Leserstimmen zu
Die Dämonenkriege - Dunkelkönig

Michael Hamannt

Die Dämonenkriege-Reihe (2)

(3)
(2)
(0)
(0)
(0)
€ 14,99 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)

Mit dem zweiten Teil „Dunkelkönig“ ist die Geschichte „Die Dämonenkriege“ abgeschlossen. Ich habe mich auf den Band richtig gefreut. Michael Hamannt erzählt sehr spannend, ein toller Schreibstil und sehr verständlich, obwohl die Geschichten aus mehreren Handlungssträngen besteht. Wie der Titel bereits verrät, geht es hier um den Krieg der Dämonen, die in das Schwebene Reich (Das Reich der Menschen) eindringen und sie unterjochen wollen. Die Dämonen wollen Inos einen Dämonen-Gott, der Tod und Zerstörung bringt erwecken, um ihr Ziel zu erreichen. Ryk, ein Dämonenkrieger versucht dieses zu verhindern und muss einen sehr fragwürdigen Deal eingehen. Eine magische Barriere schützt das Schwebene Reich und diese muss beschützt und die Wächter gewarnt werden. Da dies der zweite Teil ist, möchte ich nicht so viel von dem Inhalt verraten. Ich muss gestehen, am Anfang wollte ich das Buch abbrechen, es war sehr langatmig und an manchen Stellen war ich auch sehr verwirrt. Aber da ich immer noch wissen wollte, wie Ryk aus seiner verfahrenen Situation herauskommt und was mit Kela, die halb Mensch und halb Dämonin, und eine alte Freundin von Ryk ist, weiter geht, habe ich durchgehalten und nicht bereut. Ab der Hälfte des Buches nahm die Geschichte richtig an fahrt zu und wurde spannend, das ich es in einem zu Ende gelesen habe. Daher bekommt das Buch 4/5 Sternen. Der Klappentext hört sich vielversprechend an: EIN GOTT, DER TOD UND ZERSTÖRUNG ZU DROHEN BRINGT. EINE KÖNIGIN, DIE EINEN SCHRECKLICHEN VERRAT BEGEHT. EIN DÄMONENJÄGER, DER DURCH DIE HÖLLE GEHT, UM SEIN VOLK ZU RETTEN. Das Cover fand ich wieder nicht so ansprechend muss ich gestehen.

Lesen Sie weiter

Warum kann es am Anfang eines zweiten Teils nicht eine kleine Zusammenfassung geben, in der kurz und knapp die Ereignisse des ersten Teils geschildert werden? Fehlt eine solche, so versucht so mancher Autor innerhalb der Erzählung Brücken zum ersten Teil zu schlagen. Diese gibt es zwar im zweiten Teil von “Die Dämonenkriege”, aber erst sehr spät, so dass sich sich der Einstieg zumindest für mich recht mühsam war. +++ Anknüpfung +++ Selbst in der Mitte des Buchs gab es noch Rückblenden in die Handlung des ersten Bandes (der interessanterweise ohne Untertitel veröffentlicht wurde), die mir auch erst dann wieder bewusst wurden. Das ist sehr schade, denn vom ersten Teil war ich begeistert und eben jene Begeisterung konnte so erst in der zweiten Hälfte des Buchs so richtig aufkeimen. Dann konnte das Buch wieder in allen Belangen zu mir durchdringen und mit den Charakteren, dem Setting und der neuartigen Welt ein hervorragendes Lesevergnügen bescheren. Es ist eine sehr ausgewogene Mischung aus Phantastik und Dramatik, die mich aufs neue in den Bann gezogen haben. Die im ersten Teil gesponnenen Handlungsstränge lassen sich hier nicht mehr sauber trennen und verweben sich zusehends, um dann im Finale gänzlich ineinander aufzugehen. Für mich ist ein gutes Ende essentiell und das bietet dieses Buch. +++ Dilogie oder Serie? +++ Der Heyne-Verlag nennt die beiden Bücher “Die Dämonenkriege-Reihe”. Für einen Zweiteiler vielleicht ein bisschen dick aufgetragen. Dennoch ist die Geschichte mit dem zweiten Teil im Grunde genommen abgeschlossen. Auch habe ich keine Hinweise auf den Seiten des Verlags und Autors gefunden, die auf eine Serie hindeuten. Natürlich bietet das Setting und die geschaffene Welt Stoff für weitere Romane, aber durch das gewählte Ende, komme ich als Leser auch ganz gut ohne aus. +++ Fazit +++ Ob nun ein weiterer Teil kommt oder nicht ist in meinen Augen unerheblich, denn dieser zweite Teil bietet eine interessante Geschichte, die ein in sich abgeschlossenes Ende findet. Ich kann die beiden Dämonenkrieg-Romane wärmstens empfehlen, denn sie bietet ausgefeilte Charaktere, eine spannende und neuartige Welt und sind zudem sehr gut geschrieben. Einzig der Umstand, dass dem Leser der Einstieg in diesen zweiten Teil wenig angenehm bereitet wurde, wirft einen kleinen Schatten auf das Gesamtwerk.

Lesen Sie weiter