Leserstimmen zu
Kiss me in London

Catherine Rider

Kiss Me-Reihe (3)

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Paperback
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Klappentext „London, eine Woche vor Weihnachten. Der 19-jährige Jason Malone ist das erste Mal in der Stadt seiner Träume, denn er will sein Jura-Studium sausen lassen und Schauspieler werden. Ein Stipendium der Royal Academy of Dramatic Arts wäre der erste Schritt in die richtige Richtung, doch dafür muss Jason vorsprechen. Cassie Winter hat die Nase voll vom Theater, Film und Schauspielern im Besonderen. Und das hat Gründe. Als Jason und Cassie sich bei einer Vorführung von Les Misérables über den Weg laufen, beschließen sie, London gemeinsam zu erkunden und erleben ein paar Tage voller unverhoffter Überraschungen …“ Gestaltung Die Fotos aus London von der Tower Bridge, der typischen Londoner Telefonzelle und dem beleuchteten Big Ben am Abend sehen vor dem weißen Hintergrund richtig schön aus. Vor allem bekommen sie durch die weißen Schneeflocken ein richtiges winterliches Flair. Mir gefallen die Komposition der Bilder und ihr Leuchten vor dem Hintergrund richtig gut. Vor allem die Farbwahl finde ich gelungen, da die Rottöne hervorgehoben wurden und so noch mehr strahlen. Zudem passen sie gut zu dem Weiß. Meine Meinung Auch wenn nun schon die ersten warmen Frühlingsstrahlen der Sonne zu spüren waren, ist es doch noch recht kalt. Da passt ein winterliches Buch doch perfekt, vor allem wenn es gepaart ist mit einer Brise Liebe. Im neuen Buch von Catherine Rider geht es um Jason, der sein Jura-Studium für seinen Schauspiel-Traum an den Nagel hängen möchte und dazu nach London gekommen ist. Dort trifft er auf Cassie. Cassie hat genug von eben jenen Jungen wie Jason: Schauspielern bzw. Möchtegern-Schauspielern. Dennoch begeben die beiden sich auf eine gemeinsame Erkundungstour durch London, auf der sie sich näher kommen… Dass ich mich als Teil dieser Erkundungstour gefühlt habe, fand ich richtig gelungen. Dies lag vor allem am gelungenen Schreibstil der Autorin. Catherine Rider schreibt gefühlvoll und eindringlich, gleichzeitig haben ihre Sätze eine besondere Leichtigkeit, die mich durch die Seiten hat schweben lassen. So war ich doch sehr verwundert als ich dieses Buch innerhalb eines Nachmittages komplett verschlungen habe und die Zeit dabei komplett vergaß. Das Buch bietet gute Unterhaltung und vor allem die Londoner Kulisse hat mir gut gefallen, da ich selber schon in der Stadt war und mir dadurch die Beschreibungen der Autorin noch besser vorstellen konnte. Die Handlung ist süß und genau das richtige für Zwischendurch. Mir gefiel, dass Cassie ein wenig Tiefgang in die Geschichte gebracht hat, da sie sich in einer Phase befindet, in der sie sich selber wiederfinden und vor allem herausfinden muss, wie es in ihrer Zukunft weitergehen soll. Hier konnte ich mich vor allem auch gut in sie hineinversetzen, da Cassie sich selber Druck gemacht hat, wozu ich auch neige. Sie ist für mich eine Protagonistin gewesen mit der ich mich hervorragend identifizieren konnte. Auch hat sie sehr schön mit Jason harmoniert. Die beiden haben mich gerne mal zum Lächeln gebracht, weil sie einen angenehmen Umgang miteinander hatten und auch das ein oder andere Mal etwas rumgealbert haben, wodurch die Handlung weiter aufgelockert wurde. Obwohl die beiden einander eigentlich komplett fremd sind, war doch eine Verbindung zwischen ihnen spürbar, da sie dieselbe Leidenschaft verbindet. Dieser Funke ist für mich nicht nur spürbar gewesen, sondern es war auch absolut nachvollziehbar, dass sie aufgrund dieses Funkens eine sofortige Verbindung hatten. Was mich etwas gestört hat, war die intensive Thematisierung von Theaterstücken und Fachsimpeleien darüber. Mir war zwar klar, dass das Theater und die Schauspielerei eine wichtige Rolle im Buch einnehmen würde, aber ich fand es mit der Zeit etwas anstrengend, den beiden Protagonisten bei ihren Gesprächen über Theaterstücke zu folgen. Ein bisschen weniger hiervon hätte mir persönlich gut getan, denn mir brummte irgendwann doch der Kopf, wenn die Gespräche wieder in die Richtung abgedriftet sind. Zwar interessiere ich mich schon für das Theater und Theaterstücke, aber der Fokus hierauf war mir irgendwann doch zu intensiv. Fazit Für mich ist „Kiss me in London“ eine kurzweilige, schöne Winterliebesgeschichte mit sympathischen Protagonisten, die eine besondere Verbindung zueinander haben. Diese Verbindung war nicht einfach aus der Luft gegriffen, sondern für mich als Leser sehr schön zu verstehen. Das Buch lässt sich aufgrund seiner lockeren Erzählart wunderbar an einem Nachmittag lesen und man hat danach das Gefühl, als sei einem das Herz erwärmt worden. Etwas anstrengend empfand ich die Gespräche über das Theater, die zwar verständlicherweise dazugehören, mir aber etwas zu viel wurden. 4 von 5 Sternen! Reihen-Infos 1. Kiss me in New York 2. Kiss me in Paris 3. Kiss me in London (alle drei Bände sind unabhängig voneinander)

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Sehr süß!

Von: zeilenmoment

28.01.2019

2018 war das erste Jahr in dem ich wirklich Lust hatte zu Weihnachten und im Winter passende Bücher zu lesen. Da kam mir "Kiss me in London" von Catherine Rider gerade recht. Das Cover zeigt winterliche Orte in London und bestimmte Szenarien aus dem Buch. Mit dem Schneeeffekt wirkt die geamte Szenerie des Covers romantisch und verbreitet eine wohlige und winterliche Atmosphäre. Es ist sehr simpel gehalten und doch erzählt es eine kleine, wunderschöne Geschichte. Auch die Farbe rot passt sehr gut in das Konzept herein. Es passt zu London, mit den roten Telefonzellen, und zu der weihnachtlichen Stimmung, die in dem Buch aufkommt, da die Handlung kurz vor Weihnachten spielt. Der Titel lässt eine Menge Spielraum für Interpretationen und Gedanken. Der Klappentext schildert kurz die Ausgangssitutaion, um die es in dem Buch gehen wird, ohne dabei zu viel der eigentlichen Handlung zu verraten. Man lernt die beiden Protagonisten kurz kennen und erfährt wie sie sich kennenlernen, was neugierde hervorruft, wie es weiter geht. Die Handlung ist nicht sonderlich spannend und trotzdem sehr vielversprechend. Für ein Jugendbuch ist die Geschichte sehr leicht zu verstehen und auch die intimen Szenen sind der Altersklasse angemessen. Sie war abgerundet und wirkte von vorne bis hinten vollkommen. Man konnte sich sehr gut in der Geschichte wiederfinden und es kam ein altbekanntes Gefühl hoch. Liebe und Freude Londin gegenüber. Seit ich das erste Mal in London und ein Fan von einer englischen Boyband war, war London ein Traum von mir. Ich war überwältigt von dem Ausmaß meiner Gefühle, die ich für diese Stadt entwickelt hatte, obwohl ich vorher noch nie dort gewesen war. Es hatte mich einfach überwältigt und genau dieses Gefühl kam wieder als ich "Kiss me in London" gelesen habe. London zu Weihnachten im Schnee musste einfach unglaublich bezaubernd sein. Jedoch war die Handlung auf der anderen Seite nicht spannend. Man konnte vorhersehen, was geschieht, weshalb einen die Twists nicht mehr wirklich schockiert haben. Mit Jason konnte ich mich sehr gut identifizieren, weil ich genau nachvollziehen konnte, wie überwältigend das Gefühl gewesen sein musste, als er zum ersten Mal in London war. Und auch Cassie war mir von Anfang an sehr sympatisch. Als sich die beiden in den ersten Kapiteln kennenlernen, hätte ich nicht gedacht, wie sich die beiden Charaktere im Laufe der Handlung verändern. Denn sie versuchen herauszufinden wer sie sind und was sie erreichen wollen. Dabei überwinden sie Ängste und lernen zu lieben. Da ich mich noch gut an das Alter erinnern kann, kann ich behaupten, dass ich mich noch besser in die beiden Charaktere hineinversetzen kann. Denn auch ich hatte nach der Schule keine Ahnung, was ich möchte und was ich in meinem Leben erreichen möchte. Ich war herrenlos verloren und verwirrt. Denn die Zukunft kann schon sehr beängstigend sein. Dies ist auch ein Pluspunkt für den Schreibstil, da man mit den Charakteren einfach mitfühlen muss. Er lässt sich sehr schnell und einfach lesen. Es gibt keine Fremdwörter oder hochtrabene Redewendungen, sodass es für die Altersgruppe angemessen ist. Selbst wenn man einige Tage nicht darin gelesen hat, ist man trotzdem schnell wieder hinein gekommen und konnte weiterlesen. Fazit: Es ist okay nicht zu wissen wer man ist, man braucht nur die richtige Person um es heraus zu finden. Ein super süßes Jugendbuch für alle die auf London und die große Liebe stehen. Deshalb gebe ich dem Buch 4/5 Sternen.

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Inhalt: London, eine Woche vor Weihnachten. Der 19-jährige Jason Malone ist das erste Mal in der Stadt seiner Träume, denn er will sein Jura-Studium sausen lassen und Schauspieler werden. Ein Stipendium der Royal Academy of Dramatic Arts wäre der erste Schritt in die richtige Richtung, doch dafür muss Jason vorsprechen. Cassie Winter hat die Nase voll vom Theater, Film und Schauspielern im Besonderen. Und das hat Gründe. Als Jason und Cassie sich bei einer Vorführung von Les Misérables über den Weg laufen, beschließen sie, London gemeinsam zu erkunden und erleben ein paar Tage voller unverhoffter Überraschungen … Meine Meinung: Cover: Das Cover schreit wieder nach Weihnachten, Winter und Liebe. Ich finde es sehr ansprechend gestaltet. Die vielen einzelnen Bilder spiegeln die weihnachtliche Atmosphäre, den Ort sehr gut wieder Von der Handlung her ist es nichts völlig neues, aber an sich gut und authentisch vermittelt. Die Geschichte an sich ist leicht zu lesen und Pluspunkte gab es für den bildhaften Schreibstil. Die Reise durch London hat mir gut gefallen,Mir hat das Buch sehr gut gefallen und das einfach aus dem Grund das ich mich in die Geschichte reinverstetzen konnte. Es war alles sehr realistisch und es ist sagenhaft wie einen einfach eine Nacht verändern kann. Natürlich hat es auch ein bisschen was von der typischen Liebesgeschichte. Man weiß im Endeffekt, auf was man hin arbeitet, aber das ist auch okay. Dennoch war es wirklich süß gemacht, es gab immer wieder Überraschungen und das Ende rundet die ganze Geschichte um Jason und Cassie wunderbar ab. Beide sind sehr sympathische Protagonisten, die man sofort ins Herz schließt. Abwechselnd wird die Geschichte aus Charlottes und aus Anthonys Sicht in der Ich-Form erzählt. Dadurch fiel es mir leicht, mich in beide hineinversetzen. Fazit: Kiss me in New York" hat mich ab der ersten Seite unterhalten und mich überzeugen können. Charlotte und Anthony erzählen eine tolle Geschichte, die mich schon sehr auf die kalte Jahreszeit eingestimmt hat. Ich kann die Geschichte wirklich nur weiter empfehlen.

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“Weihnachten gehört den Träumern” - Seite 135 Die Weihnachtsgeschichte “Kiss me in London” von dem Autorenduo Cathrine Rider erschien am 01.10.2018 beim cbj Verlag und beweist einem, dass man seinen eigenen Träumen folgen soll und nicht dem, was andere von einem erwarten. Cassie Winter hat in ihrem Leben wenig selbst entschieden. Es wurde von ihrer Mutter schon früh entschieden das sie Schauspielerin wird, ihr Freund versucht sie zur Vegetariern zu machen und entscheidet auch sonst so gut wie alles. Zu allem überfluss fliegt sie auch noch von der Uni weil sie zu schlecht war und beweist ihrer Mutter damit nur, dass die Uni wie sie vorher prophezeit hatte nichts für Cassie ist. Eine Woche vor Weihnachten und zurück in ihrer Heimatstadt schafft Cassie es dann sich von all dem zu lösen, sie macht Schluss mit ihrem Freund und bleibt erstmal in der Wohnung ihrer Tante. Bei einer Vorstellung von Les Misérables trifft sie dann auf den Texaner Jason Malone. Dieser ist nach London gekommen um für eine Theaterschule vorzusprechen, hat dies aber im letzten Moment mit seiner humorvollen Art vermasselt und das eigentlich ernste Vorsprechen in eine Komödie verwandelt. Als sie sich erneut über den Weg laufen, beschließen beide London zu zweit zu erkunden und machen eine Theatertour. Dabei treffen sie nicht nur auf Henry und Barb sondern erfahren auch die verborgensten Geheimnisse des jeweils anderen und lernen viel über ihre Träume und Ziele. Cassie Winter hat die Schnauze voll vom Schauspielern und ist auf die Uni gegangen um ihrer Mutter dies zu beweisen, nur leider ist sie von der Uni geflogen weil sie zu schlecht war. Um dem unangenehmen Gespräch mit ihrer Mutter zu entkommen flieht sie in die Wohnung ihrer Tante die momentan im Urlaub ist. Jason Malone will unbedingt Schauspieler werden und ist deswegen aus dem heißen Texas ins verregnete London gekommen um sich für einen Sommerkurs an einer renommierten Schauspielschule zu bewerben. Das Vorsprechen lief gut, bis er es bei der Improvisation in eine Comedy Show verwandelte. Muss er also doch wie von seinen Eltern erwartet und wie sein Vater Anwalt werden? Und was ist mit seiner Fernbeziehungsfreundin mit der er schon lange nicht mehr glücklich ist ? Kiss me in London ist der dritte Band der weihnachtlichen Kiss me in…. Reihe. Es ist das erste Buch, das ich von dieser Reihe lese denn man braucht keine Vorkenntnisse aus den vorherigen Bänden. Der Schreibstil hat mir gut gefallen und ich wurde sofort in die Geschichte reingezogen. Ich finde das Cover sehr schön, so eine kleine Diashow findet man nicht oft auf Buchcovern. Auch das Seitenlayout gefällt mir gut. So ist jede Seitenzahl von jeweils einer Schneeflocke umrandet und bei einem neuen Kapitel ist oben rechts ein Tannenzweig mit zwei Tannenzapfen. Es steht der jeweilige Name oben, das Buch ist aus der Sicht von Cassie und Jason geschrieben, sowie das Datum/ der Wochentag und die Uhrzeit. Es hat mir ehrlich gesagt etwas die versprochene Romantik gefehlt, aber dennoch eine schöne Geschichte. Dieses Buch hat gezeigt, dass wir unsere eigenen Träume verfolgen sollen, auch wenn alle was anderes von uns erwarten. Manchmal braucht es auch einfach eine neue, außenstehende Person die einem seinen Traum oder Berufung zeigt, weil man sie selber im Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen hat. Ich gebe diesem Buch 4 von 5 Sternen. Vielen Dank an die Verlagsgruppe Random House für das Rezensionsexemplar.

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Cassie und Jason lernen sich bei einer Abendvorstellung von Les Misérables in London kennen. Beide befinden sich gerade in einer schwierigen Phase ihres Lebens, der Entscheidung, was sie beruflich für Bahnen einschlagen sollen. Cassie, talentierte Schauspielerin, hat eigentlich genug von der Bühne. Jason, Jurastudent, möchte viel lieber in andere Rollen schlüpfen als Paragrafen zu büffeln, aber seine Familie hat eben andere Pläne. Ein paar Tage voller Überraschungen verändern alles. Das Buch hat mich mit seinem Cover, dem Titel und der Thematik direkt angesprochen. Nächstes Jahr fliege ich das erste Mal nach London, sodass ich mir von dem Buch noch einige Geheimtipps erhofft hatte. Da die Geschichte an Weihnachten spielt, hatte ich außerdem gehofft, mehr in Weihnachtsstimmung zu kommen. Beides ist leider nicht eingetroffen. Dieser Jugendroman ist eine Reise von Theater zu Theater, die beiden Jugendlichen stehen die meiste Zeit des Buches in Warteschlangen für Theaterkarten, die sie am Ende nicht bekommen und Menschen, die mit Theater nichts am Hut haben, kann ich von diesem Buch nur abraten! Ich persönlich liebe das Theater, ich gehe gerne ins Theater und spiele sogar Theater, aber selbst mir war es in dieser Geschichte zu viel. Mir gefällt, dass es zwei große Überraschungen in der Geschichte gibt und mir gefällt die Lösung, die Catherine Rider am Ende für Cassie und Jason findet. Das ist aber auch schon alles! 3 Sterne für diese etwas lahme Weihnachtslovestory! Das Buch ist der 3. Band, den Rider in der „Kiss me“ Reihe geschrieben hat. Die Bände sind aber unabhängig voneinander zu lesen.

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Ich muss gestehen, dass mir die Vorgängerbände besser gefallen haben. Das Cover lädt mal wieder zum Träumen ein und lässt einen von einer wunderschönen weißen Weihnacht träumen. An sich war das Buch ganz süß und es war okay. Die Charaktere waren in diesem Band sehr speziell mit ihrer besonderen Vorliebe für das Theater/die Schauspielerei. Eigentlich ist es gut, dass sich die Charaktere so aus der Masse hervorheben, nur war mir das leider ein bisschen zu viel davon und ein bisschen zu wenig von allem anderen. Das Thema Theater/Schauspielerei hat ungefährt das komplette Buch eingenommen, sodass ich jetzt zwar viele Musicals neu kennen gelernt habe, aber leider wenig über die Personen im Buch. Ich weiß nichts von den Vorlieben der Charaktere, deren Hobbys, ihrem direkten Umfeld, wie sie leben etc. Sie waren mir nicht greifbar genug und zu oberflächlich gehalten. Ehrlich gesagt bin ich nicht mal sicher, ob ich Cassie sehr sympathisch finde. Ich bin hin- und hergerissen, weil ich nicht genug Infos habe und so manche Gefühlsausbrüche nicht ganz nachvollziehen kann. Außerdem hat es im Buch zu wenig Momente gegeben, in denen die beiden Protagonisten wirklich 'zusammen' waren. Sie kamen sich erst spät näher und selbst am Ende war das Ganze schnell abgehandelt und viel Gefühl steckte noch immer nicht drin. Natürlich gab es den einen oder anderen süßen Moment, der jedoch schnell an Intensität verloren hat, weil das Gerenne um das nächste Musical wieder losging. Die Story war mir ein bisschen zu grob beschrieben, zu schnell abgehandelt und ein Stück weit auch zu surreal. Ich hätte mir mehr Tiefe gewünscht, denn letztendlich weiß ich noch immer nicht wirklich wer Cassie und Jason tatsächlich sind. Dieses Gefühl ist der Autorin im ersten und zweiten Band der Reihe deutlich besser gelungen. So hat es sich in diesem Buch leider in die Länge gezogen.

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Allgemeine Infos: Autorin: Catherine Rider Seitenanzahl: 320 Verlag: cbj Verlag Preis: 13,00 Euro ISBN: 978-3570165201 Inhalt: Es ist Weihnachtszeit in London und sowohl Cassie Winter als auch Jason Malone sind noch nicht wirklich in Weihnachtsstimmung: Cassie hat sich gerade von ihrem Freund getrennt und ist auf dem Weg zu ihren Eltern nach London, nachdem sie ihr Studium abgebrochen hat. Jason hat den langen Weg von Texas nach London auf sich genommen, um an einem Vorsprechen teilzunehmen, dass dann ganz anders verläuft als er gehofft hatte. Und noch etwas haben Jason und Cassie gemeinsam: Beide wollen spontan am selben Tag Restkarten für ‚Les Misérables‘ in London kaufen und lernen sich dabei kennen. Um sich von dem unglücklichen Tag abzulenken, beschließen die beiden, gemeinsam London zu erkunden und beginnen eine Tour durch die Theater Londons… Erster Satz: „In siebenundsechzig Minuten werde ich mich von meinem Freund trennen.“ Meinung: Dieses Jahr freuen wir uns schon ganz besonders auf Weihnachten und eines unserer neusten Bücher passt da perfekt zum Thema: Danke an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar Kiss me in London! Los geht’s wie immer mit der Bewertung des Covers: Die Bilder auf dem Cover verbinden die winterliche Stimmung und den Handlungsort London perfekt! Mit den vielen kleinen Fotos ist das Buch ein Hingucker im Regal und trotz der vielen Bilder fällt der Titel ins Auge. Kiss me in London ist übrigens der dritte Teil der Winter Romance Bücher von Catherine Rider, die man allerdings unabhängig voneinander lesen kann. Ich liebe die gemütliche Stimmung in der Weihnachtszeit und weihnachtliche Bücher, die man perfekt zu Hause mit einer Tasse Tee auf dem Sofa lesen kann, um diese besondere Stimmung noch mehr zu genießen! Leider muss ich anfangs schon mal schreiben, dass Kiss me in London mir diese Weihnachts-/Winterstimmung nicht wirklich vermitteln konnte! Das größte Problem war glaube ich, dass es besonders anfangs kaum weihnachtliche Handlungen gab, keine Tannenbäume, keine Kerzen, keine Traditionen… Kurz gesagt: Das Buch hätte auch zu jeder anderen Jahreszeit spielen können – einige wenige Stellen ausgenommen. Gegen Ende des Buches hat sich das zwar ein bisschen verbessert, trotzdem hat mir durch den Theatermarathon, den die beiden im Buch machen, die weihnachtliche Stimmung etwas gefehlt. Auch die Charaktere waren mir anfangs nicht wirklich sympathisch! Jason und Cassie kennen sich kaum und verbringen trotzdem sofort mehrere Tage miteinander und alles nur, weil sie kindlich alle wichtigen Situationen aufschieben wollen. Es entsteht keine wirkliche Beziehung zwischen den beiden, weil sie vor allem anfangs nur gegenseitig leugnen, etwas für den anderen zu empfinden. Deshalb kam mir das Ende dann etwas unrealistisch vor. Die Handlung war zusätzlich ziemlich vorhersehbar, was mich aber nicht wirklich gestört hat, da das bei den meisten Winter/Weihnachts-Romance Büchern der Fall ist. Durch den einfachen Sprachstil lässt sich das Buch sehr flüssig lesen und eignet sich perfekt als Buch für zwischendurch ohne tiefgründigere Handlungen. Durch die jugendliche Sprache ist Kiss me in London einfach zu lesen, allerdings muss ich erwähnen, dass mein Lesefluss an manchen Stellen doch ziemlich unterbrochen wurde, da es auf einigen Seiten sehr viele Rechtschreibfehler und überflüssige Wörter oder Satzzeichen gab. Natürlich kann man mal einen Fehler übersehen, aber bei ca. der Hälfte des Buches habe ich auf zehn Seiten schon mindestens drei Fehler gefunden, ohne bewusst danach zu suchen, was mich ziemlich gestört hat! Außerdem sind mir vor allem am Anfang sehr lange Sätze aufgefallen, die kürzer wesentlich einfacher zu lesen wären. Gut gefallen haben mir allerdings die typischen englischen Wörter, die teilweise in Dialoge eingebaut wurden und die perfekt zu dem Handlungsort London gepasst haben! Die Kapitel sind abwechselnd aus Cassies und Jason Sicht geschrieben und haben jeweils das Datum und die Uhrzeit als Kapitelüberschrift. Das hat mir schon bei Kiss me in New York und Kiss me in Paris sehr gut gefallen, da die Handlung in einem relativ kleinen Zeitraum stattfindet und man so immer den Überblick über den Tag der beiden behält. Fazit: Kiss me in London hat mir wesentlich besser gefallen als Kiss me in Paris, aber der Teil in New York bleibt einfach mein Favorit der Reihe! In diesem Teil haben mir vor allem am Anfang typische weihnachtliche oder winterliche Aktivitäten oder auch Abwechslungen zu dem Theatermarathon gefehlt, die das Buch spannender gestaltet hätten. Trotzdem kann ich das Buch für die Weihnachtszeit empfehlen, da es sich sehr einfach lesen lässt und sich damit sehr gut als Entspannung neben dem weihnachtlichen Stress eignet. Da Kiss me in London, aber ziemlich vorhersehbar ist, wurde mir zwischendurch etwas langweilig und ich wollte nicht unbedingt weiterlesen. Zusätzlich haben mich die vielen Fehler im Buch beim Lesen gestört. Lieblingszitat: „Manchmal bringt die Schönheit der Welt mein Herz zum Singen, weißt du, was ich meine?“ (S. 107) Bewertung: 3/5 Sternen

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“Kiss me in London” von Catherine Rider umfasst 314 Seiten und wurde vom cbj- Verlag im Oktober 2018 veröffentlicht. Es handelt sich um ein Paperback und kostet 13€. Inhalt: Klappentext “Liebe auf Londoner Art. London, eine Woche vor Weihnachten. Der 19-jährige Jason Malone ist das erste Mal in der Stadt seiner Träume, denn er will sein Jura-Studium sausen lassen und Schauspieler werden. Ein Stipendium der Royal Academy of Dramatic Arts wäre der erste Schritt in die richtige Richtung, doch dafür muss Jason vorsprechen. Cassie Winter hat die Nase voll vom Theater, Film und Schauspielern im Besonderen. Und das hat Gründe. Als Jason und Cassie sich bei einer Vorführung von Les Misérables über den Weg laufen, beschließen sie, London gemeinsam zu erkunden und erleben ein paar Tage voller unverhoffter Überraschungen …” Cover: Das Cover sieht sehr vielversprechend aus und versetzt einen durch die winterliche schwarz-weiß Collage in eine winterliche Stimmung. London im Winter…einfach traumhaft schön! Protagonisten: In dem Buch gibt es zwei Protagonisten. Jason Malone ist 19 Jahre alt und das erste Mal in London, da er dort ein Vorsprechen für eine Schauspielschule hat. Dieses Vorsprechen verläuft jedoch anders, als er es sich vorgestellt hat. Jason ist selbstbewusste und würde alles dafür tun, seinen Traum der Schauspielerei zu erfüllen. Als er Cassie trifft, zeigt er eine ganz andere Seite von sich… Cassie Winter ist 18 Jahre alt und hat gerade die Uni geschmissen und ihren Freund verlassen. Sie hat keine Ahnung was sie nun mit ihrer Zukunft anstellen soll, denn sie hat nicht vor den Zwang ihrer Mutter nachzugehen und wieder in die Schauspielerei einzusteigen. Cassie wirkt zu Beginn etwas schüchtern, doch als sie Jason trifft, ist sie vollkommen spontan und lässt sich von ihren Gefühlen leiten. Schreibstil: Das Buch ist aus zwei Perspektiven geschrieben und diese Wechseln sich mit jedem Kapitel ab. Einmal aus der Sicht von Cassie und aus Sicht von Jason. Der Schreibstil ist sehr angenehm und leicht zu lesen, weshalb man recht schnell in die Story eintauchen konnte. Fazit/ Meinung: Ich muss gestehen, dass ich mir sehr viel Hoffnung gemacht habe als ich das Cover gesehen habe. Leider wurde ich von der Story enttäuscht. Teilweise waren die Kapitel sehr langatmig geschrieben und lange ist nicht wirklich was passiert. Dass die beiden sich näher kommen, habe ich am Anfang der Geschichte von erahnt. Jedoch passierte alles schlagartig erst in den letzten Kapiteln. Deswegen vergebe ich leider nur 3 von 5⭐

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