Leserstimmen zu
Mein Jahr mit Dir

Julia Whelan

(96)
(90)
(26)
(1)
(0)
€ 13,00 [D] inkl. MwSt. | € 13,40 [A] | CHF 18,90* (* empf. VK-Preis)

Um ehrlich zu sein lässt sich das Buch wirklich sehr gut in zwei Hälften einteilen. Die erste Hälfte des Buches hat mir schon wirklich gut gefallen, die Charaktere waren wirklich klasse. Mir hat auch die ganze Stimmung in Oxford und alles sehr gut gefallen, genau wie die Poesie und Lyrik, sie sich durch das ganze Buch zog. Sehr schön fande ich auch die Gedichte an jedem Kapitelanfang. Am Anfang war das Buch allerdings erstmal etwas gewöhnungsbedürftig, wegen all der Fremdwörter, welche ich teilweise noch nie zuvor gehört hatte. Aber daran hat man sich mit der Zeit gewöhnt und es sind dann auch immer weniger geworden. Besonders Jamie hat mich sehr begeistert, mit seiner Einstellung zu Literatur, die man während des ganzen Buches spüren könnte, weshalb das Buch ideal für alle Buchliebhaber ist. "Und schließlich wird mir bewusst, was es ist, das seine Augen an sich haben. Sie haben die Farbe dieses kleinen Sees, in dem ich als Kind immer meine Sommer verbrachte, am Ende des Weges, am Fuß des Wasserfalls. Die Farbe war so magisch, das ich überzeugt war, wenn ich den Atem nur lange genug anhalten könnte, tief genug tauchen könnte, mit den Beinen hart genug rudern könnte, dann würde ich feststellen, dass der Grund das Portal zu einer anderen Welt war. [...] Ich kann nicht aufhören, in diesem See zu schwimmen. Die Erkenntnis trifft mich von der Seite, wie ein Windstoß von einem Sattelschlepper auf dem Highway: Ich habe Jahre meines Lebens in diesen Augen gelebt." -Seite 122 Die erste Hälfte des Buches hat mir zwar schon wirklich gut gefallen, aber es kommt dann ziemlich in der Mitte zu einem Wendepunkt und ab da wurde das Buch nochmal viel besser! Ich hatte auch während des Lesens so gar nicht mit wieder Wandlung gerechnet, aber sie hat dem Buch nochmal dieses bestimmte Etwas gegeben. Mir hätte es gereicht, wenn es wie am Anfang eine schöne einfache Liebesgeschichte in einer traumhaften Stadt gewesen wäre, aber so wurde das Buch nochmal um einiges tiefgründiger um emotionaler. Und dadurch hat sich das Buch von Anderen abgehoben. Es wurde dann wirklich mit jeder Seite besser. Das Ende hat mich wirklich sehr berührt, aber letztendlich muss ich sagen, dass ich mir kaum ein schönerer Ende hätte wünschen können. " »Nun, wir können nicht immer frei entscheiden, was im Leben passiert, wie wir alle wissen. Wir können jedoch entscheiden, wie wir das gestalten, was uns zugeteilt wird.« “ -Seite 390 "Mein Jahr mit Dir" ist ein wundervoller Roman, mit zwei unglaublich starken Protagonisten, der in mir die unterschiedlichsten Emotionen geweckt hat. Ich habe gelacht, geweint, war verzweifelt und empört. Der Roman steigert sich bis zum Ende und ich kann ihn wirklich nur jedem Buchliebhaber empfehlen, besonders wenn man an historischer Literatur interessiert ist.

Lesen Sie weiter

Inhalt: Ellas Leben scheint nicht besser laufen zu können. Nicht nur hat sie ein Stipendium an der Oxford University bekommen, sie ergattert auch noch ihren Traumjob. Ihr Plan ist es ein Jahr in Oxford zu bleiben und dann zurück nach Amerika zugehen, doch das Schicksal hat andere Pläne für sie. Als sie Jamie zum ersten mal begegnet empfindet sie nur Hass für ihn. Schließlich lernt sie ihn besser kennen, besser als sie es je zu lassen wolle und steht plötzlich vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens. Meine Meinung : Nicht nur finde ich das Cover des Buches wunderschön, sondern auch die Aufmachung ist ein Traum.Vor jedem Kapitel sind kleine Gedichte geschrieben die Jamies und Ellas Geschichte wieder spiegeln. Ich habe von "Mein Jahr mit dir" eine wunderschöne Liebesgeschichte erwartet, doch dieses Buch bietet viel mehr als nur das. Die Autorin spricht hier ein ernstes und auch ziemlich trauriges Thema an, wofür ich mir persönlich eine Trigger Warnung gewünscht hätte. Die Art wie mit dem Thema umgegangen wird fand ich sehr realistisch, nichts wird romantisiert oder verschönert. Allerdings hätte ich auch gerne Kapitel aus Jamies Sicht gelesen. Es wäre interessant gewesen zu lesen was er fühlt, was seine Gedanken sind. Das hat mir ein bisschen gefehlt. Auch wenn die Liebesgeschichte zwischen Jamie und Ella sehr langsam voran geht hatte ich das Gefühl einiges geht viel zu schnell. Teilweise wurde komplette Szenen übersprungen, woran man schnell merkt das "Mein Jahr mit dir" auf einem Drehbuch basiert.Im Vorwort heißt es: "Vielleicht erinnern Sie sich an Ellas und Jamies ersten Kuss und hätten schwören können, dass diese Szene ganz anderes abgelaufen ist" Die Szene wurde allerdings komplett übersprungen und wir haben den ersten Kuss gar nicht mitbekommen. Unter anderem gab es auch kleine Zeitsprünge die nicht gekennzeichnet waren. Was in der zwischen Zeit passiert ist wurde nur kurz angeschnitten. Das hat dem Buch für mich aber kein Abbruch getan da sich für die wirklich wichtigen Themen genug Zeit gelassen wurde. Julia Whelan hat mich mit ihrem wunderschönen und gefühlvollen Schreibstil in ihren Bann gezogen. Anfangs war es das typische wohl fühl Gefühl was mich an das Buch gefesselt hat und zum Ende hin Jamies tragisches Schicksal. Mit den Charakteren hatte ich so gut wie keine Probleme. Es hat eine Weile gedauert bis ich mit der Protagonistin warm wurde, da ich das Gefühl hatte sie gar nicht wirklich kennen zulernen und auch ihre Reaktion auf Jamies Geheimnis hat mich schockiert. Im weiteren Verlauf des Buches hat sich das aber zum Glück geändert und ich habe Ella genauso wie alle anderen in mein Herz geschlossen. Mein Fazit: "Mein Jahr mit dir" ist ein hervorragendes, berührendes Buch das mich zum lachen aber auch zum nachdenken gebracht hat. Normalerweise lese ich ca 100-150 Seiten am Tag, doch diese 470 Seiten voller Liebe,Gefühle und Schmerz habe ich innerhalb von 2 Tagen inhaliert. Das Buch ist auf jeden Fall einen Blick wert!

Lesen Sie weiter

Durchschnittlich

Von: Claudia

17.07.2019

Es hat mich leider von Anfang an nicht so mitgerissen, später schon eher, Schreibstil okay, Spannung null, viel literaturspezifisch und für Nichtkenner uninteressante Passagen. Es geht über Studenten in Oxford, ab und zu eine lustige Phrase, vom Inhalt her vorhersehbar: amerikanische Studentin kommt nach Oxford, läuft einem Unsympath über den Weg der dann ausgerechnet ihr Dozent ist, man kommt sich näher.... das Übliche, eben leider alles vorhersehbar. Die Mitstudenten etwas seltsam. Nach der hälfte wird es doch besser und da fand ich das Buch dann doch okay, entwickelt sich zum Liebesroman aber ohne Kitsch.

Lesen Sie weiter

Bei „Mein Jahr mit Dir“ handelt es sich meiner Meinung nach nicht um einen typischen Liebesroman, wie man ihn aus anderen Bücher der Art kennt. Das liegt zum einen daran, dass das Buch sehr detailreich beschrieben wurde und man sehr viele Informationen bekommt, mit denen man gar nicht so viel anfangen kann. Da habe ich persönlich mal ein zwei Sätze übersprungen. Außerdem sollte man das Buch meiner Meinung nach nicht lesen, wenn man sich nicht für Literatur interessiert oder auch einfach ein Verständnis für Lyrik hat. Denn auch diesbezüglich kriegt man viele Informationen und am Anfang jeden Kapitels ist ein Gedicht, dass, aufgrund des Alters, nicht immer so leicht zu verstehen sind. Natürlich ist das mit sehr viel Mühe der Autorin verbunden und kann, wenn man sowas gerne mag, sehr schön sein. Das Setting in Oxford hat mir gefallen und auch die Charaktere, bis auf Ella, fand ich toll. Ella habe ich leider nicht immer ganz verstanden und sie war mir einfach nicht ganz so sympathisch. Zu der Beziehung zwischen Ella und Jamie muss ich sagen, dass ich es schade fand, dass die Sex-Szenen komplett übersprungen wurden, weil dadurch nicht so viel Tiefe entstanden ist. Den Schreibstil fand ich eigentlich sehr gut bis auf ein paar Stellen, wo dann in so einer „Stell dir vor“ Schreibweise geschrieben wurde, was mich irgendwie genervt hat, weil es einfach über ein paar Seiten durchgezogen wurde. Auch hätte man den Mittelpart vielleicht etwas kürzen können oder etwas noch einbauen können, dass nicht so vorhersehbar ist, wie der Rest der Story.

Lesen Sie weiter

Eine wunderbare Geschichte mit 2 wunderbaren Protagonisten, am Anfang war mir die Sprache und der Umgang etwas zu gehoben und gefühlt von oben herab, aber irgendwann hatte ich mich auch da so eingelesen das es mich nicht mehr gestört hat. Auch die Nebencharaktere fand ich gut gelungen. Die Geschichte der beiden ist Gefühlvoll, spannend und traurig, jedoch fehlte mir bis zum Ende das gewisse Etwas. Nichts desto trotz, ist es eine wunderschöne geschriebe Geschichte.

Lesen Sie weiter

Meine Meinung : Die Beschreibung von Oxford finde ich mega schön und auch romantisch das passt zum Cover den dieses Cover ist ein Traum 🌌 So zum inhaltlichen also klar es ist ein so zusagener typischer Liebesroman mit einem Hauch Drama das passt auch dazu sonst wäre es ja nicht was besonderes . Besonders Romantisch wird es halt auch durch die schöne Beschreibung von Oxford . Die Liebe der beiden war süß aber auch etwas kompliziert durch das Geheimnis . Die beiden machen auch ein paar Sachen miteinander durch und Ella vertraut Jamie . Obwohl es ja meistens in Liebesromanen kompliziert ist in dem wie gesagt auch der Schreibstift war schön . Aber ich glaube das es nicht für jedermann etwas ist bisschen zu kitschig ich fande es schön

Lesen Sie weiter

Hm. Schon ok. Aber irgendwie tue ich mir schwer mit dieser "Ach-wie-romantisch-ist-Good-Old-Europe"-Stimmung, die in dem Buch dauerhaft mitschwingt. Ist aber nicht so grauselig, dass ich es gar nicht hätte hören können, aber eben doch da. Whelan beschreibt Oxford allerdings durchaus so, dass ich Lust bekommen habe, mir das irgendwann mal live und vor Ort anzuschauen - auch wenn das Studentenleben dort nicht unbedingt eine Hauptrolle spielt. Die Unternehmungen mit ihren drei Freunden erinnern mich so ein bissle an Harry Potter, mit Ron, Hermine und Harry, nur das magische Element fehlt natürlich. Die ganze Geschichte ist dramaturgisch sehr gut erzählt, da merkt man schon, dass Whelan Drehbuchautorin ist. Und auf die Verfilmung bin ich auch schon gespannt, da bin ich natürlich auf die Besetzung gespannt - Anne Hathaway als Ella vermutlich, und Jude Law als Jamie? Oder so? Die Nebenhandlung im amerikanischen Wahlkampf fand ich auch nicht unspannend, zu dem Thema könnte Frau Whelan doch nochmal ein ganzes Buch schreiben? Tja, und die Hauptgeschichte? Die Liebesgeschichte zwischen Ella und Jamie und die ganzen tragischen Begleitumstände? Ich weiß nicht recht. Ist mir das zuviel "Tränendrüse"? Oder genau richtig? Zuviel Lovestory? Zu sehr "Aschenputtel und der Prinz"? Ja, tendenziell schon ein bissle... Wobei es gegen Ende besser wurde, fand ich, aber das endgültige Ende fand ich dann doch ein bissle kitschig, da wäre mir eine offenere Version vermutlich lieber gewesen. Geht ein wenig in Richtung "Ein ganzes halbes Jahr" und vermutlich deshalb hat der Verlag auch das Titelbild in einem ähnlichen "Look and Feel" gestalten lassen. Die Sprecherin macht ihren Job sehr ordentlich, ihr konnte ich gut zuhören und ich kann mir auch vorstellen, dass ich noch mehr Hörbücher von ihr lesen möchte. Mit dem Gesamturteil tue ich mir wie gesagt ein wenig schwer - Ich würde mal sagen, 3,5-4 Sterne, mit Tendenz eher zu 4 als zu 3.

Lesen Sie weiter

Meinung: Das Cover des Buches sagt ja erst mal noch nix zu der Geschichte aus, trotzdem fand ich es ansprechend. Nachdem ich die Rückseite gelesen hatte, war für mich klar, das ich das ganze Buch lesen möchte. Vielen lieben Dank an das Bloggerportal und den PENGUIN - Verlag für dieses Buch. Ella, ist eine junge Frau, die Ziele und Pläne im Kopf hat, die Sie gerne umsetzen möchte. Ihr größter Traum ist es nach Oxford zu gehen, um zu studieren. Da sie sehr ehrgeizig ist , hat sie das auch geschafft. Zuhause in Ohio hat sie schon einige Zeitungsartikel in bekannten Zeitschriften verfasst.Ein Wahlkampfmanager wird auf sie aufmerksam und möchte sie gern in sein Team holen. Sie entscheidet sich aber trotzdem für Oxford und das Studium und arbeitet nur aus der Ferne für Gavin. Sie findet schnell Freunde in Oxford und gleich am ersten Tag kommt es zu einem "Zwischenfall" beim Essen, der sie mit Jamie zusammenführt. Es ist nicht gerade Liebe auf den ersten Blick, aber trotzdem ist da schon eine gewisse Anziehungskraft da. Wie sich herausstellt, ist Jamie ein Dozent, bei dem Ella auch noch Unterricht hat. Ella studiert englische Sprache und Literatur von 1830 bis 1914. Somit ist das Buch zumindest am Anfang sehr geschichtslastig, was mir teilweise echt zu viel war. Jedes neue Kapitel wird mit einem Geschichts-Zitat überschrieben. Interessant war das für mich jetzt überhaupt nicht, mir gings um die Geschichte zwischen Ella und Gavin. Zwischen Ella und Gavin entwickelt sich schon eine "zarte" Liebe, obwohl beide keine Beziehung möchten. Ella, weil sie weiß das sie wieder zurück geht und Gavin, weil er ein Geheimnis hat. Als Ella weiß was los ist, steht ihre Welt erstmal Kopf und nichts ist mehr wie es mal war........ Fazit: Der ganze geschichtliche Teil und die Zitate waren mir echt zu viel. Die Geschichte hat mich echt ergriffen und gepackt. Eine Geschichte, die durchaus das Leben schreibt. Für mich wars sehr berührend und emotional. Das Buch bekommt von mir eine klare Leseempfehlung und 4/5 Sterne. Besucht mich bald wieder. Bis zum nächsten Mal:)

Lesen Sie weiter