Leserstimmen zu
Todesgier

James Patterson, David Ellis

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Eine Reihe Morde an Obdachlosen sieht aus, als wären alle eines natürlichen Todes gestorben. Doch Datenanalystin Emmy Dockery kommt das komisch vor und sie beginnt zu recherchieren. Allen Toten ist gemein, dass sie zwei Nadeleinstiche im Bauchraum haben. Doch kein FBI-Ermittler glaubt Emmy, im Gegenteil. Bis es fast zu spät ist… Eigentlich gar kein typischer Patterson. Sonst fasst sich Patterson immer gerne recht kurz, Todesgier fand ich schön ausführlich. Auch wenn die kurzen Kapitel doch wieder typisch für ihn sind. Aber gerade dadurch wächst ja immer schön die Spannung. Emmy Dockery ist eine Ermittlerin ganz nach meinem Geschmack: pfiffig und findig. Dabei geht sie auch mal unkonventionelle Wege, aber ihr Bauchgefühl lässt sie nicht im Stich. Ich mochte ihre Art zu denken sehr gerne, auch wenn sie damit bei ihren Vorgesetzten aneckt. Den hatte ich übrigens gleich auf dem Kieker: wie er Emmy immer wieder Steine in den Weg legt und ihre Ermittlungen kategorisch verneint war er mir total unsympathisch. Bereits im ersten Kapitel musste ich über den Autor schmunzeln, führt er den Leser doch gleich aufs Glatteis. Und er baut noch weitere Wendungen ein, die es dem Leser schwermachen, den wahren Täter zu erraten. Eigentlich laufen zwei Fälle parallel, beide fand ich sehr gelungen. Wobei dem Teil mit den Explosionen recht wenig Platz gewidmet wird. Allerdings ist auch der wichtig und passt stimmig zur Handlung. Fazit: eine interessante Ermittlerin und ein kniffliger Fall machen dieses Buch sehr interessant und lesenswert. Wenn auch mit kleineren Längen, besonders anfangs.

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