Leserstimmen zu
Möwenherz

Karen Bojsen

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An dem Buch stach mir sofort das Atemberaubend schöne Cover in die Augen. Es ist schön Sommerlich, verrät auch schon einiges über die Story (es geht etwas um Walfang und um das Meer) aber auch nicht zu viel. Und es versprüht so viel Lust auf einen Strandspaziergang oder einfach nur auf einen schönen Tag am Meer, an einem schönen Sonnigen Sommertag. Den Schreibstil der Autorin fand ich auch unheimlich gut. Mir gefiel besonders gut, dass Sie nicht lange brauchte um die Story auf den Punkt zu bringen. Das Buch fängt direkt in den ersten 10 Seiten mit dem Tod von Ebbas Großmutter an. Bei den meisten Einzelbänden die ich lese, dauert es mir meistens zu lange bis der Autor oder die Autorin die Story so leitet, dass es zum Stamm der Geschichte kommt. Und das gefiel mir hier halt. Schön alles auf den Punkt gebracht, kein reden um den heißen Brei. Die Protagonisten fand ich auch ganz gut. Zwar waren sie mir von Zeit zu Zeit etwas zu Oberflächlich. Ganz besonders Jona gefiel mir nicht. Er war so der Stereotypische unglückliche Musiker- Nur am Saufen. Und ganz besonders ihn könnte man noch etwas vertiefen. Aber sonst ging es. Einen wie in anderen Büchern oftmals vorhanden Plot-twist wo man sich denkt „Oh What the Fuck“- beim Lesen gab es nicht. Die Story verlief für mich etwas Monoton und hatte sehr schwache Stimmungskurven Erhebungen. Deswegen gebe ich dem Buch 3,5 von 5 (Bücher)-Würmchen und kann es euch schon empfehlen, wenn man am Strand sitzt und eine kurze aber dennoch schöne Geschichte lesen möchte. Vielen Dank fürs Lesen!

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Hat nicht zu mir gepasst

Von: Meerschwesta

21.10.2018

Das Covers des Buches und auch der Klappentext hatten mich eigentlich überzeugt. Nach den ersten 100 Seiten habe ich dann gemerkt, dass die Charaktere und hoch zu dieser Zeit nicht zusammen passen. Den Schreibstift fand ich aber eigentlich recht gut. Vielleicht bekommt das Buch im nächsten Jahr nochmal eine neue Chance, da ich glaube dass es nicht an der Story sondern an mir liegt dass es gerade einfach nicht passt.

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Möwenherz ist disharmonisch

Von: angela.able

18.10.2018

Ebba ist die einsame und gestresst persönliche Assistentin von Jona dem Stargeiger, sie erträgt seine Launen und bügelt seine Fehler glatt. Zuerst hat man den Eindruck einer Mutter-Sohn-Beziehung. Jona jettet als gefeierter Stargeiger um die Welt, aber nun ist er ausgebrannt und leidet, weil ihm die Musik abhandengekommen ist. Er benimmt sich wie ein verwöhntes Kind und fängt mit Ebba aus Langeweile eine Affäre an. Finn ist ein erfolgreicher Herzchirurg in München, der nach Jahren feststellt, dass er sich eigentlich doch etwas anderes wünscht. Als Ebba das Erbe ihrer Großmutter abwickelt, treffen alle aufeinander. Schön war der Handlungsort und die Neben-Geschichte über den hölzernen Engel, die Galionsfigur. "Möwenherz" Mit dem Schreibstil wurde ich nicht richtig warm und ich fand die Personen unsympathisch. Der Perspektivwechsel zwischen Ebba, Jona und Finn war wie bei Sturm auf hoher See, man wurde immer hin und hergeworfen und der Lesefluss gestört. Das Ende wurde leider nur kurz hingeklatscht.

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Möwenherz

Von: Pucki60

10.09.2018

Die Geschichte erzählt von Jona, Ebba und Finn. Jona ist Stargeiger und hat plötzlich einen Tiefpunkt, er kann nicht mehr spielen. Ebba ist seine Managerin und erhält einen Anruf, dass ihre Oma gestorben ist. Kurzentschlossen fährt sie zum Museumshof ihrer Oma an die Nordsee und nimmt Jona mit. Finn ist Herzchirurg in München und fährt in seinem Urlaub auch an die Küste. Ebba und Finn sind alte Kinderfreunde, irgendetwas ist jedoch vor 20 Jahren geschehen und die beiden haben sich nie wiedergesehen. Die Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht der Protagonisten erzählt und man lernt sie so näher kennen. Jona gefiel mir am wenigstens, seine Handlungen konnte ich nicht nachvollziehen. Einen Grund für seinen Tiefpunkt konnte ich nicht erkennen und er brachte zu viel Unordnung in Gesas Leben. Gesa beginnt eine Beziehung mit Jona und versucht sein Leben im Plan zu halten. Finn pflegt alte Freundschaften und ist fasziniert von den Pottwalen, die zufällig am Strand verendet sind. Nach und nach erfährt man die Geschichte von Gesas Opa und Oma und was vor Jahren vorgefallen ist. Die Geschichte das Möwenherzen ist rührend erzählt und ein Highlight des Buches. Insgesamt werden viele Themen angesprochen, unter anderen der Tiefpunkt Jonas, die Geschichte mit den Walen und der Museumshof. Insgesamt hat mich das Buch nicht überzeugt. Es lag sicher an Jona, den ich nicht möchte. Das Ende hat mich dann wieder etwas versöhnt, aber es reicht nur für 3 Punkte.

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Erzählt werden parallel 3 Geschichten von Ebba, Jona und Finn. Ebba – Persönliche Assistentin von Jona erfährt dass ihre Großmutter gestorben ist und fährt auf die Nordseeinsel Emilienkoog wo sie sich ihrer Vergangenheit stellen muß. Jona – gefeierter Stargeiger bekommt im Flugzeug eine Panikattacke und verletzt sich auf der Fahrt an die Nordsee - wohin Ebba ihn kurzerhand mitnimmt - absichtlich an der Hand um nicht auftreten zu müssen. Finn – erfolgreicher Kardiologe in München der bei der letzten OP vor seinem Urlaub einen beinahe folgenschweren Fehler begeht und dann kurzfristig auf dem Weg zu seiner momentanen Freundin umdreht und ebenfalls nach Emilienkoog fährt weil er hört dass dort Wale gestrandet sind Alle 3 sind miteinander verbunden, Ebba und Jona gehen über die berufliche Ebene hinaus und beginnen eine „Beziehung“, Finn und Ebba waren in ihrer Kindheit/Jugend beste Freunde und Finn konnte Ebba nie vergessen. Im Lauf des Buches tauchen immer wieder Wale auf die vor Emilienkoog gestrandet und gestorben sind und die an Land entspeckt werden um sie an Museen weiterzugeben. Das ist zwar schön geschrieben und auch interessant aber mir hat sich der Zusammenhang zur Geschichte nicht wirklich erschlossen. Jona leidet an Burnout und möchte nicht mehr auftreten, erzählt jedoch Ebba nichts davon und versteckt sich stattdessen lieber im zum Haus gehörigen Museum und gräbt in der Vergangenheit. Finn arbeitet das schlechte Verhältnis zu seinem Vater auf und wäre gerne wieder mit Ebba zusammen, freundet sich aber auch mit Jona an. Ebba ist in völligem Gefühlschaos – einerseits das Wiedersehen mit Finn und die Erinnerung an den Bruch mit ihm vor vielen Jahren, andererseits die Beziehung zu Jona und seine Weigerung weiterhin Musik machen zu wollen und dazu das Wiedersehen mit alten Freunden und der Tod der Großmutter sowie das Verwalten des Erbes bringen sie an ihre Grenzen. Alle 3 Charaktere konnte ich beim Lesen nicht wirklich greifen. Meiner Meinung nach wird zu lange zuviel im Dunkeln gelassen während des Buches. Immer wieder gibt es Andeutungen über die Vergangenheit und warum Ebba nach dem Tod ihres Großvaters nicht mehr wieder auf die Insel gekommen ist oder woran die Freundschaft zwischen Ebba und Finn letztlich zerbrochen ist. Erst im letzten Teil des Buches lösen sich die Ungereimtheiten für mich auf und das konnte mich mit dem Buch versöhnen. Ein zwar sehr gefühlvoll geschriebenes Buch in das ich aber tatsächlich nur sehr schwer hineingefunden habe.

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Dies war mein erstes Buch der Autorin. Das Buch spielt auf einer fiktiven, friesischen Insel Emilienkoog. Ebbas Grossmutter Gesa stirbt unerwartet neben einem gestrandeten Wal im Watt. welcher im ganzen Buch über ein Thema ist. Emilienkoog lebte lange vom Walfang. Obwohl Karen Bojsen den Walfang nie blutig beschreibt, bleibt dieser übers ganze Buch präsent. Natürlich ist dies leider in manchen Ländern immer noch so, jedoch hätte ich dies in diesem Buch nicht erwartet. Gesa hinterlässt Ebba ihr Hab und Gut und da beginnt die Geschichte. Ebba reist als Managerin von Jona, einem berühmten Stargeiger um die Welt. Als dieser ein Burn-out erleidet und nicht mehr Geige spielen kann, nimmt Ebba ihn mit auf die Insel. Dort versucht sie, den Tod ihrer Grossmutter zu verarbeiten und nebenbei Jona aus dem Tief zu helfen. Als sie dann noch Finn, ihre erste grosse Liebe trifft, überschlagen sich ihre Gefühle. Jeder der drei Personen steht an einem Wendepunkt im Leben. Bei allen drei macht sich der Körper bemerkbar. Da alle drei bis dahin Karrieretypen sind, fällt ihnen das loslassen nicht einfach. Wie entwickeln sich alle Personen weiter und wie werden sie sich entscheiden? Was wird aus Ebbas Erbe? Und Jona's Geigerqualitäten? Karen Bojsen hat einen sehr flüssigen und detailreichen Schreibstil. Man ist schnell in der Geschichte. Die drei Sichtweisen der Protagonisten vermitteln dem Leser alle nötigen Gefühle der drei Personen. Ich hatte in der Mitte leider einen Lesehänger, welchen ich fast nicht überwunden hätte. Das Buch konnte mich irgendwie nicht restlos überzeugen. Es ist keine 08/15 Liebesgeschichte, sondern wird mit einem ernsten Thema rund um die Wale aufgewertet. Ich vergebe diesem Buch 3 von 5 Wale.

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Inhalt Eigentlich will Ebba das Erbe ihrer Großmutter nicht antreten. Sie reist mit dem Stargeiger Jona Bennett um die Welt, wie soll dazu ein altes Kapitänshaus samt Museum passen? Doch unerwartet muss auch Jona sein rastloses Leben ändern, und so landen die beiden an der Nordseeküste statt in New York. Während Ebba versucht, vor einer alten Schuld davonzulaufen, stellt Jona das Museum auf den Kopf – und ihr Herz auf die Probe. Denn da ist auch noch Finn, Ebbas große Liebe aus Kindertagen, dem sie unverhofft in diesem langen Sommer am Meer wiederbegegnet … (Quelle: Klappentext) Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Diana Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Ebba hat mit ihrem Schützling Jona alle Hände voll zu tun – sie ist seine rechte Hand und für sein Wohlbefinden zuständig. Im Flieger muss er sein eigenes Klo haben, bestimmt Essenszutaten meidet er und er will diese eine Decke auf dem Flug haben. Es ist nicht einfach mit ihm, aber trotzdem liebt Ebba ihren Job. Bis sich Jona plötzlich verändert und sie sich fragt, warum es ihr nicht aufgefallen ist. Als dann auch noch ihre Großmutter verstirbt und sie in ihre alte Heimat zurückkehren muss, sich ihrer Vergangenheit stellen muss und nicht mehr weiter weiß, ist das Chaos perfekt… Mit Ebba bin ich nicht warm geworden, denn ihre Handlungen waren für mich oft ohne Sinn und Verstand. Hätte man sich darum ein wenig Gedanken gemacht, hätte man es anders machen / lösen können. Sie scheint ja ein netter Charakter zu sein, aber mich konnte sie nicht von sich überzeugen. Ihre Gefühle für Jona und für Finn konnte ich Ebba nicht abkaufen, weil ich sie bei ihr größtenteils nicht bemerkt habe. Sie mögen ihr zwar beide wichtig sein, aber die große Liebe trifft am ehesten auf Finn zu. Zumindest gegen Ende der Geschichte. Jona hat seine Geige und seinen Ruhm immer genossen, doch nun ist alles anders. Alles wird ihm zu viel und er bekommt es mit der Angst zu tun, sie müssen den Flieger verlassen und stranden in Amsterdam. Als Ebba schließlich in ihre Heimat zurück muss, kommt Jona gerne mit. Es lenkt ihn von seinen Problemen ab, aber lösen tun sie sich nicht. Er verletzt sich wissentlich an der Hand um nicht spielen zu müssen und schnell ist klar, das er viel größere Probleme hat als zu Beginn gedacht… Jona scheint ein netter Zeitgenosse zu sein, auch wenn er lieber in einem Museum rumschnüffelt, sich mit dem Hund anfreundet und mit Ebba rumbandelt als sich um seine ernsten Probleme zu kümmern. Finn arbeitet als Herzchirurg in München, doch in letzter Zeit hat er sich verändert, weswegen ihm eine Pause verschrieben wird. Er nutzt die Chance und will zu seiner Freundin nach Italien, doch auf der Strecke dreht er um und fährt stattdessen in seine alte Heimat. Die gestrandeten Wale haben ihn neugierig gemacht und er trifft vollkommen unerwartet seine alte Jugendliebe Ebba wieder, deren Freund ihr ein Dorn im Auge ist… Finn hat sich mit dem Vater zerstritten und auch die Beziehung zu Ebba hat noch ein paar tiefe Furchen, die nicht so einfach zu überwinden sind. Ihm haben es die Wale angetan und er ist an vorderster Front mit dabei, was zu seinem Charakter passt. Der Schreibstil ist schlich und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Ebba, Jona und Finn, was einen Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt. Ich bin – vollkommen unerwartet – während des Lesens bis zum Ende des Buches nicht richtig in die Geschichte rein gekommen. Es ist zwar alles nett zu lesen, aber mich hat es in keinem Moment wirklich interessiert was passiert oder wie es mit den einzelnen Charakteren weitergeht. Was mich wirklich überrascht hat, denn bei „Im Herzen das Meer“ hatte ich diese Probleme überhaupt nicht. Die Geschichte hat mich sofort gepackt. Was mir am besten gefallen hat, war die Nebenstory rund um die Wale und der geschichtliche Hintergrund – auch wenn ich diesen schon größtenteils kannte. Ich bin Schleswig – Holsteinerin und bei mir wurde die Thematik in der Schule behandelt. Alles in allem leider völlig überraschend nicht mein Buch. 🌟🌟🌟 Sterne

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