Leserstimmen zu
Das Haus ohne Männer

Karine Lambert

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Klappentext: Keine Männer – das ist die Regel. Die Bewohnerinnen eines verwunschenen Hauses mitten in Paris haben der Liebe abgeschworen. Kater Jean-Pierre ist das einzige männliche Wesen, dem sie Zutritt zu ihrer Welt gestatten. Als die junge Juliette einzieht, stellt sie das Leben der unterschiedlichen Frauen auf die Probe. Denn sie hat die Liebe noch nicht aus ihrem Herzen verbannt … Mit einer Leseprobe aus dem SPIEGEL-Bestseller »Und jetzt lass uns tanzen« von Karine Lambert. Meine Bewertung: Zum Cover: Das Cover finde ich wirklich gelungen, da es einfach zu der Geschichte des Romanes passt. Zu sehen sind fünf Fenster in unterschiedlicher Lage und mit dem Kater Jean-Pierre auf der Fensterbank oder den fünf unterschiedlichen Frauen. Zum Inhalt: Ein Roman, in welchem die Liebe zwar ein Thema spielt, aber dies ist kein Roman in dem sich eine Liebe zwischen den beiden Protagonisten aufbaut und entwickelt, ist mir vollkommen neu. Frauen, die der Liebe und den Männern abgeschworen haben, sowas hatte ich vorher nicht gelesen. Es war interessant, wie die Autorin Karine Lambert dies dem Leser ans Herz führte. Dennoch ist in meinen Augen weniger das Ich-habe-der-Liebe-abgeschworen das Hauptthema dieses Romanes, sondern eher die Freundschaft der unterschiedlichen Frauen des Hauses. Auch besonders gefallen haben mir die unterschiedlichen Charaktere. Sie sind nunmal unterschiedlich in Alter, Herkunft, Beruf, familiärem Hintergrund, selbst in ihren Interessen und Charakteren. Im ersten Stock lebt die Sizilianerin Giuseppina Volpino, im zweiten Stock die junge Juliette Kazan, die frischen Wind in das Haus bringt. Ein Stockwerk höher im dritten Stock wohnt Simone Bazin, im vierten Stockwerk Rosalie Labonté. Die Eigentümerin, genannt ,,die Königin" lebt im fünften Stock. Diese, eine ehemalige Primaballerina und große Verführerin, macht die Regeln. Sie alle eint nur die Entscheidung, keine Männer in ihr Leben zu lassen und damit sind sie zufrieden, bis Juliette einzieht.. Zum Schreibstil: Die Autorin Karine Lambert hat einen schönen Schreibstil. Der Roman hat nunmal wenige Seiten und dementsprechend ging das Lesen schnell von statten. Für einen guten Leseverlauf sorgten die Verwendung von kurzen Sätzen, die deutlich erkennbaren Dialoge und die Absätze. Insgesamt ist der Roman in 32. Kapitel unterteilt, in dem jedes Kapitel aus einer verschiedenen Leseperspektive erzählt worden ist. Dennoch muss ich leider sagen, dass mir ein gewisser Spannungsbogen gefehlt hat. An einigen Stellen war es dann schon langweilig.. Mein Fazit: Dieser Roman war von der Thematik anders als die Bücher, die ich sonst verschlinge. Die Autorin Karine Lambert hat sich ein interessantes Konzept ausgedacht, jedoch fehlt mir persönlich ein Spannungsbogen! Ich kann diesen Roman jedem zwar jedem empfehlen, aber mehr wie 4 Sterne kann ich diesem Roman nicht geben. Danke an das Bloggerportal und den Diana - Verlag für die Bereitstellung des Rezensionexemplares!

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Ich habe mir von diesem Buch irgendwie mehr erwartet. Um es nebenbei zu lesen ist es ganz nett aber streckenweise fand ich es sehr fade und langweilig. Ich konnte das Ende irgendwie nach den ersten paar Seiten vorausahnen und das finde ich persönlich immer sehr ernüchternd, wenn die Handlung so unkomplex ist. Was mir allerdings sehr gut gefallen hat, ist, dass auf jede einzelne der Bewohnerinnen Bezug genommen wurde. Ich habe mich gut in die Frauen hineinfühlen können und das gefällt mir persönlich sehr gut. Diese liebevolle Beschreibung der einzelnen, hat das Buch dann doch noch ein bisschen mehr Tiefe verliehen.

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Das Cover des Buches zeigt anhand von verschieden farbigen fenstern das Haus um das es geht. Im Klappentext werden als erstes die Figuren vorgestellt, dass fand ich sehr gut, da man sich von vornherein ein Bild von den verschiedenen Charakteren machen konnte. Im ersten Stock wohnt "Giuseppina Volpino", im zweiten wohnt übergangsweise "Juliette Kazan", im dritten Stock hat es sich "Simone Bazin" gemütlich gemacht und im vierten Stock trifft man "Rosalie Labonte" an. Zur Haus eigentümerin die "die Königin" genannt wird gibt es etwas mehr zu sagen. Sie ist mit 75 Jahren die Älteste der Bewohnerinnen und wohnt im fünften Stock. Sie war einmal eine sehr talentierte und berühmte Primaballerina. Nach vielen Auf´s und Ab´s in Ihrem Leben entschloss sie sich irgendwann diese ausergewöhnliche Wohngemeinschaft zu Gründen. Sie vermietet nur an Frauen die der Liebe und den Männern abgeschworen haben. Das klingt zwar beim ersten mal ziemlich komisch es entwickelt sich jedoch zu einer sehr amüsdanten Geschichte. Als Carla Ihre längere Reise nach Japan antritt zieht für diese zeit die junge und dynamische Juliette für Carla in das Haus der besonderen Art. Das gefällt den anderen Bewohnerinnen erst gar nicht so sehr, denn Juliette hat den Männern als einzige in diesem Haus noch nicht abgeschworen. Ob sie allerdings die anderen Bewohnerinnen auf Ihre Seite bekommt und was "die Königin" davon hält, dass müsst ihr schon selbst herausfinden! Auf jeden Fall gibt es in diesem Buch eine unerwartete Wendung, die alles auf den Kopf stellt.

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Karine Lambert hat einen wunderbaren Erzählstil und dank ihrer schönen Schauplatzbeschreibungen führt sie ihre Leser mitten in unterschiedliche Wohnungen, sie beschreibt lauschige Wohnzimmer, zeigt schöne Einrichtungen und sogar ein Pinguinparadies. Den Duft von Bratkartoffeln mit Speck und Heidelbeertarte erlebt man gleichermaßen beim Gang in die Küche und kann eigentlich nicht anders, als sich dort sofort wohl zu fühlen. Kurz gesagt, der charmante Stil Karine Lamberts ist perfekt und gut und kurzweilig zu lesen. Ihre Geschichte kreist um die Königin des Hauses, um eine ehemalige Primaballerina, die im obersten Stock residiert. Früher der umschwärmte Star der Tanzszene, eine Verführerin der Männer und heute eine ältere Frau, die sich lieber mit Frauen umgibt als mit Männern. Welches Schicksal hat sie zu diesem Schritt bewogen? Die anderen Frauen haben sich ihr untergeordnet, auch sie haben entsprechend enttäuschende Erfahrungen gemacht, daher hinterfragen sie die Männerregel auch nicht. Solange jedenfalls, bis Juliette auftaucht. Jung, hübsch und noch an die Liebe glaubend, bringt sie die Frauen dazu, ihr Leben ohne Männer noch einmal zu überdenken. Dank des charmanten Schreibstils dieses Buch habe ich es gern gelesen und auch die unterschiedlichen Charaktere haben viel Potential und ihre Geschichten berühren mich. Dennoch habe ich während des Lesens immer auf einen entsprechenden Tiefgang hinter dieser Erzählung gewartet. Doch im Großen und Ganzen haben diese Schicksale lediglich unterhaltende Wirkung und Giuseppina, Simone, Rosalie, Juliette und die Eigentümerin "Die Königin" hatten ihre Auftritte und zeigten mir Einblicke in ihr Leben und ihre spezielle Sinn- und Liebessuche, ohne großen Nachklang bei mir zu hinterlassen. Dieser Roman ist schön zu lesen, er ist unaufgeregt, manchmal traurig, zeigt ein wenig Humor und viele Details über das Liebesleben der Frauen. Der entscheidende Tiefgang hat mir aber gefehlt.

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Auch in ihrem neuen Roman "Haus ohne Männer" entführt uns die Autorin Karine Lambert wieder nach Frankreich. Und hier darf ich wieder in meiner Traumstadt Paris hat machen. Und hier erleben wir eine ganz besondere Geschichte. Ein wunderschönes verwunschenes Haus mitten in Paris. Doch die Besitzerin, die von allen nur die Königin benannt wird und früher eine gefeierte Primaballerina war, führt ein strenges Regiment. Alle Mieter in diesem Haus haben den Männern und der Liebe abgeschworen. Das einzige männliche Wesen in diesem Haus ist Kater Jean-Pierre. Doch dann zieht Juliette in das Haus ein und stellt das Leben der unterschiedlichen Frauen auf die Probe. Denn sie hat die Männer noch nicht aus ihrem Herzen verbannt. Wie schon auch Karines Lamberts ersten Roman hat mich auch diese Geschichte berührt und nachdenklich gemacht. Denn was muss im Leben der einzelnen Mieter geschehen sein, um so eine Entscheidung zu treffen? Hinter jeder dieser Mieterinnen, das sind Giuseppina Volpino (I. Stock), Juliette Kazan (2.Stock), Simone Bazin (3.Stock), Rosalie Labonté (4.Stock) und die Eigentümerin "Die Königin" thront im 5.Stock., verbirgt sich ein besonderes Schicksal, das sie zu diesem Schritt gezwungen hat. Jeder hat sein Päckchen zu tragen und alle haben sie mich berührt. Und zieht Juliette in dieses Haus, in die Wohnung von Carla, die einige Zeit nach Indien verreist ist. Doch Juliette kann sich nicht ganz an die Abmachung halten. Denn was ist ein Leben ohne Männer und ohne Liebe? Das Ende dieser außergewöhnlichen Geschichte hat mich dann doch überrascht. Und welche Auswirkungen ergeben sich daraus für die Mieterinnen? Wirklich interessant. Ich habe mich in der Stadt der Liebe wieder pudelwohl gefühlt. Für mich war dieses Buch ein ganz besonderes Lesevergnügen. Ich habe traumhafte unterhaltsame Lesestunden mit dieser Lektüre verbracht. Das Cover allein ist schon ein Hingucker, finde ich klasse. Gerne vergebe ich für dieses preisgekrönte Bestsellerdebüt der Autorin 5 Sterne und freue mich schon auf ihre nächste Geschichte.

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Allgemeine Infos zum Buch: Seitenanzahl: 240 Verlag: Diana Verlag Preis: 9.99€ Klappenbroschur Altersempfehlung: ab 14 Jahre Klappentext/ Beschreibung: Keine Männer – das ist die Regel. Die Bewohnerinnen eines verwunschenen Hauses mitten in Paris haben der Liebe abgeschworen. Kater Jean-Pierre ist das einzige männliche Wesen, dem sie Zutritt zu ihrer Welt gestatten. Als die junge Juliette einzieht, stellt sie das Leben der unterschiedlichen Frauen auf die Probe. Denn sie hat die Liebe noch nicht aus ihrem Herzen verbannt … Mit einer Leseprobe aus dem SPIEGEL-Bestseller »Und jetzt lass uns tanzen« von Karine Lambert. Inhalt: Juliette zieht in das Haus ohne Männer, weil sie eine Wohnung brauchte und ihre Freundin Carla, die zuvor dort gelebt hat, aber nach Indien gereist ist, ihr die Wohnung angeboten hat. Die Frauen wehren sich gegen die Aussage, die Juliette getätigt hat: "Ihr habt der Liebe abgeschworen. " Jede Frau bekommt in einigen Kapiteln das Scheinwerferlicht, wo geschildert wird, was der Grund ist, wieso sie keine Männer mehr lieben wollen. Es sind unterschiedliche Gründe, wie eine Liebe, die einfach verschwunden ist oder einfach die Angst davor. Jeden Sonntag gibt es bei der Königin ein Abendessen, wo sich die Frauen Juliette, Simone, Rosalie und Giuseppina immer versammeln, da dies eine Tradition ist; selbst für Juliette zum Schluss. Gestaltung: Ach, ich war schon in das Cover verliebt, da es schon einmal die Frauen in ihren Wohnungen darstellt. Sonst ist das Buch sehr schlicht gehalten, was aber stimmig ist. Zu solchen reifen Frauen hätte nichts flippiges, wie bunte Zeichnungen gepasst. Dennoch wären stilvolle Muster/ Ornamente ein Hingucker für die Seiten gewesen. Schreibstil: Ich war überrascht, dass die Seiten nur hinweg geflogen sind, da der Schreibstil sehr flüssig und angenehm ist. Durch die kurzen Kapitel habe ich das Buch noch schneller gelesen; schneller als, wenn es lange Kapitel sind. Fazit: Durch die besondere Bindung der Frauen, muss man häufig schmunzeln, lächeln, lachen und auch weinen, weil die Geschichten einem ans Herz gehen. Ich will nicht allzu viel ausplaudern, aber vielleicht bleibt Jean-Pierre der Kater nicht mehr lange der einzige Mann im Haus, aber das musst du selber erlesen. Ist das Buch empfehlenswert? Ja das ist es! Es ist voll mit Emotionen und Humor, also die perfekte Lektüre für zwischendurch. Außerdem kann man sich sicherlich mit einer der Frauen irgendwie identifizieren; selbst mit nur einer kleinen Eigenschaft. Was liest du hier noch? Zack, zack, bestell dir das Buch, wenn du Lust darauf bekommen hast! Rating: 🌟🌟🌟🌟🌟/5🌟

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DAS HAUS OHNE MÄNNER Rezension Diane Jordan ... ohne die Herren der Schöpfung geht es nicht und schon gar nicht in Paris. Grins ;-) Die Stadt der Liebe par excellence, in meinen Augen zumindest. Das Cover der Audio-CDs „Das Haus ohne Männer“, von Karine Lambert, zieht mich daher sofort magisch an. Eine farbenfrohe, pastellfarbige Hausfassade mit sechs Fenstern, die angedeutet Einblicke ins Wohnungsinnere gewähren. Der helle Schriftzug: „Das Haus ohne Männer“ ist bestimmt widersprüchlich und nicht wirklich ernst gemeint. Ich möchte es herausfinden und lasse mich daher auf die witzige und ungewöhnliche Geschichte mit viel französischem Flair ein. Bei TV Produktionen ist es immer interessant, worüber die Nachbarländer lachen. Und es ist schon ein Unterschied, ob der Film, das Buch oder die CD aus Deutschland, England oder Frankreich kommen. Uns Deutschen wird ja nachgesagt, dass wir zum Lachen in den Keller gehen. Grins, aber Humor ist manchmal eben auch eine Fremdsprache, die man erst nach und nach versteht, wenn man sich darauf einlässt. Ich versuche es mal, vielleicht sogar noch lieber, weil ich demnächst selber in dieser tollen Metropole mit meinem Lieblingsmenschen verweile und ich es immer faszinierend finde, wenn ich Ecken, die ich aus Büchern kenne, in der Realität wiederentdecke. Der Roman spielt, wie könnte es anders sein, in einem Viertel von Paris. Dort gibt es interessanter Weise dann ein Haus, in dem „nur“ Frauen wohnen. Die sechs Protagonistinnen könnten kaum unterschiedlicher sein, einzig und allein, das es sich um weibliche Wesen handelt mit den unterschiedlichsten Erfahrungen und Erwartungen in Bezug auf auf die Liebe, eint sie. Lach, aber soooo ganz ohne Männer, geht es dann doch nicht, denn es gibt im Haus einen Stubentiger, der auf den wohlklingenden Namen „Jean- Pierre“ hört. Aber was hat Simone, Rosalie, Giuseppina, Carla, „die Königin“ oder Juliette dazu getrieben, in „Das Haus ohne Männer“ zu ziehen? Findet es heraus und genießt den Charme dieser wundervollen CDs, die Irrtümer zu Liebe und Selbstwert klar erkennen lassen, wenn man sich nur darauf einlässt. Bon Voyage ☺!! Inhalt: Der Bestseller aus Frankreich Keine Männer – das ist die Regel. Die Bewohnerinnen eines verwunschenen Hauses mitten in Paris haben der Liebe abgeschworen. Kater Jean-Pierre ist das einzige männliche Wesen, dem sie Zutritt zu ihrer Welt gestatten. Als die junge Juliette einzieht, stellt sie das Leben der unterschiedlichen Frauen auf die Probe. Denn sie hat die Männer noch nicht aus ihrem Herzen verbannt … Die Autorin: Karine Lambert ist Fotografin und Schriftstellerin. Nach längeren Aufenthalten in verschiedenen Ländern lebt sie heute wieder in ihrer Geburtsstadt Brüssel. Ob in Bildern oder Worten, immer erzählt Karine Lambert von der Freude und der Liebe, von der Verletzlichkeit und den großen und kleinen Wahrheiten des Lebens. Für Das Haus ohne Männer, das in Frankreich zum Bestseller avancierte, erhielt sie den Prix Saga Café für das beste belgische Debüt. Weitere Bücher: Und jetzt lass uns tanzen Weitere Mitwirkende: Katrin Fröhlich (Synchronstimme) Pauline Kurbasik (Übersetzerin) Fazit: 4 ****Sterne für die humorvolle Unterhaltung, dieser tragisch schönen Geschichte. „Das Haus ohne Männer“ ist im Random House Audio Verlag erschienen. Die vier CDs haben eine Laufzeit von zirka vier Stunden und 40 Minuten und kosten 11,95 Euro.

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In der „Casa Celestina“ mitten in Paris leben 5 Frauen - nur Frauen, denn Männern ist der Zutritt verboten. Sie haben den größten Teil ihres Lebens bereits hinter sich und wollen in Ruhe alt werden, haben den Männern abgeschworen. Der Kater Jean Piere (ist der einzige Mann im Haus. Selbst Lieferanten und Handwerker müssen weiblich sein. Doch dann erfüllt sich eine der Bewohnerinnen, Carla, ihren Traum und geht für ein paar Monate Indien. Ihre Wohnung überlässt sie für diese Zeit Juliette. Diese ist erst 31 und hofft immer noch auf die große Liebe – bis sie sie findet, tröstet sie sich mit Schokolade ... Die verschiedenen Geschichten der Frauen haben mir gut gefallen, auch wenn es mir beim Hören manchmal schwerfiel, sie auseinanderzuhalten. Da ist zum einen Stella „Die Königin“ und Besitzerin des Hauses, die auch die „ohne Männer Regel“ aufgestellt hat. Sie war früher Primaballerina und sieht nicht ein, dass ihr Körper sie jetzt im Stich lässt. Stella ist der Meinung, dass sie genug Lieben im Leben hatte: „1000 Männer, 1000 Funken.“, aber den Einen, Fabio Sartori, kann sie eben doch nicht vergessen. Giuseppina stammt aus Sizilien. Zu Hause hatte sie sich den Männern unterzuordnen. Als sie 12 war, verlor die Familie alles und später wurde sie mit einem Mann verheiratet, den sie weder kannte noch lieben lernte. Dass ihre Familie sie nach einem Unfall verstieß, war das schlechteste und gleichzeitig beste, was ihr passieren konnte. Rosalie wurde von ihrem Mann Francois verlassen, als sie ihm sagte, dass sie Kinder will. Das war nicht das Leben, was er wollte. Also verschwand er einfach und schickt ihr seit dem regelmäßig Postkarten aus allen Ecken der Welt – darum hofft sie immer noch, dass er wiederkommt. Auch Simon wurde immer wieder verlassen, zuletzt von ihrem Tanzlehrer Carlos. Also träumt sie sich in eine Beziehung mit dem Schauspieler Jean Pierre Bacri. Die bewegendste Geschichte hat Juliette. Ihre Eltern wollten eigentlich nie Kinder und haben sie behandelt wie einen Gegenstand, nicht nur einmal im Hotel vergessen und als sie ihre Erwartungen nicht erfüllte, einfach abgeschoben. Sie sucht ihre Wurzeln, stopft die Leere mit Essen und malt sich bei jedem ersten Date sofort das Leben mit ihrem Gegenüber aus. „Das Haus ohne Männer“ ist ein manchmal trauriges, unaufgeregtes Buch mit sanftem und leisem Humor. Dazu passt auch die Stimme der Sprecherin Katrin Fröhlich wunderbar. Es geht um die Sinn- und Männersuche in Paris. Juliette Einzug macht den Frauen nämlich klar, dass sie sich immer noch nach Männern und der Lust sehnen! Und Juliette sieht wie es wäre, allein alt zu werden.

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