Leserstimmen zu
Eitel ist der Tod

Gerhard Langer

Michael Winter ermittelt (2)

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Michael Winter, Oberstleutnant bei der Krimo Wien ermittelt gerade in einem rätselhaften Selbstmord einer Studentin als er zu einem hochbrisanten Fall gerufen wird. Der bekannte Sänger Heinz Hawlicek wird tot in seiner Wohnung aufgefunden.Die Wohnung des Sängers ist verwüstet und alles deutet auf einen Raubmord hin. Die Polizei und die Miedien drängen Winter auf eine schnelle Aufklärung,schliesslich war Hawlicek ein wiener Idol. Ein Verdächtiger wird schnell ermittelt doch dann stirbt eine weitere Studentin und Winter vermutet einen Zusammenhang zwischen den Fällen. Winter , ein sympatischer Ermittler bekommt es hier mit einer Reihe von Wiener Grössen zu tun. Zwischen Lügen und Eitelkeiten versucht er Licht ins Dunkel zu bringen. Die so typisch *Wienerischen* Schreib und Sprechweisen sind authentisch beschrieben. Auch das Lokalorit ist gut so das ich durch Wien flanieren konnte und dem Fall gut folgen konnte. Eine ganze Reihe von eigenwilligen , eitlen und verzweifenten Figuren bin ich dort begegnet. Die Spannung lies schon manchmal etwas nach ,das machte der locker , erzählerische Schweibstil aber wieder wett. Das Ende war dann doch überraschend , so hatte ich ein tolles Leseerlebnis.

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Der zweite Wien-Krimi von Gerhard Langer um den charismatischen Wiener Ermittler Michael Winter hat den Weg zu mir gefunden. Langers Zweitling ist sehr flüssig in einem leicht zu lesendem Stil geschrieben, der einem die Seiten nur so vorüberfliegen lässt. Man ist schnell in der Geschichte drin, die mit dem typischen, leicht morbiden Wiener Schmäh gewürzt ist. Das Buch ist sehr vergnüglich zu lesen. Gerhard Langer zeichnet ein stimmiges Bild der typischen Wiener Seele. Manchmal hätte ich mir noch eine Prise mehr des morbiden Wiener Charakters gewünscht. Ansonsten ist nur anzumerken, dass ich mir jetzt schleunigst seinen Erstling Gnädig ist der Tod besorgen werde. Der Protagonist Michael Winter verkörpert einen Wiener Ermittler, den man eigentlich nur sympathisch finden kann. Ein wenig knorrig, manchmal wortkarg, ein wenig unangepasst in seinen Handlungen. Da passt alles und ist stimmig und schön zu lesen.

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