Leserstimmen zu
Dark Lake

Sarah Bailey

Detective Gemma Woodstock ermittelt in Australien (1)

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€ 15,00 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)

Rezension von Melanie zu Dark Lake:Thriller von Sarah Bailey 4 von 5 🌟 es braucht eibe Weile bevor mein Funke übersprang, aber dann hat es mich gut unterhalten Klappentext "Sie war so schön. Jetzt ist sie tot. In einem Badesee bei einer australischen Kleinstadt wird die Leiche einer wunderschönen Frau gefunden. Der Tatort ist mit Rosenblättern geschmückt. Für Detective Gemma Woodstock und ihren Partner Felix McKinnon ein komplexer Fall. Denn die Tote, Rosalind Ryan, war Gemmas Klassenkameradin und immer von Geheimnissen umgeben. Alle behaupten, Rosalind geliebt und bewundert zu haben: der Direktor der Schule, an der sie unterrichtete; die Schüler, denen sie den Kopf verdrehte; ihr wohlhabender Vater und ihre drei Brüder. Stück für Stück entfaltet Sarah Bailey in ihrem packenden Thriller die Abgründe ihrer Figuren, jede auf ihre Weise gefangen in einem Netz aus Lügen und verdrängter Schuld." Quelle Amazon Verlag Meinung Klappentext gelesen und sofort eine Melodie im Kopf gehabt. Ubd zwar von Kylie Minoghe: 🎶🎶🎶 "Where the wild roses grow🎶🎶". Selbst das Video passt zum Inhalt des Thrillers! Als die junge und engagierteLehrerin Rosalind Ryan tot im See aufgefunden wird, wird selbstrede d ermittelt, da das für eine Australische Kleinstadt ein riesiger Schock ist. Auftritt der Ermittlerin Gemma und dem Partner Felix. Problem ist ja immer, wenn man das Opfer persönlich kannte was bei Gemma zutrifft. Können die Ermittlungen wirklich neutral sein? Narürlich nicht! Sie versteht nicht, warum die so beliebte Lehrerin ermoedet werden konnte. Das Buch ist wirklich spannend lebt durch die Hauptfiguren. Gemma hat bereits viel durchgemacht und hat bereits ihre Mutter im jugendlichen Alter verloren hat und dem ersten Freund durch seinen Selbstmord😱. Das hat sie ihr Leben geprägt. Sie hat durch diese innerliche Zerissenheit Probleme Emotionen Ihrem Sohn Ben gegenüber zu zeigen😢. Bisher konnte sie Privat und dienstlich suseinanderhalten. Durch dennTid der ihr vekanbten Lehrerin kann sie es nucht nehr trennen. Diese Situation macht es richtig spannend für den Leser! Besonders die psychologische Ebene ist um Längen spannender als die eigentliche Mordermittlung. Der Schreibstil ist flüssig und klar, man kommt gut durchvdie Geschichte durch. Die Figuren sind aber das Beste an der Story! Klare Leseempfehlung! Fakten 512 Seiten TB 15,00 € Ebook 9,99 € Erschienen im C. Bertelsmann Verlag Kaufen kann man das Buch direkt beim Verlag und bei jeder Plattform, welche Bücher und Ebooks anbietet. Ich möchte mich bei RandomHouse für die Verfügung Stellung des Rezensionsexemplars bedanken. Dies hat keinerlei Einfluss auf meine persönliche Meinung! Ihr findet diese Rezension auch wie immer auf unserem Blog: http://ourfavorbooks.blogspot.de/?m=1

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Als eine junge und engagiert Lehrerin tot im See aufgefunden wird, ermittelt die Polizistin Gemma gemeinsam mit ihrem Partner Felix in alle Richtungen. Doch es fällt ihr schwer, neutral zu bleiben, kannte sie die Tote Rose doch noch aus Schulzeiten. Immer wieder holt Gemma ihre Vergangenheit ein und sie bekommt Schwierigkeiten, vor anderen zu verbergen, wie sehr sie dieser Fall persönlich betrifft. Wer hat diese junge Frau nur umgebracht, die so beliebt war und alle zu faszinieren schien? „Dark Lake“ ist ein äußerst spannender Thriller, der ganz klar von der Hauptfigur lebt. Die ermittelnde Polizistin Gemma ist geprägt von zwei Todesfällen in jungen Jahren, einmal dem Tod ihrer Mutter und dann dem Selbstmord ihres ersten Freundes. Sie ist innerlich zerrissen und kann sich auch nur schwer auf ihre Beziehung und die Gefühle für ihren kleinen Sohn Ben einlassen. All das trennt sie eigentlich strikt von ihrer Arbeit, doch mit dem Tod einer Bekannten kann sie die Trennung nicht mehr aufrechterhalten, alles beginnt sich zu vermischen. Für den Leser entsteht die Spannung aus genau diesem Konflikt, denn die Mordermittlung an sich ist gar nicht so unglaublich spannend. Die psychologische Ebene ist jedoch so gut beschrieben, dass man als Leser schnell in die Geschichte hineingezogen wird. Man weiß nicht, ob einem Gemma wirklich sympathisch ist oder nicht, aber man leidet mit ihr, denn sie steht sich selbst häufig im Weg. Sarah Bailey schafft es, aus all den Elementen einen sehr runden Roman zu machen, der spannend ist und einen bewegt. Mir hat „Dark Lake“ gut gefallen, was besonders an den spannenden Figuren lag, die sehr detailliert beschrieben sind und viele Probleme mit sich herumtragen, die nur langsam ans Licht kommen. Den Kriminalfall an sich fand ich nicht so unglaublich spannend, was durch die sehr gute und logische Konstruktion der Figurenkonstellation jedoch weniger ins Gewicht fällt.

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"Dark Lake" ist ein wirklich gelungener Thriller, der seine Spannung nach und nach aufbaut, da er Lügen und Schuldgefühle beinhaltet, die sich erst im Verlauf der Story offenbaren. Ich empfand es als sehr gelungen eine Polizeibeamtin in den Fokus zu setzen, die ihre Vergangenheit sozusagen aufarbeitet. In Rückblenden wird die Vergangenheit Gemmas immer wieder eingeblendet, was die Vermutung zulässt, dass Gemma etwas zu verbergen hat. Der Tod einer ehemaligen Mitschülerin zeigt deutlich, dass Gemma nicht unvoreingenommen ist und sich dem aktuellen Fall entziehen sollte. Sie bleibt dran in diesem Wirrwarr aus Lügen. Rosalind Ryan, die Tote im See erscheint als Frau, die überall beliebt zu sein schien, aber auch sie hat eine Vergangenheit, die immer wieder eingeblendet wird. "Dark Lake" ist keinesfalls perfekt, aber es beschreibt das Leben, denn auch wir Menschen sind niemals perfekt genug, um nicht doch irgendwo anzuecken und Misstrauen zu säen. Faszinierend ist die Tatsache, dass hier eine Psychose durch die Zeilen schimmert, was letztendlich auch zum Mord führte. Ganz unschuldig an diesem Mord ist Gemma nicht, denn sie hat falsche Fährten gelegt, die sich erst spät offenbaren und mir als Leserin daher den Überraschungsmoment nahmen, denn sobald bekannt ist, aus welchen Motiven Gemma als junges Mädchen gehandelt hat, wird relativ schnell offensichtlich, warum Rosalind sterben musste. Es ist eine alte Schuld und auch Rache, die das Handeln der Menschen beeinflusst. Vielleicht auch Angst vor der Person, die unbewusst anderen Schaden zugefügt hat? Klar ist, dass Lügen immer kurze Beine haben und irgendwann offenbart werden, was sich in "Dark Lake" wieder einmal bestätigt hat. Im Gesamteindruck empfand ich den Thriller als gelungen, auch wenn er natürlich kleine Schwächen aufwies, dennoch empfand ich den Spannungsaufbau sehr gut und kann daher auch gerne eine Leseempfehlung vergeben. Ein klein wenig weniger Gemmas Privatleben zu reflektieren, hätte dem Thriller gut getan, ansonsten gibt es kaum erwähnenswerte Mängel, die ich aufführen könnte.

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Kurze Zusammenfassung: In Smithson, einem verschlafenen Nest in Australien, wird die Leiche der schönen Rosalind Ryan gefunden. Mit dem Gesicht nach unten, von roten Rosen umgeben, treibt sie im örtlichen See. Gemma Woodstock und Felix McKinnon übernehmen die Ermittlungen. Gemma selbst ist im Augenblick eher in einem desolaten seelischen Zustand und nun muss sie sich mit dem Mord an Rosa auseinandersetzen. Gemma und Rosa gingen zusammen auf die Highschool und schon damals war Rosa ein Geheimnis. Wunderschön, sehr klug aber nahe kam ihr niemand. So schien Rosas Leben weitergegangen zu sein. Rosa lebte lange in Sidney und kehrte dann zurück um selbst Kinder zu unterrichten. Sie war immer noch schön aber so wirklich Bescheid weiß immer noch keiner über sie. Während Gemma versucht das Geheimnis um Rosa zu lüften gerät ihr eigenes Leben immer mehr in Unordnung. Sie ist zwar verheiratet aber lebt trotzdem ein wildes Leben voller Affären und Alkohol. Je mehr sie sich mit ihrer gemeinsamen Vergangenheit beschäftigt, desto mehr merkt Gemma wie sehr sie eigentlich mit Rosa verknüpft ist..... Fazit: Ich finde australische Krimis immer sehr interessant, weil sie zum Teil so anders sind als Krimis aus anderen englischsprachigen Räumen. Ich finde sie prosaischer und verschachtelter. Dieser Krimi hier hat auch wieder so etwas. Es wird viel erzählt und manchmal weiß man gar nicht warum dies alles erzählt wird und auf einmal macht es Klick und weiß man genau warum man vorher alles gelesen hat. Es steht alles in einem Zusammenhang, ohne dass dies der Leser von Anfang an weiß. Wenn man beginnt Rosa zu verstehen, beginnt man auch Gemma zu verstehen. Dazu muss man sich aber durch die Rückblicke in Gemmas Leben arbeiten. Manchmal erschien mir das etwas langatmig, aber als ich begriffen hatte, worum es geht, war ich auch mit den Eskapaden in Gemmas Leben versöhnt. Ein intensiver Spannungsbogen war hier nicht vorhanden, es führte eher eines zum anderen, ohne das mir von Anfang an bewusst war, dass ich gerade geführt werde. Es war eher ein Spaziergang durch die alltäglichen Abgründe und der Krimi vermittelte die Gewissheit, dass die Vergangenheit einen immer einholt.

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