Leserstimmen zu
Love to share – Liebe ist die halbe Miete

Beth O'Leary

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Leider keine Schmetterlinge

Von: Jenny

09.11.2019

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Der Einstieg in die Geschichte war locker und hat mich direkt aufgefangen. Das Buch ist aus der Sicht der Beiden Protagonisten geschrieben. Leon ist ein junger Mann, der sehr viel arbeitet. Manchmal hatte ich schon das Gefühl, dass er überhaupt nicht mehr zu irgendetwas anderem kommt. Vielleicht war er deswegen etwas Wortkarg? Ich hätte mir von ihm als Charakter etwas mehr tiefe gewünscht. Wenn ein Mann immer nur mit kurzen nicht ganz korrekten Sätzen antwortet würde ich das nicht so super finden. Auch wenn Leon bestimmt sein Bestes gegeben hat. Tiffy hat grad eine fiese Trennung hinter sich. Obwohl eig. auch nicht aber irgendwie hat sie doch daran zu knabbern. Das Arrangement mit Leon scheint ihr da sehr gelegen zu kommen. Sie ist das Gegenteil von Leon. Tiffy müsste öfter mal einen Punkt setzen, so ist sie nur am Plappern und wirklich eine Frohnatur. Aber bei Tiffy ist das nicht nur heiße Luft. Sie gibt ihre Gefühle Preis, hat immer eine Lösung, oder versteht auch einfach mal die Probleme der Anderen. So auch Leons. Und aus dem so schüchternen Mann kommt tatsächlich immer mehr heraus. Beide Protagonisten haben ihre Päckchen zu tragen. Wer hat das nicht? Und ich glaube, dass die Beiden in dem jeweils anderen genau ihr Yang gefunden haben. Tiffy braucht jemanden wie Leon der ruhig ist und an den richtigen Momenten auch mal still. Und Leon braucht Tiffy um seine ruhige Welt wie ein Silvesterabend zu erleben. Da die Beiden sich ja am Anfang nie wirklich gegenüber standen hatte diese Liebesgeschichte einen noch größeren Reiz für mich. Sich von einem Menschen angezogen zu fühlen, ohne diesen je gesehen zu haben... Ich war äußerst gespannt, wie das Treffen verläuft und ob die Chemie auch im echten Leben bei den Beiden stimmt. Die Geschichte ist leicht und fluffig, und hatte genau den nötigen Spannungsaufbau um nicht langweilig zu werde. Ich mochte die Grundidee, da sie mal etwas Neues war. Daher vergebe ich 3,5 von 5 Sterne. Einfach weil die Liebesgeschichte süß war, ich mich aber nicht mit den Beiden verliebt habe. Die Schmetterlinge sind leider ausgeblieben.

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Witzig, aber...

Von: Nannireads

05.11.2019

3,5 Sterne Das Hörbuch hat zwar wirklich Witz, aber gerade die tiefgründigen, ernsten und gefühlvollen Passagen konnten mich leider nicht packen. +Die Stimmen der beiden Lesenden waren sehr angenehm +Man wird sehr schnell in die Geschichte eingeführt und es ist leicht, zu folgen +Schöne Rahmenhandlung, die gut umgesetzt wurde +Die Hauptfiguren kommunizieren hauptsächlich über Post-it's, was teils sehr lustig ist +Ich musste sehr oft Lachen +/-Der Schreibstil war teilweise Stichwort artig, was zwar zur Story gepasst hat, mich aber nicht wirklich begeistert hat +/- Aber am Ende dieser Post-it's stand sehr oft "XOXO Küsschen" das hat zeitweise sehr genervt +/-Die gefühlvollen Szenen konnten mich leider überhaupt nicht überzeugen +/-Manche Nebenstorys gingen zwischendurch vollkommen unter, vielleicht liegt das aber auch daran, dass die Lesung gekürzt ist +/-Am Ende habe ich mich ständig erwischt, wie ich dachte "jetzt ists aber vorbei!" und es ging immer noch weiter. Also das Ende war für mich persönlich zu rund, man hätte da ruhig das eine oder andere der Fantasie des Hörers/Lesers überlassen können -Der männliche Sprecher hat die Spannung nie bis zum Satzende gehalten, sondern das Satzende meistens weggenuschelt -Teils war die Aussprache sehr undeutlich, ich musste zum Beispiel irgendwann auf der Hülle nachschauen, ob der Typ nun Liam oder Leon heißt. Ich konnte es einfach nicht verstehen. Fazit: Insgesamt konnte die Geschichte mich persönlich nicht so richtig packen. Wer aber Lust auf etwas witziges mit ernstem Kern hat ist hier mit Sicherheit gut bedient. Deshalb ⭐⭐⭐✨ 3,5/5 Sterne

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Liebevoll gestaltete Charaktere, einfach zu lesen nach einer Eingewöhnung an das typisch Britische. Schmunzeln und Mitfühlen ist angesagt.

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Findet ihr nicht auch dass die meisten Themen in Liebesromanen komplett ausgelutscht und alt sind? Da findet man fast nichts Neues mehr. Mit "love to share" wurde jedoch eine neue Story, eine neue Idee auf den Markt gebracht, die mich sehr begeistert hat. Klar, das Hauptmotiv ist immer noch "er liebt sie, sie liebt ihn" aber die Storyline an sich habe ich so noch nicht gesehen. Eine Wohngemeinschaft in der man sich nie zu Gesicht bekommt klingt dich erstmal ganz gut. Und auch wenn man sich dasselbe Bett teilt; man schläft ja nie zusammen darin. Das ist doch bestimmt todsicher und verlieben ist da natürlich ausgeschlossen. Man sieht sich ja nie. Muss doch funktionieren, oder? Tja, das Schicksal und die Liebe halten sich aber nicht an solche Regeln. Das müssen Tiffy und Leon am eigenen Leib erfahren. Die Charaktere haben mich sofort begeistert. Ich habe mich super schnell in Tiffy's eigenartige Persönlichkeit und den schüchternen Leon verliebt. Und ich denke den meisten von euch wird es genau so gehen. Was mich etwas gestört hat war, dass viele Aspekte (vor allem gen Ende hin) etwas unnötig waren. Es schien mir als solle das Buch sehr in die Länge gezogen werden und deswegen wurden ein paar Szenen eingebaut die man sich hätte sparen können. Als Hörbuch konnte ich mir die ganze Geschichte super bequem beim Autofahren anhören. Die Stimme der Tiffy war sehr angenehm anzuhören, die Stimme des Leon war jedoch im Vergleich dazu etwas gewöhnungsbedürftig. Trotz allem eine wirklich starke Empfehlung an alle!

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Cover: Das Cover hat mich nicht wirklich angesprochen. Der Titel nimmt mit großen, rot und pinken Buchstaben den meisten Platz ein. Rot und Pink nebeneinander ist eine sehr mutige Kombi, in diesem Fall gefällt es mir allerdings ganz gut. Außerdem kann man auf dem Cover noch die beiden Hauptcharaktere, Tiffy und Leon, erkennen. Die rosa Wirbeln, die sich um den Titel schlängeln, verstehe ich nicht wirklich. Generell hat das ganze Cover wenig mit der Story zu tun. Bei so einem interessanen Konzept hätte man viele Designs machen können. Dieses hier hätte zu vielen Geschichten passen können. Vergleicht doch mal die englische Version mit der deutschen... Das englische Cover hat viel mehr Charakter und man kann erahnen, um was es in dem Buch geht. Um ehrlich zu sein, finde ich das deutsche langweilig und unkreativ. Allerdings soll man ein Buch ja nie nach dem Cover beurteilen. Charaktere: Tiffy: sticht sofort mit ihrer bunten und mutig kombinierten Kleidung heraus. Sie hat einen Job als Lektorin, für den sie viel zu wenig bezahlt bekommt. Momentan arbeitet sie an einem Häckelbuch. Sie braucht eine neue Wohnung, weil sie von ihrem Ex wegkommen will. Tiffy kann viel reden, backt gerne und hat einige gute Freunde. Leon: ist das Gegenteil von Tiffy, schüchtern und sparsam mit seinen Worten. Er arbeitet Nachtschichten in einem Krankenhaus, dort freundet er sich mit vielen Patienten an und tut dem ein oder anderen sogar Gefallen. Zum Beispiel sucht er nach einem lang verschollenen Freund eines Patienten. Die Nebencharaktere waren auch alle besonders und einzigartig. Am Anfang war es etwas schwer Tiffys Freunde auseinanderzuhalten und die ganzen Namen zu behalten. Setting: Das Buch spielt in London, wobei man dank den Hauptcharakteren verschiedene Aspekt der Stadt vorgestellt bekommt. Tiffy genießt das Nachtleben, geht gerne mit Freunden etwas trinken oder ist auf verschiedenen Ausflügen wegen ihrer Arbeit. Leon ist die meiste Zeit daheim, aber an den Wochenenden reist er durch ganz England, um den Freund des Patienten zu finden. Allerdings spielt das Setting in diesem Buch keine große Rolle. Es geht eher um die Beziehungen der Charaktere und wie sie mit ihren Problemen umgehen. Schreibstil: Die Geschichte wird aus der Sicht beider Charaktere erzählt. Es ist selten, dass man in einem Buch den Schreibstil der zwei Charaktere unterscheiden kann. Ich freue mich immer wahnsinnig, wenn das der Fall ist. Bei Love to share ist der Unterschied extrem. Tiffy beschreibt alles detailreich, ihre Nachrichten sind viel länger als Leons und sie endet diese immer mit "xx". Leon ist am Anfang viel zurückhaltender und höflicher. Seine Nachrichten sind kurz und weniger persönlich, außerdem beendet er sie mit "Leon" ohne Küsschen. Außerdem fällt an seiner Erzählweise sofort auf, dass er kaum Personalpronomen benutzt. Seine Sätze sind einfach aufgebaut und lesen sich eher wie Stichworte. Man weiß also immer wessen Kapitel man gerade liest. Meinung: Was mich etwas gestört hat, ist die Offenheit der Charaktere (außer Leon). Warum erzählt Tiffy ihm sofort von ihrem Ex und ihren anderen Problemen? Ich habe mich einfach damit abgefunden, dass das ihre Art ist damit umzugehen. Aber warum hat es dann so lange gedauert, bis sie sich professionelle Hilfe geholt hat? Ein anderes Beispiel dafür ist Richie, Leons Bruder, der im Gefängnis sitzt. Gleich beim ersten Telefonat mit Tiffy wollte er ihr seine ganze Geschichte erzählen... Man muss auch erwähnen, dass das Buch sehr viele verschiedene Storylines hat. Da gibt es Leons Suche nach alten Freund eines Patienten, Richies Geschichte und Verhandlung, wie Tiffy über ihren Ex hinwegkommt, die Erfolgsstory eines Häckelbuches... Das Buch ist also sicher nicht langweilig. Dennoch bin ich mir nicht ganz sicher, ob mir das gefallen hat. Einerseits bleibt das Buch so spannend und abwechslungsreich, andererseits kann man sich nicht auf einen Strang der Geschichte konzentrieren. Da muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er das mögen wird oder nicht. Und jetzt kommt der Grund, warum ich das Buch so liebe. Es geht um zwei junge Erwachsene, die versuchen sich ein Leben aufzubauen und zum ersten Mal mit Erwachsenenprobleme umgehen müssen. Allerdings ist es nicht so wie in New Adult, der Fokus liegt nicht auf Sex und sexueller Spannung. Love to share fühlte sich für mich einfach nach einer perfekten Mischung zwischen Jugendbuch und Erwachsenenbuch an! Ich möchte unbedingt mehr solcher Bücher lesen, also wenn ihre Empfehlungen habt, schreibt es mir. Fazit: Ich mag das Buch. Es hat wunderbare Charaktere, die gut miteinander harmonieren, und doch das Gegenteil voneinander sind. Man weiß immer, wer gerade was schreibt, da der Erzählstil der Protagonisten so unterschiedlich ist. Es gibt auch kleine Sachen, die ich zu bemängeln habe, wie das Cover oder, dass keine Storyline im Vordergrund steht. Love to share, Liebe ist die halbe Miete von Beth O'Leary ist für mich ein gelungenes Buch für Jugendliche, junge Erwachsene und Erwachsene! 4 Sterne von mir.

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Zuallererst fand ich die Idee hinter „Love to Share“ total originell: Zwei Personen die sich nicht nur eine Wohnung, sondern auch ein Bett teilen, sich aber nie gleichzeitig in ihrem Zuhause befinden und nur über Notizzettel kommunizieren. Es ist aus zwei Perspektiven geschrieben und es macht Spaß, beide Protagonisten in ihrem Leben zu sehen bevor sie sich begegnen. Nicht nur die Haupt-, auch die Nebencharaktere sind individuell und man bekommt schnell das Gefühl, die Protagonisten zu kennen. Trotz dessen dass der Schreibstil locker und witzig ist und man dadurch schnell in die Geschichte reinfindet, werden auch erste Themen wie psychischer Missbrauch angesprochen. Toll fand ich, wie realistisch der Heilungsprozess und die Thematik angesprochen wurden und sich entwickelt haben. Es wurde nicht plötzlich alles schön und gut, sondern es dauerte und wirkt dadurch sehr authentisch. Zudem hat es hat mir sehr gut gefallen, dass die Begegnung so lange herausgezögert wurde. Die Geschichte ist in einem idealen Tempo vorangeschritten und ist dadurch sehr gelungen. Mein einziger kleiner Kritikpunkt ist, dass Leons Perspektive oft aus halben Sätzen, mehr wie Gedankenflüsse besteht. Da ich aber das Hörbuch und nicht das Buch hatte, konnte man sich schnell daran gewöhnen und es wirkte am Ende stimmig. Ich kann „Love to Share“ definitive für Romantikliebhabern empfehlen. Eine schöne Geschichte die anzuhören definitiv kurzweilig war!

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Das Buch habe ich netterweise vom Verlag über das Bloggerportal als Hörbuch zur Verfügung gestellt bekommen und ich habe mich riesig darüber gefreut. Ich bin vor allem durch die Leserunde von Tami und Jessy (Melody of Books) auf das Buch aufmerksam geworden und wollte es dann auch unbedingt lesen. Leon kann sich die Wohnung nicht mehr alleine leisten und beschließt einen Untermieter zu suchen, dabei stößt er auf Tiffy die einen großen Bonus mitbringt: Die beiden arbeiten genau zu den entgegengesetzten Uhrzeiten, hießt sie laufen sich in der Wohnung nicht über den weg. Stattdessen hinterlassen sie sich auf allen erdenklichen Plätzen in der Wohnung post it's. Über diese Post it's lernen die beiden sich mehr oder weniger kennen und kommen sich auch näher, so weit es eben über Papier geht. Das alles gefällt aber der Freundin von Leon überhaupt nicht und sie geht auf die Barrikaden. Leider komme ich erste jetzt dazu die Rezension zu verfassen, das Buch hatte ich schon Anfang Juli gehört, habe mir aber fleißig Notizen gemacht damit ich noch weiß was ich in der Rezension schreiben wollte. Ich habe den Schreibstil sehr genossen und auch die Sprecherin des Hörbuchs war sehr angenehm. Ich habe das Buch glaube ich an zwei Tagen durchgehört und das ist bei mir in den letzen Monaten eine Seltenheit geworden. Das Hörbuch hat mich unter anderem in Barcelona begleitet, dadurch habe ich noch mal andere Gefühle wenn ich an das Buch denke. Die Richtung in die Geschichte ging kannte ich so noch nicht und irgendwie dann wieder doch. Das mit der Untermiete kennt man schon aus anderen diversen Romanen aber das mit den Post it's war neu und hat irgendwie das Buch zu was ganz besonderem gemacht. Ich habe jede dieser Post it Nachrichten geliebt und es war unglaublich süß so die Protagonisten besser kenne zu lernen als auf dem herkömmlichen Weg. Eine locker leichte Lektüre für zwischendurch, wo auch das Hörbuch echt empfehelnswert ist. ★ ★ ★ ★ Sterne von 5 möglichen Sternen

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Inhaltsangabe: Als Tiffy von ihrem Ex-Freund Justin aus der gemeinsamen Wohnung rausgeschmissen wird, braucht sie so schnell wie möglich eine neue Bleibe. Doch damit beginnen neben ihrem Liebeskummer auch schon die Probleme: In London sind die Mietpreise entweder so erschreckend hoch oder die noch freien Unterkünfte in einem katastrophalen und nahezu gesundheitsgefährdenden Zustand. Hinzu kommt noch, dass die Mittzwanzigerin als Juniorlektorin eines kleinen Bastel- und DIY-Verlages kaum etwas verdient und ihr Gehalt somit nur für das Allernötigste ausreicht. Zur selben Zeit kämpft auch Leon mit finanziellen Problemen. Sein jüngerer Bruder Richie sitzt derzeit im Gefängnis und braucht dringend Geld für einen guten Anwalt. So kommt dem 27-jährigen die ungewöhnliche Idee, seine kleine Einzimmerwohnung samt Mobiliar stundenweise unterzuvermieten um Richie unterstützen zu können. Da Leon täglich seine Nachtschichten auf der Palliativstation absolviert und an den Wochenenden bei seiner Freundin Kay lebt, bietet er für diese Zeit seine leerstehende Wohnung über ein Zeitungsinserat an. Diese auffallende Annonce sticht Tiffy sofort ins Auge und weckt ihr Interesse. Sofort nimmt sie mit dem Inserenten Kontakt auf und vereinbart mit dem Unbekannten einen Besichtigungstermin. Nicht Leon, sondern seine Freundin Kay übernimmt die vereinbarte Wohnungsvermietung und wickelt die Angelegenheit mit Tiffy ab. Sie unterstützt zwar ihren Freund widerwillig, hält aber nichts von dessen Idee. Nachdem Tiffy den Mietvertrag unterzeichnet hat, bringt sie in Leon's geordnete Wohnung ihren eigenen Charme ein. Die bunten Farben und Dekoideen der Juniorlektorin gefallen dem jungen Mitbewohner überhaupt nicht. Da sich die beiden jedoch nie persönlich begegnen, beginnen Tiffy und Leon sich über Post-it-Botschaften zu verständigen. Was anfangs mit völlig belanglosen Notizen startet, endet mit einer richtigen "Brief-Freundschaft". Dies soll sich schon bald ändern, als Tiffy eines Tages zu früh nach Hause kommt und Leon zum ersten Mal persönlich begegnet. Sofort verspüren sie eine tiefe Verbundenheit und plötzlich gerät die Welt der beiden ins Wanken... Eigene Meinung: "LOVE TO SHARE" ist der Debüt-Roman von Beth O'Leary. Dieses Buch wurde bereits in 35 Ländern veröffentlicht und ist derzeit in aller Munde. Protagonistin ist zum einen Tiffy, die durch ihre quirlige, schillernde und kindliche Art einem Paradiesvogel gleicht. Durch ihr Faible für Selbstgemachtes unterstreicht sie ihre peppige Persönlichkeit. Und zum anderen ist da der 27-jährige Leon. Er ist ein ruhiger, introvertierter junger Mann, der die Situationen nüchtern betrachtet und somit hin- und wieder auf den Leser unnahbar wirkt. Diese beiden ungleichen Personen teilen sich ab sofort eine Einzimmerwohnung, genauer gesagt sogar das Bett, wenn auch zu unterschiedlichen Zeiten. Dass dies auf Dauer aber nicht gut gehen kann, ahnt der Leser bereits im Vorfeld. Dies sorgt natürlich für viele amüsante Szenen und aberwitzige Dialoge. Zu Beginn empfand ich das Buch schwierig zu lesen, denn ich hatte etwas Anlaufschwierigkeiten den Einstieg in die Geschichte zu finden. Doch nach und nach nahm die Handlung rasant fahrt auf und die Seiten flogen nur noch so dahin. Der Schreibstil der Autorin ist etwas ungewohnt, doch genau das ist der Kick in diesem Buch. Beth O'Leary behandelt zwei aktuelle Themen: Freundschaften und die große Liebe. Die beiden Sparten bieten einen großen Spielraum für weitere Handlungsstränge an, die die junge Schriftstellerin ausnützt um dem Buch eine gewisse Tiefe zu verleihen. An manchen Stellen war es mir aber ein wenig zu viel des Guten. Fazit: Ein witziger Roman für zwischendurch. Er beinhaltet viele aktuelle Themen die unterhaltsam sind, dennoch wurde das Potenzial nicht ganz ausgeschöpft. Meine Bewertung: 3,5 von 5 Sternen

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