Leserstimmen zu
Morgen irgendwo am Meer

Adriana Popescu

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Abitur – noch ein ganzer Sommer bevor alle irgendwo ihre Wege gehen. Konrad und Romy haben kaum noch Kontakt. Deshalb möchte er die schöne Zeit, die die beiden zuvor hatten, wieder aufleben lassen. Was ist zwischen ihnen vorgefallen? Mit dabei ist Romys Freund Julian, der wegen seiner Eltern ziemlich unter Druck steht. Kurz vor der deutschen Grenze nimmt die ungewöhnliche Gruppe noch Nele auf, die aus einem ganz bestimmten Grund nach Madrid möchte. Wie so oft lebt Adrianas Geschichte von den tief ausgearbeiteten Protagonisten. Die vier Jugendlichen haben alle unterschiedliche Charaktere und ihre individuellen Probleme. Konrad scheint stets schlecht gelaunt zu sein. Julia fragt sich, was Konrad seiner Freundin Romy bedeutet und ist nebenbei erleichtert für kurze Zeit seinen Eltern, wenn nicht auch Problemen, zu entkommen. Romy sitzt wegen den Jungs nicht nur zwischen den Stühlen, sondern versucht auch ihre Vergangenheit zu verarbeiten. Nele ist mit ihrer fröhlichen und positiven Art oft der Prellbock bei Konflikten, doch auch sie trägt Unsicherheiten mit sich herum. Mit jeden Kilometer lernt man die vier und ihre Geheimnisse immer besser kennen. 》Man gibt nicht auf, nur weil es im Leben kompliziert ist.《 Romy, S. 13 Auch wenn der Roadtrip nicht ganz unbeschwert abläuft, ist die Reise dennoch schön! Die vier Protagonisten bilden den Weg. Sie durchqueren Städte Frankreichs und Spaniens aus ganz persönlichen Gründen. Dort besuchen sie nicht die typischen Sehenswürdigkeiten, sondern solche die ihnen etwas bedeuten. Ein kleines Highlight beim Lesen war für mich, dass man ganz kurz einen bekannten Protagonisten aus einem von Adrianas anderen Büchern trifft! ♥ Die letzten 50 Seiten hatte ich so Herzklopfen! Viele kleine Puzzlestücke rücken an ihren Platz, viele kleine Gespräche verbinden die Charaktere und P kommt ans Licht. Was die Abkürzung bedeutet, werdet ihr dann selbst herausfinden. Seitdem hatte ich nur noch Tränen in den Augen, sodass ich kaum noch die Buchstaben entziffern konnte. Das Ende ist wunderschön! 》Es ist so unendlich anstrengend, normal zu wirken, wenn man die Kontrolle über sich selbst verliert. Ich kämpfe um jedes Lächeln und eine entspannte Sitzhaltung. Vor allem aber kämpfe ich um eine ruhige Atmung..《 Romy, S. 355 Fazit: Ein wunderschönes Buch von Adriana Popescu, wie man es gewohnt ist. Charakterstarke und tief ausgearbeitete Protagonisten, denen alle vier etwas beschäftigt. Ein Roadtrip, bei dem die vier Jugendlichen nicht nur durch Frankreich und Spanien reisen, sondern auch zu sich selbst. Das Ende hat mich sehr berührt – zu Tränen gerührt. Ich liebe diese Geschichte!

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Durch eine Freundin bin ich im letzten Jahr auf „Morgen irgendwo am Meer“ aufmerksam geworden und hatte es mir sofort bestellt. Aber wie das dann manchmal so ist, landen manche Bücher erst einmal auf meinem SUB. Nachdem ich vor Kurzem das Buch „Offline ist es nass, wenn’s regnet“ gelesen habe und mir die Story so gut gefallen hat, wollte ich unbedingt noch eine Geschichte in diesem Genre lesen und habe mir „Morgen irgendwo am Meer“ endlich geschnappt. In diesem Buch geht es um vier Jugendliche, die nach ihrem Abschluss zu einem Roadtrip in den Süden aufbrechen. Auch wenn dieses Quartett eine eher ungewöhnliche und auch schwierige Konstellation ist, machen sie sich mit dem Auto auf den Weg nach Portugal. Mit im Gepäck sind neben dem Schlafsack, ein paar Euro und jede Menge persönliche Probleme. Romy, Julian, Konrad und Nele steigen aus ganz unterschiedlichen Gründen in dieses Auto, denn diese Reise soll für alle ein Neuanfang werden. Ein Abschließen von Selbstzweifeln, Zukunftsängsten und Schuldgefühlen. Fazit Als allererstes möchte ich den Schreibstil des Buches loben. Adriana Popescu lässt uns an der Gefühlswelt der vier teilhaben, indem sie in kurzen Kapiteln immer wieder die Perspektiven ändert. So rückt nicht nur eine Figur in den Vordergrund, sondern alle vier haben ihren Raum, uns an ihrem Leben teil zu haben. Es ist ein schön flüssiger Schreibstil, sodass man gut durch die Seiten fliegen kann. Als zweites ist das Setting traumhaft, die Protagonisten authentisch umschrieben und man konnte direkt in der Geschichte versinken. Zu guter Letzt muss ich aber anmerken, dass es mir an manchen Stellen zu langgezogen war und denke, dass man so manchen Zweifel auch hätte abkürzen können. Insgesamt ist es eine tolle Geschichte für jung und alt, die das Fernweh ein wenig lindert. 4 von 5 Sternen

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Meine Meinung zum Buch Gestaltung: Dass Adriana Popescu sehr berührend und lebensbejahend schreibt, hatte ich schon durch "Mein Sommer auf dem Mond" bemerkt. So war für mich schon beim Lesen dessen klar, dass ich weitere Werke von ihr lesen werde. "Morgen irgendwo am Meer" ist eines dieser Bücher, bei denen ich bereits beim Klappentext wusste, dass sich hier eine ganz wunderbare Geschichte verbirgt. Und so war es auch! Bereits die Grundidee sprach mich direkt an, so dass ich unmittelbar nach dem Eintreffen mit diesem Buch beginnen musste. Optisch ist dieses Buch eher schlicht gehalten, und wäre mir in der Menge vermutlich nicht gleich aufgefallen. Was unglaublich schade gewesen wäre, weil mir dadurch eine wunderbare Geschichte entgangen wäre. Einstieg: Wie schon bei den "Astronauten" schuf die Autorin auch hier bereits von Beginn an eine Atmosphäre, in der ich mich augenblicklich wohlfühlte. Durch die Leichtigkeit und den unterschwelligen Humor erweckt es immer wieder ein Gefühl, als würde ich von einer langen Reise nach Hause kommen. Und diesen Flair schuf Adriana Popescu auch hier wieder. Sie schlägt sich dabei nicht mit Prologen herum, was zu dieser Geschichte vermutlich auch nicht gepasst hätte, sondern beginnt unmittelbar mit der eigentlichen Geschichte. Dabei steht zu Beginn die Frage im Raum, was nun nach der Schulzeit passiert. Ebenso verspürte ich genau wie auch die Protagonisten, Reisefieber und wollte direkt meine Sachen packen, um mit Julian, Konrad, Nele und Romy nach Lissabon zu reisen. Charaktere: Zunächst schreckte es mich ein wenig ab, dass die Geschichte nicht nur aus einer, sondern gleich aus vier Perspektiven erzählt wird. Durch den personalen Ich-Erzähler, der sich durch alle vier Erzählsichten zieht, war es für mich gerade zu Beginn etwas verwirrend, was vermutlich auch den recht kurzen Kapiteln geschuldet war. Zum Glück waren diese Sorgen schon bald wie weggeblasen, denn je weiter ich voranschritt, umso gelungener empfand ich die Erzählweisen. Aufgrund der Anzahl der Protagonisten, ist es eigentlich nicht verwunderlich, dass man den einen mehr mag als den anderen, dennoch sind alle Figuren unglaublich facettenreich und mit ganz viel Liebe gezeichnet. So schloss ich Konrad, Romy, Nele und selbst Julian absolut in mein Herz ein. Trotz oder gerade weil diese vier Figuren von Grund auf verschieden sind, haucht Adriana Popecsu ihnen so viel Leben ein, dass ich sie nur schweren Herzens ziehen lassen konnte. Durch den Ich-Erzähler tauchte ich in die Gefühls- und Gedankenwelt der einzelnen Figuren ein, und konnte ihr Handeln sehr gut nachvollziehen. Es wäre kein Popescu-Buch, wenn nicht der ein oder andere Protagonist ein kleines Päckchen zu tragen hätte. Und dafür ziehe ich meinen imaginären Hut, denn all dies ist der Autorin wirklich sehr gut gelungen. Da mein eigenes Ende der Schulzeit noch gar nicht mal so lange her ist, hatte ich von Anfang an eine ganz besondere Verbindung zu den einzelnen Figuren. Wie auch ihnen quälte mich die Frage, wie es für mich weiter gehen soll. Kein Wunder also, dass ich mich so gut in die Figuren hineinversetzen konnte. Handlung: Die Schulzeit ist vorbei, und nun? Mit dieser Frage beschäftigen sich nicht nur Konrad, Romy, Nele und Julian, sondern bei mir ist es selber nicht so lange her, als mir diese Frage durch den Kopf geisterte. Das war vermutlich der Grund, warum ich von Beginn an eine ganz besondere Beziehung zu diesem Buch hatte. Adriana Popescu thematisiert dabei hervorragend den Unmut und auch die Ungewissheit, was nun nach der Schulzeit kommen soll, dabei vergisst sie aber keineswegs Themen wie Freundschaft, Träume und Wünsche und die erste große Liebe. Diese Mischung gefiel mir wahnsinnig gut. Verpackt in einem Roadtrip gleicht das gesamte Buch einer Reise. Zu Beginn ist man noch aufgeregt, und ist in Aufbruchstimmung, dann kommen Zweifel, ob das denn das richtige sei, schließlich sammelt man unvergessliche Momente und will am liebsten die Zeit stehen lassen. Ich hatte während des Lesen nie das Gefühl es sei nur ein Buch, sondern ich war mitten drin. Ich kam mir vor wie der fünfte Passagier und erlebte das Abenteuer namens Leben hautnah mit. Zudem vergisst die Autorin auch sehr sensible Themen nicht, was dem gesamten Buch irgendwie noch das gewisse Etwas verlieh. Ich will jetzt auch gar nicht weiter drauf eingehen, welche Themen sie hier aufgreift, denn das muss man schon selber erleben. Nur so viel sei verraten: es ist so voller Gefühl, dass ich mit den Figuren mitgefiebert habe, mich mit ihnen gefreut habe, aber auch um sie bangen musste und doch ab und an mal eine Träne vergießen musste. Schreibstil: Adriana Popescu schreibt wie gewohnt locker und angenehm, so dass die Seiten nur so flogen. Durch die relativ kurzen Kapitel, die irgendwie immer spannend endeten, entstand ein regelrechter Lesesog, dem ich absolut nicht entkommen konnte und wollte. Der unterschwellige Humor von Adriana Popescu, zauberte mir nicht nur hin und wieder ein Schmunzeln auf die Lippen, sondern lockerte die mitunter teils melancholische Stimmung immer wieder hervorragend auf. Ganz besonders gefiel mir, wie die Autorin mit diversen Themen umgeht, dabei war es zu keinen Zeitpunkt zu viel, sondern einfach passend. Es ist ein Roadtrip, der so voller Gefühl und so lebensbejahend ist, dass ich das Buch einfach nicht zur Seite legen wollte. Tatsächlich erst, als ich es beendete. Wie ich es bereits kannte, sind auch hier wieder ganz besonders schöne Botschaften versteckt, die nicht nur zum Nachdenken anregen, sondern auch lebensbejahend sind. Mein Urteil "Morgen irgendwo am Meer" ist wieder einmal ein absolut typisches Adriana Popescu Buch. Ein unglaublich berührender Roadtrip, der die Reiselust direkt entfacht. Es ist eine Geschichte über tiefe Verbundenheit, über Träume und Wünsche die erfüllt werden wollen, und über die Ungewissheit bzw. auch die Angst, wenn die Schulzeit plötzlich vorbei ist und der Ernst des Lebens an der Tür klopft. Der unterschwellige Humor und die damit einhergehende Leichtigkeit, machten dieses Buch wieder einmal zu einem absoluten Lesegenuss, dabei vergisst die Autoren aber keineswegs sensible Themen. Berührend, gefühlvoll und absolut von Liebe gezeichnete Figuren, was will man mehr? Ich vergebe 5 von 5 Welten.

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Warum wollte ich dieses Buch lesen? Locker flockige, doch aber bewegende Bücher. Das ist der Leser von Adriana Popescus Büchern schon gewohnt. Immer einen tieferen Sinn, Probleme in der Welt der Heranwachsenden ansprechend. Wie immer war ich da auch auf dieses Buch gespannt. Mein Fazit: Den Tod des besten Freundes oder des festen Freundes zu verarbeiten oder mitzuerleben ist glaube ich für niemanden wünschenswert und für alle, die das nicht selbst durchmachen auch nicht wirklich „verständlich“ – wobei man hier eher sagen muss, man kann es nicht nachvollziehen. Den Tod eines geliebten Menschen verarbeitet jeder anders, so auch die beiden Freunde – oder eben nicht mehr – Romy und Konrad. Beide haben den gleichen Menschen verloren, doch könnte ihr Umgang damit nicht unterschiedlicher sein. Sie haben nicht nur ihren Freund, sondern beide in unterschiedlicher Weise auch sich verloren. Der Trip ans Meer sollte ihm gewidmet sein, doch irgendwie geht es total daneben und es zerbricht mehr, als dass es hilft. Was jedoch die größte und meiner Meinung nach wichtigste Message ist: Man kann nie wissen, was hinter einem Menschen steht, welche Geschichte, welches Schicksal. So sollte man nie vorher urteilen, bevor man dies nicht kennt und nicht in seinen Schuhen einen Teil des Weges mitgelaufen ist. Leider war mir die Geschichte an mancher Stelle etwas zu überzogen (selten, aber dennoch da), sodass ich nur vier Sterne vergebe,

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Klappentext „Was Romy, Konrad, Nele und Julian auf ihrem gemeinsamen Weg nach Lissabon erwartet, scheint der perfekte Sommerroadtrip nach dem Abitur zu sein. Doch dass jeder von ihnen weit mehr als nur leichte Sommerklamotten im Gepäck hat, wird dem eher durch Zufall zusammengewürfelten Quartett erst im Lauf der Reise klar. Denn in Wahrheit geht es bei diesem Roadtrip um nichts weniger als die Suche nach sich selbst, dem eigenen Leben, der großen Liebe und wahrer Freundschaft.“ Gestaltung Passend zum Titel zeigt das Cover einen großen Felsen mitten im Meer. Auf diesem sieht man die schattenhaften Umrisse von vier Personen - vier Jugendlichen, wie der Klappentext verrät. Die dominierende Farbe des Covers ist blau. So geht das funkelnde Meer direkt in einen strahlenden, hellblauen Himmel über. Auch der Titel ist in blauer Schrift gehalten, wodurch das Cover sehr harmonisch wirkt und sich der Stein mit den Jugendlichen noch mehr abhebt. Meine Meinung Adriana Popescu schreibt tiefgründige und einfühlsame Geschichten und auch wenn das Cover von „Morgen irgendwo am Meer“ zunächst sommerlich leicht aussieht, so merkt man beim Lesen schnell, dass hinter der Geschichte viel mehr steckt als ein Sommerroman. Die vier Jugendlichen Romy, Konrad, Nele und Julian sind auf dem Weg nach Lissabon und verbringen so einen gemeinsamen Roadtrip, auch wenn sich nicht alle von ihnen von Anfang an kennen. Schnell wird klar, dass jeder der Charaktere ein Päckchen mit sich herumträgt. So wird das sommerliche Abenteuer zu einer Art Selbstfindungstrip mit viel Emotion. Als Leser sollte man hier also keinen Roman über luftig leichte Sommererlebnisse erwarten. Vielmehr hat Adriana Popescu einen emotional tiefgründigen Roadtrip verfasst, welcher unter die Haut geht. Die vier Jugendlichen lernte ich im Verlauf der Handlung immer genauer kennen und durch ihre verschiedenen Geschichten lernte ich auch, sie zu verstehen. Ich verstand, warum sie so sind, wie sie sind und welche Lasten sie mit sich herumtragen. Vor allem die Stimmung und Atmosphäre des Buches konnte mich einnehmen, denn diese ist in meinen Augen bedrückend. Dieses Gefühl übertrug sich beim Lesen schnell auf mich, weswegen mich die Geschichten der Figuren noch mehr berührten und mitnahmen. Ich fand es toll, wie die Autorin mich mit diesem Buch zum Nachdenken über das Leben und ein Ziel darin angeregt hat. Die Jugendlichen sind dabei sehr facettenreich und unterschiedlich. Sie haben Geheimnisse, die sich nach und nach lüften und wodurch ich die Charaktere genauer kennen lernen konnte. Die Geheimnisse sorgen zudem auch für Spannung, da ich als Leser neugierig war, was hinter den verschiedenen Figuren steckt. Zudem sorgen sie auch für Spannungen, Konflikten und interessanten Dynamiken unter den Jugendlichen. So ist die Handlung vor allem auf emotionaler Ebene fesselnd. Durch den gefühlvollen Schreibstil der Autorin konnte ich mir zudem die Orte sehr gut vorstellen und teilweise fühlte ich mich, als sei ich ein Teil der Geschichte. Manchmal empfand ich manche Szenen allerdings auch als etwas zu sehr in die Länge gezogen, wodurch mir die Handlung hier dann träge vorkam. Froh war ich in solchen Momenten über einen Wechsel in der Erzählperspektive. „Morgen irgendwo am Meer“ wird nämlich abwechselnd von den Jugendlichen aus der Ich-Perspektive erzählt. Auf diese Weise konnte ich Einblicke in alle Hauptfiguren sammeln und zu jedem einen Draht aufbauen. Fazit „Morgen irgendwo am Meer“ ist ein Roadtrip zum Meer gespickt mit Gefühlen und Geheimnissen. Die vier jugendlichen Protagonisten tragen verschiedene Päckchen mit sich herum, welche für Spannung sorgen, denn ich wollte nicht nur wissen, was die verschiedenen Figuren bewegt, sondern auch was hinter ihnen steckt. Die Geschichte ist so sehr tiefgründig und emotional, auch wenn es manchmal Szenen gab, die ich als etwas träge empfand. Der Schreibstil der Autorin ist gefühlvoll und er sorgt dafür, dass man sich fühlt, als würde man direkt neben den Protagonisten stehen. 4 von 5 Sternen! Reihen-Infos Einzelband

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Ein Roadtrip nach Lissabon, vier Jugendliche und eine Menge Emotionen. Wie gewohnt von der Autorin, bekommen wir hier ein wirklich tolles gefühlvolles Buch welches, einmal angefangen, nicht mehr aus der Hand zu legen ist. Von der ersten Seite an ist man in der Geschichte drin, man fühlt sich den Charakteren verbunden und ist einfach quasi mit dabei. Im Kofferraum des Autos so quasi. 🤣 .

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Bereits im Sommer letztens Jahres las ich „Ein Sommer auf den Mond“ von Adriana Popescu, daher stand für mich fest das „Irgendwo am Meer“ auch dieses Jahr zu meiner Sommer Leseliste mitaufgenommen wird. Ich sehe schon, dass Bücher von Adriana Popescu im Sommer ein festes Ritual werden (wenn denn weitere Bücher, dieser Art, folgen – was ich doch hoffe). Schon mal gleich vorab: Ich hatte mir etwas anderes unter der Geschichte vorgestellt. Das meine ich jetzt im Positiven wie im Negativen - aber erstmal fangen wir von vorne an: Die vier Jugendlichen Nele, Konrad, Romy und Julian machen sich nach ihrem geschafften, mal mehr Mal weniger erfolgreichen, Schulabschluss, auf den Weg nach Lissabon. Wie es hierzu kommt ist mit vielen, vielen Umwegen verbunden – lasst euch überraschen - Schnell wird allerdings klar, das hier nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen ist und jeder der vier seine Geheimnisse, Sorgen und Probleme mit sich rumzutragen hat. Nele ist einer der Charaktere, den ich in diesem Buch wirklich sehr zu schätzen wusste, sie bringt in diese ganze Gruppe frischen Wind und vor allem Fröhlichkeit. Das liegt daran, dass das Verhältnisse zwischen Romy, Julian und Konrad SEHR angespannt ist und irgendwann hat sich diese Anspannung auch auf mich übertrage. Soll heißen, dass ich ab und zu tatsächlich das Buch wegelegen musste, weil mich diese ständige hin und her der dreien total nervös gemacht hat. Während ihrer gemeinsamen Reise besuchen die Vier ganz wundervolle Orte und hier, finde ich, hat die Autorin tolle Momente eingefangen und auch die Orte, von denen ich an den meisten selber noch nicht gewesen bin, konnte ich mir sehr gut vorstellen bzw. haben mich verzaubern können. Der Schreibstil ist, trotz der ersten Thematik, sehr angenehm und die Kapitel sind, was mir gut gefallen hat, kurz gehalten. Besonders schön ist, dass abwechselnd aus allen vier Perspektiven erzählt wird und man so in jeden einzelnen Charakter Einsicht erhält. Auch das Cover konnte mich wieder überzeugen, die Farben, das Bild und die wunderschönen Effekte des abgebildeten Meeres sind ein richtiger „Hingucker“. Jetzt komme ich allerdings zu dem großen ABER, denn so wirklich warm geworden bin ich nämlich nicht mit der Geschichte. Der Anfang so wie der Mittelteil ziehen sich nämlich ganz schön in die Länge und am Ende des Buches passiert bzw. erfährt man viel zu viel auf einmal. Zudem bleibt mir auch einfach zu viel unbeantwortet und unklar, ich weiß, dass jede Geschichte anders ausgehen und man sich selber Gedanken zu dem jeweiligen Ende machen kann, aber hierbei hatte ich einfach noch zu viele Fragezeichen. Fazit Ein gutes Buch aber kein locker, leichtes Sommer- Urlaubsbuch, da die Thematik hierfür einfach zu ernst ist. Trotzdem bekommt es von mir eine Leseempfehlung, da es vielleicht einfach dadurch mal eine andere Art von „Sommer Geschichte“ ist. Man darf halt nur nicht davon ausgehen, dass es sich hierbei um eine Urlaubsreise ans Meer handelt.

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Zu ersteinmal muss ich loswerden, dass das Cover wieder total schön und passend zum Titel geworden ist! Ich finde, schon beim Anblick des Covers wird man neugierig auf die Geschichte, die dahinter steckt. Der Schreibstil war wie auch in "Mein Sommer auf dem Mond" sehr flüssig und leicht zu lesen. Die Kapitel waren sehr kurz, was mir gut gefallen hat. Und es wurde auch hier wieder aus allen Perspektiven der Charaktere geschrieben. Und auch an dieser Stelle muss ich ein Lob aussprechen, denn ich finde es bewundernswert, dass die Autorin sich in gleich vier, ja eigentlich fünf Charaktere hineinversetzt, die Gefühle, Gedanken und die Situation beschreibt und dies letztendlich auf Papier bringt. Durch die vielen Perspektiven bekommen die Leser nämlich eine viel bessere Sicht der Charaktere und können manche Taten besser nachvollziehen. Die Handlung an sich finde ich auch sehr gelungen. Die Jugendlichen, die ihren Abschluss in der Tasche haben, zumindest die meisten davon lernen sich auf dieser besonderen Reise besser kennen. Frühere Feinde werden zu Freunden, sie finden zu sich selbst und erkennen während der Reise was ihnen wirklich am Herzen liegt, was ihnen wichtig ist und was sie aus ihrem Leben machen wollen. Es kann manchmal schon ziemlich emotional werden. Während der Reise merkt man allerdings schon recht schnell, dass jeder ein anderes Problem mit sich herumschleppt. Das größte Problem, dass Romy mit sich herumschleppt, fand ich echt erschreckend, auch wenn es ein wenig vorhersehbar war. Die Charaktere an sich waren mir alle ganz symphatisch, allerdings muss ich sagen, dass Julian mir irgendwie komisch und auch während der Reise immer mehr unsymphatischer vorkam. Wie er Romy behandelte und er keinen Schritt mehr ohne seine Freundin Romy wagte, fand ich schlimm. Wirklich schlimm. Da ich sowas selbst schon durchmachen musste, weiß ich, wie eingeengt und eingeschüchtert man sich fühlt, wenn die eigene Beziehung wie eine Klette an einem hängt. Aber auch so an sich, was Julian dann für Sachen abgezogen hat und seinen ganzen Neid und Frust bei Romy rausließ, fand ich echt nicht okay und dadurch wurde er mir wirklich unsymphatisch. Die anderen Charaktere fand ich dagegen echt toll, da ich das Gefühl hatte, sie waren ihrem Handeln jedes Mal bewusst. Während der Reise besuchen Romy, Konrad, Julian und Nele viele Orte, auch das Meer. Die Autorin hat es geschafft, dass man sich die Orte bildlich vorstellen konnte und man sich fühlte, als wäre man dabei. Sie hat diese wirklich sehr schön und realistisch beschrieben. Der einzige Negative Punkt, der mir an der Geschichte aufgefallen ist, war, dass ich nicht ganz so warm mit der Geschichte wurde, wie ich eigentlich sollte und dass mir das Ende ein wenig zu aprubt war. Ich hätte gern gewusst, was nun aus Julian wird, nachdem er die Reise abgebrochen hat. Und was wird aus Nele, Romy und Konrad? Alles in allem würde ich sagen, es ist ein schönes Jugendbuch, allerdings auch mit ernster Thematik und keine Urlaubsreise ans Meer. Ich würde das Buch für den Sommer auf jeden Fall trotzdem weiterempfehlen.

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