Leserstimmen zu
Ein Sommer in den Hamptons

Karen Swan

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eBook
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Das Cover Eine Villa direkt am Strand. Dazu eine junge hübsche Frau, das Meer und die Leichtigkeit des Sommers in den Farben, stehen für Exklusivität, Luxus und Urlaub. Der Klappentext und der Titel ergänzen die inhaltliche Präsentation des Buches. Ein sehr gelungenes und verlockendes Cover. Die Geschichte (Achtung Spoiler!) Rowenas Freund verkündet überraschend, dass er eine Beziehungspause braucht. Er will schon in zwei Tagen für sechs Monate nach Südostasien und ist überzeugt, dass sie beide anschließend ein wunderbares Leben haben werden. Ro kann die-ser Ansicht nichts abgewinnen und tut sich schon alleine mit dem Gedanken schwer. Sie sind schon so lange zusammen und sie versteht das nicht. Just zur Zeit seiner Abreise reist sie selbst beruflich von London nach New York. Sie arbeitet als Fotografin und lernt, während sie bei einer Hochzeitfeier fotografiert den Aushilfskellner Humphrey kennen. Der sucht noch für den Sommer Mitbewoh-ner für sein Haus in den Hamptons. Der Zufall verhilft ihr an diesem Abend zu der Möglichkeit, die Zeit des Alleinseins zu nutzen, beruflich neue Wege zu gehen. Auch sonst sind die Hamptons sehr reizvoll. Waren doch dort im Sommer die Rei-chen und Schönen aus New York, die ihre potenziellen Kunden sein können. Vom Meer, Sommer, Sonne und Urlaubsfeeling ganz zu schweigen. Also entscheidet sie sich die nächsten Monate anders zu verbringen, als zunächst gedacht. Meine Meinung Im ersten Drittel des Buches war ich nicht gerade begeistert. Ich verstand ehrlich gesagt Rowena nicht. Welche Frau lässt sich nach elf Jahren Beziehung erklären, dass eine Beziehungspause über sechs Monate, als Auffrischungskur sinnvoll ist? Und wenn sie sich dann auch noch mit viel zu großen Herrenklamotten kleidet, um seinen Duft bei sich zu haben, dann ist die Gefahr sich im Selbstmitleid zu baden relativ hoch. Auch ihre Ankunft, sowie ihr beruflicher Neustart war voller Hürden, sodass sie mehr am innerlichen Jammern war, als mir das gefallen hätte. Dann aber ändert sich die Geschichte zusehends. Ro wird selbstbewusster, sympa-thischer, attraktiver, taffer und die anderen Mitbewohner, sowie weitere Protagonis-ten fügen sich mit ihren starken und unterschiedlichen Charakteren perfekt in die Geschichte ein. Die Autorin schreibt in einer lebhaften, leicht verständlichen und humorvollen Sprache. Sie erzählt überwiegend aus der Perspektive von Ro, lässt aber auch die anderen wichtigen Figuren, die wunderbar ausgearbeitet sind, ihre Stärken ausspielen. Die Bilder der Schauplätze sind ausführlich und interessant beschrieben, sodass man viel Lust bekommt, sich da persönlich umschauen zu wol-len. Der Beruf von Ro, die neben der Fotografie und das Erstellen von Fotoalben, auch noch Familienvideos bearbeitet, ist sehr spannend. Ganz besonders bei ei-nem besonderen Auftrag, der uns als Leser hineinblicken lässt. Nach einem weite-ren Drittel des Buches wird gar noch ein kriminalistischer Teil eingefügt, sodass der Spannungsbogen durch die mehrfachen Wendungen stets hochgehalten wird. Insgesamt geht es um Beziehungen, Freundschaften, Zusammenhalt und auch Liebe. Diese war aber etwas zurückgenommen, weil die vielen unterschiedlichen Geschehnisse großen Raum einnahmen und so der Geschichte etwas mehr Tief-gang verliehen. Ein ausgesprochen unterhaltsamer Sommeroman, der in jeden Kof-fer passt. Das Buch bekommt von mir eine Leseempfehlung. friedericke von "friederickes bücherblog"

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Meine Meinung Der Roman „Ein Sommer in den Hamptons“ stammt von der Autorin Karen Swan. Für mich war dies der erste Roman der Autorin überhaupt. Mich hat hier der Klappentext sehr angesprochen und auch das Cover gefiel mir wirklich gut. Also habe ich mich auch umgehend ans Lesen gemacht. Ihre Charaktere hat die Autorin gut dargestellt. Man kann sie sich als Leser sehr gut vorstellen und ihre Handlungen auch gut verstehen. Rowena ist die Protagonistin. Ich empfand sie als wirklich sympathisch gezeichnet, auf mich wirkte sie zudem authentisch und glaubhaft. Dass sie sich auf das Abenteuer einlässt fand ich total klasse und auch mutig. Im Verlauf der Handlung lernt Rowena einige andere Personen kennen, die ihr auch die Augen öffnen. So entwickelt sich Rowena aber auch merklich weitere, beginnt Dinge mit anderen Augen zu sehen. Neben Rowena gibt es noch andere Charaktere, die ihren Weg kreuzen. Auch sei empfand ich als gut und vorstellbar gezeichnet, jeder fügt sich problemlos ins Geschehen hinein. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich toll. Ich bin sehr flüssig und locker durch die Seiten dieser Geschichte hier gekommen, konnte ohne Probleme gut folgen und alles nachvollziehen. Die Handlung selbst ist richtig unterhaltsam, man bekommt hier wirklich viel Lust auf Urlaub. Die Autorin hat sehr gut recherchiert, auf mich wirkte alles wirklich glaubhaft und ja richtig toll. Neben einigen verschiedenen Gefühlen hat Karen Swan hier auch Humor und noch einiges mehr ins Geschehen eingebaut. Von der Umgebungsbeschreibung war ich sehr angetan, alles ist vorstellbar und man fühlt sich sehr wohl während des Lesens. Es ist alles zum Leben erwacht, Fernweh inklusive. Das Ende dieser Geschichte hier empfand ich als gelungen. Es passt wirklich gut zur hier erzählten Story, macht sie rund und schließt sie gut ab. Fazit Kurz gesagt ist „Ein Sommer in den Hamptons“ von Karen Swan ein Roman, der mich eingefangen hat und zugleich ziemliches Fernweh weckte. Interessante, sehr gut gezeichnete Charaktere, ein flüssiger, gut zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich zum einen als humorvoll und auch spannend empfunden habe, in der es aber auch vielerlei Gefühle und ein tolles Setting gibt, haben mir sehr unterhaltsame Lesestunden beschert. Durchaus lesenswert!

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