Leserstimmen zu
Der Schwur des Raben

Kiera Brennan

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Die Geschichte teilt sich nach kurzer Einführung, in der man die beiden Hauptfiguren kennen lernt, in zwei Erzählstränge auf. Der eine spielt in Andalusien, der andere auf Island. Jeweils um 900 n. Chr. Ein historischer Roman, der vieles in sich vereint: Mut & Lebenskunst Die Lebensweise der Wikinger auf Island unterscheidet sich drastisch von der der Mauren in Andalusien. Das Paar Riona und Fionn wird bei einem Überfall auf eine irische Siedlung auseinander gerissen. Beide müssen zusehen, dass sie in der Fremde überleben. Und beide schaffen dies natürlich auch. Jede/r auf seine eigene Art, manchmal begünstigt durch das Schicksal. Das merkt man ziemlich schnell. Zwar gibt es schon die ein oder andere brenzlige Situation, immer mal wieder, die Spannung ist vorhanden. Und zusätzlich sind die Typen gut ausgearbeitet, manche wuchsen mir ans Herz. Vor allem wollte ich fast immer wissen, wie es nun weitergeht. Brennan schreibt locker-flockig, zum dranbleiben ideal und auch die landschaftlichen Beschreibungen sind passend. Hinzu kommen die gravierenden Unterschiede beim wechseln zwischen den Erzählsträngen: Von der rauen Insel ins weltoffene Al-Andalus, wo damals der Geist der Wissenschaft hauste. Zu Beginn gibt es ein Vorwort, in dem erklärt wird, wie die Eigennamen ausgesprochen werden. Und einen lesenswerten Anhang. Im inneren Buchdeckel gibt es drei Karten, auch das finde ich immer nett zur Orientierung und zum vertiefen. Ein historischer Roman, gebunden mit Lesebändchen, und ideal um ihn an einem Wochenende mit nass-herbstlicher Witterung genüsslich im Warmen zu schmökern!

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