Leserstimmen zu
Schlaf schön, solange du noch kannst

Mary Torjussen

(2)
(2)
(1)
(0)
(0)
€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Autor: Mary Torjussen Titel: Schlaf schön, solange du noch kannst Genre: Psychothriller Seitenzahl: 464 Seiten Erscheinungsjahr: 2019 Verlag: C. Bertelsmann Verlag Das Buch gibt es hier: https://www.randomhouse.de/…/Blanvalet-Taschenb…/e540901.rhd 🛌 Inhalt: Maklerin Gemma wächst das Leben über den Kopf. Sie verbringt lange Tage im Büro, dabei hätte sie gern mehr Zeit für ihren Sohn. Ihr Mann wiederum plant schon das zweite Kind und den Umzug zu den Schwiegereltern. Als Gemma eine Einladung zu einer Konferenz in einem Hotel erhält, kommt diese Auszeit wie gerufen – dass sie dort zufällig ihren Klienten David trifft, noch mehr. Doch am nächsten Morgen kann sich Gemma an nichts mehr erinnern, und auch David scheint verschwunden. Plötzlich erreichen Gemma Fotos von besagter Nacht. Die 36-Jährige ahnt nicht, dass diese auch ein verdrängtes Trauma aus ihrer Jugend wieder an die Oberfläche zerren … 🛌 »Du kannst dich nicht mehr erinnern. Aber er wird dich nie wieder vergessen lassen.« 🛌 Ich mag das Cover wirklich gerne, da es durch den kräftigen Farbklecks und den großen Titel ein echter Blickfang ist. Mary Torjussen hat einen flüssigen Schreibstil, der mich die über 460 Seiten schnell lesen ließ. 🛌 Das erste Kapitel, das 15 Jahre vor der eigentlichen Handlung spielt, ist mehr als spannend und endet mit einem fiesen Cliffhanger. Allerdings war mir bereits zu diesem Zeitpunkt klar, was im Anschluss passieren würde, da die vorherige Handlung nicht viel Spielraum zuließ. Ab dem zweiten Kapitel geht die Geschichte etwas schleppender voran. Wir lernen Gemma - erfolgreiche Immobilienmaklerin -, ihren Mann Joe und ihren gemeinsamen Sohn Rory kennen. Ihr Ehemann war bis zur Geburt im IT-Bereich tätig und hat seinen Beruf anschließend aufgegeben, um sich um den kleinen Rory zu kümmern. Zwar liebt Gemma ihren Beruf über alles, doch als Alleinverdienerin kann sie es sich nicht leisten, kürzerzutreten, dabei wünscht sie sich nichts sehnlicher, als mehr Zeit mit ihrer Familie und vor allem mit ihrem Sohn zu verbringen. Leider denkt Joe nicht einmal im Entferntesten daran, sich einen neuen Job zu suchen, um seine Frau zumindest etwas zu entlasten. Zu ihrem Leidwesen schmiedet er heimlich Zukunftspläne, was Gemma nur zusätzlich unter Druck setzt. Das Buch ist in zwei Teile unterteilt. Im ersten Teil dreht sich die Handlung hauptsächlich um Gemmas Familienleben, ihre Sorgen, ihre Ängste, ihre Wünsche und Sehnsüchte, ihre Arbeit und um die subtilen Nachrichten, die sie nach der verhängnisvollen Nacht im Hotel erhält. Diesen Teil fand ich etwas zäh und nur mäßig spannend, da sich viele Ereignisse wiederholten und nicht wirklich etwas passierte. Zudem fand ich Joe mehr als nur unsympathisch. Er ist egoistisch, faul und interessiert sich nicht dafür, was Gemma möchte. Sein plötzliches Umdenken am Ende habe ich ihm auch nicht abgenommen. Erst im zweiten Teil wird die Geschichte wieder richtig spannend. Hier wechseln die Erzählperspektiven zwischen Gemma und ... (da ich nicht spoilern möchte, lasse ich den Namen weg), was Abwechslung brachte. Die Handlung wurde immer dramatischer und die Situation spitzte sich zu. Zwischendrin gab es immer wieder Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet hatte, bis das Buch zum Schluss in einem kleinen Showdown endet. 🛌 Fazit: Trotz der ersten Hälfte, die ich vergleichsweise schwächer und leider nur wenig spannend fand, konnte mich "Schlaf schön, solange du noch kannst" durch einige Plot-Twists am Ende doch noch von sich überzeugen. 4/5 ⭐️ 🛌 Vielen Dank an das Bloggerportal und den Blanvalet Verlag, die mir das Rezensionsexemplar freundlicherweise zur Verfügung gestellt haben.

Lesen Sie weiter

Gemma Brogan ist Immobilienmaklerin, verheiratet und Mutter eines dreijährigen Sohnes. Da sie mehr verdiente als ihr Ehemann, hatte sich das Paar während der Schwangerschaft darauf geeinigt, dass Joe zu Hause bleibt und sich um Söhnchen Rory kümmert. Inzwischen ist die Immobilienblase geplatzt und Gemma muss als Selbstständige annähernd rund um die Uhr arbeiten. Sie ist ausgelaugt, vermisst ihren Sohn und beneidet ihren Mann. Um etwas Abstand zu gewinnen, nimmt Gemma deshalb gerne an einem zweitägigen Seminar in London teil. Abends trinkt sie zu viel Alkohol, kann morgens kaum an der Konferenz teilnehmen und sich zu Hause nur noch bruchstückhaft an die Stunden im Hotel erinnern, die sie mit ihrem neuen Kunden David verbracht hat, der zufällig auch dort übernachtet hatte. Dass er sie vor ihrem Hotelzimmer geküsst hat, weiß sie noch, aber Wochen erhält sie Fotos und Videos, die noch viel mehr zeigen und die die ohnehin schon angespannte Beziehung zu ihrem Ehemann zerstören könnten. Der Roman beginnt mit einem spannenden Prolog über eine Party vor 15 Jahren, bevor er in der Gegenwart ohne weiteren Bezug zur Vorgeschichte beginnt. Er ist aus der Ich-Perspektive von Gemma geschrieben, die jedoch im zweiten Teil des Romans durch die Sichtweise einer anderen Person ergänzt wird. Gemma ist gestresst und man kann sich in ihre Rolle als unter Druck stehende Selbstständige mit viel zu wenig Zeit für die Familie gut hineinversetzen. Gegen ihren Mann kann sie sich nicht durchsetzen. Während sie das Geld verdient, schmiedet er eigene private Pläne oder sorgt sich, dass er zu spät zum Sport kommt, wenn Gemma wieder Überstunden macht. Der Alltag von Gemma wird dabei sehr ausführlich erzählt, zusätzlich ist ihre Angst spürbar, dass Joe von ihrem vermeintlichen Ehebruch erfahren und ihr Rory entziehen könnte. Die Nachrichten, die Gemma erhält, sind subtil und nicht fernab der Wirklichkeit. Es ist eine Mischung aus Stalking und Erpressung - etwas, das jeden treffen könnte, so dass die Geschichte nicht reißerisch, sondern sehr real und glaubhaft wirkt. Das Buch ist dennoch ein wenig ermüdend, denn die Abfolgen wiederholen sich: Gemma ist unkonzentriert bei der Arbeit, erhält Botschaften und weiß sich nicht zu helfen. Ab der zweiten Hälfte erhält der Erzählung durch die zweite Perspektive eine Wendung und nach und nach löst sich auf, wer und warum hinter der perfiden Intrige steckt. Doch dann dauert es wieder lange, bis Gemma endlich handelt. Schon früh war klar, dass eigentlich nur Rache hinter den kompromittierenden Fotos und unterschwelligen Warnungen stecken kann, doch wie diese schlussendlich erklärt wird, empfand ich nicht schlüssig. Die Handlungen des Täters waren vor diesem Hintergrund für mich nicht stimmig. "Schlaf schön, solange du noch kannst" ist eine Geschichte, die sich gemächlich entwickelt und die die Bezeichnung "Thriller" nicht verdient hat. Es ist eher ein Drama, bei dem man Gemmas Paranoia miterlebt und spürt, wie sie die Kontrolle über ihr Leben zu verlieren scheint. Mir war dies jedoch zu langatmig und spannungsarm erzählt und der Plot Twist nicht wirklich gelungen. Zudem fühlte ich mich vom egoistischen Verhalten von Gemmas Ehemann genervt.

Lesen Sie weiter

DEUTSCHE ERSTAUSGABE Aus dem Englischen von Thomas Bauer Originaltitel: The Girl I used to be Originalverlag: Headline, London 2018 Taschenbuch, Klappenbroschur, 464 Seiten, 12,5 x 18,7 cm ISBN: 978-3-7341-0719-1 Erschienen am 16. September 2019 Maklerin Gemma wächst das Leben über den Kopf. Sie verbringt lange Tage im Büro, dabei hätte sie gern mehr Zeit für ihren Sohn. Ihr Mann wiederum plant schon das zweite Kind und den Umzug zu den Schwiegereltern. Als Gemma eine Einladung zu einer Konferenz in einem Hotel erhält, kommt diese Auszeit wie gerufen – dass sie dort zufällig ihren Klienten David trifft, noch mehr. Doch am nächsten Morgen kann sich Gemma an nichts mehr erinnern, und auch David scheint verschwunden. Plötzlich erreichen Gemma Fotos von besagter Nacht. Die 36-Jährige ahnt nicht, dass diese auch ein verdrängtes Trauma aus ihrer Jugend wieder an die Oberfläche zerren … Zur Autorin Mary Torjussen hat Creative Writing an der John Moores University in Liverpool studiert und als Lehrerin gearbeitet. Sie lebt auf der Halbinsel Wirral bei Liverpool, UK, wo auch ihr Roman Die Verlassene spielt. Meine Meinung Ich bin beim Stöbern auf diese Neuerscheinung gestoßen und der Klappentext hatte mich direkt angesprochen. Der Einstieg in die Geschichte ist mir direkt gelungen. Ich fand den Schreibstil wieder sehr flüssig und die Story konnte mich auch direkt fesseln. Man lernt hier Gemma kennen, die trotz Mann und Kind erfolgreich als Immobilienmaklerin tätig ist und auf einen Kunden stößt, der es absolut auf sie abgesehen hat und nicht gut mit ihr meint. Was hat es damit auf sich? Sie trifft diesen bestimmten Kunden auf einem Wochenend-Seminar wieder und sie essen zusammen im Hotel zu Abend, es wird auch sehr viel Wein dabei getrunken. Nach ihrer Rückkehr erhält sie eigenartige Nachrichten und Videos, die sie zunehmend in Bedrängnis bringen. Mir haben die überraschenden Wendungen total gut gefallen, auch wenn mir bei einer Person recht früh klar war, welche Rolle er spielen könnte. Dies hat meiner Begeisterung an diesem Psychothriller aber keinen Abbruch getan. Alles in allem hat mir dieser Psychothriller von Anfang bis Ende sehr gut gefallen. Er war für mich ein absoluter Pageturner und ich mochte das Buch gar nicht aus der Hand legen. Für mich war hier alles stimmig und daher gab es auch die vollen 5 Sterne. Ich kann hier eine absolute Kauf- und Lesempfehlung aussprechen. 5 von 5 Sternen Cover, Buchdetails und Klappentext: © Blanvalet Verlag Infos zur Autorin: ©Blanvalet Verlag Rezension: ©lenisveasbücherwelt.de Beitragsbild: ©lenisveasbücherwelt.de

Lesen Sie weiter

Die Mittdreißigerin Gemma Brogan hat viel Zeit und Kraft investiert, um sich als Immobilienmaklerin zu etablieren. Ihr Ehemann war bis zur Geburt des kleinen Rory vor 3 Jahren im IT-Bereich tätig. Da er aber ohnehin eine Veränderung wünschte, hat er seinen Beruf aufgegeben und ist jetzt mit Hingabe Hausmann. Gemma macht ihre Tätigkeit zwar viel Freude, jedoch wächst ihr die Arbeit über den Kopf, und sie bedauert zutiefst, nicht mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen zu können. Doch in Anbetracht der schwächelnden Immobilien-Branche, kann sie es sich als Alleinverdienerin nicht leisten, kürzerzutreten oder mehr Personal einzustellen – zumal ihr Mann nicht im Entferntesten die Absicht hat, wieder ins Berufsleben einzusteigen. Im Gegenteil: Er schmiedet private Zukunftspläne, mit denen Gemma sich allerdings nicht anfreunden kann. Dankbar für eine Auszeit, nimmt sie die Einladung zu einem Wochenend-seminar in einem Londoner Hotel an. Zu ihrem Erstaunen trifft sie im Foyer gleich am ersten Abend ihren charmanten Kunden David Sanderson, der sich ebenfalls geschäftlich dort aufhält. Sie essen gemeinsam, es fließt reichlich Alkohol, während sie sich angeregt unterhalten, und schließlich bringt David Sanderson die betrunkene Frau zu ihrem Zimmer. Am nächsten Morgen hat Gemma einen fürchterlichen Kater und kann sich an nichts mehr erinnern, derweil David offensichtlich verschwunden ist. Zurück im Alltag, bekommt die Maklerin plötzlich verstörende Fotos von besagter Nacht und suspekte WhatsApp-Nachrichten. Sie gerät immer mehr in Bedrängnis und wird schließlich wieder mit einem 15 Jahre zurückliegenden traumatischen Ereignis konfrontiert. Resümee: Im 1. Teil des Buches werden zunächst Gemmas private und berufliche Situation beschrieben; man erfährt von ihren Problemen, Wünschen und Sehnsüchten. Später folgt die Schilderung der Ereignisse an dem verhängnisvollen Abend im Londoner Hotel. Dieser gesamte Part ist geprägt von sehr vielen inhaltlichen, zum Teil wörtlichen Wiederholungen. Mag sein, dass sie Gemmas Gedankenkarussel darstellen sollen, das sich immer wieder um ihre sie belastende berufliche und private Situation und die Ereignisse der Nacht im Hotel dreht. Aber es nervte zunehmend, zumal die Handlung anfangs nur dahinplätscherte. Erst ab der Hälfte dieses Teils – bei ca. 25 % des Buches, etwa 120 Print-seiten – kam ein wenig Spannung auf. Ganz anders der 2. Teil: Hier wechseln die Erzählperspektiven zwischen Gemma und ihrer Mitarbeiterin Rachel, und die Handlung nimmt immer mehr Fahrt auf, wird immer dramatischer, bis sie zum Schluss in einem wahren Showdown endet. Hier trifft die Bezeichnung „Psychothriller“ absolut zu. Zwischendrin gibt es einige Wendungen, bei denen der Leser die Luft anhält und hofft, dass Gemma psychisch und physisch unbeschadet aus dem Fall herauskommt. So manches Mal habe ich gedacht: „Oh nein, das darf doch nicht wahr sein!“ Man fragt sich immer wieder, welches Ziel David Sanderson verfolgt, wo sein Motiv liegt, aber auch, welche Rolle Gemmas Mann und ihre Mitarbeiter spielen, ob es vielleicht sogar Verbindungen zwischen den Akteuren gibt. Fazit: trotz des vergleichsweise schwachen Anfangs ein insgesamt sehr lesenswertes Buch.

Lesen Sie weiter

Von dieser Autorin gefiel mir bereits das Buch, die Verlassene.Daher wollte ich gerne ihr neues Buch lesen. Der Klappentext entsprach genau meinem Lesegeschmack. Das hat sich auch ziemlich schnell bestätigt.Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Die Protagonistin weckte mein Interesse.Aufmerksam verfolgte ich diese Geschichte. Das Lesen geht leicht von der Hand.Zunächst gibt es einen Rückblick von vor 15 Jahren von Gemma ,auf ihr liegt der Fokus.Rachel eine weitere Protagonistin hat mir auch gefallen.Dann wechselt es in die Gegenwart .Erzählt wird aus Gemmas Sicht. Die Geschichte ist in zwei Teile auf 72 Kapitel aufgeteilt.Im zweiten Teil wird aus Rachels und Gemmas Perspektive berichtet .Das Buch übte eine richtige Sog Wirkung beim Lesen aus.Es fiel mir schwer, mich davon zu lösen,weil ich es am liebsten in einem Rutsch gelesen hätte. Einfach super spannend und undurchschaubar.Ein Psychothriller mit ungeahnten Wendungen!!

Lesen Sie weiter