Leserstimmen zu
Mein Feuerpferd - Ritt im Nordlicht

Chantal Schreiber

Die Mein Feuerpferd-Reihe (1)

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Rezension

Von: Nati88

08.02.2019

Was kann ich zu dem Buch sagen: Von Schreibstil wie auch von der Geschichte, ist es eine richtig schöne süsse geschichte, Charaktere gut beschrieben wie auch den Ort island. weiss gar nicht was ich noch sagen kann. Hat mir sehr gut gefallen das ich es gleich am ersten Tag durch gelesen habe. Ist zwar ein Kinderbuch ab 10 Jahre aber, ich finde das auch Erwachsene es lesen können. Dankeschön an den Verlag von cbj

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Eva (10) ist ein klassisches Scheidungskind. Ihre Eltern haben sich getrennt, als sie ganz klein waren. Sie liebt beide Vater und Mutter. Früher ist ihr Vater mit ihr auf einen Isländerhof reiten gegangen. Seit ihr Vater, ein isländischer Pilot, wieder in seine Heimat zurück gekehrt ist und dort wieder geheiratet hat, will sie mit Pferden nichts mehr am Hut haben. Doch dann hat ihre Mutter, eine ehemals sehr erfolgreiche Schauspielerin ein Rollenangebot, daß sie nicht ablehnen kann. Annehmen kann sie aber nur, wenn sie dann für 6 Wochen zu ihrem Vater und dessen neuer Frau zieht. Da sie ihre Mutter innig liebt, sagt sie aus Vernunftgründen zu. Trotzdem beschließt sich Hrönn, Papas neue Frau nicht zu mögen und nicht zu verraten, daß sie noch etwas Isländisch spricht und sich nach Pferden sehnt. Das ist gar nicht so einfach, wenn eine kleine aber feine Herde direkt vor ihrem Fenster grast. Als Papa dann auch noch ungeplant zu Langstreckenflügen herangezogen wird und sie mit der hochschwangeren Hrönn alleine im Haus ist, stiehlt sie sich nachts heimlich auf die Koppel. Ein Isländer hat es ihr besonders angetan. Eldur (Feuerpferd) scheint nur auf sie gewartet zu haben und lässt sie sogar heimlich aufsteigen. Doch lange geht diese Heimlichtuerei nicht gut und Eva bringt sich und Eldur in ganz schöne Gefahr. Auch wenn dieser Auftaktband auf Island spielt, dem Land der Feen und Trolle, ist das einzig magische an der Geschichte, der Charme der rauen Insel. Es ist eine Geschichte über die Liebe zu Pferden, die einmal erwachst, einen nie wieder loslässt. Über Freundschaft, Familie und auch Abenteuer. Und damit schreibt Chantal Schreiber über das, was sie am besten kann. Über Irrungen und Wirrungen in der Freundschaft, Familie und die Liebe zum Pferd. Sehr warmherzig beschreibt sie Evas Gefühlschaos. Wie sie hin und hergerissen ist. Sie will Papas neue Frau nicht mögen und ihre keine Chance geben und ihre Vorschläge doof finden. So wie auch das Nachbarsmädchen Salka, das sich angeblich schon so sehr auf sie freut. Wieso denken Erwachsene eigentlich immer, daß Kinder einander mögen müssen, nur weil man im gleichen Alter ist? Diesen Satz fanden meine 9 jährige Tochter und ich richtig klasse. Denn es stimmt. Kinder in dem Alter haben ihren ganz eigenen Kopf und bestimmen selbst, wen sie mögen und wen nicht. Alter ist da auch nicht unbedingt das vorrangige Kriterium. So geht es Eva mit ihr, wie mit dieser Insel, gegen ihren Willen, erobert Salka ihr Herz. Einfach durch ihre offene, ehrliche Art, genau wie Island. Das ist übrigens sehr schön und treffend beschrieben. Man meint direkt selbst den kühlen Wind zu spüren, die Seeluft zu riechen und einen Thermoanzug herbei zu sehnen. Eva macht eigentlich ziemlich viel, was sie besser bleiben lassen sollte, aber sie sieht es selbst ein und reflektier ihr Handeln. Sie spürt, wie leicht man sich mit der Witterung verschätzen kann, wenn man noch neu ist auf der Insel, so wie man sich auch in vielen anderen Dinge irren kann. Man muß nur bereit sein und offen und sich und den anderen eine 2. Chance geben. Die ganz große Stärke des Buches sind seine Emotionen, die die jungen Leserinnen gut nachvollziehen können, aber auch seine Spannung, die zum Glück nicht zum Nachahmen anregt. Chantal Schreiber schreibt locker leicht und besonders die Whats app-Nachrichten zu Beginn haben es meiner Tochter angetan. Da es auf Island aber kalt ist, hält der Akku nicht lange und so hängt Eva nicht ständig am Handy, sondern hofft auf gemeinsame Zeit mit Eldur, dem Pferd, daß nur auf sie gewartet zu haben scheint. So warten wir nun auf die Fortsetzung, wenn Eva mit ihrer Mutter zu Weihnachten nach Island und zu Eldur zurückkehrt! Chantal Schreiber ist übrigens selbst Mutter, Reiterin und hat auch mal als Flugbegleiterin gearbeitet. Daher kennt sie sich so gut mit den Gefühlen der 10jährigen Eva, Pferden und dem Flugbetrieb aus. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Chantal Schreiber für diesen schönen Gewinn von ihrer Facebook-Seite!

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Da ich bereits mehrere Pferdebücher von Chantal Schreiber gelesen und jedes von ihnen geliebt habe, musste ich "Mein Feuerpferd" einfach lesen. Zumal es auch noch in dem wunderschönen Island spielt und somit die Islandpferde eine ganz große Rolle spielen. Obwohl es ein Kinderbuch für Zehnjährige ist und auch Eva, die Hauptprotagonistin, diesem Alter entspricht, habe ich mich kein einziges Mal zu alt für die Geschichte gefühlt. Gerade bei Pferdebüchern habe ich nie Probleme damit, das Buch zu genießen und jede einzelne Seite zu lieben. Eva ist ein ganz tolles Mädchen, das die Schwierigkeiten geschiedener Eltern zu spüren bekommt. Als ihre Mutter ein unausschlagbares Angebot als Schauspielerin bekommt, fliegt Eva für sechs Wochen nach Island, in die Heimat ihres Vaters und seiner neuen Frau. Eigentlich ein Grund zur Freude, allerdings kann sie Hrönn seit ihrem ersten Aufeinandertreffen nicht ausstehen, da sie der Grund ist, warum ihr Vater zurück nach Island gezogen ist. Doch dem Zauber des Landes kann sie sich nur schwer entziehen, besonders die Herde Islandpferde des Nachbarhofs haben es ihr angetan. Und so schleicht sie sich jede Nacht heimlich auf die Koppel, um ihren neuen Freunden, und vor allem dem wunderschönen Braunen Eldur, Gesellschaft zu leisten. Mit ihm und ihrer pferdeverrückten Nachbarin Salka ist Island auf einmal gar nicht mehr so schlimm, sodass sie auch ihrer isländischen Familie noch eine Chance gibt. Doch als auf einmal Pferde verschwinden, müssen sie tatsächlich alle zusammenhalten, um Eldur und die anderen noch rechtzeitig zu retten. Mit einem zauberhaften Setting, viel Pferdeliebe und einer schönen Familiengeschichte drumherum, schafft es Chantal Schreiber wieder einmal, eine wunderbare und auch spannende Pferdegeschichte zu erschaffen, die jedes Herz höher schlagen lässt. Die atemberaubende Umgebung konnte ich mir bildlich vorstellen, auch wenn ich selbst noch nie in Island gewesen bin. Die Seiten flogen nur so an mir vorbei, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Charaktere haben mir alle total gut gefallen. Eva und Salka, aber auch ihre Familien, habe ich sehr ins Herz geschlossen. Gerade ihre Stiefmutter Hrönn hat mich positiv überrascht und ist neben den beiden Mädchen mein heimlicher Lieblingscharakter geworden. Eva ist sehr klug und selbstständig für ihr Alter, kann aber manchmal auch ziemlich stur sein. So bringt sie sich gerne mal ungewollt selbst in Schwierigkeiten, weiß sich aber auch gut selbst zu helfen. Mit ihrer lieben Art und ein paar coolen Sprüchen habe ich sie sofort lieb gewonnen. Ihre Verbindung zu Eldur hat mir besonders gefallen. Die beiden gehen toll aufeinander ein und bilden ein großartiges Team, von dem ich gerne mehr lesen möchte. Der zweite Band der Reihe ist bereits in Arbeit und ich freue mich schon sehr darauf. Fazit: Ein wunderschönes Pferde- und Familienbuch für kleine und große Leser. Eine Empfehlung von Herzen. Ich gebe "Mein Feuerpferd - Ritt im Nordlicht" 5 von 5 Sternen.

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Das Cover des Buches finde ich sehr ansprechend, ein Mädchen an den Kopf eines Islandpferdes gelehnt. Das Mädchen trägt einen Islandpullover. Eva muss Wochen bei ihrem Vater und seiner neuen Frau in Island verbringen, was ihr zuerst gar nicht gefällt. Aber die atemberaubende Landschaft und die besonderen Pferde sorgen dafür, dass sie sich sehr wohl fühlt. Als großer Fan von Island und Literatur, die in Island spielt, musste ich dieses Buch unbedingt lesen, obwohl es sich um ein Pferdebuch handelt, was ich normalerweise überhaupt nicht lese. Aber die Atmosphäre und die Geschichte haben mich von Anfang an sehr eingenommen, und meine Neugierde auf dieses kleine Land im Nordatlantik noch gesteigert. Die Geschichte wird aus der Sicht von der zehnjährigen Eva erzählt, der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte spannend. Ich war sehr schnell fertig mit dem Buch, was immer ein sehr gutes Zeichen bei mir ist. Mir hat das Komplettpacket der Geschichte sehr gut gefallen. Eine Leseempfehlung für alle großen und kleinen Leser.

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Die Bücher von Chantal Schreiber lese ich immer wahnsinnig gerne. Auf ihr neues Pferdebuch habe ich mich daher auch schon richtig gefreut. Noch größer wurde meine Vorfreude als ich las, dass das Buch in Island spielt, ein Setting, welches mich in Büchern schon immer fasziniert hat. Ich war schon so gespannt, was mich in „Mein Feuerpferd“ wohl erwarten wird. Verlängerte Ferien, eigentlich ein Grund zur Freude, oder? Evas Begeisterung hält sich nur sehr in Grenzen, denn sie soll sechs Wochen in Island verbringen, bei ihrem Vater und seiner neuen Frau. Ihre Stiefmutter Hrönn kann Eva überhaupt nicht leiden, schließlich hat sie ihr ihren Papa weggenommen. Das Einzige, was den Islandurlaub etwas erträglicher macht, ist die Herde Islandpferde des Nachbarn, welche Eva von ihrem Zimmerfenster aus sehen kann. Nacht für Nacht schleicht sich Eva hinaus, um bei den Pferden zu sein. Besonders lieb gewonnen hat sie Eldur, zu dem sie sehr schnell eine innige Bindung aufbaut. Als sie das erste Mal auf seinem Rücken sitzt und nach langer Zeit mal wieder reitet, schwebt sie wie auf Wolken. Eldur ist ein absolutes Traumpferd. Als er und drei weitere Pferde der Herde plötzlich spurlos verschwinden, setzt Eva natürlich alles daran, um ihren geliebten Eldur zu retten... Von Chantal Schreiber habe ich bisher hauptsächlich Jugendbücher gelesen. „Mein Feuerpferd“ ist an ein etwas jüngeres Publikum gerichtet, aber da ich Kinderbücher über alles liebe, hat es mich überhaupt nicht gestört, dass ich vom Alter her nicht mehr zur Zielgruppe gehöre. Ganz im Gegenteil. Für Kinderbücher ist man in meinen Augen nie zu alt. Und für Pferdebücher auch nicht. :D Pferdegeschichten lese ich seit meiner Kindheit unheimlich gerne. Ich finde, dass solche Bücher immer eine ganz besondere Atmosphäre haben, vor allem dann, wenn sie in Island spielen. Island, Pferdebuch – das passt für mich einfach perfekt zusammen. In „Mein Feuerpferd“ ist diese Stimmigkeit besonders gut gelungen. Mir hat das Buch richtig gefallen, für meinen Geschmack habe ich es viel zu schnell wieder beendet. 184 Seiten sind für jemanden wie mich aber natürlich auch im Nu gelesen, vor allem dann, wenn mich die Handlung von den ersten Seiten an packen und durchweg begeistern kann. Chantal Schreiber ist hier ein wundervoller Reihenauftakt gelungen, der große Lust auf mehr macht. Ich weiß mittlerweile, dass es auf jeden Fall noch einen zweiten Band geben wird, auf diesen freue ich mich jetzt schon sehr. Als Leser erfahren wir alles aus der Sicht der 10-jährigen Eva. Mir persönlich kam sie für ihr Alter sehr reif vor, vom Gefühl her hätte ich sie auch eher auf zwölf geschätzt. Ich kann das Buch daher auch etwas älteren Leserinnen sehr ans Herz legen, ganz besonders natürlich Pferdemädchen. Für Pferdefans ist dieses Buch ein großes Muss. Eva war mir auf Anhieb sympathisch. Sie ist nett, clever und sehr selbstbewusst. Allerdings kann sie manchmal auch recht bockig sein. So zeigt sie zum Beispiel ihrer Stiefmutter Hrönn die meiste Zeit die kalte Schulter. Als Leser versteht man das natürlich, schließlich ist Hrönn in Evas Augen die Böse, die ihr ihren Papa weggenommen hat. Für mich wurde allerdings recht schnell deutlich, dass die neue Frau von Evas Papa eine sehr liebe und gutmütige Frau ist, die nur das Beste für ihre Stieftochter möchte und die überhaupt nicht die Absicht hatte, Eva ihren Papa wegzunehmen. In diesem Punkt wird Eva noch eine Wandlung durchmachen, welche mir richtig gut gefallen hat. Das Buch enthält eine wundervolle Mischung aus Pferdegeschichte, Abenteuer, Familie und Freundschaft. Dieser tolle Mix zusammen mit dem Schauplatz Island ergibt ein richtig schönes Kinderbuch, welches auf jeden Fall auch für Jugendliche und Erwachsene absolut lesenswert ist. Die Geschichte lädt zum Träumen und Mitfiebern ein, es gibt Szenen zum Schmunzeln und welche zum Mitfühlen. Eva leidet sehr darunter, dass ihr Papa so weit weg wohnt. Noch schlimmer wird das Ganze, als sie erfährt, dass Hrönn schwanger ist. Ich selbst habe zum Glück keine Erfahrung mit Patchworkfamilien machen müssen, kann mir aber nur zu gut vorstellen, wie schlimm das gerade für jüngere Kinder sein muss. Durch diese Thematik erhält das Buch Tiefgang und regt zum Nachdenken an, ohne dabei aber zu ernst und bedrückend zu werden. Was mir mit am besten gefallen hat, neben dem großartigen Setting, ist die Beziehung zwischen Mensch und Pferd, die hier beschrieben wird. Als Eva das erste Mal auf das Islandpony Eldur trifft, spürt man sofort, dass die beiden etwas Besonderes verbindet, fast schon so etwas wie Seelenverwandtschaft. Die Szenen, wenn Eva und Eldur zusammen sind, werden so schön und gefühlvoll beschrieben. Die ersten Treffen finden nachts stand, was eine ganze besondere Stimmung erzeugt. Generell ist Chantal Schreiber die Atmosphäre hier wunderbar gelungen. Der magische Zauber Islands ist hier durchweg zu spüren und wird garantiert in den meisten eine große Reiselust wecken. Island steht schon lange sehr weit oben auf meiner Reisezielliste und ist jetzt noch etwas weiter nach oben gewandert. Irgendwann möchte ich auf jeden Fall mal dorthin, ich möchte den besonderen Zauber Islands unbedingt mal selbst erleben. Für mich hat hier einfach alles gestimmt. Neben den bereits erwähnten Punkten hat mir natürlich auch der Schreibstil richtig gut gefallen. Ich mag den Schreibstil von Chantal Schreiber super gerne, er ist so herrlich locker, leicht und flüssig und liest sich richtig angenehm. Hier haben mir auch die SMS-Nachrichten zwischen Eva und ihrer Mutter sehr gut gefallen. So etwas liebe ich in Büchern, da sich solche Gespräche immer so witzig und unterhaltsam lesen. Was ich ebenfalls klasse fand, waren die isländischen Wörter, die im Text immer wieder fallen und natürlich erklärt werden. Das Buch unterhält einen also nicht nur bestens, es lehrt einen auch ein paar Island-Vokabeln. Super, oder? :D Ich habe Eva sehr gerne auf ihrer Reise nach Island begleitet und freue mich schon sehr auf ein Wiedersehen im zweiten Band. Eva, ihr Papa, Hrönn, Eldur, der Nachbar Oskar , Evas neue Freundin Salka – allesamt haben sie sich in mein Herz geschlichen und ich bin schon sehr gespannt, was mich im zweiten Teil erwarten wird. Fazit: Ein wundervolles Pferdebuch! Ich kann „Mein Feuerpferd – Ritt im Nordlicht“ wärmstens empfehlen! Für Pferdemädchen ab 9 Jahren ist es ein absolutes Muss, allerdings kann ich das Buch auch älteren Lesern sehr ans Herz legen. Die Geschichte ist spannend, witzig und wunderschön und das Setting großartig. Wer gerne den besonderen Zauber Islands spüren möchte und gerne zu Pferdebüchern greift, der wird von diesem tollen Reihenauftakt garantiert begeistert sein. Von mir gibt es volle 5 von 5 Sternen!

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