟

Lesen Sie weiter

Ein Haus in einem Viertel in Paris. Ein Haus, in dem nur Frauen wohnen. Ganz unterschiedliche Frauen, doch sie alle haben beschlossen, dass sie mit Männern nichts mehr zu tun haben wollen. Das einzige männliche Wesen im Haus ist der Kater Jean-Pierre.  Da ist Simone, die sich einst Carlos, dem Tänzer hingab und bitter enttäuscht wurde. Rosalie, deren Kinderwunsch immer größer wurde, so dass sich ihr Mann Francois von ihr getrennt hat, ihr aber weiterhin seit Jahren Postkarten schreibt. Giuseppina, die von der Familie verstoßen wurde, weil sie ein lahmes Bein hat und schließlich auch noch Carla. Sie alle treffen sich immer sonntags bei der "Königin", einer ehemaligen Primaballerina, die sich immer wieder alte Aufnahmen mit ihrem Applaus oder mit den Kirchenglocken aus ihrer Heimatstadt anhört. Die Königin mit dem Bambus, von dem alle hoffen, dass er nie blühen wird, denn das würde Veränderung bedeuten oder sogar, dass alles vorbei ist. Doch dann fährt Carla für einige Zeit nach Indien und überlässt ihre Wohnung der jungen Juliette, die sich als Kind so sehr gewünscht hat, nur einmal von ihren Eltern umarmt und geliebt zu werden. Juliette, die dennoch an die Liebe glaubt... "Das Haus ohne Männer" - oh, wie ich dieses Buch liebe! Ein wunderbarer, ein ganz bezaubernder Roman voller poetischer Kraft. Dieser Geschichte, diesem Buch wohnt ein unglaublich zarter Zauber inne, ganz sacht, ganz leise.  Ich habe nicht nur die sehr unterschiedlichen Frauen sofort in mein Herz geschlossen, sondern auch Monsieur Barthélémy, der hinter seinem Vorhang das ganze Viertel beobachtet, die Brüder Leroy in ihren Kitteln, die aus ihrer Eisenwarenhandlung jedem zuwinken. Der Buchladen, der Gemüseladen... All diese Menschen in diesem Viertel und dann Juliette, die der Liebe noch nicht abgeschworen hat und die es schafft, dass die anderen Frauen im Haus ihr Leben noch einmal überdenken.  "Das Haus ohne Männer" - ein so liebevolles, warmherziges Buch und so schön geschrieben, dass man nicht mehr aufhören kann zu lesen. Kategorie Lieblingsbuch!

Lesen Sie weiter