Leserstimmen zu
Ein halbes Herz

Sofia Lundberg

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Was fürs Herz

Von: Gundi27

31.03.2020

Sehr empfehlenswert ! Eine junge Frau mit Kamera vor sommerlichem Hintergrund, alles in Sepiatönen abgebildet - schon allein das Cover macht neugierig auf den schwedischen Bestseller von Sofia Lundberg. Die Autorin führt uns in einem interessanten, kurzweiligen Schreibstil durch eine packende Frauengeschichte. Kapitel in angenehmer Länge lassen den Leser nur so durch die Handlung fliegen. Diese wechselt zwischen Gegenwart und Vergangenheit von Elin und sorgt so für durchgehende Kurzweil. Man möchte das Buch kaum aus der Hand legen und immer weiter lesen. Man erfährt nach und nach die Lebensgeschichte von Elin - wie die früheren negativen Erlebnisse ihrer Kindheit ihr ganzes weiteres Leben geprägt haben. Man lernt u.a. auch Sam, ihren Mann kennen und leidet förmlich mit ihm mit. Er fühlt sich vernachlässigt, weil seine Frau die Erlebnisse ihrer Vergangenheit nicht herauslässt. Das Buch ist sehr emotional und packt den Leser von der ersten bis zur letzten Seite. Ich habe schon lange kein so schönes Buch mehr gelesen; das liegt hauptsächlich an dem wunderbaren Schreibstil der Autorin. Auch, dass sich die Geschichte am Ende positiv wendet ist sehr schön. Sofia Lundberg ist für mich eine absolute Entdeckung und ich freue mich schon auf weitere Bücher der Autorin. Ich kann für "Ein halbes Herz" nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen!

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4 Sterne...

Von: Serenissima

25.03.2020

Ein Buch was ganz nett ist, zum Lesen - auch spannend... Aber: Ich hatte schon bessere Romane gekauft...

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Erstklassiger Roman

Von: Funda

22.03.2020

Von Anfang bis Ende einfach toll geschrieben lässt sich super lesen und es bleibt immer spannend

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"Ein halbes Herz" ist der zweite Roman in Deutsch von Sofia Lundberg. Ich hatte erst vor wenigen Wochen "Das rote Adressbuch" gelesen. Ja, nun war ich wirklich gespannt auf die neue Geschichte. Eins vorweg: Ich habe versucht, keinerlei Vergleiche zu den beiden Romanen zu ziehen. Und das ist auch gut so. Denn sie sind wirklich unterschiedlich und dennoch so gut! Es beginnt in New York im Jahr 2017. Die 48jährige Starfotografin Elin kommt wieder einmal nicht pünktlich aus dem Studio. Dabei wartet ihre Familie, Mann und Tochter sowie die Schwiegereltern mit dem Essen. Es ist schon fast Gewohnheit, ihre Lieben zu enttäuschen. Als sie spät heim geht, leert sie nur den Briefkasten und sucht das nächste REstaurant auf. Ein Brief aus Schweden, aus Visby, Gotland ist dabei. Er enthält eine Art Sternenkarte und in Schwedisch steht dort: Heute wurde ein Stern auf den Namen Elin getauft. (Zitat S. 11) Rückblick: 1979 in dem kleinen Ort Heivide, Gotland. Hier lebt Elin mit ihren beiden Brüdern und der Mutter Marianne. Der Vater sitzt im Gefängnis. Die Familie leidet unter Geldnot. Elin ist es, die immer wieder sich und ihre Brüder schützt - vor Marianne. So ist es nur gut, dass es Frederik gibt, der dem sie vertraut. Der, der zu ihr hält, sie vor den anderen in der Schule schützt. Tropf, tropf, tropf. Wie oft hatte Elin in ihrem Versteck gesessen und die Regentropfen gezählt. Wie oft wünschte sie sich den Vater zurück. Alle ihre Briefe, nicht abgeschickt, nicht beantwortet ... Die Kapitel wechseln jeweils in Vergangenheit und Gegenwart. Aus dem Leben in Gotland und dem Heute in New York. Elin hat eine Tochter, Alice. Sie wohnt nicht mehr daheim, geht ihrem Talent nach, tanzen. Elins Mann Sam ebenfalls Geschäftsmann, und irgendwann ist die Ehe aus der Spur gelaufen. Es sind die Erinnerungen, die Elin durch die Sternenkarte einholen. WER war Elin wirklich? "Du bist ein einziges großes Fragezeichen. Für uns und für dich selbst. Ein Fragezeichen ist immer nur ein halbes Herz. Hast du dir darüber mal Gedanken gemacht? Man kann einen Menschen nicht aufrichtig lieben, wenn er ein Herz voller Geheimnisse hat. Das ist unmöglich." (Zitat S. 269) Es kommt der Tag wo ihre Tochter nach und nach von Elins wahrer Herkunft erfährt, woher sie kommt. Kurzum, sie fliegen nach Schweden. Die Charaktere Elin - zwei Personen, die man kennen lernt. Während die Elin der Gegenwart sehr unnahbar erscheint, ist die Elin in der Vergangenheit trotz aller Widrigkeiten eine Figur, die man ins Herz schließt. Und genau das Herz von damals hat Elin verpackt und verschlossen. Den Schlüssel dazu hat sie weggeworden. Alle Charaktere sind gut aufgestellt. Es mag sein, dass es bis zur Klärung für manche zu lang dauert. Es mag sein. Ein rundum guter Lesegenuss.

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Die Hauptprotagonistin Elin wird von ihrer bisher totgeschwiegenen Vergangenheit eingeholt. Sie hatte es schwer in ihrer Kindheit, und ist daraus geflohen. Jahre später zieht sie sich mehr und mehr von ihrer eigenen Familie zurück und flüchtet sich in ihre Arbeit. Aber irgendwann kommt es zu dem Punkt, dass sie von ihrer Vergangenheit eingeholt wird und sich ihr stellen muss. Teilweise gefällt mir der Schreibstil, teilweise ist er etwas zäh, aber alles ist leicht verständlich trotz der Zeitsprünge in die Vergangenheit. Man kann sich gut in das Geschehen hinein versetzen. Aber für meinen Geschmack ist die Figur der Elin etwas zu kühl und auch für meinen Geschmack zu egozentrisch, so dass mich das Buch emotional nicht so ganz in seinen Bann zieht. Irgendwie verliert sie die Gegenwart wegen der Vergangenheit ganz aus den Augen. Manchmal ist Elins Verhalten nicht nachvollziehbar. Gerade in der Familie sollte man doch offen miteinander umgehen. Fazit: Das Buch hat mich nicht so ganz überzeugt.

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Im Goldmann Verlag erscheint der Roman "Ein halbes Herz" von Sofia Lundberg. Die Schwedin Elin Boals ist verheiratet, Mitte Vierzig, Mutter einer Tochter und erfolgreiche Portraitfotografin in New York. Sie lebt hinter ihrer Kamera wie in einem abgeschirmten Bereich, fernab von anderen Menschen, die sie nicht an sich herankommen lässt. In ihrer Arbeit geht sie auf, vernachlässigt sogar Ehemann Sam und ihre Tochter. Als sie eine Nachricht aus ihrer Heimat Gotland erhält, brechen lange verborgene Erinnerungen hervor und Elin wird klar, sie muss sich ihrer Vergangenheit stellen. Auf Sofia Lundbergs neuen Roman habe ich schon hingefiebert. In diesem Buch stellt sie uns Elin Boals vor, deren Leben im ständigen Wechsel durch zwei Zeitperspektiven immer näher beleuchtet wird. Die Gegenwart im Jahr 2017 zeigt Elin als gefragte Fotografin in New York und die Vergangenheit dreht sich um Elins Kindheit in den Jahren 1979 und 1982. Sehr berührend empfand ich die Schilderung ihrer Kindheit mit der manisch depressiven Mutter und einem Vater im Gefängnis. Ständig war sie mit den beiden Brüdern den Wutausbrüchen der Mutter ausgesetzt, nie konnte sie es ihr recht machen, es gab nicht genug zu essen und im Grunde war Elin mehr um die Brüder besorgt als ihre Mutter. Elin fehlte ihr Vater, die Mutter hatte einen neuen Liebhaber und die belastenden Probleme waren für ein Kind wie Elin einfach zuviel. Diese Kindheitserfahrungen machen Elin noch als Erwachsene zu schaffen, außerdem gab es ein schreckliches Erlebnis mit dauerhaften Schuldgefühlen, die nie austherapiert wurden. Elin muss sich ihrer Vergangenheit stellen. Die Zeitschiene aus der Kindheit hat mich komplett mitgerissen, ich habe viele Emotionen gefühlt und war in dieser bewegenden Schilderung regelrecht gefangen. Das Schicksal der Kinder und Elins Kampfgeist hat mich ergriffen und ich freute mich über jede noch so kleine liebevolle Geste ihnen gegenüber. Dagegen war mir die erwachsene Elin regelrecht fremd, sie vergräbt sich in ihre Arbeit, übergeht ihren Mann. Merkwürdig unausgereift, leer und gefühlslos wirkte sie auf mich, von Selbstvorwürfen zerfressen, so konnte sie mich leider nicht so packen. Sicherlich sollte Elin so unnahbar wirken, für den Lesesog war aber hauptsächlich die Vergangenheit für mich relevant. Der Roman hat eine melancholische Grundstimmung, die durch die bestehenden Probleme entsteht und auch nicht durch schöne bildhaft beschriebene Landschaften und Stimmungen weichen kann. Elins Geheimnis liegt über der Geschichte wie ein dunkler Schatten, diese lange verdrängte Schuld, kann nur durch eine Reise in ihre Heimat aufgearbeitet werden. Sofia Lundberg hat mich mit ihrem wunderschönem Sprachstil und ihren besonderen Figuren erneut begeistert. Auch wenn mich manches Verhalten der Charaktere gestört hat, war es mir ein besonderes Vergnügen, die Figuren durch die Handlung zu begleiten. Das Denken und Handeln von Menschen ist nicht immer geradlinig, logisch und klar, man muss auch ihr Anderssein akzeptieren. "Ein halbes Herz" ist eine dramatische Geschichte mit einem klaren Erzählvorteil in der Vergangenheit. Es lässt schlimme Schuldgefühle ans Tageslicht kommen. Nur wenn man sich seinen Problemen stellt, kann man ein zerbrochenes, halbes Herz heilen.

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Beeindruckende Geschichte

Von: sophiep.

14.03.2020

Die Geschichte der jungen Frau hat mich von Anfang an gefesselt und tief beeindruckt. Das Buch ist sehr gut erzählt und hat mich zum nachdenken gebracht.

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Die perfekte Welt

Von: Cosuse

12.03.2020

Elin ist eine berühmte Fotografin und ihr Leben perfekt, bis sie eine Nachricht aus ihrer Vergangenheit bekommt. Mit ihrer Tochter reist sie dorthin. Dieses Buch ist eine interessante Lebensgeschichte,in einem gut zu lesenden kurzweiligen Schreibstil geschrieben. Die Quintessenz dieser Geschichte lautet: die Wahrheit kommt immer ans Tageslicht. Leider hat mich diese Buch nicht so ganz gefesselt, dass ich es gerne nochmal lesen würde.

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