Leserstimmen zu
Arthur und die Farben des Lebens

Jean-Gabriel Causse

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Ode an die Farben

Von: Buecherseele79 aus Hochhrein

25.06.2019

Arthur hatte alles – Geld, einen wichtigen Job, er konnte leben und leben lassen, er war angesehen und ganz weit oben. Jetzt trinkt er lieber den ganzen Tag, geht keinem Beruf nach und soll sich bei einer Fabrik für Buntstifte bewerben damit ihm das Arbeitslosengeld nicht gestrichen wird... doch die Firma steht vor dem Konkurs und bei der letzten Packung Stifte mischt Arthur alle Farben kräftiger zusammen... Dann wird die Welt von heute auf morgen grau und trist, die Menschen sehen keine Farben mehr und verkümmern...nur die erblindetet Moderatorin und Neurowissenschaftlerin Charlotte lebt weiterhin in einer Welt der Farben... und Arthur und Charlotte können zusammen mit der Tochter von Charlotte – Louise - die Welt wieder bunt machen.... doch es scheint Leute zu geben die dies nicht geschehen lassen wollen.... Alleine das Cover macht schon neugierig auf diese Geschichte, man ist jeden Tag von vielen Farben umgeben und doch sieht man es als selbstverständlich an. Die Gestaltung des Buches passt perfekt zu dieser Geschichte die mich restlos begeistern konnte. Der Schreibstil konnte mich sofort einnehmen, er ist interessant, voller bunter Aspekte über die Farben, die Farbwahrnehmung und hier und da fehlt es auch nicht an einem Spritzer Humor sowie etwas Spannung. Arthur ist ein ziemlicher Pechvogel der alles verloren hat und mit seiner Trinkerei sehr zufrieden ist. Ihn fand ich von Beginn an, trotz seiner Ansichten, sympathisch und er kann einem eher leid tun als dass man ihn nicht leiden mag. Seine Arbeit in der Fabrik, vor allem die Herstellung von Buntstiften, die vielen Farben, die Gerüche und Wahrnehmungen haben mir sehr gut gefallen. Auch Charlotte und ihre Tochter sind sehr interessant und liebevoll dargestellt, gerade weil Charlotte noch nie das Augenlicht hatte fand ich ihre Erzählungen und Erklärungen wie sie Farben wahrnimmt sehr spannend und man merkt dass der Autor hier sehr begeistert recherchiert hat. Überhaupt war Charlotte für mich der interessanteste Charakter da sie zwar blind ist aber sich deswegen nicht versteckt sondern ihre anderen 4 Sinne dafür hervorragend arbeiten und der Autor das sehr lebhaft und verständlich erklären konnte. Allgemein geht es in diesem Buch um alle Farben dieser Welt, alle Farben die wir wahrnehmen, wie wir sie wahrnehmen, was welche Farbe für Auswirkungen auf das Gehirn und die Gesellschaft hat, es ist ein Buch der Farbenlehre, eine Ode an die Farben. Und die Kritik finde ich sehr gut und informativ verpackt denn in den letzten Jahren sind Schwarz- Weißtöne schick geworden, grau wird immer moderner, das Bunte geht verloren, die Leute kleiden und dekorieren in einem „Einheitsbrei“ und da hat der Autor meine vollste Zustimmung. Denn diese Schwarz- Weiß geht mir persönlich auch ordentlich gegen den Strich, bunt ist beautiful, dahin müssen wir wieder zurück. Was leistet das Auge, wo wird welcher Gehirnteil stimuliert wen wir eine gewisse Farbe sehen? Welche Farbe hat welche Auswirkungen auf uns, auf unser Hirn, auf unser Handeln, auf unser Denken? Wie würden wir leben wenn es von heute auf morgen keine Farben mehr geben würde? Wäre es möglich uns die Farben alleine sinnbildlich noch vorstellen zu können? Ein Grau, verschiedene Schwarz und Weißschattierungen, genau das was die Mode heute vorgibt, dies wäre unsere Welt, aber könnten wir mit dieser „Mode“ überhaupt, auf Dauer, leben? Diese und noch einige Fragen, Theorien und wissenschaftliche Erklärungen nimmt der Autor in seinem Buch „Arthur und die Farben des Lebens“ auf und setzt sie zu einer sehr schönen, bunten, spannenden und auch liebevolle Geschichte zusammen, eben eine Ode an die Farben. Ich bin absolut begeistert und kann dieses Buch nur empfehlen! Ich bedanke mich beim Randomhouse Verlag, dem C. Bertelsmann Verlag sowie dem Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

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Arthur hatte alles – Geld, einen wichtigen Job, er konnte leben und leben lassen, er war angesehen und ganz weit oben. Jetzt trinkt er lieber den ganzen Tag, geht keinem Beruf nach und soll sich bei einer Fabrik für Buntstifte bewerben damit ihm das Arbeitslosengeld nicht gestrichen wird... doch die Firma steht vor dem Konkurs und bei der letzten Packung Stifte mischt Arthur alle Farben kräftiger zusammen... Dann wird die Welt von heute auf morgen grau und trist, die Menschen sehen keine Farben mehr und verkümmern...nur die erblindetet Moderatorin und Neurowissenschaftlerin Charlotte lebt weiterhin in einer Welt der Farben... und Arthur und Charlotte können zusammen mit der Tochter von Charlotte – Louise - die Welt wieder bunt machen.... doch es scheint Leute zu geben die dies nicht geschehen lassen wollen.... Alleine das Cover macht schon neugierig auf diese Geschichte, man ist jeden Tag von vielen Farben umgeben und doch sieht man es als selbstverständlich an. Die Gestaltung des Buches passt perfekt zu dieser Geschichte die mich restlos begeistern konnte. Der Schreibstil konnte mich sofort einnehmen, er ist interessant, voller bunter Aspekte über die Farben, die Farbwahrnehmung und hier und da fehlt es auch nicht an einem Spritzer Humor sowie etwas Spannung. Arthur ist ein ziemlicher Pechvogel der alles verloren hat und mit seiner Trinkerei sehr zufrieden ist. Ihn fand ich von Beginn an, trotz seiner Ansichten, sympathisch und er kann einem eher leid tun als dass man ihn nicht leiden mag. Seine Arbeit in der Fabrik, vor allem die Herstellung von Buntstiften, die vielen Farben, die Gerüche und Wahrnehmungen haben mir sehr gut gefallen. Auch Charlotte und ihre Tochter sind sehr interessant und liebevoll dargestellt, gerade weil Charlotte noch nie das Augenlicht hatte fand ich ihre Erzählungen und Erklärungen wie sie Farben wahrnimmt sehr spannend und man merkt dass der Autor hier sehr begeistert recherchiert hat. Überhaupt war Charlotte für mich der interessanteste Charakter da sie zwar blind ist aber sich deswegen nicht versteckt sondern ihre anderen 4 Sinne dafür hervorragend arbeiten und der Autor das sehr lebhaft und verständlich erklären konnte. Allgemein geht es in diesem Buch um alle Farben dieser Welt, alle Farben die wir wahrnehmen, wie wir sie wahrnehmen, was welche Farbe für Auswirkungen auf das Gehirn und die Gesellschaft hat, es ist ein Buch der Farbenlehre, eine Ode an die Farben. Und die Kritik finde ich sehr gut und informativ verpackt denn in den letzten Jahren sind Schwarz- Weißtöne schick geworden, grau wird immer moderner, das Bunte geht verloren, die Leute kleiden und dekorieren in einem „Einheitsbrei“ und da hat der Autor meine vollste Zustimmung. Denn diese Schwarz- Weiß geht mir persönlich auch ordentlich gegen den Strich, bunt ist beautiful, dahin müssen wir wieder zurück. Was leistet das Auge, wo wird welcher Gehirnteil stimuliert wen wir eine gewisse Farbe sehen? Welche Farbe hat welche Auswirkungen auf uns, auf unser Hirn, auf unser Handeln, auf unser Denken? Wie würden wir leben wenn es von heute auf morgen keine Farben mehr geben würde? Wäre es möglich uns die Farben alleine sinnbildlich noch vorstellen zu können? Ein Grau, verschiedene Schwarz und Weißschattierungen, genau das was die Mode heute vorgibt, dies wäre unsere Welt, aber könnten wir mit dieser „Mode“ überhaupt, auf Dauer, leben? Diese und noch einige Fragen, Theorien und wissenschaftliche Erklärungen nimmt der Autor in seinem Buch „Arthur und die Farben des Lebens“ auf und setzt sie zu einer sehr schönen, bunten, spannenden und auch liebevolle Geschichte zusammen, eben eine Ode an die Farben. Ich bin absolut begeistert und kann dieses Buch nur empfehlen!

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Allgemeines Titel: Arthur und die Farben des Lebens Autor: Jean-Gabriel Causse Genre: Roman ISBN: 978-3-570-10346-3 Verlag: C. Bertelsmann Seitenzahl: 285 Seiten Preis: 20,00 € (Hardcover) Dieses Buch ist ein Einzelband und wurde mir als Rezensionsexemplar vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Inhalt Als von einem Tag auf den anderen die Farben von der Erde verschwinden, werden die Menschen trübsinnig und die Welt verwandelt sich in ein Chaos in Schwarz-Weiß. Arthur, eine gestrandete Existenz mit rauem Charme, der in einer Buntstiftfabrik arbeitet und seine Nachbarin Charlotte, eine blinde Wissenschaftlerin, machen sich daran, die Farben wiederzufinden. Sie werden unterstützt von einem New Yorker Taxifahrer und den Bewohnern eines unkonventionellen Altenheims. Ihnen auf den Fersen ist eine Horde von Nichtsnutzen im Auftrag der chinesischen Mafia ... Meine Meinung Arthur steckt in seinem Leben in einer schwierigen Phase fest, als plötzlich auf der ganzen Welt die Farben verschwinden und alles in schwarz, weiß und grau getaucht ist. Ich fühlte mich schon beim Lesen in dieses recht bedrückende Szenario versetzt und konnte die Verzweiflung der Menschen nachvollziehen. Ich glaube ich wäre über den Verlust aller Farben sehr schockiert und weiß gar nicht wie ich reagieren würde. Auch in Arthurs Leben ändert sich mit dem Verlust der Farben so einiges. Er bringt endlich den Mut auf seine Nachbarin Charlotte anzusprechen und begibt sich mit ihr und ihrer Tochter auf die Suche nach den Farben. Bei dieser Reise finde ich es so wunderschön, dass die Bedeutung und Wichtigkeit jeder einzelnen Farbe für uns Menschen deutlich wird. Jede Farbe hat eine spezielle Wirkung auf unser Gemüt und beeinflusst sowohl unser Handeln, als auch unsere Gefühle. Am Wichtigsten finde ich jedoch, dass der Autor in diesem Buch zeigt wie sehr Farben unser Leben bereichern und unser Wesen sowohl positiv als auch negativ verändern können. Dieses Buch inspiriert dazu, die Farben wieder deutlicher wahrzunehmen und uns ihrer Bedeutsamkeit und Besonderheit wieder bewusster zu werden. Auf ganz spezielle Weise zeigt Jean-Gabriel Causse wie wir Farben erleben und bringt dem Leser auf sehr unaufdringliche Art nahe, dass die Welt unendlich viel Besonderes bereit hält, dass man einfach nur genießen muss. Gleichzeitig zeigt er auf, dass es vor allem die kleinen Dinge sind, die am meisten erfreuen. Alles in allem ist diese Reise rund um Arthur absolut fröhlich und positiv. Sie lädt zum Lesen, lachen und glücklich sein ein und lässt einen mit all diesen schönen Gefühlen zurück. Mich hat dieses Buch dazu gebracht, über die Schönheit der Farben nach zu denken und den wundervollen Dingen die uns umgeben mehr Beachtung zu schenken. Fazit „Arthur und die Farben des Lebens“ ist ein ganz besonderes Buch, mit einer sehr berührenden Geschichte, deren Botschaft mich einfach glücklich gemacht hat. Bewertung 5/5 Sterne und eine Leseempfehlung. Bitte lest alle dieses schöne Buch!

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Ich weiß gar nicht womit ich bei dieser Rezension anfangen soll. Irgendwie war alles an diesem Roman wundervoll und dieser deswegen für mich eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Alleine schon durch den frischen, humorvollen und knappen Schreibstil hat die Lektüre Spaß gemacht, der Inhalt regt jedoch zum Nachdenken an. Diese Mischung ist so wahnsinnig interessant, dass man den Roman kaum aus der Hand legen möchte. Ein weiterer großer Pluspunkt sind die Figuren. Sie sind völlig klischeefrei, eine ist interessanter als die andere. Wir haben hier eine blinde Farbenchemikerin, ein unvergleichlich charmanter Bunstiftfabrikant mit seiner aufgeweckten Tochter, oder Charlottes Vater, ein Rentner in einem ganz besonderen Altersheim. Auch die Grundidee dieser Geschichte ist außergewöhnlich und alleine deswegen ein Highlight. Der Roman ist so ganz anders als viele aktuelle Romane, und doch fühlte ich mich durch die Geschichte manchmal an unsere Gesellschaft erinnert. Die ist auch manchmal so grau, dass man liebsten mal LSD ausprobieren möchte, um wieder Farben zu sehen. Ich war beim lesen oft hin- und her gerissen zwischen der wundervollen, fantastischen Geschichte und der doch so wichtigen Botschaft. Fazit: Ein Roman, bei dem der Autor alles richtig gemacht hat. Unbedingt lesen!

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Jean Gabriel-Causse hat mit "Arthur und die Farben des Lebens" ein wundervolles Buch erschaffen, was durch seine Thematik und Art direkt französisch wirkt. Ich finde Arthur und seine Art irgendwo genauso liebevoll und vor allen Dingen eindrücklich und mit einem Wiedererkennungswert verbunden, wie Francois Lelands "Hector". Schon das Cover macht einen neugierig und es sieht wirklich gelungen aus, wie einzelne Farbpunkte, aus diesem schwarz-weiß herausstechen - die paar Flecken pink, gelb, blau und grün strahlen regelrecht. Der Schreibstil lässt sich fast immer gut lesen, er ist detailliert und beschreibt die Welt, wie sie ohne Farben ist sehr plastisch. Alles wirkt dunkel und depressiv, erdrückend und deshalb, wartet man gespannt darauf, wie Arthur und seine blinde Nachbarin Charlotte es schaffen, der Welt die Farben wiederzugeben. Trotz der Spürbaren Dunkelheit hat das Buch viele märchenhafte Momente. Ohne Frage ist es eine besondere Geschichte die hier erzählt wird, sehr eigen, mit besonderen Charakteren und einer besonderen Gesamthandlung. Wer ein besonders Buch sucht, dass einem lange in Gedächtnis bleibt und eine wundervolle und zauberhafte Geschichte erzählt, sollte sich Causses "Arthur und die Farben des Lebens" einmal näher anschauen!

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Schon das Cover machte mich neugierig auf dieses Buch und auch der Titel versprach eine besondere Geschichte über Farben des Lebens. Als ich dann noch erfuhr, dass der Autor Farbdesigner ist und ua. bei Jil Sander in Japan tätig ist, musste ich es unbedingt lesen. Ich liebe Farben über alles und kann überhaupt nicht verstehen, wenn Menschen "Schwarz" als ihre bevorzugte Modefarbe wählen. Farben verschönern unsere Welt und bereichern unser Leben. Was geschähe mit uns wenn eines Tages die bunten Farben verschwinden würden? Das erfährt der Leser in diesem Märchen für Erwachsene. Erzählt wird die Geschichte sehr lebhaft und voller unvorhergesehenen Wendungen. Man erfährt aber auch viel Interessantes von der Bedeutung der Farben in der Geschichte der Menschheit, bei verschiedenen Nationalitäten und für die Psyche der Menschen. Die handelnden Hauptpersonen angefangen von Arthur, der sein Leben überhaupt nicht in den Griff bekommt und dem Alkohol verfällt, über Charlotte, die zwar blind ist, die Farben jedoch liebt wie kein anderer und versucht den Menschen diese Liebe zu vermitteln, dem indischen Taxifahrer, der Farben sieht, wenn er Töne hört und der der Vater von Charlottes kleiner Tochter ist, die eine große Rolle bei der Wiederfindung der Farben spielt, sind vom Autor liebevoll beschrieben. Auch die Beschreibung der lebensfrohen Gemeinschaft in einem Altenheim ist humorvoll gelungen. Die Illustrationen am Beginn jedes Kapitels sind liebevoll gestaltet. Die Schreibweise ist humorvoll, sehr bildhaft und poetisch. Man bemerkt beim Lesen, wie wichtig es dem Autor ist, die Bedeutung der Farben für uns Menschen zu veranschaulichen und er Kritik übt, dass in unserem Alltag zu oft Schwarz, Weiß oder Grau Vorrang haben. Auf humorvolle Art möchte er mit diesem Buch dazu beitragen, dass jeder wieder mehr auf Farben achtet und sie als ein Geschenk in unseren Alltag wieder öfter integriert. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen und ich habe wieder einiges Neues über Farben dazugelernt. Ich wünsche dem Buch viele begeisterte Leser und freue mich schon auf die geplante Verfilmung des Märchens für Erwachsene.

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Inhalt: Plötzlich verschwinden alle Farben von der Welt und die Menschheit stürzt sich in eine Depression. Ein kurioses Duo setzt sich in den Kopf die Farben wieder zurückzuholen. Arthur arbeitet in einer Buntstiftfabrik und besitzt einen unwiderstehlichen Charme. Charlotte ist blind, Arthurs Nachbarin und Wissenschaftlerin für Farben. Die beiden werden von Charlottes Tochter, die eine Geheimnisvolle Gabe besitzt, den Bewohnern eines Altenheims und einem New Yorker Taxifahrer unterstützt. Allerdings ist ihnen jemand auf den Fersen, und zwar eine Gruppe von Nichtsnutzen der chinesischen Mafia. Cover: Ich finde das Cover sehr interessant und einiges kann man auch entdecken, wenn man es sich genauer ansieht. Die einzelnen eingefärbten Stellen geben dem Cover dabei etwas Aufregendes. Der Titel hat eine schöne Größe und Position, genauso wie der Name des Autors. Ein wirklich schönes Gesamtbild und ein echter Hingucker im Regal. Meine Meinung: Ich fand die allgemeine Idee echt interessant und war deswegen auch sehr gespannt auf das Buch. Ich wusste aber nicht so recht, was ich Erwarten sollte, da ich mir eine Welt ohne Farbe einfach nicht vorstellen konnte. Trotzdem habe ich mir eine spannende Geschichte gewünscht, die mich fesseln und überraschen würde. Die Geschichte war dabei auch echt spannend und konnte mich in ihren Bann ziehen. Besonders toll fand ich auch, dass einem allgemein mehr über Farben erklärt wurde. Dabei waren diese Erklärungen nicht mal langweilig, sondern haben dafür gesorgt, dass ich nun ein anderes Bild von Farben habe. Auch konnte mich das Buch an mehreren Stellen überraschen und mit den Charakteren musste ich immer mitfiebern. Der Anfang konnte mich sogar bereits an das Buch fesseln und wollte mich einfach nicht mehr loslassen. Arthur war dabei auf jeden Fall ein interessanter Protagonist. Aber ich mochte ihn wirklich, vor allem seine Art und das gute in ihm. Charlotte fand ich hingehen manchmal etwas anstrengend, wobei ihre Gefühle stets verständlich waren. Dabei durfte man auch noch einige Charaktere mehr kennenlernen und ich muss sagen, dass ich fast alle gemocht habe. Nur sehr wenige waren nicht nach meinem Geschmack. Der Schreibstil des Autors war sehr flüssig, weshalb ich auch förmlich über die Seiten geflogen bin. Ebenfalls konnte man sich alles sehr gut vorstellen, weshalb man auch richtig in die Welt eingetaucht ist. Dabei war die Schriftgröße auch sehr schön und passte zum Gesamtbild des Buches. Ich kam während des Lesens gar nicht dazu, mir Gedanken über das Ende zu machen und wollte auch nicht, dass es schon vorbei ist. Aber das Ende war wirklich überraschend und auch echt schön. Es war definitiv gelungen und ich kann mich damit auch sehr gut anfreunden. Fazit: Die Geschichte war nicht nur spannend, sondern auch sehr interessant und konnte mich definitiv fesseln. Dabei hat auch der flüssige Schreibstil, des Autors, geholfen. Ebenfalls haben mir die Charaktere sehr gut gefallen, welche auch dafür gesorgt haben, dass die Geschichte so spannend abläuft.

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"Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, das wir Bewohner der westlichen Welt immer weniger Farben tragen?" Meine Meinung: Der Autor Jean-Gabriel Causse ist Farbdesigner und hat viel Wissen über Farben, u.a. die Farbenlehre in diese Geschichte gesteckt. Er erzählt über die Farben, deren Bedeutungen und die Auswirkungen auf die Gefühle und den Gemütszustand der Menschen, wenn sie von der Welt verschwinden würden. Dies verpackt er in einer wunderschönen Geschichte über Arthur, der momentan im Leben etwas feststeckt und über Charlotte, die blinde, alleinerziehende Wissenschaftlerin. Gerade Charlotte nimmt in diesem Buch eine tolle Rolle ein, denn als Blinde fällt ihr natürlich nicht auf, dass es keine Farben mehr in der Welt gibt. Causse beschreibt ihre Wahrnehmung von Farben auf eine wunderbare Art und Weise. Insgesamt geht es aber weniger um die einzelnen Figuren und mehr um die Veränderungen in der Gesellschaft, wenn die Welt farblos wäre. Dennoch hat er die Figuren schön charakterisiert und sie wurden mir allesamt sehr sympathisch. "Weil man die wesentlichen Dinge mit dem Herzen wahrnimmt. Und eure Augen sind derart leistungsfähig, dass sie dazu neigen, alle anderen Sinne zu betäuben." Ich konnte mich richtig gut in die Geschichte hinein fühlen und als ich dann mal wieder vom Buch aufgeblickt habe, war ich sehr froh, dass um mich herum noch alle Farben da sind. Causse drückt hier eine Gesellschaftskritik aus: Es ist alles viel zu farblos geworden. Die Menschen tragen hauptsächlich schwarze, graue und weiße Kleidung, auch Autos und die Wohnungseinrichtung werden bevorzugt in schwarz, grau oder weiß gewählt. Die Denkweise ist häufig schwarz-weiß oder es herrscht das "Schubladendenken". Er drückt aus, dass Farben generell weniger wahrgenommen und geschätzt werden und zeigt dem Leser mit diesem Buch, dass sich das ändern sollte. Mich hat das Thema sehr zum Nachdenken gebracht und ich habe die Farben nach dem Lesen tatsächlich anders wahrgenommen, irgendwie intensiver. "Wenn ich zusammenfassen darf, ist das Verschwinden der Farben also eine logische und unausweichliche Entwicklung unserer globalisierten, zunehmend modernen Welt." Causse hat einen leicht poetischen Schreibstil, gespickt mit viel Humor, Liebe und Philosophie. Man kann spüren, wie viel Freude ihm das Schreiben gemacht haben muss. Zusätzlich aufgewertet wird das Buch durch Illustrationen am Anfang jedes Kapitels, was mir sehr gefallen hat. Fazit: Nach dem Lesen von "Arthur und die Farben des Lebens" habe ich die Welt mit anderen Augen neu entdeckt. Causse hat eine wunderschöne und berührende Geschichte erschaffen mit tollen Figuren, viel Humor und charmanter Gesellschaftskritik. Zudem lernt man einiges über Farben. Ich kann es nur empfehlen!

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