Leserstimmen zu
Love to share – Liebe ist die halbe Miete

Beth O'Leary

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Hey meine liebsten Büchermenschen, ich habe es doch mal endlich geschafft, meine Meinung über 'Love to Share' von Beth O‘Leary für euch zusammenzutragen, welches ich vor einer gefühlten Ewigkeit gelesen habe. Die Thematik hat mich gleich gecatcht: Tiffy und Leon teilen sich eine WG, die im Grunde aus nur einem Zimmer besteht und sind sich noch nie begegnet. Wie das funktioniert? Tiffy arbeitet tagsüber im Büro und Leon nachts im Krankenhaus. Wie das zustande kommt? Tiffy ist in einer schwierigen Situation - sie versucht sich von ihrem Ex loszueisen und hat nicht das nötige Geld, um sich eine anständige Bleibe leisten zu können, womit Leon‘s kleine Wohnung das Respektabelste war, das sie finden konnte, wogegen er das zusätzliche Geld grad wirklich gut gebrauchen kann. Leon‘s Freundin Kay hat das Gespräch und die Wohnungsbesichtigung mit Tiffy übernommen und so kommt es, dass zwei Menschen sich eine Wohnung teilen, ohne sich zu kennen. Die Kapitel wechseln sich zwischen den beiden ab und man merkt schnell, dass die Situation für beide ungewohnt und ein wenig schwierig ist - ich meine, für wen wäre es das nicht? Mir hat die Idee auf jeden Fall super gefallen und bietet jede Menge komischer Szenen. Mit der Zeit hinterlassen die zwei sich Post It‘s, was den Amüsement-Faktor noch mehr steigert. Da ich kurz zuvor 'Die Verlobten des Winters' gelesen habe, dessen Autorin einen wirklich sehr träumerischen und besonderen Schreibstil hat, ist mir der Kontrast zu diesem Buch natürlich stark aufgefallen. Mit dem Schreibstil von Beth O‘Leary bin ich bis zum Schluss nicht ganz warm geworden, empfand ihn als doch sehr plump und wenig kunstvoll, vor allem in Leon‘s Kapiteln. Dazu gesagt sei aber, dass es das Erstlingswerk der Autorin ist. Dennoch oder gerade deswegen ließ es sich aber rasch und einfach lesen. Allgemein kam es mir in Leon‘s Abschnitten - besonders zu Beginn - so vor, als würde O‘Leary sich das Hirn eines Mannes - oder zumindest das ihres Protagonisten - etwas stumpfsinnig vorstellen, weil die Sätze teilweise so abgehackt sind und ein paar mehr Artikel hätten wahrscheinlich auch nicht geschadet, aber das ist immer Geschmacksache und viellicht sogar so gewollt, um dem Ganzen Witz zu verleihen. Dennoch mochte ich den Protagonisten aber ganz gern, auch wenn ich ihn nicht ganz einzuordnen wusste. Tiffy wiederum ist eine sehr quirlige, offene und vor allem positive junge Frau. Der letzte Aspekt hat mir mitunter am besten an ihr gefallen, da sie sich einfach nicht unterkriegen lässt. Auch in ihrer Geschichte gibt es Dinge, die mir nicht so gut gefallen haben, aber da möchte ich euch nicht zu viel vorwegnehmen. Im Groben geht es einfach darum, dass einige Themen und Geschehnisse sehr gewollt und zielführend, statt natürlich wirken. Alles in allem trotzdem eine leichte, nette und zum Teil cheesy Lektüre, die aber auch ernstere Themen, wie zB toxische Beziehungen, behandelt, und die ich vor allem den Leuten empfehlen würde, die das Genre und solche Art von Geschichten lieben. Falls ihr das Buch schon gelesen habt, lasst mir doch gerne mal eire Meinung dazu in den Kommentaren. Allen anderen - ich hoffe ich konnte euch mit der Rezension weiterhelfen 🖤

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Ich muss sagen, dass ich mich echt gefreut habe, als mir dieses Reziexemplar bestätigt wurde, da ich das Buch zuvor schon unzählige Male auf Instagram gesehen hatte, wodurch ich es auch unbedingt lesen wollte. Auch das Cover hat mich mega gut angesprochen, was ein weiterer Grund war, warum ich mich so gefreut hatte. Als ich dann jedoch anfing zu lesen, kam ich am Anfang gar nicht mit dem Schreibstil klar. Ich war einfach irritiert von den vielen Klammern mit Bemerkungen, etc. Dadurch schwand auch meine Lust darauf das Buch zu lesen rapide, weshalb ich auch schon kurz überlegte, ob ich es nicht lieber abbrechen sollte, aber ich habe weitergelesen und irgendwann ging es dann auch einigermaßen, sodass ich schlussendlich doch froh war weitergelesen zu haben. Generell hat mir die Handlung auch gut gefallen, bzw. ich fand die Idee echt cool. Es war wirklich abwechslungsreich und ich habe mich nie langweilen müssen. Allerdings wurde es gegen Ende hin schon etwas langwieriger und schwerer zum Lesen, da auch noch viele Nebenhandlungen hinzukamen, die alles ein wenig erschwert und verkompliziert gemacht haben, sodass es mir teilweise so vorkam, als würden 2 Geschichten auf einmal erzählt werden. Eigentlich dachte ich auch nach dem Lesen des Klappentextes, dass die Wohnungssache das Hauptthema dieses Buches sein wird, doch da lag ich falsch, denn meiner Meinung nach, lag ein deutlicher Schwerpunkt auf der Beziehung, wobei ich viel lieber noch mehr über die Wohnsache erfahren hätte. Stattdessen wurden allerlei Beziehungen thematisiert, die für mich wiederum alles in die Länge gezogen haben. Es waren zwar wirklich wichtige Themen dabei, aber man hätte sich auf eins fokussieren sollen, anstatt alle mit einzubeziehen. Dadurch wurde für mich auch die Spannung um einiges gemindert. Was wiederum toll war, waren die Sichtwechsel zwischen den Protagonisten, dann man dadurch beide Figuren besser verstehen konnte. Wobei ich sagen muss, dass ich es einfacher hatte Tiffys Kapitel zu lesen, als die von Leon. Nichtsdestotrotz waren beide Charaktere echt gut herausgearbeitet und ich habe sie echt lieb gewonnen mit der Zeit. Tiffy hat eine tolle und starke Persönlichkeit, wohingegen Leon sehr einfühlsam und warmherzig ist und es versucht allen recht zu machen.

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Bei diesem Buch habe ich mir sehr von den ganzen positiven Meinungen und dem süßen Klappentext anstecken lassen, da ich dachte das es eine nette Liebesgeschichte mit dem gewissen Etwas für Zwischendurch ist. Leider konnte ich von Kapitel zu Kapitel den Hype um dieses Buch weniger verstehen. Natürlich sind unsere Geschmäcker unterschiedlich, was auch ganz wunderbar ist, aber in diesem Fall hat die Geschichte meine nicht getroffen. Aus der Not heraus lässt sich Tiffy auf einen ganz ungewöhnlichen Wohnungsdeal ein, da sie tagsüber arbeitet und Leon nachts. Sie teilen sich somit eine Wohnung und ganz besonders das Bett. Diese Idee hat mich unglaublich neugierig gemacht auf das Buch, da es mal eine etwas andere Idee war und ich wissen wollte wie das denn gut gehen kann und ob die beiden sich wirklich nicht begegnen würden. Das Buch ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, die sich abwechseln. Zum einen gibt es Kapitel aus der Sicht von Tiffy mit einem leichten und lockeren Schreibstil und auf der anderen Seite haben wir Kapitel aus der Sicht von Leon, die mir ganz besonders Probleme bereitet haben. Damit eine deutlichere Abgrenzung der beiden entsteht, wurde für ihn ein etwas anderer Schreibstil gewählt, um somit mehr seine Persönlichkeit zu verdeutlichen. Seine Kapitel bestehen aus kurzen, ziemlich abgehackten Sätzen und die Art und Weise wie die direkte Rede umgesetzt wurde, ist sehr ungewöhnlich und sollte vermutlich besonders sein, für mich hat es jedoch nur das Lesen erschwert. Beispiele: Leon (Seite 33) "Gespräch zum Thema Wohnung lief ganz anders als erwartet. Kay war ungewöhnlich wütend. Schien sich über die Vorstellung aufzuregen, dass jemand außer ihr in meinem Bett schläft." Leon (Seite 61) Holly:"Du warst am Wochenende hier." Ich:"Kurz, ja. Sie brauchten meine Hilfe. Personalmangel." Holly:"Warst du da, weil ich nach dir gefragt habe?" Durch diese erschwerten Bedingungen beim Lesen, hatte ich ehrlich gesagt schon nach nur wenigen Kapiteln wenig Lust weiter zu lesen. Doch die allgemeine Begeisterung hat mich angespornt weiter zu machen und herauszufinden, was denn das Tolle an dieser Geschichte ist. Mit der Zeit wurde das Lesen dann auch besser und etwas flüssiger, da man sich an den ungewöhnlichen Stil gewöhnt. Die Geschichte im allgemeinen wurde auch interessanter und ganz besonders der Aspekt, dass Tiffy und Leon mit kleinen Zettelchen innerhalb der Wohnung kommuniziert haben, hat mir besonders gut gefallen. Meine Begeisterung gegenüber der Geschichte ist dadurch zwar angestiegen, aber hielt leider nicht sehr lange an, denn beide Protagonisten haben noch einen Nebenstrang, der zwar ernste Themen enthält aber meiner Meinung nach zum Teil zu ausführlich behandelt wurde und sich somit oft in belanglosen Ausführungen verloren wurde. Dadurch bekommt das Buch einige Längen, die sich sehr ziehen und man einfach nur darauf wartet bis es endlich mit Tiffy und Leon weiter geht. Zum Ende hin ging es dann plötzlich leider viel zu schnell mit den Geschehnissen, sodass das Gleichgewicht nicht ganz ausgewogen ist. Mit den Protagonisten bin ich leider von Anfang bis Ende nicht wirklich warm geworden. Tiffy's Gefühls- und Gedankenwelt ist zwar gut geschrieben, aber dennoch war sie mir irgendwie nicht sympathisch. Bei Leon konnte ich mir so gut wie gar kein Bild von ihm und seinen Gefühlen machen. Vermutlich lag dies zum größten Teil an seiner Erzählweise und das dadurch jegliche Gefühle verloren gegangen sind, da große Beschreibungen an dieser Stelle nicht reingepasst haben. Fazit: Die ursprüngliche Idee finde ich wirklich klasse und sehr süß. Leider ist es meiner Meinung nach an der Umsetzung gescheitert, da diese nicht unbedingt den Geschmack von jedem trifft, dadurch das sie sehr speziell ist. Alles in allem konnte mich die Geschichte jedoch nicht so richtig begeistern.

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Tiffy braucht dringend eine neue und vor allem bezahlbare Wohnung. Dabei stößt sie auf eine Anzeige von Leon, der eine Mitbewohnerin sucht. Aber es ist eine ungewöhnliche Wohngemeinschaft: Tiffy arbeitet tagsüber und Leon nachts. Also teilen sie sich eine Wohnung und schlafen sogar in dem gleichen Bett, ohne sich zu begegnen. Das haben sie so im Mietvertrag geregelt. So kommt es, dass die beiden sich über ein halbes Jahr nie zu Gesicht bekommen, selbst beim Bewerbungsgespräch um die Wohnung musste Leons Freundin einspringen. Weil sie sich nie antreffen fangen die beiden an sich in der Wohnung Post its zu hinterlassen und so beginnt eine ungewöhnliche Kommunikation zwischen den beiden die mit der Zeit immer tiefgründiger wird und über den normalen Smalltalk hinausgeht. Ich bin ganz gut in das Buch reingekommen, welches aus den Perspektiven von Tiffy und Leon erzählt wird. Hier ging es zusätzlich auch noch um die Situation von Leons Bruder Richie, der unschuldig im Gefängnis sitzt. Dadurch war auch ein wenig Spannung vorhanden, wie es denn mit ihm weiter geht. Bei der Sicht von Leon habe ich jedoch ein wenig gebraucht, um mich an den etwas ungewöhnlichen Stil zu gewöhnen, in dem er seine Geschichte erzählt. Er verzichtet großteils auf das Personalpronomen Ich , so dass es auf mich ein wenig abgehackt und distanziert wird. Die Geschichte grundsätzlich konnte mich gut unterhalten und es sind auch einige Dinge passiert, die ich nicht erwartet habe, aber dennoch muss ich sagen, dass mir was gefehlt hat, um mich richtig zu überzeugen. Die größten Probleme hatte ich mit den beiden Protagonisten, mit Tiffy und Leon bin ich einfach nicht warm geworden. Tiffy war zwar sympathisch, ging mir mit ihrer Art aber dennoch auf die Nerven und sie war teilweise einfach anstrengend. Leon konnte ich einfach überhaupt nicht einschätzen. Er ist sehr verschlossen und ehrlich gesagt konnte er das Eis zwischen mir und sich nicht brechen - er ist mir bis zum Ende des Buches relativ unsympathisch geblieben. Die Geschichte hatte sehr viel Potenzial, was leider aber nicht umgesetzt wurde. Eine nette leichte Lektüre für den Urlaub, aber auch da findet man wohl bessere Geschichten. Vielen Dank an das Bloggerportal für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars.

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Inhalt: Tiffy ist auf Wohnungssuche und findet ein sehr günstiges und verlockendes Angebot: Leon arbeitet nachts und ist am Wochenende bei seiner Freundin, Tiffy arbeitet tagsüber. Sie teilen sich eine Wohnung, ohne sich zu treffen. Doch wie lange kann man sich mit einer Person eine Wohnung teilen und dieser nicht begegnen? Cover: Das Cover ist eher schlicht, sodass der Blick direkt auf den Titel des Buches fällt. Die farbliche Gestaltung hat mir gut gefallen. Meine Meinung: Ich wollte das Buch lesen, da ich WG- Geschichten sehr mag und die Idee des Buches interessant ist. Tiffys Part liest sich flüssig und unterhaltsam. Leons Teil hingegen hat einen sehr eigenartigen Schreibstil, mit dem ich leider nicht warm werden konnte. Die Protagonisten sind außergewöhnlich. Tiffy ist eine dynamische junge Lektorin, die einen Hang zu bunter Kleidung hat und nach einer Trennung versucht, ins alltägliche Leben zurückzufinden. Leon ist Krankenpfleger mit einem ruhigen Gemüt. Er war mir sympathisch, wodurch ich sehr enttäuscht war, dass mir der Schreibstil nicht gefallen hat. Tiffys Art konnte mich dagegen leider nicht überzeugen. Ich kann gar nicht genau beschreiben, was mich letztendlich so gestört hat, doch ich empfand sie zunehmend als nervig. Die Kommunikation über die Post- Its ist eine sehr süße und einfallsreiche Idee und ich habe diese gerne gelesen. Sie waren für mich das Highlight des Buches. Die Handlungsstränge neben der Haupthandlung haben mir gut gefallen, vor allem die Geschichte rundum Leons Bruder. Fazit: Die Grundidee von „Love to share“ finde ich sehr gut, leider ist die Umsetzung dessen eher schwach. Ich habe mich mit Tiffy als Protagonistin nicht anfreunden können, ebenso wenig mit Leon Schreibstil. Die Post-Its habe ich jedoch gerne gelesen. 2,5/5 Angaben zum Buch: Titel: Love to share Autorin: Beth O'Leary Seitenzahl: 480 Verlag: Diana Verlag ISBN: 978-3453360358 Ich bedanke mich beim Verlag und dem Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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Ein Liebesroman mit einer etwas anderen Idee. Ein Liebesroman mit einem witzig, skurrilen Zusammentreffen der Hauptcharaktere, die sich unsterblich ineinander verlieben werden. Im nachfolgenden möchte ich Euch nun gern den neuen Liebesroman Love to Share - Liebe ist die halbe Miete von Beth O'Leary vorstellen. Der Roman wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Tiffy und Leon erzählt. Tiffy ist eine quirlige, lebensbejahende und freundliche Person, die gerne viel redet. Sie arbeitet in einem eher kleinen Verlag in London, in dem sie chronisch unterbezahlt ist. Meist beschäftigt sie sich dort als Lektorin mit Themen wie dem Häkeln, Stricken und selber bauen. Sie liebt DIY's und handwerkliche Dinge. Ihr Kleidungsstil ist bunt verrückt; meist passt nichts zusammen. Der Roman beginnt nun jedoch mit einer nicht so erfreulichen Situation, denn Tiffy wurde von ihrem Freund, nun Ex-Freund, Justin sitzen gelassen und muss sich dringend eine neue Wohnung suchen, was in London, wie bei uns Hamburg auch ;), bekanntlich nicht ganz einfach ist. Zum Glück hat sie jedoch ihre beiden langjährigen Studienfreunde Gerty und Mo, die ihr tatkräftig zur Seite stehen und durch ihre Verschiedenheit die gesamte Geschichte über sehr sympathisch auf mich gewirkt haben. Tiffy findet letztendlich eine Bleibe bei Leon, der eine ganz besondere Announce aufgab, woher sich auch der Titel des Buches ableiten lässt. Da er Palliativpfleger in einem Hospitz ist und nur nachts arbeitet, bietet er seine Wohnung quasi die restliche Zeit über zur Miete an. Für jemanden, der am Tag arbeitet perfekt. Man würde sich eher nie über den Weg laufen und hätte die Wohnung im Grunde doch für sich allein. Es gibt nur einen Haken: Man müsste sich ein Bett teilen! Anfangs noch eher skeptisch, zieht Tiffy schließlich ein und bereut es im Endeffekt auch nicht, diesen Schritt gegangen zu sein. Leon ist ein eher ruhiger Vertreter, nicht gerade redselig und geht voll und ganz in seinem Beruf auf. Trotz allem, und obwohl sie sich erst sehr viel später über den Weg laufen, beginnt er mit Tiffy über kurze Nachrichten auf Post-its in der Wohnung verteilt zu kommunizieren. Anfangs noch eher oberflächlich und ironisch, werden die Nachrichten nach seiner Trennung von Freundin Kay, immer persönlicher und irgendwie auch süß flirtig. Die Episoden mit den auch für uns als Leser sichtbaren kurzen Nachrichten während der Geschichte, haben mir gut gefallen und den Erzählverlauf etwas aufgelockert. Eine Eigenschaft von Leon ist es allerdings in seinen Erzählungen und Nachrichten keine Pronomen zu verwenden, was sich dann eher so las: Besorgte ihr einen Blumenstrauß. Musste noch bei Richie anrufen. Richie ist übrigens sein Bruder, der im Gefängnis sitzt, aufgrund eines Raubüberfalls, den er nicht begangen hat. Dies klärt sich allerdings noch alles im weiteren Verlauf der Geschichte, was noch ganz interessant wird. Nun aber wieder zurück zum Schreibstil von Beth O'Leary. Das Auslassen von Personalpronomen in Leons Kapiteln und das Schreiben der Dialoge in dieser Form: Tiffy: "Wir müssen noch Milch besorgen." Leon: "Stimmt, soll ich das machen?", gefiel mir eher weniger gut und hat für mich den Lesefluss eingeschränkt. Es wirkte vielmehr stockend und anstrengend. Ansonsten war Leon aber ein sehr sympathischer und ruhiger Charakter, an dem mich nichts störte. Gerade die netten Neben-Episoden mit seinen beiden Patienten Holly und Mr. Prior haben einen doch etwas dahin schmelzen lassen. Holly ist ein Leukämie krankes Mädchen, was aber sehr aufgeweckt ist und sich von ihrer Krankheit nicht unterkriegen lässt. Sie merkt schnell, dass Tiffy einfach die Richtige für Leon ist. Und für Mr. Prior macht Leon sich auf die Suche nach seiner verschollenen, ersten großen Liebe. Die Gestaltung des Covers finde ich insgesamt gut gelangen. Die Großbuchstaben des Titels über die gesamte Front verteilt machen es modern und einzigartig. Die Farbgebung ist gut aufeinander abgestimmt. Rot und Pink, klassisch passend zum Thema Liebe. Alles in allem gebe ich Love to share - Liebe ist die halbe Miete von Beth O'Leary 3 von 5 Sternen. Die Charaktere Tiffy und Leon haben mich sehr berührt und auch die Nebengeschichten rund um Holly und Mr. Prior. Nicht so gut gefallen hat mir wie gesagt der Schreibstil, der an einigen Stellen eher stockend und nicht angenehm zu lesen war. Ich würde Euch den Roman aber trotzdem aufgrund der erwähnten Charaktere weiter empfehlen.

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Love to share – Liebe ist die halbe Miete Cover ist Geschmacksache – es wäre kein Coverkauf für mich. 😉 Tiffy, eine ausgeflippte, besondere Protagonistin, die mich oft zum schmunzeln gebracht hat, trennt sich von ihrem Lebensgefährten. Da sie bei ihm gelebt hat, sucht sie eine neue Wohnung. Tiffy kann sich mit ihrem Hungerlohn nichts vernünftiges Leisten und reagiert auf eine Anzeige. Leon bietet sein Bett an. Da er nachts auf der Arbeit ist, bietet er an, mit jemand das Bett zu teilen, dies aber nicht zur gleichen Zeit. Leon und Tiffy begegnen sich dabei nie, sobald Leon von der Arbeit kommt, ist sie unterwegs. Die Kommunikation zwischen den beiden läuft über Post its. Die Idee ist mega süß und was ganz Neues. Richtig packen konnte mich die Geschichte nicht. Der Anfang war wirklich süß, niedlich aber dann wurde es langatmig. Es ist einfach nichts passiert, was mich fesseln konnte. Zum ende hin wurde es wieder besser. Die Autorin schreibt über viele Nebenhandlungen, die von der Hauptgeschichte ablenken. Und irgendwie konnte mich die Nebenhandlung mehr begeistern. Die Story über Leons Bruder empfand ich als sehr interessant und spannend. Die Protas sind beide auf eine weise sympathisch. Tiffy ist total verdreht und dafür habe ich sie geliebt. Sie ist keine 08/15 Protagonistin, sondern wirklich was ganz Besonderes. :D Leon ist sehr ruhig, zurückgezogen und sehr liebenswert. Die Autorin wechselt die Schreibstile zwischen den beiden. Bei Leons Part wird auch im Schreibstil bewusst, wie Leons Charakter ist. Wie er redet, wie er denkt. Die Grundidee ist genial, jedoch hatte ich meine Schwierigkeiten beim Lesen. Es ging nicht flüssig über die Lippen, war abgehackt und ich habe mich beim lesen nicht wohlgefühlt. Der Schreibstil bei Tiffys Part war super! Eine süße, einmalige Idee. Eine schöne Geschichte für Zwischendurch, die mich nicht zu 100% überzeugen, packen konnte.

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Was muss ich wissen?: Beth O´Leary bietet mit 'Love to share' ein wirklich interessante Liebesgeschichte. Der Plot rundum Tiffy und Leon entwickelt sich auf einer solch ungewöhnlichen Art und Weise, dass das Lesen wirklich spaß macht. Die Charakter sind wirklich wunderbar ausgearbeitet, wodurch die Geschichte gleich glaubwürdiger erscheint und beim Lesen das gewisse Wohlbefinden vermittelt. Auch beginnt die Geschichte Anfangs locker und amüsant, bis sie sich langsam der ernsten Thematik widmet. Die Kapitel wurden nicht übermäßig in die Länge gezogen, weshalb auch bei wenig Zeit immer mal ein oder zwei Kapitel gelesen werden konnten. Zudem hat Beth O´Leary es geschickt hinbekommen, die Kapitelt ab und an spannend auslaufen zulassen, sodass man unwillkürlich weiter lesen musste. Doch leider wird diese herrliche Geschichte massiv durch den Schreibstil Beth O´Leary´s gehemmt. Ich hatte beinahe durchgehend das Gefühl, als hätten zwei unterschiedliche Personen an diesem Buch gearbeitet. Dies liegt jedoch ausschließlich am stätigen Perspektivwechsel der beiden Hauptcharaktere. Während es bei dem einem Charakter flüssig und angenehm vorrangeht, holperte man bei dem anderen Charakter nur so durch die Kapitel. Vieles wirkt abgehakt und stockend. Zudem werden Dialoge wie in einem Skript dargestellt. Da dies nur bei einem Charakter so gehandhabt wurde, war es wirklich schwer sich auf die wechselnden Stile einzustellen. Hätte Beth O´Leary ein und dasselbe Chema bei beiden Charakteren verwendet, wäre mir das Lesen erheblich leichter gefallen. Zugreifen?: Wenn Ihr Lust auf tolle Charaktere und eine Liebesgeschichte habt, welche es so noch nicht gab. Weglegen?: Wenn euch wechselnde Schreibweisen irritieren. Lest am besten erst die Leseprobe, um zu erfahren wie sehr euch dieser Punkt beeinflusst. Also?: 'Love to share' ist ein nettes Buch für den Sommer. Mit charmanten Charakteren und einer Liebesgeschichte, welche es so vorher wohl noch nicht gab. Die Kapitel sind gut ausgearbeitet und nicht zu lang. So kann man auch bei wenig Zeit, immer mal ein Kapitel lesen. Leider wird die großartige Geschichte stark durch die Schreibweise der Autorin überschattet. Mein Lesefluss ist des Öfteren ins holpern geraten, weshalb ich auch schon überlegt hatte das Buch abzubrechen. Zum Glück habe ich es dann doch nicht getan. Denn durch die gut ausgearbeitet Charaktere und des Plots, war es am Ende eine schöne Lektüre. 'Love to share' bekommt von mir 3,5 von 5 Sterne.

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