Leserstimmen zu
Das Juwel von Mahrusan

Mitchell Hogan

Sorcery Ascendant Sequence (2)

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Rezension Mitchell Hogan - Das Juwel von Mahrusan Klappentext: Anasoma, die mächtigste Stadt des Kaiserreichs, ist gefallen, und zum zweiten Mal in seinem Leben muss der junge Magier Caldan alles hinter sich lassen und fliehen. Gemeinsam mit seinen Gefährten stellt er sich den Gefahren einer Welt, der ein schrecklicher Krieg bevorsteht und in der das Böse aus Legenden plötzlich lebendig zu werden scheint. Doch es ist vor allem Miranda, um deren Leben Caldan bangt. Ein verbotener Zauber droht sie zu töten. Caldan weiß, dass er sich seiner außergewöhnlichen Begabung stellen muss, um Miranda – und das gesamte Kaiserreich – zu retten. Doch um welchen Preis? Meinung: Achtung: Zweiter Teil einer Reihe – Spoilergefahr! Der zweite Band um die Fantasy-Saga des jungen Magiers Caldan setzt nahtlos an den Ereignissen aus Die Feuer von Anasoma an. Caldan hat es geschafft, mit seinen Verbündeten aus Anasoma zu fliegen und die Zauberin Glöckchen gefangen zu nehmen. Doch die Gefahr ist noch lange nicht vorbei und die Intrige, die sich um die Invasion spannt, scheint umfassender zu sein, als unser junger Held und andere Beteiligte ahnen könen. Wie schon Die Feuer von Anasoma, so liest sich auch Das Juwel von Mahrsuan ganz angenehm, wenn auch nicht immer sprachlich ganz ausgefeilt. Manche Formulierung klingen immer noch etwas ungeschliffen und hölzern und nehmen der Geschichte immer wieder Schwung und Spannung heraus. Auch ist das Buch leider recht weitschweifig erzählt, so dass man stellenweise das Gefühl hat, nicht wirklich weiter in der Geschichte zu kommen. Viele Andeutungen und vage Anrisse auf Hintergründe ziehen die Geschichte zu sehr künstlich in die Länge und wirken sich insgesamt eher ermüdend auf das Lesevergnügen aus. Sehr schade eigentlich, denn die Grundstory ist durchaus gut und das Konzept um die Magie mal etwas anderes. Aber auch bei den Protagonisten muss man in diesem Buch leider ein paar Abstriche in Kauf nehmen, bleiben sie doch im Vergleich zum Umfang des Romans leider zu flach. Fazit: Das Juwel von Mahrusan setzt die Geschichte um den Magier Caldan weitestgehend spannend fort, wird aber stellenweise unnötig in die Länge gezogen und kann leider nicht immer mit Charaktertiefe punkten. Auch sprachlich klingt das Buch manchmal ein wenig hölzern und kann somit nicht ganz mit anderen Werken des Genres mithalten. Trotzdem ist die Grundstory spannend und erfrischend. Von mir gibt es 3 von 5 Punkten. Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.

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Titel: Das Juwel von Mahrusan Reihe: Band 2 der Serie um den Magier Caldan Autor: Mitchell Hogan Verlag: Heyne Seiten: 783 Kurzinhalt: Der zweite Band setzt direkt an der Handlung von „Die Feuer von Anasoma“ an. Lohnt es sich die Serie anzufangen? (spoilerfrei) Für mich auf jeden Fall. Klar, der zweite Band gibt eher mehr Rätsel auf, als das er löst, aber Hogan gelingt es sein eigenes Universum zu schaffen, viel im Hintergrund zu halten und immer wieder auch zu überraschen. Die Handlung ist auf wenige Charaktere beschränkt, aber trotzdem hat man hier immer die Idee davon, dass sich etwas Großes zusammenbraut. Die Welt lebt und hinter allem stecken ein Plan und viele Geheimnisse. Meinung: (enthält Spoiler) Mich hat der zweite Teil grundlegend überrascht. Anfangen möchte ich mit der doch sehr harten Gangart gegenüber seinen Charakteren, die Hogan hier betreibt. Da wurde ich doch sehr überrascht. Das war nach dem ersten Teil so nicht zu erwarten. Aber das ist ein Faktor, der den Spannungsgrad immer noch etwas erhöht. Dann wäre da die Hintergrundgeschichte, die ich durchaus sehr spannend finde. Denn im Grunde treten hier zwei Fraktionen gegeneinander an, die beide weder Schwarz noch Weiß sind, und das gibt es wirklich selten. Alle haben böse Seiten und nichts scheint wirklich so zu sein, wie man glaubt. Ich hoffe, Hogan findet da eine Lösung für den nächsten Band. Das wird die wahre Herausforderung. Die richtige Drohkulisse und genug Fragezeichen hat er aufgebaut. Welche Schwächen hat Das Juwel von Mahrusan für mich? Zum einen bleibt da Caldan, der aus Liebe so viel Blödsinn macht, dass es manchmal schon weh tut. Aber wahrscheinlich ist es dann sogar irgendwie realistisch. Aber es hätte dieser tragischen großen Liebesgeschichte gar nicht bedurft in dieser Geschichte. Natürlich treibt es Caldan bei seinem Verlangen nach mehr Magiewissen an, aber die Drohkulisse der Flucht hätte da sicherlich auch gereicht. Eine weitere Schwäche ist dann noch etwas die Tiefe der Nebencharaktere. An sich ist es auch mit ihnen sehr kurzweilig. Aber eine tiefere Hintergrundgeschichte erfährt man von fast niemanden. Mir bleibt festzuhalten: Ich wurde blendend unterhalten. Die Buchseiten flogen nur so dahin und nach Das Juwel von Mahrusan freue ich mich schon sehr auf den Nachfolgeband.

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Im zweiten Teil der „Sorcery Ascendant“-Reihe von Mitchell Hogan muss der junge Magier Caldan die Hafenstadt Anasoma hinter sich lassen. Der Ort, an dem Caldan in der Magiergilde Unterschlupf fand, nachdem der Waise von einem Kloster verstoßen wurde, ist an die Indryallaner gefallen. Caldan hat nicht nur sein Zuhause verloren, auch sein Vertrauen in die Magie ist erschüttert. Denn bei den Kämpfen gegen die Invasoren wurde auch zerstörerische Magie eingesetzt – obwohl die Protektoren stets behauptet hatten, dies sei nicht möglich. Caldan flieht mit seinen Gefährten und der Gefangenen „Glöckchen“, eine Magierin der Indryallaner, aus der Stadt, in der Hoffnung, andere Protektoren außerhalb Anasomas zu erreichen und den Kaiser zu warnen. Außerdem befindet sich seine Freundin Miranda in großer Gefahr. Die verbotene Magie der Indryallaner droht, ihren Geist vollends zu zerstören. Währenddessen regt sich auch in Anasoma Widerstand gegen die Invasoren … So verlassen auch die Leser durch Caldans Flucht das faszinierende Anasoma – ausgenommen ein anderer Handlungsstrang, der weiterhin in der Hafenmetropole spielt und der uns einige Abenteuer beschert. Unter anderem versucht Caldan, andere Protektoren von den zerstörerischen Kräften der Indryallaner zu warnen. Gleichzeitig muss er seine eigenen Fähigkeiten auf den Prüfstand stellen. Caldan tötete zum ersten Mal mit Magie, was einige düstere Gedanken für unseren jungen Helden bereithält. Leider lässt sich „Das Juwel von Mahrusan“ von Mitchell Hogan zunächst nur recht schleppend an, so dass der actionreiche Schreibstil, der vor allem das dramatische Ende des ersten Bandes „Die Feuer von Anasoma“ auszeichnete, anfangs wenig zu erahnen ist. Zwar hält Caldan, immer noch ein Lehrling, die erfahrene Zauberin Glöckchen gefangen, deren Gefährte am Ende von Band 2 getötet wurde, und die nicht nur deshalb auf Rache sinnt. Doch das spannend klingende Szenario ermüdet rasch; man wünscht sich fast, die beiden könnten einander allein durch ihre Dialoge umbringen, deren Themen sich ständig wiederholen. Die Handlung bringen die verbalen Geplänkel der beiden jedenfalls auf den ersten ca. 200 Seiten (von stolzen 784) nicht voran. Bis die Geschichte endlich Fahrt aufnimmt, vergeht eine Weile. Dann jedoch nehmen wie im ersten Band fantastische Abenteuer ihren Lauf. Dabei dürfen wir nicht nur Caldan und seine erwachenden Kräfte verfolgen, auch Aidan, der unter anderem mit dem Richter Vasile unterwegs ist, sieht sich zahlreichen fantastischen Gefahren gegenüber. Und das im wörtlichen Sinn, denn seine Gruppe wird von uralten magischen Geschöpfen angegriffen. Und auch die anderen Handlungsstränge wissen gut zu unterhalten. Ohne den Vorgänger gelesen zu haben, bleibt jedoch vieles in „Das Juwel von Mahrusan“ für den Leser unklar. Besonders das ausgefeilte Magiesystem, für dessen Aufbau sich Mitchell Hogan in „Die Feuer von Anasoma“ viel Raum genommen hatte, kommt für Neueinsteiger zu kurz. Interessant sind dafür die Charaktere: Caldan macht eine nachvollziehbare Entwicklung durch, und auch die anderen Figuren sind es wert, ihren Geschichten zu folgen. Besonders interessant sind die kruden Gedankengänge des geheimnisvollen Ladenbesitzers Amerdan. Mein Fazit: Unterm Strich präsentiert sich „Das Juwel von Mahrusan“ von Mitchell Hogan als ordentliche, solide Fantasy mit originellen Ideen: Flüssig, wenn auch einen Hauch zu ernsthaft geschrieben, mit einer faszinierend erdachten Magie versehen, von der man in diesem Band wieder einiges, aber noch nicht alles, erfährt. Ein etwas zäher Beginn trüben das Lesevergnügen ein wenig. Im Mittelteil steigt die Spannung und die Geschichte nimmt ordentlich Fahrt auf. Mit einer abschließenden, großen und beeindruckenden Schlacht konzentrieren sich alle Handlungsstränge auf ein aufregendes, aber offenes Ende. Es lässt auf jeden Fall genug Spielraum und Fragen, um Lust auf den dritten Teil der Serie zu machen. Lesern, denen der Roman „Die Feuer von Anasoma“ gefallen hat, kommen auch an „Das Juwel von Mahrusan“ nicht vorbei!

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Es braucht eine geraume Zeit, bis der Leser in diesen Roman findet, der direkt an das Fantasydebüt »Die Feuer von Anasoma« anschließt. Und zwar nahtlos. Der ein oder andere Handlungsstrang blieb mir persönlich dabei längere Zeit im Dunkeln, weil ich mich nur bruchstückhaft an das lose Ende des Vorgängers erinnern konnte. +++ Übergangslos +++ Dabei hat Hogan mehrere Gelegenheiten verpasst, die bisherigen Ereignisse etwas detaillierter Revue passieren zu lassen, denn er bezieht sich an mehreren Stellen des zweiten Bands auf Ereignisse des ersten und erläutert diese (eben leider nur viel zu kurz). Bezüglich der Haupthandlung wird sich der Leser zwar durchaus zurechtfinden und auch die Handlungsstränge der Protagonisten werden schnell wieder klarer. Es sind die Nebenschauplätze, die ein wenig im Dunkeln verbleiben, was auch daran liegt, dass Hogan diese nicht so recht in den Fokus rücken wollte. Das hat dann zugleich zur Folge, dass die Nebenfiguren etwas blass bleiben, während die Hauptfiguren durchaus Charakterstärke zeigen dürfen. Dabei greift Hogan durchaus wieder auf einen Sprachstil zurück, der mir schon im ersten Teil zugesagt hat. +++ Serie +++ Das Buch liest sich wie ein Teil einer Serie und ist es natürlich auch. Das merkt der Leser an vielen Stellen. Wie viele Teile die Serie haben wird, ist bisher unklar (auch das Netz bietet da nicht mehr Informationen). Fest steht, dass es im englischen Original noch einen dritten Teil gibt, der sicherlich ebenfalls ins Deutsche übersetzt werden wird. Ob darin wenigstens auch ein Teil der Haupthandlung bzw. der übergeordneten Handlung abgeschlossen wird, ist allerdings unklar. +++ Cliffhanger? +++ Immerhin schafft es Hogan in diesem zweiten Teil der Serie, den Handlungsfaden zu beenden, auch wenn natürlich die Hauptgeschichte offen endet. Es gibt allerdings keinen Cliffhanger, mit dem der Leser im wahrsten Sinne des Wortes hängen gelassen wird, sondern das Buch findet ein einigermaßen zufriedenstellendes Ende, ohne dass ich an dieser Stelle zu viel verraten möchte. An dieser Stelle sei mir die Anmerkung gestattet, dass der Klappentext ebenso wenig auf das Buch zutrifft, wie schon beim ersten Teil »Die Feuer von Anasoma«. Was auch immer den Verfasser des Klappentextes geritten haben mag, der Text bezieht nicht wirklich auf den Inhalt des Buchs. +++ Fazit +++ Das Buch erzählt handwerklich solide eine interessante Fantasygeschichte, die vor allem Genrefans ansprechen wird. Dabei werden zwar kaum Akzente gesetzt und der Leser wird eine Weile brauchen, bis er in der Geschichte ankommt, aber dann hat diese durchaus ihren Reiz. Zwingende Vorraussetzung ist allerdings der erste Band »Die Feuer von Anasoma«, damit die Handlung überhaupt für den Leser verständlich ist.

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Der erste Band dieser Reihe hat von mir die volle 6/6 Bewertung bekommen, daher war ich natürlich umso gespannter auf diese Fortsetzung. Ob es meine Erwartungen auch erfüllen konnte? Ein Rückblick wäre nett gewesen Ich muss gestehen, ich habe mich mit dem Einstieg in dieses Buch unglaublich schwergetan. Das lag zum einen daran, dass ich peinlicherweise, obwohl es die volle Wertung bekommen hatte, kaum noch etwas vom ersten Band wusste. Gut, dafür kann der Autor natürlich nichts, aber er trug wesentlich zu meinen Schwierigkeiten bei, da er mich als Leser kommentarlos wieder ins Geschehen wirft. Dabei setzt die Handlung wirklich absolut nahtlos am Vorgänger an, als wäre dies ein einziger Band, der nur in der deutschen Übersetzung geteilt wurde. Leider sind auch in den Dialogen und Caldans inneren Monologen so gut wie keine Hinweise auf die Ereignisse im Vorgänger eingeflochten, sodass man, wenn man den Vorgänger nicht noch gut in Erinnerung hat, tatsächlich noch einen tiefen Blick in eben diesen werfen muss, um überhaupt mit zu kommen. Ein typischer 2. Band Irgendwann nach gut 150 Seiten (und einem erneuten anlesen einzelner Kapitel des ersten Bandes) war ich dann wieder in der Geschichte. Caldan ist weiterhin ein sehr interessanter Charakter, der meiner Meinung nach sehr gut aufgebaut ist. Sympathiepunkte büßte er bei mir ein, da er im Bezug auf Mirandas Heilung mir etwas zu sehr den Tunnelblick aufhatte, aber rein vom literarischen her ist er immer noch ein spannender und ausgereifter Charakter. Ansonsten ist dieses Buch ein typischer Mittelteil mit all seinen Stärken und Schwächen. Die Stärke liegt natürlich darin, dass man die Charaktere nun schon ganz gut kennt und noch besser mit ihnen mitfiebert. Von den drei Handlungssträngen fand ich den von Caldan und den von Felice sehr spannend. Vasile’s erst ab der zweiten Hälfte. Auch dem ein oder anderen Geheimnis kommen wir näher und besonders die Identität des gefürchteten Gott-Kaisers ist interessant und eine Wendung, mit der ich nicht gerechnet habe. Leider haben wir aber eben auch die typischen schwächen eines zweiten Bandes: Es gibt einige Stellen wo man das Gefühl hat, dass die Handlung nicht richtig vorankommt. Die Grundlage ist bereits geschaffen, der richtig große Showdown kommt erst noch. Solche Mittelteile dienen häufig einzig und allein der Vorbereitung auf das (hoffentlich) epische Finale. Leider gerät dabei aufgrund von längerer und zäherer Passagen die individuelle Handlung des Zwischenteils selbst etwas in den Hintergrund bez. zieht sich an manchen Stellen doch etwas. Fazit: Das Juwel von Mahrusan ist ein typischer Zwischenteil, der zwar weiterhin gut unterhalten kann, aber aufgrund ein paar zäher Passagen nicht ganz mit dem Vorgänger mithalten kann. Dennoch sind meine Erwartungen an das Finale weiterhin groß.

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Das Juwel von Mahrusan – Mitchell Hogan Band 2 - Sorcery Ascendant Sequence Verlag: Heyne Taschenbuch: 14,99 € Ebook: 11,99 € ISBN: 9783453319356 Erscheinungsdatum: 14. Mai 2018 Genre: Fantasy Seiten: 782 Inhalt: Anasoma, die mächtigste Stadt des Kaiserreichs, ist gefallen, und zum zweiten Mal in seinem Leben muss der junge Magier Caldan alles hinter sich lassen und fliehen. Gemeinsam mit seinen Gefährten stellt er sich den Gefahren einer Welt, der ein schrecklicher Krieg bevorsteht und in der das Böse aus Legenden plötzlich lebendig zu werden scheint. Doch es ist vor allem Miranda, um deren Leben Caldan bangt. Ein verbotener Zauber droht sie zu töten. Caldan weiß, dass er sich seiner außergewöhnlichen Begabung stellen muss, um Miranda – und das gesamte Kaiserreich – zu retten. Doch um welchen Preis? Mein Fazit: Zum Cover: Hier ist es mal ein nicht ganz so schönes cover, wie ich finde, allerdings sprach mich der Klappentext an. Aber die Farben harmonieren miteinander und mir gefällt der Schriftsatz von Titel. Zum Buch: Hier stellte ich erst später fest, dass es der zweite Teil ist und ich den ersten nicht kenne. Nichts desto trotz freute ich mich auf dieses Buch. Am Anfang brauchte ich einen Moment bis ich im Buch oder besser gesagt in der Geschichte drin war. Doch dann las es sich einfach weg. Es kommen hier sehr viele Charaktere vor, die man alle erst mal kennenlernen muss, was für mich vielleicht einfacher gewesen wäre, wenn ich den ersten Teil gekannt hätte. Die Protagonisten sind hier gut herausgearbeitet und ich habe ich haben ihnen alles geglaubt, sollten wir dennoch bedenken wir lesen hier ein Fantasy – Buch. Aber die Abenteuer und was sie sonst noch so erlebt haben, fand ich stimmig. Ich kann hier leider nicht so viel schreiben, denn ich möchte niemanden Spoilern. Die bildliche Darstellung ist auch sehr gut gelungen und ich habe mir alles wirklich gut vorstellen können. Es passiert hier sehr viel, mir manchmal schon zu viel, aber auch das kann daran liegen das dies der zweite Band ist. Manchmal doch etwas unübersichtlich. Die Länge der Kapitel ist mir mitunter zu lang, so dass man mal nicht eben eins zwischendurch lesen kann. Diejenigen von euch die mir folgen, wissen dass ich ja eher kurze Kapitel bevorzuge. Hier geht es um Vertrauen, Freundschaft, Verrat, wer spielt ein falsches Spiel und wer ist ehrlich? Der Spannungsaufbau war / ist wirklich gut und hält sich auch relativ konstant durch das ganze Buch. Mir hat es Spaß gemacht das Buch zu lesen, ärgere mich aber dass ich zuvor nicht den ersten Band gelesen habe, aber vielleicht hole ich das irgendwann nach und lese beide noch einmal. Fantasy – Liebhaber werden hier auf ihre Kosten kommen, denn da hat das Buch doch schon etwas zu bieten. Ich gebe hier 4 von 5 Sternen, aber nur weil ich zwischendurch den Überblick verloren habe, das muss anderen Lesern ja nicht passieren. Ich bedanke mich beim Heyne Verlag sowie beim Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars und hoffe weiterhin auf gute Zusammenarbeit.

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Bei diesem Band handelt es sich um die Fortsetzung zu "Die Feuer von Anasoma". Der Reihenauftakt hatte mir damals wirklich sehr gut gefallen und endlich konnte ich nun den nächsten Teil lesen. Diese Rezensionen kann Spoiler zum ersten Band erhalten. Da zwischen den beiden Bänden einiges an Zeit vergangen ist wäre zu Beginn eine kurze Zusammenfassung praktisch gewesen. Es gibt zwar ein kurzes Glossar zu den einzelnen Figuren, aber von der Geschichte selbst hatte ich auch nicht mehr alle wichtigen Details im Hinterkopf. Daher hat es dann auch ein bisschen gedauert bis ich wieder ganz in der Geschichte drin war. Miranda geht es gar nicht gut und für Caldan hat ihre Genesung oberste Priorität. Anfangs fand ich es total rührend wie gut er sich um sie kümmert und einfach alles für sie tun würde. Mit der Zeit hat mich das Thema dann jedoch etwas genervt, weil nach 300 Seiten muss man nicht alle paar Seiten erneut wiederholen wie schlecht es Miranda geht, das hat man glaube ich irgendwann verstanden. Es war daher ermüdend immer wieder das Gleiche zu lesen. Es gibt verschiedene Handlungsstränge in diesem Band, wobei mir der von Caldan und seinen Gefährten mit großem Abstand am besten gefallen hat. Bei den anderen wusste ich lange nicht wie genau sie zum großen Ganzen gehören oder warum sie so von Bedeutung sind. Auch habe ich mir schwer getan Zugang zu den Protagonisten zu finden und einige Abschnitte wurden so recht zäh zu lesen, weil sie mich einfach nicht packen konnten. Gegen Ende wurde es dann aber doch noch einmal richtig spannend und es gibt noch einige offene Fragen, die mich neugierig auf den dritten Band machen.

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