Leserstimmen zu
Die Gefangenen

Debra Jo Immergut

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Worum es geht Frank, Gefängnispsychologe mit komplizierter Vergangenheit, fühlt sich als würde er einen längst verdrängen Geist sehen, als er in seiner Therapiestunde auf Miranda, seinen langjährigen Schwarm trifft. Seit der Highschool scheint sich einiges verändert zu haben, denn die rothaarige, magische Schönheit ist im Gefängnis gelandet und muss nun 52 Jahre Haft absitzen. Während Miranda Frank nicht wiederzuerkennen scheint, fühlt sich Frank direkt wieder in ihren Bann gezogen und denkt gar nicht daran die Therapie wegen Befangenheit aufzugeben. Dies löst eine Kette gefährlicher Ereignisse aus... Was ich persönlich von dem Buch halte Zunächst war mir nicht klar, ob sich der Buchtitel „Die Gefangenen“ auf alle Frauen im Gefängnis bezieht, die mit Miranda ihre Haftstrafe absitzen und somit natürlich auch Teil der Geschichte sind… doch mit jeder gelesenen Seite wurde mir bewusster, dass beide Hauptfiguren - Miranda und Frank – gefangen sind. Gefangen in ihren vergangen Taten, in ihrem gegenwärtigen Schmerz und in ihren Zukunftsvorstellungen. Die Autorin hat die Handlung so gekonnt instrumentalisiert, dass man das Gefühl hatte, kleine Puzzlestücke zu sammeln, die sich schlussendlich zu einem stimmigen und vielleicht auch ein wenig verstörenden Gesamtbild zusammengefügt haben. Mir hat es sehr gut gefallen, dass Miranda und Frank jeweils aus zwei unterschiedlichen Erzählperspektiven beschrieben wurden und man einen tiefen Einblick in ihre Psyche erlangen konnte. Teilweise waren die plötzlichen Zeitsprünge etwas verwirrend, doch keinesfalls störend. Vielmehr hat dies sehr gut zu den zahlreichen, nicht vorhersehbaren Irrungen und Wirrungen gepasst, die die Geschichte eingeschlagen hat. Besonders gegen Ende haben sehr viele Lesestellen nur so vor Spannung getrieft und man hat es kaum ausgehalten einen Satz in Ruhe zu Ende zu lesen, weil man direkt zum nächsten hüpfen wollte. Insgesamt erhält dieses Buch somit 5/5 Punkten von mir, da ich die Handlung wirklich mitreißend fand und es erstaunlich war, wie die Figuren aus ihrer Innenperspektive berichtet haben und sich gleichzeitig durch die Beschreibung der Außenperspektive und das Weglassen von Informationen, ein faszinierendes Gesamtbild ergeben hat. Für wen sich das Buch eignet Ich würde dieses Buch nicht direkt als „Thriller“ einstufen, sondern viel mehr als einen psychologischen Roman mit spannungsgeladenen Momenten. Somit eignet sich „Die Gefangenen“ für Leser, die nicht auf jeder einzelnen Seite Action erwarten, sondern an einer gut ausgearbeiteten, fein-psychologischen Story interessiert sind, die sie in die (Un-)Tiefen der Charakterpsyche bringt. Zusätzlich ist es ein spannender Einblick in das Gefängnisleben und den Job des Psychologen.

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Die Gefangenen ist ein faszinierendes Psychogramm, dessen Titel auf zwei Ebenen wirkt. Zum einen spielt das Setting in einem New Yorker Frauengefängnis. Zum anderen sind die beiden Protagonisten – die zu 52 Jahren Haft verurteilte Miranda Green und der Gefängnispsychologe Frank Lundquist – ebenfalls gefangen: in sich selbst, ihren Traumata, familiären Verstrickungen und ungesunden Sehnsüchten. Das Schicksal hat die beiden wieder zusammengeführt. Miranda war Franks heimlicher Schwarm auf der Highschool. Im Grunde seines Herzens immer noch der verunsicherte Teenager, sieht er seine große Chance gekommen, endlich bei seiner Traumfrau in Erscheinung zu treten. Doch Miranda verfolgt eigene Pläne. Es beginnt eine äußerst obsessive und manipulative Beziehung, die weit über den Grenzen einer gesunden Psychiater-Patienten-Verbindung hinausgeht. Miranda Green hatte eine strahlende Zukunft vor sich. Als Tochter eines Kongressabgeordneten in einer wohlhabenden Familie aufgewachsen, gutaussehend, mit besten Karriereperspektiven in einer Marketingfirma, hätte sie ein sorgloses Leben führen können. Stattdessen muss sie ihre 52jährige Haftstrafe in der Strafanstalt Milford Basin bei New York verbüßen. Für Miranda kein lebenswertes Dasein. So landet sie bei dem Gefängnispsychologen Frank Lundquist, der ihr etwas gegen ihre Schlaflosigkeit verschreiben soll. Während sich Miranda nicht an Frank zu erinnern scheint, sieht Frank einen Traum wahr werden. Wenn auch auf Umwegen. Miranda war Franks großer Schwarm auf der High School. Schon immer hat er eine unerklärliche Verbundenheit zu ihr gespürt, ist ihr nachgegangen – von Miranda unbemerkt. Denn hinter der schönen Fassade kämpfte Miranda mit einem erschütternden Familiendrama. Nun steckt sie in noch viel größeren Schwierigkeiten, obwohl sich Frank nicht vorstellen kann, dass Miranda tatsächlich einen Doppelmord begangen haben soll. Auch Frank befindet sich in einer Krise. Ein tödlicher Therapiefehler bei einem jungen Patienten hat Franks Karriere ruiniert, gleichzeitig hat sich seine Frau von ihm getrennt. Ohne jegliche Perspektive, hat er endlich wieder einen Sinn im Leben gefunden. Er will Miranda helfen, egal wie! Dafür ist er bereit, alle Regeln zu brechen. Obwohl er nicht einmal weiß, ob Miranda wirklich unschuldig ist. Wie kann jemand so sehr lieben, dass er bereit ist, für den anderen ins Gefängnis zu gehen? Und dass, obwohl die Gefühle nicht erwidert werden? Wie erklären sich destruktive Beziehungen? Fragen, die der Roman zu ergründen versucht. Was die beiden Hauptdarsteller verbindet, sind ihre Verletzungen aus der Vergangenheit. Beide haben schlimme familiäre Verluste erlitten. Beide mussten erfahren, wie erfolgreiche Väter das Leben ihrer Kinder so sehr überschatten, dass sie niemals darunter hervortreten können. Beide haben sich in Beziehungen verloren und Fehlentscheidungen getroffen, die ihre Lebensplanung zerstört haben. Kurz: Frank und Miranda erkennen den eigenen Schmerz im anderen wieder. Dennoch werden sie von ganz unterschiedlichen Sehnsüchten angetrieben. So bleibt die Frage: Wer benutzt hier eigentlich wen? Debra Jo Immergut ist ein vielschichtiges Psychogramm gelungen. Die Autorin schreibt ihre Kapitel abwechselnd aus Sicht von Frank in der Ich-Perspektive sowie als allwissende Erzählerin mit Blick auf Miranda. Die inneren und äußeren Konflikte der Hauptakteure bringen die Geschichte voran. Langsam, aber stetig. Erfahrung damit hat die Autorin: Debra Jo Immergut unterrichtete Kurse für kreatives Schreiben in Strafanstalten. Sie wirft einen Blick in den Alltag eines Frauengefängnisses, die Praxis eines Kinderpsychiaters, den Wahlkampf eines machtbesessenen Politikers. Abgründe der Seele lauern überall. Warum tun wir, was wir tun? Darauf gibt es keine einfache Antwort. Erfahrungen prägen uns so tief, dass wir bereits in Bahnen gelenkt werden. Und der freie Wille ist längst nicht so frei wie erhofft.

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Miranda, aus gutem Hause stammend, wurde zu zweiundfünfzig Jahren Gefängnis verurteilt. Immer öfter hat sie den Gedanken, aufgrund ihrer ausweglosen Situation, ihrem Leben ein Ende zu setzen und so ihrem tristen Dasein in der Haftanstalt Milford zu entgehen. Der Psychologe Frank Lundqvist erkennt Miranda bei ihrer ersten Begegnung sofort. Sie waren zusammen auf der High School und sie war sein heimlicher Schwarm. Während er sich der Identität seiner Patientin gleich bewusst ist, weiß sie zunächst nicht, dass beide sich kennen. Frank hat einen angesehen Beruf, doch ist sein Leben im Allgemeinen auch mehr und mehr aus der Bahn geraten. In Miranda sieht er eine Möglichkeit, seine Zukunft positiv zu beeinflussen. So verliert er immer mehr die professionelle Distanz zu ihr und ist bald besessen von der Idee, sie und dadurch sich selbst zu retten. Die Schilderungen des Lebens in der Frauenhaftanstalt Milford Basin hinterlassen Spuren. Im Gefängnis gelten eigene Gesetze: der Stärkere gewinnt, die sadistischen Aufseherinnen ergötzen sich am Leid der Insassen und Suchtmittel sind eines der begehrtesten Produkte. Immergut achtet auf das Detail, sodass man sich das Erzählte sehr gut vor Augen halten kann. Durch diese genauen Beschreibungen schafft sie einen Spannungsbogen, der bis zum Ende anhält. Nicht nur Miranda, die ihre Schwester Amy bei einem Autounfall verlor und aufgrund einer Straftat zu unglaublichen zweiundfünfzig Jahren Freiheitsstrafe verurteilt wurde, verzweifelt an ihrer Situation. Auch ihr Therapeut Frank ist unglücklich. Er steckt mitten in der Scheidung von seiner Frau Winnie, ist durch einen zeitnahen Behandlungsfehler an einem Kind traumatisiert und sein kleiner Bruder Clyde ist schwer drogenabhängig. Frank, als auch Miranda sind Gefangene ihrer selbst. Obwohl Frank weiß, wem er in den gemeinsamen Sitzungen gegenübersitzt, gibt er den Fall nicht an einen Kollegen ab. Im Gegenteil: er klammert sich an den Wunsch, Miranda und damit sich selbst zu helfen. Dabei begibt er sich in immer gefährlichere Situationen und verliert sich in Besessenheit. Nach einem missglückten Selbstmordversuch Miranda´s, möchte er ihr zur Flucht verhelfen und schmiedet einen folgenschweren Plan. Dieser ist getrieben von seinem starken Drang, nicht mehr allein zu leben, seine Jugendliebe bei sich zu wissen und diese aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Immergut zeichnet zwei spannende Charaktere, denen Fürchterliches widerfahren ist. In beiden wurden folglich kriminelle Energien freigesetzt. Durch das Wiedersehen mit Miranda sieht Frank keinen anderen Ausweg, als ihre beider Leben für immer miteinander zu verbinden, auch wenn das heißt, dass er damit beide Leben riskiert. Die Sichtweisen von Miranda und Frank werden immer nacheinander in ihnen eigens gewidmeten Kapiteln erzählt, sodass man als Leser einen guten Eindruck vom Gedankenleben der beiden bekommt und mitfiebern kann. Insgesamt weist die Geschichte viele Muster eines brisanten Psycho-Thrillers auf und kann auch diesem Genre zugeschrieben werden. Trotz der begangenen Fehler sind die Figuren nicht unsympathisch. Ich fühlte mich Miranda zwar viel näher, konnte durch die authentische Erzählweise aber auch immer wieder für Mitgefühl für Frank aufbringen, auch wenn sich das vergleichsweise stark in Grenzen hielt. Dennoch schafft es die Schriftstellerin, ihren Lesern Verständnis oder zumindest eine Nachvollziehbarkeit für die Handlungen ihrer Charaktere abzuringen. Mir gefielen neben dem Schreibstil die spannungsgeladene Atmosphäre und die ungeahnten Ereignisse. Mit Detailreichtum und psychologischem Geschickt gelingt Debra Jo Immergut ein rasanter und spannender Thriller mit überraschenden Wendungen und einem nachdenklichen Ende.

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Das war nix! Die Autorin mit dem wohlklingenden Nachnamen Immergut feiert zumindest bei mir mit ihrem Debütroman Die Gefangenen keinen großen Erfolg. Zugegeben, die Idee ist ganz gut, die Protagonisten eher ungewöhnlich. Die Handlung spielt rund um eine Therapie innerhalb eines Gefängnisses. Auf der einen Seite der Gefängnistherapeut Frank, der langsam aber sicher Richtung Midlife-Crisis schlittert, dabei aber sehr reflektiert ist und auf der anderen Seite, die wegen Totschlag verurteilte Miranda. Beide verbindet nicht nur die Therapiesitzung, sondern sie waren sogar auf derselben Highschool. Doch nur Frank erkennt sie wieder... Trotzdem beginnt er die Therapie und frisst - wie schon als Teenie - einen echten Narren an Miranda. Miranda selbst hat aber alle Hände voll zu tun, den Gefängnisalltag zu managen und verfolgt ihre eigenen Pläne... Das Setting "Frauengefängnis" ist stimmig aufgebaut, man merkt, dass die Autorin selbst in einem solchen arbeitet. Auch die Nebencharaktere wie Bruder und Vater von Frank und die Freundinnen von Miranda gefallen mir gut. Leider habe ich den Schreibstil aber als sehr schleppend wahrgenommen. Nur selten ist mal ein Satz kurz und prägnant, stattdessen sind gerade bei Frank endlose Gedankengänge verschriftlicht, die die eigentliche Handlung regelmäßig zum Erliegen bringen. Das Ende hatte ich so in etwa erahnt (bis auf das Nachwort, was sich aber auch nicht richtig erklärt), aber es hat mir trotzdem gefallen. Mirandas "Tat" hingegen fand ich eher verworren und konstruiert. Das Buch ist in drei Abschnitte unterteilt, wobei ich es begrüßt hätte, wenn der dritte Abschnitt länger und die anderen beiden deutlich kürzer gewesen wären. Im Klartext: Weniger gedankliche Küchentischpsychologie und mehr Spannung!

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„Die Geschichte einer hoch manipulativen Beziehung – hypnotisch, explosiv, obsessiv“ verspricht der Klappentext und auch die Leseprobe machte Lust aufs Weiterlesen. „Bester Spannungsroman des Jahres“ urteilte die New York Times über dieses Buch. Und dass die Autorin und Journalistin Debra Jo Immergut selbst Kreatives Schreiben in Strafanstalten unterrichtet, wobei ihre Erfahrungen sie zu diesem Debütroman inspiriert haben, machte mich neugierig. Ich freue mich immer über Autoren, die den Traum vom eigenen Buch verwirklichen und wollte dieses Buch unbedingt mögen, las es bis zur letzten Seite, in der Hoffnung, dass es mich doch noch überzeugen und ich die lobenden Worte in Beschreibung und Klappentext nachvollziehen könnte. Aber dem war leider nicht so. Dabei klingt die Geschichte eigentlich nicht schlecht. Eines Montagmorgens betritt Miranda das Büro des Gefängnistherapeuten Frank. Sie scheint ihn nicht zu kennen, doch er erkennt sie auf Anhieb. In der Highschool war er unsterblich in dieses Mädchen verliebt. Damals hat sie ihn keines Blickes gewürdigt, doch nun steht Miranda vor ihm – zu zweiundfünfzig Jahren Haft veruteilt. Frank hat nicht damit gerechnet, seinen Highschool-Schwarm jemals wieder zusehen, und wird von seiner alten Verliebtheit übermannt. Er ist ihr als Psychologe zugewiesen und ihm ist sofort klar, dass er den Fall wegen Befangenheit abgeben müsste. Doch Frank trifft seine eigenen Entscheidungen, mit folgenschweren Konsequenzen für beide. In abwechselnden Kapiteln erlebt man als Leser diese Protagonisten – Frank aus der Ich-Perspektive und Mirandas Handeln und Denken in der dritten Person. Allmählich setzt sich von beiden Charakteren ein immer detaillierteres Bild zusammen und doch kommt man ihnen nicht wirklich nah. Zwar wird immer wieder in die Vergangenheit zurückgeblickt, um den Personen einen Hintergrund mitzuliefern, aber dieser will sich nicht so recht verbinden und zu einer runden Gesamtgeschichte zusammenfügen lassen. Die Charaktere bleiben blass und unsympathisch und ihr Handeln nicht immer nachvollziehbar. Daran ändert leider auch nichts die zum Teil bildhafte Sprache, die die Autorin inflationär einsetzt und dafür sorgt, dass die Vergleiche nicht nur deshalb unangenehm auffallen, weil sie so zahlreich sind, sondern auch weil sie unpassend und nichtssagend sind. Das bläht das Buch unnötig auf und sorgt für Textstellen, denen der eigentliche Sinn gänzlich abhanden kommt. Eine smaragdrote Tapete nimmt man als Leser dann auch irgendwann nicht mehr als kleinen Flüchtigkeitsfehler hin, sondern verdreht entnervt und enttäuscht die Augen, weil schon kurz darauf irgendetwas Anderes als smaragdgrün beschrieben wird. Die Handlung nimmt sehr langsam Fahrt auf, so dass die Geschichte die meiste Zeit dahinplätschert und durch das sprachliche Herumgeeiere nicht so richtig Lust aufs Weiterlesen macht. Es gibt allerdings auch Passagen, in denen die Autorin darauf verzichtet, was den Text deutlich lesbarer macht und auch die Freude am Lesen und am Erfahren wollen der Geschichte zurückkommen lässt. Davon hätte ich mir mehr gewünscht, denn das Szenario kommt trotz einiger allzu sehr konstruierter Geschehnisse zu einem Ende, das mir gefallen hat. Empfehlen kann ich dieses Buch aber dennoch nicht.

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Frank erkennt sie auf Anhieb. Die Haare, der Gang, das Lächeln – sie hat sich nicht verändert. In der Highschool war er unsterblich in dieses Mädchen verliebt. Damals hat sie ihn keines Blickes gewürdigt. Nun steht Miranda in ihrer gelben Gefängniskluft vor ihm, wegen kaltblütigen Mordes zu 52 Jahren Haft verurteilt. Frank ist ihr als Psychologe zugewiesen, müsste aber den Fall wegen Befangenheit abgeben. Doch Frank trifft eine fatale Entscheidung mit gefährlichen Konsequenzen für beide … Die Autorin: Debra Jo Immergut ist Journalistin und war in den 1990ern Korrespondentin für das Wall Street Journal in Berlin. Zudem unterrichtet sie Kreatives Schreiben, u.a. seit vielen Jahren in Strafanstalten. Ihre Erfahrungen haben sie zu ihrem Debüt, »Die Gefangenen«, inspiriert, das in den USA viele begeisterte Leserinnen und Leser fand und von der New York Times mit dem Prädikat »Bester Spannungsroman des Jahres« ausgezeichnet wurde. »Die Gefangenen« erscheint in einem Dutzend Länder. Meine Meinung: Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, zumal der Klappentext wirklich spannend und nach was für mich klang. Doch leider muss ich sagen, das mich die Geschichte nicht überzeugen konnte. Ich mochte den Schreibstil nicht. Auch der Aufbau hat mir nicht wirklich gefallen. Da ich in dieser Geschichte leider keinen Sympathieträger hatte, konnten mich auch die verschiedenen Sichtweisen nicht fesseln. Ich hatte mir viel mehr von der Geschichte erhofft, und sie hat auch viel mehr Potenzial. Eigentlich bietet der Plot Spannung. Ich muss aber ehrlich sagen, das ich mich zum lesen zwingen musste. Mich konnte die Story einfach nicht packen. Zum Ende wurde es dann zwar noch etwas interessanter aber das beeinflusst meine Meinung nur bedingt. Ich gebe für die Idee und die Wendung zum Ende hin noch 3 Sterne. Leider keine Empfehlung

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Zu viele Länge, zu verworrener Schreibstil

Von: Kristall86 aus An der Nordseeküste

13.05.2020

Als Frank sie zum ersten Mal sieht, weiß er sofort wen er da vor sich hat. Miranda. Seine große Highschool-Liebe und nun soll er als Gefängnispsychologe ihr beistehen. Miranda ist zu 52 Jahren Haft verurteilt. Sie hat kaltblütig gemordet und nun sitzt sie ihre Strafe ab. Auch Miranda erkennt ihn wieder....Eigentlich sollte Frank den Fall wegen Befangenheit abgeben, aber er wagt ein gefährliches Spiel. Debra Jo Immergut hat „Die Gefangenen“ verfasst und der Plot ist an sich wirklich gelungen und verspricht eine ganze Menge spannende Situationen. Leider wurden diese überhaupt nicht erfüllt. Der Einstieg des Buches fiel mir wirklich schwer, da der Schreibstil sehr verworren ist. Man sucht nach einem roten Faden und findet ihn eigentlich erst richtig zum Ende des Buches hin....Das ist leider zu spät um richtig in Fahrt zu kommen. Immergut verstrickt sich selbst in ihrer eigene Geschichte und bringt einfach zu viele Geschehnisse ein, die einen vollendens verwirren. Ab der Hälfte habe ich das Buch nur noch quer gelesen. Spannung taucht so überhaupt keine auf, obwohl der Plot unheimlich viel Potential dafür hätte. Ebenso hat Immergut zu viele Längen eingebaut, wo man den Eindruck gewinnt, das sie Zeit gewinnen muss, sonst wäre die Geschichte schneller durch als gedacht. Die Figuren hatten so gut wie kein Gesicht und eine richtige Bindung ist da auch nicht entstanden... Wirklich schade und meine 2 Sterne gibt es wirklich nur für den Plot, aber der Rest ist eine wahre Pleite.

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Inhalt: Frank arbeitet als Psychologe in einem Frauengefängnis. Als er auf seine neue Patientin, die ihm zugewiesen wird, trifft, wird Frank nurnoch von seinen Emotionen gelenkt. Eigentlich müsste er einen solchen Fall weitergeben, doch er macht es nicht und steckt mitten in einem gefährlichen Chaos aus Lügen, Missbrauch,Mord…. Meine Meinung: In dem Buch geht es hauptsächlich um das Gefängnisleben und die Psychologie, was ich absolut spannend fand. Die Geschichte hat mich außerdem sehr an die Serie „Orange is the new Black“ erinnert. Der Schreibstil war ganz anders als ich eigentlich gewohnt bin. Deshalb fand ich den Schreibstil etwas sehr verwirrend und hatte am Anfang sehr große Probleme damit. Die Geschichte habe ich leider erst ab der Hälfte so richtig verstehen können und hatte wieder Spaß daran, dass Buch zu lesen… Ich denke, dass man aus dem Buch noch viel mehr machen hätte können, denn die Idee an sich fand ich super spannend. Das Cover sieht auch super aus! Bewertung: Leider kriegt dieses Buch nur 3/5 ⭐️ von mir, weil es mich leider nicht ganz so sehr von sich überzeugen konnte.

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