Leserstimmen zu
Gladiatorin - Freiheit oder Tod

Lesley Livingston

Die Gladiatorin-Reihe (1)

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Volle Punktzahl für diesen grandiosen Auftakt!

Von: Anna Salvatore

13.11.2019

Ganze Rezension: https://annasalvatoresbuchblog.blogspot.com/2019/11/spitzentitel-potential-ungenutzt.html MEINUNG Wie ihr der Einleitung vielleicht schon entnehmen könnt, bin ich einfach begeistert. Man bekommt eine spannende Geschichte, voller Action, Geheimnissen, Emotionen, unerwarteten Entwicklungen und einer grandiosen Kulisse. Es hat einfach alles! Auch die Idee dahinter - weibliche Gladiatoren im Römischen Reich - finde ich super. Wie den Anmerkungen der Autorin zu entnehmen ist, ist es nämlich nicht klar, ob es sie doch gab. Hinweise gibt es. So oder so finde ich die Umsetzung aber äußerst gelungen. Mit Protagonistin Fallon begleitet man eine starke, junge Frau, deren Leben komplett auf den Kopf gestellt wird - und das nicht zu knapp. Aber auch die anderen Charaktere sind wirklich sehr vielfältig und facettenreich. Und trotz allem kommt man nicht durcheinander, und weiß wer wer ist. Auch gefallen haben mir die kleinen philosophischen Denkansätze bzw. Gedanken. Keine Sorge, sie nehmen keinen großen Raum ein, aber ich finde, es hat der Geschichte und Fallon mehr Tiefe gegeben. Auch der Schreibstil liest sich sehr angenehm. Ohne ausschweifend zu werden spielt sich ein spannendes Kopfkino ab. Aus Fallons Ich-Perspektive sind wir immer hautnah dabei, man fiebert richtig mit. Die Kapitel (römisch beziffert) haben eine kurzweilige Länge, allgemein verschlang ich die Seiten geradezu. Und nun zum Schluss muss ich einfach nochmal betonen, wie schade es ist, dass "Gladiatorin" kein Spitzentitel ist. Hätte es Marketing und Aktionen á la Carlsen zum Beispiel gegeben, wäre dies sicher ein großer Community-Liebling geworden. FAZIT Ich glaube, meine Begeisterung spricht Bände. Die Geschichte hat einfach alles, was das Leserherz begehrt. Ich verstehe wirklich nicht, warum es kein groß beworbener Spitzentitel ist, aber sage euch: Es hätte es verdient. Volle Punktzahl für diesen grandiosen Auftakt! - 5 von 5 Feenfaltern - Vielen Dank an den cbt Verlag für das Rezensionsexemplar! © Anna Salvatore's Bücherreich

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Gelungener Auftakt

Von: Amorem namque Librorum

01.11.2019

Bei Gladiatorin - Freiheit oder Tod hat mich der Klappentext einfach direkt angesprochen und ich war gespannt was mich hier erwartet. Ich wurde positiv überrascht. Die Autorin entführt uns ins alte Rom. Durch ihre tollen Beschreibungen und den bildgewaltigen Details hat sie die Welt vor meinem inneren Auge zum Leben erwecken können und ich war wirklich begeistert. Man bekommt einen guten Einblick in das historische Rom und seine Sitten und Bräuche. Dank Fellon, die man in der Ich-Perspektive im Buch begleitet verstärkt sich dieser Eindruck nur noch. Positiv war, dass die Frauen hier als starke Persönlichkeiten dargestellt werden. Als Kämpferinnen, die selbst wählen können welchen Weg sie gehen möchten. Gerade Fellon hat mich beeindruckt mit ihrem eisernen Willen, ihrer Stärke und ihren Mut. Der Überlebenswille den sie hat ist ungebrochen und so schlägt sie sich durch. Der Alltag in der Gladiatorenschule ist brutal und geprägt von Gewalt. Dennoch hält sie an ihren Überzeugungen fest und steht für das ein, woran sie glaubt. Das fand ich mehr als beeindruckend. Die Liebesgeschichte kam für mich etwas zu plötzlich und daher konnte ich mich da nicht so ganz drauf einlassen. Wirkte für mich etwas unpassend und daher war ich froh, dass der Fokus nicht darauf gelegen hat. Da ich aber ja ein Fan von Lovestorys bin, bin ich gespannt ob diese mich im zweiten Band überzeugen kann. Zum Inhalt möchte ich an sich gar nicht viel verraten. Der Klappentext ist meiner Meinung nach aussagend genug. Ich war aber überrascht über die Brutalität - und das meine ich absolut positiv. Es war zwar nicht alles glaubhaft, manches vorhersehbar aber es war auch mehr als ausreichend Spannung & Action vorhanden, die mich nur so an die Seiten gefesselt haben. Es werden viele Fragen aufgeworfen, einige beantwortet, andere bleiben offen und ich hoffe sehr, dass sie sich in der Fortsetzung auflösen werden! Natürlich gab es auch einige Überraschungen. Und man trifft auf Caesar und Kleopatra - wie toll ist das denn bitte? Ein weiterer Pluspunkt für das Buch. Wer Jugendbücher mag, in denen es auch mal etwas brutaler zugeht, Geschichte und historisches interessant findet und kein Problem mit starken Heldinnen und einer eher nebensächlichen Lovestory hat, für den kann ich das Buch absolut empfehlen. Ich warte gespannt auf die Fortsetzung & hoffe dort geht es so rasant, brutal und rau weiter.

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Leider hat, das Buch mich nicht überzeugt

Von: Corinna´s World of Books

30.10.2019

MEINE MEINUNG Die Königstochter Fallon wird von Sklavenhändlern gefangen genommen und nach Rom verschleppt. Dort wird sie an eine Schule für weibliche Gladiatorinnen verkauft ... Mir ist der Einstieg in die Geschichte gut gelungen, weil mich die aufgebaute Spannung in den ersten Seiten besonders fesseln konnte. Der Schreibstil war flüssig und kreativ, weswegen er mich ebenfalls sehr überzeugte. Auch das Buchcover wurde passend und schön gestaltet. Jedoch schwächte die fesselnde Spannung nach einigen Kapiteln ab, sodass mein Lesefluss gestört wurde und ich nicht in die Geschichte abtauchen konnte. Diese Situation änderte sich im Verlauf des Buches nicht großartig, weshalb ich nur 2,5 von 5 Sternen vergebe. Für mich leider ein schwacher Roman, der mich nicht überzeugen konnte. Fazit Leider hat mich dieser Auftakt, der Autorin nicht komplett überzeugt und ich hatte mir für diese Handlung mehr erhofft.

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Erster Satz Der vom Rücken der galoppierenden Pferde aufsteigende Dampf mischte sich mit dem Morgennebel. Meinung Eigentlich sollte Fallon an ihrem siebzehnten Geburtstag in die Kriegerschar ihres Vaters aufgenommen werden, doch stattdessen soll sie einen anderen Stammesfürsten heiraten. Blind vor Wut flieht sie direkt in die Arme eines Sklavenhändlers, der sie nach Rom verschleppt. Dort soll sie ausgerechnet für Caeser als Gladiatorin kämpfen. Der Schreibstil ist auf Anhieb flüssig zu lesen. Fallon dient als Erzählerin, bindet historische Begriffe und deren Erläuterungen passend ein und vermittelt dem Leser dadurch das Gefühl, wirklich im alten Rom zu sein. Ein großes Augenmerk liegt auf den Kämpfen, ob beim Training oder in der Arena, sie sind detailreich beschrieben ohne langwierig oder langweilig zu werden. Auch die damalige Brutalität bleibt nicht verborgen. Charaktere Fallon ist eine tolle Protagonistin, die ihren Stolz hat und für ihre Ehre eintreten will. Aber sie weiß auch, wann es schlauer ist an sich zu halten. Obwohl ihre Schwester durch Caeser starb und sie sich nach Rache sehnt, handelt sie bedacht und denkt an ihr Leben, anstatt wutentbrannt loszustürmen. Schon recht früh freundet sie sich auf eine eigene Art mit dem Decurio Cai an. Ihre gesamte Beziehung entwickelte sich recht zügig. Mir fehlte der eigentliche Moment, an dem es bei den beiden so richtig „klick“ machte und sie sich zum anderen hingezogen fühlten. Der Übergang zwischen Freundschaft und Liebe fehlte. Fazit Die zu schnelle Beziehung und das zügige kitschige Ende haben der ansonsten tollen Geschichte, einen kleinen Dämpfer gegeben. 4 Sterne

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Als ich gesehen habe, dass Gladiatorin von Lesley Livingston bei cbt erscheint, war ich zunächst skeptisch, wollte es aber unbedingt lesen. Das alte Rom, Gladiatoren und Jugendbuch. Ich war unsicher, ob das zusammenpasst. Aber die Autorin konnte mich eines Besseren belehren, denn ich habe absolut nichts vermisst, auch wenn ich nicht alles hundertprozentig überzeugend fand. Wer Historisches gemischt mit Spannung und Handlung mag, sollte sich das hier auf keinen Fall entgehen lassen. Wir erleben eine Reise zurück zu Lebzeiten Julius Caesars und Kleopatra. Gerade hat er Britannien erobert und feiert seine erfolgreichen Feldzüge. Da den Römern schnell langweilig wird, hat er extra einige Gladiatorenschulen eröffnet, in denen er Kämpfer zur Belustigung seines Volkes in der Arena gegeneinander antreten lässt. Auf Leben und Tod. Die 17jährige Fallon, die uns in der Ich-Perspektive durch ihre Geschichte führt, lebt als Prinzessin eines Stammes in Britannien und liebt das Kämpfen. Es wird als große Ehre ihres Volkes angesehen, eine Kriegerin des Königs zu werden und an ihrem 17. Geburtstag sollte es so weit sein, dass sie endlich dazugehört. Dummerweise sieht das ihr Vater, der König, etwas anders und es überschlagen sich die Ereignisse. Am Ende befindet sich Fallon in den Fängen eines Sklavenhändlers, der sie in eine der Gladiatorenschulen überstellt. Hier beginnt ihr Kampf gegen den Tod, für ihre Freiheit und ihre Überzeugungen. Mehr kann ich euch auch gar nicht erzählen, denn bis dahin ist allein schon sooo viel geschehen, das ihr alles selbst erleben müsst. Ich bin echt begeistert von der Geschichte. Sie ist voller Spannung, Brutalität und Überraschungen. Genau die richtige Mischung von allem, dass ich nonstop bestens unterhalten wurde. Das historische Setting des alten Roms, die Legionäre, die Kelten, die Römer, die Gladiatorenkämpfe. Alles ist so wunderschön authentisch und bildhaft gezeichnet, dass ich gar nicht genug davon bekommen konnte. Die Charaktere dazu taten ihr Übriges. Ich mochte Fallon unheimlich. Ich bewunderte ihren Mut und ihren Kampfgeist. Ihre Loyalität und ihr Können. Eine echte Heldin, die nicht davor zurückschreckt, sich in Gefahren zu begeben. Allerdings kommt hier auch schon der Knackpunkt, denn gerade die Liebesgeschichte hier fand ich dann nicht so prickelnd. Sie ist zwar schön unaufdringlich und süß gezeichnet, aber es passiert mir zu plötzlich und ist auch etwas unglaubwürdig. Instalove eben. Hier kommt das Jugendbuch durch, was man vom Rest der Geschichte eigentlich nicht sagen kann. Denn wie man es sich vorstellen kann, regiert an den Gladiatorenschulen nicht unbedingt Sanftheit. Immerhin werden hier Kampfmaschinen zum Töten ausgebildet. Es wird brutal und grausam, aber auch nicht zu sehr, da braucht ihr keine Angst haben. Für meinen Geschmack hätte es noch etwas dreckiger zugehen dürfen :) Meine einzigen Kritikpunkte sind hier wirklich diese kleine aufgenötigte Liebesgeschichte, die mich allerdings nur vom Ansatz stört und dass die Geschichte emotional nicht immer bei mir ankam. Etwas ausführlicher hätte ich es mir an manchen Stellen gewünscht, besonders wenn sich die Ereignisse wieder überschlagen. Aber dennoch ist es eine geniale Geschichte, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Dieser Band ist in sich quasi abgeschlossen, was ich immer toll finde. Es gibt keinen großen Cliffhanger und man kann wunderbar mit dem Ende leben. Dennoch freue ich mich total auf den nächsten Band, der bereits im Frühjahr erscheint, um Fallon weiterhin auf ihrer Reise zu begleiten. Mein Fazit: Lesley Livingston versetzt uns mit „Gladiatorin“ zurück ins Alte Rom zu Zeiten Julius Caesar und Kleopatra. Die Eroberung Britanniens ist beendet und das Volk und die Krieger langweilen sich. Zum Glück gibt es die Gladiatorenschulen, in denen man auf Leben und Tod kämpft und dem Publikum eine erheiternde Show liefert. Die 17jährige Fallon wird durch Sklavenhändler an eine dieser Schulen verbracht und muss ihren Kampf um Freiheit oder Tod bestreiten. Für mich war die Geschichte durchgehend spannend, voller überraschender Wendungen und absolut fesselnd. Emotional kam die Geschichte bei mir nicht immer an und die Liebesgeschichte fand ich etwas zu plötzlich und unglaubwürdig. Dafür ist sie dezent und nicht störend. Der Rest konnte mich allerdings komplett überzeugen und ich freue mich jetzt schon total auf den nächsten Band.

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Es ist schon etwas her, dass ich eine Geschichte gelesen habe, die mit Römern und der Antike zu tun hatte. War aber immer schon ein großer Fan von den Römern und besser gesagt, war ich fasziniert, was dieses Volk in der Zeit alles erlangt und erreicht hat. Mit Julius Caesar rückte das Römische bis nach Britannien vor und damit in die Heimat von Fallon. Fallon ist die Protagonistin in der Geschichte, welche aus der ich-Perspektive geschrieben ist. Mir gefällt diese Perspektive meistens sehr gut, weil ich dadurch ein gutes Gefühl für den Charakter bekomme und ich noch tiefer in die Handlung eintauchen kann. So nehmen mich die Geschehnisse, die der Person widerfahren mehr mit, weil ich ihre Gedanken und ihre Empfindungen genau verfolgen kann. Fallon versucht in die Fußstapfen, ihrer älteren Schwester zu treten, welche im Kampf gegen Caesar gefallen ist. Aber es kommt alles ein bisschen anders, als sie erwartet und so landet sie mitten in Rom auf einem Sklavenmarkt. Durch ihre wilde Art wird ihr die Möglichkeit geboten, als Gladiatorin für ihre Freiheit zu kämpfen. Besonders gut, fand ich die Schwesternschaft in dem Ludus Achillea beschrieben, wo die Mädchen zu Gladiatorinnen ausgebildet werden. In der Arena ist nämlich nicht nur Kampfgeschick gefragt, sondern auch die Menschenmenge muss für einen sein. Nur so gewinnt man durch Siege ansehen und Geld, was wiederum zur Freiheit führen kann. Durch das Buch konnte ich einen kleinen Einblick in das römische Leben und Sitten erhalten und war begeistert. Auch die leichte Liebesgeschichte fand ich zwar etwas klischeehaft aber ansonsten ganz schön. Ich bin gespannt, wie es im nächsten Band weitergeht und ob es Fallon irgendwann wieder nach Hause schafft. Fazit Mich konnte die Geschichte sehr gut unterhalten und ich fand auch das es ein oder zwei Wendungen gab, die ich nicht vorausgesehen habe. Ansonsten war nämlich der Verlauf etwas vorhersehbar aber keineswegs deswegen langweilig. Die Kämpfe waren gut beschrieben aber auch nicht zu blutig oder grausam, obwohl ich das Buch niemanden unter 14 Jahren in die Hand geben würde.

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Gladiatorin

Von: Lupina15

31.08.2019

"Gladiatorin. Freiheit oder Tod" ist ein spannendes Buch, das ich sehr genossen habe. Im Mittelpunkt steht die 17jährige Fallon, die unbedingt an der Seite ihres Vaters in die Schlacht ziehen möchte. Ihre Schwester war die berühmte Kämpferin Sorcha, doch sie starb vor vielen Jahren bei einem Angriff von Cäsars Truppen. Das Setting ist sehr außergewöhnlich, denn Fallon gehört einem der Stämme aus Großbritannien an. Ihr Schicksal führt sie nach Rom, wo sie um ihr Leben und ihre Freiheit kämpfen muss. Ich persönlich würde empfehlen, den Klappentgext nicht zu lesen, denn er nimmt mehr als die ersten 100 Seiten der Geschichte vorweg, was sehr schade ist. Das Buch liest sich sehr flüssig und schnell, denn Fallons Geschichte hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Die Protagonistin ist mutig und kämpft für ihre Überzeugungen, aber sie gewinnt im Laufe des Buches auch an Stärke und Einsicht. "Gladiatorin" handelt davon, Freiheit zu finden und daas auf sehr ungewöhnliche weise. Man wächst mit Fallon und erlebt Höhen und Tiefen. Ich mochte alle Charaktere sehr, auch wenn sie nicht allzu komplex waren. Man kann sie relativ leicht durchschauen. Dieses Buch besticht nicht mit einer verwobenen Handlung, sondern durch klare Strukturen, die leicht verständlich sind. Man findet sich sehr schnell in Fallons Welt zurecht und daher wird der Lesefluss auch nicht unterbrochen. Ich kann Gladiatorin jedem empfehlen, der gern eine Geschichte von einer mutigen jungen Frau lesen möchte, die für ihre Freiheit und ihre Überzeugungen wächst. Fans von "Elias & Laia" sowie von "Das Herz der Kämpferin" kommen hier ganz auf ihre Kosten. Es gibt eine geballte Ladung an Frauenpower, aber auch romantische Elemente und viele gut beschriebene Kampfszenen. Eine absolute Leseempfehlung!

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Fallon ist gerade 17 Jahre alt geworden und freute sich auf den Tag, an dem ihr Vater und ihr Stamm sie zur Kämpferin erklären würde. Doch alles kommt anders als gedacht und aus einem Streit und Missverständnis, landet sie genau in die Fänge eines Sklavenhändlers, der ihr keine Möglichkeit zur Flucht gibt. Doch statt für ein Freudenhaus versteigert zu werden, findet sie sich mit ihrer Freundin Elka in der Gladiatorinschule wieder, die Julius Caesar höchstpersönlich gehört. Dort versucht sie mit viel Training, Schweiß und Ausdauer nicht nur zu überleben, sondern auch die Intrigen ihrer Konkurrenten zu entgehen.. und ihr Herz vor dem römischen Konsult Cai zu schützen, von dem sie sich nicht fernhalten kann. Die Geschichte braucht nicht lange, bis sie los geht. Man bekommt noch genügend von Fallons Leben und Hintergrund mit, bevor eins zum anderen kommt. Die Szenen wurden immer sehr aufreibend und lebhaft beschrieben, was mir total gut gefallen hat. Es war fesselnd mitzuerleben, wie Fallon in so viel Chaos stürzte. Sie war eine sehr sympathische Hauptprotagonistin, deren Gefühlswelt man nur zu gut nachvollziehen konnte. Es gab kein einziges Mal, wo ich mich über sie geärgert hatte, sondern nur nickend zustimmen konnte. Sie ist wild, rebellisch und hat ein großes Herz. Denn was mir am meisten an ihr gefallen hat, war die Entscheidungen die sie getroffen hat. Manchmal ist dem Feinde Gnade wallten etwas, was einem die meiste Kraft kostet. Die Liebesbeziehung in dieser Geschichte fand ich an sich ganz süß, aber sie kam schon etwas plötzlich (Instalove). Natürlich hat man schon gespürt, dass sich etwas zwischen den beiden anbahnt, aber schon gefühlt bei der zweiten Szene mit ihnen alleine, kam mir alles zu intensiv und plötzlich vor. Trotzdem hat es sich in eine Richtung entwickelt, die mir gefallen hat, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass Cai als Charakter etwas ausgeschliffener wäre, da er mir noch etwas zu flach war. Elka, die beste Freundin von Fallon, und auch ein Slavenmädchen, ist mir unglaublich ans Herz gewachsen. Dieses Buch zeigt so viel von femininer Stärke, die sich nicht nur in den Hauptcharakteren widerspiegelt, sondern auch in allen Nebencharakteren. Elka ist lustig, stur, stolz und gibt immer wieder Acht auf Fallon und lässt sie niemals in Stich. Und das ist wirklich schön, dass sich zwischen den beiden doch so unterschiedlichen Mädchen, eine gute Freundschaft entwickeln konnte. Der Schreibstil hat mir ebenfalls gut gefallen, obwohl ich mich an einer Stelle gewundert habe, dass die Autorin etwas mit Drohnen verglichen hat, obwohl es diese zu dem Zeitpunkt nicht gab. Ich fand die vielen historischen Aspekte total interessant, besonders das man Caesar und Kleopatra begegnet ist. Die Schreibweise war angemessen, aber auch nicht zu gestelzt oder schwer. Sie hat einfach prima zu der Geschichte gepasst. Das Ende hätte ich mir sogar ein ticken länger gewünscht, weil der epische Kampf, wie gesagt, einfach episch war und ich mehr davon wollte. Ich freue mich schon auf die kommenden Intrigen und Machtspielchen im zweiten Band! Fazit: Nicht nur Leser, die sich für historische Romane interessieren, haben was von dem Buch. Für mich gilt es sogar auch als Fantasybuch, da auch Elemente von Gottheiten, Aberglauben und vor allem der jungen, unberechenbaren Liebe vorkommen. Mir hat der erste Band super gut gefallen und ich bin schon gespannt, wie es weiter geht und ob ich, als Leserin, vielleicht noch dem ein oder anderem bekannten historischen Gesicht begegnen werde! 4 von 5 Sternen

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