Leserstimmen zu
Das Ende der Lügen

Sara Gran

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Das Ende der Lügen

Von: Ilka

08.04.2019

Das Buch "Das Ende der Lügen" von Sara Gran hat mich leider nicht gepackt. Die Protagonistin Claire deWitt wandert bei ihren Ermittlungen von der Vergangenheit in die Gegenwart und wieder zurück. Wobei es irgendwie keinen goldenen Faden gibt. Zum Ende des Buches macht dann zwar Alles einen Sinn - hier will ich nicht zu viel verraten. Aber bis man dahin kommt, muss man sich schon durchbeißen. Auch um noch bei den ganzen mitwirkenden Personen den Durchblick zu behalten. Die Geschichte an sich ist sehr interessant, aber leider verzettelt sich die Autorin bei der Aufarbeitung der Vergangenheit von Claire mit ihren 3 Freundinnen und dem aktuellen Fall in der Gegenwart. Schade

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Das Buch "Das Ende der Lügen" von Sara Gran beginnt mit einer hektischen Situation, die den Leser sofort festhält und ihn ziemlich schnell in die Person und das Denken der unkonventionellen Protagonisten Claire DeWitt einsteigen lässt. Die Person der Detektivin Claire ist einzigartig, etwas skurril, befremdlich und doch so schön unperfekt, dass man sich irgendwo bestimmt in ihr wiederfindet. In diesem Buch begleitet man Claire auf verschiedenen Ebenen und in ganz unterschiedlichen Situationen, um einige Rätsel der Gegenwart und der Vergangenheit aufzuklären. Der zu Beginn recht passende, etwas hektisch wirkende Schreibstil, verliert sich meines Erachtens nur geringfügig. Die "Hektik" wird durch Zeitsprünge in die ferne und sehr ferne Vergangenheit mit Ermittlungen zu anderen Fällen sogar zeitweise noch verstärkt. Auch, wenn mich dieses Buch nicht ganz überzeugt hat, bin ich sehr davon beeindruckt, wie die Autorin es geschafft hat, dass ich voll und ganz in die Person und das Denken der Protagonistin Claire hineingefunden habe. Wer gerne schon einmal eine schonungslos ehrliche Detektivin sein wollte, die es mit Gesetzen nicht so eng sieht und gute, nicht zu anspruchsvolle Unterhaltung für zum Beispiel den Urlaub sucht, ist mit "Das Ende der Lügen" meines Erachtens sehr gut beraten.

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Verwirrende Detektivgeschichte

Von: Helga Hensel

04.04.2019

Claire de Witt, selbsternannte beste Meisterdetektivin der Welt, entgeht knapp einem als Autounfall getarnten Mordanschlag. Anstatt ihre zahlreichen Blessuren verarzten zu lassen, stürzt sie sich auf zum Teil äußerst unkonventionelle, gesetzwidrige Art in ihre Ermittlungen. Schon als Kind begeistert sich de Witt, inspiriert durch die Comic-Heldin Cynthia Silverton, für die Detektivarbeit und löst zahlreiche Fälle gemeinsam mit ihren beiden Freundinnen. Als Leitfaden für Ermittlungen dient Claire der umstrittene Kriminalist Jaques Silette. Im vorliegenden Buch löst Claire drei Fälle: 1986, 1999 sowie in der Gegenwart des Buches 2011. Es gibt keine charmante Art, es zu beschreiben, aber mir hat dieses Buch überhaupt nicht gefallen. Teilweise habe ich mich richtig durch die Seiten gequält, war kurz davor, das Buch wegzulegen. Am Anfang hatte ich den Eindruck, dieses Buch sei für Kinder oder Jugendliche geschrieben. Ähnlich wie die Detektiv-Geschichten meiner Jugend, nur erheblich verworrener. Sara Gran lässt ihre Protagonistin in den Zeiten hin und her springen, in gedanklichem Chaos ihrem Lieblings-Kriminalisten Silette huldigen und sich in Erinnerungen an souverän gelöste Fälle ergehen, die allesamt Namen tragen, die kindlichem Niveau entsprechen. Und dazu kommen dann noch die drei Fälle, welche im Rahmen des Buches ihrer Aufklärung zugeführt werden. Lobenswert zu erwähnen ist, dass der Erzähl-Stil in dem Buch konsequent beibehalten wird. Im dritten Viertel der Geschichte gibt es sogar eine längere Sequenz mit fast kriminalistischer Ermittlungsarbeit, welche einen Hauch von Spannung erzeugen kann, mich beinahe versöhnt, bevor das Buch diesen Pfad leider wieder verlässt. Insofern vergebe ich großzügige drei Sterne von fünf möglichen.. „Das Ende der Lügen“ nennt sich selbst Kriminalroman; ist für mich allerhöchstens eine Detektivgeschichte. Die exorbitante Lobhudelei auf den Buchrücken ist für mich nicht nachvollziehbar; ein Vergleich mit Larssons großartiger Lisbeth Salander Lichtjahre danebengegriffen.

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Zeitweilig langatmiger Kriminalroman

Von: Elmolina

03.04.2019

Die Privatdetektivin Claire de Witt ermittelt in einem neuen Fall, in den sie selbst näher verwickelt ist, als zuerst gedacht. Das Buch ist aus der Perspektive der Privatdetektivin geschrieben und umfasst mehr als nur den aktuellen Fall. In verschiedenen Kapiteln werden über Rückblicke verschiedene Fälle erzählt, welche in Teilen unabhängig voneinander ablaufen. Ich persönlich konnte das Buch relativ flüssig lesen, jedoch geraten manche Erzählungen mMn zu lang, sodass ich einfach nur wissen wollte wie es weiter geht und nicht in unwichtigen Situationen verweilen wollte. Außerdem finde ich das Kriminalitäts- und Aggressionspotential der Hauptfigur fragwürdig, soll doch der Eindruck entstehen, sie stehe auf der Seite der Guten, was jedoch im Verlauf des Buches für mich persönlich zunehmend anzuzweifeln ist. Alles in allem aber ein Kriminalroman der gut zwischendurch gelesen werden kann.

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Durchwachsen

Von: Piasen

27.03.2019

Das Buch fängt sehr vielversprechend an, man verschlingt die ersten Seiten förmlich. Dann wird es jedoch langatmig, zu viele Erklärungen, zu sachlich. Nach etwa der Hälfte des Buches ist man wieder in der Geschichte, packend, spannend, bis zum Schluss!

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Mal was anderes

Von: Dackelmixlady

18.03.2019

Leider hat das Buch mir nicht so gefallen. Nicht sehr spannend und die beste Dedektivin der Welt bemitleidet sich permanent selber. Keiner mag sie, keiner will sie... Bricht ständig das Gesetz. Alles wird super genau und ausführlich beschrieben. Leider hat mir die Spannung total gefehlt....

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Eine eiskalte Ermittlerin

Von: Paloma

13.03.2019

An die Skrupellosigkeit und Eiseskälte der Ermittlerin und Ich-Erzählerin des Romans muss man sich gewöhnen, was ich persönlich nicht ganz schaffte. Doch Claire DeWitt hält sich nicht nur den Leser vom Leib, sondern überhaupt alle, mit denen sie es zu tun hat. Eine eigenwillige Type, die das Glück, das „nur für Idioten" da ist, ebenso verachtet wie das Geld. Sie braucht ja auch keins, weil sie einfach x-beliebigen Personen Menschen, die dummerweise ihren Weg kreuzen, Auto, Handy und Geld abpresst, um damit auf ihre Verbrecherjagd zu gehen, die sie durch den Westen Amerikas führt. Auf einer Handlungsebene berichtet sie von einem alten Fall von 1999, an dem sich das ebenso unnahbare wie unschlagbare Team „mein Wille und ich“ die Zähne ausbeißt. Auf der jüngeren Zeitebene von 2011 wird Claire selbst Opfer eines Anschlags, den sie überlebt. Auf ihrer wilden Flucht vor einem wiederholten Mordversuch ermittelt sie weiter, mannhaft ignoriert sie ihre Schmerzen, was zu ihrem selbstgewählten Image gehört. Natürlich sind beide Geschichten miteinander verknüpft… Und dann gibt es noch Cynthia Silverton, die Teenagerdetektivin aus einem Comic, die eine ganz spezielle Rolle spielt. Das rasante Ende bringt kurz und knapp die Lösung, sehr genregemäß. Für Krimileser ist alles stimmig. Trotzdem klingt es falsch, wenn Claire sagt: „Es gibt kein Entkommen von dem Schmerz, den andere uns zufügen. Sie machen uns kaputt, und wir sie“. Vom Schmerz, von ihrem Schmerz habe ich beim Lesen nicht viel verspürt.

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