Leserstimmen zu
Die Hexenholzkrone (Teil 2)

Tad Williams

Der letzte König von Osten Ard (2)

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Utuk'ku, die Königin der Nornen ist aus ihrem Heilschlaf erwacht undsinnt auf Rache an den Menschen. So entspinnen sich im Berg der Nornen jede Menge Intrigen. Doch die Menschen haben noch ganz andere Probleme, denn obwohl der Hochkönigsbann unter der Herrschaft von Simon und Miriamel die letzten 30 Jahre Stabilität gebracht hat, gilt es nun neue Herausforderungen zu meistern und Bedrohungen in den eigenen Reihen abzuwenden. Die Hexenholzkrone bietet einen tollen Mix an altbekannten Charakteren und und neuen Helden. Sehr schön fand ich, dass auch in diesem Band erneut auch Nornencharakteren ein Raum eingeräumt wird, und sie nicht nur der große Gesichtslose Feind bleiben. Besonders habe ich mich dabei gefreut, dass auch der Norne Viyeki wieder mit von der Partie war, der bereits in dem Zwischenband "Das Herz er verlorenen Dinge" einer meiner Favoriten war. Ein weiterer wichtiger Charakter ist auch seine Halbblutstochter Neseru, die sich in diesem Band schnell zu einem meiner Lieblingscharaktere aufgeschwungen hat. Da es insgesamt natürlich ziemlich viele Charaktere gibt, war ich froh, dass mir viele bereits bekannt waren. So konnte man der Handlung uneingeschränkt folgen. Denn auch die Handlungsorte wechseln häufig und man liest Szenen bei Simon und Miriamel, den Nornen, der Hand der Königin und vielen anderen, die sich über den ganzen Kontinent Osten Ard verteilen. Bei den vielen Orten und Charakteren bin ich nun besonders gespannt darauf, wie alle Fäden am Ende zusammen laufen werden, denn darin ist Tad Williams ein wahrer Meister. Die Story bleibt durch die vielen Handlungsstränge und Charaktere durchgehend divers und spannend. Ab und zu gibt es auch größere Spannungsspitzen. Da es sich hier aber erst um den ersten Band handelt, muss man auch ganz klar sagen, dass es immer etwas braucht, um alles einzuführen. Daher hat es mir gut gefallen, könnte aber für manche Leser zu wenig Action beinhalten. Mit der rechne ich dann wie von Tad Williams gewohnt ab dem zweiten Band, wenn alles richtig ins Rollen kommt. Ich bin nun auf jeden Fall sehr gespannt, wie es mit den ganzen Handlungssträngen weiter geht, und vor allem, was es mit der Titelgebenden Hexenholzkrone auf sich hat. Die Lesung von Andreas Fröhlich hat mir gut gefallen. Die verschiedenen Akzente haben mir gut gefallen, und er hat einfach eine tolle Erzählerstimme, der man gut folgen konnte. Fazit “Die Hexenholzkrone Teil 1“ holt alte Fans zurück nach Osten Ard und führt den Leser endlich wieder mit altgelieten Charakteren zusammen. Obwohl dieser Band durchaus einige Längen hat, führt er diverse neue Charaktere gelungen ein, eröffnet verschiedene Handlungsstränge und lässt mich gespannt zurück, wie es weitergehen wird. Es ist ein komplexer Auftakt wie von Tad Williams gewohnt und steuert schon jetzt auf eine ereignisreiche Geschichte zu.

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Im zweiten Teil der Reihe geht es zunächst mehr um Politik als um Krieg. Prinz Morgan ist immer noch ein ziemlich widerborstiger Thronfolger, auch wenn seine Trotzigkeit ein wenig der Einsicht weicht, schafft er es bis zu Ende des Hörbuchs nicht dieses gänzlich abzulegen. Das Königspaar versinkt immer mehr im Höflichen Alltag, schließlich gilt es ein Land zu regieren. Und neben der Nornen-Bedrohung scheint auch das Reich sich innerlich aufzureiben. Auch König Simon und Königin Miriamel sind ratlos was zu tun ist und ihre Berater und Hofstaat haben mit den sich verändernden Verhältnissen zu kämpfen. Und über allem schwebt die Vermutung das irgendetwas im Verborgenen die Fäden zieht und sich nicht im Lichte zeigt. Prinz Morgan soll in all diesem Chaos zum Mann und verantwortlichem Thronfolger werden; die Nornen sind zurück und haben einen unbekannten Plan und es steht statt Krieg eher ein Bürgerkrieg auf der Tagesordnung. Prinz Morgan wird aufgetragen die vergiftete Sithi zu ihrem Volk zu bringen und die alten Bande neu zu knüpfen die das Hochkönigreich einst schloss. Eine lange Reise beginnt an deren Ende eine Überraschung auf ihn wartet. Die Königin begibt sich ihrerseits auf eine Reise um vielleicht doch noch zu verhindern das die Anspannung ihres Volkes in Krieg umschlägt. Auch Viyeki, Großmeister des Ordens der Bauleute, stehen Dinge bevor die sich sowohl seiner Kenntnis als auch seinem Verständnis entziehen. Er muss auf eine Reise ohne zu wissen wohin und warum. Er lebt in ständiger Angst vor seiner Königin da er so wie auch andere Hohe Hikeda´ya beschlossen hatten Mischlinge zwischen Mensch und Hikeda´ya als notwendiges Übel zuzulassen. Königin Utuk´ku ist darüber immer noch erbost und sucht die Kollaborateure in ihren Reihen um sie zu vernichten. Sie ist es auch die Viyeki auf die Reise schickt, was sein Gefühl, das die Königin Aller weis, was er getan hat nur noch verstärkt. Viyeki´s Tochter ist mit ihrer Hand immer noch auf dem Weg um zu erfüllen was ihnen aufgetragen wurde. Anführer Makho ist jedoch so verblendet von seiner Pflichterfüllung das er folgenschwere Fehler begeht, welche die ganze Mission gefährden. Denn je weiter sie nach Süden reisen um so gefährlicher wird es für sie. Alles ist in Bewegung und bewegt sich immer weiter unaufhörlich aufeinander zu. Die Ereignisse wiegen schwer und Entscheidungen müssen getroffen werden. Jede Seite für sich allein, ohne zu wissen was der nächste Tag bringt und welche Konsequenzen es haben wird. Nur eines ist sicher! Es wird Konsequenzen haben. Der zweite Teil geht da weiter wo der Erste aufhört. Nun ja, fast. Man fühlt sich eher als hätte man irgendwie zwei Kapitel übersprungen. Aber wie im falschen Film fühlt man sich eigentlich bei den anderen beiden Teilen am Anfang auch. Daher irgendwie vertraut. Weil aber der letzte Teil mit einem so derben Cliffhanger endete war ich zuerst schon ein wenig enttäuscht da die aufgebaute Spannung quasi im Nichts verpufft. Die Erzählweise empfand ich als ungleichmäßig. Zuerst fand ich die Erzählung streckenweise sehr zähfliessend, da nicht viel Neues passiert. Dann jedoch hatte ich schon ein wenig Schwierigkeiten der Handlung zu folgen da diese ruckartig komplexer wird. Neue Charaktere, neue Schauplätze, neue Handlungsstränge. Zum Teil werden die Charaktere weiter ausgeformt und man bekommt immer mehr Einsicht in das Gefühlsleben der Personen. Was einen tiefer in die Geschichte zieht. Manchmal springt die Handlung so unvermittelt von einem Ort an den anderen, das es dauert um zu merken das man sich woanders befindet. Auch zeitlich gibt es Sprünge die mich aus dem Konzept brachten. Ich hatte das Gefühl das Ereignisse fehlen oder nicht erzählt werden. Manches wird so detailliert geschildert das man irgendwie enttäuscht ist das das nicht immer der Fall ist. Andreas Fröhlich macht auch wie im ersten Teil einen hervorragenden Job. Die Tiefe, die er den Charakteren mit seiner Stimme verleiht ist für mich einzigartig. Der Wiedererkennungswert der Personen ist schlichtweg herausragend was es für mich wieder zum Erlebnis macht das Hörbuch anzuhören. Fazit Trotz seiner kleinen Schwächen ist auch der zweite Teil der Hexenholzkrone ein gelungenes Werk und absolut eine Empfehlung. Wobei ich dann doch empfehlen würde sich zuvor den ersten Teil anzuhören. Hier und da etwas langatmig, ein bisschen weniger Spannung als im ersten Teil und das Gefühl das man hier und da einfach zu viel den Rotstift im Lektorat angesetzt hat bringt mich dazu diesem Teil keine fünf Sterne zu geben. Die inhaltlichen Schwächen kann leider auch der brillierende Andreas Fröhlich nicht wegsprechen. Ich hoffe das der nächste Teil wieder etwas beschwingter daher kommt.

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„DIE HEXENHOLZKRONE 2 – DER LETZTE KÖNIG VON OSTEN ARD“ VON TAD WILLIAMS Gelesen von Andreas Fröhlich 2. ZUM INHALT Tad Williams schließt den zweiten Teil direkt an den ersten Teil an. Wir erleben Morgan und seine Ausflüge weiter. Das Hochkönigspaar ist von seinen Eskapaden nicht beeindruckt. Ich erinnere daran, in der Rezension des ersten Teiles habe ich acht Handlungsstränge, kurz skizziert. Auch im zweiten Teil erleben wir mehrere Handlungsstränge, mit unterschiedlichen Erzählperspektiven. Es bleibt also dabei: komplexer Weltenbau mit unterschiedlichen Settings. Wie gesagt, Tad Williams muss man sich erarbeiten. Der Leser begleitet Prinz Morgan und seine Gefährten auf dem Weg zu den Sithi in einem Handlungsstrang. Gibt es die Sithi noch? Morgan und die Gefährten haben die Aufgabe den Bund zwischen den Menschen und den Sithi zu erneuern. Dann gibt es den Handlungsstrang mit Halbblut Nezeru Seyt-Enduya. Das ist überhaupt mein Lieblingshandlungsstrang. Ein weiterer Handlungsstrang begleitet Vijeki, dem Großmagister des Ordens. Auch Nezerus menschliche Mutter hat einen eigenen Handlungsstrang! Was für eine wichtige Familie, in der jedes Mitglied eine andere aber genauso wichtige Rolle spielt. Der Großkanzler Pasevalles nimmt nun auf völlig unerwartete Weise am Geschehen teil. Die Nornenkönigin Utuk’ku hat eigene Ziele und versucht diese mithilfe der Hikkeda’ya, der Nornen und ihrer Klauen durchzusetzen. Gibt es interne Probleme im Nornenreich? Kann das am Totenbett gegebene Versprechen des Hochkönigspaares eingehalten werden? Wer oder was ist Morriga? Und im hinteren Drittel dieses Teiles belohnt uns Tad Williams mit einigen Enthüllungen oder Wendepunkten, die ich keineswegs erwartete. Ihr wisst noch, wie der erste Teil geendet hat? Ja! Mit einem Cliffhanger. Und es gibt ihn auch im zweiten Band. Eben ein Tad Williams. Also warten wir auf den nächsten Band: Das Graslandimperium. 5/5 Punkten 3. PROTAGONISTEN Nezeru ist meine Lieblingsfigur. Sie weckt so große Sympathien, durch ihre Bereitschaft zu reflektieren und entwickelt dabei eine starke Persönlichkeit. Der Hikeda’ya Viyeki gerät in einen Konflikt. Wer ist er? Auf welcher Seite kämpft er? Gehört er wirklich auf diese Seite? Die weiße Hand ist immer noch „Under Cover“ unterwegs. Neue Akteure betreten die Bühne. Ich möchte keinem Leser das Erstaunen vorenthalten, das ich hatte. Deswegen: Lasst euch überraschen! 5/5 Punkten 4. Gelesen von Andreas Fröhlich Andreas liest auch den zweiten Teil der „Hexenholzkrone“ überragend. Besonders gut hat mir gefallen, dass er für jede Figur eine Stimme gefunden hat. Die Charaktere unterscheiden sich in Tonlage, Dialekt oder Akzentuierung. Fürs Kopfkino genial!   5. SPRACHLICHE GESTALTUNG Was soll man sagen? Excellenter Weltenbau mit faszinierenden Settings. Protagonisten, die nicht nur gegen äußere Bösewichte, sondern auch gegen innere Dämonen kämpfen. Es ist komplex mit vielen Akteuren, mehreren Handlungsstränge und keineswegs schwarz/weiß, sondern in Fifty Shades of Grey. Trotz der hohen Seitenzahl bleibt die Spannungskurve hoch, weil es wie eine Art von Schnitzeljagd ist. Man erfährt Antworten und findet neue Fragen! Und der Leser will noch mehr Seiten! 5/5 Punkten 6. COVER UND ÄUSSERE ERSCHEINUN Das Cover ähnelt dem Cover des ersten Covers unterscheidet sich aber im Detail. 5/5 Punkten 7. FAZIT Leseempfehlung! Lieber Tad Williams! Bitte! Bitte! Schreib schnell den nächsten Teil. Das ist epische Fantasy! @Randomhouse und Der Hörverlag Vielen Dank für das Rezensionsexemplar! Ich vergebe insgesamt 5/5 Punkten.

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Tad Williams - Die Hexenholzkrone 2: Der letzte König von Osten Ard (Hörbuch) Klappentext: Die Nornenkönigin streckt ihre Hand nach der sagenumwobenen Hexenholzkrone aus und der Schatten eines aufziehenden Krieges legt sich über Osten Ard. Um mehr über die Bedrohung durch die Nornen herauszufinden, schicken König Simon und Königin Miriamel schweren Herzens ihren Enkel Prinz Morgan zu dem alten Volk der Sithi. Wird er wohlbehalten zurückkehren? Und ist ein Krieg gegen die Nornen noch abzuwenden? Meinung: Achtung: Zweiter Band einer Reihe – Spoilergefahr! Nachdem der erste Teil der Hexenholzkrone so gemein geendet hatte, habe ich natürlich sehnsüchtig auf die Fortsetzung gewartet. Und startete diese freudig und mit einen bangen Gefühl, denn nach Beenden diesen Teiles heißt es ja erst mal wieder warten, bis es endlich weiter geht. Doch noch war ich nicht so weit und Osten Ard schlug mich schnell wieder in seinen Bann. Nachdem die Bedrohung immer stärker zum Vorschein kommt und immer mehr Intrigen zu Tage kommen, müssen unsere Helden einige Erfahrungen hier durchleben. So z. B. Prinz Morgan, der die verwundete Sithi in ihre Heimat bringen soll. Doch die Reise verläuft nicht ganz so wie geplant… Auch hier zieht Tad Williams wieder alle Register. So manche Intrige kommt hier zu Tage, Handlungsverläufe ändern sich und Twists lassen das Geschehen plötzlich aus einem ganz anderen Blickwinkel sehen. Auch ist die Figurenentwicklung überraschend und einfallsreich, so dass an keiner Stelle Langeweile aufkommt. Die wechselnden Perspektiven sorgen für nahezu atemlose Spannung und die wirklich passende Stimme des Synchronisators Andreas Fröhlich lässt die Welt von Orsten Ard lebendig werden. Natürlich war die Geschichte dann doch wieder einmal viel zu schnell ausgehört und viele Fragen bleiben offen. Ein wenig frustrierend ist es daher schon, dass der Autor seine Leser und Zuhörer mit so vielen losen Fäden zurück lässt. Da Tad Williams aber nicht George R.R. Martin ist werden wir aber in absehbarer Zeit die Geschichte fortsetzen können. Bis dahin fange ich einfach wieder von vorne an… Fazit: Teil 2 steht Band 1 in nichts nach. Da das ganze Vorgeplänkel schon im ersten Teil abgehandelt wurde, ist Band 2 um einiges rasanter, wendungsreicher, kampflastiger und fesselnder. Am liebsten würde man direkt weiterlesen, bzw. hören. Tad Williams beweist wieder einmal, warum er zu einem der Besten seines Genres gehört. Von mir gibt es 5 von 5 Punkten. Vielen Dank an den Hörverlag für das Rezensionsexemplar.

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