Leserstimmen zu
Mit dem Jenseits kommunizieren

Sue Dhaibi

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In der ersten Hälfte des Buchers beschäftigt sich die Autorin mit den theoretischen Grundlagen. Das Meiste war für mich nachvollziehbar und ist für denjenigen, der sich noch nicht mit dem Thema beschäftigt hat leicht zu lesen und gut geschrieben. Dann werden die fünf Hellsinne vorgestellt. Leider muss ich sagen, dass mich Sue Dhaibi in diesem Bereich nicht überzeugen konnte. Zu jedem der Hellsinne gibt es eine kleine Box mit einer Übung, einem Schnelltest zum jeweiligen Sinn. Die Autorin sagt, dass wenn einer der aufgeführten Punkte ausgeprägt ist, ein schneller Zugang zu diesem Hellsinn entwickelt werden kann. Unter anderem wird die Frage gestellt, ob man sich in einem schlecht eingerichteten Zimmer unwohl fühlt. Hm… wenn man diese Frage also mit “ja” beantwortet, dann hat man einen schnellen Zugang zum Hellsinn “Hellsehen”. Der Zusammenhang erschließt sich mit leider nicht und wird auch nicht erläutert. Der zweite Teil hält Übungen zur Entwicklung der Medialität bereit. Die Übungen bauen aufeinander auf und sind klar und verständlich erläutert. Aber auch hier setzt die Autorin, meines Erachtens nach, zu viel voraus. Gleich die erste Übung ist bereits relativ komplex und ich kann mir nicht so richtig vorstellen, dass man damit so schnell Erfolge erzielt, dass man nicht frustriert wieder aufgibt. Von mir gibt es für “Mit dem Jenseits kommunizieren” von Sue Dhaibi 3 Sterne.

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Bei dem „Lebensthema“ von Sue Dhaibi, dass sie in diesem Buch dem Leser zu Gemüte führt, spielen nicht nur Stil, Erfahrungen und die persönliche Überzeugung Dhaibis eine wesentliche Rolle, sondern umgehend auch das Thema an sich natürlich. Folgt man den Ausführungen der Autorin, dann wirkt es durchgehend als gesetzt und letztlich „ganz einfach“ mit den persönlich vertrauten, bereits verstorbenen Menschen „in Kontakt“ zu treten. Wobei Dhaibi weniger den Pfaden eines Allan Kardec, der sich selbst „wissenschaftlich“ verstand, persönliche Erfahrungen mit Seancen gesammelt hatte und in Folge dieser Erfahrungen die „Geist-Welt“ mittels vielfacher Werke versuchte, „seriös“ unters Volk zu bringen (zu Zeiten durchaus mit Erfolg, denn in manchen Ländern ist Spiritismus durchaus als Religion anerkannt, in Brasilien gar „rechtswirksam“ vor Gericht). Dhaibi hingegen geht weitgehend von ihren persönlichen Erfahrungen aus, reflektiert die Geschichte des Spiritismus eher am Rande und kündet vor allem überzeugt, aber nicht immer überzeugend, dem Leser an, dass letztlich (fast) jedermann mit seinen „Hell-Sinnen“ (die im wesentlichen den „normalen“ Sinnen entsprechen und nur auf die „innere Ebene“ verlegt werden) Kontakt zu verstorbenen aufnehmen kann. Wie sie ebenfalls fest behauptet, dass nach dem leiblichen Tod die im Leben vertrauten Menschen in durchaus erkennbarer Form der ehemaligen Persönlichkeit, wieder um einen herum sein werden. Was den Leser umgehend fragen lässt, wenn es „keine Zauberei“, sondern eher „nur“ eine intensive Übung voraussetzt, warum nicht seit Jahrhunderten bereits der „Kontakt mit Verstorbenen“ alltäglich ist und sich niemand mehr Gedanken über den Tod als „absolutes Ende“ macht. Wie auch die klassische Wissenschaft die Grundthesen des Buches bis dato in keiner Weise verifiziert oder auch nur unterstützt. So einfach scheint es also nicht zu sein, „zwischen den Welten“ des Diesseits und des Jenseits (falls es ein solche tatsächlich gibt), zwischen der „materiellen“ und der „Geist“- Welt sich hin und her zu bewegen. Auf der anderen Seite allerdings bringt es auch den zweifelnden und nüchternen Leser ein stückweit zum Nachdenken, wenn Dahibi von ihrer Entwicklung und ihrem persönlichen Weg erzählt. Der eben sehr nüchtern und völlig atheistisch in den Überzeugungen der damals jungen Dhaibi im Raume stand und durch Erfahrungen (im Rahmen der väterlichen Seite ihrer Familie und im Kontakt mit einem „hellsichtigen“ Verwandten) sich dann allerdings recht schnell veränderte. Wie ebenso das im Buch vorgelegte „Training“ klar strukturiert und praktisch leicht anwendbar vor Augen geführt wird in einer „Schritt für Schritt“ Anleitung, in deren Mittelpunkt die Technik des „Visualisierens“ vor allem steht. So verbleibt am Ende eine munter und verständlich verfasste Lektüre über ein „unglaubliches“ Thema, dass den Leser am Ende aber nicht zu einer Form von „Glauben“ drängt und damit stehen gelassen werden muss, sondern jedem Interessierten Übungen an die Hand gibt, mittels derer er seine eigenen Erfahrungen mit der Materie versuchen kann, zu gestalten. Vom „Klopfen“ bis zum „Rücken von Tischen“, von emotionaler Nähe bis hin zu „Antworten für das eigene Leben“. Unter Einbeziehung (ein im Übrigen wesentlicher Bestandteil der Ausführungen von Dhaibi) der Lehre von der Inkarnation und Reinkarnation samt Blick auf „nicht-inkarnierte“ Phasen des „geistigen Lebens). Und einer, nicht unwesentlichen, Unterscheidung zwischen „echten“ Außenkontakten (medial) und der Kontaktaufnahme zum eigenen „inneren Team“, das in ähnlicher Form ja durchaus auch im Feld klassischer Psychotherapien eine Widerspiegelung findet. Was am Ende dennoch Tor und Tür öffnet für rein subjektive Erfahrungen, die wenig objektiv abgeglichen werden können, selbst wenn „innere Erlebnisse“ geschehen sollten. Wer sich für das Thema interessiert, findet hier einen Bericht aus erster Hand, der dennoch nüchterne und zweifelnde Leser kaum wirklich allein aus der Lektüre heraus überzeugen wird. Was am Ende aber für jeden Glauben und jede Form der Religion gilt und damit durchaus Impulse für das eigene geistliche Leben enthalten kann. Ihren Teil dazu hat Dhaibi mit diesem Buch durchaus inhaltlich verständlich dargelegt.

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Ein gelungenes Werk!

Von: Melissa aus Bern

02.03.2019

Auf eine spannende Art und Weise & ohne "Schnick-Schnack" vermag die Autorin darin aufzuzeigen, wie jedermann den Kontakt zu der geistigen Welt herstellen kann. Die Lektüre kommt sehr bodenständig und ehrlich rüber und liest sich überdies sehr leicht- man mag es gar nicht mehr weglegen... Ich gratuliere der Autorin zu ihrem gelungenen Werk und wünsche Ihr alles Gute!

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