Leserstimmen zu
Bienenkönigin

Claudia Praxmayer

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Inhaltsangabe Die zwanzigjährige Mel weiß eigentlich noch gar nicht, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Deswegen hat sie sich ein Jahr nur für sich und das Leben in ihrer Community Zeit genommen. Ein wichtiger Bestandteil für ihren Alltag sind dabei auch ihre Bienen. Denn Mel hat eine besonders starke Beziehung zu den kleinen Insekten. Sie fühlt sich mit ihnen verbunden und die Bienen sich mit ihr. Umso geschockter ist Mel, als sie in ihrem Bienenstock im Garten eines Tages eine schwarze Biene findet, die nichts anderes ist, als eine hightech Drohne in bienenartiger Form. Eine Drohne, die ihre Bienen vernichten wollte. Was hat es mit der Drohne auf sich? Wer hat sie geschickt? Diesen Fragen gehen Mel und ihre Freunde nach und stoßen dabei auf ein immer gefährlicheres Geheimnis… Unsere Meinung Ihr erinnert euch, dass sich in unseren Listen der gelesenen Bücher 2017 die Manuskripte 1-3 befanden? Eines dieser Schätzchen war „Bienenkönigin“. Das heißt wir hatten dank des cbj-Verlags und des Leseclubs die tolle Chance das Buch bereits letztes Jahr zu lesen. Vielen Dank dafür und für die Zusendung eines Rezensionsexemplares! Vor dem Lesen waren wir bereits total gespannt auf das Buch. Denn letztes Jahr war das Manuskript noch keine vollständige Geschichte, sondern nur eine Leseprobe. Das heißt, dass wir einen Großteil des Buches noch gar nicht kannten. Sowohl der bereits bekannte, als auch der neue Teil waren hierbei aber toll zu lesen. Schon auf den ersten Seiten merkt man, dass dieses Buch alles andere als klischeehaft ist. Die Protagonistin Mel lebt mit vier anderen Leuten in einer sogenannten Community. Diese ist aber keine typische WG, da die Mitbewohner beispielweise das Essen immer zusammen einnehmen. Und auch die Personen sind ganz einzigartig und keine 0815-Protagonisten. Da ist Mel, die Bienen liebt, der geheimnisvolle Ozzy, der leidenschaftliche Gärtner Leo, die schlaue Coco und der Hausbesitzer Josh. Wie haben wirklich selten Bücher mit so außergewöhnlichen Leuten gelesen. Denn mal ehrlich, wo gibt es schon einen Mathestudenten mit einer Leidenschaft für Origamitiere? Oder ein Mädchen, das mit den Bienen befreundet ist? Genauso ungewöhnlich ist das Hauptthema des Buches: die Bienen und das Bienensterben. Damit behandelt die Autorin und Biologin ein aktuelles und sehr wichtiges Thema und bringt es einem nahe. Sie erklärt, dass es immer weniger Bienen gibt, dass es schlimm wäre, wenn diese ganz verschwänden. Denn woher sollten dann die ganze Nahrung kommen. Über 30% aller Lebensmittel weltweit gäbe es ohne Bienen nicht. Das und viele anderen Fakten wussten wir vor dem Lesen des Buches auch nicht. Doch die Autorin erklärt in den fast 400 Seiten wirklich viel. Das macht sie auch ohne es zu sehr wie einen wissenschaftlichen Bericht klingen zu lassen. Es ist nämlich immer noch ein Thriller mit einem kleinen Hang zum Mystischen. Deswegen ist die Handlung meistens auch super spannend. Ein Geheimnis muss gelüftet werden, die Bösen müssen aufgehalten werden und die totale Katastrophe muss die Protagonistin Mel mit ihren Freunden auch noch verhindern. Das klingt doch wirklich spannend, oder? Ist es meistens auch. Manchmal sind die Handlungen dabei leider ein bisschen voraussehbar und der Schreibstil könnte mehr Spannung aufbauen, aber im Großen und Ganzen war es schon ein interessanter Thriller, bei dem die Protagonisten wirklich mehr als einmal Mut beweisen müssen. Fazit Immer nur die gleichen Fantasygeschichten lesen ist auf Dauer auch nichts. Deswegen kam uns dieses Buch gerade recht. Es ist einzigartig in seiner tollen spannenden Geschichte und dem wichtigen Thema Bienen. Wer mal was Neues lesen will sollte es auf jeden Fall hiermit probieren ;-)

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Inhalt: Mel liebt Bienen über alles und ist besonders stolz auf den Bienenstock im Garten ihrer WG. Doch eines Tages findet sie vor dem Stock eine schwarze Drohne, die darauf programmiert ist, Bienenvölker gezielt auszurotten. Mel und ihre Mitbewohner beginnen Nachforschungen anzustellen und decken dabei eine brisante Verschwörung auf, die die Welt ins Chaos stürzen könnte. Cover: Das Cover gefällt mir unheimlich gut. Es ist sehr reduziert, aber bildet trotzdem einen richtigen Blickfang. Durch den schwarzen Hintergrund kommen die Bienen auf den honiggelben Kreisen perfekt zur Geltung. Meinung: Claudia Praxmayer hat sich für ihren Jugendthriller „Bienenkönigin“ ein aktuelles und hochbrisantes Thema ausgesucht. Die Idee, das weltweite Bienensterben in den Fokus des Buches zu rücken, hat mich im Vorfeld sehr neugierig gemacht. Jedoch kann das Buch bei genauer Betrachtung nicht alles halten, was es verspricht. Der Schreibstil ist leicht, temporeich und äußerst angenehm zu lesen. Die Thrillerelemente fügen sich harmonisch in das Gesamtkonzept ein und schaffen einen tollen Spannungsbogen. Claudia Praxmayer schafft es, den Leser zu unterhalten, aber auch gleichzeitig zum Nachdenken anzuregen. Selbst nach dem Lesen des Buches hat man das Bedürfnis, sich näher mit Bienen und den futuristischen Bestäubungsdrohnen zu beschäftigen. Denn was zunächst nur wie Fiktion klingt, ist wirklich schon weltweit in Planung. Diese erschreckende Erkenntnis lässt die Handlung noch glaubwürdiger wirken und man fragt sich zwangsläufig selbst, was man gegen diese Zukunftsvision tun kann. Möchten wir wirklich Bienen durch technische Kopien ersetzen und ist das wirklich die Lösung des Problems? Dennoch fehlt mir für die Brisanz der Thematik der nötige Tiefgang. Das Bienensterben wird zwar als dramatisch und katastrophal beschrieben, aber insgesamt zu oberflächlich behandelt. Zwischenzeitlich hatte ich das Gefühl, dass die Liebesgeschichte einen höheren Stellenwert als das zentrale Leitmotiv des Buches einnimmt. Ich habe das Gefühl, dass einfach zu viele Informationen über die Bienen dem hohen Erzähltempo zum Opfer gefallen sind. Auch die Ausarbeitung der Charaktere ist leider nicht komplett gelungen. Mel ist eine sehr sympathische Protagonistin, die dem Leser schnell ans Herz wächst. Ihre Liebe zu den Bienen kann man gut verstehen und man kann sich auch sehr schön in sie hineinversetzen. Mel geht ohne zu zögern über ihre Grenzen hinaus, um die Insekten vor der Ausrottung zu beschützen. Sie ist eine starke Frau, die für ihre Prinzipien kämpft. Was bei Mels Gestaltung alles richtig gemacht wurde, habe ich bei den anderen Figuren schmerzlich vermisst. Sie bleiben alle extrem blass und austauschbar. Niemand ist mir nachträglich wirklich im Gedächtnis geblieben. Fazit: „Bienenkönigin“ ist ein interessanter Jugendthriller, der mit seiner Grundidee punktet, aber in der Umsetzung leider schwächelt. Mit ein paar Seiten mehr und einem weniger gehetzten Vorantreiben des Plots hätte die Autorin für mehr Tiefe sorgen können. Dennoch hat mich „Bienenkönigin“ gut unterhalten und ich vergebe insgesamt 3 Ananas.

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Mel liebt Bienen und findet es furchtbar, dass die Menschen in den USA dem zunehmenden Bienensterben so gleichgültig begegnen. Glauben die denn wirklich, dass kleine Roboter jemals die Aufgabe der Bienen übernehmen können? Im Garten des Wohnhauses, das sie sich mit vier anderen Menschen teilt, hat Mel selbst einen Bienenstock und fühlt sich mit den Bienen verbunden. Als sie allerdings eines Tages am Bienenstock eine seltsam nachtschwarze Biene findet, die sich als hochtechnische Drohne entpuppt, ist Mel in hoher Aufruhr. Versucht jemand systematisch die Bienenvölker auszurotten? Claudia Praxmayer ist ein fantastischer Öko-Thriller gelungen, der auch noch junge Leser und Leserinnen anspricht – anders kann man es nicht sagen! „Bienenkönigin“ ist ein ganz tolles Buch für Jugendliche ab 15 Jahren und alle, die sich dafür interessieren. Die Themen rund um das Bienensterben und seinen Effekt sind altersgerecht und spannend aufgearbeitet. Wie im Flug lernt man in diesem Roman eine Menge und wird dabei auch noch bestens unterhalten. Mel hat wirklich eine besondere Beziehung zu den Bienen, die einst von ihrer Großmutter auf sie überging. Sie kann die Insekten über ein Lied beruhigen, fast mit ihnen kommunizieren. Da ist es kein Wunder, dass sie plötzlich Albträume von den Bienen hat, als die Drohne im Stock auftaucht. Gemeinsam mit ihren sehr unterschiedlichen Mitbewohnern macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit und legt sich mit mächtigen Wirtschaftsinstanzen an, geht dem Bienensterben aber gleichfalls auf den Grund. Nebenher werden auch noch die Drohnen als solche kontrovers diskutiert, da sie nicht nur im Bereich der Natur eine Rolle spielen. Claudia Praxmayer verpackt all dieses Wissen so spannend, dass die Lesezeit wie im Vorbeigehen vergeht. Man möchte und kann diesen Roman nicht aus der Hand legen. In einer Nebenhandlung gibt es auch eine Art Liebesgeschichte zwischen Mel und ihrem Mitbewohner Ozzy. Dieser Teil der Geschichte ist einer der wenigen, die nicht ganz so überzeugend gelungen sind. Das hätte man auch weglassen können, es schmälert das Lesevergnügen des restlichen Romans aber keinesfalls. Großartige Lektüre! Mehr davon!

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Jugendbuch auch für Erwachsene

Von: monika

31.08.2018

Dieser spannende Jugendroman übermittelt nicht nur Wissen über Bienen und das zur Zeit hochaktuelle Thema Bienensterben, sondern vermittelt auch Werte wie Zusammenhalt und Unterstützung unter ganz verschiedenen Jugendlichen. Wirklich ein lesenswertes Buch nicht nur für Jugendliche sondern auch für jung Gebliebene. Am Ende des Buches stehen noch nützliche Links über Bienen um das Thema zu vertiefen.

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Mel liebt Bienen. In ihrer WG wird sie nur die Bienenkönigin genannt. Die junge Frau hat eine ganz besondere Beziehung zu den samtigen kleinen Tierchen. Sie kann mit den Bienen singen, eine seltene Begabung, die sie von ihrer Großmutter geerbt hat. Doch eines Tages liegt vor dem Bienenstock im Garten der WG eine unheimliche schwarze Miniatur-Drohne. Als dann auch noch der gesamte Bienenstock verschwunden ist, ist die WG in heller Aufregung. Was ist passiert? Wer könnte dahinter stecken? Gibt es wirklich Menschen oder gar ganze Organisationen und Firmen, die die so wichtigen Bienenvölker gänzlich ausrotten wollen, wo die Tiere doch eh schon bedroht sind? Die fünf WG-Freunde wollen das nicht auf sich beruhen lassen. Sie beginnen nachzuforschen und begeben sich selbst in große Gefahr. "Bienenkönigin" - nicht nur ein Thriller für Jugendliche. Es ist vor allen Dingen eine unheimlich spannende Geschichte zu einem ganz wichtigen Thema, dem Bienensterben. Eine mitreißende Geschichte, spannend, unterhaltsam und packend. Das Bienensterben, ein Thema, das jedem Einzelnen zum Nachdenken bringen sollte. Was wäre, wenn es wirklich bald keine Bienen mehr geben würde? Könnten tatsächlich künstliche Bienen die Lösung sein? "Bienenkönigin" - temporeich, mit vielen Denkansätzen zum eigenen Umgang mit der Natur.

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Spannendes Buch

Von: Markus

26.08.2018

Unsere Tochter (12), hat dieses Buch von Anfang an verschlungen. Für sie war es das erste "dicke" Buch. Sie hat es innerhalb 4 Tagen gelesen und war begeistert. Sie hat schon nach dem 2ten Band gefragt.

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Bienenkönigin

Von: Uschi

19.08.2018

Die einzelnen Charaktere der Bewohner der Wohngemeinschaft des Bienenhauses sind sehr genau und detailliert beschrieben. Das Buch ist spannend und das Thema ist brandaktuell. Es läßt sich sehr gut lesen.

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Mehr als nur ein Thriller

Von: Seite 101

15.08.2018

„Bienenkönigin“ von Claudia Praxmayer Information Verlag: cbj ISBN: 978-3570165331 Seitenzahl: 352 Seiten Format: gebundene Ausgabe, eBook, Hörbuch Diese Rezension bezieht sich auf die gebundene Hardcoverausgabe. Handlung Mel hat eine angeborene Besonderheit. In ihrem Nacken hat sie einen Fleck, der behaart ist und an das Fell einer Biene erinnert. Mels Großmutter nannte es immer „das kleine Fellchen“ und gab ihrer Enkeltochter stehts zu verstehen, dass sie damit etwas ganz besonders ist. Und dem scheint wirklich so. Mel hat eine ganz besondere Beziehung zu Bienen. Sie kann mit ihnen kommunizieren. Schon als Kind spürte sie diese „Gabe“. Nun ist Mel erwachsen, ihre Großmutter verstorben, mit ihren Eltern hat sie keinen guten Kontakt mehr. Mel lebt in einer WG, mit Menschen, die sich ebenfalls mit der Natur und Umweltschutz sehr verbunden fühlen. Zu Mels Freude sind nach Mels Einzug in die WG auch Bienen in den Garten gezogen, weswegen ihr Domizil nun liebevoll „Beehive“ genannt wird. Eines Tages findet Mel an ihrem Bienenstock eine sehr merkwürdige Biene. Es ist eine Miniatur-Drohne. Und obwohl sie so klein ist, ist sie alles andere als harmlos. Mel und ihre Freunde gehen der Sache nach und schnell kommt raus, dass diese Drohne ein kleines Wunderwerk ist. Ein brutales Wunderwerk, denn diese Drohne kann ganze Bienenvölker ausrotten. Und das wäre Niedergang des ganzen ökologischen Kreislaufs. Mel steckt mittendrin in einer dunklen Verschwörung und auch auf der Suche nach ihrer wahren Bestimmung. Layout Der abnehmbare Schutzumschlag des Buches ist schwarz und es sind drei gelbgoldene Kreise darauf zu sehen. Sie erinnern tatsächlich an Honig. In dem oberen und unteren Kreis ist jeweils eine Biene abgebildet, im größeren, mittleren Kreis steht in großer, prägnanter Schrift der Buchtitel, darüber, kleiner, der Name der Autorin. Auch das Buch ist schwarz, die Schrift auf dem Buchrücken ist gold. Die Geschichte ist in Kapitel unterteilt, Bienen im Buch kennzeichnen Absätze und Handlungssprünge. Fazit Ich hatte das Glück, dass ich „Bienenkönigin“ schon vor dem Erscheinungsdatum im September lesen durfte. Mit Mel ging ich auf die Reise in ein mir bisher fremdes Gebiet. Von Bienen wusste ich bisher sehr wenig. Und doch ist das Thema so wichtig. Denn wenn es diese kleinen Wunder nicht geben würde, dann würde unser ganzes, gesundes Ökosystem nicht funktionieren. Ich bekomme hier einen wirklich spannenden Ökothriller serviert, der aktueller denn je ist. Die Autorin schreibt flüssig und schlüssig. Die Charaktere sind sympathisch und man schließt sie mit Macken und Eigenheiten schnell ins Herz. Vor allem Mel gefällt mir als Hauptprotagonisten sehr gut. Sie erzählt die Geschichte in der Ich-Form aus ihrer Sicht und so fühlt man sich als Leser mit Mel sehr verbunden. Ich konnte stets nachvollziehen, was sie denkt, wie sehr sie sich sorgt und konnte vor allem die Trauer um ihre geliebte Großmutter spüren. Direkt auf der ersten Seite bin ich gespannt was passiert. Ein Hauch Fantasy rundet den Thriller passend ab. Das erschreckende an der Geschichte für mich war, dass es zwar ein wenig wie Fiktion klingt, ich aber irgendwie auch dran glaube, dass wir von dieser Realität gar nicht so weit weg sind. Ich will nicht wissen, zu was Forscher wirklich schon in der Lage sind und zu was Menschen bei Profitgier in der Lage sind. „Bienenkönigin“ regt, auch wenn es sich nur um ein „Jugendbucht“ handelt, zum Nachdenken an. Ich bin begeistert und dankbar, dass dieses Buch mich erreicht hat. Ich vergebe begeisterte 5 Eselsöhrchen und verbleibe wohl noch lange in einem ernsten und, trotz der Spannung, nachdenklichem Thema.

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