Leserstimmen zu
Rot oder Blau - Du hast die Wahl

Manfred Theisen

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Ich kam von Anfang an leider nicht wirklich in die Geschichte rein. Genauso wie ich die Charaktere ziemlich unsympathisch und aus meiner Sicht nicht wirklich realistisch fand. Manche Personen haben mich irgendwann einfach nur noch genervt, weil sie ständig Kommentare von sich gegeben haben, die mich wirklich geschockt haben. Die Handlung an sich war relativ interessant, da es sich ja um Demokratie und Politik handelte und man somit noch etwas lernen konnte. Auch die Schüler lernen dadurch während der Klassenfahrt viel über Politik. Allerdings muss ich auch hier sagen, dass die komplette Geschichte genauso wie "Die Welle" von Morton Rhue aufgebaut ist. Die gleichen Themen, ähnliche Protagonisten und das Experiment. Nichtsdestotrotz fand ich das Experiment sehr spannend. Ebenso wie bei der Welle kann man auch in diesem Buch sehr schnell erkennen, dass solch ein Experiment eskalieren kann. Die Schüler lernen eine Seite zu wählen, am Ende einen Präsidenten oder eine Präsidentin zu wählen und verbreiten sogar Gerüchte. Allgemein macht man sich nach dem Buch schon die ein oder anderen Gedanken und ich glaube, das soll es auch bezwecken, dass es zum Nachdenken anregen soll. Trotz dem es so sehr der Welle ähnelt, empfehle ich es gerne weiter, da es sich um ein wichtiges Thema handelt, über das jeder Bescheid wissen sollte.

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Bücher aus diesem Genre habe ich bis jetzt noch nicht so oft gelesen, aber der Inhalt hat sich so spannend angehört, dass ich neugierig auf die Geschichte wurde. Der Einstieg fiel mir nicht wirklich leicht. Zum einen war der Schreibstil schuld und zum anderen die Protagonisten. Der Autor hat versucht krampfhaft Jugendsprache zu verwenden. Ständig wird die Beleidigung "Honk" für alles und jeden benutzt, die irgendwann einfach nur noch genervt hat. Darüber hinaus kenne ich keinen Mensch, der jemanden mit diesem Wort beleidigt oder es überhaupt benutzt. Dazu kommt, dass die Personen äußerst unsympathisch sind. Ich habe noch nie so anstrengende und kindische Protagonisten erlebt. Außerdem werden ziemlich viele Klischees von Jugendlichen erfüllt. Irgendwann habe ich mich dann aber an den Schreibstil, sowie an die Protagonisten gewöhnen können. Dadurch machte das Lesen des Buches auch immer mehr Spaß. Vor allem als ab Seite 50 das Experiment beginnt, wird die Geschichte sehr interessant. Das Thema Demokratie steht im Mittelpunkt und durch das Experiment wird deutlich, wie schnell alles aus dem Ruder laufen kann. Es werden immer wieder parallelen zu Trumps Wahl aufgezeigt. Geschickt werden Lügen verbreitet und die Schüler hetzen gegeneinander. Viele Handlungen regen zum Nachdenken an und mir hat es gut gefallen, wie aktuell dieses Buch ist. Man kann viel aus der Geschichte mitnehmen und mit dem Beginn des Experimentes ist das Buch sehr fesselnd. Mir hat die Grundidee sehr gut gefallen. An den Schreibstil und die Protagonisten muss man sich leider echt erst gewöhnen. Trotzdem kann die Geschichte mit ihrer Aktualität glänzen und greift wichtige Themen auf.

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