Leserstimmen zu
Widerstand zwecklos

Andreas Knuf

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Paperback
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Ich bin von dem Buch so angetan, dass ich darüber einen Artikel geschrieben habe. Denn es ist ja so: Würde sich jeder selbst und seine Umgebung so annehmen wie er/sie bzw. die Umwelt nun mal ist, wir hätten weniger Probleme auf dieser Welt. Empfehle dieses Buch allen, die bereits sind zu lernen. Einzelne kleine Übungen, die Andreas Knuf in seine Texte eingebaut hat, helfen bei der Umsetzung. Und hier im Detail, was ich darüber denke: https://www.ohfamoos.com/2019/01/leben-annehmen-wie-es/

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Dieses Buch hat mich tief beeindruckt und so begeistert, dass ich mich seit Wochen um das Schreiben der Rezension drücke, weil ich Angst habe, nicht die passenden Worte zu finden. Klingt doof, ist aber so. :) Während uns viele Ratgeberbücher Hilfe zur Selbstoptimierung bieten, zeigt Andreas Knuf uns hier einen anderen Weg zu einem zufriedeneren Leben. Wir müssen gar nicht „an uns arbeiten“ und immer besser und sonst was werden, sondern wir müssen lernen, die Dinge weitgehend so zu nehmen, wie sie sind. Das erscheint manchen vielleicht zu einfach, ist es aber tatsächlich nicht. Denn das „Annehmen“ und „Hinnehmen“ wird immer weniger akzeptiert in unserer Welt, die auf Perfektionismus und Selbstbestimmtheit programmiert ist. Natürlich können wir vieles in unserem Leben beeinflussen, aber wenn wir ehrlich sind, sind diesem Streben doch viele Grenzen gesetzt. Vor allem schwere Schicksalsschläge kann man einfach nicht verhindern, diese passieren und wir müssen lernen, damit klar zu kommen. Der Tod zum Beispiel ist unausweichlich und jeder Mensch wird zwangsläufig damit konfrontiert. Unsere Reaktion darauf entscheidet darüber, ob wir sehr unter solchen Situationen leiden oder ob wir vergleichsweise gut darüber hinwegkommen. Wir müssen verinnerlichen, dass wir einfach oft machtlos sind und dass alles, was wir aktiv tun können, das Annehmen des Erlebten ist. Wenn wir uns dagegen sträuben und unterbewusst dagegen ankämpfen, dann belastet uns das sehr und es bündelt Energie, die wir anderweitig besser einsetzen könnten. Andreas Knuf war mir sofort sympathisch. Seine Art, wie er sein Wissen oder seine Überzeugung vermittelt, ist sehr unaufdringlich und trotzdem absolut eindrücklich. Er tut dies ohne vorgefertigte starre Tipps zur Vorgehensweise, denn er vertritt die Meinung, dass jeder Mensch seinen individuell eigenen Weg finden muss. Die Dinge anzunehmen, wie sie sind, klingt für manchen vielleicht nach Resignation und Passivität, aber in Wirklichkeit ist es viel mehr. Es ist ein aktiver Prozess, der oft nicht einfach ist und bestimmt von Rückschlägen gezeichnet. Bis wir wirklich eine annehmende Haltung verinnerlichen können, ist es oft ein weiter Weg. Dabei kann uns dieses Buch aber sicher ein Stück weit helfen. Wir lernen viel über Akzeptanz, Dankbarkeit und das Überwinden alter Glaubenssätze, die uns immer wieder ausbremsen und unser Verhalten in falsche Bahnen lenken. Andreas Knuf gibt Denkanstöße, die ich so wertvoll fand, dass ich dieses Buch mit Sicherheit noch ein zweites und vielleicht sogar ein drittes Mal lesen werde. Für mich steht fest, dass dies der richtige Weg ist, um ein entspannteres und zufriedeneres Leben zu führen, deshalb kann ich dieses Buch nur wärmstens weiterempfehlen!

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Es geht um Akzeptanz und Annahme. Und annnehmen heißt nicht: alles geschehen lassen. In dem Buch ist für mich, ein klein wenig erfahren mit dem Thema, nicht viel Neues dabei. Die Übungen jedoch waren, teilweise, sehr sehr aufschlussreich für mich selbst. Praxisnah. Gut erklärt und sehr tief gehend. Daumen hoch. Spürbar war für mich die Tatsache, dass der Schreiber ein Psychologe mit eigener Praxis ist. Das ist zum einen natürlich toll für die Beispiele. Zum anderen ist es für einen Leser schwer, wenn er zuhause sitzt, sich selbst so zu reflektieren wie das ein professionelles Gegenüber in einer Therapiesitzung tun kann. Aus diesem Grund empfehle ich jedem Leser das Schlusswort zuerst zu lesen. Denn hier refklektiert der Autor genau das. Und das wäre, für mich, genau das richtige für den Anfang gewesen. Meine innere Haltung gegenüber dem Buch wäre eine andere gewesen.

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